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Dienstag, 10. Juni 2008

Vom Metalltäschlein bis zur Garnkugel

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Egal ob ins Büro, zum Einkaufen oder Ausgehen – ohne Handtasche geht FRAU nicht aus dem Haus. Früher wie heute. Das Schmuckmuseum Pforzheim präsentiert vom 20. Juni bis 24. August „Treue Begleiter: vom Metalltäschlein bis zur Garnkugel“ Accessoires für die gepflegte Dame in der Zeit des 19. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre.

Im Mittelpunkt stehen Taschen und Accessoires aus Metall – Gold und Silber, Eisen und Messing oder Aluminium und Alpaka. In Form und Größe variiert das praktische und modische Accessoire, ganz im Bezug zum Inhalt des „galanten Begleiters“. Highlight der Ausstellung ist das erste Stücke aus der Entstehungsgeschichte der Handtasche. Die Tasche als Modeartikel und nicht nur als Gebrauchsgegenstand entstand im 18. Jahrhundert. Zuvor verstauten Frauen ihre Habseligkeiten in Taschen, die in weite Röcke eingenäht waren, oder in einem Beutel, der innen am Taillenband festgenäht war. Erst als im 19. Jahrhundert eng anliegende Kleider in Mode kamen, wurde die Handtasche zu einem nötigen und dekorativen Begleiter für die Frau.

Eintritt 3 Euro
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und feiertags 10 bis 17 Uhr
Mehr Infos unter www.schmuckmuseum.de

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Foto: Alpakatasche mit Pailletten und geprägtem Jugendstilmuster, Petra Jaschke 

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Geschrieben von carolin um 06:28 Uhr in Sehenswert

 

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