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Samstag, 27. Oktober 2007

Fair Fashion Affair Berlin 2007

Vor nur zwei Monaten überlegten die Designer Cecilia Palmer und Frans Prins die Fair Fashion Affair in Berlin zu veranstalten. Mitte Oktober fand das Event für „Ethical Fashion“ nun in der Hauptstadt statt. Ökologische Materialien und Produkte, die fair gehandelt werden, sind in der Mode schon länger ein Thema. Mit der Fair Fashion Affair möchten die Organisatoren das Thema nun weiter in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Die Modeshow startete in dem dunklen Keller der Clubgallerie „ZurMöbelfabrik“. Zu Beginn betritt ein Mann in einem roten Anzug den Raum. Es gibst kein Podium, keine Bühne und keine Bänke für das Publikum. Es folgen Frauen in Spiderman-Kleidern, welche in blauen Roben und in Batman-Kostümen von den Labels Ketchup&Majo, Lisa D., American Apparel und Pamoyo. Das Event hat die Themen Traum, Früchte und Blumen.

Zum Programm der Veranstaltung gehörten neben der Fashion-Show auch eine Ausstellung, Diskussionsforen und Workshops. Auf der Veranstaltung “Mode macht Menschen” diskutieren Alexandra Perschau vom Pestizid Aktions Netz und Mathias Ahrberg von dem ökologischen Shirt-Laben „Fairliebt“ über  biologisch angebaute Baumwolle. Johanna Cochems, Naturtextil e.V., war überzeugt, dass man den Unterschied von konventioneller Kleidung und natürlichen Textilien auf der Haut spürt. Zum Abschluss der Fair Fashion Affair erklärte die Designerin Cecilia Palmer: „Das war eine tolle Veranstaltung. Ich habe gespürt, dass das nur der Anfang war. Bei der Vorbereitung konnte ich feststellen, dass es schon einige junge, ökologische Labels in Deutschland gibt. Langsam entwickelt sich eine kleine Fair-Fashion-Szene.“ Und Co-Organisator Frans Prins fügte hinzu: „Was als einmaliges Projekt startete, wird nun sicherlich häufiger stattfinden.“

Julia Rippe
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 14:24 Uhr in Allgemein