nowaks Nähkästchen
burdamode.com Weblog's     Bitte wählen Sie einen Weblog aus der Liste aus  
   
 |  Login
 

Donnerstag, 2. Juli 2009

Rien ne va plus!

*heul* Einmal willste was Nähen und mitten beim Sockestopfen sagt sie "kracks" und es gibt nur noch Fadensalat./images/emoticons/mozilla_frown.gif

Putzen, frische Nadel und alle sonstigen Tricks helfen nichts, sobald der Oberfaden ins Spiel kommt, gibt es häßliche Geräusche im Greifer, Fadensalat und keine Stiche. *heul*

Ich brauche den Nähmaschinennotarzt!

Finally I wanted to do some sewing and while I was darning some socks my machine said "crac" and I have only a lot of thread, not stitches.

Cleaning, fresh needle and all other things didn't help. As soon as I start using a threaded needle I only have ugly sounds, loose threads and no stitches.

Where is the ER for sewing machines?!

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 23:12 Uhr in Allgemein

Mittwoch, 1. Juli 2009

Aus dem Blogarchiv

Juli 2006

Juli 2007

Schon wieder ein so überraschend produktiver Monat...

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:12 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen

Sonntag, 28. Juni 2009

Wassernot oder Paris im Sommer

Waterproblems or Paris in Summer

Paris kann im Sommer doch recht heiß werden und wenn man so vom Eiffelturm zu Notre Dame läuft (oder woanders hin), dann kommt schnell das Bedürfnis nach Flüssigkeit auf. Im Prinzip ist das kein Problem, denn es gibt jede Menge Bars und Cafés die hier gerne Getränke aller Art servieren. An einem heißen Tag geht das natürlich schnell ins Geld.

Günstiger ist da die Flasche Wasser vom Lebensmittelgeschäft, die es nach wie vor an jeder Ecke gibt oder gleich von einem der größeren oder kleineren Supermärkte.

Aber es geht auch billiger, kostenlos, um genau zu sein.

Fontaine WallaceMit den Fontaine Wallace.

Diese Brunnen stehen in fast allen Pariser Arrondissements dieser Wikipedia-Artikel listet auch die Standorte auf) und was dort zwischen den Karyatiden fließt ist Trinkwasser. Mehr als einen Becher zum drunterhalten braucht man also nicht.

Der einzige Nachteil ist, daß das Pariser Trinkwasser meist mehr oder weniger gut gechlort ist, was nicht schädlich, aber eben geschmacklich etwas unangenehm ist.)

Summer can be quite hot in Paris and when you stroll from the Eiffel Tower to Notre Dame (or somewhere else) you quickly feel the need for some liquid. Sure, there are plenty of Bars or Cafés who are willing to sell you any hot or cold drink you want. Only on a hot day that means you have to spend a lot of money.

If you buy a bottle of water at one of the many small groceries it's cheaper and even cheaper is it when you find one of the smaller or bigger supermarkets.

But you can have it still cheaper, for free.

Just find a Fontaine Wallace.

There are several of those in nearly all arrondissements (this wikipedia articel contains a list of all fountains) and what runs between the caryatides is normal tap water.You just need a cup to catch the water.

The tapwater in Paris has perfect drinking qualities, the only thing that can disturb is the taste of chlorine, sometimes it's more, sometimes it's less.)

Das allerdings löst nur das halbe Problem, denn Wasser was in den Körper hinein geht, will auch wieder raus. Und da wird es dann richtig spannend...

Im Café oder in der Bar ist es natürlich kein Problem, die haben Toiletten, wenn auch nicht immer zum Sitzen und häufig klein. Außerdem verlangen manche Gaststätten tatsächlich Geld dafür. (Als Gast der etwas konsumiert hat fragt man in der Regel an der Theke nach "une piece pour les toilettes, s'il-vous plait" und bekommt dann normalerweise die passende Münze.)

Abgesehen davon wird es schon schwierig, die großen Kaufhäuser haben Toiletten, das sind aber genau vier (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps), Supermärkte oder kleinere Kaufhäuser wie Monoprix haben in der Regel keine. Einkauszentren sind im Zentrum von Paris eher dünn gesät. In den Museen wird man fündig, aber häufig erst nach der Kasse.

This of course is only half of the problem. Water that goes in wants to go out after some time. And in Paris this can be the crucial point...

Of course a Café or a Bar will have toilets (often small and not always to sit). But some might want to charge you for using them. (As a paying customer you can usually ask the waiter at the counter for "une piece pour les toilettes, s'il-vous plait" and get a coin.)

Apart from that it's getting more complicated, only the for big department stores (BHV, Galeries Lafayette, Le Bon Marché und Printemps) have facilities, supermarkets or smaller stores as Monoprix don't. Shopping Malls in the center of Paris don't come in big numbers. And in museums it's often after the ticket box.

Automatikklo in ParisNatürlich gibt es auch dafür eine Lösung. Zumindest in der Theorie.

Nachdem die Feministinnen dafür gesorgt haben, daß die früher zahlreich vertretenen Pissoires abgeschafft werden mußten wurden stattdessen diese vollautomatischen und von beiden Geschlechtern zu benutzenden Toilettenhäuschen aufgestellt. Und seit einigen Jahren ist die Benutzung sogar kostenlos.

Da sie sich nach jeder Benutzung automatisch reinigen muß man sich wegen der Hygiene auch keine Sorgen machen. Allerdings dauert der Reinigungsprozess und wenn eine ganze Reisegruppe vor einem Häuschen Schlange steht, dann dauert das. Denn die Kabinen reinigen sich wirklich nach jedem Benutzer. (Was auch nicht vorgesehen ist, ist eine Trockung. Gerade im Herbst und Winter ist das dann zwar alles sauber, aber nass und kalt....)

Of course there is a solution, at least theoretically.

Since the feminists made sure that the old urinals had to go those fully automatized unisex toilet boxes were placed all over Paris. And for some years they are even free.

No worries regarding hygienics, because the boxed do an automatic cleaning cycle after each use. This cleaning cycle, of course takes some time. And if a tourist group wants to use one of the boxes that will take a good part of the afternoon. Because there is no way do shorten the cleaning cycle. (Another thing that has not been thought of is a possibility to dry the interior after the cleaning. So expecially in autumn and winter it may be clean, but it definitely is cold and wet...)

Öffnungszeiten

Während der Reinigung zeigt einem die Kabine übrigens das "besetzt" Zeichen.

Und noch eine kleine Widrigkeit tut sich auf (man beachte die kleine Schrift auf dem weißen Knopf), die Dinger haben tatsächlich... Öffnungszeiten. Bei den meisten ist schon zwischen 19.00 und 20.00 Uhr Schluß, nach 22.00 Uhr ist endgültig Sense.

While the cabin is cleaning it will show itself als "occupied".

But even if that is not the case there is another tiny downside (read the writing on the white button), the boxes have... closing hours. Usually between 7 p.a. and 8 p.m., after 10 p.m. it's over.

außer BetriebUnd sollte es mal tagsüber sein, auch keine lange Menschenschlange davor stehen... dann zeigen sich die Kästen als echte Maschinen und zeigen das an, was wir von den Bahnautomaten auch gut kennen: "Außer Betrieb". :o)

But there are moments when it's daytime, not occupied and no long queues waiting... then the boxes will show you that they are real machines and show what we probably know well from any ticket maschine: "Out of order". :o)

Aber im Moment werden alle diese Toiletten durch neuere und tollere ersetzt. Vielleicht funktionieren die dann auch mal zuverlässig.)

They've started to replace the old toilets by new and better ones. Maybe those are able to work reliably.)

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:22 Uhr in Paris

Donnerstag, 25. Juni 2009

Revue de Presse: Burda Modemagazin 7/2009

Nachdem ich inzwischen draufgekommen bin, daß toom die Burda offensichtlich gar nicht mehr führt, kaufe ich einfach zum Erscheinungstermin des neuen Heftes bei Hit, schon klappt das mit der aktuellen Burda... /images/emoticons/mozilla_wink.gif

For a summary in English please scroll down.

Der Titel verspricht Urlaub, das Editorial auch. Wobei ich mich natürlich frage, ob Frau Bily wirklich selber näht... ?

Bei den Bastelideen geht es bunt los, Stoff oder auch Knöpfe dekorativ vollklecksen. Bekommt im Prinzip jeder hin, daß es dann auch gut aussieht ist erfahrungsgemäß nicht ganz so einfach. Und die Technik für die Metallknöpfe sieht irgendwie wie das gute alte "Kaltemaillieren" aus. Wer es dann lieber regelmäßig bunt mag, macht Streifen in allen Farben des Regenbogens. Wie der gebastelte Kragen dann getragen aussieht zeigen sie nicht. Schade, denn ich dann mir gerade nicht wirklich vorstellen, daß es zu was anderem taugt als einem Karnevalskostüm.

Edler dann flechten und kleben mit Metallicleder. Die Anleitung für die Kette ist seit einigen Tagen auch bei instructables zu finden. Aber da das Burda-Heft schon lange in Druck ging, kann zumindest Burda nicht abgeguckt haben. Wobei ich das Armband eh interessanter finde. Sieht aus wie die gute alte Hexentreppe.

"Leichter Nähen" befaßt sich mit der Aufbewahrung kleinerer Stoffmengen oder größerer Stoffmengen wenn man viel Platz zur Verfügung hat. Die IKEA-Boxen sind ja eine bekannte Idee (wobei ich diese transparenten Schubladen von Muji noch cooler finde), ebenso der Schuhutensilo und die Hosebügel für Stoffe die leicht Brüche bekommen. Und das mit den Rollen geht leider nur, wenn man viel Platz hat. Die Sache mit der Papierklemme ist niedlich, aber vielleicht eher zum vorsortieren für kleine Bastel- oder Patchworkprojekte.

Nähmaschinen werden diesmal vorgestellt. Es steht sicher nichts falsches drin, aber auch nichts, was mehr Information liefert als der Werbeprospekt der jeweiligen Firma. Und natürlich sind letztlich nur zwei Firmen vertreten, nämlich Bernina und VSM. (Hinter letzterem verbirgt sich inzwischen Pfaff, Singer und Husqvarna.) Elna, Janome oder Babylock kommen nicht vor.

Herrenhemdverwandlung ist das nächste Thema. Ein deutlicher Unterschied zu den 80ern, damals habe ich meinem Vater die Hemden direkt aus dem Schrank gemopst. *g* Da wurde nichts verändert. Wobei die Blümchen schon nett aussehen, aber dieses auftrennen und drunter schieben und so ist immer relativ zeitaufwändig, ich würde da lieber direkt eine Bluse nähen.

So, jetzt geht es aber los, "Farbrausch" in Türkis und Koralle, Mode für den Pool, wenn man die Bilder so betrachtet. Das interessanteste Detail der Shorts ist schon mal, daß sie einen Taillenbund hat, der defintiv tief auf der Hüfte sitzt. Anatomiekenntnisse: mangelhaft. /images/emoticons/mozilla_wink.gif Nackholdertop, klar, was sonst für den Pool. Ein Kleid in Kurzgröße im 60th-Look (Schnitt wie ein Kittel, aber die Farbe und die weißen Einsätze machen es doch eindeutig zum Kleid.) Ob eine trägerlose Tunika, die lediglich durch einige Smockreihen über der Brust gehalten wird das ideale Kleidungsstück ist, um ein agiles Kleinkind herumzutragen? *g* Oder habe ich nur zu viel Phantasie? *gg* Das asymmetrische Blusontop läd ein munteres Baby ganz sicher auch zum "Fummeln" ein... Naja, so wirklich begeistert mich die Ferienmode nicht, aber das war auch nicht zu erwarten, mit Simpelmodellen habe ich es ja nicht so. Wo die Teilungsnaht bei Kleid 123 wohl liegen soll? Genau auf der Brust oder noch oberhalb? Ich glaube, das will ich gar nicht so genau wissen...

Hm, die Accessoires begeistern mich auch nicht. Obwohl ich beide Farben mag. Na gut. Und Nagellack... kann ich mich auch nicht dran gewöhnen, rote Nägel haben so was von... ach, irgendwie... gewöhnlich. Aber Geschmackssache.

Weiß geht es im Kolonialstil weiter. Auch so ein typisches Sommer Thema.Kleid 104 ist ja mal eine irgendwie nette Variante eines Hemdblusenkleides. Nicht für meine Figur, aber diese etwas romantische Variante gefällt mir.

Jacke BurdaAn Sarouelhosen kann ich mich nach wie vor nicht gewöhnen, sieht einfach nach Windel aus. Aber die strenge Nehru-Jacke ist ganz mein Geschmack. Zwar auch nicht gerade neu, sondern eher ein Dauerbrenner, aber einfach immer wieder schön.

Das Kleid und die Bluse auf der nächsten Seite sind zwar weiß, aber doch eher Hippie- als Kolonialstil. Und die Decke auf dem "Pfauensessel" wesentlich interessanter als die Tunika. Von der man eh nichts sieht.

Die Accessoires reißen mich auch nicht so vom Hocker. Irgendwie hatte man das alles schon mal.

Die Nähschule befasst sich diesmal mit Blenden, eine eingesetzte Blende mit angeschnittenem Kragen. Ein interessantes und nicht so häufiges Detail, das nicht mal so schwer zu nähen ist, wenn man weiß, wie es geht. Schöner Kurs, also.

Kleid Burda

"Endlich Urlaub" ist das nächste Motto. Also mehr Pool-Mode, diesmal bunt gemustert will mir scheinen. Das Maxidress 116 ist leider nur in Kurzgröße im Heft, aber ich fange an, auch ein Maxidress zu wollen...

Die nächsten Kleider sind eher "Bikini Throws". also Sachen die man über den Bikini wirft, wenn man mal schnell ein Eis holen gehen will. Modell 119 wäre auch noch als Nachthemd tauglich. Sonst schade um den Stoff, einen Kreppchiffon zu einem Sack verarbeiten... hat der nicht verdient.

Ein Bikini... auch nett, mit Bindebändchen und Triangel-Oberteil, also für Körbchen AA - A. Aber immerhin. und das asymmetrische Shirt gefällt mir ohne die Blusonrüschung geich viel besser. Trotzdem nicht für mich, ich brauche beide Schultern bedeckt, sonst gibt es Sonnenbrand.

Für Normalgrößen gibt es auch noch ein Maxikleid, aber eher langweilig mit dem gesmokten Oberteil. Aber dafür einfach zu nähen und nicht Paßformsensibel.

Ein Wickelshirt gibt es auch, nachdem alle anderen auch schon eines drin hatten diesmal auch bei Burda eine eher sportliche Variane. der "Poncho" hingegen... ein Rechteck mit Schlitz für Hals und Kopf gilt als Schnitt? Nicht euer ernst, oder?

Ah ja, den Schmuck für den Urlaub darf man aus Fimo selber basteln. Gar nicht dumm, denn wenn der Schmuck im Urlaub abhanden kommt, dann sind wenigstens keine großen Werte weg. Badetucheinfassung, nun gut. Und die Schläppchen... na ich weiß nicht. Toll die Anleitung zum Button machen. Wollten wir uns nicht alle schon lange mal eine Buttonmaschine kaufen? /images/emoticons/mozilla_wink.gif

Was bringen die Weblinks? Diesmal wieder einige Links für Nähzubehör (nichts Neues für mich dabei) und auch bei den anderen ist diesmal nettes dabei. Die Kissen von Bonjourmoncoussin finde ich teilweise wirklich witzig und die "Modepolizei" Lästereien von Modeopfer 110 amüsieren mich. Die Stylingstips auf der Seite sind allesamt nicht überragend neu, aber mal schön zusammengefasst.

Die Kosmetikwerbung ist hier auf kleine, Fluggeeignete Formate beschränkt. Nett photographiert und leicht zu überblättern.

Anschließend gibt es... wieder Urlaubsmode. Oder Yogamode oder so was. Hose 127 mit dem Wickeleil gefällt mir ja gut (läßt sich sicher auch auf meine Größe bringen...), aber ob das mit dem Wickelteil im Hosenbein wirklich praktisch ist? Zieht das nicht das Hosenbei hoch? Hat jemand mit so was Erfahrung? Wickeljacke 126 ist das was derzeit so überall durch die Blogs geistert, Burda hat jetzt also auch eine Variante. Wickeltop, Neckholderkleid, Fledermausshirt... bequem sicher. Spannend ist anders.

Deko für die Korbtasche, Cabas für die, die auf einen französischen Markt kommen. Ich benutze meinen allerdings für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, da wären Rüschen unpraktisch. Aber als Strandtasche... warum nicht?

"Aus 1 mach 4" befasst sich diesmal mit einem sehr alten Kleidungsstück, der Tunika. Sozusagen das Unterhemd der alten Römer. Und das Styling? Also Glamour wird so was für meinen Geschmack auch aus Spitze nicht. Eher Stoffverschwendung, könnte man sagen, wenn der Stoff schön ist. Romantik und Ethno sind natürlich das, was man von einer Tunika so erwartet. Und die Business-Variante hat wieder diesen Blusoneffekt. Ich kann nicht anders, ich denke da immer an die Rock-Oberteil Kombinationen der Generation 70+. Meine Oma hat so was getragen.

Ah, die Plusmode... Eine Hose aus Paillettenstoff kommt nun nicht in Frage. Aber der an der Hüfte schmale Schnitt und die weich fallenden Hosenbeine machen die Hose sehr interessant, nicht nur als Partymode. (Was das Thema ist.)

Kleid BurdaDas figurbetonte Etuikleid 132 gefällt mir sehr gut, nicht nur weil es rot ist. Und die Raffung am Ausschnitt gibt noch einen Zusatzhingucker.

Kleid BurdaOder doch lieber das Kleid 135 mit dem Wickelteil? Nicht daß das Bild viel zeigen würde, aber es gibt ja die Schemazeichnung.

Die Plusmode ist defintiv besser und interessanter geworden.

Der Starstyle zeigt einen roten Teppich und einen Star von dem ich noch nie gehört habe. Mit einem niedlich schlichten Kleid. Die Burdavariante hingegen kommt diesmal recht als Nachthemd rüber, was vor allem der Saumrüsche geschuldet ist. Ein Detail, das das Original wohl aus gutem Grund nicht hat.

Patchwork bleibt ein Thema, Log Cabin auf einen Unterlegstoff. So kann man wirklich alle Reste verarbeiten, auch elastische. Ich sollte mich mal dran machen, meine Restetruhe geht nämlich nicht mehr zu.

Mit den Kindern geht es modisch auch an den Strand. (Gr. 110 - 134 übrigens). Ob Jungs so auf Wickelhosen stehen weiß ich nicht, aber die Djellabah mit Kapuze leistet sicher sowohl bei Nordseewinden als auch bei brennender südlicher Sonne gute Dienste. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifenn Sonnenbrand im Kindesalter potenziert das Hautkrebsrisiko, wie wir heute ja wissen.) Aus Frottee wäre das doch auch ein guter Badetuchersatz für den Winter, oder?

Noch mehr Möglichkeit, sich die Finger schmutzig zu machen... Shibori. Wollte ich auch schon immer mal.. und so. Vielleicht sollte ich mir gleich das Buch kaufen. Obwohl der Artikel auch schon einige schöne Nähreservierungen zeigt.

Und als Dekothema "Strandgut", wer hätte es gedacht. Also die welligen Applikationen auf den Handtüchern sind ja wohl zu schlampig, um dekorativ zu sein. Das ist wieder was für die Kategorie "Selbstgemacht? Sieht man..." Die Strandmatte mit dem Kissen hingegen brauchen keinen Vergleich zu scheuen. So bunt findet man sein Plätzchen dann auch leicht wieder. (Wenn es einem nicht inzwischen jemand geklaut hat...)

Wieder ein Blick ins Web, erst auf Burdafashion, dann auf BurdaStyle. Schöner Badeanzug bei letzterem. Und eine Tasche aus einem Kopfkissenbezug ist nicht gerade die hohe Handwerkskunst, aber dafür einfach zu machen.

Der Atelierbesuch führt diesmal zu Papierkünstlerinnen. Also diese Diaporamen aus Büchern von Su Blackwell sind absolut faszinierend! (Ich wollte sie bei mir nicht aufstellen, aber dennoch faszinierend.) In die gleiche Kategorie fallen die barocken Möbel von Tine Krumhorn. Und die Miniaturkleider aus Stoff von Isabelle de Borchgrave würde ich gerne mal im Original sehen, ob sie die Stoffoberfläche wirklich so gut imitieren kann, wie der Artikel verspricht?

Zu guter letzt noch die Fashionreise nach Athen. Hm, wir wissen ja noch nicht so recht, wo wir dieses Jahr im Urlaub hin wollen. Athen war ich noch nie...

I did not like to many things. But that is normal, the summer issue usually has a lot of quick and easy beach wear and I normally end up with complicated pattern that take ages to finish... Still I like both dresses from the Plus section, the Nehru jacket and I feel more and more like wanting a maxidress.

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 23:22 Uhr in Presseschau

Montag, 22. Juni 2009

Unterlegte Nähte

Slot Seam

Nach dem Zuschnitt liegt die nächste Herausforderung darin, den Afrikastoff so einzuarbeiten, daß er zwar sichtbar, aber eben auch nicht zu auffällig ist. Denn wie schon erwähnt, es soll ein Kleid fürs Büro werden.

Also wende ich eine durchaus nicht neue Technik an, ich unterlege meine Nähte mit dem Stoff. Wie es geht zeige ich am Beispiel der Ärmel.

After cutting the next challenge is, how to use my african fabric in a way it is visible, but not to much. As I've said, the dress is supposed to be worn to the office.

The technique I'm using to achive that isn't new, it's called "slot seam". And I'm going to show you how to to it on one of the sleeves.

Schrägband auf NahtZunächst hat mein Ärmel eine Teilungsnaht (wer die Auflage auf den Stoff genau angeguckt hat, hat es vielleicht bemerkt). Diese schließe ich mit einem sehr langen Stich mit der Nähmaschine. Danach wird diese Naht ganz normal ausgebügelt und die Nahtzgaben zu beiden Seiten gebügelt. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifa mein Stoff recht lose und grob gewebt ist, habe ich die Kanten außerdem versäubert, das ist aber nicht unbedingt nötig.)

Meinen afrikanischen Batikstoff habe ich in schräge Streifen geschnitten. Etwa 4cm breit. (Meine Nahtzugabe ist 1,5 cm, wenn der Streifen etwa breiter ist als die zusammengenommenen Nahtzugaben ist es einfacher.)

Der Schrägstreifen wird dann auf der linken Stoffseite mittig über die Naht gelegt und entlang der Nahtzugabe festgesteckt.

First this was of course to make a lenghtwise seam in my sleeve. (If you have checked the pics in the last posting about this dress very thoroughly you might have noticed that detail.) This seam I'm closing with the longest stitch my sewing machine has. Then it the seam allowances get pressed open. (I also did zigzag the cut edges of the fabric, because this one frays very easily. But this step is not necessary for all fabrics.)

From my african Batik I've cut strips on the bias, 4cm wide. (My seam allowance is 1,5 cm and having the bias strip wider than both seam allowances makes it easier.)

The bias strip is placed over the seam allowanced and pinned with lenthwise pins.

von rechts steckenDanach wird alles gewendet und von der rechten Stoffseite mit Stecknadeln festgesteckt.

Diesmal quer zur Nahtlinie. (Wer nicht so gerne über Stecknadeln näht, der kann stattdessen auch heften.)

Anschließend werden die Stecknadeln auf der Unterseite wieder entfernt.

The sleeve gets turned and I'm again placing pins through all layers.

This time across the seam. (If you do not like sewing over pins you can baste through all layers instead.)

After that I'm removing the pins on the left side of the sleeve.

abgestepptJetzt wird von der rechten Seite her gesteppt, in etwa 1,2 cm Abstand von der bereits geschlossenen Naht. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifer Abstand muß natürlich kleiner sein als die Breite der Nahtzugaben, damit diese mit festgesteppt wird.)

Ich habe mich für kontrastierendes Stickgarn (von Mettler) entschieden, aber genauso kann man farblich passendes Garn nehmen. (Ein Klick auf das Bild macht es größer, falls man es nicht gut sieht.)

Damit das Absteppen gleichmäßig wird habe ich meinen Nähfuß an der Mittelnaht entlang laufen lassen und die Nadelposition entsprechend verstellt. Genauso kann man das Kantenlineal verwenden.

Now you topstich from the right side about 1,2 cm away from the seam. (The distance has to be smaller than the width of your seam allowance.)

I've decided to topstich with a contrasting machine embroidery thread (from Mettler), but you can use a matching sewing thread as well. (Clicking on the pic shows a bigger version.)

To get a equal distance from the seam I guided my presser foot along the seam and did change the position of the needle. You also can use a seam guide or a quilting gauge.

unterlegter SaumAnschließend wird der ursprügliche Saum wieder aufgetrennt. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifer mit den großen Stichen.)

Die Fäden davon werden entfernt, alles schön ausbügeln...

Und schon blitzt ein bißchen unerwartete Farbe hervor.

Last step is removing the original seam. (The one with the long stitches...)

Removing all threads from that seam and pressing well...

The result is an unexpected hint of colour.

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:41 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen

Freitag, 19. Juni 2009

Fashion-Flash Paris, Spätfrühling 2009

Die letzten Tage des kalendarischen Frühlings habe ich mal wieder in Paris verbracht und natürlich auch da mal wieder geguckt, welche Modetrends denn im Moment so auf der Straße zu sehen sind.

The last days of spring I've spent in Paris and as always I was curious what fashion trends were in the streets.

schwarzes Kleid, Burda ModeAuffällig waren zunächst einmal die vielen schwarzen Kleider, verschiedene Schnittformen, aber immer etwa knielang und weder eng noch extraweit.

Dieser Plusschnitt aus der Juni Burda wäre da also ein perfekter Vertreter. (Und ich muß immer noch meinen Trenchcoat fertig nähen, bevor ich mir neue Projekte erlauben kann. *seufz*)

Very obvious were black dresses. Different cuts, but always about knee length and neither wide nor tight.

This plus sized pattern of the June BWOF would therefor be perfect. (And I still have to finish my coat before I can allow myself new projects....)

Auch omnipräsent waren Leggins, von 3/4 bis extralang, mit Spitze oder ohne, entweder nur unter einer langen Tunika oder einem weiten knielangen Rock. Meist schwarz oder grau.

Jeans waren ebenfalls immer noch zu sehen. (Ja, für Paris ist das ungewöhnlich) Auch wenn sie sich allmählich wieder auf die unter 30jährigen beschränken. Und dunkel müssen sie sein.

Another omnipresent trend were leggins, from calf- to full length, mostly black or grey, plain or with lace. Worn either with a long tunic or under a wide skirt.

Jeans also are still there. (Yes, for Paris that is unusal.) But they seem to be restricted to the under 30th. At least they have to be dark in colour.

Auch immer wieder sichtbar waren Hosen mit leichter Überlänge, die am Knöchel mit einem Band oder Gummi zusammengefaßt waren. Aber nicht pluderig fielen, sondern im Gegenteil recht elegant aussahen. Ich habe gerade mal gesucht, aber dafür habe ich bei den Schnittherstellern kein Beispiel gefunden. Entweder ist der Trend noch zu neu oder zu klein.

Another thing I spied severals times were pants with a bit of overlength that were tied at the ankle with drawstring or an elastic. But they did not look like clown-pants, but quite elegant. I just checked but couldn't find a pattern for that. Either this trend is to new yet or to local to make a pattern.

Maxikleid, Burda Juli 2009Und natürlich war ich auch neugierig, ob der überall angepriesene Trend zum Maxikleid auch sichtbar wäre. (Hier ein Beispiel aus der aktuellen Juli Burda.)

Bis Samstag Abend hätte ich gesagt: Nein. Ich hatte in den vier Tagen vorher drei Kleider in Wadenlänge gesehen und zwei Maxikleider an Touristinnen. (Eine sprach spanisch, die andere englisch.) Doch dann kam der Sonntag und eine brennende Sonne und auf einmal tauchten sie auf, lang, bunt und offensichtlich auch an einheimischen Frauen. Vielleicht sollte ich meinen grünen Sari verarbeiten...

And what about the Maxidress, everyone is talking about? Well until Saturday I would have said No, not in Paris. In four days I had seen three calf length dresses and two in ankle length. The latter on tourists (one speaking spanish, the other english).

But then came sunday and a hot burning sun and maxi dresses in colourfull prints appeared. Not in big number, but noticable and also on Paris women and girls.

Und die Schuhe?

Zwei Möglichkeiten: ultraflach oder Highheels. Und wer wenig Geld ausgeben will: plastik Flipflops in rauhen Mengen.

And for shoes?

Two options: ultraflat or highheels. And if you are on a budget: plastic thongs, type beach thong.

Flipflops übrigens auch an Männerfüßen. Und eine für Paris ebenfalls ungewöhnliche Anzahl kurzer Hosen, manche kniebedeckt, andere auch etwas kürzer. (Ich habe jetzt nicht gesagt, daß das immer gut aussieht...) Und einige davon sogar aus bunten Druckstoffen. Pinke Riesenblüten auf weiß war da die gewagteste Variante die ich gesehen habe....

Ein Glück, daß ich die alten Shorts aus den 80ern von meinem Herzblatt mal weggeworfen habe. Nicht daß er auf die Idee kommt, die noch aufzubrauchen... *gg*

Thongs were for men also. And very unusal for Paris shorts, either calf length or even showing the knees. (I didn't say that it always looked good....) Luckily only a minority of those shorts were made of colourfull cotton prints. Can you imagine huge pink flowers on white? I couldn't, but I had to see it...

Luckily I throw away my sweethearts shorts from the 1980th, elseway he might have thought this a good time to use them... *gg*

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 19:19 Uhr in Paris

Montag, 15. Juni 2009

Weniger hätte es nicht sein dürfen...

Less wouldn't have been enough...

ZuschnittDas Kleid sollte ja eine Resteverwertung werden. Daher war der Stoff natürlich keine hübsche, gerade Bahn.

Also war mal wieder eine Runde puzzlen angesagt.

This dress is supposed to use up the remenant of another project. So my fabric is not a straight piece.

And I had to work on a jigsaw puzzle.

ZuschnittEin nicht ganz einfaches, denn ich habe ja große Schnitteile.

Und ich wollte zwar Teilnungsnähte, aber keinen Patchwork-Look.

Mission geglückt, aber weniger Stoff wäre ein Problem gewesen. Raum für Zuschnittfehler ist keiner mehr...

And not an easy one, because I have large pattern pieces.

I wanted seams, but not patchwork...

Well, mission accomplished, but less fabric would have been a problem. And no place for mistakes left...

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:50 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen

Freitag, 12. Juni 2009

Kaffee und Kuchen in Paris: Couderc Montmartre

Coffee and cake in Paris: Couderc Montmartre

Typisch deutsch ist sicher die Vorstellung von Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Wer aber in Paris in ein "Café" geht, wird da meist ganz bitterlich enttäuscht, mit einem deutschen Café hat das so gar nicht viel zu tun. Aber trotzdem müssen Liebhaber süßer Kleinigkeiten nicht darben, das richtige Stichwort heißt nur "Salon de Thé".

Und ein besonders leckerer Vertreter dieser Kategorie befindet sich am Montmartre, nur wenige Meter von den Stoffgeschäften entfernt kann man auf blauen Polstern Platz nehmen und fühlt sich um ungefähr hundert Jahre zurückversetzt. Der Life-Pianist, der einen Nachmittag in der Woche aufspielt trägt seinen Teil dazu bei.

Die leckeren französischen Patisserie-Teilchen kann man an einer Theke aussuchen, wenn man also nicht weiß wie es heißt, ist das egal, draufzeigen reicht. Ich war schon mehrfach dort, das Gebäck war immer frisch und immer hochdelikat, seinen Preis also wert. (Ebenso der Kaffee, mit Tee habe ich es noch nicht versucht.)

Und wer es lieber salzig mag, Mittags gibt es auch Quiches, Salate und andere kleine Gerichte.

Beeing German having coffee and cake in the afternoon is a tradition that is not easy to maintain in Paris, because when you enter a "Café" it's far from what you expect, they do not even always have pastry or cakes. But still it's possible to get sweet pastry and a cup of coffee in Paris, all you have to do is enter a "Salon de Thé".

An extremely delicious of those is on Montmartre, only some steps away from the fabric stores. You enter and you feel like 100 years ago when you sit down on the blue upholstered chairs where you can listen to a piano player (at least once a week...)

All the pastry is on display (behind glass and well cooled) so even if you do not know, what it is called you can point on it. I've been there several times and the pastry was always fresh and highly delicous. So it's worth the money. (Same for the coffee, I haven't tried the tee so far.)

And if you don't like sweet, they also offer salads, quiches and other small dishes for lunch.

Couderc Montmartre, 1bis, rue Tardieu, 75018 Paris, Metro Anvers

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:47 Uhr in Paris

Dienstag, 9. Juni 2009

Abnäher werden Teilungsnähte

Darts turned into Princess Seams

Erster Punkt bei meinem Kleid ist also der passende Schnitt. Da ich einen Kleidschnitt mit Abnähern habe, den ich schon mal (zumindest halbwegs) angepasst habe, ist es einfacher den in Teilungsnähte umzubauen als einen neuen anzupassen. (Hoffe ich zumindest.) Außerdem habe ich den Vogue Schnit mit den Abnähern schon, einen anderen müßte ich erst kaufen.

First thing I need for the dress project is the pattern. I already have the pattern of a dress with darts which I have altered to fit (more or less) some time ago. So it's easier to modify the pattern I have instead of starting again with an new pattern. (At least this is the plan.) Another advantage is that the Vogue pattern is already here, another one I would have to buy.

Vorderteilschnitt

Hier ist der Vorderteilschnitt. Ich habe versucht, den Brustabnäher, den Taillenabnäher und den Brustpunkt einzuzeichnen.

Meine Teilungsnaht soll in die Schulter verlaufen, also ziehe ich eine Linie von dem Taillenpunkt des Abnähers durch den Brustpunkt zur Schulter. Bei diesem Schnitt kann ich das gut durch eine gerade Linie machen, wie das aufgelegte Lineal zeigt.

This is half my front pattern. I tried to mark both darts and the breast point in black.

I want my seam to go from the shoulder to the waist, so I'm connecting the waistpoint of the dart and the breastpoint and make it go into the shoulderseam. For this pattern I can do this with a straight line as the ruler shows.

Dann lege ich eine neue Folie auf und zeichne die Seitennaht des Schnittes nach und dann die Linie von der Schulter, durch den Brustpunkt und entlang der linken Kante des Abnähers.

SeitenteilAn der Seitennaht habe ich die Markierungen übernommen, am ehemaligen Abnäher habe ich die Taille und die beiden Endpunkte markiert, sowie einen weiteren Punkt.

Schon habe ich ein seitliches Vorderteil. (Fast, der Abnäher muß ja noch weg.) Die Nahtzugabe an der neuen Teilungsnaht nicht vergessen...

I'm layering a new plastic sheet over my existing pattern. I'm copying the side- and a part of the soulderseam and I'm drawing a new line from shoulder through bust point and then along the left side of the vertical dart.

At the side seams I also copied the notches, on my new princess seam I make new marks on the line that was the vertical dart before.

The result is a front side pattern. (Nearly. there is still one dart to be removed.) And not forgetting to mark a seam allowance...

Das mittlere Vorderteil und die Teilungsnähte im Rücken werden analog gearbeitet. Die Längsabnäher dienen als Anhaltspunkt für die Teilnungsnaht.

The middle front and the seams in the back are constructed the same way. The vertical darts help to decide where to place the seams.

Abnäher einschneiden

Jetzt muß der Brustabnäher aber noch raus, das ist auch nicht schwer.

Der Abnäher wird eingeschnitten, durch die Abnäherspitze durch bis auf die Teilungsnaht. (Wir erinnern uns, an dieser Stelle läuft die Naht genau durch den Brustpunkt, auf den kommt es an.)

Only there is still the dart to be removed, which is easy.

I do cut the dart through the point of the dart to the seam. (We remember, the seam goes through the bust point which is the important point.

Abnäher

Schließlich wird der Abnäher einfach weggefaltet.

Die beiden roten Linien werden aufeinander gelegt und das ganze festgeklebt.

Dadurch ergibt sich auch automatisch eine Rundung der Teilungsnaht.

Finally the dart gets folded away.

Just overlap the dart, lining up the red lines. (Then tape it in place.)

So the seam gets the right curve automatically.

Bevor ich meinen Stoff zuschneide nähe ich natürlich ein Probemodell aus meinem bewährten Streifenstoff. :o

Ein paar Änderungen sind danach noch nötig, aber letztlich ging es schneller als einen neuen Schnitt anzupassen.

Before I'm cutting my fabric I'm making a musslin of my ugly striped fabric, of course.

Some alterations were needed after that, but it was much quicker than fitting a new pattern.

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 17:57 Uhr in Schnitte verändern und neu designen

Sonntag, 7. Juni 2009

Laaaanger Preis!

Looooong prize!

Schon vor einiger Zeit kam ein weiteres Päckchen bei mir an, leider wieder nicht für mich, sondern als Gewinn für die Recyclling-Challenge. Die Firma Alterfil hat sich ebenfalls spendabel gezeigt.

Some time ago another parcel arrived, not for me, but for one winner of our Recycling-Challenge. After the fair in Cologne Alterfil sent a very nice parcel, too.

Alterfil NähgarnEin Gewinner wird sich über eine Box mit 48 verschiedenen Farben des bewährten Alterfil S Nähgarns freuen können! Ich finde diese Box immer so toll, alleine diese Farben angucken können...

Zusätzlich darf auch jemand eine kleine Testpackung mit dem ganz neu produzierten Robison-Anton Stickgarnen in Empfang nehmen. Eine Handvoll Handmaße mit dem praktischen Stichzähler und eine Fadenschere werden auch neue Besitzer finden.

One happy winner will be going home with a box of 48 spools of high-quality Alterfil S thread in a lot of yummy colours. I just love that box, not only for the thread, it looks so nice and organized and has all those wonderful colours...

Another winner will be able to test the new Robison Anton embroidery thread. (Robison Anton isn't new, of course, but that Alterfil produces that thread in Germany is new.) And the added some gauges with the versatile stitch counter and thread cutter to make even more people happy.

Da ich ja nur Sachen als Preise "erbettelt" habe, die ich selber auch gut finde, gibt es natürlich auch einen Grund, warum ich speziell Alterfil so gerne als Nähfaden verarbeite.

Daß die Firma Alterfil in Deutschland produziert und damit ein paar Arbeitsplätze sichert ist natürlich nett, auch ist mein Vertrauen in einen hier kontrollierten Öko-Tex 100 Standard schon ein bißchen höher, als wenn eine Fabrik irgendwo in Asien steht, aber letztlich will ich ja den Faden vernähen, nicht mein gutes Gewissen.

Und der hat mich überzeugt. Alterfil produziert Nähfäden vor allem für die Bekleidungsindustrie. Und um da zu bestehen muß der Faden natürlich besonders reißfest sein, denn jeder Fadenriss kostet Zeit und somit Geld. Zudem laufen Industriemaschinen mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als unsere Maschinen Zuhause. Außerdem ist er sehr glatt und fusselt sehr wenig. Daß merke ich auch bei mir Zuhause, ich muß die Nähmaschine seltener putzen, wenn ich mit Alterfil S nähe. Und dadurch daß der Faden auch an der Schnittkante glatt ist läßt er sich selbst in das kleinste Öhr meiner feinsten Handnähnadel problemlos einfädeln. Ach ja, beim Handnähen verzwirbelt er sich weniger als andere Fäden.

Warum das so ist kann ich nicht erklären, ich bin kein Textiltechniker, aber das ist meine Erfahrung mit Alterfil S.

As I'm only asking for "Challenge-sponsoring" at companies where I personally like the product there are reason why I prefere to work with Alterfil thread.

They spin and dye in Germany, so they give work to some people her, that is nice. Also the thread is certified "Ökotex 100" and I have to admit that I have a bit more trust to control in Germany than in some Asian country. But in the end I am sewing with thread, not with a quiet conscience.

And so it's the thread that convinced me. Alterfil produces mainly for garment industry. Machines there run much faster than home sewing machines and every broken thread costs time and therefor money. So a thread for industry needs more strength and I am fine with that on my sewing machine also. Then the surface of the thread is very smooth and quite resistant against abrasion. I have less lint to clean out of my machine. The fibres of the thread hold together very well so I can thread even the tiny eye of my smallest needle without any problem. Also it twists less in hand sewing.

I cannot explain why this is the case, I'm not a thread-engineer, but this is my personal experience with Alterfil S.

FadenachtAber das ist noch nicht alles, so schlecht sind andere Markengarne schließlich auch nicht...

But this is not all, other brands have good thread, too.

Aber es gibt etwas, das hat nur Alterfil, denn darauf haben sie ein Patent.

Zur Verdeutlichung mal zwei Stücke Faden, beide wurden um die Finger zu einer acht gedreht, gebügelt und dann wieder hingelegt. Der blaue Faden ist von Alterfil, bei dem anderen handelt es sich um den Nähfaden eines anderen renommierten Herstellers.

But there is something you only find in Alterfil, because they have it patented.

To show the difference here a little experiment. I took a length of thread that was wound around my fingers and then pressed with my iron. The blue one is Alterfil S, the other one is sewing thread of another brand of good reputation.

Fadenacht aufgelöstJetzt ziehe ich mal an dem hellen Faden.

Was passiert?

Nun, nicht überraschend wickelt sich meine Fadenacht ab und ich kann den Faden nach oben wegziehen.

Now I'm pulling the clear coloured thread upward.

What happens?

Well, not surprisingly the thread unwinds and I can pull the thread loose.

Fadenacht hältJetzt mache ich das gleiche mit Alterfil S.

Hoppla, meine Fadenacht baumelt in der Luft...

Now I'm doing alike with Altefil S.

Oops, the thread remains a figure eight and hangs in the air....

Ja, Alterfil hat eine spezielle Behandlung, die durch das Erhitzen beim Bügeln aktiviert wird. Und dann klebt der Faden aneinander.

Was habe ich davon?

Es stabilisiert meine Naht. Habe ich z.B. Nahtkräusel einmal ausgebügelt (gerade sehr feine Stoffe sind nach dem Nähen ja gerne mal leicht gekräuselt), dann bleibt die Naht glatt, auch nach dem Waschen.

Außerdem "verkleben" Ober und Unterfaden an jeder Verschlingung, also bei jedem Stich. Sollte irgendwann also eine Naht an einer Stelle doch einmal reißen oder kaputt gehen, dann trennt sich nicht so schnell die ganze Naht auf. (Wobei ich jetzt noch keine gerissene Naht mit Alterfil hatte...). Bei Kettstich habe ich mir sagen lassen ist der Effekt wichtiger. Auch wenn man den ganz feinen Alterfil 150 S als Unterfaden beim Sticken nimmt mag das nützlich sein. Oder vielleicht auch bei free-standing Lace? Naja, ich habe keine Stickmaschine... Und natürlich wenn man Knöpfe mit der Maschine annäht, einmal drüberbügeln und auch die Vernähstiche sind extra-sicher, der Knopf hält bombenfest. (Ich nähe lieber per Hand... aber bei den gekauften Hemden von meinem Herzblatt kenne ich das, irgendwann löst sich der Vernähknoten dann doch. Die Hersteller sollten Alterfil benutzen....)

Alterfil S has a special treatment that is activated by the heat of pressing, then the thread sticks together.

What's that good for?

Well. you have more stability for your seams. If you have a slightly puckered seam (especially on very fine fabrics this can not always be avoided) and you press the puckers out you will not have to repeat that after each washing. Once pressed it's straight. Puckers wont come back.

Then on a normal seam upper thread and bobbin thread will "glue" to each other after every stitch. So if a seam breaks not the whole seam will rip open at once it's only one stitch that is gone. (Even though I don't know what you have to do to break a seam with Alterfil S, it never happened to me in the last years.) If you use a chain-stitch that might be even more important. Or if you use the very fine Alterfil S 150 as bobbin thread for an embroidery machine or maybe to make free-standing lace...? But I don't have an embroidery machine so that is for others to test... But buttons... especially machine sewn buttons, press and they wont come loose. (I prefer to handsew buttons, but if I look on the shirts of my sweetheart, the machine sewn buttons always come down. The shirt makers should better use Alterfil....)

Der einzige Haken ist, daß Alterfil im Einzelhandel nur selten zu bekommen ist. Aber es soll bald einen Onlineshop direkt beim Hersteller geben, ich hoffe mal, da bekommen wir das Garn dann in allen 460 Standardfarben. Und zwar bald...

The only problem is that only very few shops carry Alterfil. But the company is planning an onlineshop so I hope we'll get there the thread in all 460 standard colours and soon, please...

Nein, ich werde auch dafür nicht bezahlt. Ich bekomme nicht mal eine Garnbox. Ich finde den Faden nur einfach Klasse!)

No, they do not pay me for that. I do not even get one of those cool thread boxes for me. I just think the thread is great!)

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 19:49 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen

Freitag, 5. Juni 2009

Revue de Presse: Threads July 2009 (143)

Im letzten Heft waren ja Tips fürs einfach Sommernähen versprochen worden. Na mal sehen, ob das so mein Geschmack ist.Die Autoren des Monats kenne ich jedenfalls nicht und das Editorial begnügt sich schon mal damit, das Inhaltsverzeichnis zusammen zu fassen... Auch durch die Leserbriefe will sich wie üblich erst mal durchgekämpft sein. (Und natürlich bin ich zu neugierig, um sie nicht zu lesen....) Und sieh an, es gab noch mehr Leserinnen, die mit dem Test der Schnittsoftware nicht zufrieden waren. Besonders der Garment Designer wurde vermisst. In der Tat, berechtigte Frage. Aber die Redaktion verspricht, auf der Webseite noch andere Tests zu veröffentlichen. Guter Ansatz, mal was Neues, statt nur Zweitverwertung.

Der "best tip" der Ausgabe ist mir diesmal etwas arg... seltsam. Die Klebefläche des Fusselrollers als Postkarte... ach... nö. muß nicht sein... Einen Nahttrenner zu verwenden, um die rotierende Bürste des Staubsauger sauber zu machen ist eine gute Idee. Kommt nur acht Jahre zu spät, seither habe ich nämlich keinen Teppichboden mehr und der Bürstsauger ist pensioniiert. :o)

Die Schnittbesprechungen... Vogue 8534 liegt schon bei mir... Eva Dress ist mir ja bislang noch kein Begriff, aber ich fürchte, die Webseite muß ich mir dann doch mal ansehen. *binmalweg*

*wiederda* Ganz schlecht, wunderschöne Vintagekleider und die nehmen Kreditkarte... /images/emoticons/mozilla_laughing.gif Und obwohl ich eigentlich nicht so auf japanisch stehe, der Jackenschnitt von Sewing Workshop macht mich neugierig auf diesen Schnitthersteller...

Eine Kette aus diversen Stoff und Materialresten. Mit einem Joghurtbecher als Grundlage. Sieht ja in der Tat wirklich gut aus... die Idee werde ich mal im Kopf behalten. Damit sollte man eigentlich auch einen glamourösen Kopfschmuck gestalten können...

"Notions"... also Pappscheiben mit Löchern zum Nachsticken hatten wir früher für Kinder. Das ganze jetzt also für Erwachsene und es nennt sich Postkarte. Nun gut. Und einen Fleckentferner-Kit für $12,50... dafür kann ich dann die meisten Sachen auch schon in die Reinigung bringen. Auch sonst keine Sachen, die ich haben will.

Bunt wird es dann, von Seminole-patchwork inspiriertes Design. Na warum nicht, auch wenn ich das gerade für mich nicht so sehe.

Doppelter Kragen und Doppelte Manschetten sind sicher eine nette Designidee. Daß man damit bei dünneren Stoffen auch etwas mehr Stand in den Kragen bekommt, ohne zu verstärken ist ein netter Nebeneffekt, an den ich jetzt nicht so spontan gedacht hätte. Das wäre aber vielleicht auch mal eine gute Idee für leicht transparente Stoffe, wenn man sie nicht mit Einlage verstärken will. Die Anleitung wird jedenfalls mal im Gedächtnis behalten.

Das Nähprojekt... zwei Stoffquadrate, eher grader Schnitt. Aber am Ende fällt das Teil schräg - Faszinierend wie das erreicht wird. Ich glaube, ich würde das wirklich gerne mal ausprobieren... das ist ja spannender als ich erwartet habe, wenn das das einfach Sommernähen ist...

Ah der nächste Artikel ist für mich, Hosen am Hintern anpassen für Leute mit großer Taillen-Hüft-Differenz. Daß man nicht nur die Breite, sondern auch die Höhe anpassen muß, weil auch ein Hinterteil "3D" ist, ist mir ja schon länger klar. Aber mit der Technik habe ich es noch nicht versucht, das werde ich beim nächsten Hosenschnitt mal testen. Klingt irgendwie logisch, die Methode...

Dann wird es wieder dekorativ, für Ausschnitte zum Beispiel. Falten mit Perlen zu befestigen ist nun nicht ganz neu. Aber die Sache mit den Schleifen... das ist mal eine nette Variante. Oh, und vor allem die geflochtene Schnur mit Perlen drin... sehr schöne Ideen und Techniken...

Um Yves Saint Laurent geht es im nächsten Artikel. Vor allem wieder schöne Bilder von schönen Kleidern, einfach beeindruckend, die Präzision! Und dann verrät der nächste Artikel auch noch Haut-Couture Technik, um ein Revers zu formen. Einhalten statt Kurven schneiden. Das sollte ich mir auch merken, wenn ich mal wieder eine Jacke aus Wolle nähe, Wolle durch Dämpfen formen macht richtig Spaß!

Die anderen beiden Themen sind jetzt nichts neues, aber auch wieder recht schön erklärt.

Sticken... gut, betrifft mich nicht. Aber sollte ich mal selber digitalisieren... kann ich es ja alles nachlesen.

Oh wie schön, Herrenkleidung ändern. Daß man über den Rücken so viel ändern kann hätte ich nicht gedacht! Und wenn man darüber nachdenkt... ja, es ist wohl einfacher, ein Revers neu zu nähen, als zwei Ärmel rauszutrennen und die Schulter da schmaler zu machen. Hosen über die hintere Mittelnaht hingegen... das wußte ich.

Ein Interview mit einer Modezeichnerin... mal was Neues. Auch nicht in dem kleinen Artikel darüber, wie vielseitig Hemdenstoffe sind. Naheliegend, nur sind typische Hemdenstoffe leider nicht so einfach zu bekommen.

Passend zum Sommer dann, wie man unter transparenten Stoffen etwa Taschen unsichtbar einarbeitet. Hautfarbene Belege, ein alter Trick.

Chichi für den Kleiderschrank... na das ist nicht so meines. die duftenden Schuhsäckchen könnten ja noch ganz nützlich sein... Dann noch die Leserfragen und die Geschichte.

Oh, aber der Rückentitel, ein Kleid aus Makramee! Das ist wirklich cool! Wer hat nur solche Ideen! Einfach beeindruckend.

Also dieses Heft war es mal wieder mehr als wert, ob ich Stoff für das Nähprojekt in meiner Kiste finden...

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:23 Uhr in Presseschau

Mittwoch, 3. Juni 2009

... und wieder zurück. (Schnittanpassung mit System, Teil 9)

... and back we go. (Pants fitting shell, part 9)

Jetzt haben wir eine ganz gut angepasste Hosenbasis, aber das macht ja nun noch keine Hose. Also müssen die Änderungen wieder zurück auf das Schnittmuster.

Now we have a nicely fitting shell, but that doesn't make a pair of pants. So all we altered had to go back to the pattern.

Änderungen übertragenDas letzte Mal haben wir uns bei Frau mhs getroffen, die hat einen größeren Tisch als ich . Das war praktisch.

Der Übertrag ist nicht schwierig. Ich habe zuerst die Nähte auf dem Stoff mit einem Filzstift nachgemalt, bevor Frau mhs die Hose wieder aufgetrennt hat.

Danach wird das Stoffteil auf den Tisch gelegt (eigentlich sollte man es vorher bügeln, aber das Bügeleisen war bei den Malerarbeiten wenige Tage vorher in einer Kiste gelandet und noch nicht wieder aufgetaucht) und der Folienschnitt kommt drüber.

Ich achte darauf, daß der Fadenlauf und die anderen Kennlinien, die ja auf dem Stoff und auf dem Schnitt eingezeichnet sind, genau übereinander liegen. Auf dem Bild zeichne ich gerade die Nahtlinien vom Stoff auf der Folie nach. Das geht mit Folie natürlich besser als mit Papier.

Last time we met at Frau mhs place, her table is bigger than mine, that is quite useful.

It's not difficult to mark the changes back to the pattern. I used a felttip to mark along all seamlines on the fabric, then Frau mhs ripped all seams.

After that the fabric should be pressed, but Frau mhs had her flat repainted and the iron was somewhere in a box and not available yet. So we just laid the fabric flat on the table and but the pattern over it.

Now it's important that the grain and all other marks and marked lines I have on the pattern and on the fabric are properly aligned. After that I just need a pencil for plastic sheets and I mark our new seamlines on the pattern. That is why I prefer transparent plastic foil.

Unterschied SchrittkurveKerstin, du wolltest die neue Schrittkurve sehen... hier ist sie. Rot sind die neuen, "richtigen" Linien.

Auffällig ist, daß die Kreuznaht viel tiefer legt, als der ursprüngliche Schritt, sogar unterhalb der geplanten Oberschenkellinie. Laut der Vogue- Anleitung hätten wir natürlich noch mehr Länge einfügen können, aber nur hinten und außerdem wäre die Taille dann irgendwann über den Busen gerutscht...

Also kam die Änderung nach Palmer/Pletsch zum Tragen, auch die Form der Schrittkurve hat sich deutlich verändert.

That is our new back center seam, the red line.

The crotch line now is way lower than the original one, even lower that the thigh line. According to the Vogue instructions we could have added more length to make the crotch lower, but the front was okay, it was only the back that was wrong.

So that was the moment when we used the Palmer/Pletsch method, that also changed the shape of the crotch seam.

Ein Stück Leinen wartet schon darauf, eine Hose zu werden. Wir sind beide gespannt...

A piece of linen is already waiting to become a pair of pants. We will see...

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:30 Uhr in Schnitte verändern und neu designen

Montag, 1. Juni 2009

Aus dem Blogarchiv:

Und wieder mal ein Rückblick, was habe ich 2007 getan, um Zeit für all das zu finden?

Looking back... what did I do in 2007 to have time for all that?

Juni 2006:

Juni 2007:

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 19:13 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen

Sonntag, 31. Mai 2009

Revue de Presse: Burda Modemagazin 6/2009

Diesmal war der Einkauf wieder unproblematisch, diese Burda-Ausgabe wanderte beim Samstagseinkauf im Supermarkt in den Korb. (War allerdings ein anderer Supermarkt, vielleicht lag es daran.) Der helle Titel vermittelt jedenfalls schon mal sommerliche Frische und eine leichte Brise vom Meer.

For an english summary, please scroll down.

Das Editorial zaubert dann ein breites Grinsen auf mein Gesicht, schließlich spricht es von einem Himmel grau in grau. Ne, 30°C und Sonnenschein. Gut daß Frau Bily nicht als Meteorologin arbeitet... *g*

Als Trendbasteleien gibt es diesmal diverse breite Gürtel, einen Federhaarreif (allerdings aus Filz, der an echte Federn natürlich nicht ranreicht; allerdings frage ich mich schon die ganze Zeit, wo dieser Federtrend denn bleibt, alle schreiben drüber, aber weder auf der Straße noch in den Läden kommt davon was an) und ein schleifenbepinseltes Shirt. Mit den Schleifen scheint es dann wohl ernst zu werden, aber immer noch besser als die Schluppe, ihre traurig hängende Cousine...

Knöpfe sind das nächste Thema, einmal Aufbewahrungsmöglichkeiten. Dekorativ sind sie alle, die meisten sind aber eher für kleine Mengen geeignet. Danach gibt es noch ein wenig Sachkunde über Knöpfe. Kann jedoch an Informationsgehalt mit dem Artikel der vor einiger Zeit in Threads war nicht mithalten. Und ist mal wieder nur halbsystematisch, nach Material geordnet ist schon fein, aber "Schmuckknöpfe" bleibt dann als Restkategorie.

Und noch mal basteln... daß diese übergroßen Sicherheitsnadeln mit "Gebembel" dran gerade "in" sind, ist mir bewußt, aber wo wirklich begeistern kann es mich trotzdem nicht. (Ich glaube, ich habe noch so was aus dem Nachlass der Schwiegergroßmutter...)

Jetzt kommt endlich das erste Modethema "Stil-Leben" heißt es, dunkelblau mit schwarz der Trend. Das ist so eine Farbkombination, mit der hatte ich lange große Probleme. Vor einigen Jahren hätte ich gesagt, geht gar nicht, inwzischen... doch, kann gehen. Die Bluse 108 hat für mich mehr von Nachthemd, aber die Jacke 105 die ist wunderschön. (Aber bitte nicht mit den ausgesprochen häßlichen Schuhen...) Ein Badekleid? Ach nein, das ist eine Tunika. Beinahe hätte ich es für eine Kosmetikwerbung gehalten und überblättert, denn das Bild ist so anders aufgemacht, daß mir nur anhand der Schemazeichung auf der linken Seite aufgefallen ist, daß da wohl noch was sein muß. Kleid 107 ist die Bluse in lang... noch mehr Nachthemd und eine Studie, wie man zusammengezogene Nähte macht. Schade um den Stoff. Die Fledermausbluse aus Seide auf der Seite daneben ist nicht besser...

Kleid BurdaAber Kleid 101... der raffinierte Faltenwurf... eindeutig ein Vergrößerungskandidat, weil nur bis Größe 44 im Heft. Das Kimonokleid sieht hingegen sehr nach Morgenmantel aus. Wobei... nicht als Kleid, aber als Mantel über einer Hose?

Die Linkseite. Diesmal gänzlich vernachlässigbar. Ein Anbieter hat schon auf der Startseite prangen, daß er nur Großhandel macht, ein weiterer Link geht auf eine QVC-Verkäuferin die auch nur Bastelkram anbietet und sonst gibt es jede Menge Krimskrams... aber nichts wirklich bemerkenswertes. Naja, die Seite mit den Vintagesachen vielleicht noch...

"Schwarze Magie", Accessoires in schwarz und dunkelblau. Leider vor allem schwarz, also weder wirklich bemerkenswert, nicht schwer zu bekommen. (Ich stehe auf dunkelblau, weil es mir besser steht als schwarz und Schuhe und Co in dunkelblau... das ist echt für Fortgeschrittene. Schwarz kann jeder.)

Die "news" sind teilweise recht alt. Die "Kelly Bag" von Hermes zum runterladen geistert schon seit gefühlten Jahren durch die Blogs. (In Wirklichkeit sind es vermutlich nur ein paar Monate... aber taufrisch ist anders.) Die Ausstellung mit Schmuck aus den Wiener Werkstätten würde ich in der Tat gerne sehen, aber Pforzheim liegt nicht so wirklich am Weg.

Party-Geflüster? Was soll das jetzt? Gut, daß Burda einen Stand auf der h&h hatte kann man ja zeigen, aber die Bilder von der After-Work-Party... was sollen uns diese sagen? Eine schleichende "galaisierung" der Burda? Viel Bild, wenig Text, keine Aussage... und ein paar mehr oder weniger prominente Menschen. (Allerdings auf Bildern, die so klein sind, daß man nicht viel erkennt....) Letztere sind die Typen, die einem durchaus mal im Kaufhaus oder der Fußgängerzone über den Weg laufen. Zumindest wenn man in Köln wohnt.

Freizeitmode kommt dann wieder in weiß-blau, diesmal nicht Marine, sondern im "Long Island" Stil, also hellblau mit weiß, eine Farbkombination die ich ja gerne mag. Mal sehen, was die Schnitte bringen. Ein... Hemdkleid. Wie überraschend. *gähn* (Okay, sieht irgendwie nett aus, liegt aber mehr am Stoff und der Aufmachung des Photos.) Das Jerseykleid gibt es auch als Top, diesmal erkennt man wenigstens ein bißchen was von den Falten. Der Schnitt für das Miniklaid (Kurzgröße) könnte direkt aus den 80ern sein.... Bluse, Hose, Shorts... nein, sicher brauchbar, aber nicht aufregend.

In der Nähschule gibt es diesmal den Ärmelschlitz. Der paßt nicht nur ans Hemdkleid sondern auch an Blusen und Hemden. War das also noch nicht kann: eine gute Gelegenheit, es zu üben.

Passend zum Long Island Thema kommen auch die "kreativ-accessoires" daher. Viel Gebastel in Blautönen mit Fischen. Nur wie die Schläppchen dazu passen ist mir nicht ganz klar. Mit Stoffpantoffeln durch den Sand erscheint mir wenig sinnvoll. (Aber als Reisepantoffel mit Resteverwertungsfaktor kann man sie verwenden.)

Kinderkleid BurdaAuch die Kindermode passt dazu. Vorschulalter würde ich sagen (Gr. 98 - 122).

Kleid 139 B hätte ich auch als Kind geliebt, ob das mit dem extra Rock drunter für Abenteuer (so das Thema) dann allerdings praktisch ist, bezweifle ich mal. Aber es wäre auch ein ganz tolles festliches Kleid für kleine Mädchen.

Jungs- Shirt BurdaGut gefällt mir übrigens auch das Ringelshirt für kleine Jungs. (Naja, Mädchen mögen es sicher genauso.) die Knopfleiste gibt genau den kleinen Touch der den Unterschied zum Billigshirt ausmacht.

Für die Damen geht es dann mit "irgendwo in Afrika" weiter. Die bunten Druckstoffe heben sich schon mal gut von der Savannenlandschaft der Photos ab. Die Schnitte sind wohl eher Nebensache. /images/emoticons/mozilla_laughing.gifie Schuhe auch... die High Heels machen sich gut im kenianischen Nationalpark... *g*

Schön bunt für den Sommer ist ja eigentlich prima, das wäre natürlich wieder eine gute Ausrede, beim nächsten Parisbesuch doch mal ein paar von den schönen Africa-Stoffen mitzunehmen... *unschuldigguck*. Denn wer würde schon die modische Kopie nehmen, wenn er das original haben kann...)

Kleid BurdaDas Kleid 121 hat übrigens einen schönen Schnitt, auch wenn man das auf dem Bild kaum sieht. Das Büstenteil scheint ganz gut ausgearbeitet zu sein und die weite des Rockes ist schön in Falten gelegt. Und das raffinierte und dezente Rüschendetail... (Kleiner Hinweis an die Redaktion: So sähe das auch in großer Größe aus, nicht wie im letzten Monat ein mit Gummi geraffter Sack. Danke für die Aufmerksamkeit.)

Und dann wieder die mehr oder weniger passenden Accessoires. Neben Ethnoketten und High-Heels aus Schlangenleder auch noch ein paar Sachen, die einfach nur bunt sind. Naja, eine Ausrede diese zu zeigen braucht es wohl.

Bunt sind dann auch die Taschen, Tasche aus Handtuch ist natürlich keine neue Idee, haben wir in den80ern auch schon gemacht, aber die Anforderungen an Strandtaschen haben sich auch nicht wirklich verändert. (Als Einzelseite eingestreut ist dann auch die Kosmetik akzeptabel. Sonnencremes mit viel Bild und wenig Text. Und schon steht nicht so viel Mist dabei. Gute Entwicklung)

Jacke BurdaEine Jacke (Modell 106) mit Rosen! Rasend schön.... will ich haben! Und sogar bis Gr. 46 (eine Größe vergrößern ist ja immer nicht so kritisch). Nicht nur die Rosen, auch das kragenlose Revers, das die Jacke weiblich und "angezogen" wirken läßt. (An der Paßform wird man hingegen kräftig arbeiten müssen... da ist dieser komische "Hubbel" an der Schulternaht, fehlt da ein Schulterpolster? Das lose eingelegte Anleitungsheft hatte doch Vorteile... Und um die Hüfte sieht es etwas spack aus...)

Kleid BurdaKleid 128 mit der Wickeloptik ist nicht weniger schön. Na gut, vielleicht nicht mehr ganz in meiner Größe... Allerdings sollte man den losen Bindegürtel besser irgendwie befestigen. Daß er über die Ansatznaht des Rockes rutscht sieht nicht schön aus und nimmt auch etwas von der Illusion der "Wickelwirkung". Aber im Ganzen mag ich diesen "Sommertagtraum". Erinnert mich etwas an Grace Kelly und "High Society". (Paßt dann ja auch irgendwie zum Long Island Thema, Ostküsten-Eleganz.)

Na gut, die beiden sackartigen Blusen muß ich jetzt nicht haben. Die fallen ja eher unter "schade um den Stoff". Der Rock mit den Bauchfalten ist nett (so man schlank genug ist), aber so was in der Art habe ich jetzt schon ein paar Mal gesehen. Ich weiß nur schon gar nicht mehr wo...

Der Rock 127 mit Tüll-Überrock ist jetzt auch nicht so für meine Figur, aber der Effekt gefällt Kleid Burdamir trotzdem gut.

Dafür ist das Jerseykleid 129 wieder ein echter Kandidat, bei dem es mich in den Fingern juckt, es zu nähen. Auch hier ist der Schnitt freundlicherweise wieder bis Größe 46 vorhanden. Gut so, denn damit das gut aussieht, muß auch ein bißchen Figur da sein, den braucht man nicht in 34... /images/emoticons/mozilla_wink.gif

Ah ja, zu dem Thema dann auch eine Kosmetikseite, sehr rosa...

Ah ja, die Plusmode... Ein Hemdblusenkleid, allerdings in Mantellänge. Also so offen getragen sieht es fast gut aus.... (Und das Modell könnte tatsächlich so was wie Gr.44 bei einer Länge von 185 cm haben. Also schon mal nicht mager.) Warum ist das Kleid eigentlich auf der Webseite nicht zu sehen?

Hose BurdaBei der Hose 137 ist nur der Blick auf die technische Zeichnung interessant. Ins Vorderteil verlegte Seitennähte und da dann gleich die Taschen mit eingearbeitet. Eine kleines, aber elegantes Detail. Ich glaube, ich muß doch mal wieder eine Hose nach Burda nähen. (Zumal diesmal kein Stoff mit Elastan angegeben ist, geht doch!) Ich brauche dringend Leinen für den Sommer. (Na gut, erst mal sollte ich die zwei noch laufenden Projekte "wegnähen".... *seufz*)

Kleid BurdaUnd obwohl ich eigentlich weder sackartige Kleider noch Bouleform mag... Kleid 139 macht mir Lust, es zu nähen. So für den Urlaub.... und so sackartig ist es gar nicht mit den Wiener Nähten.

Die Tuniken hingegen... ja, nett, aber hatmanschongesehen und kenntmanschonauswendig. Für so was empfehle ich den Gang in den Indienshop des Vertrauens, da heißt das Kurta und es gibt es mit schönen Stickereien. (Na gut, nicht immer in großen Größen...)

Das "aus 1 mach 4" Thema sind Westen. Erst der modegeschichtliche Überblick, dann die Burdaversion. Modell 130 firmiert als "Herrenweste", warum bleibt unklar, denn die klassische Herrenweste hat keinen Kragen oder Revers, reicht bis etwas über den Hosenbund und ist eher figurnah geschnitten. Die Burdaversion ist sackartig weit, hüftlang und mit Reverskragen versehen. Und dann wundert man sich wieder, wenn Nähanfänger weder in Büchern noch im Internet auf Fragen vernünftige Antworten finden, weil sie mit falschen Suchbegriffen operieren.

Die "Flapper-Weste" daneben ist zwar von den 1920ern inspiriert, aber eine ärmellose Bluse. Was da Weste sein soll ist nicht erkenntlich. Immerhin, im Safaristil ergibt der Schnnitt dann tatsächlich eine Weste. Dank Gürtel sogar etwas auf Figur. Und die "Blusenweste" daneben hat sogar Ärmel. Was daran dann noch "Weste" sein soll...? Von einer Mode- und Nähzeitung erwarte ich nach wie vor etwas mehr Sachkenntnis.

Der Download-Schnitt firmiert nach wie vor unter "Starstyle". Vergessen wir das mit dem Star mal, aber die Idee finde ich generell gut: So ist jeden Monat Platz für einen Abendkleidschnitt (der im Anleitungsheft und auf dem Schnittbogen ja viel Platz beanspruchen würde und den letztlich dann eben doch nur wenige Leserinnen nutzen, weil... wie oft bruacht Frau schon ein Abendkleid?) und der Preis für den Download ist durchaus moderat. Das Originalkleid sieht auch rasant aus, die Burdaversion wirkt hingegen etwas abgespeckt. Das Photo zumindest zeigt doch eher gerafften Chiffon über Satin und außerdem glaube ich nicht, daß der in der Seitennaht aufhört. Burda macht einen matt-glanz Effekt mit Crepe Satin daraus und außerdem bleibt die Rückseite schmucklos. "Sargkleid" nannte das Kathleen Fasanella so treffend... Das ist dann wenig "starwürdig".

Um Häkeln geht es auf den nächsten Seiten. Kein Modell, aber eine Bildanleitung für die Basishäkelstiche. Für Anfänger sicher prima.

Dann kommt en bißchen Werbung für die Burdafashion-Website, eigentlich wäre es praktisch, wenn die ganzen Internet-Seiten gleich beieinander wären. Und dann geht es mit einem Japan-Quilt weiter. Mir gefällt er recht gut, allerdings ist mir nicht ganz klar, an wen sich die Anleitung richtet. Für einen Anfänger ist sie etwas zu vage, ein Patchwork udn Quiltcrack braucht wahrscheinlich nicht mehr als die Schemazeichnung. Aber gerade der Quilt lebt ohnehin völlig vom verwendeten Stoff.

Ah, jetzt der nächste Verweis aufs Internet, auf die Burdastyle-Seite. Der Rock mit dem Faltenteil sieht hammerartig aus und das "Coffe Date Kleid" macht mir richtig Lust, es zu nähen. Daß verschiedene Varianten von verschiedenen Userinnen gezeigt werden ist auch ganz prima. (Nur wer kein englisch kann bleibt auf dieser Webseite außen vor.)

Was haben wir dann ? Atelierbesuch, diesmal geht es um Handtaschen. *Lechz* *Hechel* Die Taschen von Ayzit Bostan finde ich schon mal sehr spannend. (Und ein Blick auf ihre Homepage zeigt einige ebenso spannende Kleidungsstücke). Und die gefälteten weißen Handtaschen von White Capri... Mistmistmist... die wären genau richtig für mich gewesen. Aber jetzt habe ich schon angefangen zu häkeln, jetzt kaufe ich mir keine mehr. *grmpf*

Die Shoppingtour geht diesmal nach Amsterdam. Da wollte ich ja schon lange auch mal hin, aber als ich Kantjeboord erwähnte, wollte mein Mann nicht mehr... die Adressen im Heft werden das nicht besser machen... *g* (Wobei Kantjeboord ja fehlt...)

Ach, das war's schon? Schade, irgendwie, denn dieses Heft fand ich toll wie schon lange nicht mehr. Und es sind wirklich etliche Modelle drin, die ich mir gerne für mich nähen würde, ich weiß gar nicht mehr, wann ich das das letzte Mal hatte.

Summary in English: I think I never had an issue with so many things I really liked to make for myself. And some more that I would like on another size than mine... I love jacket 106 with the handsewn roses or the rose faux wrap dress 129, both go up to size 46, so enlarging them just one size would be more than doable.

Another wonderfull dress is 101, but maybe not in my size, same for dress 128. But dress 122 from the"Africa" collection I'd like to do for myself, even though the patterns rans only from 36 - 44.

And.. this time I'm even in love with some of the plus-size patterns, especially the dress (and normally I hate "Boule"-dresses) and the pants. That's long ago since I really liked plus patterns from burda!

Did I say I regret even more not having children to sew for with the cute dress? But the little boys sweater is equally great! If they go on like this I'll get in trouble. Because so far I'm giving away my BWOF after about two years, but that's an issue I'd like to keep. If there are more like this to come... I'll need a larger appartment....

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 22:52 Uhr in Presseschau

Freitag, 29. Mai 2009

Business goes Africa

Es gibt noch ein Projekt, an dem ich schon lange arbeite, aber nicht mit hoher Priorität. Deswegen geht es nur langsam vorwärts und deswegen bin ich noch nicht dazu gekommen, darüber zu schreiben.

There is another project I'm working on for quite a while, but not with a very high priority. So progress is very slow and I never found the time to blog about.

Da ich die bunten afrikanischen Stoffe sehr gerne mag, suchte ich schon lange eine Möglichkeit, sie für mich tragbar zu machen. Und zwar, ich liebe ja Herausforderungen, in einem Business-Outfit....

I do love those colourful african fabrics so I've always wanted to make them work for me. And, I love challenges, in a business-outfit...

Schnitt Vogue V7896

Es soll ein Kleid für's Frühjahr werden, ich habe also noch Zeit.... Äh... vielleicht dann doch besser für den Herbst...  Außerdem habe ich nicht gesagt, für welches Jahr...

Grundlage wird dieser Vogue Schnitt (V7896) sein. Vorteil ist, daß ich ihn schon mal genäht habe, oder sagen wir schon mal als Grundlage einer Veränderung verwendet habe.

Der Nachteil ist, daß ich ein Kleid mit Teilungsnähten brauche, der Schnitt aber Abnäher hat. Also werde ich zeigen, wie ich den Schnitt so verändere.

I want to make a dress for spring, so I have plenty of time.... Let's say it's for autumn...And I didn't say what year...

I'll take this Vogue pattern (V7896) to start with. The advantage is, that I've made it once already. Or let's say I took it as basis for a pattern modification.

Disadvantage is, that I need a pattern with princess seams and this pattern forms the dress with darts. So I'll show how to turn darts into seams.

ProbestoffAlso wird dieser Stoff wieder eine wichtige Rolle spielen.

Nein, das wird nicht das Kleid... aber wenn ich so massive Schnittänderungen vornehme, dann ist ein Probekleid unabdingbar.

Den Stoff seht ihr noch oft genug, wenn es an die Verarbeitung geht. Da werde ich zeigen, wie man auffälligen Stoff unauffällig einarbeitet. Oder so. /images/emoticons/mozilla_wink.gif

So this fabric will play an important role.

No, that will not be the dress... but if I make bigger pattern modifications nothing goes without a muslin...

You'll get to see enough of the fabric when I'll show what I do to incorporate a quite flashy fabric in a "respectable" outfit. /images/emoticons/mozilla_wink.gif

Technorati Tags:

Geschrieben von arthur um 18:43 Uhr in Allerlei zum Thema Nähen
 
« Juli »
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031