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Donnerstag, 28. Dezember 2006

Kinder sind Könige (Teil 1)...

... zumindest in der Modemetropole Paris! Kein Wunder, denn hierbei handelt es sich wohl um eine (logische) Folge-Erscheinung des Baby-Booms der “Grande Nation” (immerhin liegt Frankreich mit einer Geburtenrate von 1,94 % gleich hinter Irland an zweiter Stelle in Europa). Nebenbei bemerkt: Jede zweite französische Mutter ist heute über 30 und zählt somit zur einkommensstärkeren Schicht – was dem Kids-Kommerz sicher nicht schadet.

Im sehr ausgesuchten Kinderkonzeptstore Calesta bekommt man zum Beispiel die Junior-Kollektion von Marc Jacobs, genannt "Little Marc". Wer hier auf der Suche nach pastellfarbenen Strampelanzügen oder Latzhosen ist, wird enttäuscht sein. Bei “Little Marc” handelt es sich schlicht und einfach um die Miniaturausgabe des Originals für Mama. Der Partnerlook für Mutter und Kind fällt übrigens unter die Kategorie "Must have"!

 

Calesta Kidstore:
23, rue Debelleyme, 75003 Paris


P.S.: Bei Calesta gibt es auch die ersten Slim-Jeans fürs Wickelalter: die
äusserst begehrten Denims sind von “finger in the nose”.

Doris Barbier-Neumeister,
Burda Korrespondentenbüro Paris


 

 

 

Geschrieben von Redaktion um 16:45 Uhr in News aus Paris

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Unheimliche Stadt ...

Tag 3 in Dubai: Um die Plus Kollektion zu fotografieren, fuhren wir zu einer ganz besonderen Location -

genannt "Ghost City". Klingt ziemlich unheimlich - war es aber gar nicht. Ghost City ist ein kleines, verlassenes Dorf direkt am Strand, dessen ehemalige Bewohner vor langer Zeit umsiedelten, um in Häusern mit Elektrizität und mehr Komfort zu leben. Eigentlich schade, denn so ein Haus am Strand hat doch auch was für sich ...

Jetzt ist dieses kleine Dorf, ungefähr 30 Kilometer nördlich von Dubai einsam und verlassen. Alte Steinruinen und verwucherte Gärten lagen am Rand unseres Wegs durch die Wüstenstrassen. Die Einheimischen sagen, dass sie niemals bei Nacht hierher kommen würden. Das sei ihnen dann doch zu unheimlich. Denn sobald es dunkel wird, soll es hier spuken! Aber wir fotografieren ja, Gott sei Dank, nur bei Sonnenschein!

Die verlassene Stadt sorgte für eine ganz besondere Stimmung – und auch die Fotos sind "unheimlich" schön geworden!

Anna Hoffmann,
Modeassistentin


Geschrieben von Redaktion um 12:08 Uhr in burda Modemagazin

Sonntag, 24. Dezember 2006

Gibt es einen Weihnachtsmann?

 

 

Dies ist wohl einer der berühmtesten Leserbriefe samt Antwort. Es geht um die Frage eines achtjährigen Kindes namens Virginia, ob es einen Weihnachtsmann gibt. Die ganz wunderbare Antwort des damals leitenden Redakteurs der New Yorker "Sun" Francis Ph. Church ist sehr lesenswert und wurde noch über ein halbes Jahrhundert jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf der ersten Seite abgedruckt.

 

 

 

Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb Sie an die Tageszeitung New York Sun einen Brief:

 

 

Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der Sun steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

 

Virginia O"Hanlon

 

Der leitende Redakteur Francis Ph. Church antwortete auf Virginias Anfrage - auf der Titelseite der Sun:

 

 

Virginia,

 

 

Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit Ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.

 

 

 

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.

 

 

 

Gewiss, Du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weichnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weichnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts.

 

 

 

Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu erkennen sein.

 

 

 

"Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

 

 

 

Frohe Weihnacht, Virginia.

 

 

 

Dein Francis Church.

 

 

 

Der Briefwechsel zwischen Virginia O"Hanlon und Francis Ph. Church stammt aus

dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der

"Sun" im Jahre 1950 alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der ersten Seite

der Zeitung abgedruckt.)

 

 

 

 

Allen Leserinnen und Lesern und natürlich allen Autoren der burdamode-Weblogs ein frohes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und die besten Wünsche für das neue Jahr 2007.

 

 

 



 

Links:

Original Wortlaut des Editorials der New York Sun vom 21. September 1897 (Wikipedia)

Animierter Kurzfilm von 1974 (IMDB)

TV-Film von 1991 (IMDB)

Informationen über die Familie Church und über die New York Sun

 



 

Geschrieben von tuxedo um 14:51 Uhr in Archiv

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Falten, wickeln, knoten

Nicht nur im Falten von Papier sind die Japaner Meister, auch wenn es ums Gestalten mit Stoffen geht, sind sie erfinderisch: „Furoshiki“ heißt das quadratische Stück Stoff, das früher als Tragetuch diente und heute als exklusive Verpackung verwendet wird. Die Tücher sind mittlerweile auch bei uns zu haben – genauso gut klappt das Geschenke-Verhüllen jedoch mit Stoffresten:

 

 

 

 

 

 

Weitere Varianten finden Sie auf der Website des Japanischen Umweltministeriums 

 

Alexandra Doll,
Volontärin


 

 

 

Geschrieben von tuxedo um 17:04 Uhr in Kreativ-Ideen

Montag, 18. Dezember 2006

Nach Helmut (Lang) kommt jetzt Barbara (Lang) ...

Barbara Lang – die deutsche Designerin mit Wohnsitz Paris – ist zur Zeit DER Geheimtipp der französischen Jungschauspieler-Gilde (Film)! Kein Wunder, ihre Atelier Boutique liegt im Pariser Osten und somit im Bobo-Epizentrum. Die Boutique der Absolventin der renommierten Pariser Modeschule „Studio Berçot" entdeckt man zufällig, beim Schlendern durch die angrenzende Szenemeile rue Oberkampf. Und das ist gut so! Denn Barbara Lang selbst ist diskret und leise, selbstgefällige PR-Arbeit und Medienrummel sind nicht ihr Ding. “Ich bin ein Murmeltier, mit dieser lauten Fashionszene hab ich nichts am Hut, aber das schreiben Sie bitte lieber nicht” gesteht sie mir.

 

Wie man ihre Kreationen mit einem Begriff definieren könnte, hat sie trotzdem selbst am Besten formuliert: “Frauen die hautenge Schläuche lieben, kommen nicht zu mir”. Genau. Den Körper verhüllen will sie trotzdem nicht, eher spielt sie mit den Stoffen. Ihre Schürzenkleider und asymetrischen Tops werden drapiert oder mit Bändchen geschlossen und lassen immer wieder ein Stück Haut hervorblitzen.

 

 

Ihre Farben (und damit kommt sie ihrem Namensvetter Helmut dann doch nahe): Grau, Beige, Schwarz, Greige ... Aber: für den kommenden Sommer leistet sie sich doch eine gehörige Portion ROT! Aber wirklich „ausnahmsweise" wie sie ausdrücklich betont.

 

Unter uns gesagt: Ihre Leinenkreationen in Klatschmohn-Rot mit Yamamoto-ähnlichen Kontouren könnten im kommenden Sommer zum absoluten Verkaufs-Hit werden (vor allem das Babydoll).

 

Noch eine gute Nachricht: Ihre Kreationen findet man auch in Deutschland (Berlin, Boutique Laufsteg, Jägerstr. 61, 10117 Berlin oder auch bei Raffaela Wehle, Jacobstr 92, 52064 Aachen)

 

Boutique Atelier Barbara Lang, 110, Avenue Parmentier, 75011 Paris
 

Doris Barbier-Neumeister,
Burda Korrespondentenbüro Paris


 

Geschrieben von Redaktion um 15:58 Uhr in News aus Paris

Freitag, 15. Dezember 2006

Alle Jahre wieder...

Wenn man in der Vorweihnachtszeit durch den Medien-Park in Offenburg läuft und hier und da mal seine Ohren spitzt, könnte man glatt meinen, es gibt kein anderes Thema mehr außer: DIE WEIHNACHTSFEIER.

„Wir waren gestern im Europa-Park“, freuen sich die einen, „Bei uns gab’s Ente und Champagner“, erzählen die anderen. Ich nicke staunend und frage: „Und was habt ihr an eurer Nikolausfeier gemacht?“ – Stille. „Nichts“. „Wir schon!“ antworte ich und komme ins Erzählen: Eigentlich war unsere Nikolausfeier ja die Geburtstagsfeier von unserer Chefredakteurin Susanne Reinl, der Leiterin des Mode-Ressorts Alexandra von Schledorn, der Kreativ-Chefin Claudia Rießland und unserer Sekretärin Monika Klumpp. Keine leichte Sache vier Leute und ein Fest unter einen Hut zu bringen...  Aber jetzt, im Dezember, konnte die Geburtstags-Nikolaus-Feier steigen! Und spätestens als unser Art-Director Hanno Hermann die ersten Korken knallen ließ, waren alle da und versammelten sich um den festlich gedeckten Konfi-Tisch. Da gab’s prickelnden Crémant, feine Gambas-Spieße, Tapas, Dipps und köstliches Obst. Eine wirklich kulinarische Abwechslung zum alltäglichen Kantinen-Essen. Es wurde geschlemmt und getrunken, geredet und gelacht – bis die Platten leer und die Bäuche voll waren...

Felicitas Büscher,
Volontärin burda Modemagazin


Geschrieben von Redaktion um 13:02 Uhr in Archiv

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Historische Schnitte und vieles mehr...

Ein Ballkleid aus dem 18. Jahrhundert, ein Damenhut aus den 30er Jahren? Wer auf der Suche nach historischen Vorlagen ist, wird in der „von Parish-Kostümbibliothek“ in München fündig. Dort werden mehr als 30.000 Bücher, 500.000 Abbildungen und 400 Zeitschriftentitel rund ums Thema Mode und Kostümgeschichte aufbewahrt. Den Grundstock für die umfangreiche Sammlung legte Namensgeberin Hermine von Parish (1907–1998), die ihr Lebenswerk 1970 der Stadt München vermachte.

Vor allem Designer, Modefirmen und Bühnenbildner nutzen heute die Sammlung. Aber auch Privatleute und Vereine fragen regelmäßig an. In fast allen Fällen können Dr. Elisabeth Heller-Winter und ihre Kollegen weiterhelfen. Für 28,70 Euro pro halbe Stunde recherchieren sie in den Archiven. Die „Ausbeute“ können sich die Interessenten dann in der Bibliothek anschauen oder als Kopie zuschicken lassen.

Einmal im Jahr, am „Tag des offenen Denkmals“ (nächster Termin 9. September 2007), öffnet die Kostümbibliothek ihre Pforten für jedermann. Neben den schönsten Neuzugängen werden dann auch einige Exponate aus der Grafischen Sammlung gezeigt.

 

von Parish-Kostümbibliothek
Kemnatenstraße 50
80639 München (Nymphenburg)
Telefon 089/17077017
Fax 089/178 10 65
kostuembibliothek@ems.muenchen.de
Fotos: Uta Freiwald, S/F/K Verband

Alexandra Doll,
Volontärin burdamode.com

 

 

Geschrieben von Redaktion um 10:04 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Unerwarteter Besuch ...

An unserem zweiten Shooting-Tag in Dubai bekamen wir ganz überraschend Gäste! Wir waren gerade an einem großen Berg in der Nähe von Dubai angekommen um zu Fotografieren, da besuchte uns schon eine kleine Gruppe frei laufender Dromedare!

Sie kamen ziemlich nah ran, suchten aber doch immer Distanz, denn es waren liebe, eher scheue Tiere. Ganz im Gegensatz zu den frechen Ziegen! Die fanden zu erst Gefallen an unseren silbernen Koffern, dann ließen sie sich die daran baumelnden Adress-Schildchen schmecken und machten sich über meine Accessoires-Blätter her. Auf denen notiere ich immer, was das Model gerade trägt, damit wir die Infos später besser zuordnen können. 

Zum Glück konnten wir sie davon abhalten alle aufzuessen! Mit der Zeit fanden sie´s auch ziemlich langweilig bei uns und zogen weiter. Schade, denn sie waren sooo süß!

Anna Hoffmann,
Modeassistentin


Geschrieben von Redaktion um 10:02 Uhr in burda Modemagazin

Montag, 11. Dezember 2006

Geheimtipp aus Paris

Gestern war ich im Museum! Jedoch nicht im Pariser Louvre, sondern etwas außerhalb von Paris, im verschwiegenen und beschaulichen Örtchen Jouy en Josas (neben Versailles). Fällt nebenbei bemerkt unter die Rubrik “Geheimtipp“ ...

Ziel meiner Expedition war das Museum "de la Toile de Jouy" im Romantikschlösschen Chateau d’Eglantine. Hier wurden (nicht nur) zum Entzücken meiner Tochter - sie ist knapp vier Jahre alt - Barbiepuppen in Käfigen gezeigt, sondern auch rosa-weiss bedruckte Hundemäntelchen mit Rüschen, wilde schlangenbedruckte T-Shirts und hochhackige Prinzessinnenschuhe, die genauso aussehen wie die, die Aschenputtel bei ihrer überstürzten Flucht verloren hat.


Grund für diese sowohl phantasievolle, als auch absolut lehrreiche Inszenierung von Philippe Model ist die, hier zur Zeit stattfindende, Ausstellung “Mode in Jouy”. Für diese Ausstellung wurden namhafte Designer (von Donatella Versace bis Castelbajac) aber auch die junge Designergilde wie z.B. das Label g=9,8, Yazbukey oder der Designer Mat&Jewski gebeten, den bedruckten Baumwollstoff aus dem 18. Jahrhundert für “Aristocats“ neu zu interpretieren.

Sehenswert! Und was ich nicht wusste: der rot- bzw. blaubedruckte Stoff für kleine Prinzessinnenkleider, wurde von dem aus Württemberg stammenden Christophe Oberkampf in Jouy en Josas kreiert! Heute, mehr als 200 Jahre später, feiert er in der Pariser Modeszene ein überraschendes Revival.

Übrigens, jetzt hätte ich es fast vergessen: Die hinreißenden Barbiepuppen im Toile de Jouy Outfit sind eine Kreation des belgischen Labels “Mademoiselle Lucien exclusive Couture”.


Ausstellung:
"Mode in Jouy", bis 30. Juni 2007
Di bis So von 11-18 Uhr
Musée de la toile de Jouy, Château d’Eglantine
78530 Jouy en Josas

Infos auch auf www.jouy-en-josas.fr

 

Doris Barbier-Neumeister,
Burda Korrespondentenbüro Paris


 

 

Geschrieben von Redaktion um 13:40 Uhr in News aus Paris

Donnerstag, 7. Dezember 2006

„Das Stoffgeschäft mit dem gewissen Etwas“

Im Leserforum von burda Modemagazin kommen Sie zu Wort – und jetzt auch auf burdamode.com! Vier unserer Leserinnen waren sich einig: In der Rubrik „Mein Stoffladen“ kann es nur einen geben – die „Näh-Oase“ in Augsburg! So viel Begeisterung ist uns natürlich einen Eintrag Wert:

Dieses Geschäft ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Oase für Nähfreunde: Seit der Eröffnung vor zehn Jahren bietet die „Näh-Oase“ im Herzen Augsburgs alles, was das kreative Herz begehrt! Hochwertige, klassische und modische Stoffe, nach Farbthemen sortiert, jede Menge Zutaten, ein eigenes Maßatelier – und natürlich burda Schnitte! Die Näh-Oase führt nicht nur Stoffe aus Deutschland, sondern z. B. auch aus Italien – egal, ob einfarbig oder gemustert, Seide oder Baumwolle, Mantel- oder Kleiderstoffe: Hier findet sich immer der Stoff mit dem gewissen Etwas. Anfänger und Profis berät die Inhaberin Ulrike Huber bei Nähfragen montags bis freitags (von 10 bis 18 Uhr) – kreative Ideen und Tipps inklusive! Besondere Highlights sind Modenschau, Tombola und Nähkurse. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Näh-Oase
Dominikanergasse 9
86150 Augsburg
Tel.: 0821 / 34 91 404


Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin


 

Geschrieben von Redaktion um 10:29 Uhr in Allgemein

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Bambi mal anders ...

Auch nach dem glanzvollen Event ist Bambi ein munteres Reh im Blätterwald. Denn über die Frage „wer mit wem“, kann man noch lange spekulieren, jedes Lächeln wird noch mal gedeutet, jede Träne bekommt ihren wahren Hintergrund.

Von meinen Sorgen aber weiß niemand! Die Sorge heißt jedes Jahr wieder: Was ziehe ich an Bambi nicht an. Aus den zwölf Kollektionen, die wir pro Jahr bei burda Modemagazin kreieren, muss das Kleid gefunden werden, das mich einerseits als fashion victim ausweist, andererseits durch vornehme Zurückhaltung glänzt. Warum? Als Chefredakteurin kümmere ich mich bei der Gala um die Gäste an „meinem“ Tisch – zwölf Personen –, darf die Prominenten einander näher bringen, Interessen verknüpfen und beste Laune versprühen. Irgendwie schließt dies das Super-Dekollete und den Super-Schlitz im Kleid aus.

Auch in diesem Jahr. Da saß ich neben der Mutter eines Stars – und hielt Händchen mit ihr. Sie war so aufgeregt, dass ihr „Kind“ auf der Bühne steht, dass die Nerven ins Wackeln gerieten. Was soll ich da mit einem tiefen Ausschnitt?!

 


Susanne Reinl,
Chefredakteurin burda Modemagazin


Geschrieben von Redaktion um 08:14 Uhr in Allgemein