Mittwoch, 31. Dezember 2008
Das burdafashion.com-Team sagt Danke!
wie sicherlich die meisten schon aus der Presse erfahren – oder bei uns im Forum gelesen – haben: burda Modemagazin und burdafashion.com werden ab dem 1. Januar 2009 von einem neuen Team in München betreut.
Das heißt für uns Abschied nehmen!
Auf diesem Wege wollten wir uns noch mal ganz herzlich bei Euch für den lebhaften Austausch in der Community, die vielen tollen Ideen und das nette Miteinander bedanken!
Unseren Münchner Kollegen wünschen wir alles Gute!
Herzliche Grüße aus Offenburg,
Irina und Carolin (Online-Redaktion), Corinna (Projektleitung), Matthias (Technik),




Nach der Biowelle kommt nun die spirituelle Welle! Waren aller Art, Lebensmittel aber auch Beautyprodukte aus dem Kloster (Honig, Seife, Olivenölundundund) - finden zur Zeit reißenden Absatz in Paris. Zum Beweis: Schlange gestanden wird vor dem Laden „Comptoir des Abbayes” im 9. Arrondissement, wo ausschließlich Produkte aus dem Kloster verkauft werden.
Wer schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen der Stuttgarter Modeschule werfen wollte oder sich für die viersemestrige Ausbildung zum
Produktentwickler (Mode) interessiert, hat am 6. Feburar 2009 die Gelegenheit dazu. Dann findet in der Ulmer Straße der Infotag statt. Interessierte Schulabsolventen, Azubis und Branchenangehörige sind herzlich eingeladen, die Werkstätten und Arbeitsräume zu begutachten, sich Informationen über die Bewerbungsmodalitäten für ein Studium einzuholen oder den Studenten bei der Arbeit über die Schulter zu blicken. Verschiedene Präsentationsformen wie Skizzen, Zeichnungen und Entwürfe, CAD-Demos in Design, Schnitt und Technologie, aber auch dreidimensionale textile Modelle und Fashionshows sollen den Besuchern ein umfassendes Bild über das Berufsbild des Produktentwicklers ( Mode ) bieten.
Wie heißt es so schön: „Früh übt sich, wer ein Meister werden will” – in diesem Sinne haben es Pariser Kids besonders gut: die können nämlich im Pariser Modemuseum Galliera schon mal testen, ob sie versteckte Talente haben (oder auch nicht ...). Hier werden nämlich regelmäßig Workshops für Kinder zum Thema „Mode & Styling” organisiert. Alle potentiellen Lagerfelds können hier also lernen, wie man ein Bühnen-Outfit bastelt oder auch ein Ballkleid im Empirestil entwirft.
Telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich: Tel:00331/56528620
Die Kunst liegt bekanntlich im Detail: Im Zeitalter des ÖKO-Bewusstseins dürfen es für Pariser Kids deshalb auch nur mehr Stoffbeutel sein. Plastiktüten sind verpönt und alle angesagten Label haben zur Zeit den Stoffbeutel (aus meinen Kindertagen) im Programm. Darin verstaut man nicht nur Schulbrot, Apfel und Kekse, sondern auch Gymnastikhose oder gar die Zahnbürste.
Ein kleiner Rundumschlag gefällig? In Paris finden zur Zeit die (bei Kauf gratis mitgelieferten) Stoffbeutel im Sternchen-Design vom Konzeptstore Bonton großen Anklang. Neu im Angebot und ebenfalls bereits sehr begehrt: die bedruckten Stoffbeutel im Retrolook für Schulbrot & Co. der deutschen Designerin Mimilou (Foto rechts), die mit ihren beiden Kids seit 15 Jahren an der Seine lebt. Außerdem sehr en vogue: die Stoffschultaschen von „coq en pate” mit Message „save the water” (Foto links).
Mein Tipp zum Jahreswechsel kommt jetzt schon: 2009 macht bitte Urlaub auf dem Bauernhof! Der Trend für 2009 lautet nämlich schlicht und einfach „Campagne chic” – also Landleben mit Stil. So lautet zumindest die Devise für den Look 2009 im Pariser Kaufhaus Printemps. Zurück zur Einfachheit und wahren Werten heisst es da ... Holz, Leinen, Fell und Leder müssen her.
Sie heißt Juliette Binoche (Foto links) und macht Mode für Kinder: in diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um den internationalen Filmstar, sondern um ihre Cousine, die den gleichen Vor-Namen trägt. Sie und ihre in Indien lebende Freundin Marianne Lechere-Ghosh stecken hinter dem neuen Kinderlabel „Anoop & Leontine”, das zur Zeit in Paris Furore macht.
Die Kreationen im Hippie-Chic, die alle Pariser Bobo-Sprösslinge zur Zeit im Schrank haben, besitzen ein Doppelleben: Einmal im Jahr wir ein Verkauf zugunsten des in Indien stationierten Kinderhilfswerks „Tomorrow's Foundation Kalkutta” veranstaltet , das von den Designerinnen unterstützt und betreut wird.
Bald steht die Modepresse wieder Kopf, denn im neuen Jahr findet zum vierten Mal die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt.
Vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2009 präsentieren nationale und internationale Top-Designer sowie Nachwuchs-Modemacher ihre aktuelle Herbst/Winter-Kollektion im Herzen der Hauptstadt. Zum ersten Mal mit dabei sind auch die deutschen Designer Bernhard Wilhelm und Felder.Felder – zwei Neuzugänge mehr, mit denen die Mercedes-Benz Fashion Week ihre Bedeutung innerhalb der internationalen Modewelt weiter ausbaut. Als Markenbotschafterin fungierte bisher Top-Model Eva Padberg, ab 2009 übernimmt nun ihre nicht weniger schöne Kollegin Julia Stegner diesen Part. Welche Trends auf der Fashion-Week für Furore sorgen, erfahren Sie dann natürlich hier auf www.burdafashion.com!
Stadtgespräch ist in Paris zur Zeit folgendes Kulturevent: Die gelungene Tanzperformance von Choreographin Karine Saporta, die zur Zeit in einem speziellen Tanzzelt im neuen Pariser Fashionepizentrum neben der „Cité de la Mode” stattfindet. Inspiriert hat sich die Choreographin bei ihrem poetisch-romantischen Spektakel an David Hamilton’s Weichzeichnerfotos und dem Kinderbuch-Klassiker von Lewis Carroll „Alice im Wunderland”.
Darf ich vorstellen: sechs Parfums für einen sehr guten Zweck! Zur Erklärung: Sechs amerikanische Modedesigner (u. a. Jeremy Scott, Preen und Gareth Pugh) sind dem Aufruf der internationalen Organisation „Designers against Aids” gefolgt und haben jeweils einen Duft kreiert. Der Erlös soll zu 100 % das neue HIV Vorsorgezentrum finanzieren, das demnächst seine Pforten in Antwerpen eröffnen wird.
Christian Lacroix, der Designer aus Arles, beweist uns eindeutig, dass auch ein Tennisschuh Stil haben kann. Der Meister des Barock entwirft für das Sportschuhlabel Gola eine Miniserie von bestickten, glänzenden und bedruckten Tennisschuhen.
Kostbares und Schönes in Dingen entdecken, die andere Leute achtlos wegwerfen. An ungewöhnliche Ideen glauben, die so mancher nicht mal zu
Ende denken würden … Der Stuttgarter Martin Reinwarth hatte schon immer ein Auge für das Besondere und den Mut, neue Wege zu gehen. Früher kramte der gelernte Kaufmann nach Büroschluss begeistert im Sperrmüll herum, um neue Objekte zu finden die er entweder renovieren oder aber so umgestalten konnte, das daraus etwas komplett Neues entstand. Heute entwirft der Selfmade-Designer ungewöhnliche Taschenunikate, die man einfach nicht übersehen kann. Sein erstes Modell hat er aus einer abgewetzten Bauplane genäht. Mit der Zeit kamen immer neue Entwürfe dazu. Mittlerweile sucht sich der kreative Stuttgarter das Material für seine Unikate aber nicht mehr zwischen ausrangierten Möbeln oder Bauschutt, sondern bei hochkarätigen Lieferanten, die feinstes Leder, edle Stoffe, robusten Filz & Co. im Angebot haben. Schließlich sollen die Reinwarth-Modelle nicht nur schön anzusehen, sondern vor allem auch widerstandsfähig sein. In seinem Atelier im Stuttgarter Süden entwirft Martin Reinwarth die edlen Unikate ausschließlich von Hand. Jede Taschenserie ist auf wenige Modelle begrenzt und spricht Leute an, die sich in keine Schublade pressen lassen. Genau wie die Taschen selbst … "Bei mir ist für jeden Typ was dabei. Es gibt Kreationen die sehr verspielt und feminin sind, aber auch welche die maskulin oder sportiv wirken", erklärt der
Designer, für den auch individuelle Kundenwünsche kein Problem darstellen. "Die Möglichkeiten, eine unverwechselbare Handtasche zu entwerfen sind endlos!" So viel Liebe zum Detail bleibt nicht unentdeckt. In der Zwischenzeit hat sich Martin Reinwarth eine treue Taschen-Fangemeide erarbeitet. Seine Modelle werden regelmäßig in Trend-Magazinen als "Musthaves" angeprießen oder auf Design-Messen wie der renommierten "Designers Week" in Tokyo und der "ex-49" in New York präsentiert … Wer auch eine echte Reinwarth-Bag haben will, darf nicht zögern, die Modelle sind oft rascher vergriffen, als es dem Designer lieb ist. In seinem Stuttgarter Atelier in der Olgastraße 138 kann man sich die Trend-Taschen aber ganz in Ruhe ansehen. Der Laden ist von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu den Taschenunikaten gibt es auf
Sabrina Fackler,
Hilfe! Ich hab nichts mehr anzuziehen! Gott sei Dank hab ich eine Freundin namens Amaryllis (ein wahrer Engel), die mir in solchen Situationen regelmäßig aus der Patsche hilft. Amaryllis Joskowicz, ihres Zeichens Personal Shopper, war in einem früheren Leben Primaballerina an der Pariser Oper, hat eine zeitlang in der Modeszene gejobbt, bevor sie sich der Naturheilkunde verschrieben hat.
Ihre Funktion als Personal Shopper kann man à la carte in Anspruch nehmen: 250 Euro kostet es, wenn man einen halben Tag mit ihr durch Pariser Boutiquen zieht, 750 Euro ein „Rundum Styling” inklusive Frisur und Make-up-Tipps, das im Durchschnitt 2 Tage dauert. Ihre Kundinnen: Frauen (Männer nie, woran das wohl liegt???), die an einem Wendepunkt – neuer Job, neuer Mann oder beides – in ihrem Leben stehen und das mit ihrem Look zum Ausdruck bringen wollen.
Das ist ab sofort eindeutig und zweifellos die neue (und ihre erste) Boutique von Stella Mc Cartney in Paris. Sie liegt strategisch günstig im Herzen der Stadt, einen Steinwurf vom Louvre und der Shoppingmeile rue St Honoré entfernt, in den romantischen Gärten des Palais Royal. Hier findet man also ab sofort das komplette Universum der mittlerweile dreifachen Mutter (Miller ist 4, Bailey 22 Monate und Becket knapp 1 Jahr alt, wie macht die das???) – von ihren zarten Dessous in altrosa (siehe Foto links), über ihr Parfum, ihre begehrte Bio-Kosmetika „care” bis zur Mode! Tendenz sexy-cool aber 100 % Bio.
Ein klassisches Kirchenkonzert gehört einfach zum Advent! Das meinte auch die Gemeinde Bad Nenndorf und hat deshalb das Salonorchester Kaarst zum musikalischen Abend geladen. Mit dabei als Sopranistin Heidrun Ellerbrock, Mutter von Frau Dr. Katrin Pfingsten, die unseren Leserinnen von Burda Modemagazin bestens bekannt ist. Denn wir haben im Blog schon einige ihrer perfekt genähten Kreationen vorgestellt!
Ich bin zur Zeit etwas verwirrt. Das Thema, Schmuckdesign macht mir Kopfzerbrechen, denn die Infos dazu sind ein bisschen widersprüchlich ... so erfahre ich gerade, dass Ringe in dieser Saison filigran und hauchzart sein müssen. Achso, jetzt verstehe ich: als Kontrastprogramm zur Tendenz „Schmuck in XL” präsentieren sich NUR Ringe in dieser Saison mit Diskretion.
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann man ganz wunderbar bei Bernina im schweizerischen Steckborn (am Bodensee). Im firmeneigenen Creative Center dreht sich alles um den kreativen Umgang mit Textilien, ganz ohne angestaubten "Strickliesel-Charme"! Interessenten können sich für Kurse anmelden und lernen zum Beispiel von einem waschechten Designer (im Foto Mathias Ackermann), wie man einen Hosenrock professionell verarbeitet oder eine trendige Shopper-Tasche näht. Außerdem erfährt der Besucher ganz nebenbei auch noch, was es Neues an Produkten auf dem Nähmaschinen- bzw. Zubehörmarkt gibt. Das Creative Center verfügt über eine eigene Kaffeebar und bietet mit raumhohen Fenstern exklusives Loft-Feeling … Die Kursangebote richten sich sowohl an junge Näh-Anfänger, die sich von den Profis hilfreiche Kniffe und Nähtipps abschauen möchten, als auch an Fortgeschrittene wie Handarbeitslehrerinnen, Hobby- oder Profischneiderinnen, die nach frischem Input für ihre kreative Arbeit suchen. Für 2009 stehen jede Menge Highlights an, die sich Stoffliebhaberinnen auf keinen Fall entgehen lassen sollen. Die Quiltkünstlerin Pia Welsch bietet beispielsweise anlässlich der Ausstellung der Network Quilters im Textilmuseum St. Gallen drei verschiedene Tagesworkshops im Creative Center zum Thema "Farbräume" an. Die Kurse sind in sich abgeschlossen, bauen aber aufeinander auf. Los geht es am 4. Februar 2009 – wer mitmachen möchte erfährt im Internet unter
Stadtgespräch in Paris ist zur Zeit der „Carla-Effek”. Zur Erklärung: Die Gitarre ist zur Zeit DAS Accessoire der Saison und entpuppt sich als unumgänglich sowohl in Mode, Deco und Design.
Wie wärs z. B. mit dem Langarm-T-Shirt von „Lili la Tigresse” (Preis: 19 Euro) mit Gitarre und Inschrift „Let’s Rock”, dem Teppich in Gitarrenform aus Wolle von Habitat (Preis: 55 Euro), der Stehlampe in Gitarrenform aus schwarzgelacktem Plastik von Bathroom Graffity (Foto rechts; Preis: 580 Euro) und last but not least der akustischen Gitarre von Chanel (für Sommer 2009; Foto links; Preis: 4500 Euro) und seiner luxuriösen weissen Lederhülle (Preis: 7300 Euro)?
Das Pétit Trianon, Marie Antoinettes kokettes Refugium im Schlosspark von Versailles, wurde nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten am 2. Oktober 2008 wieder eröffnet. Hier kann man nicht nur auf den Spuren der „Autrichienne” wandeln und ihren Alltag erahnen (von der Küche mit den klobrigen Holztischen im Untergeschoss bis zum Schlafzimmer mit ihrem Himmelbett und anliegendem
Boudoir im 1. Stock wurde das Palais und sein Mobiliar, das zum Teil von ihr selbst entworfen wurde, originalgetreu restauriert). sondern sich in der anliegenden Museumsboutique mit ihrem Frühstücks-Porzellan, ihrer Lieblingsmarmelade aus Rosenblüten und vielem mehr eindecken.
Zuerst die gute Nachricht: Paris hat ein neues Designhotel (im kosmopoliten Bastilleviertel). Und nun die schlechte Nachricht: bis Februar ist die neue Insiderabsteige schon (fast) ausgebucht!
Bonbonfarben von Bobdesign in der (schneeweißen) Lobby (Foto rechts), und Zimmer (Foto links) mit minimalistischer Ausstattung (Lampen von Artemide, Ipod, Badezimmerausstattung von Branex Design) ... in denen jeweils ein Farbe vorherrscht: lila-rot-grün oder blau, je nach Gemütslage ist da wohl für jeden Geschmack was dabei.