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Freitag, 5. September 2008

Kreativ-Markt für die ganze Familie

Morgen ist es wieder soweit: Am ersten Samstag im Monat (6. September!) findet auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain der Kreativ-Markt Trendmafia statt. Rund 60 aufstrebende Designer und Kreative präsentieren und verkaufen hier von 13 Uhr bis 20 Uhr ihr selbst entworfenen und selbst produzierten Kreationen – von Berlin-Krawatten über kultige iPod-Taschen aus recycelten
Fahrradschläuchen bis zu Kuschelmonstern aus Stoff für die Großstadtkids. Für die gibt's übrigens extra eine Mal- und Spielecke!

Mehr Infos unter www.trendmafia.de
Alle Aussteller ansehen


Wann? Samstag, 6. September 2008, 13 bis 20 Uhr
Wo? Halle 40 auf dem RAW-Gelände. Zu erreichen über Tor 2 in der Revaler Straße 99 (Berlin-Friedrichshain, Nähe Simon-Dach-Straße, U-/S-Bahnhof Warschauer Straße)

Eintritt: 2 Euro, Kinder bis 9 Jahre frei

Carolin Haist,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 07:25 Uhr in Sehenswert

Donnerstag, 4. September 2008

Urlaubsgrüße aus Jersey, Teil 2


Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht - aber immer bevor ich vereise, bekomme ich von Freunden und Familie gesagt: „Bring mir bitte was mit!" Und so stöbere ich immer auch nach Geschenken, die sich dann später am Flughafen beim Check-In als Übergebäck unangenehm bemerkbar machen ... Jedenfalls gibt es auf Jersey an allen Ecken und Enden schöne Sachen, mit denen man den Daheimgebliebenen garantiert eine große Freude bereiten kann. Da wäre zum Beispiel die berühmte „Black Butter". Salopp ausgedrückt und Gourmets mögen mir diesen Ausdruck verzeihen, eine Art Brotaufstrich, die nur auf Jersey produziert wird und wirklich sehr lecker schmeckt. Wer es süß mag, wird auch „Fudge" lieben. Das sind kleine, sahnige Toffee-Bonbons bzw. Kalorienbomben, die man mal probiert haben sollte. Das Geheimnis ihres Erfolgs (sie werden in die ganze Welt verkauft!) ist die Milch. Sie stammt nur von glücklichen Jersey-Kühen und ist angeblich, so wurde es mir mit einem verschwörerischen Augenzwinkern anvertraut, die feinste und sahnigste Milch der Welt ... Wer es noch eine Stufe edler mag, kann sich auch in den unzähligen Juwelier-Geschäften nach einer „süßen" Kleinigkeit umsehen. Jersey zieht mit seinen liberalen Steuergesetzen jede Menge Jet-Setter an. Und so reiht sich zum Beispiel in der Hauptstadt St. Helier ein Juwelier-Geschäft am anderen. Mittendrin meine Freundin und ich, wie wir uns an den Schaufenstern seufzend die Nasen platt drückten. Zu unserer Freude und Überraschung durften wir im Juwelier-Geschäft „Aurum" nicht nur die Auslagen bewundern, sondern einen exklusiven Blick in die Werkstatt werfen. Und wie es der Zufall wollte, sprachen Vater (eine der besten Juweliere des britischen Königreichs) und Tochter Blampied perfektes Deutsch und erzählten stolz, dass sie ihr Handwerk unter anderem an der Fachhochschule in Pforzheim erlernt haben und sich immer besonders über Kunden aus Deutschland freuen, um ihre Sprachkenntnisse aufzufrischen. Einige Mitarbeiter der beiden waren übrigens Deutsche, die dort ein Praktikum absolviert haben. Ein Besuch bei den Blampied in St. Helier lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man sich die Ketten, Broschen und Ringe vielleicht nicht unbedingt leisten kann. Wie schon gesagt, in Jersey findet man wirklich überall etwas, das man kaufen möchte. Für sich oder andere! 

Ich könnte noch unzählige Dinge aufzählen, über die es sich zu  berichten lohnt, aber das würde den  Rahmen dieses Blogs sprengen. Am besten, Sie reisen einmal selbst auf die Kanalinsel(n). Ich jedenfalls, kann es Ihnen nur ans Herz legen … 

Aurum Jewellers
2 Charing Cross
St. Helier
www.aurumjewellers.co.uk

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf www.jersey.com



Sabrina Fackler,

Online-Redaktion

Fotos: Ariane Störr, Aurum, privat  

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Geschrieben von carolin um 08:53 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 3. September 2008

Urlaubsgrüße aus Jersey, Teil 1

Jersey ist der Stoff, aus dem Träume sind -  nämlich Urlaubsträume. Zumindest für mich!!! Schon lange wollte ich mal zu einer der berühmten Kanalinseln reisen. Und als sich endlich die Gelegenheit dazu bot, gab es natürlich kein Halten mehr. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich Jersey (die größte der insgesamt fünf „Channel Islands" im Ärmelkanal) erkundet und überrascht festgestellt, wie kreativ die „Jersey-Insulaner" sind! In jedem Winkel gibt es begabte Menschen, die irgendein Handwerk bzw. ein Hobby ausüben, das Einfallsreichtum und Fingerfertigkeit verlangt. Und das machen sie alle höchst professionell, obwohl die meisten davon nicht leben, sondern nur zum Spaß zur Töpferscheibe greifen, malen und zeichnen, traumhaft schöne Gartenlandschaften anlegen, seltene Kräuter züchten, fotografieren, Seifen und extravaganten Schmuck herstellen, mit Holz arbeiten, stricken oder natürlich auch nähen! Da war es dann auch nicht überraschend, dass wir in der bekannten "The Harbour Gallery" im pittoresken Städtchen St. Aubin, in der sich begeisterte Hobby-Schneiderinnen regelmäßig zu Nähkursen treffen, auch burda-Magazine entdeckten, nach denen die Frauen ihre Mode schneidern. Schließlich liegt die Trendmetropole London gut eineinhalb Flugstunden von Jersey entfernt und da müssen sich die Insel-Damen ihre Trends eben selbst nähen. Denn gut angezogen wollen natürlich auch die Ladys von der Insel sein. Viele wandeln die burda-Schnitte individuell auf ihre Wünsche und Proportionen ab und lassen so ganz neue Kreationen entstehen. Die schönsten Stücke werden dann in der Galerie ausgestellt. Auch Touristen können auf Jersey Nähkurse belegen (mit Voranmeldung) oder den Hobby-Schneiderinnen über die Schulter schauen. Außerdem gibt's in der Harbour Gallery sämtliche Materialien die man zum Nähen benötigt, auch zu kaufen. Jersey ist aber nicht nur ein Traumziel für Entdecker kreativer Kunstfertigkeiten, sondern auch ein echter Tipp für Naturliebhaber. Einsame Buchten, kilometerlange Strände, kristallklares Wasser, zerklüftete Felsen oder saftig grüne Hügel, auf denen die berühmten Jersey-Rinder grasen - Jersey bietet maximalen Erholungsfaktor und jede Menge "Stoff" für alle Sinne. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken … Morgen gibt's deshalb den zweiten Teil meines Reiseberichts mit weiteren Adressen und Bildern.

 

 

The Harbour Gallery
Le Boulevard
St. Aubin

Ausführliche Informationen über Jersey gibt es auf www.jersey.com

Sabrina Fackler,
Online-Redaktion

Fotos: privat


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Geschrieben von carolin um 07:00 Uhr in Sehenswert

Freitag, 29. August 2008

Hannover goes Fashion

Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie will ich sein? Nicht selten finden wir in der Mode eine Antwort auf diese Fragen. Denn Mode ist viel mehr als „nur" etwas, das wir jeden Tag aufs Neue auswählen und anziehen. Mal ist Mode ein Ausdruck unserer Individualität, ein anderes Mal verschwinden wir durch sie in der anonymen Masse. Mode hat daher nicht nur eine künstlerische Bedeutung, sondern auch eine gesellschaftliche. Und genau damit setzt sich das Kooperationsprojekt „Hannover goes Fashion" ab 31. August auseinander. Unter dem Motto „Kunst und Kultur der Mode. Ein Thema. Zehn Orte", haben sich die zehn größten Museen und Ausstellungshäuser der niedersächsischen Landeshauptstadt zusammen geschlossen. Jede am Projekt beteiligte Institution bietet ein individuell entwickeltes Ausstellungskonzept. So wird die kulturgeschichtliche Entwicklung der Mode ebenso ausführlich beleuchtet, wie der avantgardistische Umgang mit Bekleidung. Begleitend zur Ausstellung wird von jedem der zehn Häuser ein Katalog herausgegeben. Tüpfelchen auf dem i ist das Rahmenprogramm mit Modenschauen, Vorträgen, musikalischen Veranstaltungen und Aktionen für Kinder.

Ausführliche Informationen zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen finden Sie auf www.hannover-goes-fashion.de

Sabrina Fackler,
Online-Redaktion

Foto: Flyer/hannover-goes-fashion.de 

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Geschrieben von carolin um 01:08 Uhr in Sehenswert

Donnerstag, 28. August 2008

DRESSing the Message

Wenn Kunst sich auf die Welt der Mode einlässt dann entstehen ästhetische Kunstwerke, die verzaubern: Vom 30. August bis 23. November 2008 präsentiert das Sprengel Museum Hannover die Transformationen von Kunst und Mode. Ob Emotion, Fantasie, Protest, politisches Statement, Irritation oder Provokation – Mode kann alles sein und bietet so ein breites Spektrum der Interpretation.

Hintergrund: Ab 31. August 2008 bietet das Ausstellungsprojekt „Hannover goes Fashion“ vielschichtige Einblicke in die Welt der Mode mit zehn verschiedenen Kunstprojekten.

Mehr Infos unter www.hannover-goes-fashion.de und www.sprengel-museum.de

Öffentliche Führungen gibt’s sonntags um 11.15 Uhr
Sonderführungen unter 0511/16844646

Carolin Haist,
Online-Redakteurin

Fotos: © VG-Bild-Kunst, Bonn 2008

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Geschrieben von carolin um 06:36 Uhr in Sehenswert

Dienstag, 26. August 2008

Schick und Schrill

200 Modekarikaturen und Modezeichnungen aus drei Jahrhunderten gibt's vom 31. August 2008 bis 11. Januar 2009 in Hannover zu sehen. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Hannover goes fashion” präsentiert das Wilhelm-Busch-Museum die Ausstellung „Schick und Schrill”. Neue Moden und modische Extravaganzen als Ausdruck von Zeit und Zeitgeist stehen im Mittelpunkt der Ausstellung und erzählen mit Zeichnungen und Grafiken vom Sein und Schein der Mode im Wandel der Zeit.

Hintergrund: Ab 31. August 2008 bietet das Ausstellungsprojekt „Hannover goes Fashion“ vielschichtige Einblicke in die Welt der Mode mit zehn verschiedenen Kunstprojekten.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11- bis 18 Uhr, 24. Und 31. Dezember geschlossen

Eintrittspreise
Einzelkarte 4,50 € / 2,50 € (ermäßigt), Familienkarte 10 €

Kombiticket „Hannover goes Fashion“
5er Karte 12 € / 8 € (ermäßigt)
10er Karte 20 € / 15 € (ermäßigt)
Familienkarte 30 €

Mehr Infos unter www.hannover-goes-fashion.de und www.wilhelm-busch-museum.de

Carolin Haist,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 07:50 Uhr in Sehenswert

Freitag, 22. August 2008

Ausstellungs-Tipp von Freizeitfreunde.de

Noch bis zum 2. November 2008 gibt's im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster Werke von Braque, Chagall und Miró erstmalig in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen.

Die Ausstellung mit dem Titel "Maeght: Das Abenteuer der Moderne" zeigt rund 120 Gemälde, Skulpturen und Grafiken aus den Beständen der französischen Sammlerfamilie Maeght - darunter Kunstwerke von Georges Braque (1882-1963), Marc Chagall (1887-1985), Alberto Giacometti (1901-1966) und Joan Miró (1893-1983).

Alle Infos zur Ausstellung gibt's auf freizeitfreunde.de

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Geschrieben von carolin um 07:31 Uhr in Sehenswert

Freitag, 15. August 2008

Junge Designer zeigen ihre Mode

Im Rahmen des Frankfurter Museums-Uferfests präsentieren die Studentinnen der Schule für Mode.Grafik.Design. ihre spektakuläre Mode auf dem Laufsteg. Am 31. August um 21 Uhr gibt's auf der RadioX-Bühne Ausschnitte aus den Kollektionen „Leuchtstoff” und „Der springende Punkt” zu sehen – inszeniert mit einer spektakulären Lichtshow!

Eine explosive und innovative Modenschau ist garantiert!
 
Carolin Haist,
Online-Redakteurin

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Geschrieben von carolin um 10:15 Uhr in Sehenswert

Freitag, 1. August 2008

Kleider aus Papier

Venedig hat eindeutig mehr zu bieten als Canale Grande, Rialto & Co.: Zum Beispiel wäre da der verschwiegene Palazzo Fortuny, ehemalige Wohn- und Werkstätte von Stoffdesigner, Fotograf, Stylist und Designer Mariano Fortuny (1871-1949). „Un mondo di carta” lautet die Ausstellung, die die belgische Künstlerin Isabelle de Borchgrave zu Ehren Fortunys, ihres Mentors, hier zur Zeit veranstaltet. Die Materie für ihre atemberaubenden Kaftans, Kimonos, Sitzkissen und Abendroben: nicht Seide oder Baumwolle, nicht Nadel und Faden, sondern schlicht und einfach Klebstoff und Papier. Einen würdevolleren Rahmen als dieses gothische Stadtpalais hätte sie für ihre Kreationen ehrlich gesagt auch nicht finden können: Isabelle de Borchgrave  sieht diese Hommage deshalb auch mehr als einen Dialog zwischen ihr und dem Meister. Prädikat: absolut sehenswert!

Ausstellung „Un mondo di carta”, Palazzo Fortuny, Campo San Beneto, Venedig, bis 30. November 2008

Achtung! Der Palazzo Fortuny ist vom 18. bis 29. August geschlossen!

Doris Barbier-Neumeister,
burda Korrespondentenbüro Paris

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Geschrieben von carolin um 06:47 Uhr in Sehenswert

Freitag, 25. Juli 2008

Neues von der Trendmafia

Die Berliner kennen die Trendmafia wahrscheinlich bereits. Für alle anderen, die mit dem Namen noch nichts anfangen können: Dahinter verbirgt sich ein Kreativmarkt für junge Berliner Designer. Am 2. August ist es wieder so weit - zum dritten Mal öffnet auf dem RAW-Gelände im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg die Trendmafia ihre Tore. Dieses Mal sind 60 vielversprechende Modemacher, Grafiker und Industriedesigner mit ihren selbst gestalteten und selbst produzierten Produkten dabei. Ein Konzept, das nicht nur die Berliner toll finden: Mittlerweile hat die Trendmafia bereits Fans in ganz Europa. Kein Wunder, bei der vielseitigen Produktpalette ... Von Mode über Accessoires und Möbel bis hin zu Kuschelmonstern aus Stoff ist alles dabei, was das Leben noch bunter und schöner macht. Ein Ausflug zur Trendmafia ist übrigens auch für Familien empfehlenswert, denn während die Eltern in aller Ruhe stöbern, shoppen oder etwas Leckeres essen, vertreiben sich die Kleinen ihre Zeit in der eigens eingerichteten Mal- und Spielecke. So bietet die Trendmafia wirklich für jeden Geschmack etwas ...



Der nächste Kreativmarkt findet von 13.00 bis 20.00 Uhr am 2. August in Halle 40 auf dem RAW-Gelände statt. Das erreicht man über Tor 2 in der Revaler Straße 99 (Nähe Simon-Dach-Straße, U-/S-Bahn Warschauer Straße)
Für Erwachsene kostet der Eintritt 2 Euro, Kinder bis 9 Jahre dürfen kostenlos rein

 

Weitere Infos gibt's hier: www.trendmafia.de

Sabrina Fackler,
Online-Redaktion


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Geschrieben von carolin um 00:57 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 23. Juli 2008

"Kunst-Schmuck" und Schmuck-Kunst

Das Schmuckmuseum Pforzheim nimmt Sie ab 20. September mit auf eine kleine Zeitreise in die zwanziger Jahre. In der Sonderausstellung
„Art
Déco", die im Rahmen des Zwanziger-Jahre-Kulturfestivals der Stadt Pforzheim stattfindet, gibt es kunstvolle Meisterwerke des Art Déco zu bestaunen. Dabei spannt die Ausstellung den Bogen von kostbarem Juwelenschmuck bis hin zu streng-futuristischen Exponaten, die aus Deutschland und Frankreich stammen. Armreifen, Ohrringe, Colliers, Broschen -  jedes Schmuckstück bezaubert durch seine ganz eigene Anmutung und ist dabei doch unverkennbar eine Kreation im klassischen Stil der goldenen 20er. Zu jener Zeit waren vor allem Schmuckstücke gefragt, die aus neuartigen Materialien wie Aluminium, Bakelit oder Markasit gearbeitet waren. Strenge Linien, klare Formen und geometrische Silhouetten setzten zu dieser Zeit ebenfalls neue Maßstäbe im Design-Bereich und sollten auch als Symbol für den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt wie die Emanzipation der Frau verstanden werden. Ein Musterbeispiel hierfür war Modeschöpferin Coco Chanel. Sie etablierte nicht nur das kleine Schwarze, sondern setzte auch Trends im Accessoire-Bereich: Nachdem sie  „künstlichen Schmuck" für salonfähig erklärte, kamen immer häufiger auch Diamantimitate und Glasperlen auf.

Die Ausstellung „Art Déco - Schmuck und Accessoires der zwanziger Jahre" findet vom 20. September 2008 bis 11. Januar 2009 statt.
Zur Ausstellung erscheint bei der Arnoldsche Verlagsanstalt Stuttgart ein Katalog, der für 39,80 Euro im Museumsshop erhältlich ist. Auf www.schmuckmuseum.de finden Sie ausführliche Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.


Schmuckmuseum Pforzheim
Im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42
75173 Pforzheim

Sabrina Fackler,
Online-Redaktion

Fotos: Schmuckmuseum Pforzheim

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Geschrieben von carolin um 06:00 Uhr in Sehenswert

Mittwoch, 2. Juli 2008

Silikon ist in Mode …

 

Fashion-Fans aufgepasst: Am 12. Juli stellen die Modedesign-Absolventen der Hochschule Reutlingen ihre Abschlusskollektion im Rahmen der Modenschau "Defilé par deux" vor. Wie es der Tradition entspricht, haben die Studenten, aufgeteilt in Teams, ihre Show bis ins kleinste Detail selbst organisiert. Von der Location, über die Models bis hin zur Musik – die Modemacher von morgen haben nichts dem Zufall überlassen. Eine unter ihnen ist Friederike Schlecht. Die junge Design-Absolventin präsentiert bei dem Reutlinger Fashion-Event ihre Kollektion „Remuer ciel et terre“, was frei übersetzt in etwas „Himmel und Hölle in Bewegung setzen“ bedeutet. „Ich habe diesen Titel gewählt, weil er mehrere Komponenten die in meiner Kollektion eine Rolle spielen, zusammenfasst“, erklärt Friederike. Ganze nebenbei klingt er auch noch wunderbar poetisch und macht Lust, Friederikes Master-Kollektion einmal „live“ zu erleben. Denn nicht nur der Titel ist außergewöhnlich, sondern auch das Material, das die junge Kreative verwendet hat: Silikon! „Interessant war Silikon für mich vor allem, weil sein Potential in designtechnischer Hinsicht noch überhaupt nicht ausgeschöpft wurde.“ Dabei kann man Silikon perfekt „zu Mode“ bzw. Kleidung verarbeiten – hierfür muss man es vorher auf den ausgewählten Stoff aufbringen. Ein Vorgang, der viel Know-How verlangt. Ist das Silikon erstmal auf den Stoff übertragen, kann man es wie alle anderen Stoffe auch, nähen und verarbeiten. „Man braucht manchmal nur einen speziellen Nähfuß für die Maschine“, erklärt Friederike und fügt hinzu: „Das Tolle dabei ist, dass Silikon, im Gegensatz zu vielen anderen Textilveredelern, nicht schädlich für die Haut ist, bedenkenlos eingeatmet werden kann und dazu noch unglaublich vielseitig ist. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.“ Wie sie gerade auf Silikon kam? „Ich arbeite sehr gerne mit neuen Materialien und habe mich schon länger für die Silikontechnologie an sich interessiert. Im Rahmen meiner Masterthesis habe ich mich dann bei Dow Corning beworben. Das ist ein Unternehmen, dass Silikon für die verschiedensten Industriezweige herstellt und jetzt auch den Modemarkt mit innovativen Silikon-Produkten erobern möchte.“ In der Hauptzentrale in Belgien hatte Friederike eine ganze Woche lang Zeit, alles über Silikon zu erfahren und sich mit der Verarbeitungstechnik vertraut zu machen. Nach vier Monaten intensivster Arbeit ist die Kollektion fertig gestellt. Insgesamt hat Friederike 45 Teile genäht, untereinander kombiniert, ergeben sich daraus circa 25 bis 30 Outfits, die bei der Abschluss-Modenschau in Reutlingen präsentiert werden. Und da man „Silikon-Mode“ nun wirklich nicht jeden Tag sieht, sollten Sie unbedingt nach Reutlingen kommen und sich Friederikes Kollektion ganz genau ansehen!

Was?
Abschluss-Fashionshow „Defilé par deux“ der Master-Designabsolventen der Hochschule Reutlingen
Wo? Hochschule Reutlingen, Aula Gebäude 6
Alteburgstraße 150
D-72762 Reutlingen, Baden-Württemberg
Wann? 12. Juli, Einlass 20.00 Uhr, Beginn 20.30 Uhr


www.university-reutlingen.de
info@reutlingen-university.de
Telefon: 0049/7121/271-0
www.dowcorning.com

 

Sabrina Fackler,

Online-Redaktion 

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Geschrieben von carolin um 00:11 Uhr in Sehenswert

Dienstag, 24. Juni 2008

TV-Tipp

Ihr Name ist in aller Munde und doch weiß kaum jemand etwas Privates über die Modedesignerin Gabriele Strehle. Der französisch-deutsche TV-Sender Arte strahlt am Sonntag, den 29. Juni um 18.10 Uhr erstmalig eine spannende 45-minütige Dokumentation über die deutsche Top-Designerin aus. Der Film "Gabriele Strehle – Niemals goldene Knöpfe" gewährt seltene Einblicke ins private Leben der Modemacherin (auf dem Foto mittig mit ihrem Mann Gerd und Tochter Viktoria Strehle).Die Kamera begleitet Gabriele Strehle vom Firmensitz der Strenesse AG im süddeutschen Nördlingen zum Tegernsee, wo sie sich einen Rückzucksort zum Entspannen geschaffen hat und vom Münchner Showroom in die Mailänder Dependence. Dabei "lernt" der Zuschauer Gabriele Strehle näher kennen und darf miterleben, wie die neue Herbst/Winterkollektion 2008 entsteht.

 

Maria Vestner,

Leser-Service

 

Ein Film von Armin Toerkell und Mica Stobwasser.
Eine Produktion von megaherz und Moviepool, im Auftrag des BR und in Zusammenarbeit mit Arte.

 
Fotos: Strenesse AG, Arte

 

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Geschrieben von carolin um 11:00 Uhr in Sehenswert

Montag, 23. Juni 2008

Lust auf Schmuck?

Phantasievollen und künstlerisch gestalteten Schmuck gibt’s vom 12. bis 13. Juli bereits zum dritten Mal im und ums Pforzheimer Schmuckmuseum zu sehen. Ob dezent oder auffällig, klassisch oder modern, verspielt oder seriös – rund 50 Designer, Künstler, Goldschmiede und Studierende präsentieren hier ihre kreativen, zeitgenössischen Schmuckstücke, die übrigens im Rahmen der Verkaufsaustellung auch erworben werden können. Zu Gast in diesem Jahr unter anderem die Fachhochschule Trier und die Goldschmiedeschule Pforzheim. Übrigens: Am 14. Dezember 2008 wird es erstmals auch eine vorweihnachtliche Ausstellung geben, also unbedingt vormerken!

12. und  13. Juli, 11 bis 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos unter www.lust-auf-schmuck-pforzheim.de

Carolin Erlenbusch,
Online-Redakteurin

Fotos: Anhänger „Hyazinthe“, Polyamidschnur und Edelstahldraht geklöppelt, Dorit Schubert (links); „Hasenbrosche“, Edelstahl pulverbeschichtet, bestickt, Katharina Schreck (rechts)

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Geschrieben von carolin um 06:58 Uhr in Sehenswert

Sonntag, 22. Juni 2008

Shopping-Spaß in Stuttgart

Wenn Sie demnächst zufällig im „Schwabenländle" sind, sollten Sie unbedingt einen Abstecher ins Stuttgarter Zentrum machen und dem Mode- und Lifestyle-Tempel Breuninger einen Besuch abstatten. Dort gibt es wirklich alles, was das Shopping-Herz begehrt: exklusive Marken-Mode, luxuriöse Dessous, eine riesige Beauty-Abteilung mit Produkten, die es sonst in Deutschland nur selten oder gar nicht zu kaufen gibt und natürlich Accessoires in Hülle und Fülle - Taschen, Schuhe, Schmuck, Regenschirme, edle Tücher usw. Außerdem beweisen die Modeeinkäufer von Breuninger immer wieder ihr Trendgespür: So lag beispielsweise die Jeansmarke „Seven for all mankind" bereits in den Breuninger-Regalen, als das Label hierzulande noch völlig unbekannt war. Mittlerweile reißen sich Fans geradezu um die Denim-Marke und blättern einige hundert Euro pro Modell auf den Tresen. Das Unternehmen wurde 1881 von Eduard Breuninger (Foto) gegründet und hat sich seitdem prächtig entwickelt. Arbeiteten anfangs nur drei Mitarbeiter bei Breuninger, sind es mittlerweile über 4000, verteilt über 10 Häuser in ganz Deutschland. Darunter zum Beispiel Karlsruhe, Frankfurt, Leipzig. Herzstück des Unternehmens ist aber nach wie vor der Flagship-Store in Stuttgart. Und es ist wirklich keine Übertreibung, wenn die Geschäftsleitung bei einem Breuninger-Besuch ein "einzigartiges Shopping-Erlebnis" verspricht! Ich jedenfalls war begeistert – mein Geldbeutel leider nicht, aber manchmal ist das Herz eben stärker als die Vernunft … Vom Breuninger-Motto „Die schönen Dinge des Lebens", lassen sich auch immer wieder Promis begeistern - so gaben sich schon Tennis-Star Boris Becker und Ex-Formeleins-Star Mika Häkkinen dem Kaufrausch hin. Und wann gehen Sie auf Shopping-Tour?

Auf www.breuninger.com finden Sie sämtliche Infos zu allen Breuninger-Standorten in Deutschland sowie zum Sortiment. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die informativ gestaltete Firmenhistorie.


Marktstraße 1 - 3
70173 Stuttgart
Öffnungszeiten
Mo - Fr 10.00 bis 20.00 Uhr
Sa 9.30 bis 20.00 Uhr
Sie können auch direkt mit dem Auto anreisen und das Parkhaus nützen



Sabrina Fackler,
Online-Redaktion

Fotos: E. Breuninger GmbH & Co.


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Geschrieben von carolin um 07:00 Uhr in Sehenswert