nowaks Nähkästchen
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Montag, 25. Dezember 2006

Geschenke bekommen....

« Adventsspinne | Hauptseite | Revue de Presse: Burda Modemagazin Januar 2007 »

... ist eigentlich noch viel schwieriger, als Geschenke zu machen.

 

Ich suche ja gerne Geschenke für andere aus, überlege, denke mir was aus und freue mich, jemanden zu überraschen. Gerne auch unerwartet. Und ein "Gegengeschenk" muß ich gar nicht dafür haben, die Freude des anderen genügt.

 

Doch dieses Jahr bekam ich ganz unerwartet von einer lieben Freundin ein Geschenk.

 

Wir kennen uns schon einige Jahre und haben uns noch nie zu Weihnachten etwas geschenkt. Und jetzt das! Für mich! Und ich habe gar nichts für sie.

 

Was mache ich da?

 

Ich habe es mir doch (für mein Empfinden) nicht einmal verdient. Denn was auf der Karte stand (so letztschlußendlich)... das Geschenk ist dafür, daß ich so bin, wie ich bin.

 

Da habe ich tatsächlich ein kleines bißchen gebraucht... mich einfach zu freuen und es anzunehmen. Danke!

 

Und habe gemerkt: Schenken ist (trotz aller oft damit verbundenen Mühen) manchmal leichter als beschenkt werden...

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Geschrieben von arthur um 19:03 Uhr in Kreative und andere Weihnachtsgedanken

 

Kommentar: Bärbel am Tue, 26 Dec 16:46 Uhr

Diese Situation ist mir bekannt. Und wenn man es bedenkt: Man ist lieber auf der "Geber"-Seite, da man nun mal gern lieben Freunden eine Freude macht. Und fühlt sich wohl dabei.

Der Umkehrschluß: Du hast Deiner Freundin auch eine Freude gemacht: Dass es Dich gibt, Du so bist wie Du bist und sie Freunde daran hatte, DIR eine Freude zu machen.

Gegenleistungen sind was für Geschäftsleute, und die haben an 3 Tagen im Jahr Pause- zum Glück.


Bärbel

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