Samstag, 15. September 2007
Wie entsteht ein burda Schnitt? Teil 3
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Eine Veränderung hier, eine Naht mehr da, sobald die Skizze optimiert worden ist und alle zufrieden sind, kommt die fast schon kunstvolle Zeichnung zum Erstschnitt. Anhand des CAD (Computer Aided Design), welches eine Art elektronisches Zeichenbrett darstellt, wird das Modell am Bildschirm konstruiert. Entsprechend der großen Produktpalette die ja nicht nur Damenmodelle, sondern auch Herren, Kinder und sogar Dekoteile bietet, wurden über die Jahre etliche Grundschnitte erarbeitet, so dass man mittlerweile von einer regelrechten Grundschnittbibliothek sprechen kann, die regelmäßig erweitert wird.
Die ersten Schnitte werden mit dem Plotter ausgedruckt. Nach dieser Vorlage wird jetzt das Modellteil genäht. „Jede Frau soll sich wohl fühlen und kann sich bei unseren Schnittmustern wieder finden“, weiß Anita Leder (Foto rechts).Die Erstmodelle werden dann in externen Nähateliers genäht. An dem unfertigen Modell wird erneut geprüft, ob jede Tasche richtig sitzt, oder die Nähte perfekt verlaufen. Bis alles passt, wird am Schnittmodell gezogen, gerafft, ein Knopf angenäht und noch etwas mehr Saum gegeben. „Ist das noch in einem angemessenen Schwierigkeitsgrad?“ fragt der Designer und Brigitte Petri nickt lächelnd. Sie weiß sehr wohl, was sie den Burda Schnittmusterfreunden zutrauen kann. Anna, die den ganzen Tag als lebendige Ankleidepuppe viele neuen Burdamodelle anziehen darf, lächelt auch – sie ist den Perfektionismus des Teams gewohnt und weiß, dass ihr Tag noch lange nicht beendet ist. Erst, wenn alle Modelle so sitzen, wie Designer und Schnitt-Team sich das vorstellen, gibt’s das O.k. für die weitere Verarbeitung.
Lesen Sie am kommenden Donnerstag, wie das Bogenlayout entsteht.
Nina Lorenz,
Praktikantin
Technorati Tags: Schnitte Modeschnitte Schnittmuster
Geschrieben von um 08:07 Uhr in Fashion Factory




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