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Samstag, 5. April 2008

Ausstellungs-Tipp: Patti Smith

Vor kurzem fand in der Pariser Fondation Cartier die Vernissage der Patti-Smith-Ausstellung „Land 250” statt ... ich war dabei! Schwarz-Weiss-Fotos, Videos, Zeichnungen, aber auch ein Paar wundervoll bestickte Hausschuhe (von ihrem Mentor Robert Mapplethorpe, nie getragen), ein Kieselstein (aus Virginia Woolfs Grundstück), eine Gitarre (die von Kevin Shields) ... und last but not least – Patti Smith in Fleisch und Blut konnte man bei der Pressevernissage in der Pariser Fondation Cartier bewundern. Die Muse der New Yorker Undergroundszene stellte im Pariser Underground (d. h. im Keller des von Jean Nouvel konzipierten Glaspalastes) ihre ganz persönlichen Phantome zur Schau. Eine poetisch und doch leicht morbide Hommage an Paris und seine Dichter, die Dandys Rimbaud und Baudelaire, die Blumen des Bösen der ehemaligen Rocklady, die sanft und aufmerksam die Besucher begrüßte, als wären sie bei ihr zu Hause zum Tee eingeladen. „People have the power” kritzelte sie dann noch schnell neben ihren Namen, als sie uns ein Autogramm gab.

PS: Es versteht sich von selbst, dass die ganze Ausstellung in diffuses Dämmerlicht getaucht ist (keine romantisch flackernden Kerzen, sondern kühles Neonlicht).

Ausstellung Patti Smith  „Land 25”, vom 28. März bis 22. Juni 2008, täglich außer Montag von 11 – 20 Uhr.
Fondation Cartier, 261, Boulevard Raspail, 75014 Paris

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

Foto rechts: Dagmar Sippel 

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Geschrieben von carolin um 08:17 Uhr in News aus Paris