Montag, 23. April 2007
Ab in den Norden …

Warum zieht jemand vom sonnenverwöhnten Malta nach Berlin – wo es kein Mittelmeer gibt und die Winter endlos grau erscheinen? “Weil man hier an jeder Ecke Inspiration findet”, erzählt mir Jospeh Grima beim Reportage-Termin am vergangenen Samstag. Der 40-jährige Modemacher ist Inhaber des Labels “mugi couture” und in seiner Heimat längst ein Design-Star. Jetzt will er auch im Rest der Welt mit seiner Mode Furore machen. “Ich träume von eigenen mugi couture-Boutiquen rund um den Globus”, lacht er. Ein Vorhaben, das Joseph durchaus gelingen könnte. Er hat schon einige Preise gewonnen und von Top-Designer Valentino persönlich ein Lob bekommen … “Was mich natürlich besonders stolz gemacht hat, weil er einer meiner Vorbilder ist.”
Typisch für “mugi couture” sind die femininen, zeitlos-eleganten Schnitte. “Meine Modelle überleben Trends”, verspricht Joseph. In Heft 9/07 gibt es einen Trenchmantel von “mugi couture” zum Nachnähen. “Dass einmal einer meiner Entwürfe in burda Modemagazin veröffentlicht wird, hätte ich nicht gedacht. Meine Mutter hat mir mit den burda-Schnitten beigebracht, wie das Schneidern funktioniert. Sie war schon immer ein großer Fan des Magazins und wird deshalb besonders stolz auf mich sein!” Stolz wird sie auch auf die Fotos sein, die es von ihrem Sohn bald in burda Modemagazin zu sehen gibt – für die hat sich Fotograf Michael Gregonowits nämlich mächtig ins Zeug gelegt! Bei Bilderbuch-Wetter fotografierte er Joseph vor den schönsten Sehenswürdigkeiten in Berlin – mal sitzend, mal auf den Knien, mal umringt von unzähligen Touristen … Das Ergebnis gibt’s in Ausgabe 9/07 zu sehen. “Ich bin schon aufgeregt wie ein kleines Kind”, freut sich Joseph und verspricht, dass der Mantel “ein modisches Highlight für die burda-Leserinnen” ist …!
Sabrina FacklerText-Redaktion
Geschrieben von um 12:06 Uhr in burda Modemagazin



