Dienstag, 18. Dezember 2007
Das Pariser Weihnachtsmärchen
Also ehrlich gesagt, manchmal bin ich doch sehr glücklich, in Frankreich zu leben. Jetzt zum Beispiel, denn da kommt uns doch glatt kurz vorm 4. Adventssonntag noch ein richtiges Weihnachtsmärchen ins Haus geflattert. Dazu nur kurz die Randbedingungen: Paris schlottert vor Kälte (es hat unübliche Minusgrade) und vielleicht erleben wir sogar weiße Weihnachten (das wäre allerdings eine Premiere auch für mich, nach 15 grünen Weihnachten an der Seine). Aber hoffen darf man schließlich immer ... Die kraftraubenden Streiks des vergangenen Monats sind jedenfalls Schnee von gestern, und der furchterregende Colonel Gaddafi hat das Land auch wieder verlassen (nach einem 20-Minuten-Streifzug durch den Louvre und eine Bootstour auf der Seine mit den Touristenbooten Bateaux Mouches). Da erwacht das Land mit der neuen Frohbotschaft: Staatspräsident Sarkozy hat (man rechne: knapp 2 Monate nach seiner Scheidung von Cecilia) eine Neue. Und weil der Mann sowieso nie halbe Sachen anpeilt, handelt es sich dabei natürlich um die schönste, glamouröseste und obendrein noch die bei weitem intelligenteste aller (ehemaligen und aktuellen) Topmodels – nämlich um die aufregende Carla Bruni.
Fotos der beiden (gemeinsam!) gibt's auch schon: Die beiden posieren ganz ungeniert im politisch unkorrekten Eurodisneyland zwischen Cinderella und Schneewittchen. Trotzdem möchte ich auf ein kleines, vielleicht nicht ganz unbedeutendes Detail hinweisen (ich bin manchmal ein bisschen vorsichtig) – Carla Bruni nannte ihre erste CD, die sich wie warme Semmeln verkauft hat, „No Promises” (siehe Foto).
Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris
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In der zweiten Folge der Lifestylesendung CHIC porträtiert Arte die italienische Designerin und Architektin Paola Navone. Die 57-Jährige lässt sich von allem Fremden anregen: von Bildern, Gerüchen und Eindrücken aus Indien, China, Griechenland – oder von ihrer unmittelbaren Nachbarschaft in Mailand oder Paris.
Hurra, endlich wieder Weihnachtsmarkt. Aber was ziehe ich bloß an? Am allerwichtigsten: warme Schuhe. In diesem Jahr hole ich mir keine Erkältung! Also schnell die Winterstiefel aus dem Schrank geholt, dicke Strümpfe – die selbst gemachten von Oma, zwei Pullis, Mantel, Mütze, Schal, ... Stopp! Vielleicht doch besser den dunklen Mantel. Im Gedränge könnte ich ja Glühwein abbekommen ...