Dienstag, 20. Januar 2009
Be my Valentine
Am 14. Februar ist es wieder soweit: der Jahrestag der Liebenden - der Frauen ein Entzücken und Männern ein Entsetzen entlockt... Nein, ganz so schlimm es nicht. Besonders dann nicht, wenn sich die Herren der Schöpfung mal frühzeitig um eine kleine, feine Aufmerksamkeit für ihre Liebste bemühen. Wie zum Beispiel mit diesen zwei herzigen Geschenkideen, mit denen Sie Ihrem Partner garantiert eine wunderbare Valetinstag-Freude machen:
“Ich lieb’ dich, ich lieb’ dich nicht......” 
Unentschlossene sollten sich diese Meldung zu Herzen nehmen:
Für die subliminale Botschaft hat sich der edle Pariser Zuckerbäcker Ladurée nämlich zum Valentinstag am 14.Februar was ganz Besonderes einfallen lassen:« Love me », » marry me » oder auch « in Love soon » steht auf den wunderschönen Verpackungen vom legendären Edelbäcker. Zum Ereignis werden die leckeren Macarons mit Heidelbeergeschmack , die sich ganz brav und trendig in der neuen Modefarbe lila präsentieren (purple für Eingeweihte) , mit Swarovskisteinchen geschmückt .
Ausserdem neu: der Champagner von Ladurée im gleichen Outfit: ein trockener Blanc de Blancs, Cuvée Collection in limitierter Auflage (85Euro die Flasche).
Ab 10. Februar 2009 bei Ladurée, 14 Euro die Macarons im Swarovski-Glitzer-Kit.
Mehr Infos unter: www.laduree.com
Happy Valentine!
Für das ultimative Treueversprechen lautet der “dernier cri” an der Seine: mein Ring kommt aus dem Museumsshop.
Wie wär's zum Beispiel mit einem Verlobungsring aus der Römerzeit? Diese edlen Stücke hier symbolisierten schon zur Zeit von Julius Cäsar & Co eine wichtige Vertragsbildung: die exakte Kopie gibt's heute in Gold (330 Euro) oder Silber (75Euro).

Die Eheringe aus der Antike beweisen, dass Romantik schon zur Zeit unser Vorfahren ein nicht zu unterschätzendes Thema war: das immer wiederkehrende Motiv der ineinander verschlungenen Hände war bis zum XVI Jahrhundert DAS Symbol für die Eheschließung. Erst ab dem XVII Jahrhundert wurde diese Schmuckform von Ringen mit Edelsteinfassungen abgelöst. Kostenpunkt: 550 Euro für die Version in Gold, 90 Euro in Silber
Christian Lacroix, der Meister des Barock, entwirft speziell für den Valentinstag eine vergoldete Brosche namens “Mireille” und erweist mit dieser Kreation, bei der er sich an den Werken seines Lieblingsdichters Fréderic Mistral inspiriert hat, seiner südfranzösischen Heimatstat Arles Hommage.
Um 60 Euro
Wo? In allen gutbestückten Pariser Museumsshops von Louvre über Musée d’Orsay bis Grand Palais
Doris Barbier-Neumeister, burda-Korrespondentenbüro Paris








Seit ihrer Geburtsstunde am 9. März 1959 ist die etwa 30 cm große Anziehpuppe des US-Spielzeugherstellers Mattel auch ihrem Ruf als Fashion-Ikone treu geblieben. Immer in den aktuellsten Modetrends. Anfangs orientierte sich Barbies Garderobe an den Kleidern der Haute Couture, in den 60ern trug sie Kostümchen à la Jackie O.. Genauso stilecht ging es in den Siebzigern weiter, da trug sie den Londoner Carneby Street-Style und Mod-Kleider. Denver-Clan, Disco-Fieber und Designerjeans beeinflussten dann in den Eigthies Barbies Kleidungsstil. Mit dem Neon-Trend in den Neunzigern ist Pink ein Erkennungszeichen der Barbie geblieben.


Nach der Biowelle kommt nun die spirituelle Welle! Waren aller Art, Lebensmittel aber auch Beautyprodukte aus dem Kloster (Honig, Seife, Olivenölundundund) - finden zur Zeit reißenden Absatz in Paris. Zum Beweis: Schlange gestanden wird vor dem Laden „Comptoir des Abbayes” im 9. Arrondissement, wo ausschließlich Produkte aus dem Kloster verkauft werden.
Wer schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen der Stuttgarter Modeschule werfen wollte oder sich für die viersemestrige Ausbildung zum
Produktentwickler (Mode) interessiert, hat am 6. Feburar 2009 die Gelegenheit dazu. Dann findet in der Ulmer Straße der Infotag statt. Interessierte Schulabsolventen, Azubis und Branchenangehörige sind herzlich eingeladen, die Werkstätten und Arbeitsräume zu begutachten, sich Informationen über die Bewerbungsmodalitäten für ein Studium einzuholen oder den Studenten bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Verschiedene Präsentationsformen wie Skizzen, Zeichnungen und Entwürfe, CAD-Demos in Design, Schnitt und Technologie, aber auch dreidimensionale textile Modelle und Fashionshows sollen den Besuchern ein umfassendes Bild über das Berufsbild des Produktentwicklers ( Mode ) bieten.
Wie heißt es so schön: „Früh übt sich, wer ein Meister werden will” – in diesem Sinne haben es Pariser Kids besonders gut: die können nämlich im Pariser Modemuseum Galliera schon mal testen, ob sie versteckte Talente haben (oder auch nicht ...). Hier werden nämlich regelmäßig Workshops für Kinder zum Thema „Mode & Styling” organisiert. Alle potentiellen Lagerfelds können hier also lernen, wie man ein Bühnen-Outfit bastelt oder auch ein Ballkleid im Empirestil entwirft.
Telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich: Tel:00331/56528620
Die Kunst liegt bekanntlich im Detail: Im Zeitalter des ÖKO-Bewusstseins dürfen es für Pariser Kids deshalb auch nur mehr Stoffbeutel sein. Plastiktüten sind verpönt und alle angesagten Label haben zur Zeit den Stoffbeutel (aus meinen Kindertagen) im Programm. Darin verstaut man nicht nur Schulbrot, Apfel und Kekse, sondern auch Gymnastikhose oder gar die Zahnbürste.
Ein kleiner Rundumschlag gefällig? In Paris finden zur Zeit die (bei Kauf gratis mitgelieferten) Stoffbeutel im Sternchen-Design vom Konzeptstore Bonton großen Anklang. Neu im Angebot und ebenfalls bereits sehr begehrt: die bedruckten Stoffbeutel im Retrolook für Schulbrot & Co. der deutschen Designerin Mimilou (Foto rechts), die mit ihren beiden Kids seit 15 Jahren an der Seine lebt. Außerdem sehr en vogue: die Stoffschultaschen von „coq en pate” mit Message „save the water” (Foto links).
Mein Tipp zum Jahreswechsel kommt jetzt schon: 2009 macht bitte Urlaub auf dem Bauernhof! Der Trend für 2009 lautet nämlich schlicht und einfach „Campagne chic” – also Landleben mit Stil. So lautet zumindest die Devise für den Look 2009 im Pariser Kaufhaus Printemps. Zurück zur Einfachheit und wahren Werten heisst es da ... Holz, Leinen, Fell und Leder müssen her.
Sie heißt Juliette Binoche (Foto links) und macht Mode für Kinder: in diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um den internationalen Filmstar, sondern um ihre Cousine, die den gleichen Vor-Namen trägt. Sie und ihre in Indien lebende Freundin Marianne Lechere-Ghosh stecken hinter dem neuen Kinderlabel „Anoop & Leontine”, das zur Zeit in Paris Furore macht.
Die Kreationen im Hippie-Chic, die alle Pariser Bobo-Sprösslinge zur Zeit im Schrank haben, besitzen ein Doppelleben: Einmal im Jahr wir ein Verkauf zugunsten des in Indien stationierten Kinderhilfswerks „Tomorrow's Foundation Kalkutta” veranstaltet , das von den Designerinnen unterstützt und betreut wird.
Bald steht die Modepresse wieder Kopf, denn im neuen Jahr findet zum vierten Mal die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt.
Vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2009 präsentieren nationale und internationale Top-Designer sowie Nachwuchs-Modemacher ihre aktuelle Herbst/Winter-Kollektion im Herzen der Hauptstadt. Zum ersten Mal mit dabei sind auch die deutschen Designer Bernhard Wilhelm und Felder.Felder – zwei Neuzugänge mehr, mit denen die Mercedes-Benz Fashion Week ihre Bedeutung innerhalb der internationalen Modewelt weiter ausbaut. Als Markenbotschafterin fungierte bisher Top-Model Eva Padberg, ab 2009 übernimmt nun ihre nicht weniger schöne Kollegin Julia Stegner diesen Part. Welche Trends auf der Fashion-Week für Furore sorgen, erfahren Sie dann natürlich hier auf www.burdafashion.com!
Stadtgespräch ist in Paris zur Zeit folgendes Kulturevent: Die gelungene Tanzperformance von Choreographin Karine Saporta, die zur Zeit in einem speziellen Tanzzelt im neuen Pariser Fashionepizentrum neben der „Cité de la Mode” stattfindet. Inspiriert hat sich die Choreographin bei ihrem poetisch-romantischen Spektakel an David Hamilton’s Weichzeichnerfotos und dem Kinderbuch-Klassiker von Lewis Carroll „Alice im Wunderland”.
Darf ich vorstellen: sechs Parfums für einen sehr guten Zweck! Zur Erklärung: Sechs amerikanische Modedesigner (u. a. Jeremy Scott, Preen und Gareth Pugh) sind dem Aufruf der internationalen Organisation „Designers against Aids” gefolgt und haben jeweils einen Duft kreiert. Der Erlös soll zu 100 % das neue HIV Vorsorgezentrum finanzieren, das demnächst seine Pforten in Antwerpen eröffnen wird.