Freitag, 5. Januar 2007
Ein Gespür für Eleganz ...
Vom 13. Februar bis 28. Mai 2007 präsentiert die Berliner Kunstbibliothek am Potsdamer Platz eine Ausstellung für alle Modebegeisterten: Christian Dior und Deutschland, 1947 bis 1957.


Wespentaille, runde Schultern, weite Röcke: Am 12. Februar 1947 gelang Christian Dior der Durchbruch, denn mit seiner „Ligne Corolle“ (Blütenkelchlinie) wurde der „New Look“ geboren und veränderte das Modebewusstsein der Nachkriegszeit. Genau 60 Jahre nach seiner ersten Kollektion und anlässlich seines 50. Todestages zeigen die Staatlichen Museen in Berlin eine Hommage an den legendären Pariser Designer.
Auf 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es rund 180 Exponate zu bestaunen.

Raffinierte Tages- und Cocktailkleider, zahlreiche Kostüme, aufwendige Mäntel und opulente Abendkleider entführen in die Welt der frühen Dior-Mode. Originalfotografien, Zeichnungen, Zeitschriften und Filmaufnahmen illustrieren die Geschichte von den glamourösen Dior-Modeschauen in Deutschland (1949 – 1953) bis zu seinen deutschen Lizenz-Produktionen. Ein weiteres Highlight der Ausstellung sind die 24 Modeschmuck-Garnituren mit schillernden Swarovski-Kristallen und Kunstperlen. Die wurden übrigens von der Pforzheimer Firma Henkel & Grosse für Dior produziert.
Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr
samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr
Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin



