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Montag, 30. Juli 2007
*grmpf* Heute klemmt es total. Den Rock kann ich nicht fertig machen, weil ich nicht mehr genug Futter habe, für das Oberteil habe ich jetzt eine Idee (natürlich eine, die aus meinem Schnell und einfach Projekt etwas sehr zeitaufwendiges macht) und für die fehlt mir Stickgarn. Ich habe zwar noch eine halbe Rolle in einer passenden Farbe, aber leider hat niemand in Köln Mettler poly sheen und so kann ich nicht zukaufen. Und die Alternative die ich gefunden habe muß ich bestellen. :-( Und darauf, am dritten Teil zu arbeiten, bin ich irgendwie noch gar nicht eingestellt. Im Kopf bin ich noch bei den anderen beiden Projekten und wollte eigentlich erst mal sehen, wie Rock und Oberteil aussehen, bevor ich die Jacke dazu nähe. Außerdem habe ich morgen einen Zahnarzttermin. Nach dem ich wenigstens Futterstoff kaufen gehen kann... :o) Today I'm completely stuck. I can't go on with the skirt because I don't have enough lining left. For the Top I have an idea I think I will like (and what will turn my auick and easy project into something very time-consuming), but I need embroidery thread for that. I still have, even in the right colour, but nobody in Cologne sells Mettler poly sheen, so I cant buy more of it. And the possible alternative I have to order. :-( I tried to work on the jacket, but I cannot put my mind to that. My head is still too much with the other two unfinished projects. Plus I'd like to see how skirt and top turn out, before I start planning the design of the jacket. Hoping to find inspiration in the finished parts... Oh... and tomorrow I have an appointment with my dentist. After which I hope to find the time to buy the lining. Black Venezia should be available in Cologne... :o) )
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Paris-Aachen-Challenge 2007
Nähwettbewerb
Frustration
Sonntag, 29. Juli 2007
Wie schon gesagt, einfach nur die Toile de Jouy oben an den Strickstoff ansetzen... ist mir zu langweilig. Und paßt einfach nicht ganz. Da fehlt was. Zu hell? Zu wenig Struktur? Egal, einfach so ist es einfach zu platt.
Da sah ich irgendwo beim Surfen (leider weiß ich nicht mehr wo) ein Kissen in Chenilletechnik. Was mir gefiel war, daß man das Muster der untersten Stofflage irgendwie noch erkennen konnte. Und für Struktur sorgen die plüschigen Raupen auch. Eine prima Idee, den gewonnen Chenilleschneider einmal einzusetzen. As I've said before... just sewing the Toile de Jouy to the knit doesn't work for me. Is it to light in colour? Is it the structure that doesn't match? No matter... it doesn't work. But some time ago, surfing the web (I don't remember where) I saw a cushion in Chenille. What I liked about that model was, that the lowest fabric was a print and you could still figure out, that it was a flower print. No details, but the idea was still there. Plus the Chenille creates texture... So I decided to try my newly won Chenille-Cutter. Manchmal werde ich gefragt, woher ich denn immer vorher weiß, was hinterher rauskommt. Die Antwort ist einfach: Ich weiß es nicht, ich probiere es. Da ich von den Challenge-Stoffen nicht viel habe, teste ich die Idee zuerst einmal mit einem Rest eines alten Blumendruckes. (War mal ein Sonderangeobt und ich hatte sehr viel davon. Ein Schlafanzug für mich und ein Kleid für eine liebe kleine Verwandte waren damals entstanden.) Obendrauf kommen zwei Lagen des blauen Köper vom Proberock. Zuerst lerne ich, daß es gar nicht so einfach ist, richtig mit dem Chenilleschneider umzugehen und dann lerne ich, daß die unterste Stofflage etwas größer sein sollte, damit man den Einstieg besser findet. Ich versuche die schmalste und die breiteste Einstellung, die der Schneider hergibt. Nach zwei Runden in der Waschmaschine ist es noch nicht perfekt, aber die Richtung stimmt so grob. Es wird plüschig und die Abstände zwischen den Steppreihen sollten nicht zu klein sein. Dann könnte es klappen... Sometimes people ask me, hwo I know in advance what will be the outcome of my experiments. Well, the answer is easy: I don't know, I just try...
The amount of fabric from the Challenge is somewhat limited, so I'm using the restover of an old flower print (bought very long ago at a sale and made into pyjamas for me and a cute dress for a little girl in my family) as basis and two layers of the blue fabric of my test-skirt. First thing I learn is, that using this tool corecctely takes a little more experience than expected. (Not much, but I had expected it to work with "no experience at all" . Second thing I learn is that the lowest layer of fabric shold be a little bigger than the other, to make it easier to insert the cutter in the tunnels. I make to samples, one in the smalles variation, the other in the largest. The first picture shows the scraps after running through the washing machine twice. Not perfect yet, I cannot see enough of the basic fabric, but if the other fabric ravels a little more... it should do. Doch jeder Stoff verhält sich anders, also die nächste Testrunde mit dem schwarzen Silicon popelin, der auch auf das engültige Kleidungsstück drauf soll. Der Umgang mit den Chenilleschneider klappt schon viel besser. Diesmals wähle ich die beiden mittleren Tunnelgrößen. 1cm und 0,7 cm. But every fabric is different.
So next try, again with the flower print as basic layer but on top the blac "Silicon Popelin" I intend to use for the Challenge garment. This time I'm choosing the two "middle" sizes of the cutter: 1cm and 0,7cm for the tunnels. And cutting goes much quicker now... the tool it easy to use... Nun, das untere Bild zeigt den Stoff nach zwei Runden in der Waschmaschine. Und heftigem Bürsten mit dem Nagelbürstchen. Kein großer Unterschied zu Bild 2? Richtig. Der Stoff... franst gar nicht. Nicht nenneswert jedenfalls. Das war schon mal nix... ich brauche mal wieder einen Plan B. Und diesmal... hat mein Hirn noch keinen. Aber es brütet... Well, the last picture shows the samples after having passed the washingmachine twice. And heavy brushing with a strong brush. Not much difference to picture two, you say? Yeah... the fabric doesn't ravel. Or only very, very few. So I'll need another plan. I have no idea, what my brain will come up with. Neither has my brain... but we'll see...
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Paris-Aachen-Challenge 2007
Oberteil
Chenilletechnik
Freitag, 27. Juli 2007
Der Rock ist zwar noch nicht fertig, aber das hindert mich natürlich nicht, auch schon mal vorsichtig über das Top nachzudenken. Die Aufgabe sieht ja ein gesamtes Outfit vor. (Welcher Depp hat sich eigentlich das ausgedacht? Ach so... ich war das. :o )
Vorgesehen dafür habe ich den Strickstoff. Langweilig, ich weiß, aber es bietet sich irgendwie an... Damit es nicht ganz so langweilig wird, dachte ich an einen Raglanschnitt. Und weil bei meinem Arbeitstempo die Zeit bei weitem nicht reicht, um für alle Teile erst ein Probeteil zu nähen, benutze ich einen alten Schnitt. Ein Burda-EASY Plus, Nummer 8441 (schon lange wieder aus dem Programm genommen, wie immer, wenn ich mal einen burda-Schnitt mag..), der mit relativ wenigen Änderungen... nun ja, tragbar wurde. Paßformsensibel ist ein weites Shirt ja nicht so sehr. Und der Strickstoff ist extrem weich, der hat und hält ohnehin keine Form. The skirt isn't finished yet, but I've started thinking about the shirt. The Challenge demands a whole wardrobe, not just one piece. I'll take the knit fabric for the shirt, that's not really thrilling, but the easiest solution. To make it a little less boring I decided to use a raglan style pattern. And as a very slow worker I won't have the time to test another pattern, so I picked one from my "archive". An old (discontinued after a short time and long ago, that's what always happens with Burda-patterns I like) Burda-EASY in Plus size. I've altered it to fit sufficiently well and used it three times, so far. Daß der Strickstoff alleine nicht reichen würde war klar, also wollte ich die Ärmel aus einem anderen Stoff nähen. Meinen schwarzen Zusatzstoff, den Silicon Popelin hatte ich dafür im Auge. Schwarz in der Nähe meines Gesichtes ist nicht optimal... aber wird gehen müssen. Ein kurzes Anhalten des Strickstoffes zeigte allerdings, daß nur die Ärmel aus einem anderen Stoff nähen nicht reichen wird. Zumindest nicht, wenn ich nicht vorhabe, bauchfrei zu gehen. (Nicht daß nicht genügend Bauch zum zeigen da wäre... so quantitativ... *g*)
Also muß oben eine Passe abgetrennt werden. Was nicht weiter schwierig ist, einmal quer durchschneiden, neue Nahtzugabe dran, fertig. Und bei der Gelegenheit auch gleich noch kurze Ärmel aus den langen gemacht. It was quite clear from the beginning, that the knit fabric alone wouldm't be enough for a whatever in my size. So I had been planning to make the sleeves from the black silicon popelin I had bought in addition to the challenge fabrics. Black close to my face isn't the best choice, but as long as it's only the sleeves it should be okay. A closer look to the knit-fabric revealed, that, if I want the shirt to cover my tummy, I would have to add more fabric. Also to the front and back. This led to the decision to make a kind of a yoke. A very easy thing to do: Just draw a line, cut and add new seam allowances. (Okay, I didn't cut the pattern I had, I made a fresh copy. With short sleeves, the other change on this pattern. Allerdings... mit der Passe kommt der schwarze Stoff nahe an mein Gesicht, nicht ganz erwünscht... Ich drehe und wende die Stoffe ein wenig hin und her...und stelle fest, daß der Toile de Jouy vom Rotton her eigentlich ganz gut zum Strickstoff paßt. Im Strickstoff sind ja viele Rottöne drin... Einfach nur hinnähen ist mir aber zu unruhig. Und zu langweilig... Da muß ich mir noch was einfallen lassen. The yoke is a good idea to deal with the shortness of the knit. But then I'll have the black fabric close to my face..... not really good. A little tossing around of all the so far unused fabrics showed, that one of the red hues of the knit is not so far from the red of the Toile de Jouy. So I'll try to combine those two. Only the contrast between the clear Toile de Jouy and the deep red of the knit is to strong for my taste. So I'll have to find a solution to deal with that...
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Oberteil
Shirt
Burda 8441
Donnerstag, 26. Juli 2007
Meine vorne tiefe Taille mußte wieder auf den Schnitt zurückübertragen werden.
Es war ja ganz schön viel wegzunehmen. Zuerst habe ich, in bewährter Manier, einfach die fünf Zentimeter brutal weggefaltet und an dem Seitenteil einen ebenso großen Keil. er seitliche Abnäher sollte ja nicht kürzer werden, daher ein Keil.) Dabei stellte ich dann fest, daß es so doch schwierig wird, die Nahtlinien anzupassen. Außerdem war mein erster Versuch auch etwas tief, ich muß ja die Taille tiefer setzen, also sollte die Änderungsstelle möglichst weit oben sein. Also... (wieder was gelernt) statt faul einen Keil wegfalten habe ich die Strecke auf zwei Mal rausgenommen. Und schon sehen die Übergänge besser aus. On the pattern I had to take out 5cm in the middle but none at sides. That's quite a lot. First I tried to fold away all in once. (I'm kind of lazy... :o) But then finally decided, that it is way, way, way easier to smoothen out the seamlines if I'm doing it in two steps. Okay... lesson learned... Auf dem vorderen Mittelteil (im Bild rechts) habe ich zwei sehr flache Keile weggfaltet, 2,5cm an der Mittellinie, 2,0cm an der Naht. Das Seitenteil (links im Bild) mußte dann den restlichen Unterschied vertragen, hier habe ich Einschnitte quer gemacht und zwei Mal zwei Zentimeter überlappt. Am Abnäher hingegen habe ich nach dem wieder zukleben nur die Nahtzugabe aufgeschnitten, da mußte natürlich etwas weiter rein. Die eine Seite des Abnähers ist jetzt stark gekurvt, mal sehen, wie viel Spaß es machen wird, da einen Reißverschluß einzuarbeiten. Damit ich bei meinen verschiedenen Änderungsschritten nicht durcheinanderkomme, verwende ich verschiedene Farben: Die erste Version, so wie ich den Schnitt kopiert habe, ist blau. Die erste Änderung rot und für die letzte (hoffentlich) Änderung habe ich grünen Stift verwendet. On the middle gore of the skirt I did just fold in the pattern, 2.5cm at the midline, 2cm at the seamline to the side panel. This I did twice. The rest I did on the side gore. (This is one piece of fabric with a long dart, but no sideseam.) Here I made a slit from the seamline to the dart and made the plastic overlap 2cm at the "seam-side" direction to front to no overlap at the dart-side. This also I did twice. One side of the dart is now very curvy. Putting in the zipper there will be fun, I guess... :o Als das erledigt war, machte ich mich gestern Abend ans puzzlen. Eine gute Stunde später wußte ich, was ich vorher geahnt hatte: Keine Chance, den Rock aus dem vorhanden Stoff zuzuschneiden. Viel fehlt nicht, vielleicht fünf Zentimeter in der Weite und zehn in der Länge... aber so.... Nein. Da ich dieses allerdings schon geahnt hatte, hatte mein Gehirn über die letzten Wochen genügend Zeit, einen Plan B auszubrüten: nur vorder und Rückenteil des Rockes werden aus dem Glencheck, die Seitenteile aus meinem schwarzen Zusatzstoff. (Von dem ich noch mal drei Meter nachgeordert habe, denn mir ist für das Oberteil auch noch eine stoffverbrauchende Technik eingefallen....) After finishing the pattern I tried to lay it on the fabric. One hour later (yesterday night) I knew for sure, what I had somewhat guessed before: No way, there's not enoug fabric für the pattern. It's not much, what's missing... like 5cm larger and 10 cm longer... but... it's not there. So switch to Plan B... since I had been thinking all the time, that this might happen, my brain has had enough time to produce Plan B. (Things like that my brain can do without me... I don't know about it, but when I need it, the idea is there and pops out. In most cases, at least.) Only the middle parts (front and back) will be made of the prince-de-Gaulle, for the sides I'll use the black silicon popelin I had bought. (And I had just ordered 3 more meters of it, because I had another fabric-consuming idea....)
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Rock
Schnitt ändern
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Dienstag, 24. Juli 2007
Nähzeitung wie Burda sind ja eigentlich was Tolles, so viele Schnitte für so wenig Geld... bekommt man sonst nicht.
Allerdings sollte man nicht zum gewichtigeren Teil der Bevölkerung gehören, denn bei Größe 44 oder 46 endet das normale Angebot, bei 52 ist dann endgültig Schluß. Auch im Sonderheft "Burda Plus" hört es da auf. (Ich besitze noch eine historische Ausgabe einer Burda für Mollige, da waren einige Modelle bis Größe 60 im Angebot. Und die Modells waren auch noch wirklich wenigstens mollig...)
Für mich persönlich reicht dieses Größenspektrum auch, aber ich kenne einige Leute, sei es "virtuell" über das Internet, sei es ganz persönlich, die dieser Gruppe entwachsen sind. Und gerade diese sind besonders auf das Anfertigen eigener Kleidung angewiesen, denn das Angebot an fertiger Kleidung in diesen Größen ist ebenfalls nicht großartig. Und wenn, dann noch dazu teuer.
Und immer wieder bekomme ich mit, wie diese Frauen sich plagen, Schnitte irgendwie über drei, vier, fünf Größen aus dem Heft heraus zu vergrößern und unter dem Einsatz vieler Fehlversuche und dem damit verbundenen Zeit- und Stoffaufwand einen wenigstens halbwegs passenden Schnitt zu bekommen.
"Liebe Mädels," sage ich dann immer "es gibt doch noch ein Leben jenseits von Burda! Es gibt doch nicht nur Hefte, es gibt nicht nur deutsche Hersteller! " Ein Blick über den großen Teich lohnt hier wirklich, gerade Butterick und auch Simplicity bieten auch Schnitte bis Größe 32W an, das entspricht immerhin der deutschen Größe 58.
"Aber," so kommt der Einwand, "diese Einzelschnitte sind doch so teuer! Und das, wo ich doch schon so viel Geld für Stoff ausgeben muß, weil ich besonders viel davon brauche..." Klar, und dann braucht man ja gerade wenn man eine "nicht-Standard" Größe hat nicht nur einen Schnitt für ein besonders Modisches Teil, sondern man braucht einen Schnitt für alle Kleidungsstücke: Hose, Rock, Jacke, Top oder Bluse, Kleid, Mantel,... da sind schnell 50 oder 70 EUR für die Grundausstattung an Schnitten weg!
Das stimmt... und auch nicht. Ja, die Einzelschnitte sind teurer als ein ganzes Heft für fünf Euro. und die importierten Schnitte noch etwas mehr, weil sie ja für den relativ kleinen deutschen Markt übersetzt werden müssen. Aber nein, man muß keine Unsummen für eine komplette Garderobe ausgeben. Ein Schnitt genügt! Butterick und Simplicity bieten beide sogenannten "Wardrobe"-Schnitte, die tatsächlich alle Teile für eine komplette Garderobe enthalten.
Und ganz ehrlich: Ein passender Schnitt ist doch letztlich billiger als drei Hefte, die ich nicht wirklich nutzen kann. Von den vielen Metern Stoff für mißglückte Probemodelle mal ganz zu schweigen...
Deswegen stelle ich hier einige dieser Schnitte vor. amit ich selber nicht jedesmal neu zusammensuchen muß, wenn mich mal wieder jemand fragt ;-) )
In Germany it's not easy to find patterns in sizes beyond 52/26W because the Sewing Journals stop there. And many people don't know, that larger patterns exist. Or they hesistate, because they believe it will cost them a fortune to buy patterns for a complete wardrobe. So I'm introducing here some wardrobepatterns in large sizes from Butterick and Simplicity.
Bei Butterick habe ich folgendes gefunden:
B4817: Rock, Hose, Jacke, Top und Weste
Die Teile sind sehr schlichte Basisteile, somit auch einfach und schnell zu nähen und anfängergeeignet.
Aber durch die Wahl der Stoffe und selber angebrachte Details wie Taschen, Borten, Stickereien,... kann man sie für alle Situationen tragbar machen. Egal ob mit dem Nachwuchs im Sandkasten oder bei der Arbeit. (In dem Fall die Jacke etwa einfach füttern und schon sieht sie "angezogener" aus.)
B4623: Jacke oder Mantel mit Revers, Hose und Rock (beide ohne Gummizug...) und einen Hut.
Der Schnitt ist "couturiger" und eindeutig Business-geeignet. Aus Wollstoffen und mit der langen Hose für den Winter, aus Leinen, Baumwolle oder Seide für den Sommer, die Hose in Capri-länge. Oder aus Taft zum Ausgehen.
Und auch hier gilt: abwandeln erlaubt. Eine andere Reversform zu zeichnen ist gar nicht so schwierig.
B4471: Jacke, Top, Kleid und Hose
Auch hier bestimmt der Stoff den Look. Aus Baumwolle oder buntem Leinen für den sportlichen Freizeitlook, aus Seide oder Chiffon ein Ausgehkleid mit schmeichelnder Flatterjacke.
Das alles bis 32W, was in etwa der deutschen Größe 58 entspricht. (Immer die Körpermaße anhand Maßtabelle überprüfen, jede Firma benutzt etwas andere Proportionen!)
Wenn das nicht reicht, bietet Butterick auch noch Modelle bis Gr. 44W, was etwa einer deutschen Größe 70 entspricht.
B5047: Bluse, Jacke, Rock.
Der Rock kann je nach Stoff eher romantisch oder elegant gestaltet werden, die Jacke mit den kurzen Revers und Wiener Nähten und die Bluse können ebenfalls für jede Arbeits- oder Partysituation passend gemacht werden.
B5053: Hose, T-Shirt, Jacke
Kann im bequemen Freizeitlook gestaltet werden, aber auch zum lässigen Businessoutfit.
Butterick-Schnitte bekommt man auch in Deutschland in vielen Stoffgeschäften, auch wenn die großen Größen oft bestellt werden müssen und nicht vorrätig sind. Oder man bestellt gleich über das Internet, etwa bei Schnittmuster.net oder bei scherzkeks-stoffe.de Beide können das komplette in Deutschland erhältliche Programm bestellen, auch wenn das Modell nicht auf der Webseite gelistet ist.
Eine zweite gute Adresse für die PlusPlus-Größen ist Simplicity
3699: Shirts, Hose, Rock, Kleid
Jugendlich und bequem, bunte Baumwoll-Jerseys für den Sandkasten, weicher Viscosejersey oder Slinky für Disco oder Familienfeier.
3805: Kleid, Tunika, Hose, Rock, Jacke (bis Größe 28W/54)
Eher schlichter Basisschnitt, aber dadurch auch wandelbar, von Freizeit bis sportlichem Look für die Arbeit.
3894: Jacke, Shirt, Hose, Rock (bis Größe 28W/54)
Von bequem über lässig elegant bis flippig... der Stoff macht den Look.
4198 Hemdblusenkleid (auch als leichter Mantel zu tragen), Hemdbluse, Rock, Hose, Short
Wieder bequemer bis korrekt-sportlicher Freizeitlook. Und wenn man nicht gerade bei einer Bank arbeitet, sicher auch arbeitstauglich zu stylen.
4408: Kleid, Top, Mantel, Hose, Rock
Mit Etuikleid und Mantel sowie korrekter Hose und Rock würde ich das das "Business-rundum-sorglos"-Paket nennen. ;-)
5311: Mantel, Jacke, Hose, Top, Rock, Tasche (bis Größe 28W/54)
Sehr purer Look, von schlichter Eleganz. Mit dem kleinen Stehkragen am Mantel hat es ein bißchen was asiatisch angehauchtes, finde ich. Ob zum Einkaufsbummel oder zum Abendessen... Und nicht vergessen: Details sind änderbar, und der Stoff macht den Look!
Ich bringe mir meine Simplicity-Schnitte immer aus Paris mit, aber in Deutschland kann man sie immerhin bestellen, etwa bei www.schnittmuster.net
*uff* Schon wieder so viel Text... aber in Zukunft kann ich auf mein eigenes Bookmark zurückgreifen und muß nicht jedesmal neu suchen. Und vielleicht... hilft es auch hier jemandem weiter?
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Montag, 23. Juli 2007
So, Frau mhs hatte am Samstag Zeit (nach einem Besuch im Wollladen, für dessen Ergebnis ich mich aber nicht schuldig fühle... *g*) und der Rock durfte einmal Bekanntschaft mit ihrem Rockabrunder machen. Manchmal ist so ein Teil sicher praktisch, aber selten genug, daß nicht jeder eines haben muß. Nähbücher verweisen ja gerne darauf, daß der Rockbund gerade sitzen sollte, parallel zum Boden, auf der Taille, bevor man sich an die Bestimmung der Saumlänge macht. In der Theorie ist das auch prima.
In der Praxis hingegen stimmt das nicht immer. Das erste Bild zeigt meinen Proberock mit geradem Bund. Auf Taille. Theoretisch. (Ich entschuldige mich für dich schlechten Bilder, Spiegel überfordern meine Kamera... Aber Dank meiner ungebräunt weißen Haut sollte der Kontrast zum dunklen Rock genügen, um das relevante zu erkennen.) Sewing books often advise you, to make sure, that the waistband sits well, on your waist and parallel to the floor, before you decide about the hem of a skirt. Great idea! Theoretically.... The picture shows (okay, more or less... sorry for the poor qualitiy but I had to photograph myself in a mirror and the camera doesn't really like that situation... but I think my skin is white enougt to provide a good contrast to the blue skirt...) the waistband on my theoretical waist. Parallel to the floor. Allerdings... so bald ich mich bewege kommt der Bund ins Rutschen.
Und landet in der Praxis vorne ein ganzes Stück tiefer als hinten. Meine Taille denkt nämlich gar nicht daran, parallel zum Boden zu laufen. Die läuft schief. Mein großer Hintern macht die Sache natürlich nicht besser, denn da muß der Stoff ja auch drüber. :o) Und ich weiß wieder, warum ich schon so lange keinen weiteren Rock mehr genäht habe... Bei engen Röcken mußte ich auch vorne am Saum immer einiges mehr wegnehmen, aber da fällt es weniger auf. Well, I'm not a statue and as soon as I start to move, the waistband falls down in the front. On my natural waist. Which is not parallel to floor. Not the least bit. Okay, my.... "protruding derriere" (okay, fat is the word...) doesn't make it better either. But it reminds me, why I havent been sewing wider skirts for ages. Even on straight skirts I had to bring in the front hem much more than the back one, but still it's less striking. Der Unterschied zwischen dem eingefalteten Saum vorne und hinten liegt bei neun Zentimeter! Auf dem Kleiderbügel sieht der Rock jetzt absolut absurd aus.
Den Proberock werde ich so säumen, für den Challengerock werde ich allerdings den Schnitt anpassen. Der Unterschied zwischen vorderer Mitte und der Seite des Rockes liegt immer noch bei sieben Zentimetern. Ich werde den Rockschnitt vorne und zur Seite hin verlaufend knapp unterhab des Bundes um fünf Zentimeter kürzen, zum seitlichen Abnäher hin verlaufend. Dann bleibt noch genug Spielraum, falls der Rock aus einem anderen Stoff anders fallen sollte oder sich deutlich anderes aushängen. Den Rest gleiche ich dann auch am Challegenrock über des Saum aus. Ach ja, ich weiß jetzt auch wieder, warum ich keine Schneiderpuppe habe... die würde da eh nichts nutzen. Die helfenden Hand einer Freundin ist eben doch durch nichts zu ersetzen. ;-) The difference of the hem between front and back makes 9cm! And the skirt looks so absurd an the hanger. This skirt I will finish that way, but for the Challenge-skirt I will shorten my pattern in the front part. I'll take out fife centimeters in the front blending to nothing in direction of the side-dart. (The difference between front and side is 7cm). That way I have enough left in case the other fabric behaves differently. You never know... And the rest I can correct in the hemline. Also this reminds me, why I have no dressmakers model for me... that couldn't have a waist like me. Nothing replaces a friends helping hand. ;-)
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Saum anpassen
Sonntag, 22. Juli 2007
Beim Samstagseinkauf im Supermarkt landet auch die aktuelle Burdaausgabe im Korb. ( Die mit dem elegant-streng schwarz-weiß gehaltenen Titel einen ziemlichen Kontrast darstellte. So wohl zum Publikum des Supermarktes als auch zur umgebenden schreienden "Volksmusikstar-liebt-Schlagerstar-heiratet-Prinzessin-läßt-sich-von-Fürst-scheiden" Presse...) Das Editorial bewirbt den längsten Laufsteg der Welt... 1111 Meter... das in High-Heels, ein echte Herausforderung für die Models, nehme ich an. :o) Aber in den Europapark werde ich deswegen sicher nicht fahren, das ist ja so gar nicht meine Welt. Das Accessoire des Monats ist diesmal ein Haarreif. Prima selbstmachprojekt, würde ich sagen... Kleber und Perlen... Was mich allerdings daran erinnert, daß bei mir Haarreifen nie recht auf dem Kopf halten wollen... Der aktuelle Trend ist mal wieder Mode im Herrenstil. Keine neue Idee, aber ich mag das. Und es geht gleich mit einem absolut genialen Teil los! Das Cape 111A, ich würde es eher als einen auf das wesentliche reduzierten Trenchcoat sehen. Ob ich das irgendwie für mich umsetzen kann? Bis Größe 46 ist es drin, eine Größe mehr an den Schultern sollte machbar sein. Und die Paßform kann bei so einem Cape doch nicht allzu schief gehen, oder? Auch das Kleid 106.... absolut genial, reduziert, sexy, schlicht. Finger weg, schwarz ist NICHT deine Farbe. Und der Ausschnitt ist auch zu tief um alltagstauglich zu sein. Der Nadelstreifen-Anzug darf ebenfalls nicht fehlen... Wieder genial interessante Details an der Jacke. Revers- oder Schalkragen? Beides! Finger weg! Er wird dir nicht passen... Er wird dir nicht passen.... Er wird dir nicht passen.... grrr... Wobei mir gerade auffällt... alles ist schwarz, aber sie haben es tatsächlich geschafft, es so zu photographieren, daß man was erkennt... Sehr schön. Kleid 101A... na gut. Sieht aus, wie gerade aus dem Bett gekrochen. Ballonform und gecrashter Taft... mag trendig sein, sieht trotzdem Sch**** aus. Und noch eine schöne Jacke, mit Stehkragen... ach so, Kurzgröße, na gut. Der schlichte Mantel 112A sieht zwar nicht mehr nach Männerkleidung aus, genausowenig wieder Bleistiftrock mit Volant... aber trotzdem schöne Teile. (Wobei... die Armausschnitte des Mantels auf dem Photo... besser nicht bewegen damit...?) Die "fashion-news" empfehlen Nietenverzierung für alles. (Äh... hatten wir das nicht erst? Oder habe ich es woanders gelesen? Jedenfalls kann man mit diesem Trend auch allerlei Billligaccessoires aufpeppen. Wenn man mag... "Freizeit" im Herbst wird kariert... wobei.... Herbst? Ärmellose Kleider mit dicken Pulswärmern und Wollmütze? Unpraktisch, irgendwie... Der Ballonkleidschnitt darf ein wunderschönes rotes Schottenkaro verunzieren. Ich liebe rotes Schottenkaro. Ich habe auch noch einen Faltenrock aus den 80ern im Schrank. Nein, ich trage es nicht mehr. Aber da der Rock ein serh guter Wollstoff war, konnte ich mich nicht entschließen, ihn wegzuwerfen. Vielleicht kann man den Stoff ja doch noch mal...? Von der Bluse in Karobatist erkennt man unter der Strickjacke hingegen weder Schnitt noch Stoff... und welchen Sinn es macht, sich einen Belichtungsmesser vors Auge zu halten...? Es soll wohl irgendwie neckisch aussehen. Tut es aber nicht. Nur doof... Das Cape noch mal, diesmal mit Karofutter... hm... wäre vielleicht eine Idee für meinen Karorock? Rock 116 ist jedenfalls eine echte Herausforderung... so viele Teilungsnähte und jeweils das Karomuster anpassen... Wenn ich mir das Bild genau angucke, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, die Passe so tief herunterzuziehen. Sobald man sich bewegt, scheint es unschön zu fallen? (Manchmal wäre es wirklich schön, könnte man die Modelle mal auf dem Catwalk in Aktion sehen...) Jacke 115 ist dann mal wieder in guter Burda-Tradition photographiert... nämlihc so, daß man gar nichts erkennt. Hier hilft mir auch die Schemazeichnung nicht weiter... ich kann mir unter der Jacke nicht ercht was vorstellen. Shirt 105B hingegen zeigt die Quernähte, die für meine Begriffe unter der Brust velraufen sollten zumindest bei Bewegung genau auf der Brust. Die spannende Frage ist dann immer, fällt es wieder runter, wenn man die Arme runter nimmt? Und tut es das auch noch, wenn man mehr als Cup A hat? Das Kleid 106 noch mal als Shirt... hm... der Ausschnitt sieht hier gar nicht mehr so groß aus.... ich hab ja noch den schwarzen Jersey aus Paris... wenn ich die Schleife weglasse...? Und ein Shirt sollte der Stoff ja eh werden. Wenn auch ein schnelles... *hüstel* Ach ne, bei der Modeberatung geht es doch wieder um Burda-Modelle... jetzt erkennt man auch die Jacke etwas bessern. Ne, die Stiefeletten gehen gar nicht. Dazu eine leuchtgebe Handtasche und eine schwarze Basecap aus Lack... aua, das tut weh... wenn das "modisch" ist, will ich nicht modisch sein. Der Faltenrock hat hingegen in beiden Varianten was biederes...? Vielleicht weil man im Styling die interessante Passe nicht mehr sieht? Farbtrend grün. Gut. Nicht für mich. Blazer 102 noch mal aus Leder. Dahinschmelz für die Reverslösung, aber den Sitz der Ärmel und im Brustbereich auf dem Photo zweifelnd beäug - Leder ist da verräterisch... Daneben ein nettes Foto, um Wwrbung für Popcorn oder vielleicht auch einen Partyveranstalter zu machen. Daß es allerdings auf die Hose ankommt.... da käme man ohne die Schemazeichnung sicher nicht drauf... Den Rock 116 in der Satinvariante erkennt man genauso wenig... Die Bluse 114 dafür um so besser. Die hingegen ist irgendwie nicht mein Stil. Und.. äh.. wo ist den auf Seite 35 das Grün? Mit filtern oder Farbmanagement zu spielen macht Spaß, ich weiß. Aber wenn dann weder Farbe noch Schnitt zu erkennen sind... wirds lästig. Bluse 117 verspricht "unter den Drapierungen sucht man vergebens nach kleinen Pölsterchen". Mag daran liegen, das der Schnitt nur bis Größe 44 drin ist. :o) Aber ich wette, bei mir würde man weder die kleinen noch die größen Pölsterchen drunter vergeblich suchen... Ah... die "Angebliche Stars tragen Mode" Seite...warum nennt sich diese Rubrik eigentlich "highlight"? Der Peinlichkeiten? Leggins waren in den 80ern auch keine Modesünde, das wurden sie erst in der Nachschau der 90er. Und in zehn Jahren wird man die aktuelle Legginstragerei wieder mit dem gleichen peinlich berührten Blick betrachten, wie heute die der 80er. *g* Und mal ehrlich... von den abgebildeten Damen (die mir wie übliche alle gänzlich unbekannt sind) sieht nur Mila Jovovich gut aus. Und die kann nun mal einfach alles tragen, wenn es sein muß, auch nur ein paar Bandagen. *g* In diversen langweiligen beigetönen kommen die "basics" daher. Jetzt erkennt man auch Jacke 115 erstmals gut. Hm... so ist das gedacht... hat vielleicht doch was. (Wobei der erschreckte Blick des Models vermuten läßt, daß sie sich darin nicht so wohlfühlt. Bluse 117 mit der Schleife über dem Bauch. Ne, auch nicht in weiß. Mantel 112 hingegen ist in beige ein echtes Basicteil. Nicht aufregend, aber Jahre oder gar Jahrzehnte lang tragbar. Und nie verkehrt angezogen. Verflixt, ich brauche dringend wieder so einen Standardmantel... wenn ich jetzt so dran denke... Die Accessoires in beige sehen naturgemäß eher fade aus... mit Ausnahme des Handies vielleicht... aber braucht man so was vergoldet? Bißchen proll-protzig, oder? Ah ja, mit Rock 118 nie schräg irgendwo anlehnen... dann klappen die Falten auf und es sieht nur bescheuert aus. Und weil ich die weite Hose mit den Aufschlägen sehe.... nie mit Schuhen mit Absatz tragen, zumindest nicht, wenn man die Angewohneheit hat, seine Füße mehr als einen Zentimeter über den Boden zu heben. Besonders treppab kann man den Absatz ganz prima im Aufschlag einhaken... :o) Die Mode-ideen haben was von "die Redaktion ist im Urlaub, wir müssen die Seite noch voll bekommen". Ausgelutschte Ideen und hingekritzelte Zeichnungen.... gähn "Müllerschön"? Reizender Name... der ist echt? Egal, die etwas überladen Stickereien aus Perlen und Halbedelsteinen passen dazu. Und das exclusiv-design Kleid sieht zumindest auf der Zeichnung ganz allerliebst aus. (Warum denn schon wieder nur bis Gr 42??) Leider erkennt man auf dem Bild dermaßen gar nichts, daß man sich schon fragt, ob die Paßform so schlecht ist, daß sie es so aufnehmen mußten? Sieht doch nocht mal das Bild als solches gut oder interessant aus... Uhren gähn habe ich eine ausführliche Sammlung..... ich bekomme welche, meist von wohlmeinenden Menschen, lege sie irgendwohin, bis die Batterie leer ist und lege sie dann in eine Schublade. Mit dem guten Vorsatz, mal wenigstens von einer die Batterie wechslen zu lassen und auch mal wieder eine Uhr zu tragen. Was ich dann wieder vergesse. Uhren sind unbequem und es gibt überall welche. Am Computer, auf dem Telephondisplay, im Büro, am Bahnhof... *g* Ähem... ja. Uhren sind nicht mein Accessoire. Die Internetseite bewirbt den Burda-Internetauftritt... und weist darauf hin, daß der jetzt unter www.burdafashion.com zu finden wäre. Und was passiert, wenn man das in den Browser eingibt? Genau... man wird auf www.burdamode.com umgeleitet... *ggg* Das mit dem Timing üben wir nochmal, oder?  Ah, die Plusmode... Jeans ist jetzt aus meiner Sicht ein eher langweiliges Thema... aber gleich die ersten Modelle, Jacke, Bluse und Hose könnten mich verlocken. Der Patchworkstoff der Jacke... hm... müßte man doch auch selber machen...? bißchen mühsam, okay... aber könnte was zum Reste aufbrauchen sein.... Die Hose im klassischen Jeansschnitt aber wieder mit Elasthan... gut, dann nicht... und die Bluse mit den formenden Abnähern... ist es einfacher, den Burdaschnitt für meinen Körper zu ändern oder gleich den passenden Ottobre-Schnitt zu nehmen und dem die Abnäher zu verpassen? Bei dem Ensemble schreit meine Maschine nach mir... Rock 128... Jeanspasse mit Rockbahnen... na gut, hatten wir schon... und die hohen Hosenaufschläge... (nachdem der Rest der Modewlt sich von Turnups verabschiedet hat, "dürfen" die Dickerchen auch mal, oder wie?) Machen garantiert kurze Beine... VV Rouleaux... schade, nicht in Paris sondern in London... ein Laden nur mit Bändern und Borten... andererseits.... gut, daß der nicht an meinem Weg liegt. Das wäre gar nicht gut für mein Portemonnaie... :-) Im "extra" geht es diesmal um Schwangerschaftskleidung. Brauche ich zwar leider nicht, aber Ausgeh- und Abendmode für Schwangere, die wirklich modisch ist und gut aussieht... Hut ab! (Und es muß ja auch für Schwangere zum Ausgehen nicht unbedingt schwarz sein...) Ach... schon der Kosmetik-Wellness-Kram? *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* *blätter* Hoppla! Die Reisereportage kommt ja noch... Zürich diesmal. Gut, war ich sogar schon mal kurz... Schokolade, Käse, Zürichsee, Alpen,... kennt man. och, nett, recht nett. Teuer. Sehr teuer.) Aber Mode...? Und noch wichtiger... Stoffe? Kurzwaren...? Was das Schneiderherz eben so höher schlagen läßt... Hm... weitgehend Fehlanzeige. Bißchen über Mode... eine (vermutlich unbezahlbare) Adresse für Seide... tja, Schade. Aber glücklicherweise plane ich keinen Zürichbesuch für die nächsten Zeit. (Was nichts zu sagen hat.... meine Reisen passieren ja gerne ungeplant... :o) ) Passend zur Schwangerschaftsmode auch noch die Taufmode fürs Baby. Hm. Die überweiten Overalls mit den Mega-Puffärmeln sehen ja wieder aus wie in den 80ern und frühen 90ern. Dann kann ich meine alten Baby-Burdas wiederverwenden... falls ich mal wieder ein Geschenk brauche. Ne, der Rüschenoverall sieht aus wie ein Wildgewordenes Sofakissen, kein Wunder, daß das Baby recht zweifelnd guckt... ;-) Die Taufkleider reißen mich leider auch nicht vom Hocker... die Schühchen mögen aber als passendes Babygeschenk nützlich sein. Den kreativ-Teil könnte man auch mit "Home-Decoration" überschreiben. Afrika.... und was am Bestellvorgang kreativ sein soll erschließt sich mir dann auch nicht.... Meine Afrika-Decken vom Markt in Frankreich sind schöner. :o) Das war's dann auch schon für diese Mal... Und meine Bewunderung für alle, die mein Geschreibsel bis hier hin mitgelesen haben...
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Freitag, 20. Juli 2007
Gut, färben im Topf gibt marmoriertes Garn. Färben im Backofen ermöglicht etwas mehr Kontrolle über den Farbauftrag. (Wenn man die richtige Farbe nimmt... sonst gar kein Farbauftrag... *g*)
Aber Kontrolle ist langweilig. Was passiert eigentlich, wenn man ein dickes Knäuel färbt? Wie werden die Farben die Wolle durchdringen? Welche Mischtöne ergeben sich? Keine Ahnung? Ich auch nicht. Also probiere ich es aus. Der Plan ist, mit einem dicken Knäuel anzufangen, es mit der hellsten Farbe (also gelb) zu übergießen, die Farbe zu fixieren, das gefärbte abzuwickeln, orange drüber zu gießen, fixieren,... bis alles Garn gefärbt ist. Mal sehen, was dabei herauskommt. Zuerst wickle ich aus einem Strang Wolle ein dickes Knäuel. Nicht zu fest, die Farbe soll ja ein Stück durchdringen können. Und ich wässere das Knäuel gründlich in Essigwasser. Dann brauche ich ein Gefäß, das nicht viel größer ist als meine Wolle, denn die Färbung soll ja nicht zu blass werden. Mit etwas Gewalt geht das nasse Wollknäuel in meinen Meßbecher. (Aus Glas und hitzefest... perfekte Voraussetzungen. Eine gelbe Farbtablette aufgelöst, drübergegossen... oh, bereits die oben liegende Hälfte des Knäuels saugt den Farbstoff komplett auf. Unten kommt nur klares Essigwasser an. Gut, Knäuel gedreht und auf der anderen Seite mit oranger Farbe gegossen. Ein Teller als Deckel drauf und zehn Minuten in die Microwelle.  Danach die Microwelle putzen, der Teller schließt natürlich nicht wirklich dicht. a die Farben die glatte Oberfläche der Microwelle nicht färben, geht das rausputzen einfach. Nur heiß ist das Wasser.... *autsch*) Danach das heiße, bunte Knäuel mit einer Gabel aus dem Meßkrug fischen und unter kaltem (!) Wasser abkühlen. Wirklich auswaschen kann man es in dem Zustand nicht. Bißchen durchrücken. (Vorsicht... heiß. Immer wenn man drückt, kommt es wieder heiß...) Anschließend abwickeln und gleich wieder zu einem kleinen Knäuel wickeln. Wie lange eigentlich abwickeln... hm... ungefähr bis das erste komplett ungefärbte Stück Wolle zum Vorschein kommt. Alles so ein bißchen mit Gefühl. Das verbleibende große Knäuel geht dann wieder in den Meßbehälter. Jetzt paßt es auch ohne Gewaltanwendung hinein. :o) Das kleine Knäuel kommt in eine passende Tasse. Wie gut, daß Arcopal auch hitzefest ist. Über das große Knäuel kommt jetzt eine aufgelöste rote Färbetablette. Dann wieder der Teller-Deckel drauf und in die Microwelle. STOP! Was ist mit meinem kleinen Knäuel? So ohne Wasser... könnte das anbrennen? Keine Ahnung, wahrscheinlich nicht, weil es ja noch sehr naß ist. Trotzdem... keine Risiken, lieber gieße ich in die Tasse auch etwas Wasser. Aber jetzt darf die Microwelle wieder für zehn Minuten loslegen. Danach die Prozedur wiederholen: Unter kaltem Wasser notdürftig auswaschen. Auf das kleine Knäuel *Autsch, das ist auch heiß* wickeln. Und dann das große ungefärbte Knäuel in den Glaskrug... äh... Moment, das ungefärbte Knäuel ist ja inzwischen das kleine.
Praktischerweise ist es Lebensmittelfarbe die auf Geschirr nicht haftet, also dient diesmal die Tasse als Behälter für den noch zu färbenden Rest. Die blaue Farblösung ist ziemlich konzentriert, denn viel Flüssigeit hat in der Tasse nicht Platz. Und einen Teller als Decke drauf, das spart das Putzen der Microwelle. Auf der Tasse schließt das stapelbare Geschirr nämlich recht dicht ab. :o) Und wieder zehn Minuten auf höchster Stufe. Usw. pp.
Beim Abwickeln zeigt sich, daß für die grüne Farbe kein Platz auf der Wolle mehr ist. nur noch wenige Sprenkel sind ungefärbt geblieben. Und dann muß man das ganze Knäuel irgendwie kalt bekommen (kaltes Wasser hilft) und auswaschen. Was nicht ganz einfach ist, denn dazu braucht mal es als Strang. Man muß also die nasse Wolle *trief tropf* zum Strang wickeln. Über den Eßtisch geht nicht, denn der verträgt keine patschnasse Wolle. Der Boden im übrigen auch nicht. Bleibt die bewährte Methode über den eigenen Ellenbogen... ne, zu naß. Aber in der Dusche finden sich wickelfähige Befestigungspunkte in wasserfester Umgebung. Gut Auswaschen kann man den Wollstrang da dann auch. Und da hängt sie, meine Regenbogenwolle! Leuchtende Farben, viele sanfte Mischtöne, gleichzeitig Farbsprenkel nebeneinander. Alleine wie sie so hängt gefällt sie mir, Mal sehen, wie sie sich verstricken wird.... einfach von unten nach oben ein Farbverlauf? Ne, zu langweilig... Aber was ich damit mache... verdient einen eigenen Eintrag. Also bleibt dran! ;-)
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Mittwoch, 18. Juli 2007
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Dienstag, 17. Juli 2007
... aber so was von "war wohl nix!". Nachdem meine Färbeexperimente mit der Eierfarbe ja sehr erfolgreich verlaufen waren, dachte ich, ich könnte auch mal meine Seidenmalfarben durchsehen. Wolle ist ja auch eine tierische Faser... sollte also gehen. Gemalt hatte ich damit glaube ich auch schon mal auf Wolle. Und irgendwo gelesen hatte ich auch schon, daß das geht. Also meine ganze restliche Wolle, etwa 170g oder 180g über dem Eßzimmertisch zu einem langen Strang gewickelt. iesmal soll das Endergebnis etwas größer werden.)
Dann meine bügelfixierbaren Seidenmalfarben mal durchgesehen... rot oder blau? Oh... blau habe ich gar nicht viel. Aber drei eher warme Rottöne (etwas Abwechslung, nach dem Himbeerrosa der Eierfarbe) dazu noch etwas braun... und vielleicht einen Goldgelben Farbtupfer? Ich wässere die Wolle mit etwas Essigessenz, lege das Backblech sehr, sehr sorgfältig mit aufgeschnittenem Bratschlauch aus und verteile die Farbe. Intensive, dunkle Töne. (Und vier leere Farbbehälter, sehr schön... denn Seidenmalen mache ich zur Zeit nicht. Schon seit vielen Jahren nicht mehr.) Dann das ganze in den Backofen. Tja. 15 Minuten bei 150°C sind wohl definitiv zu kurz. :o) Denn das Bild zeigt das Ergebnis... die Farbe ist so gut wie ausgewaschen. After my so far success with dyeing wool I decided to try another dye. I haven't been silk painting for ages, but I still own quite a lot of half-full tiny jars with silk-paint... So I choose four warm, deep red tones, a little golden-yellow and a bit of brown. Putting it over the wool and then I put the wool it in the oven. Lesson learned: 15 Minutes on 150°C is either zu short or to cold for that kind of paint. :o) There is a little touch of colour in the wool... but dark red... is something different. Eine echte Katastrophe ist es nicht, denn ich werde sicher mit rot drüberfärben können. Allerdings erst nächsten Monat... denn meine roten Farben habe ich aufgebraucht und diesen Monat sieht das Budget keine überflüssigen Extraausgaben mehr vor... Luckily the wool is still quite clear, so I hope it will be no problem to paint it again in dark, red tones. And leaving it in the oven a good deal longer. Like... one hour? And maybe at a higher temperature. But not before August... I've used up all my red silk painting and the budget for "not so important fun items" is... well... let's talk about it again next month. :o)
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Montag, 16. Juli 2007
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Sonntag, 15. Juli 2007
Mein Challenge-Rock sitzt so schief auf meiner Taille (bzw. meine Taille verläuft so schief...), daß ich zur Längenbestimmung erst mal den nächsten Besuch von Frau mhs abwarten muß. Mit ihrem Rockabrunder. Also erzähle ich, passend zu den heutigen Temperaturen mal wieder was übers Wolle färben. (Heute habe ich nämlich was ähnliches gemacht, nur mit anderen Farben...) I can't go on with my challenge skirt, because my natural waist is much higher in the back than in the front. It will have to wait until Frau mhs visits me the next time. So I go on telling about my experiences with dying wool. This time in the oven, perfect for todays hot weather... I was doing it again today, only using a different kind of dye. We'll see what comes out... Das Färben in der Mikrowelle hatte also schon mal funktioniert. Als Ostern nahte, kaufte ich diesmal ein Paar Tüten Farbtabletten mehr, für wo am nötigsten, sozusagen... Jetzt hatte ich in anderen Blogs auch gelesen, daß man die Fixierung auch im Backofen machen könnte. Damit wären die Farben auch besser zu kontrollieren.
Nun, ich mag es ja, wenn es wild zugeht, aber ich hatte jetzt einige Tabletten der Farbe orange übrig. Was eine schöne Farbe ist, sich auch prima mit gelb mischen läßt... was aber beides Farben sind, die in meiner Garderobe nicht wirklich vorkommen. Also dachte ich mir... statt sanfter Übergänge mal etwas kontrastreicher an die Sache ranzugehen. Mit Komplementärfarben. (Keine halben Sachen, wenn, dann richtig... *g*) Damit ich die Farbe aber auch wirklich auf der Wolle verteilen, unterschiedliche Flächen schaffen konnte, mußte ich erst einmal längere Stränge wickeln. So wie ich sie gekauft hatte, waren sie ideal für die Mikrowelle, aber das Backblech bot doch mehr Platz. Also mußte der Tisch herhalten. Der Auszug, um genau zu sein. (Ja, ich weiß, die Tischplatte ist in keinem guten Zustand. Der Tisch ist alt. Die Tischplatte ist sauber. Und das ist der Grund, warum mein Eßtisch selten ohne Tischtuch sein darf. :o) ) Zusammengebunden habe ich den Strang gleich, während er noch um den Tisch gewickelt war, das erschien mir zweckmäßiger. Danach wurde das Backblech erst mal von den gesammelten Tiefkühl-Pizza-Resten der letzten Monate gereinigt und mit Bratschlauch ausgelegt. (Aufgeschnittener Bratschlauch.)
Es ist zwar Lebensmittelfarbe, aber wer weiß, wie mühsam das ist, das Blech wieder zu putzen? So wird alles auf einen Schlag entsorgt... Auch diesmal hatte ich den Wollstrang vorher gut eingeweicht, aber mit weniger Essig im Einweichwasser. Die Farbe sollte sich ja nicht so sehr vermischen. Zuerst habe ich zwei orangene Färbetabletten aufgelöst (hier jetzt wieder mit einer guten Portion Essigessenz) und dann eine blaue. Zuerst die orangene Farbe darübergegossen, dabei zwei Stellen freigelassen und über die freigelassenen Stellen die blaue Farbe. Zwischen den Farben habe ich etwas "weiß" gelassen, weil ich den Verdacht hatte, das würde noch "zuwachsen". (Was es auch tat.) Da der Wollstrang so nicht ganz in Färbeflüssigkeit liegt, sah besonders das Orange etwas ungleichmäßig aus und ich habe es noch kurz "einmassiert". An der fertig gefärbten Wolle war der Effekt dann auch nicht mehr zu sehen. Und dann in den Backofen. Halt! Was passiert eigentlich, wenn die Farbflüssigkeit vertrocknet? Besser das ganze Backblech noch mit Alufolie einpacken... Dann bei 150°C in der Einstellung "Multiheißluft" (Also rein Heißluftumwälzung, ohne Ober- oder Unterhitze) für gut zehn Minuten in den Ofen. Vorheizen ist bei meinem Herd in dieser Einstellung nicht nötig. Bei Ober- und Unterhitze würde ich vorheizen.) Bibbernd davor sitzen, in der Hoffnung, daß das wirklich funktioniert und die Wolle nicht anbrennt... *Uff* Es hat funktioniert. Ich habe dann Blech und Wollstrang noch eine Weile auskühlen lassen, bevor ich die Wolle in klarem Wasser ausgewaschen habe. 150°C ist doch recht... warm. *g* Jetzt ein Bild vom fertigen Wollstrang wäre schön... leider... leider... ich hatte vier bunte, gefärbte Stränge so schön in einer Schale dekoriert (dann ist es "Homedec" und zählt nicht zu den überbordenden Wollvorräten... *g*), wochenlang... und zuerst dachte ich jedesmal, 'mußt du noch photographieren', bis ich das so oft gedacht hatte, daß ich absolut davon überzeugt war, es schon photographiert zu haben. Was nicht der Fall war. *schnüff* Aber... ich habe es schon verstrickt!
Bei der Wolle war ich besonders gespannt, wie sich das Muster entwickeln würde. Die Farben kommen auf dem Bild übrigens nicht sehr gut raus. Die Farbtöne sind ziemlich anders. Aber der Kontrast knallt... ) Um den Kontrast zwischen den Farben noch zu verstärken und weil ich ja ein Fan von Strukturen bin, habe ich, immer wenn blauer Faden kam, diesen glatt links gestrickt. Der Rest ist glatt rechts genadelt. Dieses Muster hat mir schon beim Stricken ganz besonderen Spaß gemacht, weil ich sozusagen bei jeder Masche neu entscheiden mußte, wie ich sie stricke. Besonders bei den "Übergangsfarben", die ja nicht ganz zu vermeiden sind. Ist das schon blau? Oder noch nicht blau genug? Manchmal sah man auch erst eine oder zwei Reihen später, daß es anders besser aussähe. Dann hieß es nachbessern. Aber eine oder zwei Maschen kann kann man schon mal fallen lassen und neu hochstricken. Und so sieht das ganze dann nach den obligatorischen Runden in der Waschmaschine aus.
Ein interessant strukturierter Filz, der etwas blasser in den Farben geworden ist, aber dafür an Struktur gewonnen hat. Bei diesem Stück hatte ich Knötchenrandmaschen gemacht, das erwies sich als nicht so ideal, denn der Rand wellt sich, ist also länger als das restliche Strickstück. Faszinierend ist auch, daß das Schrumpfverhalten bei den großen Stücken doch deutlich von den Probestücken abweicht. Die Schrumpfung ist schwächer als erwartet, besonders in Querrichtung. Aber das macht in diesem Fall nichts, im Gegenteil. Und die Idee, die Farbe das Muster vorgeben zu lassen gefällt mir mit jedem Blick besser. Ich hoffe, ich finde Zeit, noch mehr in diese Richtung zu experimentieren.
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Samstag, 14. Juli 2007
Den Rock habe ich jetzt entlang der neuen Nahtlinien genäht und anprobiert. Er ist in der Taille immer noch etwas weit, aber da ich meinen Bund gerne elastisch arbeite, um Tages- und sonstige Schwankungen zu berücksichtigen reicht mir das so.
Jetzt muß allerdings die neue Nahtlinie auf den Schnitt zurückübertragen werden, weil ich ja den Schnitt hinterher für einen passenden Rock nutzen möchte. Hat man den Schnitt auf Folie, ist das aber ganz einfach: Das Folienschnitteil passend auf den Stoff feststecken und die neue Nahtlinie nachzeichnen. Da der Vogue-Schnitt, den ich als Grundlage hatte, die Nahtzugabe schon enthält, kann ich die Folie genau an der Schnittkante des Stoffes auflegen, die Paßzeichen zeigen mir recht genau, wo. I've sewn the test-skrit with the alterations and the waist now fits the way I want it. As I'm using plastic film for my patterns this is very easy to do: Pinning the film on the fabric and tracing the new stitchline with a marker for plastic. Danach zeichne ich mir eine neue Nahtzugabe an, 1,5 cm von der neuen Nahtline entfernt. An die neue Schnittlinie kommen auch wieder Paßzeichen, denn die werden beim Abschneiden verloren gehen.
Damit hinterher beide Teile (im Bild das Vorderteil und ein Seitenteil) an der Teilungsnaht wieder genau passen, lege ich das Vorderteil, an dem ich die neue Nahtlinie markiert habe, auf das Seitenteil. Zum Ausrichten benutze ich die alten Paßzeichen. Dann stecke ich beide Folienlagen zusammen. Die neuen Paßzeichen werden übertragen. Da die Folie durchsichtig ist, kann ich das ja auf jeder Seite machen, muß also mein "Sandwich" nur wenden und von der Rückseite durchzeichnen. Zuletzt schneide ich die beiden Folienschnitteile gemeinsam ab. Dann paßt die Teilungsnaht in Form und Länge auf alle Fälle. Now I have the new stitchline (red line) traced to the middle front pattern. The Vogue pattern does include the seam allowance so I have to mark new seam allowances, 1,5 cm apart from the new stitchline. To assure that the side pattern matches this seam, I pin the two plastic patterns together, as I would to this with fabric. Right sides facing. The old marks for the notches (blue) are helpful. Then I trace the new marks to the side pattern, too. And cut both patterns as one. Next thing was to finish the waist and then decide about the length of the skirt. At this moment I am actually wearing the skirt, to see, where the waist of the skirt ends up on my body. Then I can fix the lenght. Inzwischen habe ich die Taille fertig gemacht und trage den Rock gerade, um zu sehen, wohin der Bund rutscht. Dann kann ich über die Rocklänge entscheiden.
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Paris-Aachen Challegen 2007
Rock
Änderung auf Schnitt übertragen
Donnerstag, 12. Juli 2007
Hansaring - Porz (Rhein) (S-Bahn) - Fahrplan 10.48 - 11.03 - Realzeit 10.51 - 11.17 (14 Minuten Verspätung) Porz (Rhein) - Köln Ehrenfeld (S-Bahn) - Fahrplan 13.33 - 13.55 - Realzeit 13.36 - 13.55
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Mittwoch, 11. Juli 2007
Aachen Hbf - Köln Ehrenfeld (RE) - Fahrplan 21.49 - 22.35 - Realzeit 21.50 - 22.35
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Dienstag, 10. Juli 2007
Dzdzdz... beinahe hätte ich doch vergessen, etwas ganz Wichtiges zu zeigen!
Ich habe am Sonntag nämlich von Silvia ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bekommen: Diese wunderbare Box mit Rosen. (Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat... ich liebe Rosen... *g*) Und Silvia hat dieses wunderbare Talent, Dinge zu finden, die ich "eigentlich" nicht mag (Was soll ich mit so einer Stoffbox? Staubfänger...) und sie genau so zu gestalten, daß ich sie liebe! Danke Silvia! ich weiß nur noch nicht, ob die Box auf meinen Schreibtisch kommt oder aufs Nachtkästchen. Für das Schlafzimmer planen wir ja eine Umgestaltung, die rot beinhaltet.... (Okay, wir planen das seit Jahren.... darauf warte ich besser nicht.) I'd nearly forgotten to tell you something about sunday: I got a late birthday present, this wonderful box with roses. id I tell? I just love roses... No, I think in English I haven't said that so often... :o) ) And Silvia has an amazing gift: She chooses things, that I "normally" wouldn't like (like fabric boxes... what are they good for, besides collecting dust...?) and makes them in a way I just love! Will I put that box on my working desk or on my bedside-table? Hard choice... Allerdings war das noch nicht mal alles... in dem Schächtelchen waren noch einige Borten von Kafka.
Einige meiner Lieblingsborten, um genau zu sein... And that wasn't all - there was something in the box: more roses, on "Kafka" ribbons. Non German readers might not know: Kafka is a German Company weaving ribbons on old 19th century looms. They (re)produce classical designs, but also create modern ones. The ribbons are all very well made and of a very high quality. And I just love them! Silvia sells some in her shop, so lucky me... :o)
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Sonntag, 8. Juli 2007
Viel los ist bei unserem Nähbrunch ja immer, aber so lebhaft wie heute habe ich es glaube ich noch nie erlebt.
Wir hatten einen Neuzugang, wir hatten "aus der Versenkung wieder aufgetaucht" und wir hatten natürlich die "üblichen Verdächtigen". Angefangen hat es ruhig, so gegen halb elf, als ich kam, waren wir erst mal zu viert und ließen es bei der ersten Tasse Kaffee langsam angehen. Our "Nähbrunch" (Sewing-Brunch) today was amazing. We meet about every six to eight weeks, alternating between a cafe in Cologne and a shop in Aachen. In Aachen we can sew, too, in Cologne we just talk.  But this time we talked more than usual, at least I got that impression. Our last meeting in Cologne was quite some time ago, and evidently we all hat missed something. So everybody tried to talk to everybody at the same time... and from one end of the table to the other.... Aber auf einmal waren dann alle da... und dann ging es rund. Das Buffet im Cafe Duddel (das jedesmal extra extra für uns gerichtet wird) wurde gestürmt und gleichzeit versuchte jeder mit jedem zu reden. Bevorzugt mit jemandem, der mindestens schräg gegenüber war. Oder gleich am anderen Ende des Tisches. :o)  Das letzte Treffen in Köln liegt ja jetzt schon lange zurück und offensichtlich hatten wir alle mehr als Nachholbedarf. Der Geräuschpegel erinnerte mich jedenfalls eher an alte Uni-Mensazeiten, als an ein gemütliches, kleines Cafe. Aber natürlich war es trotzdem gemütlich. Wichtiger Programmpunkt neben dem Reden war übrigens stricken. Die Mehrzahl der Nähbrunchler ist wohl inzwischen drauf gekommen, daß Stricknadeln und ein Knäuel Wolle eigentlich immer in die Tasche passen und daß sich Stricken mit Reden hervorragend verträgt. As we cannot sew in the cafe more and more of us started knitting... And we bring our new books to show them to each other. The result is very often, that I'm spending money... "New Victorian Lace" is on my wish list. I don't know when... but I have to buy it one day. I just love all kinds of scarfs, the bigger the better, and things like that... So war es nicht überraschend, daß diesmal nicht nur Nähbücher gegenseitig beguckt wurden, sondern auch Strickbücher herumgingen.
Die üble Wünsche weckten. Zumindest bei mir. "New Victorian Lace" muß auf meine Wunschliste... Ich liebe Schals und Stolen. Wo auch immer ich die noch hinpacken will, in meinem Schrank....) Diese beiden hatten sich übrigens auch eine Menge zu erzählen, auch wenn das Bild anders suggeriert. Aber es passierte ja wieder so vieles gleichzeitig, daß man die Aufmerksamkeit einfach in alle Richtungen gleichzeitig verteilen mußte. That's what happens, when you try to catch up with all conversation going on... you don't know, where to look at. Unser Tauschtisch war durchaus belagert, aber nur wenige Stöffchen wechselten den Besitzer. Irgendwie versuchen wir gerade alle, unsere Stoffberge etwas abzubauen und widerstanden so vielen Verlockungen. We also swaped fabrics and notions... all those wonderfull things one buys for one reason or the other... only to find out later, that the fabric is still great, but for another person. Or you're children have outgrown, before you could sew it. All that stuff. This time, I have to admit, only few things were exchanged. We are all more or less on "fabric-diet".
Ganz unfleißig waren wir übrigens auch nicht... Wir haben einen Blazer abgesteckt.
Einige historische Schätzchen (wie Bündchenware, vor Jahrzehnten im Werksverkauf einer renomierten deutschen Firma erworben) wechselten allerdings doch den Besitzer. Oder die Besitzerin. Letztlich kommt der "Jäger und Sammler"-Trieb dann doch immer durch. Hm... irgendwer wollte auch noch eine Schnittfrage stellen. Später... aber das ist wohl untergegangen.) Ich bin jetzt jedenfalls ziemlich platt, von all den heutigen Eindrücken. aber in ein paar Wochen treffen wir uns wieder. *g*
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Stofftausch
Cafe Duddel
Samstag, 7. Juli 2007
Wenn es um Änderungen am Kleidungsstück geht, hört man oft den Ratschlag, das Teil auf links gedreht anzuziehen und dann so abzustecken. Weil man so die Markierung gleich auf der richtigen Seite hat. Das klingt erst mal logisch, hat allerdings auch einige Nachteile. Angefangen dabei, daß man einen symmetrischen Körper benötigt. Was von Natur aus bei praktisch keinem lebenden Wesen der Fall ist. Die Tatsache, daß die meisten Menschen eine bevorzugte "Arbeitsseite" haben und sich daher Muskeln und Körperhaltung im Laufe des Lebens immer stärker einseitig entwickeln macht die Sache nicht besser.
Und bei dicken Stoffen kann es bereits einen deutlichen Unterschied machen, welche Stoffseite die "Innenkurve" und welche die "Außenkurve" um den Körper beschreibt. Aber das ist auch gar kein Problem, denn auch ein von rechts abgestecktes Kleidungsstück hat links Markierungen. Man muß nur wissen, wo... ;-) Mein Rock ist, wie üblich, in der Taille etwas weit. (Auch wenn die Taillenweite laut Schnittmuster eher etwas eng sein müßte. Aber "Selbstmessungen" sind immer etwas ungenau. Und seit meiner letzten "Fremdmessung" hatte ich einen gewissen "Zugewinn". :o) )Da ich den Reißverschluss schon eingesetzt habe und überdies die seitlichen Abnäher eigentlich genau da sind, wo sie hin sollen, entscheide ich mich, den Rock an den vorderen und rückwärtigen Teilungsnähten enger zu stecken. My test-skirt is a little to large at waist. So I have to pin-fit it. Very often I read the advice, to wear a garment left side out for pinfittig, because then the new stichlines will be marked on the left side. Only no living beeing is completely symmetrical, so this method has it's limits. But thats no problem, because pinfitting on the right side of the garment produces marks on the left side. If one knows how to to it. I decide to bring in the waist not at the side seam/dart, but at the four seams at front and at the back. The picture shows, how the front looks after pinning the excess fabric from the right side. Nachdem ich den Rock von rechts abgesteckt habe, drehe ich ihn auf die linke Seite.
Und siehe da, wenn man den Stoff an der frisch gesteckten Stelle auseinanderzieht erkennt man die Stecknadel. Das sind die zwei scheinbar weißen Punkte innerhalb der rot gepunkteten Linie. Natürlich sind meine Stecknadeln nicht weiß, sondern aus glänzendem Metall. Aber wenn man den Blitz benutzt, ist eben das der Effekt. :o) Hier muß die neue Nahtlinie hin. After turning the skirt to the left side I can clearly see the metall of the pins. On the picture it's the white spots inside of the red dotted "circle". It's not rond enough to be a real circle, but I think you get the idea :o) And of course my pins are not white, but metallic, but I had tu use the flash and the reflection of the light makes it look white instead of "metall". And that's the place, whre my new stitching line has to be. Da wo die Stecknadel unter dem Stoff steckt, reibt man einfach mit Schneiderkreide oder einem Kreidestift darüber.
Die Stecknadel ist hart, also bleibt die Kreide mühelos genau da haften. Auf dem Bild sieht man den Kreidestrich leider nicht besonders gut, aber das hellere neben dem weißen Punkt, das ist der Kreidestrich. The next step isn't complicated at all. Just marking the placement of the pin with chalk. Or whatever you like. But tailors chalk (is that the word?) is perfekt, because it rubs of easily on the pin that is under the fabric. Dann entferne ich die Stecknadeln und habe perfekte Markierungen auf der linken Stoffseite. Da bei dem Rock die Linienführung recht klar ist, habe ich nur wenige Stecknadeln benutzt. 
Bei komplizierteren Teilen kann man natürlich mit beliebig vielen Nadeln stecken. After removing the pins you have perfect and clear marks on the left side of the fabric. As it is not a very complicated alteration I only used few pins. But of course you can use as many as you like to get more marks. Zuletzt verbinde ich noch die Markierungen zu einer neuen Nahtlinie. In diesem Fall einfach frei Hand.
Bei komplizierteren Formen kann aber ein Kurvenlineal auch gute Dienste leisten. Last step: Connect the mark to form a new stitchline. I didn't use a curve, but if you have one you can use it, of course. Als nächstes werde ich den Rock mit den neuen Nahtlinien nähen, die alten auftrennen und sehen, ob er paßt. Falls ja, werden die Änderungen auf den Schnitt übertragen. Ich will ja den eigentlichen Rock gleich nach einem passenden Schnitt zuschneiden. Next thing is stitching the new lines and see, whether the skirt fits. If it does I can mark the new stitching lines on my pattern and go on with the test-skirt.
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Freitag, 6. Juli 2007
Kreativ kann man ja nicht nur mit Textilien sein, sondern auch mit Teekisten, Mülleimern, Besen, Feuerzeugen,... Acht Freaks mit seltsamen Frisuren und schmutzigen Klamotten sowie jede Menge Haushaltsgegenstände... und nach gut eineinhalb Stunden ohne Pause denkt man "oh, schon vorbei?". Nein, STOMP entzieht sich jeder Beschreibung. Sind sie Tänzer, Percussionisten oder Clowns? Irgendwo dazwischen oder alles zusammen, vermute ich. Jedenfalls tanzen sie und die Musik, den Rhythmus machen sie dabei selber. Mit allem, was sie zur Verfügung haben. Vom eigenen Körper bis zu Gummischläuchen, Mülltonnen, Feuerzeugen, Teekisten, Zeitungen,... es ist unglaublich und unbeschreiblich. Immer noch, denn ich habe 1999 in Paris schon mal eine Aufführung gesehen. Angemessene Worte für das Spektakel habe ich trotzdem nicht. Wenn ihr in Köln und Umgebung seid: Stomp gastiert noch bis zum 15.07. in der Philharmonie. Verpaßt sie nicht! STOMP in Cologne wont help the English readers... but if this performance ever comes to your region... don't miss it! They're amazing, funny,... undescribeble... just go and see and hear for yourself!
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Geschrieben von arthur um 16:09 Uhr in Allgemein
Donnerstag, 5. Juli 2007
Hi Ric, are you still listening? ;-) Other English readers are more than welcome, of course!) This time I better tell you now about my knitting , the last time I was at metropoleparis-Club. Instead of waiting for you, to ask me in three or four month... As this is more or less the english version of mondays blog entry you'll find the pictures there... Okay, there was this story about dyeing the wool. Well, the pictures do not show italian spaghetti, but german wool. A simple, rather rough one, in "sheep-colour". The wool gets well tied, the it had to soak in a water with quite an amount of vinegar. (Cheap white one...) Meanwhile I search the rest of my Easter-Egg colour (brand name "Braun-Heitman", type "IRIS" , one tablett in blue, one in green and in the third mug one yellow and one blue, for a different shade of green. Again vinegar... plus hot water. The well soaked spaghetti wool comes in a pot (anyone a translation for the word "Glaskeramik"? I think its a kind of glass...?). The dye gets poured over it. I put the lid on the pot and than the meal cooks ten minutes in the microwave oven. Ready to serve. Nearly. After washing out any excess-dye and letting the whole thing dry. Then going to a metropoleparis-Club meeting and knitting a strange kind of cloth. Btw, ric, you are the only person who has a picture of the yarn and the knitting in its original colour! I forgot to take one. Well, not really forgot. I planned to take a picture so often, that after some time, I was completey convinced that Ihad taken a photo of the yarn. Well... I was wrong :-/ ) At home I threw the cloth in the washing machine at 60°C and after two cycles it had nicely felted. And the colour was much softer. The pictures are, as I said, below. But for tany, whose comment encouraged me, to write in English more often and other possible English readers (if there are any...): a fresh up to date picture of what the thing looks today. Because a felted piece of knitting is not the end... it's the beginning... ;-) Die nicht englischsprachigen Leser müssen sich keine Sorgen machen. Dies hier ist nur eine kurze Zusammenfassung zu den Bildern vom Montag. Ihr habt nichts verpasst. Außer vielleicht dem tagesfrischen Anblick des gefilzten Teils.... denn natürlich höre ich nicht mit einem Stück gefilzter Strickerei auf. Ich fange gerade erst an. ;-)
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Mittwoch, 4. Juli 2007
Leverkusen - Düsseldorf Hbf (RE) - Fahrplan 7.46 - 8.01 - Realzeit 7.47 - 8.02 (1 Minute Verspätung) Düsseldorf Hbf - Köln Hbf (S-Bahn) - Fahrplan 19.11 - 20.03 - Realzeit 19.12 - 20.05 (2 Minuten Verspätung)
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Dienstag, 3. Juli 2007
Leverkusen - Düsseldorf Hbf (RE) - Fahrplan 8.46 - 9.01 - Realzeit 9.10 - 9.27 (26 Minute Verspätung) Düsseldorf Hbf - Köln Hbf (RE) - Fahrplan 16.40 - 17.11 - Realzeit 16.47 - 17.20 (8 Minuten Verspätung) Auf der Strecke waren, die Verspätungen betreffend, die Auswirkungen der Streiks also nicht deutlich vom Normalbetrieb zu unterscheiden... :o)
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Montag, 2. Juli 2007
Von der Challengefront gibt es keine Neuigkeiten, ich habe den Reißverschluß bekommen. Dunkelblau gab es natürlich nur in 40cm lang, wie das in Billigläden halt oft der Fall ist. Aber kürzen geht ja immer. Doch zum Einnähen bin ich noch nicht gekommen. Wird vermutlich auch noch etwas dauern, mal sehen, wie ich morgen trotz Bahnstreik zur Arbeit komme... Aber über meine Wollexperimente kann ich weitererzählen: Challengewise no thrilling news. I got a zipper. But hadn't time to sew it in. And probabely wont have the next days. German railway is on strike so I'll see how I'll get to work tomorrow. And when. And when I'll be back... So I'll tell a little more about my "wooly" experiments. I'm plannig to write some English explanations one of the next days....) Da über Weihnachten natürliche keine Zeit für Experimente war und auch danach erst mal nicht, blieb die Wolle eine Zeit lang liegen. Ganz untätig war ich in der Zeit aber nicht, ich bin noch ein Stück tiefer in diverse Strickblogs abgetaucht und habe mich weiter eingelesen.
Dabei fand ich noch einige nützliche Hinweise. Tini war es glaube ich, die dringend empfahl, den Wollstrang an mehreren Stellen zu fixieren, damit man es hinterher nicht alles mühsam entwirren muß. (Falls es ein anderes Blog war: Sorry, ich weiß es wirklich nicht mehr genau. Ich lese ja viel...) Die Wolle hatte ich ja zum Glück schon als Strang gekauft, mußte sie also nicht mehr wickeln. Aber an mehreren Stellen habe ich weißes Baumwoll-Häkelgarn (Irgendwann habe ich mal Filethäkele gemacht, ich muß ja immer alles ausprobieren... :o) durch den Strang geflochten und locker zugeknotet. Ich wollte ja keinen Fadenbatik erzeugen. Daher nur locker geknotet.
Das wäre ja auch mal noch eine Idee.... aber nicht für dieses Mal.) Im Ergebnis sollte das Garn marmoriert sein, mit sanften Farbverläufen. Damit die Farbe sich gut und halbwegs gleichmäßig in der Wolle verteilt, habe ich das Garn zuerst mal gründlich gewässert (Auch das eine Erkenntnis aus einem Blog. Ich weiß nur leider nicht mehr, aus welchem :-( ) und zwar in Essigwasser. ( Essigessenz, versteht sich. Essig ist für Weicheier. :o) ) Im Bild sind 100g Wolle in unserem Gästewaschbecken. Und: ja, das Wasser bei uns ist kalkig, wie der Wasserhahn verrät. Während die Wolle vor sich hinweicht (beieinmal Wasser nachfüllen, weil der Abfluss nicht dich war), wende ich mich in der Küche den Farben zu.
Nach einer Musterung der verbleibenden Farbtöne (immer noch die IRIS-Eierfarbe von Braun-Heitmann) entschließe ich mich zu einer Färbung im blau-grün Bereich. Orange wäre noch da gewesen, aber ich wollte erst mal sanft anfangen, bevor ich knallig werde. Außerdem paßt zumindest blau oft zu meiner Garderobe. (Auch wenn man es nicht meinen sollte, nachdem was ich in den letzten zwei Jahren genäht habe... aber meine Sachen sind langlebig und blau ist immer noch viel dabe.) Keine Ahnung, wie viel Farbe man nehmen sollte, aber ich löse mal eine blaue, eine grüne und eine blaue mit einer gelben Färbetabletten zusammen auf. Das sollte einen Blauton und zwei verschiedene Grüntöne geben. Da es sich um Lebensmittelfarbe handelt, die überdies problemlos abzuwaschen ist (ich färbe ja schon lange Jahre meine Eier damit, deswegen bin ich mir da so sicher), kann ich normale Kaffeepötte aus meinem Bestand nehmen. Die Farbtabletten werden zuerst mit Essigessenz übergossen und dann die Tassen zu etwa zu zwei Dritteln mit kochendem Wasser aufgefüllt. Das allerdings erst kurz vor dem Färben, die Farbe soll ja noch heiß sein.
Die Wolle lasse ich etwa eine Stunde im Wasser, dann wird sie etwas ausgedrückt und kommt in einen Topf. Sieht beinahe aus wie ein Topf Spaghetti, oder? ;-) Da ich die Microwelle verwenden will, kommt Metall nicht in Frage. Glücklicherweise hat mir eine Freundin mal einen Glaskeramiktopf geschenkt, den ich fast nie verwende, weil ich immer vergesse, daß ich ihn habe. *hüstel* Aber hierfür ist er ideal. Dann wird die Farblösung drübergekippt. Ich fange mit blau an, nehme dann den etwas helleren der beiden grüntöne und am Schluß den dunklen.
Dabei versuche ich zum einen, alle Fäden zu erwischen, zum anderen nicht durch die dunkle Farbe alles hellere zu überdecken. Also gieße ich teilweise von oben, teilweise mehr seitlich... und möglichst unregelmäßig. Ein bißchen drücke ich die Wolle dann noch durch, aber ganz vorsichtig, weil ich ja marmorierte Wolle haben will, nicht einfarbige in einem Zwischenton. Danach lasse ich die Wolle mit geschlossenem Deckel noch zehn Minuten "ziehen", anschließend kommt sie für zehn Minuten in die Microwelle, wie meine Teststücke. Heraus kommt tatsächlich leuchtend buntes Garn. Von dem ich mir sooo sicher war, daß ich photographiert hätte. Zumindest auf dem Strang, der ausgewaschen und zum Trocknen in der Dusche hing. Oder auf dem Balkon. Kommentar meines Herzblatts: "Äh... ich will ja nichts sagen... aber ist das nicht ein bißchen ungleichmäßig geworden?) Ist es, mein Schatz, aber das war Absicht. ;-) Dann lag das gefärbte Garn wieder eine Weile... mit anderen gefärbten Garnen, bei denen ich verschiedene Techniken ausprobiert habe. Da schreibe ich dann getrennte Einträge dafür. Bis ich Ende Mai mit meiner Mutter nach Paris gefahren bin. Im Zug durfte sie dann gleich mal den Strang halten, so daß ich mir ein Knäuel daraus wickeln konnte. Dieses habe ich dann mit meinen 6er Nadeln zu einem großen Rechteck verstrickt. Und, wieder Zuhause, in die Waschmaschine verfrachtet. Aud, du hattest recht, die Farbe wird deutlich blasser. Wenn man ein paar Meter mit einer Färbetablette färbt, ist die Sättigung mit Farbe vermutlich deutlich größer, als wenn man vier Färbetabletten für 100g Wolle verwendet. Ich konstatiere auch, daß der blaue Farbton offensichtlich der am wenigsten beständige ist, der grüne hingegen am besten gehalten hat. Trotzdem gefällt mir das Ergebnis gut. Ich werde es so verwenden können. Was das wird? Wie heißt es doch so schön: Stay Tuned! Wenn es so weit ist, werde ich es euch zeigen!
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Sonntag, 1. Juli 2007
Ein noch ungetesteter Schnitt (Vogue hin oder her) UND massive Veränderungen an demselben... das ohne Probemodell zu wagen wäre dann doch etwas... gewagt. (Oder einfach doof. :o) Summary in English? Please scroll down... ;-) Zumal ich nicht viel von dem karierten Stoff habe und ihn auch nicht nachkaufen kann.
Also krame ich aus meiner Stofftruhe erst mal ein uraltes Schätzchen hervor. Diesen dunkelblauen Baumwollstoff erstand ich weiland in Singen, als ich meine alte Singer zur Reparatur brachte. Ich hatte mir aus der Carina (ja, die gibt es nicht mehr) einen Hosenanzug mit weiter Hose und einer legeren Jacke mit Bindegürtel ausgeguckt. Und der Stoff kostete nur 3 DM/Meter, weil Schlußverkauf war. (Ja, gab es damals auch noch.) Das war... hm.... irgenwann zwischen 1991 und 1995, schätze ich. Leider dauerte die Reparatur mehrere Monate, weil das Ersatzteil so lange nicht beschafft werden konnte, also konnte ich den Stoff nicht vernähen. Und als ich die Maschine wieder hatte... genau, der Hosenanzug war für den Winter (mit Stoff aus dem Sommerschlußverkauf), selbiger aber bereits weitgehend vorbei, also nähte ich dann erst mal wieder Sommerklamotten. (Schnellnäherin war ich ja noch nie.) Und wie das so ist... bis zum nächsten Herbst gab es natürlich andere interessante Modelle. Wie das halt so ist, wenn man die Sachen aufhebt.
Der (vorgewaschene) Stoff wanderte also in den Schrank, von dort in eine Kiste, von dort nach Cham, von dort nach Bures sur Yvette, von dort nach Köln,... immer schön kühl und dunkel gelagert. Bis ich ihn so etwa 2002 wieder hervorholte, um meinem Herzblatt eine kurze Hose zu nähen. Und dann feststellte, daß der Stoff nicht nur im Stoffbruch eine deutliche helle Linie hatte, sondern all over unregelmäßig ausgeblichen war. ie kurze Hose gab es dann aber trotzdem, für den Garten taugts...) Im Nachhinein war ich dann froh, den aufwendigen Hosenanzug nicht gearbeitet zu haben.... wenn der Stoff in der dunklen Kiste schon ausbleicht... was wäre wohl beim Tragen im Sonnenlicht passiert? Jedenfalls habe ich jetzt einen geeigneten Stoff für einen Proberock. Das obere Bild (gewaltig farbverändert, damit man überhaupt was erkennt) zeigt das Seitenteil. Da stimmen jetzt natürlich die Angaben zum Fadenlauf auf dem Schnitt nicht mehr. *hm* Ich habe mich dafür entschieden, die Verlängerung des Abnähers im Fadenlauf aufzulegen. Da das vordere und hintere Mittelteil ja ohnehin schräg geschnitten werden, gleicht sich so das Karomuster vielleicht besser an. Oder so...
Gut zu wissen ist schon mal, daß bei einem 150cm breiten Stoff auch das Seitenteil auf einer Stoffhälfte Platz hat. Das erhöht meine Chancen, daß der Schnitt hinterher auch auf den Karostoff paßt. Sicher bin ich mir da allerdings nicht. Für Vorder- und Rückenteil habe ich den Stoff einfach im 45° Winkel gefaltet und die Schnitteile an dem so entstandenen Stoffbruch aufgelegt. Das Bild zeigt sozusagen das "Negativ", die übrige Stoffbahn. Das letzte Bild beweist: genäht ist der Rock schon. Allerdings konnte ich ihn noch nicht anprobieren. :-( Was mit natürlich fehlt ist ein passender Reißverschluss. Entweder sind sie zu kurz oder zu lang. Und einen teueren langen Reißverschluss für einen Proberock abzuschneiden... danach steht mir der Sinn gerade nicht. Denn das Anhalten des Rockes ergab schon mal, daß die Größe nicht ganz falsch liegen kann. Und daher habe ich vor, auch diesen Rock fertig auszuarbeiten (die Nahtzugaben sind schon versäubert), damit ich ihn hinterher tragen kann. Nicht gerade für elegante Gelegenheiten, aber um damit im Garten herumzuhüpfen wird er gut genug sein. Ich habe nämlich keine passenden Freizeitröcke mehr. Obwohl ich eigentlich immer sehr gerne Röcke getragen habe. Gefüttert wird er aber nicht werden, denke ich. Wirklich nur ein einfacher Sommerrock. Reißverschlüsse sind übrigens eine der wenigen Kurzwaren, von denen ich ein kleines Lager habe... und natürlich ist der passende trotzdem nicht dabei. Allerdings habe ich erfreulicherweise festgestellt, daß ich für den endgültigen Rock schon einen passenden liegen habe. Auch gut.) Morgen arbeite ich an der Hohen Straße, wenn ich Glück habe, komme ich zeitig genug raus, um es noch zum Schnäppchenmarkt am Gürzenich zu schaffen. Die haben günstige Reißverschlüsse... Untested pattern and alterations... I'm testing my new pattern first. The fabric I bought veeery long ago, in the 1990. It was on sale in theshop where I broght my old Singer sewing-machine to have it repaired. Well... repairing took three or four month and when I got my machine back it was time for sommerclothes. So I washed the cotton and it moved with me over the south of Germany, to France, back to Germany,... and when I wanted to use it about 2002 I found it hat plenty of ugly bleached spots. But for a test-garment it's still good enough. I finished the skirt this morning, but I couldn't try it on, because I have no fitting zipper in my stash. :o) And a fitting zipper I will need, because I intend to wear that skirt, too. Not for good, but for hanging around at home. If I'm lucky tomorrow I'll get out of work early enough to buy a zipper. Elseway it'll take some time. We'll see....
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