Samstag, 29. Dezember 2007
Es lebe das Binom
Mode und Kunst sind weiterhin in perfekter Osmose. Der neue Trend in der Modeszene lautet „zwei in einem”. Designer, Künstler und Stylisten scheuen es zur Zeit nicht, mit großen Marken gemeinsame Sache zu machen. Die Zusammenarbeit ist meist zeitlich sehr beschränkt und bezieht sich auf ein in limitierter Auflage hergestelltes Produkt – kurz gesagt: Es entsteht ein Happening wie in der Kunstszene. Die Spannung steigt und ein beschränktes Angebot lässt die Kauflust in die Höhe schnellen. „Marketing de la Frustration” nennen das die Experten ... Die neuen Top-Binome lauten „Richard Price und Louis Vuitton”, „Gap Red und Katie Grand”, „Eugenie Niarchos und Azzaro”, „Doc Martins und Yamaoto”, „Raf Simmons und Eastpak” (siehe Fotos) sowie „Mulberry und Henry Holland”. Trotzdem frage ich mich: Ist es nun Mode Kunst oder vielleicht Kunst-Mode?
Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris
Geschrieben von um 10:36 Uhr in News aus Paris



