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Donnerstag, 20. März 2008

Puschel-Alarm!

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Merke, man sollte sich niemals mit kreativen Mode-Assistentinnen auf eine Wette einlassen!

Schon seit meiner Kindheit – geprägt von all zu vielen Doris Day-Filmen – schmachte ich nach einem Paar puscheliger Hausschuhe mit feinen Marabu-Federn. Am liebsten in zartem Rosa. Damit, so stellte ich mir das jedenfalls vor, würde ich dann durch mein mit flauschigem, winterweißem Flokati ausgelegtes Apartment in Manhattan huschen und Martini schlürfen. Bis vor kurzem fehlten mir dazu sowohl Apartment als auch Schuhe.

Da Ostern kurz vor der Tür steht, wird bei uns in der Redaktion natürlich viel über Oster-Deko diskutiert und so ergab es sich auch, dass ich – äußerst unvorsichtig, wie ich jetzt weiß – in der Moderedaktion meinen geheimen Wunsch fallen ließ, Ostern mit kleinen Häschenpantoffeln oder noch besser, in den eben genannten Puschel-Pumps zu feiern. An den strahlenden Augen meiner Kollegin, Mode-Assistentin und Bastel-Genie Sabine Schappacher, hätte ich den Ernst der Lage bereits erkennen müssen: „Kein Problem! Ich mache Dir Pantoffeln, aber Du musst sie dann in der Redaktion tragen!“ Diese Herausforderung musste ich natürlich annehmen. Und wer geht schon davon aus, dass sich eine viel beschäftigte burda-Assistentin nach einem langen Arbeitstag abends freiwillig noch mal an Nähmaschine oder Klebstoffpistole setzt?

Ohne noch einen Gedanken an die drohende Puschel-Attacke zu verschwenden, kam ich am nächsten Morgen wie immer in die Redaktion. Und da standen sie. Direkt neben meinem Bürostuhl. Ein Paar puschelige Pumps. Natürlich in schönstem Rosa.

Den nicht gerade sommerlichen Temperaturen zum Trotz, die handgefertigten Prachtstücke mussten sofort eingeweiht beziehungsweise eingetragen werden. Versprochen ist versprochen! Sehr zur Freude meiner Kolleginnen verbrachte ich so meinen letzten Arbeitstag vor Ostern als – nun ja, sagen wir mal – Feder-Traum in Pastell. Danke, Sabine! So macht die redaktionelle Arbeit wirklich (allen) Spaß!

Und für alle, die jetzt neidisch auf meine Füße schielen, hat mir Sabine auch verraten, wie man die traumhaften Puschen zuhause nachmachen kann:
Pro Pantoffel wird durch ein Marabu-Band von zirka 25 Zentimeter Länge ein Faden durchgezogen und leicht gerafft. Dadurch entsteht eine Art kleiner Federball, der dann je nach gewünschter Haltbarkeitsdauer auf beliebige Pumps oder Sandalen (am besten natürlich offene Mules in der passenden Farbe) aufgenäht oder aufgeklebt wird.

Karin Feldbacher,
Volontärin

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Geschrieben von carolin um 15:58 Uhr in Kreativ-Ideen

 

Kommentar: Bärbel am Fri, 21 Mar 15:16 Uhr

Adorable

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