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Sonntag, 30. September 2007

Arte zeigt Modegeschichte

Bereits der Schriftsteller Gottfried Keller wusste: Kleider machen Leute. 150 Jahre nach Erscheinen seines Werkes, zeigt nun der Fernsehsender arte in einem fünfteiligen Rückblick welche Kleidungsstücke nicht nur Leute, sondern ganze Epochen geprägt haben. Von der römischen Eleganz bis hin zur neuen Freiheit im 20 Jahrhundert, von der stilvoll drapierten Toga bis zum ultrakurzen Minirock – Regisseur Philippe Allante und Mode-Expertin Florence Müller lassen die Modegeschichte in ihrer Dokumentationsreihe "Modegeschichten – von den Römern bis heute" vom 1. bis 5. Oktober jeweils ab 19 Uhr wieder aufleben.

Felicitas Büscher,
Volontärin

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Geschrieben von carolin um 14:56 Uhr in Sehenswert

Samstag, 29. September 2007

Kindermode

Schulbeginn: Das hippe Kindermodenlabel petit pan eröffnet zur Freude aller Juniors und deren Eltern eine neue größere und somit gutbestückte Boutique im Maraisviertel. Hier findet man ab 15. September nicht nur die berühmten Steppjacken in Bonbonfarben, sondern Gadgets, Dekoobjekte und Schulutensilien des Designerduos Miriam und Pan.

Boutique Petit Pan, 76, rue Francois Miron, 75004 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris 

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Geschrieben von carolin um 09:04 Uhr in News aus Paris

Freitag, 28. September 2007

Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 5

Parallel laufen schon die Fotoproduktionen für den Katalog und die Schnittmustertüten. Young Fashion, Modern Woman oder die Kinderproduktion – alles muss abgelichtet werden. Ein Getümmel zwischen Designer, Modellen und Fotografen und das bis zu 20 Tage im Jahr – das fordert genaueste Koordination und somit das Know-how von Beate Penz. Sie ist schon seit über 30 Jahren im Geschäft und sie kann nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringen. So achtet sie nicht nur darauf, dass die jährlich 90 Neuheiten im Katalog auch den Wünschen der Kunden entsprechen, sondern noch dazu ins rechte Licht gerückt werden. Ob blauer Hintergrund bei der Young Fashion oder ausgefallene Requisiten bei den Plus Size Fotos – alles wird bedacht.

Wenn alles im Kasten ist, werden die Fotos aussortiert und die Seiten von Melanie Biehler gebaut. Das heißt, sie überprüft, ob die Darstellung einer sinnvollen Reihenfolge und vorallem der Kollektion entspricht. Eine Kollektion umfasst insgesamt bis zu 700 Schnitte und jedes Jahr kommen zwei Kollektionen heraus – oft wird Altbewährtes mit Neuem ergänzt. Das alles muss nun auch ansehnlich im Katalog präsentiert werden. Neben den Modellen, müssen auch die Größentabellen, die Angabe zu den verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Preisgruppen und ... Stop! Den Überblick verloren? Keine Sorge, Frank Kopp (Foto links) nicht. Und das ist noch längst nicht alles, er muss auch überprüfen, ob die Farben auf den Bildern denen der Realität entsprechen, ob die Hautttöne der Models und alle Angaben stimmen. Auf einem so genannten „Proof“ (engl.: der Abzug; Foto rechts) werden Korrekturen eingezeichnet, auch hier verlässt sich Frank Kopp noch einmal auf alle bisherigen Zwischenstationen, denn alle bekommen den Proof noch einmal zur Hand, um eventuelle Fehler auszumerzen. Frank Kopp achtet darauf dass dies alles zeitig passiert und keine Trödeleien entstehen, denn zwischenzeitlich hat er schon den Termin mit der Druckerei vereinbart und der will eingehalten werden, damit der Katalog auch rechtzeitig in den Vertrieb gelangt.

In den Geschäften selber warten auch schon die Händler gespannt auf die neuesten Schnitte um sie ihren Kunden vorstellen zu können. Und dann ist es auch kein weiter Weg mehr für die einzelnen Schnittmuster, bis sie dann endlich daheim auf ihrem Küchentisch liegen um Ihnen eine Freude bereiten zu können.

Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 07:41 Uhr in Fashion Factory

Donnerstag, 27. September 2007

Bellybutton bei Burda

Der Medienpark in Offenburg sah heute komplett anders aus, irgendwie verspielt: Überall pinkfarbene Luftballons, grüner Kunstrasen, Kinderwagen, Kindermöbel – und Kinderlachen, das durch die Flure halt. Eine handvoll kleiner Steppkes wartete darauf, das neue Kinderlabel von bellybutton vorzuführen.

„Bellybutton Kleine Welt“ – so heißt die Mode der „fabelhaften fünf“ Frauen und Mütter, die uns heute in Offenburg besucht haben: Ursula Karven, Dana Schweiger, Astrid Schulte, Katja Emcke und Anette Bode. Zusammen haben sie 16 Kinder und feiern dieses Jahr das zehnjährige Bestehen ihrer Firma, die übersetzt soviel wie „Bauchnabel“ heißt. Was mit einer fixen Idee bei
einem Mittagessen begann, ist heute ein richtiges Lifestyle-Imperium. Vor zehn Jahren waren Dana und Ursula beide schwanger und suchten spezielle Pflege für ihre Bäuche ... Es gab nichts, was sie richtig zufrieden stellte und sie entschieden: „Das machen wir selbst!“ Nach und nach kamen die drei anderen Frauen und Freundinnen mit ins Boot.

Neben Pflege für Schwangere und Kleinkinder sowie Umstandsmode brachten sie immer mehr Produkte auf den Markt: Geschenke, Möbel, Kinderwagen und jetzt auch die Kindermode. Das Tolle: Man spürt, das die Powerfrauen, die in Hamburg, Kapstadt, Los Angeles und auf Mallorca leben, so richtig Spaß an ihrer Arbeit haben! Voller Stolz blicken sie auf die Kleinen, die ihre Strickkleider, Shirts, Tuniken und Hosen präsentieren. Ob sie in den zehn Jahren je etwas anders gemacht hätten, frage ich sie später im Interview. „Nein, genauso wie wir es gemacht haben, so würden wir es immer wieder tun. Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sind sich alle sicher. Noch mehr über die Kindermode und die Firma bellybutton erfahren Sie übrigens in burda Modemagazin 01/2008 (Ab 19.12.2007 online und überall im Handel)!

Weitere Infos unter www.bellybutton.de
Mehr über das Event lesen

Ulinka Wagner,
Text-Redaktion

Foto: Michael Gregonowits

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Geschrieben von carolin um 08:23 Uhr in burda Modemagazin

Mittwoch, 26. September 2007

Handarbeiten ist IN

Baby Knit steht auf der blassrosa Dose, um die sich zur Zeit in Paris alle Fashionistas reißen. Hinter dem neuen Strickkit steckt keine andere Marke als das Wollabel Phildar, das sich immer mehr zum Trendsetter mausert. Neo-Mamas können hier nach Anleitung ein (weißes) Outfit fürs Baby stricken. Denn Stricken beruhigt bekanntlich die Nerven und hilft beim prenatalen Meditieren (glatt-verkehrt).

Kit Baby Knit it, zu haben im Kaufhaus Printemps Haussmann, 19,90 Euro, aber auch in Belgien und via Internet

Infos auch unter www.phildar.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 08:51 Uhr in News aus Paris

Dienstag, 25. September 2007

Willkommen bei Barbie

Das neue Pariser Architekturzentrum „Cité de l’architecture” am Place du Trocadero feiert seinen Einstand mit einer originellen Ausstellung, die von neun weiblichen Architekten konzipiert wurde: „La villa de mademoiselle B.” nennt sich das dekorative Happenning, das ab 11. Oktober hier stattfinden wird. Man begibt sich in dieser Ausstellung – wie der Titel schon verrät –  in das imaginäre Zuhause der Kinderzimmerikone Barbie. Vom „Body & Soulboudoir”, wo die körperbewusste Paradeschönheit ihre Yogaübungen durchführen oder sich im Schaumbad relaxen kann, über die „Lunchbox” (Barbies Hightechküche für biologische Häppchen), bis zur „Blabla Lounge”, wo Barbie ihre zahlreichen Freunde und natürlich auch ihren ewigen Begleiter Ken empfangen kann – jedes Universum, das von neun Architektinnen diversester Stilrichtungen (u.a. Dominique Jakob, Fiona Meadows, Isabel Hérault) geplant wurde, stellt eine andere Facette  ihres Alltags dar.

Ausstellung “la villa de mademoiselle B. “, vom 11. Oktober 2007 bis 27. Jan 2008, , Cité de l’architecture, 1, Place du Trocadero , 75016 Paris
Mehr Infos: www.citechaillot.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von Carolin um 08:15 Uhr in News aus Paris

Montag, 24. September 2007

Fairer Handel im Trend

Fairer Handel ist weiterhin sehr trendy: Die Pariser Alternative zu Ledertaschen von Chanel, Vuitton etc. heißt zur Zeit  „I Love MY BIO BAG”. Diese Baumwolltasche mit aufgedruckter Message besitzen zur Zeit alle Pariser Bobos, die ihr Umweltbewusstsein aesthetisch und offen zur Schau tragen. Das Design dieser Tasche und anderen Kreationen aus biologischer Baumwolle (T-Shirts, Wäschebeutel, Stoffpuppen etc.) stammt von der Grafikerin und Designerin Virginie ARACIL, alias by Virgo. Sie inspiriert sich dabei an ihrem ganz banalen und trotzdem poetischen Pariser Alltag – einem Spaziergang an der Seine, einem knusprigen Croissant , ...

 

 

 

 

 

 

 

 

Preis: ca. 25 Euro

Zu haben gibt's das Teil aus fairem Handel in Paris bei Bonton, Lillibulle und im Drugstore Publicis, aber auch in Berlin bei „coquin – coquine”. Infos unter: www.byvirgo.com

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von Carolin um 07:07 Uhr in News aus Paris

Sonntag, 23. September 2007

Einfach spitze!

Hand aufs Herz – wie gut kennen Sie sich beim Thema Klöppeln aus? Wahrscheinlich wissen Sie natürlich längst, dass man mit dieser traditionellen Handwerkskunst feine Spitze herstellt und dazu unbedingt die kleinen Klöppel aus Holz benötigt …  Dass man aber auch Schmuck klöppeln kann, dürfte Ihnen vielleicht neu sein! Eine, die das perfekt beherrscht, ist Schmuckkünstlerin Ines Schwotzer. In Ausgabe 12/2007 stellt burda Modemagazin die vielseitige Designerin vor. Am vergangenen Donnerstag war ich in Feilitzsch (Oberfranken) bei Ines zu Besuch und konnte „live“ miterleben, wie sie ihren Schmuck klöppelt. Anstelle von klassischem Garn benutzt die dreifache Mutter Draht. Aus Edelstahl, Kupfer, Silber oder Gold. „Der Draht ermöglicht es mir, dreidimensional zu arbeiten“, erklärt die Künstlerin. Was für mich als Laie wie ein perfektes Chaos aus Stecknadeln, Klöppeln und silbernen Drahtfäden wirkt, hat natürlich System. Als Klöppel-Profi weiß Ines ganz genau, wie sie die Fäden übereinander schlagen muss, dass am Ende das gewünschte Muster entsteht. „Für mich ist das Klöppeln die schönste Art, mich auszudrücken“, sagt Ines. Genauso kreativ wie sie selbst, sind auch Ines’ Kinder Tom, Marlena (beide 6) und Annegret (10) – bei meinem Besuch in Feilitzsch zeigen mir die drei eifrig, wie toll sie malen können. Zum Abschied schenkt mir Tom dann noch sein Lieblingsbild und verrät, dass er sich schon total auf den „Text“ über seine Mama freut.

 

 

 

 

 

 

 
Mehr Infos unter www.schwotzer-design.de
 
Tipp: In Flensburg findet vom 22. September bis 10. November 2007 die Ausstellung „kunsthandwerk und design“ statt – zu sehen gibt’s auch ausgewählte Schmuckstücke von Ines Schwotzer.

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 15.00 bis 18.00 Uhr, Sa 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr, www.annedore-iwersen.de

Allgemeine Informationen zum Klöppeln gibt’s hier: www.deutscher-kloeppelverband.de


Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos: Michael Gregonowits

Geschrieben von carolin um 06:23 Uhr in burda Modemagazin

Samstag, 22. September 2007

Süße Verführung

Ganz Paris schwärmt zur Zeit von der hausgemachten (und sündigen) Karamelcreme aus der Boutique la cocotte. Zur Erklärung: Der neue „place to be” in Paris heißt la cocotte. In dieser  neuen Buchhandlung – ein Epizentrum der Gourmandise -, die von vier dynamischen Freundinnen (Andrea, Rachel, Laetitia und Natalie) aus dem Boden gestampft wurde, findet man nicht nur die originellsten Kochbücher mit Rezepten von Argentinien bis Zimbabwe, sondern auch Deko-ideen und Kulinarisches aus aller Welt. Außerdem werden hier regelmäßig Workshops zum Thema  Kreativ-Kochen veranstaltet, die auch für Mikrowellenfreaks und Tiefkühlkostfetischisten durchaus geeignet sind.


Ultimatives Must-have (= haben wollen) ist auch das Geschirrtuch aus rosa Vichykaro oder romantischem Toile de Jouy mit der cocotte drauf (das ist das freche Huhn, das auch als Markenzeichen des Ladens fungiert)

 

 

 

 

La cocotte, 5, rue Paul Bert, 75011 Paris
www.lacocotte.net

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Geschrieben von carolin um 10:28 Uhr in News aus Paris

Freitag, 21. September 2007

Unterwegs in Sachen „technische Weiterbildung”

Ich bin in den letzten Wochen sehr viel unterwegs gewesen. Nach meiner Rückkehr habe ich mich durch Prospekte gelesen, eigene Bilder noch einmal in Ruhe angeschaut und dabei ging mir so manche weitere Frage durch den Kopf. Und weil ich ja gern plaudere, will ich diese Fragen natürlich auch gleich zum Bestandteil meiner Kolumne machen.

Neue Nähmaschinen, Updates und Upgrades, Marken, Software, Verkaufsargumente, Händelerschulungen wären die Stichworte, die meine Reisetätigkeit beschreiben. Den ganzen September geht das noch so. Elna, Janome, brother und Pfaff haben, bzw. laden noch ein, um ihre jeweiligen Neuheiten zu präsentieren. Und ich darf neben  den vielen Händlern, die diesen Einladungen folgen, auch mit gucken und natürlich viele Fragen stellen. In vielen Gesprächen sowohl mit den Herstellern als auch mit den Fachhändlern frage ich stellvertretend und gezielt, weil diese Themen bei uns im Forum unter der Rubrik  "Technische Fragen" (Link ins Forum) erscheinen könnten oder bereits vorhanden sind.  Ganz vorn auf der Beratungswunschliste: "Ich bin auf der Suche nach einer neuen Nähmaschine,
welche ist zu empfehlen?" Jeder Hersteller sagt natürlich als Erstes - die aus UNSEREM SORTIMENT /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Verständlich und gut. Selbstbewusstein dürfen alle Marken haben, denn die Entwicklungen der letzten Jahre sind ausgezeichnet. Mir fällt immer wieder auf, dass die Maschinen sehr individuell auf die jeweiligen Nähwünsche abgestimmt wurden und dadurch alle etwas "Besonderes" haben. Nähen können sie phantastisch, aber welche ist die jeweils Richtige für den Kunden? Dieser kniffligen Frage schicke ich eine typische "Anne-Geschichte" voraus, denn ich habe keine allgemeingültige Antwort, aber eine gedankliche Auseinandersetzung damit, was ich als Nähmaschinenkäufer vorab entscheiden sollte: Wir steigen einmal um von der "Absicht zu nähen" in die "Absicht zu fahren". Beides hat Ziele, für beide Tätigkeiten benötigt man technische Hilfe.....

Eine Autofahrt von Aachen nach Hamburg hat in erster Hinsicht ein Ziel - die Entfernung zu überwinden und anzukommen. ABER, in zweiter Hinsicht will ich wählen, ob ich mit einem alten Auto ohne Klimaanlage, ohne Zentralverriegelung, ohne CD Player (den man aufgrund der Innenraumgeräusche sicher gar nicht richtig hören könnte) und ohne bequeme Polster fahren will, oder ob es mir angenehmer ist, einen Fahrkomfort zu haben, der nachdem das Ziel erreicht íst, auch noch ein besseres Erleben möglich machte. Sicherer und schneller sind die neuen Autos auf alle Fälle auch. Nicht schlecht, oder? Das Ziel, die Strecke Aachen --> Hamburg zu bewältigen, ist der Ausgangspunkt. Das WIE ist eine Frage des Komforts, den ich mir wert bin oder aber auch, zu dem ich in der jeweiligen Lebenssituation in der Lage bin. Alte Autos bringen Zukunftsträume - alte Nähmaschinen sollten das auch tun und damit bin ich gedanklich zurück bei meinen Neuheiten. Ich hoffe, ihr konntet mir folgen.

Nähen kann man auch mit ganz vielen, auch alte und einfachen Maschinen. Die Frage ist WIE und kann sie das leisten, was ich gern möchte. Oftmals ist es so, dass die erfahrenen Hobbyschneiderinnen so ziemlich mit allen Nähmaschinen gut klar kommen. Dort, wo sie nicht das gewünschte Endergebnis haben, setzen sie ihre Erfahrung ein und bereiten vor. Unerwünschte Wellen sind da Stichpunkt oder handgenähte Knopflöcher. Zeit und Erfahrung ersetzen manche technische Neuerung. Was macht man aber, wenn man keine Erfahrungen oder nur sehr wenige hat oder sich die Zeit nicht nehmen kann, sondern sicher und schnell zum Nähziel kommen will? Eine hochwertigere Maschine wählen, wäre meine Antwort. Träume erfüllen dauert mitunter in der Vorbereitung, aber dann ist man glücklich(er).

Gerade jetzt, wo es so viele Neuheiten auf dem Nähmaschinemarkt geben wird, ist es ein spannendes Abenteuer, auch diese Maschinen auszuprobieren und das, was sich die Entwickler so überlegt haben, ganz individuell zu hinterfragen.

Viele Grüße,
Anne Liebler



Geschrieben von carolin um 10:06 Uhr in Annes Kolumne

Donnerstag, 20. September 2007

Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 4

Beim Bogenlayout wird mit einem System gearbeitet, was extra für Burda entwickelt worden ist, denn auch hier muss die Beschriftung wieder in sämtlichen Sprachen auf den Schnittbogen – ganz genau sind das 10 Sprachen für den europäischen Markt und  drei Sprachen für den englischsprachigen Raum.Hier werden die Konturen vergeben und die Textsymbole eingesetzt. Die einzelnen Schnittteile werden beschriftet und  gehen danach noch einmal zur Schnittdirektrice, damit nicht plötzlich aus einem Armteil ein Beinteil wird. Außerdem werden hier noch einmal die Schnitt- und die Nahtzugaben überprüft. Und wieder teilen sich hier die Infos – denn in Europa kann man nicht viel mit INCH Angaben anfangen.

Eine Anleitung muss auch noch geschrieben werden – hier kommt Marlis Faßbender ins Spiel. Sie bekommt wöchentlich einige kleine Tütchen in denen sich die Einzelteile plus die Musterteile, die Stoffmengenangaben, die Zuschneide- Pläne und das Modellblatt befinden, außerdem noch ein kleines Stück Originalstoff, so dass sich das Team möglichst genau vorstellen kann, wie alles zusammengehört. Step by Step werden die einzelnen Schnitte nun beschrieben, gleichzeitig überlegt sich Marlis  Fassbender wo eine Skizze hilfreich und sinnvoll wäre.

Wo früher noch drei Leute mühselig mit Bleistift und Tusche gearbeitet haben, ist Karin Niering heute fleißig. Das spart auch Nerven, denn wo früher noch radiert werden musste oder gar das ganze Modell  in den Papierkorb umziehen musste, können heute ganz leicht Änderungen vorgenommen werden.  Mit Hilfe eines Computers stellt sie plastisch den Schnitt und das Modell dar. Auch hier bedient man sich aus einem eigens angelegten Archiv mit über 3000 Zeichnungen, was eine ganz schöne Menge darstellt.
  
Auf die Rückseite der Schnittmustertüte kommt gut sichtbar die Stofftabelle und die Zutatenliste- vorne dann das Foto, welches auch im Katalog zu sehen ist, so ist es später viel einfacher das gewünschte Modell wieder zu finden. Kritik und Verbesserungsvorschläge werden immer gerne angenommen und zwar auf direkten Weg über den Leserdienst oder über Kursteilnehmer von Schneiderkursen.

Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 17:15 Uhr in Fashion Factory

Mittwoch, 19. September 2007

Eine Frau mit Profil

Unverhofft kommt oft – wie viel Wahres in diesem Sprichwort steckt, konnte ich erst kürzlich mal wieder erfahren. Ich war schon länger auf der Suche nach einer interessanten Geschichte für unsere Rubrik „Kreative Köpfe“ für Ausgabe 10/2007 von burda Modemagazin. Auf einer Veranstaltung kam ich zufällig mit Maßschuhmacher Axel Himer ins Gespräch. Nach anfänglichem Smalltalk kamen wir bald auf seine 20 Jahre alte Tochter Kim zu sprechen. Axel erzählte mir stolz, dass Kim in seine Fußstapfen getreten ist und wie er Schuhe nach Maß herstellt. Das klang interessant: Eine junge Frau, die sich für einen traditionellen Handwerksberuf entschieden hat und damit eine der wenigen Maßschuhmacherinnen in Deutschland ist. Perfekt für unsere 10er-Ausgabe! Schon kurz darauf traf ich Kim persönlich in Baden-Baden. Im Zunfthaus haben Vater und Tochter ihre Werkstatt im Stil der Jahrhundertwende eingerichtet. Ich konnte Kim ein wenig bei ihrer Arbeit beobachten und war wirklich überrascht, wie aufwändig es ist, einen Maßschuh herzustellen. Rund 30 Arbeitsstunden muss Kim in ein einziges Paar stecken. Das Besondere an einem „echten Himer“: Ein orthopädisches Fußbett, das jeder Schuh verpasst bekommt. „Ein Gefühl, als würde man auf Wolken gehen“, erklärt mir Kim. Klar, dass die Himer-Schuhe dann auch ihren Preis haben. Rund 2500 Euro müssen die (meist sehr gut betuchten) Kunden mindestens bezahlen. „Dafür halten die Schuhe auch 20 Jahre und länger.“ Bevor sich der Kunde aber über seine neuen Schuhe freuen kann, heißt es warten. Denn es kann Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern, bis der bestellte Schuh fertig ist – die Warteliste ist lang, die Auftragsbücher voll. „Qualität benötigt eben Zeit“, weiß Kim. Die junge Maßschuhmacherin liebt ihren Beruf jedenfalls über alles: „Ich kann ein Produkt erschaffen, dass ich von Anfang bis Ende betreue und das dem Besitzer ganz sicher viel Freude bereiten wird. Das macht mir einfach richtig viel Spaß.“

Nach meinem Besuch bei Kim Himer haben mich meine eigenen Schuhe so gedrückt, wie noch nie … Mit dem festen Vorsatz, schon mal jetzt mit dem Sparen anzufangen – die Himers stellen auch modische Pumps mit Fußbett her – bin ich anschließend zurück in die Redaktion gefahren. Mit im Gepäck, eine interessante Geschichte, die Sie in Heft 10/2007 (Erscheinungstermin am 21. September) lesen können!

Übrigens: Wie Sie Ihre Lederschuhe perfekt pflegen, damit sie so lange wie möglich halten, können Sie auf www.himershoes.de nachlesen!

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Foto: Berthold Steinhilber/www.bertholdsteinhilber.com

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Geschrieben von carolin um 08:23 Uhr in burda Modemagazin

Dienstag, 18. September 2007

Die Wies'n im Blick

 

In diesem Jahr gibt's was Besonderes für alle Oktoberfest-Fans: die erste Designerbrille im Bayern-Look von event specs. Das Modell aus silberfarbenem Metall hat hochwertige Spiegelgläser, die trotz des blau-weißen Rauten-Prints vollen Durchblick versprechen. Marcus Riess, Inhaber und Designer des Brillen-Labels MunicEyeWear über die Wiesn-Brille: „Als geborener Münchner wollte ich die bayerische Tradition auf ein modernes Accessoire übertragen.“ – und das ist ihm gelungen!

Preis: ca. 49 Euro

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Geschrieben von carolin um 08:30 Uhr in Allgemein

Montag, 17. September 2007

Triumph der Dekolletees

Wenn es am 22. September auf dem Oktoberfest wieder heißt: „Ooooo’zapft is!“  gilt das Hauptaugenmerk neben schäumenden Maßkrügen und frischen Brezn vor allem wieder den Dirndln  – und ihren Trägerinnen. Doch was nützt die schönste Tracht, wenn der falsche BH kein schönes Dekolletee formt? Der Unterwäschen-Profi Triumph hat für dieses Problem die Lösung: Die Wiesn-BHs bieten durch spezielle Schnittform, Seitenträgern und einem tiefen Steg die perfekte Unterstützung für ein atemberaubendes Dekolletee. Also, rein ins selbst genähte Dirndl und auf zu Wiesn!

 

 

 

 

Insidertipp für Wiesn-Neulinge: Mit der Dirndlschürze klare Signale setzen – rechts geknotet, heißt man ist fest liiert oder verheiratet, links geknotet, man ist Single. 

Felicitas Büscher,
Volontärin

Fotos: Triumph

Geschrieben von carolin um 09:09 Uhr in Allgemein

Sonntag, 16. September 2007

Verleihung der goldenen Seidenschleife

Zum 14. Mal wurde jetzt die goldene Seidenschleife der Stadt Krefeld vergeben – und zwar an Etienne Aigner. Ausgezeichnet werden Marken und Modemacher, die mit ihrer Arbeit entscheidende wirtschaftliche und innovative Impulse geben. Das Modehaus Aigner, das in den 30iger Jahren mit exklusiven Taschenkollektionen begann, bahnte sich in den 50iger Jahren seinen Weg über New York, bis es 1963 die erste Kollektion in Deutschland lancierte. Es waren längst nicht mehr nur edle Ledertaschen, die für die zeitlose Klassik, vollendete Handwerkskunst und bedingungslose Qualität des Unternehmens standen. Nach und nach kamen Uhren, Schmuck und seit 1990 auch eine ebenfalls sehr erfolgreiche Damen- und Herrenkollektion hinzu. Die Nähe zum Pferdesport, die das Unternehmen stets pflegte, prägt unübersehbar das Hufeisen im Logo – unvergessen die Satteltasche, die Aigner weltberühmt machte. Auch wenn Etienne Aigner 2000 in New York im stolzen Alter von 93 Jahren starb, änderte sich nichts an der kompromisslosen Klassik und dem Erfolg der Marke. Ständig neue Läden auf der ganzen Welt sind nur ein Beweis dafür – ein anderer war die Verleihung der goldenen Seidenschleife. Wir gratulieren!

von links nach rechts: Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Aigner-Geschäftsführer Michael Kamm, Kreativ-Direktor Johann Stockhammer und Moderatorin Andrea Kempter im Aigner-Outfit. Fotos: Frank Wiedemeier



Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 13:55 Uhr in Allgemein

Samstag, 15. September 2007

Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 3

Eine Veränderung hier, eine Naht mehr da, sobald die Skizze optimiert worden ist und alle zufrieden sind, kommt die fast schon kunstvolle Zeichnung zum Erstschnitt. Anhand des CAD (Computer Aided Design), welches eine Art elektronisches Zeichenbrett darstellt, wird das Modell am Bildschirm konstruiert. Entsprechend der großen Produktpalette die ja nicht nur Damenmodelle, sondern auch Herren, Kinder und sogar Dekoteile bietet, wurden über die Jahre etliche Grundschnitte erarbeitet, so dass man mittlerweile von einer regelrechten Grundschnittbibliothek sprechen kann, die regelmäßig erweitert wird.

Die ersten Schnitte werden mit dem Plotter ausgedruckt. Nach dieser Vorlage wird jetzt das Modellteil genäht. „Jede Frau soll sich wohl fühlen und kann sich bei unseren Schnittmustern wieder finden“, weiß Anita Leder (Foto rechts).

Die Erstmodelle werden dann in externen Nähateliers genäht. An dem unfertigen Modell wird erneut geprüft, ob jede Tasche richtig sitzt, oder die Nähte perfekt verlaufen. Bis alles passt, wird am Schnittmodell gezogen, gerafft, ein Knopf angenäht und noch etwas mehr Saum gegeben. „Ist das noch in einem angemessenen Schwierigkeitsgrad?“ fragt der Designer und Brigitte Petri nickt lächelnd. Sie weiß sehr wohl, was sie den Burda Schnittmusterfreunden zutrauen kann. Anna, die den ganzen Tag als lebendige Ankleidepuppe viele neuen Burdamodelle anziehen darf, lächelt auch – sie ist den Perfektionismus des Teams gewohnt und weiß, dass ihr Tag noch lange nicht beendet ist. Erst, wenn alle Modelle so sitzen, wie Designer und Schnitt-Team sich das vorstellen, gibt’s das O.k. für die weitere Verarbeitung.

Lesen Sie am kommenden Donnerstag, wie das Bogenlayout entsteht.

Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 08:07 Uhr in Fashion Factory

Freitag, 14. September 2007

Croco von Chanel

Coco, Croco, Ökolo: Zu ihrem 50. Geburtstag hat Chanel der berühmten Tasche 2-55 nicht nur einen neuen Look, sondern auch einen neuen Namen verpasst: Coco's Croco heißt das gute Stück jetzt, und an die Stelle des traditionellen Steppmusters tritt eine Jerseystoff-Sickerei, die das Krokomuster nachahmt. Es versteht sich von selbst, dass dieses Trompe l’oeil mit aller Wahrscheinlichkeit zum Musthave des kommenden Winters gekürt wird.

 
Ab sofort gibts das unwiderstehliche Chanel Accessoire ab 1500 Euro bei Chanel (31, rue cambon, 75001 Paris)





Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 08:51 Uhr in News aus Paris

Donnerstag, 13. September 2007

Design contre Design

Eine Kommode aus 20 zusammen gebundenen Schubladen, eine Konsole aus zwei Porzellan-Vogelsträußen, einen Schrank aus Buche, Elfenbein und Haifischhaut – diese und viele andere Möbelstücke gibt es ab dem 26. September bei „Design contre Design” in den Pariser Galeries nationales du Grand Palais zu bestaunen. Die Ausstellung zeigt Möbel aus den vergangenen zweihundert Jahren – von der industriellen Revolution bis heute, von für die jeweilige Zeit typischen Stühlen, Schränken und Tischen bis hin zu total ausgefallenen. Das Besondere: Die Macher der Ausstellung stellen Mobiliar aus den unterschiedlichsten Epochen direkt nebeneinander und erzeugen dadurch einen Dialog zwischen den Stilrichtungen: Dem Betrachter offenbaren sich so gravierende Unterschiede aber auch überraschende Parallelen.

 

 

 

 

 

 

Ausstellung „Design contre Design – Deux siècles de créations”
26. September 2007 bis 7. Januar 2008
täglich (außer dienstags) von 10 bis 20 Uhr, mittwochs und freitags bis 22 Uhr
in den Galeries nationales du Grand Palais, 3 avenue du Général Eisenhower, 75008 Paris
Mehr Infos gibt es unter www.rmn.fr/galeriesnationalesdugrandpalais

Gregor Haschnik,
burda Korrespondentenbüro Paris

Geschrieben von Carolin um 10:04 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 12. September 2007

Workshops im Jardin d'acclimatation Paris

Paris bietet mehr als nur den Eiffelturm: Ganz Paris schwärmt zur Zeit von den neuen Workshops im Pariser Hauspark Bois de Boulogne. Hier kann man nämlich ab sofort nicht nur Joggen und  Spazierengehen – kurz die Seele baumeln lassen – sondern sich auch stylisch weiterbilden! Im Jardin d’acclimatation, versteckt hinter knorrigen Kastanienbäumen, liegt der cosy Teesalon des Kûnstlers Hippolyte Romain.

Hier finden nun regelmässig Workshops für Feinsinnige statt: Wer sich also in Sachen Mousse au chocolat & Co., Parfum (in Zusammenarbeit mit Guerlain) oder Bauchtanz weiterbilden will, sollte sich diese Adresse merken: Jardin d’acclimatation, Bois de Boulogne, 75116 Paris. Metro: les Sablons.

Zwei Stunden kochen, bauchtanzen oder Parfum mixen kosten: 50 Euro



Infos und das detaillierte Programm auch unter www.jardindacclimatation.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Illustrationen: Hippolyte Romain

 

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Geschrieben von carolin um 07:52 Uhr in News aus Paris

Dienstag, 11. September 2007

Oma Schmidt's Masche 2

6. Welche Philosophie steckt hinter dem Konzept von „Oma Schmidt’s Masche“?
Die Philosophie von „Oma Schmidt’s Masche“ ist zum einen, in liebevoller Handarbeit hochwertige „MaschenUnikate“ zu erstellen, und alte Handarbeitstechniken wieder aufleben zu lassen - nach dem Motto „Maschenware statt Massenware“. Im kreativen Prozess der Herstellung können die HäkelOmas ihre Talente und ihre Freude am Experimentieren ausleben.
Zum anderen tätigen die „SeniorDesignerInnen“ eine sinnvolle Arbeit, die entsprechend wertgeschätzt wird. Mit ihrer Handarbeit bessern sie ihre Haushalts- und Rentenkasse auf, denn alle SeniorInnen werden an den Verkaufserlösen mitbeteiligt. Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die Handarbeiten mit Retro-Charme auf einer aufwendig gestalteten Homepage in einem ganz neuen Licht präsentiert werden und somit neue Wege des Vertriebs ermöglichen: von zu Hause aus dem Wohnzimmer direkt über die Webside zum Kunden.

7. Gibt es Bestseller?
Unsere Stärke sind vor allem maßgehäkelte Täschchen für Hightechgeräte wie zum Beispiel Digitalkameras. In der Gestaltung sind besonders goldene oder silberne Handytäschchen beliebt sowie Täschchen im Schweiz-Design. Die „Stuttgartlinie“ findet besonders bei Museen und Touristikfachgeschäften Anklang. Für den kleinen Geldbeutel haben wir witzige Schlüsselbänder und –anhänger entwickelt. Der Klassiker ist der Klopapierhut, in allen erdenklichen Farben. Übrigens: Mit unserem Brezeltäschchen und Pralinentäschchen  sind wir gleichzeitig Erfinder und vor allem Weltmarktführer!

8. Wie viele Artikel umfasst das Sortiment, wie ist die Preisspanne?
Momentan sind es ca. 65 Artikel, mit jedem Sonderwunsch und jeder Oma werden es mehr. Es kommen ständig neue Entwürfe und maschige Ideen dazu. Das günstigste Produkt ist unser Schlüsselband „Mikroliane“  für 4 Euro (das wohl kürzeste Schlüsselband der Welt), das teuerste der gehäkelte Stuttgarter Fernsehturm für 345 Euro (der wohl erste gehäkelte Fernsehturm der Welt).

9. Welche Zukunftsprojekte stehen an?
Natürlich wird unsere Homepage www.OmaSchmidtsMasche.de  weiter ausgebaut und Opas dürfen auch bald mitmachen, frei nach dem Motto „Handgemachtes von Senioren für alle Generationen“. Die Herren sollen sich schließlich nicht langweilen müssen, während ihre Frauen voll beschäftigt sind. Außerdem würden wir gerne mehr Auftragsarbeiten annehmen – die SeniorInnen sind alle hoch motiviert und freuen sich auf neue Herausforderungen. Demnächst macht übrigens auch eine „NähOma“ mit, sie ist die Erfinderin der „WischMoppJeans“ für Kinder (ab 17. September). Und als großes Event ist nächstes Jahr die erste Deutsche Häkelmeisterschaft von „Oma Schmidt’s Masche“ geplant.

10. Hinter ihrer ganzen Idee steckt also auch eine soziale Komponente?
Genau, mein Wunsch ist es, eine Art Revolution für die Generationen loszutreten, mit dem Ziel, mehr Generationen übergreifende Projekte wie zum Beispiel ein „Mehrgenerationenhaus“ in Würzburg (da wohnt Oma und es gibt noch keines) oder Projekte mit Alt und Jung zu kreieren, um die Menschen wieder stärker mit einander zu verbinden und allen ein schöneres Dasein zu ermöglichen. Das gesellschaftliche Zusammenleben kann wieder mehr ins Gleichgewicht rücken, Alt hilft Jung und umgekehrt. Die Hürden des Alltags, wie zum Beispiel die Betreuung von älteren Menschen oder Babys / Kleinkinder können leichter genommen und verteilt werden.

Oma Schmidt’s Masche hat am 22. September von 10:00 bis 18:00 Uhr Tag der offenen Tür und ist zu Gast im Generationenhaus West in Stuttgart. Hier wird ein „maschiges“ Programm mit den „HäkelOmas“ dargeboten (ein Überraschungsgast wird eingehäkelt), Kinderbetreuung inklusive! Wer Oma Schmidt schon jetzt einen Besuch abstatten will, klickt einfach auf www.omaschmidtsmasche.de

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

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Geschrieben von carolin um 08:37 Uhr in Kreativ-Ideen

Montag, 10. September 2007

Oma Schmidt's Masche 1

Sie ist chronisch kreativ, 78 Jahre jung und häkelbegeistert – beste Voraussetzungen also, für ein eigenes kleines Unternehmen! Mit ihrem Enkelsohn Manfred hat Theresia Schmidt Ende Februar 2006 einen eigenen Online-Shop für Häkelwaren gegründet. Zusammen mit weiteren „ Häkel-Omis“ aus ganz Deutschland, entwirft Oma Schmidt witzige Maschen-Unikate, die immer mehr Fans finden. „Wir liefern sogar bis in die USA“, berichtet Enkelsohn Manfred stolz. Wie es dazu kam, dass der Stuttgarter mit seiner Oma gemeinsame Sache macht und was die beiden in Zukunft noch so alles vorhaben, verrät der Jungunternehmer im burda-Interview. Den zweiten Teil der Antworten gibt’s übrigens morgen. Wer Oma Schmidt schon jetzt einen Besuch abstatten will, klickt einfach auf www.omaschmidtsmasche.de

1. Wer steckt hinter „Oma Schmidt`s Masche“?
Da stecken meine Oma Theresia Schmidt (78, Foto) dahinter und ich, ihr Enkelkind Manfred Schmidt. Es ist sozusagen ein Mikro-Familienbetrieb: Oma produziert, zusammen mit den „HäkelOmas“, ich übernehme die Internetseite, Marketing und Vertrieb. Meine Frau steht uns beratend zur Seite.

2. Seit wann gibt es den Online-Shop? Gibt es auch einen eigenen „Oma Schmidt-Laden“?
Unseren Web-Shop gibt es seit Ende Februar 2006, seitdem wird er ständig ausgebaut und mit neuen pfiffigen Maschenideen ergänzt. Ein eigener „Oma Schmidt’s Maschen-Laden“ ist in Planung. Wir verkaufen unsere „MaschenUnikate“ in einigen ausgesuchten Läden in Stuttgart und in der Wohnung habe ich eine kleine Showroom-Ecke eingerichtet. Gerne können sich interessierte Vertriebspartner an uns wenden.

3. Wie viele „Omis“ häkeln für Oma Schmidt’s Masche?
Momentan sind es 12 SeniorInnen, von Magdeburg über Köln bis Regensburg. Tendenz steigend.

4. Wie wird man Mitglied bei den „HäkelOmas“?
Man sollte eine echte Oma sein, also Enkelkinder haben, in Rente sein oder mindestens die 55 Plus erreicht haben. Momentan ist unsere älteste Omi 84 Jahre alt. Natürlich gehören auch Spaß an der Handarbeit und Talent dazu. Aber keine Angst: keine Oma muss bei uns eine Aufnahmeprüfung machen, bevor sie mitma(s)chen darf. In der Regel beherrschen die Damen die Handarbeitstechniken sehr gut.  Gerne nehmen wir noch weitere InteressentInnen in unsere MaschenManufaktur mit auf.

5. Wie kommt man auf die Idee, mit der eigenen Oma ein solches Unternehmen zu gründen?
Der Anlass war eher ein trauriger: als mein Vater verstarb (also Oma Schmidts Sohn), hat Oma begonnen, noch mehr als sonst zu häkeln und zu stricken. Die meisten der Wollsachen hat sie mir geschenkt, darunter witzige Täschchen für Taschentücher. Die kamen auch bei meinen Freunden gut an. Ich hab mich dann daran erinnert, dass ich ja schon vor 15 Jahren einen von Oma gehäkelten Klopapierhut auf der Hutablage in meinem alten Daimler spazieren fuhr. Dieses „Museumsstück“  habe ich wieder ausgegraben und es steht wieder auf meiner Hutablage. Das fand ich damals total Spitze. Irgendwann wollte ich das „unkontrollierte“  Handarbeiten in ein geplantes kreatives Wirken münden lassen und entschloss mich, eine kleine Firma mit Oma Schmidt zu gründen. Oma und ich bilden ein gutes Team, wir ergänzen uns wunderbar und sie ist für jeden neuen Spaß zu haben.

Morgen gibt’s den zweiten Teil des Interviews mit Manfred Schmidt

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

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Geschrieben von carolin um 09:51 Uhr in Kreativ-Ideen

Sonntag, 9. September 2007

Meine Zeit bei Burda

Am 20. August 2007 begann mein zweiwöchiges Praktikum bei Hubert Burda Media. Meine ersten Gedanken, als ich den Offenburger Medienpark betrat? Ich war mächtig beeindruckt, denn es war viel imposanter und moderner als ich es mir vorgestellt habe. Da ich mich für ein Praktikum im Ressort Text beworben habe, war ich die kommenden zwei Wochen im Verlag Aenne Burda tätig, in dem die Hefte  „Burda Modemagazin“ und „easy fashion“ erscheinen. Zuerst nahm sich Chefredakteurin Susanne Reinl Zeit für ein Einführungsgespräch, dann lernte ich das „Textteam“ kennen.

Der erste Tag stand ganz unter dem Motto „Recherche“, ein wichtiger Bestandteil der redaktionellen Arbeit. Am Dienstagvormittag war eine Konferenz angesetzt um den aktuellen Stand der Ausgabe zu besprechen. Hier konnte ich mich den restlichen Redaktionsmitgliedern vorstellen. Mein Fazit: Ein lustiges und freundliches Team. Nach der „Konfi“ waren alle wieder auf dem neuesten Stand und die Arbeit konnte weitergehen. In den folgenden Tagen stand ein abwechslungsreiches Programm für mich an. Neben ausgiebiger Recherche über aktuelle Designer, Trends und die Accessoire-Musthaves für 2008, konnte ich mich an ersten Texten für burdafashion.com versuchen – unter anderem für die FASHIONPEDIA, die Online-Enzyklopädie. Ich bekam auch die Gelegenheit, zu erfahren, wie ein Model Scout arbeitet, denn ich durfte eine Liste mit eigenen Vorschlägen für Titelmodels der „easy fashion“ aufstellen, was mir großen Spaß gemacht hat. Anfangs ist mir diese Aufgabe ein wenig schwer gefallen, aber in Zeiten von MTV, VIVA und Daily Soaps, haben sich schließlich doch eine Menge an geeigneten Models gefunden.

So vergingen die zwei Wochen wie im Flug. Rückblickend hat mir das Praktikum bei BURDA großen Spaß gemacht und persönlich auch viel gebracht. Vor allem hat es mich weiter darin bestätigt, dass ich mit Modejournalismus den richtigen Studiengang und Berufsweg für mich gefunden habe. Abschließend möchte ich mich noch bedanken, bei Frau Reinl, dass sie mir das Praktikum ermöglicht hat und bei den „Damen vom Text“, die immer mit viel persönlichem Einsatz für Arbeit gesorgt haben und sich allgemein so nett um mich gekümmert haben!

Kristina Hauseux,
Praktikantin
Geschrieben von carolin um 10:42 Uhr in burda Modemagazin

Samstag, 8. September 2007

Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 2

Eine Jacke entsteht ... und zwar im Kopf von Rolf Heinemann. Er ist der Designer bei Burda Modeschnitte und gemeinsam mit dem Designteam stets auf der Suche nach den neuesten Trends – schließlich soll alles up to Date sein! Am Anfang überlegt er sich erst einmal wie das neue Trendteil aussehen soll und fertigt einen Entwurf an. Das Team entwirft seit vielen Jahren gemeinsam die Modelle und ihr Ideenreichtum ist kaum zu übertreffen. Vom Damenrock bis zum Herrensakko, vom Clownskostüm bis zur Piratenbraut sprudeln die Ideen nur so aus den Köpfen. Und so füllt Skizze um Skizze das weiße Papier. Die Kleinen haben seit Neuesten mit Monika Nassal ihren eigenen kreativen Kopf hinter den süßen Kollektionen sitzen.

Die Skizze wird in einer Schnittbesprechung zusammen mit Brigitte Petri (Foto links) und Anita Leder aus dem Schnittatelier und einer Schnittdirektrice genau unter die Lupe genommen. Außerdem wird eine Stoffauswahl getroffen – schließlich soll die Skizze ja nicht nur auf dem Papier bestehen. Brigitte Petri ist für die Koordination zuständig. Bei der Modellanfertigung sind mehrere externe Ateliers damit beschäftigt den Vorstellungen aller Beteiligten gerecht zu werden. Und das will geplant und organisiert sein.

Bei der Stoffauswahl hat Birgit Rothfuß den Überblick: Hunderte von Stoffmustern zieren ihr Büro – in mühsamer Arbeit zusammengesucht. Es gibt nichts, was es nicht gibt: Popeline, Satin, Nylon, Polyester, gepunktet, gestreift –  von karierten Trendstoffen bis zu glänzenden Traumqualitäten gibt´s hier alles, was das Schneiderherz höher schlagen lässt.

Erst wenn die Skizze optimiert worden ist und alle damit zufrieden sind, kommt die fast schon kunstvolle Zeichnung zum Erstschnitt.

Was beim Erstschnitt passiert, lesen Sie am nächsten Samstag.

Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 14:01 Uhr in Fashion Factory

Freitag, 7. September 2007

Die neue Beinfreiheit

Über 800 Artikel, weltweiter Versand, ein sich ständig erweiterndes Angebot – wer nach dem perfekten „Beinkleid“ sucht, ist bei Hosieria genau richtig. Ob Strumpfhosen in Übergrößen, praktische Sportkniestrümpfe für Männer oder klassische Nylons mit Naht – wer beim dem Hamburger Online-Shop auf virtuelle Einkauftour geht (www.nylons-strumpfhosen-shop.de), findet wonach er sucht! Geschäftsführer Ernst Mende weiß eben, was seine Kundinnen wollen: „Ein breit gefächertes Angebot, 1A-Qualität und guten Service.“ Der sieht bei Hosieria (siehe rechts) so aus, dass die Homepage übersichtlich nach Kategorien und Herstellern sortiert ist und die Strumpfhosen überall hin geliefert werden. „Wir versenden zum Beispiel regelmäßig Produkte nach New York, Sydney und ins australische Outback.“ Warum sich manche Frauen ihre Lieblingsstrumpfhosen um die ganze Welt schicken lassen? „Weil sie sich bei ihrem Urlaub in Europa in ein ganz bestimmtes Modell verliebt haben, das es in ihren Heimatländern nirgends zu kaufen gibt“, erklärt Ernst Mende und fügt hinzu: „Mittlerweile bestellen bei uns Kunden aus rund 78 Ländern.“ Das Alter der strumpfbegeisterten Frauen variiert dabei zwischen 18 und 85 Jahren. Bis Ende September ist das aktuelle Herbstprogramm vollständig online. Ernst Mende verrät aber schon jetzt, welche Trends in der kühlen Saison angesagt sind: „Nach wie vor Leggins in allen Variationen und blickdichte Strumpfhosen. Neue modische Akzente setzen Strümpfe mit aufwändigen Dessins, wie zum Beispiel Ajour-Muster.“ Also … wenn auch Sie noch die perfekte Strumpfhose zum Start in den Herbst suchen, sollten Sie mal bei Hosieria vorbeischauen!

 

 

 

 

 

 

Fotos von links nach rechts: Falke, Jonathan Aston, Compressana Twist

Sabrina Fackler
Text-Redaktion

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Geschrieben von Carolin um 10:00 Uhr in Allgemein

Donnerstag, 6. September 2007

„Carmen´s Shoes“ in Düsseldorf

Schuhfans aufgepasst! Vom 15. bis 18. September steht temperamentvolles Schuhdesign auf der GDS in Düsseldorf im Blickpunkt. Mit „Carmen´s Shoes in Düsseldorf“ geht Spanien in die Offensive  und präsentiert ein außergewöhnliches Designevent. In Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der spanischen Schuhhersteller (FICE) und dem Wirtschafts- und Handelsbüro des Spanischen Generalkonsulates, veranstaltete das spanische Außenhandelsinstitut (ICEX) „Carmen’s shoes“ bereits in Madrid, Mailand und Tokio. 25 spanische Schuhdesigner ließen sich zu diesem Anlass von der Oper „Carmen“ inspirieren. Ihre fantasievollen Entwürfe verbinden spanische Lebensfreude und das Feuer des Flamencos mit höchster Qualität. Designer wie Paco Gil, Pedro Garcia, Beverly Feldman, Audley und Mascaró präsentieren exklusive und zeitlose Unikate für die „Carmen von heute“.

Der Eintritt ist an allen Tagen kostenfrei!

Fotos: Carmen

Geschrieben von carolin um 09:50 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 5. September 2007

Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 1

Hält man dieses kleine, kompakte Tütchen mit dem burda Schnitt so in den Händen, ahnt man bei genauer Betrachtung, wie viel Liebe fürs Detail dahinter steckt. Wie viel Liebe, wie viele Details und vor allem wie viele Arbeitsschritte und Menschen, das möchten wir Ihnen hier im September vorstellen.

Die Burda Modeschnitte gibt es schon seit 1952. Fast jeder hat sie schon einmal gesehen oder zumindest davon gehört. Viele denken an ihre Kindheit zurück, als Mama und Oma am Küchentisch die Burda Schnittmuster nachnähten. Heute gehört man selbst zu den begeisterten Hobbyschneiderinnen. Was früher nicht immer ganz ernst genommen wurde, hat sich bis heute zu DEM Schnittmusterkatalog auf dem Markt etabliert. Viele tausende Schnittmuster haben ihre kreative und produktive Geburtsstätte in Offenburg schon verlassen. Und das nicht nur für den deutschen Markt! Die Burda Schnittmuster begeistern Hobbyschneider auf der ganzen Welt – von Deutschland bis Spanien, von Skandinavien bis Russland und von Amerika bis Australien. Natürlich werden bei der Herstellung nicht nur die Anleitungen in 9 Sprachen geschrieben, sondern auch die unterschiedlichen kulturellen Vorlieben beachtet. So nähen die Amerikaner beispielsweise im Gegensatz zu den Europäern lieber mit Nahtzugabe am Schnittmuster. Kein Problem für die burda Fashion Factory: Dank der guten Organisation bekommen Amerika, Kanada, Australien und Neuseeland ihre „eigenen“ Schnittmustertüten – und die beinhalten dann Maßangaben in INCH, eine andere Größentabelle und eben die Nahtzugabe. Aber auch auf die verschiedenen Könnensstufen wird Rücksicht genommen, von Anfänger bis Profi ist für jeden das passende Schnittmuster dabei – und das international!

Neugierig geworden? Am Samstag lesen Sie, wie die Skizze zum Leben erwacht.

Nina Lorenz,
Praktikantin

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Geschrieben von carolin um 07:52 Uhr in Fashion Factory

Dienstag, 4. September 2007

Uli Richter – Eine Berliner Modegeschichte

Erleben Sie jetzt in einer beeindruckenden Retrospektive das Leben des Berliner Couturier Uli Richter: Vom 13. September 2007 bis 6. Januar 2008 präsentiert das Kunstgewerbemuseum mit Kuratorin Christine Waidenschlager im Kulturforum Potsdamer Platz anlässlich seines 80. Geburtstages diesen außergewöhnlichen Einblick in die Welt des großen Designers.

Der Name Uli Richter (links: Uli Richter mit Aenne Burda) stand für jugendlich-sportliche Mode in perfektem Farb- und Materialspiel. Er verstand es den jungen Chic mit gekonnter Eleganz ganz selbstverständlich zu verbinden. Sein Stil traf damit genau den Geschmack der exquisiten Kundinnen – die große Verlegerin Aenne Burda trug seine Kreationen ebenso wie Rut Brandt, die Gattin des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Ein Abendhosenanzug (Frühjahr- / Sommerkollektion 1970) aus dem Besitz von Aenne Burda (Foto rechts: Fotostudio Bartsch) wird übrigens auch in der Ausstellung zu sehen sein.

Insgesamt 130 Modellkleider vom sportlichen Ski-Dress bis zur großen Abendrobe dokumentieren das Schaffen Uli Richters. Rund 150 Modefotografien, Presseberichte sowie Viedeoeinspielungen vertiefen die Werkschau.

Wo? Kulturforum Potsdamer Platz, Eingang Matthäuskirche, 10785 Berlin

Wann? 13. September 2007 bis 6. Januar 2008
Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 4 Euro)


Entwurfszeichnungen des Ensembles „Cote’d Azur“ aus der Frühjahr-/ Sommerkollektion 1970, Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin 

 

 

 

 

 

 


Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 09:00 Uhr in Sehenswert

Montag, 3. September 2007

HEUTE: CHIC mit Fiona Bennett

Sie ist Deutschlands bekannteste Modistin: Fiona Bennett. Mal wirken ihre Hutkreationen wie zarte Sahnehäubchen, mal wie das schönste Federkleid des Paradiesvogels. Federn, Tüll, Blüten und Strass schmücken die handgearbeiteten Kopfbedeckungen, mit denen die in Berlin lebende Engländerin die „Glamour-Wüste Deutschland“ aufmischen will. Und das mit großem Erfolg: Ein Blick in ihre Pressemappe zeigt kostbar behütete Köpfe aus Gesellschaft und Party-Szene. Von US-Sängerin Christina Aguilera bis hin zum Charakter-Schauspieler Ben Becker – die Prominenz beweist Mut zum Hut!

Woher Fiona Bennett die Inspirationen für ihre einmaligen Designs nimmt, zeigt das Lifestylemagazin CHIC vom 3. bis 6. September jeweils um 12.35 Uhr auf arte. Die Fernsehkamera ist live dabei, wenn die Modistin mit Freundin Enie van de Meiklokjes über Berlins Flohmärkte zieht, zuhause ihr Schatzkiste öffnet und zusammen mit Modefotografin Ulrike Schamoni im englischen Brighton Menschen spontan unter den Hut bringt. Prädikat: Sehenswert!

Felicitas Büscher,
Volontärin

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Geschrieben von carolin um 10:11 Uhr in Archiv

Sonntag, 2. September 2007

Die Rückkehr der Galoschen

Gute Nachrichten für Nostalgiefans: Jetzt erreicht die Retrowelle auch unseren Schuhschrank! Stylisch, trendy und wasserdicht zeigen sich die neuen „Swims“-Ballerinas in Bonbonfarben und peppen den Ruf von „Opas alten Galoschen auf“. Neben der eigentlichen Funktion die Schuhe zu schützen, ist die moderne Variante auch richtig bequem. Die Idee für ein Wiederaufleben der Galosche hatte übrigens Johan Ringdahl. „Die Innenseite ist mit einem reibungsfreien Futter versehen, das für ein leichtgängigeres An- und Ablegen der Galoschen sorgt. Gleichzeitig werden die Schuhe dabei poliert“, berichtet der norwegische Designer stolz. Die Idee mit dem Redesign ließ ihn schon während seines Studiums an der Parsons-School in Paris und New York nicht mehr los. Heute erobert Ringdahls moderne Galosche den Markt.

Mitmachen und gewinnen:
burdafashion.com verlost fünf Paar „Galoschen“ von Swims

Mehr Infos und den Online-Shop finden Sie unter www.swims.com

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 14:45 Uhr in Allgemein

Samstag, 1. September 2007

Ich mach, was mir passt!

Diesen Ausspruch mögen Mütter von pubertierenden Kindern sicher ganz und gar nicht, denn hiermit ist dann nicht die exakte Passform gemeint, wohl aber der eigene Stil nach dem man auf der Suche ist. Und jener kollidiert mitunter heftig mit dem "Stil", den die Mütter erhoffen. Dabei geht es neben der Kleidung, die bevorzugt wird, auch häufig um das "Wie und Was" des Alltags.

"Ich mache was mir passt!", ist mein Motto schon seit vielen Jahren und ich teile es mit unzähligen Frauen und auch immer mehr Männern, die nähen. Ich habe dieses Motto nicht er-, sondern vor vielen Jahren hier auf der burda Website gefunden. Die kleine Anne, wie ich eine liebe Kollegin die damals in der burda Moderedaktion arbeitete nannte (sie war jünger, aber größer als ich /images/emoticons/mozilla_laughing.gif), trug auf einem Bild in einem Special zum Thema Maschinensticken eine Jacke mit genau jenem gestickten Slogan auf dem Rücken. Perfekt passte dieser Satz zu dem, was mich seit Jahren antrieb, eigene Kleidung zu nähen. Ich mache, was mir passt! Sowohl meiner Größe und Proportion entsprechend, als auch meinem Stil. Jener ist nicht das, was meine Mutter "schick" findet, auch wenn die Tage meiner Pubertät schon einige Zeit vergangen sind. Aber zu mir passt es. Ein bisschen anders, ein bisschen "Anne eben". Lila und Orange in der Kombination sind mein Markenzeichen. 2003 bin ich mit der Nähmaschinenfirma Janome auf Deutschlandtour gewesen. Nachdem die ersten Termine vergangen waren und in den Foren darüber diskutiert wurde, wie es denn war, ob es sich lohnen würde, dahin zu fahren und überhaupt, wie man denn die Anne Liebler erkennen könnte, schrieb irgendwer, das sei gar nicht schwer: "sie ist lila und orange!". Und dabei blieb es. Ich erwarte nicht, dass diese Kombination allen gut gefällt, aber ich erwarte ein wenig Toleranz, wenn dem nicht so ist.
Es ist mein Stil und ich bin gut wieder zu erkennen und "echt", denn in den Sachen fühle ich mich wohl. Nicht nur, weil ich sie selbst genäht, gehäkelt oder gestrickt habe. Ich habe meinen Stil gefunden und trage und lebe ihn. Das teile ich sehr gern mit ganz vielen kreativen Menschen. Sich selbst verwirklichen und "Passendes" machen zu können, ist eine wunderbare Möglichkeit, den eigenen Weg zu gestalten.

Vor ein paar Tagen kam die neue Ausgabe der Easy Fashion auf den Markt. Ich gebe zu, bei einigen Modellen erkannte ich, nicht mehr zur Zielgruppe zu gehören. Aber die jungen Mädchen und Frauen, vielleicht auch die Pubertierenden werden sicher begeistert sein. Meine Toleranz ist zwiefelsohne gegeben, wenn ich sie sehe. Die Rückseite der Easy Fashion zeigt ein junges Mädchen, die mit ihrem Outfit auf burda Young Fashion hinweist. Neben ihr steht - Mache einfach, was Dir passt! Es gibt also auch Varianten der Aussage, genauso wie wir Variationen in der Mode schätzen, den Konfektionsgrößenunterschiede haben, es Farb- und Stilrichtungsvorlieben gibt.

Egal, wie wir es formulieren oder was wir tragen - es macht große Freude, es zu tun.

Nähen wir was Passendes!

Viele Grüße,
Anne Liebler 

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Geschrieben von carolin um 11:47 Uhr in Annes Kolumne