burdamode.com Weblog's     Bitte wählen Sie einen Weblog aus der Liste aus  
   
 |  Login

Freitag, 29. Februar 2008

Design Attack – Jungdesigner heben ab

Außerirdisch geht es im März auf der Messe Düsseldorf zu. Die „Design Attack”, die Szeneplattform der Jungdesigner auf der GDS/GLS, greift dieses Mal nach den Sternen. Unter dem Motto „Moonwalk” präsentieren 100 ausgewählte Newcomer ihre Kreationen aus Independent Fashion, Urban- und Streetwear – trendy und weit abseits des Mainstreams.

Untermalt von futuristischen Elektrosounds und Lichteffekten präsentieren die jungen Designer extravagante Produkte – von Schuhen, Taschen und Accessoires bis hin zu Dessous.

Mit der „Design Attack” bietet die GDS jungen Labels die Möglichkeit, im Umfeld etablierter Marken aufzutreten und Kontakte zu wichtigen Einkäufern aufzubauen.

Die GDS/GLS ist offen für Fachbesucher oder Facheinkäufer mit Legitimation/Einladung. Studierende aus den Fachbereichen Mode/Textil erhalten gegen Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung ermäßigten Eintritt (9 Euro).

Alexandra Doll,
Online-Redkateurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:12 Uhr in Allgemein

Donnerstag, 28. Februar 2008

Paris sieht rot ...

... – in puncto Deco, Design, Mode und Lifestyle. Die Farbe ROT steht deshalb auch im Mittelpunkt der Ausstellung im Musée des Arts Deco: „Aussi rouge que possible” lautet hier die Devise vom 17. März bis 17. September 2008. Im Mittelpunkt steht  – wie schon angekündigt – die Farbe rot in der Kreation. Mehr als 400 Objekte von Rotkäppchen bis zu den „cuissardes” (schenkelhohe Stiefel) von Roger Vivier aus dem Jahre 1987 zeigen die Vielseitigkeit dieser explosiven Farbe. Und weil rot nicht gleich rot ist, werden auch die verschiedensten Töne von zinnoberrot über tomatenrot und purpurrot bis zu Terra Cotta nochmal genauestens unter die Lupe genommen!

Ausstellung  „Aussi rouge que possible”, Musée des Arts Deco, 101, rue de rivoli, 75001 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:18 Uhr in News aus Paris

Mittwoch, 27. Februar 2008

Poesie im Alltag

Wer will das nicht ab und zu: Ein bißchen Poesie in den (grauen) Alltag bringen ... Die französische Designerin Anne Hubert beherrscht diese Kunst mit ihrer Wäschekollektion „La cerise sur le gateau” bis zur Perfektion. Ihre Tischtücher, Kissenüberzüge und Wäschebeutel aus Toile de Jouy oder blütenweißer Baumwolle mit pinkfarbenen Drucken schmücken bereits zahlreiche Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmer an der Seine.

Ihre Kreationen gibt's auch zum Selbermachen: In dem Buch „Anders als die anderen”, erschienen beim Schweizer Verlag Haupt, gibt sie zahlreiche Kreativ-Geheimnisse und Tipps zum Nachmachen preis.

In Paris findet man ihre Kreationen unter anderem im Kaufhaus Bon Marché oder bei „Home autour du Monde”.

Mehr Infos unter www.lacerisesurlegateau.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 07:41 Uhr in News aus Paris

Dienstag, 26. Februar 2008

Streitgespräch Leggings

Bei Leggings gehen die Meinungen zur Zeit wieder einmal sehr auseinander. Eingeweihte hatten die Dinger nämlich schon totgesagt – jetzt tauchen sie plötzlich in (zugegeben etwas abgewandelter Form) wieder auf. Zum Beispiel bei Isabel Marant – hier erinnern sie eindeutig an Opas lange Unterhosen. Oder bei Delphine Murat erinnert das trendige Beinkleid an den Neon-Look der Achtziger (Foto/Boutique: 21 rue St. Roch, 75001 Paris). Die Pariser Newcomerin April May kombiniert ihre etwas zu groß geratenen Leggings nonchalant mit einem Glitzergilet. Glitter scheint überhaupt das Zauberwort in Sachen Leggings zu werden, in der Pariser Boutique von American Apparel gehen die Leggings (pro Stück 40 Euro) bereits wie warme Semmeln über den Ladentisch!

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:35 Uhr in News aus Paris

Montag, 25. Februar 2008

Jedes Handtuch hat seine Geschichte ...

Für eine Dokumentation über sein Lieblingsmaterial, dem Frottier, sucht der Designer Andreas Linzner noch Fotos von alten Handtüchern. Haben Sie noch alte Handtücher aus der Zeit zwischen 1930 und 1979? Schauen Sie doch einmal in den Schränken und Dachböden von Oma. Fragen Sie in Ihrer Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis. Vielleicht haben Sie auch eine besondere Geschichte zu Ihrem Handtuch zu erzählen?

In seinem „Atelier für Frottier“ im Hamburger Karoviertel verkauft der Frottier-Fan Andreas Linzner kleine Kuscheltiere, Wärmeflaschen, Accessoires und Geschenke – alle aus dem bunten Schlingenstoff. Der Designer fertigt auf Wunsch auch Unikate aus selbst mitgebrachten Handtüchern.

Mehr Infos unter www.andreaslinzner.com

Ulinka Wagner,
Text-Redaktion

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 10:39 Uhr in Allgemein

Sonntag, 24. Februar 2008

101% Brussels Fashion

Nicht nur für Schokolade und Brüsseler Spitzen ist die Belgische Hauptstadt bekannt. Längst hat sich Brüssel einen Namen in der Design- und Modeszene gemacht. Um den kreativen Nachwuchs zu fördern, hat die Stadt Brüssel die Programme „101% Brussels Fashion” und „101% Designed in Brussels” ins Leben gerufen: Jedes Jahr wird zehn talentierten Modeschöpfern und fünf Designern die Chance geboten, ihre Arbeiten auf den wichtigsten Messen wie Paris, Köln, Mailand, New York, London und Tokio zu präsentieren.

Zur Pariser Modewoche „Semaine des créateurs” (26.02. bis 04.03.2008) werden die Kreationen der diesjährigen Gewinner im Brüsseler Showroom zu sehen sein: Annemie Verbeke, Cathy Pill, Girls from Omsk, Jean-Paul Knott, Sandrina Fasoli (Foto links), Sofie D’Hoore und die vier Accessoire-Designer Christophe Coppens, Eric Beauduin, Isabelle Lenfant und Les Précieuses (Pili Colado).

Showroom 101% Brussels, 26.02. bis 04.03.2008
Académie l’Oréal
Rue Royale 14
75000 Paris (Métro M2 Madeleine)


Weitere Infos: www.modobruxellae.be

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Foto: Designer/Modo Bruxellae 

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:41 Uhr in Allgemein

Samstag, 23. Februar 2008

Workshops auf der Creativa

Vom 12. bis 16. März lädt die Creativa Besucher aus ganz Deutschland ein, die aktuellen Kreativtrends und –techniken kennenzulernen. Auf zahlreichen Aktionsflächen können sich die Besucher nicht nur informieren, sondern auch selbst stricken, filzen, malen, klöppeln, häkeln und natürlich nähen. Unser Kreativ-Tipp: die Workshops mit Michael Weinreich. Was Sie auf der Creativa 2008 und in seinen Workshops erwartet, verriet uns der Kreative jetzt im Interview:

Was erwartet die Besucher auf der Creativa 2008?
Ganz viele Eindrücke, Anregungen, Workshops, Vorführungen und viele nette Menschen :-)

Welche Kurse bieten Sie an?
Mittwoch, 12.03.2008, 12.00 Uhr - Knotenkissen
Donnerstag, 13.03.2008, 12.00 Uhr - Weste für Mann/Frau
Freitag, 14.03.2008, 12.00 Uhr - Handpuppen nähen
Samstag, 15.03.2008, 12.00 Uhr - Weste für Mann/Frau
Sonntag, 16.03.2008, 10.00 Uhr - Knotenkissen und 14.00 Uhr - Handpuppen nähen

Welche Schnitte aus der Einzelschnittkollektion verwenden sie in ihren Workshops?

Das Knotenkissen wird nach Burda Creative 7838, die Handpuppen nach Burda Creative 7826 und die Weste nach Burda Young Fashion 7810 gemacht. Die Schnitte für das Knotenkissen und die Handpuppen habe ich ausgewählt, weil sie zum einen recht witzig sind und zum anderen auch für Nähanfänger/-innen geeignet sind. Mit dem Young Fashion Schnitt Weste hoffe ich auch den ein oder anderen Mann an die Maschine zu bringen ;-)

Was müssen Workshop-Teilnehmer mitbringen?
Gute Laune und Zeit, alle Materialien, Werkzeuge und Nähmaschinen sind vor Ort vorhanden.

Können auch absolute Anfänger an Ihrem Workshop teilnehmen?
Ja, die Workshops sind auch alle für Nähanfänger geeignet.

Wie sind Sie zum Nähen gekommen?
Das Interesse am Nähen hat mich schon seit meiner Jugendzeit beschäftigt und so hatte ich dann vor vielen vielen Jahren mit dem Nähen angefangen. Mein erstes richtiges Projekt war ein Herrenhemd nach einem Burdaschnitt :-)

Was ist für Sie das Besondere an Ihrem kreativen Hobby?
Das Besondere ist die Möglichkeit mit textilen Materialien seine Ideen umsetzen zu können.

Warum sollten Hobbyschneider/-innen die Creativa 2008 nicht verpassen?
Es gibt sehr viel zum Gucken, man bekommt neue Anregungen und trifft viele nette ebenfalls kreativ-infizierte Menschen :-) Ein Tag auf der Creativa ist fast schon zu wenig.

Wir wünschen allen Kreativen viel Spaß auf der Ausstellung!

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:44 Uhr in Kreativ-Ideen

Freitag, 22. Februar 2008

Elizabeth Relin – die Königin des Mustermix

„Soll ich Ihnen mal was verraten,” sagt Elizabeth Relin, die Designerin des gefragten Pariser Kinderlabels Wowo, als ich sie zum Interviewtermin treffe und beugt sich etwas zu mir vor.  Das Krönchen auf dem Kopf  – ein Bestseller aus ihrer Boutique – blinkt dabei heiter in knallpink: „Ich wollte schon als Kind Königin sein und NICHT Prinzessin. Schließlich bin ich nach der  englischen Königin benannt.” Elizabeth mit ”z”, wie sie gerne betont, trägts gelassen. Und hat schließlich die Krone zum Logo ihres Kindermodenlabels gemacht. In ihrer Boutique am Canal Saint Martin im Pariser Osten herrscht trotz klirrender Kälte schon Frühlingserwachen – mit ihren Kreationen aus Vichykaros  in grün-gelb-rosa.

Woher sie ihre Ideen eigentlich hat, wollte ich dann noch von ihr wissen ...  „Ich hab einfach immer wieder beobachtet, wie Kinder sich anziehen, da kommen ja die originellsten Kombinationen zustande”, gesteht sie. „Kinder haben ein untrügliches Modegefühl.” Somit sind wir also vorgewarnt: Im kommenden Sommer will sie erstmals eine Mini-Linie für Mütter (Top, Rock, Kleid) auf den Markt bringen.

Eine witzige Kollektion für Mädchen gibt's übrigens in burda Modemagazin 03/2008 ab 22. Februar exklusiv zum Nachnähen! 

Boutique wowo, 11, rue de Marseille, 75010 Paris
Verkauf auch via Internet: www.wowo.fr (französisch und englisch)

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Foto: Axl Jansen 

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:38 Uhr in burda Modemagazin

Schmuck selbst gestalten

Zu jedem Outfit das passende Schmuckstück aus dem eigenen Atelier? Mit www.julie-grace.de kein Problem mehr. In wenigen Minuten kann man auf der Website für Kreative seinen persönlichen Schmuck designen und sich dann die handgefertigten Unikate bequem nach Hause schicken lassen. Der Kreativität beim Design von Armbändern, Halsketten und Ohrringen sind kaum Grenzen gesetzt, denn auch Kettenlänge und Verschluss sind frei wählbar. Die Perlen lassen sich ganz unkompliziert virtuell auf die Kette „auffädeln“ und können nach Lust und Laune aus einem großen Sortiment ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen über 500 verschiedene Elemente – darunter Perlen, Verschlüsse und Anhänger aus Edelsteinen, 925-Sterling-Silber, Glasperlen, Muscheln und Holz. Wer die eigenen Schmuckstücke im öffentlichen Showroom anbietet und verkauft, erhält 10 % auf den Bestellwert. Natürlich können Sie Ihren Schmuck auch auf dem burda Marktplatz anbieten.

Viel Spaß beim Schmuck gestalten!

PS: burdafashion.com verlost in Kooperation mit Julie & Grace 20 Gutscheine à 25 Euro!

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:12 Uhr in Kreativ-Ideen

Donnerstag, 21. Februar 2008

Tante Ema bringt es auf den Punkt

Alles liebevoll von Hand und mit Sinn fürs Detail gemacht – so kann man die Kollektionen von Tante Ema beschreiben. Einkaufstaschen, Handtaschen, Kissen, Papiere, Tischdecken, Tischsets und vieles andere mehr. Ob in Rot oder Rosa, Schwarz, Blau, Gelb oder Grün: Und auf (fast) allen Stoffen und Papieren sind Punkte, Punkte, Punkte ...

„Diese Stoffmuster und Accessoires“, so Emanuela Pesché, Erfinderin Inhaberin und Designerin von Tante Ema in Personalunion, „stehen für Glück und Freude, eben die guten Dinge im Leben“. Ende 2005 gründete die Grafik-Designerin ihre Firma, die in Gundelfingen bei Freiburg beheimatet ist. Und zwar mit einem Sortiment, „das für all die sein soll, die Sinn für Schönes, Nützliches und Zeitloses haben“ und wie sie betont „alle, die auch fröhlich sein wollen.“

Hinter Tante Ema steht auch ihre Familie. Während sie selbst sich um Kreation, Druck und Abwicklung kümmert, helfen ihr die Mutter, ihre Tante und Großmutter, indem sie Papiere falten, Umschläge nähen und Bändchen in Anhänger fädeln. „Ohne die Hilfe meiner Lieben könnte Tante Ema nicht bestehen!“ betont die 30-Jährige.

Mehr Infos unter www.tanteema.com

Ulinka Wagner,
Text-Redaktion

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 09:14 Uhr in Allgemein

Mittwoch, 20. Februar 2008

„Edward Steichen – In High Fashion”

Noch bis 30. März zeigt das Kunsthaus Zürich Werke des Fotografen Edward Steichen (1879–1973). Mit der Inszenierung von Bildern revolutionierte der Amerikaner die Modefotografie und schuf einen Stil, der sich bis in die Gegenwart durchgesetzt hat. Jetzt sind in Zürich erstmals Original-Abzüge aus den 1920er und 1930er Jahren zu sehen, die Steiner für die Zeitschriften „Vogue” und „Vanity Fair” schuf. Damals arbeitete er als Cheffotograf für den Verlag Condé Nast.

Parallel zur Ausstellung in Zürich zeigt das Musée de l’Elysée in Lausanne die Retrospektive „Edward Steichen”. Une épopée photographique”.

Termine:
11.01.–30.03.2008, „Edward Steichen – In High Fashion”, Kunsthaus Zürich, www.kunsthaus.ch
18.01.–24.03.2008, „Edward Steichen”. Une épopée photographique”, Musée de l’Elysée, Lausanne, www.elysee.ch

Übrigens: Im Bildband „Edward Steichen – In High Fashion” sind seine schönsten Werke zusammengefasst.

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Foto: Edward Steichen
Actress Marlene Dietrich, 1934
Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
© 1934 Condé Nast Publications

 

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:03 Uhr in Sehenswert

Dienstag, 19. Februar 2008

Die burda-Redaktion auf der CPD

Letzte Woche war die burda-Redaktion wieder in Düsseldorf unterwegs, der Stadt der Mode, Marken und Medien. Rund 2150 Aussteller präsentierten die neuen Kollektionen vom 10. bis 12. Februar im Rahmen der vier Messen auf dem Düsseldorfer Messegelände. Hinzu kam die breite Angebotspalette der vielen Hundert Showrooms im gesamten Stadtgebiet.

Was kommt, was bleibt für den nächsten Winter 2008/2009?

Die gute Nachricht: Vieles können wir auch für nächsten Winter im Kleiderschrank behalten und mit neuen Stücken ergänzen. Es bleiben die kurzen Retro-Jäckchen, der 60ies Look, die erhöhter Taille, auch die großen Schmucksteine als Applikationen sind weiterhin aktuell. Ebenso die kleinen Raffungen zum Beispiel am Ausschnitt (z.B. wie bei Schumacher). Als Neutrals bleiben weiterhin Grau, Braun, Schwarz (z.B. wie bei Annette Görtz) und ebenso Braun. Dazu setzten Lila, Fuchsia, Dunkelgrün (z.B. René Lezard) und knalliges Gelb Akzente. Auch ein kräftiges Rot spielt eine wichtige Rolle.

Neu ist das Mixen der Materialien und Silhouetten, bis zu einem witzigen Lagenlook. Grober Strick wird zu Satinkleidern kombiniert (wie gesehen bei Toni Gard, Schumacher) Auch kurze Lederjacken trägt man zu langen zarten Roben (z.B. Boss Orange).

Auch helle, schmeichelnde Pudertöne in weichem Kaschmir kommen nicht zu kurz. Dazu trägt man jetzt ganz neu Petrol (so gesehen bei Schumacher). Auch Aigner setzt auf Natur bis Cameltöne, allerdings in der Kombination mit Schwarz oder Dunkelrot.

Die Deutsche Designerin Annette Görtz ist ein typisches Beispiel für den aktuellen Winter-Look. Sie hat die Größen „Räumlichkeit“ und „Volumen“ in den Mittelpunkt ihrer neuen Designkollektion für Herbst/Winter 2008/2009 gestellt (siehe rechts). Die Entwürfe bestechen durch ihre dynamische Schnittführung, das Spiel mit Falten und edlen Stoffkombinationen. Die Farben Tiefschwarz, Acid Green und Dunkelgrau unterstreichen den souveränen und selbstbewußten Charakter der Modelle. Die kreative Modeschöpferin aus Gütersloh präsentiert ihre neue Kolletion unter dem Namen „3-D: Deep, Dark, Dynamic.“

Auch für den nächsten Winter gilt: Für jeden Frauentyp und jede Figur gibt’s tolle neue Modelle, auf die wir uns freuen können.

Ulinka Wagner,
Text-Redaktion

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 11:06 Uhr in burda Modemagazin

Infotag an der Modeschule Stuttgart

Wie entsteht eine Kollektion? Welche Anforderungen verlangt ein Job in der Modebranche und wie sieht die Ausbildung aus? Diese und andere Fragen beantworten Lehrende und Studierende der Modeschule Stuttgart zum Infotag am 22. Februar.

Am Nachmittag stehen Arbeitsräume und Werkstätten Interessierten offen und geben Einblicke in die Studieninhalte. In speziellen Führungen können Besucher den gesamten Entstehungsprozess einer Kollektion von der Idee bis zum fertigen Produkt erleben. Ab 20 Uhr bittet DJ Marco Montanaris mit Electro und House zur Party.

Der Eintritt ist frei.

Termin: Freitag, 22. Februar ab 16 Uhr,
Staatliche Modeschule Stuttgart, Ulmer Str. 227, 70327 Stuttgart

www.modeschule-stuttgart.de

Alexandra Doll
Online-Redakteurin

Fotos: Karin Kienzle, Stuttgart 

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:20 Uhr in Allgemein

Montag, 18. Februar 2008

Rucksäcke vom Star-Designer

Bei Schülern sind die sportlichen Rucksäcke von Eastpak bereits Kult. Jetzt macht der amerikanische Taschenhersteller mit dem Star-Designer Raf Simons gemeinsame Sache – und betritt erstmals den Couture Catwalk.
 
Für die RAF SIMONS SS 2008 Kollektion „Material World” hat Simons insgesamt 50 verschiedene Modelle vollkommen neu entwickelt. Dabei ging es ihm nicht um die bloße Gestaltung neuer Rucksäcke. Vielmehr sind seine Modelle elementarer Teil des Gesamtoutfits.
 
Im Juni 2007 waren die Rucksäcke bereits auf Pariser Modenschauen zu bewundern. Die Top 5 der präsentierten Modelle sind in limitierter Auflage in Produktion gegangen. Sie sind ab Februar in ausgewählten Läden, die auch die RAF SIMONS Linie führen, erhältlich. Preis: zwischen 199 und 2999 €.
 
Raf Simons wurde 1968 in Belgien geboren und gründete 1995 sein eigenes Label. Von 2000 bis 2005 lehrte er an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2005 arbeitet er als Kreativdirektor für Jil Sander.

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 07:41 Uhr in Allgemein

Sonntag, 17. Februar 2008

Der perfekte Reisebegleiter

Apropos stilsicher reisen: Ganz Paris will zur Zeit nur dieses Reiseaccessoire! Die Tasche für den Wochenend-Trip nach Deauville, Saint Malo oder Biarritz muss also zur Zeit unbedingt vom Kinderlabel ZEF sein (Ines de la Fressange, Chiara Mastroianni, Charlotte Gainsbourg etc.  sind prominente Fans). Die gestreifte Stofftasche in blau-weiss oder grau-weiss  für Pariser Bobo-Mütter bietet das ideale Fassungsvermögen für EIN Wochenende.

Preis rund 75 Euro
Exklusiv bei Zef, 55bis, rue des Saints Pères, 75006 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 09:52 Uhr in News aus Paris

Samstag, 16. Februar 2008

Pariser Kult-Shirt

Das nennt man wohl „aus der Not eine Tugend machen” ... denn ganz Paris trägt heute die T-shirts mit Knopfleiste des französischen Kultlabels Zadig & Voltaire (u. a. Carla Bruni, die Rolling Stones oder auch Emmanuelle Seigner). Als die Baumwollshirts erstmals in den Handel kamen, wiesen sie nämlich einen deutlich sichtbaren Fabriksfehler auf: die Knopflöcher fehlten! Statt den Fehler zu bemängeln, kamen sie so in den Handel und besitzen seither folglich Kultstatus. 22 Boutiquen später wird nun die allererste Boutique des Labels (Rive Gauche 1-3 rue du vieux colombier, 75006 Paris) ihre Fläche verdoppeln. Für einen guten Zweck, denn hier sollen nicht nur T-Shirts verkauft werden, sondern auch regelmäßig Ausstellungen stattfinden.

www.zadig-et-voltaire.com

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:30 Uhr in News aus Paris

Freitag, 15. Februar 2008

Die neue Bruce-Show

Wie verwandelt man Mauerblümchen in selbstbewusste Menschen? Auf diese Frage gibt Bruce Darnell ab sofort in seiner eigenen Styling-Show Antworten.

Nachdem der smarte Choreograph bei „Germany’s Next Topmodel” über die Laufsteg-Zukunft mehr oder weniger begabter Kandidatinnen entschied, hat er jetzt quasi die Seiten gewechselt. Sein neuer Auftrag: Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind, durch Coaching und Stylingtipps zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen.
 
Um seine eigenen Outfits braucht sich Bruce hingegen nicht zu kümmern. Dafür hat er Anja Gockel. Die Designerin hat schon bei „Germany’s Next Topmodel” für einen aufsehenerregenden Style gesorgt.
 
Neugierig? Einfach den Fernseher einschalten: Die neue Bruce-Show läuft Dienstag bis Freitag, 18.55 Uhr auf ARD.

www.daserste.de/bruce
www.anja-gockel.com


Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 07:56 Uhr in Sehenswert

Donnerstag, 14. Februar 2008

Für Verliebte: Essen mit Aussicht

Also zuerst ein Hinweis: Diese Adresse ist nur was für Schwindelfreie, denn hier gehts um (köstliches)
Essen mit schwindelerregender Aussicht. Ganz Paris liegt einem hier zu Füssen ... Urbane Romantiker kennen es natürlich schon lange, das Restaurant „Ciel de Pars” am Montparnasse, das schon allein mit seiner Deko so herrlich die 70er Jahre zelebriert. Ein schwarzgelackter Flügel im Barbereich gibt gleich am Eingang den Ton an, möbliert wurde die himmlische Kantine mit Harry Bertoias eleganten Gitter-Stühlen. Raumschiff Enterprise lässt also grüßen.

Das höchste Restaurant Europas liegt im 56. Stock des Montparnasseturms und feiert nun sein 35-jähriges Bestehen. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifer Turm in Zahlen: Höhe 210 m, 59 Stockwerke, Gewicht: 150.000 Tonnen, 25 Aufzüge, 90.000m2 Büroräume, 600.000 Besucher jährlich)

Speziell zum Geburtstag gibts jetzt ein ganz spezielles Angebot von Küchenchef Jean François Oyon: Für nur 58 Euro kann man nun hier ein 3 gängiges Menu degustieren und gleichzeitig mit den Sternen kokettieren.

Restaurant „Ciel de Paris”, Tour Montparnasse

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:50 Uhr in News aus Paris

Mittwoch, 13. Februar 2008

Modedesign – der Weg zum Traumberuf (2)

Wie werde ich Modedesigner? Welche Anforderungen stellt dieser Beruf und wie schaffe ich die Aufnahmeprüfung? Claudia Filß (24) studiert selbst Modedesign an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design in Halle. Im Interview mit burdafashion.com verrät sie, wie sie zu ihrem Traumberuf fand und worauf es beim Studium ankommt.

Lesen Sie den ersten Teil des Interviews ... 

Angenommen, ich zeichne und entwerfe gerne, kann aber nicht nähen. Habe ich trotzdem eine Chance, Modedesignerin zu werden?
Wer Modedesigner(in) werden möchte, sollte schon einige Näh-Kenntnisse mitbringen. Auch wenn man es nicht perfekt kann, sollte man wenigstens ein gewisses Verständnis dafür haben. Die meisten Hochschulen fordern vor dem Studium ein Praktikum im Bereich Mode, was ich auch jedem empfehlen würde. Hier nähen viele das erste Mal. Auf jeden Fall ist es ganz hilfreich, sich eine eigene Nähmaschine zuzulegen und daran zu üben. In meinem Studium musste ich alle Kollektionen selbst nähen. Eine gute Verarbeitung und vor allem eine gute Umsetzung ist dabei sehr wichtig! Aber man sollte nie vergessen: Man ist Designer und nicht Schneider! Und Hilfe bekommt man immer....

Du bist bald mit Deinem Studium fertig. Schmiedest Du schon Pläne die Zukunft?
Ich würde sehr gerne in einem renommierten Modehaus bzw. bei einem Label arbeiten. Die Arbeit bei adidas by Stella McCartney, wo ich gerade mein Praxissemester absolviere, macht mir sehr viel Spaß und es ist auch genau das, was ich mir für die Zukunft vorstelle. Allerdings möchte ich sehr gerne ins Ausland. Deutschland hat gute Designer, doch ich finde New York, Mailand, London und Co. viel spannender.

Du hast bereits eigene Kollektionen. Kann man Deine Kleidungsstücke auch kaufen?
Die Kollektionen sind alle während des Studiums entstanden und stehen stückweise auch zum Verkauf. Auf meiner Homepage kann man sich darüber informieren und Anfragen stellen. Die Preise sind sehr unterschiedlich. Es sind alles Unikate und ein Blüschen ist kein Pelz...

Wie lautet Dein Motto als zukünftige Modedesignerin?
Zur Zeit, in der Entwicklungsphase zum großen Designer, lebe ich frei nach dem Motto: If you can dream it, you can do it! (Walt Disney)

www.claudiafilss.com
www.burg-halle.de

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 07:00 Uhr in Allgemein

Dienstag, 12. Februar 2008

Modedesign – der Weg zum Traumberuf (1)

Wie werde ich Modedesigner? Welche Anforderungen stellt dieser Beruf und wie schaffe ich die Aufnahmeprüfung? Claudia Filß (24) studiert selbst Modedesign an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design in Halle. Im Interview mit burdafashion.com verrät sie, wie sie zu ihrem Traumberuf fand und worauf es beim Studium ankommt.

Wann bist Du zum ersten Mal an einer Nähmaschine gesessen?
Ich war ungefähr sieben Jahre, als ich mir dem Nähen angefangen habe. In den Sommerferien habe ich damals meine Tante in Berlin besucht. Sie ist Schneiderin und hat mir die ersten Schritte beigebracht. Natürlich wollte ich damals nichts davon wissen und bin lieber spielen gegangen.

...und irgendwann hast Du Dich dann doch fürs Nähen begeistert?
Ja. 10 Jahre später war die Aufmerksamkeit dann plötzlich da! Während meiner Schulzeit habe ich die Erfurter Malschule, eine außerschulische Bildungseinrichtung, besucht. Dort habe ich auch einen Modekurs belegt. Dieser Kurs hat schließlich mein Interesse an Modedesign geweckt. Ich denke aber, dass mich bereits der „Nähunterricht” meiner Tante geprägt hat. Die endgültige Entscheidung, Design zu studieren, kam dann bei einem Praktikum, das ich nach dem Abitur bei der Modedesignerin Constanze Dinnebier in Halle gemacht habe.


Was kannst Du jungen Menschen raten, die in die Modebranche möchten?
Sie müssen es wirklich wollen! Niemand sollte gleich aufgeben, wenn die Eignungsprüfung nicht beim ersten Versuch klappt. Man muss da sehr diszipliniert ran gehen – selbst, wenn es erst nach der fünften oder sechsten Prüfung klappt. Immerhin sehen die Professoren daran, das man es mit dem Studium wirklich ernst meint.
Zudem sollte jeder Talent, Kreativität und Individualität mitbringen, egal ob man Modedesign oder eine andere Designrichtung wählt. Enormes Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und Flexibilität sind dabei genauso wichtig wie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Das Gespür für Neues sowie mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, diese Fähigkeiten braucht jeder Designer.

Die Auswahlverfahren an Mode- und Designschulen sind hart. Wie bereitet man sich am besten vor?
Es reicht nicht, erst zwei Wochen vor einer Prüfung anzufangen, kreativ zu sein. Vielmehr sollte man sich aus eigenem Interesse schon vorher mit Kunst und Design beschäftigt haben. Auch in Bezug auf Mode: Welche Labels und Designer, welche Trends gibt es?

Für mich waren die Kurse an der Erfurter Malschule die beste Vorbereitung. Zusätzlich bin ich einmal in der Woche zum Aktzeichnen gegangen, habe an verschieden Design-Projekten und Kunst-Workshops teilgenommen und viel zuhause rumexperimentiert. Ein Praktikum in einem Grafikbüro während meiner Schulzeit war sicherlich auch sehr hilfreich.

Außerdem ist es immer von Vorteil, die Bewerbungsmappe vor der Abgabe verschiedenen Leuten, auch Professoren, zu zeigen. Dabei gibt es reichlich Tipps, positive sowie negative Kritik und unvoreingenommene Meinungen über die Arbeiten.

Lesen Sie morgen den zweiten Teil des Interviews ...

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:58 Uhr in Allgemein

Montag, 11. Februar 2008

Wohl behütet

Um ihre beiden Enkelkinder vor zuviel Sonne zu schützen, dachte sich Hedwig Weller eine ganz spezielle Kopfbedeckung aus – die Wolke-Mütze. Das Besondere daran ist ein extra breites Sonnenschild, das dass ganze Gesicht schützt. Was zunächst als einmaliges „Mützen-Projekt“ für die Enkel gedacht war, entwickelte sich für die 56-jährige schnell zum Selbstläufer, denn plötzlich wollten sämtliche Bekannte ebenfalls ein Modell für ihren Nachwuchs haben. Im Mai 2007 hat die geschäftstüchtige Aalenerin die Wolke GmbH gegründet und sich ihre Erfindung patentieren lassen. Anfangs gab es die Mützen nur für Kinder, mittlerweile können sich auch Erwachsene damit schmücken. Die Wolke-Mützen für Mädchen und Jungs sind ab circa 13 Euro zu haben – entweder über den Web-Shop auf www.wolke-muetzen.de oder direkt in Waldhausen bei der Wolke GmbH.

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos: Wolke GmbH

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 13:58 Uhr in Allgemein

Freitag, 8. Februar 2008

Trendschau in Paris

Der neueste Trend in Paris lautet: „Mein Vorname in goldenen Lettern” ... mit einem (handgefertigten) Collier des japanischen Designers Ahkah. Diese Namenskettchen (18 Karat, mit zwei Diamanten versehen), die ja spätestens seit den 80er Jahren als komplett altmodisch galten und folglich verpönt waren, sind nun plötzlich und ohne Vorwarnung der „dernier cri” an der Seine. Ab 8. Februar (also heute!) kann man sich seines direkt und exklusiv im Kaufhaus Bon Marché bestellen – und sich in Geduld üben, denn man muss pro Stück mit 2,5 Monaten Wartezeit rechnen und darf maximal Hildegard heißen (Zur Erklärung: Der Vorname darf nicht mehr als 9 Buchstaben besitzen).

Preis:775 Euro (Gelbgold, 795 E in Weißgold)
www.lebonmarche.fr

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:27 Uhr in News aus Paris

Donnerstag, 7. Februar 2008

Zahnschmerzen und Zeit für Mode

Mir ging es nicht gut seit Anfang Januar. Ein Zahn brauchte länger, bis er mir und meiner Zahnärztin erklärte - ICH bin Ursache für die Schmerzen und Einschränkungen. Dafür machte er das am Ende sehr deutlich und zu Zeiten, die nicht "Zahnarztsprechstundenkompatibel" waren.
Um es kurz zu fassen - ich litt ...

Was tun Frauen gern, wenn sie sich nicht wohlfühlen? Sie gehen shoppen! Zur Ablenkung, inneren Freude und überhaupt ... Die Wege zum Zahnarzt boten sich an /images/emoticons/mozilla_laughing.gif. Auch, weil nach der Suche nach der Ursache und späteren Behandlung die durchaus unschönen Gefühle "frisch" aktualisiert waren und ich mich dringend mit "was Schönem" beschäftigen wollte.
Also führte mich mein Weg ins Getümmel. In Aachen gibt es kleine Boutiquen und große Kaufhäuser. In einem solchen hat auch Bruce Darnell jahrelang als persönlicher Einkaufsberater von Plakaten gelächelt, als er hier wohnte. Das habe ich in der Zeitung gelesen und es motivierte mich, einmal nach der neuen Mode und Spuren von ihm zu schauen. Da in dem Artikel nicht stand, in welchem Kaufhaus, trieb mich auch die Neugier in verschiedene Geschäfte.

Vielen Menschen begegnete ich und oft staunte ich über den Berg Kleiderbügel über dem Arm, mit dem sie in Richtung Umkleidkabine liefen. Manchmal dachte ich – ob es ihnen auch nicht gut geht und deshalb das Shoppen so viel Freude macht? Aber die entspannten Gesichter ließen mich diese Vermutung nicht lange bewahren. Ich glaube, es ist einfach die Lust, schick und modern zu sein. Aus der Vielzahl der Angebote das zusammenzusuchen, was den eigenen Stil repräsentiert. Die Freude am Kleiden, am Komplettieren – es kommen viele Beweggründe zusammen. Shoppen geht Man(n) = Frau anscheinend immer gern, nicht nur, um Stress oder Schmerzen abzubauen.

"Bunt, ja bunt sind alle meine Kleider" fand ich jedoch die Zeilen eines Kinderliedes in mir, als ich die Farben der neuen Frühjahrskollektion sah, die überall präsentiert wird. Wer kennt noch den Stil der neuen Mode in seiner Ursprungszeit? Sie erinnert sehr an die Zeit, als ich jung war, aber es ist alles schöner! Die Materialien sind edler, der Stil raffinierter, die Farben leuchtender. Sie zu sehen, macht Lust auf den kommenden Frühling. Meine Shoppingwünsche waren nicht ausgeprägt, da die Motivation ja eine andere war. In Sachsen nennt man das "biddeln". Ziellos gezielt Geschäfte besuchen und einfach sehen, was es denn so gibt. Einmal probieren hier, ein anderes Mal "fummeln" da oder schauen und begutachten.

 Gekauft habe ich nur eine Weste (rechts). Spaß hatte ich viiiiiiiiiiel mehr. Aber auch die erneuerte Erkenntnis in der Umkleidekabine, dass ich mit meinem 1,59 m und den Kilos meiner "Lebendigkeit" nicht so ganz 100% in die Konfektionsangebote passe. Aber dann strahlte mich ein nicht mehr schmerzgeplagtes Gesicht im Spiegel an - Kein Problem, ich kanns ja selber nähen. Genauso, schöner und definitiv passend.

Ich weiß jetzt, was im Trend ist, nehme Schnitte und lenke mich besser mit Nähen ab. Oder mit Lesen. Zum Beispiel mit besagtem Artikel in der Aachener Zeitung zu Bruce Darnell. Der ist sehr lustig und informiert über die Sendung, die er bald in der ADR moderiert. Auch dabei geht es um Mode und Wohlgefühl.
Ganz viel Spaß hatte ich beim Lesen der folgenden Zeilen /images/emoticons/mozilla_wink.gif: "Der Clock ist tickig." Das soll Darnell bei den Dreharbeiten gesagt haben. Langsam wird es Zeit, die Zeit eilt. Quelle 28. Januar 2008, Artikel von F. Lennertz und Ch. Merkelbach. In der freien "Anne-Übersetzung" heißt das auch: "Die Uhr läuft." Der Frühling kommt bald. Nähern wir uns ihm modisch und nähen dafür etwas Schönes.

Herzliche Grüße! Anne Liebler

PS: Gute Besserung allen Zahngeplagten. Die tickernde Clock heilt alle Wunden und beruhigt auch den unangenehmsten Zahnschmerz. Ganz sicher. Bis dahin braucht man nur Geduld.

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:56 Uhr in Annes Kolumne

Mittwoch, 6. Februar 2008

Umweltfreundliche Outdoor-Kleidung

Sportbekleidungshersteller Burton bringt mit seiner neuen Kollektion „Green Mountain Project“ erstmals Jacken und Hosen aus recycelten Materialien auf den Markt.

Das Außenmaterial der Kleidungsstücke wird aus Gebrauchsgegenständen wie recycelten PET-Flaschen gewonnen. Aber auch Futter, Wattierung und Details werden nach Möglichkeit aus wiederverwerteten Materialien hergestellt. Um den gewohnten Wetterschutz und Atmungsaktivität zu gewährleisten, sind die Kleidungsstücke mit einer speziellen, umweltschonenden Beschichtung versehen.

Die „Green Mountain Project“ Kollektion ist ab sofort bei ausgewählten Burton Händlern erhältlich.

Weitere Infos: www.burton.com

Alexandra Doll,
Online-Redakteurin

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 06:38 Uhr in Allgemein

Montag, 4. Februar 2008

Vorhang auf für Christian Dior

Mit seinem „New Look“ hat Couturier Christian Dior einst die Mode revolutioniert. 1947, als die ganze Welt Aschgrau trug, verzückte er die Frauen mit stoffgewordenen Träumen aus Samt und Seide. Seine farbenfrohen Entwürfe wurden zur Projektionsfläche für ein besseres Leben und Christian Dior selbst zur globalen Marke. Ein Umstand, unter dem der empfindsame Modeschöpfer zusehends litt – seine Persönlichkeit drohte unter dem plötzlichen Ruhm zu zerbrechen. Das Theaterstück „Doubleface oder Die Innenseite des Mantels“ gibt’s im Theater Basel zu sehen (Uraufführung war am 25. Januar) und befasst sich mit diesem schwierigen Abschnitt in Christian Diors Leben. Die mitunter sehr lustige Inszenierung ist ein Streifzug durch die Innenansichten von Models und Modemachern und rückt die Mehrdeutigkeit von Diors Vita in den Vordergrund. Die bekannte Kostüm- und Bühnenbildnerin Anna Viebrock hat das Stück auf die Bühne gebracht und dafür rund 90 Originalkostüme aus den 50ern und 60ern organisiert. Mode-Fans sollten sich dieses Stück auf keinen Fall entgehen lassen …

Wann die Vorstellungen stattfinden und viele weitere Infos, können Sie hier nachlesen: www.theater-basel.ch   

Tipp: Wenn Sie mehr über Christian Dior wissen möchten, empfehlen wir dieses Buch aus unserer Bücherecke

Sabrina Fackler,
Text-Redaktion

Fotos:  Judith Schlosser

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 09:29 Uhr in Sehenswert

Samstag, 2. Februar 2008

Grüne Welle

Die Biowelle boomt weiterhin in Paris. Neu im Stadtbild ist ein Konzeptstore mit dem Label 100% Bio, der soeben im Pariser Osten (Bastille-Viertel) seine Pforten geöffnet hat. Drei Freunde stecken hinter dem Konzept: Bei „artisan nature”  findet man nicht nur „maßgeschneiderte” Parfums, sondern auch aetherische Öle, Bio-Honig, Kosmetika (homemade) und sogar eine „Waterbar” mit aromatisierten Wässerchen. Kurz: alles, was Körper und Geist gut tut und wieder ins Gleichgewicht bringt.

Bio-Konzeptstore „artisan nature” , 123, rue Saint Maur, 75011 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 10:18 Uhr in News aus Paris

Freitag, 1. Februar 2008

Ein neuer Look für Minnie

Kaum zu glauben: Minnie Mouse wird 80! Kinder, wie die Zeit vergeht! Die kesse Partnerin von Mickey feiert in diesem Jahr also wirklich ihren 80. Geburtstag. Kein Grund , in karierten Filzpantoffeln vor dem Fernsehgerät ihren Alltag zu fristen. Zu diesem Anlass wird sie von insgesamt 80 französischen Designern neu eingekleidet und präsentiert sich somit topaktuell mit neuem Look – unter anderem von Juliette Swilders, Heimstone, Anne Fontaine, Agatha Ruiz de la Prada, Paule Ka oder auch Servane Gaxotte.

Eine weltweit durchgeführte Ausstellung (Berlin, Tokio, New York, Paris) wird die neuen Modelle, die danach zugunsten einer medizinischen Institution* versteigert werden, präsentieren.

 

 

*Der Erlös geht an die  Pariser Institution “La Maison de Solenne”, die u. a. Esstörungstherapien für  magersüchtige Jugendliche durchführt.

PS: In Paris kann man Minnies neues Outfit im Rahmen einer Ausstellung im Kaufhaus Galeries Lafayette im April 2008 bewundern.

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Technorati Tags:

Geschrieben von carolin um 08:11 Uhr in News aus Paris