nowaks Nähkästchen
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Dienstag, 14. März 2006

Handtaschenarchäologie

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Nachdem ich mir ja zwei neue Handtaschen gegönnt hatte, war es Zuhause auch an der Zeit, sich von den alten zu trennen. Und diese vorher auszuräumen.

Bei mir gibt es ja eine gewissen Tendenz, manche Dinge in Taschen gründlich ablagern zu lassen. hüstel Gerüchten zu Folge soll es auch so disziplinierte Menschen geben, die ihre Handtaschen nach Gebrauch sorgfältig ausräumen und dann im Schrank verstauen.

Zu der Sorte gehöre ich nicht.

Ich bin mehr der "das rausfischen, was ich dringend brauche und die Tasche mit dem Rest irgendwo hinlegen, wo ich sie hoffentlich wieder finde"-Typ.

Aber vor dem Wegwerfen ist eben doch mal ausräumen angesagt. Und so fingerte ich Bonbons unbekannten Alters, ungebrauchte Kaffeehaus-Zuckerwürfeln, einen lange vermissten Lippenstift, etliche Kulis,... und noch so manches mehr ans Tageslicht.

Und guckte dann ganz verblüfft aufs Bett. (Wieso, wo räumt ihr Handtaschen aus?)

Meiner Taschentuchmarke war ich ja über die Jahre treu geblieben, mir war auch noch bewußt, daß die Feder, die heute die Packung ziert, nicht schon immer da war... aber daß sich die Kunststoffhülle so oft verändert hatte... nein, das war mir nie aufgefallen.

Und so hatte ich eine kleine Geschichte des Gebrauchsdesigns. /images/emoticons/mozilla_wink.gif

Geschrieben von arthur um 19:06 Uhr in Allgemein

 

Kommentar: alba am Wed, 14 Jun 12:01 Uhr

Herrlich, goldig, einfach umgehauen hat"s mich, als ich das las! Ich dachte immer, so handhabe nur ich meine Handtaschen - und davon habe ich einige (da frau ja deren nie genug haben kann!). Auch bei mir kommen gelegentlich die erstaunlichsten Dinge zum Vorschein (Sonnenbrillen, die ich immer gesucht habe z.B.), wenn ich so alle paar Schaltjahre mal aufräume. Natürlich ebenfalls auf dem Bett den gesamten Inhalt ausbreitend. :-) Ha, ich bin nicht allein! Man kann sich wundern, wie man nur so viele Kaugummis horten und somit der Nachwelt zwecks Forschung erhalten kann. Danke für den köstlichen Bericht.

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