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Donnerstag, 13. März 2008

Zeitgenössischer Schmuck aus Glas

Leuchtend, glitzernd und spiegelnd oder aber matt, rau und undurchsichtig – die vielfältigen Eigenschaften von Glas sind es, die Künstler seit Jahrtausenden faszinieren. Jetzt ist das facettenreiche Material Anlass zur neuesten Sonderausstellung im Schmuckmuseum Pforzheim. Vom 14. März bis 25. Mai 2008 zeigt die Schau „Glasswear – Zeitgenössischer Schmuck aus Glas” rund 200 innovative Arbeiten und faszinierende Schmuck-Kreationen von 60 internationalen Schmuckkünstlern. Einige Kreationen stellen die widersprüchliche Symbolik von Zerbrechlichkeit und Härte in den Fokus, andere geben weggeworfenem Glas eine neue Bedeutung. Die finnische Künstlerin Tarja Lehtinen „verwandelt“ zum Beispiel leere Glasflaschen in Kameebroschen (rechts), indem sie ausgeschnittene Stücke sandstrahlt, die der traditionellen Porträtsilhouette eine neue Perspektive verleihen.

Tipp: Zur Ausstellung ist bei der Arnoldschen Verlagsanstalt Stuttgart ein Katalog mit prächtigen Farbabbildungen erschienen, der zum Preis von 39,90 Euro im Museumsshop erhältlich ist.

Schmuckmuseum Pforzheim, Jahnstraße 42, 75173 Pforzheim, Eintritt: 3 Euro

Mehr Infos unter www.schmuckmuseum.de

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Foto links: Wendy Ramshaw, Kette aus Glastränen der weinenden Frau aus der Serie “Picasso’s Ladies”
Geblasenes Glas, geschwärzter Stahl, Museum of Arts & Design, Schenkung von Barbara Tober 2005
1989/1998, Fotograf Bob Cramp. Foto rechts: Tarja Lehtinen, Kameenbroschen, recyceltes/sandgestrahltes Glas, Silber, Edelstahl 2006

 

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Geschrieben von carolin um 06:12 Uhr in Sehenswert