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Freitag, 30. November 2007

Heute kein Termin - sagt mein Handy

Ja wie schön /images/emoticons/mozilla_laughing.gif – aber morgen, da treffe ich mich wieder mit den Oecher Wollweibern. Wer meine Kolumne liest, wird den Eindruck haben, ich reise oder ich bin hier unterwegs, Leute zu treffen. Ganz so stimmt es nicht, aber es sind die Höhepunkte, die meinen Alltag prägen. Und darüber erzähle ich dann natürlich gern. Oche ist Aachen auf Platt. Wollweiber, das sind wir. Eine Gruppe von Frauen mit und ohne Kindern, die sich jeweils Dienstag und Freitag für ca. 2 Stunden treffen, um dann gemeinsam Wolle oder anderes mit der Hand, in einer Gaststätte, zu verarbeiten. Jede für sich und natürlich mit verschiedenen Techniken. Alle gemeinsam in einer Runde.

Strümpfe, Pullis, kleine Teddybären, Patchworkblumenteile oder Taschen enstehen. Und nebenbei wird mit Vorliebe geschwatzt, Kuchen genascht und Kaffee oder „Apfelweizen” getrunken. Es gibt keine festen Regeln und keine „Vereinsnotwendigkeit”. Wer kommt, ist da, und wenn man mal nicht teilnehmen kann, bleibt ein Gefühl des Entzugs. Jedenfalls ist das bei mir so. Man müht sich beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein.

Handarbeiten ist IN. Überall in der Mode haben Stricksachen, Gefilztes oder bestickte Elemente Hochkonjunktur. Im Internet gibt es unzählige Strickblogs und den Besitzer/innen ist es wichtig zu zeigen, was sie Neues gemacht haben. Auch hier bei uns auf burdafashion.com ist es so. Haben Sie das schon gesehen? Aber gemeinsam Handarbeiten zu machen und das in der Öffentlichkeit, ist keine alltägliche Sache. Wir bemerken schmunzelnd die Blicke und laden ein, wenn das Interesse sichtbar wird, teilzuhaben und mitzumachen. Da wir einen festen Treff-Rhythmus haben, ist das gut zu merken. Wir sind keine Runde von 40+ Frauen, sondern von jung bis ... Handarbeiten ist nicht altbacken und nicht nur was für alte Leute. Jedoch wissen viele Frauen nicht mehr, wie man was selber macht. Das Wissen über die Technik ist verloren gegangen. Obwohl: Früher /images/emoticons/mozilla_laughing.gif, ja früher hatte man das auch in der Schule, nur man hat es nie mehr gemacht. Gemeinsam aktivieren wir Vergessenes.

Das direkte Gespräch ist mir dabei sehr wichtig. Ich kann meine Ideen zeigen und vorstellen. Dabei geht es mir nicht um Zustimmung oder den Satz: Toll, was du wieder gemacht hast. Viel wichtiger ist die Kritik oder der Hinweis, was ich wie anders machen könnte, wo möglicherweise meine Fanatsie „Purzelbäume” schlägt. Ich weiß, die anderen Wollweiber haben auch Ahnung, und wir wollen gemeinsam voran ommen. Ihr Rat ist mir willkommen.

Lustig finde ich, dass fast alle Wollweiber (und auch sonst habe ich das schon oft erlebt) bei fertiggestellten Sachen, gleich nachdem jene lobend für „gut” befunden wurden, direkt sagen: „Ja, aber an dieser oder jener Stelle bin ich nicht zufrieden!” Und dabei auf Mängel hinweisen, die man nie oder nur ganz selten sehen würde! /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Bei meinem letzten Pulli klappt aus unerfindlichen Gründen der eine umhäkelte Rand des Ärmels nach oben. Das bekomme ich mit Spannen sicher hin ... und das ich einen Strickfehler im Muster erst fand, nachdem ich alles zusammengenäht hatte, verrate ich nicht wirklich gern ...

Aber - er ist das Besondere daran. Der kleine Mangel macht das Unikat aus /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Es ist Handarbeit * Einzigartig * Meine.

Auch wenn die Wollweiber meinen Pulli (Foto rechts) anfangs sehr, sehr kritisch begutachteten, habe ich ihn nun weiter- und fertiggestrickt. Ich habe mich aber ihrem Rat angeschlossen und „das Bunte” unter der Brust enden lassen. Er ist ein Hingucker – so wie wir da in der Gaststätte auch.

Angefangen hat es als Idee von zwei Frauen, die sich im Internet verabredeten. Auch User in unserer Kontaktbörse versuchen das. Es macht Freude, sich aufeinander einzulassen. Man muss nur hingehen /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Die erste Schwelle ist die schwerste, danach kennt man sich!

Ich wünsche viele bereichernde Kontakte.

Herzlichst
Anne Liebler

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Geschrieben von carolin um 07:45 Uhr in Annes Kolumne

Donnerstag, 29. November 2007

Serienproduktion für Weihnachten

Heiligabend kann kommen! Ich habe schon mit der Geschenkevorbereitung angefangen. Seit etwa zwei Wochen produziere ich Taschen für Freunde, Verwandte und Bekannte. Das Modell ist sehr einfach und dennoch schön. Eigentlich ist es eine bessere Einkaufstasche, aber aus schönem Stoff und sogar mit Futter und teilweise mit Innentasche. Als Griff habe ich meine alten Jeans sowie einen eingelaufenen Pulli verschnitten. Somit verschenke ich etwas Selbstgemachtes mit persönlichen Kleidungsstücken.

Allen, die auch am Basteln sind, wünsche ich viel Spaß!

Julia Rippe,
Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 07:52 Uhr in Kreativ-Ideen

Mittwoch, 28. November 2007

Da geht Ihnen ein Licht auf!

Eine neue Idee aus den USA soll auch hierzulande den Handarbeitsmarkt revolutionieren: Für Häkel- und Strickfans gibt’s jetzt beleuchtete Kunststoffnadeln in verschiedenen Stärken. Ein LED-Licht in der Spitze der Nadel erleichtert die Arbeit mit dunklen oder haarigen Garnen und schont dabei gleichzeitig die Augen. Selbstverständlich kann mit den Nadeln auch ohne Beleuchtung gestrickt und gehäkelt werden. Der Ein- bzw. Ausschalter befindet sich am Ende der Nadel, drei Knopfzellen-Batterien werden mitgeliefert. Die „Leuchtnadeln“ sind in gut sortierten Handarbeitsgeschäften erhältlich und kosten circa 6,50 Euro (Häkelnadeln) bzw. 12,95 Euro (Stricknadeln).

www.coatsgmbh.de

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos: Coats

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Geschrieben von carolin um 07:56 Uhr in Kreativ-Ideen

Dienstag, 27. November 2007

Mäuse von Cacharel

So grau ist sie eigentlich gar nicht, diese Maus von Cacharel ... Hierbei handelt es sich jedenfalls um ein Kuscheltier für einen guten Zweck: Die Schauspielerin Carole Bouquet ist Schirmherrin der Kinderhilfsorgansiation „enfance et partage”, die nun ihren 30. Geburtstag feiert. Zu diesem Anlass wurde von Cacharel & Spielzeughersteller Moulin Roty ein Kuscheltier entworfen (eine graue Maus mit Liberty-Latzhose für Buben und eine weiße Maus im Liberty-Kleidchen für Mädchen), deren Erlös zum Teil an die Charity-Organisation geht. Ab sofort gibt's das Nagetier-Duo  fürs Kinderzimmer in allen Cacharel-Boutiquen und Spielzeugläden von Moulin Roty.

Preis je ca. 20 Euro (2,50 Euro gehen an die Kinderhilfsorganisation)

Mehr Infos unter www.moulinroty.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 07:38 Uhr in News aus Paris

Montag, 26. November 2007

Nur für große Jungs!

Manche Männer sind auch jenseits der Pubertät noch echte „Kindsköpfe“,  und das ist auch gut so! Denn sonst würde es so innovative Mode-Labels wie „Romeo & Julian“ nicht geben. Hinter dem Hamburger Label, das erst im Frühjahr 2007 gegründet wurde, stecken Designer Wolfram Saathoff (27) und Geschäftsführer Steffen Kratz (28). „Alle Kollektionsteile sind inspiriert von der schönsten Zeit unseres Lebens – unserer Kindheit! Da war jeder neue Tag wie eine große Wundertüte – farbenfroh, aufregend und überraschend.“ Und genau dieses unbeschwerte Lebensgefühl wollen die beiden Hamburger mit „Romeo & Julian“ wieder wachkitzeln. Mit witzig bedruckten T-Shirts, die Blicke magisch anziehen, und knallbunter Unterwäsche, auf die jedes Mädchen neidisch ist – schließlich ist der Alltag grau genug! „In unsere Sachen schlüpft man(n) rein und fühlt sich sofort wohl. Außerdem sieht man einfach hübsch darin aus!“ Die T-Shirts gibt’s nur in einer begrenzten Auflage. „So erhalten wir uns den kreativen Freiraum und bleiben finanziell unabhängig“, erklärt Steffen Kratz und fügt hinzu: „Uns ist einfach wichtig, dass wir machen können, was wir wollen und wann wir es wollen.“ Nur logisch, dass den zwei „Jungs“ Trends „völlig egal“ sind. „Wir setzen lieber unsere eigenen.“ Und deshalb möchten sie mit „Romeo & Julian“ auch anderen Kreativen eine Plattform bieten. „Unsere Mode-Fotos schießen junge Fotografen, die ihre ersten Schritte im Fashion-Business machen. Und die Models sind „New Faces“, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere stehen.“

Momentan gibt’s die Kollektion ausschließlich online zu kaufen – 2008 sollen die Stücke, dann auch Nachtwäsche, in ausgewählten Boutiquen erhältlich sein.

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos auf www.romeo-und-julian.com

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos: Simone Scardovelli
. Location: Uebel & Gefährlich, Hamburg

Geschrieben von carolin um 07:40 Uhr in Allgemein

Freitag, 23. November 2007

Souvenirs, souvenirs

Must-have für Frankreichfans: Paris oder Marseille? Fest steht, dass man sich bei diesen nostalgischen Accessoires (Taschen, Beutel und Co.) der Designerin Céline Basset-Biagi nur schwer entscheiden kann. Sie verarbeitet klassische Frankreich-Symbole wie Baguette, Pastis oder Eiffelturm im Retrolook. Der Renner der Saison ist die silberne Schultasche mit Aufdruck „Oh! Paris” bzw. „Oh! Marseille”.

 

 

 

 

Kollektion Miniseri
Preis: ab 25 Euro
Shop: Galerie Sentou, Boutique Lilli Bulle oder online unter www.miniseri.com

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 08:30 Uhr in News aus Paris

Donnerstag, 22. November 2007

Spruchreife Wände

Künftig ist es nicht mehr notwendig, gegen die Wand zu reden – denn die „spricht“ jetzt lieber selbst … Mit geistreichen Zitaten, gefühlvollen Gedichten, kleinen Rezepten & Co. peppen Innenarchitektin Martina Gallant (links) und Künstlerin Jutta Reichert (rechts) kahle Mauern auf – selbstklebende Buchstaben aus Spezialfolie machen’s möglich. Und wer das Motto „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ bevorzugt, kann sich über www.silbensalon.de auch witzige Grafiken bestellen, die – ganz ohne Worte – trotzdem für sich sprechen! So wird jede Zimmerwand zum Kunstwerk. Die Idee zum „Silbensalon“ war schnell geboren, als Jutta Reichert und Martina Gallant feststellten, dass sie die gleiche Vorliebe für geistreiche Sprüche und schöne Schriften teilten. Mit dem „Wandtattoo“, brachten die kreativen Geschäftsfrauen 2004 ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt, das seitdem jeder Tapete ernsthafte Konkurrenz macht. „Es bringt unglaublich viel Spaß, das richtige Wort oder den richtigen Spruch am richtigen Fleck zu gestalten.“ Die Buchstaben haften übrigens nicht nur an Wänden. Sie sind auch geeignet für Glatt- und Rauputz, ebenmäßige Metall-, Glas-, Holz- und Spiegelflächen und Raufasertapeten.

 

 

 

 

 

 

Wer’s selbst ausprobieren möchte, findet auf www.silbensalon.de eine große Auswahl an Sprüchen, Zitaten, Gedichten und Grafiken für jeden Raum und viele Anlässe

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos: silbensalon.de

Geschrieben von carolin um 06:23 Uhr in Allgemein

Mittwoch, 21. November 2007

Individueller (Fan-)Schal

Klaviertastaturen, Herzrahmen, Fotos, Trinksprüche – langweilige Strickschals können nun individuell aufgepeppt werden. Die Internet-Strickerei www.wildemasche.com überträgt beliebige Vorlagen auf Decken und Schals. Die persönlichen Motive werden nicht aufgedruckt, sondern mit farbigem Garn Masche für Masche gestrickt.

Eine weiche Kuscheldecke mit einem großformatigen Porträtfoto? Ein Fanschal-Unikat mit eigenem Text? Der Fantasie und individuellen Gestaltung sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Je nach gewähltem Produkt können über 80 Grundmuster und 16 Farben frei miteinander kombiniert und bestellt werden.

Die individuellen Schals gibt es in zwei Ausführungen: als normalen Strickschal und als Fanschal. Die Fanschals haben eine noch größere Vielfalt an verfügbaren Motiven, erlauben bis zu fünf
Garnfarben gleichzeitig und können auf Vorder- und Rückseite unterschiedlich gestaltet werden. Bei einer Größe von 140 mal 17 Zentimetern kostet ein Einzelstück 25,90 Euro. Produktion und
Lieferungen dauern nur etwa eine Woche, sodass Bestellungen bis Mitte Dezember rechtzeitig zu Weihnachten ausgeführt werden.

Julia Rippe
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 08:55 Uhr in Kreativ-Ideen

Dienstag, 20. November 2007

Wiedereröffnung: Faubourg 24

Zwei Jahre wurde renoviert und umgebaut, nun hat Hermès seinen historischen Luxustempel 24 Faubourg (mit einer 24-stündigen Feier) wieder eröffnet. Ab sofort können die Kunden ihren Kaufrausch auf 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche ausleben. 200 Verkäufer preisen die verschiedenen Hermès-Produkte (Kleidung, Taschen, Parfum, etc.) an. Heller und geräumiger wirkt 24 Faubourg nach dem Umbau, hat aber nichts von seinem Luxus eingebüßt. Das zeigen der viele Stuck, das edle Leder und ein mit Weißgold verziertes Mosaik.

Hermès Paris
24, rue du Faubourg Saint-Honoré,
8. Arrondissement
Tel.: 00 33 1 40 17 47 17

 

 

 

 

 

 

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 07:07 Uhr in News aus Paris

Sonntag, 18. November 2007

ça c’est paris!

Ich war vergangenen Mittwoch zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Eiffelturm! Endlich! Nach 14 (eigentlich fast 15) Jahren in Paris wurde es auch langsam Zeit. Und noch dazu war meine Visite strikt beruflich: Hier fand nämlich ein Defilé zum Thema “charentaises” (= Puschen) statt. Kein Witz. Die Vielfalt der Kreationen zum Thema Hausschuh war einfach erstaunlich. Da gab es doch wahrhaftig Modelle für jeden Geschmack und jeden Stil – also von glamourös über bobo-öko bis klassisch. Ein echter Star saß außerdem in der begehrten 1. Reihe (und wie sich’s gehört sogar inkognito, also mit dunklen Sonnenbrillen). Mein scharfes Auge hat die Dame trotzdem sofort als Caroline Cellier, ehemalige Muse von Krimi-Regisser Claude Chabrol, identifiziert. Der atemberaubende Blick auf alle Pariser Wahrzeichen von Sacre-Cœur bis Panthéon hat sich wirklich gelohnt – nur so ganz heimlich still und leise kam mir dann der erschreckende Gedanke – steht uns da etwa ein Comeback des Pantoffelhelden ins Haus?

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 10:23 Uhr in News aus Paris

Samstag, 17. November 2007

Warum tragen Mädchen Rosa und Jungen Hellblau?

Babys in rosa Kleidung sind eindeutig Mädchen. Kleine Jungs hingegen werden heute in hellblaue Strampelanzüge gesteckt. Diese farbige Zuordnung der Geschlechter hat sich tief in unsere Köpfe eingebrannt. Dabei war es vor rund hundert Jahren genau andersherum.

Wenn man alte Gemälde betrachtet, kann man feststellen, dass kleine Prinzen oft in Rot oder Rosa gekleidet werden. Blau ist hingegen die Farbe für Marias Mantel, der Mutter von Jesus Christus. Nach der christlichen Farbsymbolik ist Rot somit eindeutig eine männliche Farbe, Blau wird dem weiblichen Geschlecht zugeordnet. Vor dem 20. Jahrhundert fand sich Rot außerdem in den Militäruniformen wieder. Und es war die Farbe der Adels- und Königshäuser und stand damit symbolisch für den Mann.  

Diese farbliche Zuordnung änderte sich mit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Damals kam für westeuropäische Männer der Matrosenanzug in Mode. Gerade kleine Jungs wurden gerne in diesen Kombination gesteckt.  Und auch die sozialistischen Arbeiteruniformen, der so genannte Blaumann, hatte – wie der Name sagt – die Farbe Blau. Auf einmal rückte Blau als männliche Farbe in das modische Bewusstsein der Gesellschaft. Und im Kontrast dazu wurden die Mädchen schließlich in Rosa gekleidet.

Über dieses Thema wurde auch schon an der Kinder-Uni in Berlin diskutiert. Im März 2006 hielt Claudia Rückert, Professorin für Kunstgeschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität in Berlin, dazu einen Vortrag.

Übrigens gibt es erst seit Anfang 1900 kochfeste Farben für das Bürgertum. Deshalb war Babykleidung zuvor einfach aus praktischen Gründen einfach weiß, da sie kochfest sein musste.

Julia Rippe
Online-Volontärin
Geschrieben von carolin um 08:32 Uhr in Allgemein

Freitag, 16. November 2007

Poetische Schuhkreationen

Schuhfetischisten aufgepasst: Endlich hat die Schuhdesignerin Estelle Yomeda einen eigenen Laden. Die Lieblingsdesignerin von Björk hat mit ihren poetischen Schuhkreationen ihr Quartier im neuen Epizentrum der Pariser Mode (im nördlichen Maraisviertel) aufgeschlagen. Zur Orientierung: Isabel Marants neue Boutique, der neue Kinderladen “Talc” und das neue Insider-Restaurant „Usagi” liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft.

4, rue de Normandie, 75003 Paris
Gleichzeitig zu ihrer Boutique eröffnet Estelle Yomeda auch ein virtuelles Schaufenster mit ihrem hauseigenen Blog

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 09:15 Uhr in News aus Paris

Donnerstag, 15. November 2007

Kleider von Victoria Couture

„Rose” heißt die neue (kleine, aber feine) Linie von Victoria Couture, die sich am Universum der Luis Bunuel Filme inspiriert hat. Kleider für Luxusweibchen à la Delphine Seyrig in Bunuels Kultfilm „Der diskrete Charme der Bourgeoisie” oder Catherine Deneuve in „Belle de Jour”, die sich perfekt der gleichnamigen Schmucklinie der Designerin Victoria Casal anpassen. Ab Januar findet man die Seidentops, Mini-Kleider und Boleros in Altrosa, Pfirsich oder Blaugrau in der Boutique, die an einem der schönsten Plätze der Metropole liegt: der Pariser Place Vendôme, 75001 Paris, Hochburg der Juwelierskunst (zur Erklärung: Hier sind alle großen Namen wie Van Cleef & Arpels, Bulgari, Chopard oder Cartier und Boucheron angesiedelt).

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris


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Geschrieben von carolin um 09:41 Uhr in News aus Paris

Mittwoch, 14. November 2007

Unterstützung für junge Krebspatienten

Die Hamburger Stiftung phönikks hat einen neuen Förderer: Pandora. Die Stiftung, die sich für die außerklinische Betreuung von jungen Krebspatienten einsetzt, wird nun von der dänischen Schmuck-Manufaktur Pandora Jewelry unterstützt. Die aktuelle Pandora-Kollektion besteht aus eigens entworfenen Ohrringen und Anhängern aus Gold und Silber in Kombination mit verschiedenfarbigen Steinen. Der Verkaufspreis der Schmuckstücke liegt zwischen 39 und 299 Euro. 15 Prozent des Erlöses gehen an phönikks. Den Schmuck können Sie auch online bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stiftung phönikks begleitet Familien während und nach der Erkrankung eines ihrer Mitglieder. Sie fängt sie in ihren Ängsten und ihrer Ratlosigkeit auf – und vor allem hilft sie ihnen, eine Antwort auf die Fragen zu finden: Wie geht es mit meinem Leben weiter? Auch über den Tod hinaus werden Angehörige weiter betreut.

 

 

 

 Pandora Jewelry ist seit Mitte 2005 auf dem deutschen Markt. Weltweit ist das Unternehmen in rund 20 Ländern vertreten. Der Schmuck ist bei vielen Juwelieren wie Christ, Galeria Kaufhof, Karstadt oder Gold Kraemer erhältlich.

Weitere Informationen unter www.phoenikks.de und www.pandora.dk

Julia Rippe,
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 08:33 Uhr in Charity

Dienstag, 13. November 2007

Comeback der Tapete

Die Tapete feiert bekanntlich ein glorreiches Comeback. Vergessen wir jedoch mal kurz großflächige Blumenmuster und graphisches Schlangendesign. Der Renner der Saison stammt aus der Pariser Dekoboutique von Serge Bensimon  „Home autour du monde”. Hierbei handelt es sich um die erste Tapete zum Selberbemalen. Das Schwarz-Weiß-Motiv stellt einen Urwald mit Paradiesvögeln, Palmen und Lianen dar und kann je nach farblichen Vorlieben fertig ausgemalt werden. Zum Beispiel als Beschäftigungstherapie bei Regenwetter?
Kostenpunkt: 50 Euro die Rolle

„Home autour du monde”, 12, rue des Francs Bourgeois , 75004 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris
Geschrieben von carolin um 07:02 Uhr in News aus Paris

Montag, 12. November 2007

Eva Padberg: „Eine Schwäche für schöne Dinge ..."

Womit kann man eine junge Frau, die in Paris, Tokio, London, New York und Mailand unterwegs ist, begeistern? Mit einem Blick hinter die Kulissen von burda Modemagazin! Bevor Top-Model Eva Padberg gemeinsam mit Verleger Prof. Dr. Hubert Burda am vergangenen Freitag die Modefotografie-Ausstellung „Lieber Rico...“ im Aenne-Burda-Building in Offenburg eröffnete, hatte sie einen Wunsch: „Wenn ich schon in der Stadt bin, in der Aenne Burda den größten Modeverlag der Welt gründete, dann will ich auch etwas aus der burda-Kollektion anziehen!“. Gerne! Wir begleiteten Eva in die Requisite (siehe Foto links) und freuten uns über ihr erstauntes „Wow”. Denn nicht nur die angesagtesten Outfits hängen hier, auch die heißesten Schuhe und Taschen warten auf ihren Einsatz, sprich, die diversen Fotoproduktionen. Eva wurde schnell fündig: Ein Seidensatin-Kleid im Retro-Stil aus der 1st Row-Collection  gefiel ihr auf Anhieb, ebenso ein paar lilafarbene High-Heels. Das Kleid saß wie angegossen („klarer Fall, eure Passform ist ja berühmt!” ), und nach einer kleinen Auffrischung in Sachen Haare und Make-up begrüßte sie locker die illustren Gäste. "Ich bin sehr gerne gekommen. Denn wie Aenne Burda habe ich eine Schwäche für schöne Dinge ..."

Wer mehr über die Ausstellung wissen möchte, findet hier alle Infos!

Susanne Reinl,
Chefredakteurin burda Modemagazin
Foto mit Eva Padberg

Fotos: Michael Gregonowits 

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Geschrieben von carolin um 15:04 Uhr in Allgemein

Taschenträume werden wahr!

Familienfest, Weihnachtsfeier, Silvester-Party: Die Festtage stehen vor der Tür  – und mit ihnen auch die Frage nach dem richtigen Outfit. Doch egal ob Sie sich für Cocktailkleid, Hosenanzug oder Schluppenbluse entscheiden, erst die richtige Tasche macht den Look perfekt. Auf der Suche nach einem Designerstück für eine gute Freundin kam Christoph Eichhorn die Idee einen Verleih-Service anzubieten. Das Taschentraumland war geboren.

Seit April 2007 bietet Christoph Eichhorn deshalb auf seiner Website Designerhandtaschen zum Verleih an – zu erschwinglichen Gebühren und ganz ohne lästiges Abo. Neben absoluten Klassikern wie beispielsweise der „Papillon“ von Louis Vuitton (unten links), werden auch brandaktuelle It-Bags wie die „Matelassé“ von Miu Miu (unten rechts) oder die „Paddington“ von Chloé (unten Mitte) angeboten. „Taschentraumland.de möchte Taschenträume für eine breite Masse zugänglich machen,“ so Christoph Eichhorn. Deshalb werden auch in den nächsten Wochen weitere Original-Modelle namhafter Designer dazu kommen.

Übrigens: Die Leihdauer kann individuell festgelegt werden – von einer Woche bis zu einem ganzen Monat. Bereits ab 10 Euro pro Woche können Sie Ihr Lieblingsaccessoire ausleihen.

Gewinnen Sie mit burdafashion.com eine Original-Designerhandtasche für einen Monat!

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 08:33 Uhr in Allgemein

Sonntag, 11. November 2007

Natur in der Stadt

Green ist in: Dies gilt ab sofort auch für den unumgänglichen Pariser Konzeptstore Colette. Hier findet vom 5. bis 30. November eine Fotoaustellung von Gettyimages zum Thema „Natur in der Stadt” statt. Weil nämlich auch in der Großtadt die Natur das Sagen hat. Shoppen kann man im berühmtesten Konzeptstore der Welt natürlich auch – und das sogar ohne schlechtes Gewissen: Hier findet man ab sofort die begehrten Taschen „losing my pollution”, deren Erlös an die Umweltschutzorganisation greenCross.fr geht.

Wo? Wie immer: 213, rue Saint Honoré, 75001 Paris

Doris Barbiere-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 09:04 Uhr in News aus Paris

Samstag, 10. November 2007

„Therese aime le chic”

Boutiquen mit Kindermode sprießen in Paris weiterhin wie „Schwammerl” (pardon, Pilze) aus dem Boden. Für jeden Geschmack und jeden Stil ... „Therese aime le chic” - kurz TALC  - heißt das neueste Kinderlabel an der Seine, rive droite. Das Konzept der Designerin Therese Yang ist simpel, mit anderen Worten: für Mütter gedacht, die APC tragen. Nach Rüschen und Pailletten sucht man bei TALC vergeblich, sogar Blumenprints sind verpönt, denn hier gibts nur minimalistische Kleider, Hosen und Jacken – in den Trendfarben der Saison, versteht sich. Zur Auflockerung findet man Gott sei Dank ein paar farblich gewagte Accessoires für Prinzessinnen: bunte Plastikspangen in rosa, rot und türkis und glitzernde Haarreifen in Gold oder Silber.

Talc 60, rue saintonge, 75003 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 15:44 Uhr in News aus Paris

Freitag, 9. November 2007

Meine neue Bekanntschaft mit Namen Udo

Seit ein paar Wochen nähe ich Drachen ... Dazu gekommen bin ich wie sprichwörtlich die Jungfrau zum Kind: überraschend /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Mein Jüngster geht in eine Offene Ganztagsschule in Aachen. Das heißt, es gibt eine Nachmittagsbetreuung. Neben dem gemeinsamen Essen und der Hausaufgabenbetreuung werden sehr schöne Kurse angeboten. Tanzen, Theater, Zirkus, Yoga, Kochen, Trommeln und mehr steht auf dem Programm. Das engagierte Team um "Wetti" hat sich Gedanken gemacht, dass die Kinder nicht nur da sein müssen, sondern auch Spaß an und während der Zeit haben. Die Betreuung ist für Erst- bis Viertklässler, und mein Sohn gehört zu den Großen.

Vor ein paar Tagen kam ich ihn abholen, und als mich Renate fragte, ob denn Bill mit mir wegen „dem Nähen” gesprochen habe, ich das verneinte und er mit einem leicht missbilligenden Blick ihrerseits dann förmlich das "Ach ja, jetzt erinnere ich mich!"-Gesicht aufsetzte, kam seine Frage: "Mama, nähen wir mit Drachen?!?" Nähen = IMMER. Ich sagte zu /images/emoticons/mozilla_laughing.gif und jetzt so langsam wird mir das Ausmaß meines freimütigen JAs bewusst. Vorab  - ich bereue es nicht... "Ja" hieß nun konkret Freitag ab eins mit Nähmaschine und Ausrüstung in der Schule erscheinen. Einmalig dachte ich. Meine Frage am Vortag in der OGS bezüglich der Nähgarnfarbe wurde beantwortet mit "bunt", es wäre so viel Material da in vielen Farben. „Viel“ machte mich dann stutzig /images/emoticons/mozilla_laughing.gif.

Nun ja, der Freitag kam und mit ihm begegneten mir das erste Mal Udo (links) und seine großen blauen Plastiksäcke /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Jene, gefüllt mit Industrieabfällen von Ballonseide und Segeltuch hatte er bei den entsprechenden Firmen erbeten und in die Schule gebracht. Udos Hobby ist Drachen zu nähen. Er ist herzkrank und noch nicht wirklich alt. Seinen Beruf kann er nicht mehr ausführen und als „Rentner” zu Hause fiel ihm die Decke auf dem Kopf. Seine Frau arbeitet noch und ist den ganzen Tag nicht da. Er ist ein sehr offener Mann, und als er an die alte Klassenleiterin seiner Tochter (vor über 20 Jahren einmal am Lousberg eingeschult) dachte, rief er in der Schule an und fragte, ob er irgendwas mitmachen könnte, helfend und seine Zeit sinnvoll nutzend. Seither begleitet der gelernte Ingenieur für Elektrotechnik die Hausaufgabenbetreuung. Alle Kinder danken es ihm /images/emoticons/mozilla_laughing.gif, denn Mathe ist mit Udo nur noch halb so schwer. Da offenbar noch Zeit übrig blieb, besuchte er die oben erwähnten Firmen und sammelte Material.

Mit einem selbst erstellten Schnittmuster und einigen praktischen Ideen in der Umsetzung für den Drachenbau kam er dann am ersten gemeinsamen Freitag an, streckte mir und den beiden anderen anwesenden Muttis die Hand entgegen und meinte. "Hallo, ich bin der Udo und wer bist du?" Seine Geschichte und Intention erfuhr ich erst bei weiteren Treffen. Ich bewundere die Entschlusskraft, sich sinnvoll einzubringen. Nähende Männer haben für mich keinen Seltenheitswert, ein "solcher" Udo jedoch schon! Er hat Drachennähahnung, eine ziemlich alte Maschine, ein für mich etwas fragwürdiges Nahtbild und eine lustige Beschreibung der Nähtechniken. Es geht aber nicht um besondere Leistung, sondern darum, dass sie fliegen. Das werden wir gemeinsam testen – nach dem Nähen.

Wir haben uns viel vorgenommen, denn die Plastiksäcke sind groß, mehr als 60 Kinder besuchen die OGS und wenige Mamas haben Zeit oder Geschick an der Nähmaschine.  Also wird pro Mama bestimmt mehr als der eigene Drachen genäht ...

Udo hat es uns ganz simpel vorgemacht, dass man Zeit dafür haben kann, wenn man es will. Ich freue mich heute schon auf einen stürmischen Tag mit leuchtenden Kinderaugen, roten Wangen und buntem Himmel. Danke Udo für diese Idee, mit der Nähmaschine gemeinsame Höhepunkte vorzubereiten!

Anne Liebler 

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Geschrieben von carolin um 07:37 Uhr in Annes Kolumne

Donnerstag, 8. November 2007

Christian Lacroix – Histoires de Mode

Man könnte fast meinen, dass er sich schon wieder langweilt. Nachdem er 2003 den TGV neu eingekleidet und dann in Paris 2 Luxus-Hotels dekoriert hat („Hotel du petit Moulin” im Jahre 2005, das „Hotel Bellechasse” im vergangenen Sommer) , ist er schon wieder unterwegs zu neuen Abenteuern – diesmal in eigener Sache. „Christian Lacroix – Histoires de Mode”: so lautet  jedenfalls das Motto ab 8. November 2007 im Pariser Museum des Arts Deco. Bis 20. April 2008 wird hier eine große Retrospektive des Meisters der barocken Mode gezeigt, der seine provençalischen Wurzeln nie verleugnet hat. Anlass ist sein 20-jähriges Jubiläum in der Modeszene. Gezeigt werden in dieser von Lacroix himself dokumentierten Ausstellung mehr als 400 Modelle, davon mehr als 80 Haute Couture Kleider, die seine facettenreiche Karriere illustrieren.


Ausstellung Christian Lacroix, Histoires de Mode, vom 8. November 2007 bis 20. April 2008.
Musée des Arts Deco, 107, rue de rivoli, 75001 Paris
www.lesartsdecoratifs.com

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 10:13 Uhr in News aus Paris

Mittwoch, 7. November 2007

Generationenübergreifendes Häkelprojekt

Witzig, spritzig und anders – von wegen Häkeln ist langweilig. Die Homepage www.haekelschwein.de von Michael Budde beweist genau das Gegenteil. Der Vater des haekelschweins zeigt, dass Handarbeit durchaus im Trend ist. Er weiß, wie kleine haekelschweine entstehen, und zeigt haekelschweine als Türstopper und Handyaccessoire. burdafashion.com führte ein Interview mit dem Häkeldesigner aus Hude.

Was hat es mit der haekelschwein-Homepage auf sich und wer steckt dahinter?
Umfangreiche Marktforschungen haben ergeben, dass wachsender Bedarf besteht an einem innovativen Universalgerät, das einfach in der Handhabung, preiswert in der Anschaffung und rosa in der Wolle ist. Wir offerieren das haekelschwein daher als trendiges Lifestyleprodukt mit zahllosen Anwendungsmöglichkeiten und üben zugleich eine satirische
Konsumkritik, indem wir die Heilsbotschaften der Werbung parodieren.

Im Zuge konzernweiter Rationalisierungsmaßnahmen konnten wir unseren Mitarbeiterbestand auf das notwendige Minimum reduzieren: Mich und meine Oma. Das haekelschwein-Projekt verbindet dabei in idealer Weise mein eigenes Know-how mit dem meiner Großmutter: Ich (34) bin für die Texte und das Webdesign verantwortlich, während Frieda Budde (92) die Schweinchen häkelt. Ein wahrhaft generationenübergreifendes Businessmodell also.

Ihre Homepage ist witzig, ironisch und ein bisschen „abgedreht". Sind Sie im richtigen Leben auch so?
Ich bin mir nicht sicher, auf welcher Seite des Bildschirms sich das richtige Leben abspielt, bin aber im falschen von beiden authentischer als im realen.

Welches Ziel verfolgen Sie mit der haekelschwein-Homepage? Sollen haekelschweine bald die Weltherrschaft übernehmen?
Seit 2002 haben wir siebentausend haekelschweine unter das ahnungslose Volk gebracht. Können wir dieses Tempo halten, wird bereits in fünfzigtausend Jahren jeder Bundesbürger ein haekelschwein besitzen. Damit ist die kritische Masse erreicht, um durch eingebaute Gedankenmanipulatoren die Weltherrschaft zu ergreifen. Mitwisser werden liquidiert. Tut mir Leid für Ihre Leser.

Wie viele Schweine häkeln Sie am Tag bzw. pro Woche?
Unsere Produktionseinheit, Modell Oma, schafft bis zu zehn Schweinchen pro Tag und benötigt eine Dreiviertelstunde für jedes. Da sie multitaskingfähig ist, kann sie gleichzeitig fernsehen.
Die Wochenproduktion ist variabel, da unsere Häklerin noch weitere Hobbys und Interessen hat.

Wie viele Schweine verkaufen Sie im Monat?
Die Monatsproduktion ist saisonal sehr unterschiedlich, besonders um Jahresende steigt der Bedarf. Übers Jahr gerechnet verkaufen wir etwa 4 Schweinchen pro Tag.

Haben Sie noch einen anderen Beruf oder häkeln Sie den ganzen Tag?
Ich bin studierter Sprachwissenschaftler und Historiker, betreibe mehrere Websites und suche zur zeit einen Job als Werbetexter oder Korrektor. Meine Oma ist Rentnerin von Beruf, Gärtnerin aus Berufung und Handarbeiterin aus Leidenschaft.

Was ist das Besondere an Ihrer Homepage?
Das Besondere ist die rechteckige Form unserer Homepage, denn dadurch passt sie exakt auf den Bildschirm, ohne dass man die Ränder mit einem Teppichmesser kürzen muss. Auch die weiße Schrift auf schwarzem Grund ist toll, denn wäre beides schwarz, sähe man die Buchstaben nicht, wodurch die Texte an Aussagekraft verlören.

Vielen Dank für das Interview.
Das Interview führte: Julia Rippe

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Geschrieben von carolin um 08:20 Uhr in Kreativ-Ideen

Dienstag, 6. November 2007

Hightech-Lodenmantel

Wie die Blätter einer Lotusblüte, die sich durch eine spezielle Oberflächenstruktur selber immer sauber und trocken halten, funktioniert der neue Nano-Lodenmantel von „Schneiders Bekleidung GmbH“ aus Salzburg.

Zwei Jahre dauerte die Entwicklung mit Stofflieferanten, Industriepartnern, Mikrosystemtechnikern und der Bekleidungsindustrie. Nun ist der international geschützte „Nano-Loden“ von Schneiders exklusiv auf dem Markt. Die Loden-Modelle sollen modern sein, einen hohen Tragekomfort bieten und einen angenehmen weichen Griff haben. Mit Hilfe der Nanotechnologie kann auf dem Loden eine ähnliche Wirkung wie bei der Lotusblüte erzielt werden. Der Mantel ist wasser- und schmutzabweisend und außerdem umweltfreundlich, da die chemische Reinigung kaum mehr ein Thema ist.

Der Grundstein für das heutige Unternehmen „Schneiders Bekleidung GmbH“ wurde 1946 mit der „Schneiders Mantelfabrik“ in Salzburg gelegt. Seither wird unter der Marke Mode verkauft.

Weitere Informationen unter www.schneiders.com

Julia Rippe,
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 14:59 Uhr in Allgemein

Montag, 5. November 2007

Die Geschichte der Perle

Sie verkörpern Schönheit, Reinheit und Luxus – und sie werden schon seit Jahrtausenden begehrt: Perlen. Das Pariser Muséum national d'Histoire naturelle zeichnet nun in einer großen Ausstellung die Geschichte und Wirkung dieser mythischen Schmuckstücke nach. Die Besucher erfahren, wie Perlen entstehen, wie sie geerntet und gezüchtet werden, wie sie als
Heilmittel und Aphrodisiakum zum Einsatz kommen, wie sie in der bildenden Kunst dargestellt werden und nicht zuletzt - wie sie Schmuck, Kleidung und Luxusobjekten das gewisse Etwas verleihen. Zu sehen sind Hunderte von perlenbesetzten Juwelen, Haute-Couture-Kleidern und Einrichtungsgegenständen.

Fotos v.l.n.r.: Van  Cleef et Arpels, Mikimoto, Patrick Lafaite/MNHN

 

 

 

 
Ausstellung "Perles, une histoire naturelle"
25. Oktober 2007 bis 10. März 2008
Täglich (außer dienstags) von 10 bis 18 Uhr
In der Grande Galerie de l'Évolution des Muséum national d'Histoire naturelle
Jardin des Plantes, 36 rue Geoffroy Saint-Hilaire, 75005 Paris
Preis: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
Mehr Informationen gibt es im Internet unter www2.mnhn.fr/perles/

Gregor Haschnik,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 06:44 Uhr in News aus Paris

Sonntag, 4. November 2007

Cancer and the city

In aller Munde zur Zeit ist die Autorin des Comicbands „Cancer and the city”, Marisa Marchetto (rechts). Die 43jährige, waschechte New Yorkerin mit Manolos an den Füssen und Guccis im Schrank erkrankte an Brustkrebs. Ihr ungeschminkter Erlebnisbericht „Cancer in the city” (bereits Verkaufshit in Frankreich) beschreibt frech, witzig und hautnah ihren ganz persönlichen Kreuzweg und beweist, dass Galgenhumor auch stylisch sein kann. Über Chemotherapie, im richtigen Winkel gezupfte Augenbrauen und Bad Hair Days (Perücke? Pro und contra) ... Kurz: Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem lacht!

p.s.: Die Autorin und Illustratorin arbeitet unter anderem für Glamour US und den New Yorker.

Cancer and the city
Marisa Marchetto
Verlag Iconoclaste

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrspondentenbüro Paris

Foto rechts: Jeremy Balderson

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Geschrieben von carolin um 10:23 Uhr in News aus Paris

Samstag, 3. November 2007

Paris im Skandinavienfieber

Skandinavische  Mode boomt zur Zeit an der Seine. Beliebtestes Ziel aller Fashionistas ist die Miniboutique Plagg im Maraisviertel, die nun ihren 1. Geburtstag feiert. Hier findet man alles, was in Sachen skandinavisches  Modedesign zwischen Oslo, Stockholm und Kopenhagen zur Zeit Rang und Namen hat. Die Besitzerin Barbara Kurdziel ist selbst hinter jedem einzelnen Teilchen her, das sie in ihre kleine aber feine Boutique mit Innenhof holt. Bestseller der Saison Herbst Winter 2008 ist laut Barbara der Poncho Oversized von Best Behavior - in zitronengelb.

Top Secret: Helena Christensen, Carole Bouquet (wohnt um die Ecke) und Vahina Giocante sind unter anderem Kundinnen.

Plagg, 31, rue Charlot, 75003 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 09:39 Uhr in News aus Paris

Freitag, 2. November 2007

Ausschreibung für den European Fashion Award

„Attitude“ lautet das Thema des aktuellen European Fashion Award „Fash 2008“. Der Modepreis wird jährlich von der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) ausgelobt.

Der Wettbewerb richtet sich an begabte Designstudenten aller Gestaltungsdisziplinen, insbesondere aus den Bereichen Textil- und Modedesign. Teilnahmeberechtigt sind Studierende ab dem 4. Semester. In diesem Jahr wird erstmals zwischen Studierenden und Diplomanden unterschieden. Die Teilnehmer haben die Aufgabe, umwelt- und sozialgerechte Kleidung zu entwerfen, die sowohl einer ästhetischen als auch ethischen Haltung Ausdruck verleiht.

Es scheint sexy, die Welt verändern zu wollen. Wohl auch, weil Ökologie eine der letzten Marktlücken in einem übersättigten Markt ist. Doch Fair Fashion zu gestalten ist ein komplexes Thema. Man muss als Gestalter selbst Position beziehen und eine Haltung einnehmen, um die zum Teil gegensätzlichen Anforderungen bearbeiten zu können. Sucht man entsprechend zertifizierte Stoffe für den gewünschten Look? Oder macht man aus den vorhandenen Bio-Stoffen das Beste?

Eine Jury aus international erfahrenen Experten aus Design, Industrie, Marketing, Medien und Handel wählt nach festgelegten Kriterien die Preisträger aus. Als Preise werden insgesamt 9500 Euro, fünf Stoffgutscheine à 500 Euro sowie bezahlte Praktikumsplätze vergeben.

Die prämierten Arbeiten werden auf der International Trade Show for Sportstyle „ispovision winter 08“ vom 27. bis 30. Januar 2008 dem internationalen Modehandel und den Medien präsentiert.

Anmeldeschluss ist der 3. Dezember 2007, Einsendeschluss ist der 8. Januar.
Weitere Informationen und Anmeldeformular unter www.sdbi.de

Julia Rippe,
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 08:12 Uhr in Allgemein

Donnerstag, 1. November 2007

Kunst und Mode in Santiago de Compostela

Alternative Mode und Fotographie stehen bei dem Noovo-Festival in Santiago de Compostela (Spanien) im Mittelpunkt. Vom 1. bis 4. November lockt das internationale Mode-Event in die spanische Stadt des Weltkulturerbes. Vor der historischen Kulisse des „Plaza de la Quintana“ wird ein monumentaler Laufsteg aufgebaut. Über 30 Designer wie beispielsweise Eley Kishimoto, Gareth Pugh, Boudicca oder Three As Four (rechts) werden dort ihre Kollektionen präsentieren.

Fotographien werden von Künstlern wie Seb Janiak, Pierre Gonnard, Wing Shya  oder Dino Dinco ausgestellt.

Weitere Informationen: www.noovomagazine.com

Julia Rippe,
Online-Volontärin

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Geschrieben von carolin um 08:27 Uhr in Sehenswert