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Donnerstag, 31. Januar 2008
Schlafanzug fertig. Kaum zu glauben, aber wahr, ich habe meinem Pyjama gestern Abend die Knöpfe angenäht und heute ein Photo gemacht. Doch vor dem Knöpfe annähen steht das Knöpfe auswählen. Ich wollte ja für dieses Projekt möglichst nichts dazukaufen. Außerdem gibt es Mittwoch Nacht keine Knöpfe und heute im Rheinland auch nicht. Also zumindest hätte ich heute nirgendwo hingewollt, wo es vielleicht Knöpfe hätte geben können. Wenn es offen gewesen wäre...
I made it! My sleepwear got finished in January. Yesterday evening I did sew on the buttons and today I took a picture of the ensemble. But sewing on buttons means to decide before... I had intended to use material from my stash for this project. Plus Wednesday night places who sell buttons are closed. And today is not the day where I'd like to go to places that sell buttons. If they were open today.... (For those qho do not know carneval in the rhine-region: Today is the "cut tie" day. That is not the official name, the official name is "Weiberfastnacht", meaning womens carneval. So if you are a man and happen to be in this region the last Thursday of the carneval season, don't put on your good silk tie. Buy a one Euro ugly polyester thing. Or take a rotten one, that is about to fall apart. Because the city will be full of women with scissors who are waiting to cut your tie. They will not ask for your permission, neither will they accept a "no" or react on bidding. You're out of the house that day and wearing a tie? Well, that means your permission is granted... :o) ) Also ging ich mal in meiner Knopfkiste gucken. Die ersten Kandidaten waren transparente Knöpfe. Die waren schon an dem letzten Schlafanzug, den meine Oma mir genäht hatte. Was mindestens fünfzehn Jahre her ist. Und dessen Fasern letztes Jahr die Kohäsion verloren haben. Die Knöpfe aber waren noch gut. Naja, mit transparent macht man nix falsch, aber sie sind langweilig. So I've been digging deep in my button box. Candidate number one: transparent buttons. They were on the last pyjama my grandma had been sewing for me. (Like 15 years ago) And who just fell apart and had to be thrown away last year. But the buttons were still okay, so I kept them. Well... transparent ist never wrong, but quite boring. Nächster Versuch: schlichte weiße Knöpfe. Gar nicht so schlecht, aber was man auf dem Bild nicht sieht: Sie sind fürchterlich dünn und wirken auch genauso billig wie sie vermutlich waren. Ne, dafür ist der Stoff zu schön. Next one: simple white. Not too bad, but what you can not see on the picture: They are awfully thin and look as cheap as they probabely have been. Or even cheaper. No, not on that nice fabric. Der dritte Versuch war pink mit Rosen. Doch, das ist eigentlich schon ganz gut. Zu den bonbonfarbenen Streifen... nur, ein bißchen größer könnten sie sein... hm.. Third try: pink with roses. Nice, I like it. They match the candy coloured stripes well. Hm... might be a bit bigger still... Und der Gewinner ist...
genau, ganz andere. *g* Ich tauchte noch einmal in mein Knopflager und fand diese rosa-transparenten Blüten, die ein Stück größer sind als die anderen. Die hatte Silvia mal im Schlußverkauf und ich habe zugeschlagen. Genau richtig, um einem schlicht-langweiligen Schlafanzug noch einen kleinen Kontrpunkt zu verpassen. Der einzige Nachteil: Sie sind ziemlich dick. Um zu testen, ob sie drücken, habe ich mich dann zuerst mal mit einem Knopf auf dem Bauch ins Bett gelegt. Nein, meine Matratze und meine Fettschicht sind weich genug. *g* Und die Knöpfe sehr rund. Auf dem Photo hier sind die Revers noch ungebügelt und einige Fäden noch nicht vernäht. Ein Bild des fertigen Schlafanzuges ist schon in der Galerie bei der Hobbyschneiderin, hier wird es mit der Schnittkritik noch kommen. And the winner is... yes, something completely different.... Since I wasn't completely happy with all of the other solutions I restarted my search in the button box. And found those transparent-pink flowers, bigger than the other buttons. I picked them at Silvias shop when they were on sale, also at least one year ago. I was exactely in the mood for them. To give a little crazy touch to an otherwise plain and boring pyjama. Only inconvenice: they are quite thick. So put them under my tummy lying on my bed. No, my bed and my body are soft enough. Also the buttons have no edges. On this picture the lapels hadn't been ironed yet, also are were some thread ends, that had not been cut. The photo of the finished pyjama is in the gallery of the "Hobbyschneiderin" Site and will come here with my review of the pattern.
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Dienstag, 29. Januar 2008
Leverkusen - Düsseldorf Hbf (RE) - Fahrplan 7.46 - 8.01 - Realzeit 7.46 - 8.02 (1 Minute Verspätung) Düsseldorf Hbf - Köln Ehrenfeld (RE) - Fahrplan 19.40 - 20.21 - Realzeit 19.46 - 20.21
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Montag, 28. Januar 2008
Tiere in fernen Ländern sind ja immer so eine Sache... die Regel, die wir für Indien bekommen hatten lautete: "Nix anfassen. Dann braucht ihr auch keine Tollwut-Impfung." Naja, da Tollwut auch so ein ausgesprochen häßlicher Tod ist, haben wir uns mal lieber dran gehalten. (Außer bei Socksy-Cat, die setzte sich einem auf den Schoß, da war Streicheln dann nicht zu vermeiden. :o) ) Aber auch ohne Anfassen bekommt man in Indien jede Menge Tiere zu sehen. Sie zu photographieren ist dann schon schwieriger, meine Digicam ist damit definitiv überfordert, aber ich plage euch jetzt trotzdem damit. (Wir habe auch eine Spiegelrefelex, aber die ist nicht Digital und die Dias vor den Monitor zu halten bringt nicht viel. *g*)
The rule we got for contact with animals in India was "Don't touch, then you wont need a vaccination against rabies. Okay, rabies is a very ugly kind of death, so we decided to do as we were told. (With the exception of Socksy-Cat, who jumps on you lap quicker than you could run away. :o ) But you don't have to touch, we did see a lot of animals, we would normally only get to see behind bars or glass in a zoo. Taking pictures of them with the Digicam was not the big success, but I'll be getting on your nerves by showing them anyhow. :o (We have one, no several better apparatus, but none of them is numeric...) Das erste Tier, das uns über einige Tage begleitete war ein Gecko. Er lebte offensichtlich in unserem Hotelzimmer in Kochi, oder in dessen Badezimmer. Und schien auch einige Verstecke zu kennen, denn manchmal war er weg und am nächsten Tag auf einmal wieder da. Wenn er dann genau über dem Bett an der Decke klebt, kann man nur hoffen, daß er weiß, wie er sich festhält. Our first animal company was a Gecko. He keptus company while we stayed in the hotel in Kochi. It also must have known some very well hinding places in the room or the bathromm, because sometimes it would vanish, to reappear the next day. When this cute animal is walking on the ceiling directely over the bed you can only hope, that it really knows, how to walk there without falling... Worauf die Menschen in Kerala besonders stolz sind, sind "Kingfisher" (Eisvögel). Es gibt übrigens auch eine Biersorte und eine Fluglinie, die nach dem bunten Vogel benannt sind.
Bei einer Bootstour in den Backwaters wurde der Führer nicht müde, auf jeden Vogel hinzuweisen. Dummerweise ist die Fluchtdistanz dieser Tiere genau etwas länger als der optimale "Photopunkt", so daß wir eine große Bildersammlung von "Plätzen wo vor 1/10 Sekunden noch ein Kingfisher gesessen hat" mitgebracht haben. Immerhin habe ich einen unscharf verwackelten erwischt. (So ein Boot schwankt ja auch...) What people in Kerala are very proud of are the Kingfishers. There's even a beer (not the worst one) and an airline that are named after that colourfull bird. On a boat-tour on the backwaters our guide pointed out all the birds he could spot. Only the "escape distance" is just a tad shorter than the distance you would like to take a picture from... so a backwater tour results in a big collection of photos of "spots where 1/10 seconds before a kingfisher would have been". Finally I caught a blurry one... being on a boat doesn't make it easier for my simple, old camera... Wesentlich weniger grazös bewegen sich diese Vögel. Sieht man ihnen beim Fliegen zu, fragt man sich manchmal, wie es ihnen überhaupt gelingt, in der Luft zu bleiben... Aber sie sind eindrucksvoll groß!
Natürlich kenne ich die Tiere aus Zoos, aber ohne Gitter und Käfige ist es doch ein ganz anderes Erlebnis. Und fliegende Pelikane habe ich auch im Tierpark noch nie gesehen. Im Dorf Kokkarebellur gibt es eine ganze Pelikankolonie. Die Bäume sind voll von ihnen. The flight of those birds is a less gracefull one. Seeing them fly I wondered, how they manage to stay in the air anyhow... but they are big and impressing. Of course I've been to zoos in my life, but flying pelicans I've never seen before. And the village Kokkarebellur is full of pelicans, the trees are full with pelican nests. Libellen habe ich natürlich schon gesehen... auch große, etwa in Südfrankreich.
Trotzdem... diese hier waren noch größer. Größer macht jedoch nicht unbedingt klüger... sie waren zu mehreren Paaren mit dem Versuch der Eiablage beschäftigt. So eine spiegelnde Oberfläche kann ja nur eine Wasserfläche sein, nicht wahr? Tja... Glasplatten auf dem Boden sind aber auch unfair. :o) Aber es macht komische Geräusche, jedesmal wenn sie die Oberfläche berührten. No, that were not the first dragonlys of my life. I've even seen quite big ones in the south of France. Still... those were even bigger. Still... bigger doesn't mean brighter. There were several couples of dragonflys trying to lay their eggs. On the water. Something shimmering like that can only be water, can't it? Okay, glass on the floor is unfair... but it makes funny sounds, when they touch the surface. Ja doch, wir haben natürlich auch Kühe gesehen. Sie sind in der Tat allgegenwärtig.
Wobei der Verkehr in Bangalore inzwischen Ausmaße angenommen hat, bei denen auch heilige Kühe keine Lust mehr haben, sich auf die Hauptverkehrsstraßen zu wagen. Es sind auch keineswegs alle Kühe ohne Besitzer. Zwar werden Kühe von Hindus nicht gegessen, aber vor einen Karren spannen darf man sie wohl. Auch melken darf man sie, denn Milch ist ein sehr wichtiger Bestandteil der indischen Küche. Erstaunlicherweise sind die Kühe, die mit Menschen unterwegs sind, oft sehr mager und sehen nicht unbedingt gut gehalten aus. Wohingegen diese Kuh auf dem Markt von Bangalore offensichtlich ein angenehmes Habitat gefunden hat. Ach ja... Wasserbüffel sind keine Kühe, die dürfen auch geschlachtet werden... (Und es gibt an manchen Orten auch Rindfleisch zu kaufen, nicht alle Inder sind Hindu.) Surely, we saw cows. Quite a lot of them, of course. They are nearly anywhere. Except on the main traffic axes of Bangalore, the traffic there evidently is so bad, that even the holy cows prefere to go elsewhere. A lot of cows also seem to have onwners and the have to work, too, like pulling a cart. A Hindu would not eat the cow, but milk is an important ingredient in Indian kitchen. (And makes very delicous sweets...) A lot of the cows I saw who seemed to belong to somebody didn't look to well fed and were quite bony. On the other hand Bangalore City Market is a good place for cows. Important to know: buffalos are something completely different from cows! (For me they were always a kind of "relative" of cows.) Buffalos are allowed to be eaten... (And you can even buy beef at some places in India, not everybody is Hindu.) Kleines Suchbild gefällig? Wie viele Affen sind auf diesem Bild?
Affen im Zoo oder im Zirkus sind süß, wenn man mit ihnen leben muß sind sie hingegen eine Plage. Schließlich sind sie intelligent und wissen, wo die Küche ist... zwar sind die Öffnungen in der Regel vergittert, wenn Affen in der Region zu erwarten sind, aber dennoch sollte man auch im 4. Stock alle Dinge mindestens eine affenarmlänge vom Fenster wegstellen. Und wenn so eine Horde Affen durch die Wohnung getobt sein sollte, dann ist einmal neu Einrichten angesagt. Da bleibt nichts mehr intakt. A little puzzle? How many monkeys are there in the picture? Monkeys in the zoo or in a circus are cute. But those who have to live with them prefere to call them "Plague".... They are intelligent and they know, which is the kitchen window. Even if you life on 4th floor you should put nothing closer than one monkey-arm-length to the kitchen window. Sometimes you find grills on the windows. Which gives a very strange feeling, because the normal experience with monkeys is, that they are inside the cage and you outside. But in India you might find yourself on the other side of the grill. But if a family of monkeys or only one of them gets in your house, then you need the complete set of new furniture... Woran ich mich wegen des hohen "Süßfaktors" auch kaum sattsehen konnte, waren die Streifenhörnchen in Delhi.
Im Gras oder an Bäumen sieht man sie oft erst, wenn sie sich bewegen. Beeindruckend, wenn ein Spaziergänger sich nähert und auf einmal zig brauche Erdflecken und welke Blätter auf dem Boden lebendig werden und in Windeseile einen Baum hinaufspringen. Aber natürlich wissen auch diese possierlichen Tierchen die Folgen der Zivilisation zu schätzen. Und um die freien Plätze im "Restaurant Papierkorb" wird heftig gekämpft. Noch erstaunlicher wie flink die Streifenhörnchen trotz der glatten Wände hineinkommen ist allerdings, wie schnell sie auch wieder herauskommen können...) Definitely an extremely high "cuteness"-factor have the squirrels in Delhi. Sitting on the lawn or on a tree they are hardly visible. Until they move. And it's quite spectacular when you walk and suddenly in front of you brown spots of soil between the grass and fallen leaves become very alive and run and jump up the next tree... Of course they also like civilisation. Free places in the "Restaurant Chez Garbage Can" are something to fight for. And what is more surprising than how quickly the squirrels can climb tha plastic walls of a dustbin to get in, is that they can climb even faster to get out...)
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Samstag, 26. Januar 2008
Wer bei Burda schon das Gefühl hat, die Hefte kämen zeitig... Threads ist ihrer Zeit noch mehr voraus. Oder so. Jedenfalls hatte ich ank meiner lieben Mami) kurz nach Weihnachten ein Dreijahres Abo per Internet abgeschlossen und Mitte Januar fand ich dann zu meiner Überraschung bereits die erste Ausgabe in meinem Briefkasten. Mein letztes Heft datiert von 2006 und es hat sich (zumindest wenn ich mir diese Ausgabe angucke) einiges verändert. Insbesondere sind die meisten Artikel zu einer Art gemeinsamem Oberthema gehörig. Was eine gute Idee ist, wenn einen das Oberthema interessiert. Wenn nicht, dann hat man wohl etwas Pech gehabt. Aber mir gefällt die Idee eigentlich ganz gut. Das Thema dieses Heftes kann man wohl mit so was wie "Couture-Verarbeitung" überschreiben, was mir ja durchaus liegt. Gleich geblieben ist die Vorstellung der Autoren. Diesmal ist mit Susan Khalje schon mal ein Name dabei, den ich kenne. Ein Buch von ihr steht schon länger auf meiner Wunschliste, da kommt mir ein Artikel natürlich gerade recht. Auch das Vorwort der Herausgeberin paßt irgendwie zu mir... ums langsam nähen geht es. Darin bin ich gut. :o Und letztlich hat sie ja recht... das ist es, was "Couture" ausmacht, die Details, die investierte Zeit, die Handarbeit. Hinterher ein Teil zu tragen, wie ich es mir niemals hätte kaufen können. Leserbriefe... *überflieg* Nähzubehör vorgestellt. "Sewing Yoga", Entspannungsübungen für das Nähzimmer auf DVD... interessanter Ansatz. Ob man eine "Charitymaschine" zur Erinnerung an Herzkrankheiten hingegen braucht... ie Werbung ist ja manchmal beinahe so unterhaltend wie die Artikel... Davon daß aus dem Erlöser dieser Sondermaschine irgendwas an irgendwen gespendet würde steht auch nirgendwo was... Aber das Rot ist zugegebenermaßen hübsch... *g*) Ein Stift der beim Zeichnen gleich Faltenbrüche gibt? Klingt interessant... ob es den auch mal bei uns gibt? Die Lesertips sind wie meist keine Offenbarung, aber doch die eine oder andere nette Idee. Zum Beispiel meinen alten Schulzirkel endlich mal zum Anzeichnen von Nahtzugaben umzubauen... Im Prinzip ginge das nämlich. "Embroidery Essentials" sind für Stickmaschinenbesitzer, wobei mir die Idee der dekorativen Knopflöcher gut gefällt. Aber ohne Stickmaschine... Ah, die getesteten Schnitte... hm, nichts dabei für mich. Endlich geht es los... Couture-Techniken von Dudan Khalje am Beispiel des "kleinen Schwarzen". Wenn es etwas gibt, was so viel Mühe wert ist, dann das. Denn so ein kleines Schwarzes kann man jahrelang tragen. Es wird nie altmodisch. (Wenn man nicht rauswächst... *hüstel* Ich hätte beinahe Lust, mal wieder eines zu nähen. Wobei mir tiefdunkelblau ja immer besser steht, aber der Farbton ist enorm schwer zu bekommen, von passenden Schuhen ganz zu schweigen.) Sehr gut gefällt mir mal wieder, daß nicht Schemazeichnungen sondern echte Photos gezeigt werden. Gerade bei Verarbeitungstechniken sieht man so einfach besser, was an Genauigkeit möglich ist und welches Ausmaß an "nicht Identischkeit" einzelner Stiche usw. einfach normal ist. Trotz des schwarzen Stoffes ist alles gut zu erkenne, wirklich gut photographiert. Weiter geht es mit Couture Lingerie. Seide und Spitze... das macht mir richtig Lust, so eine Kostbarkeit zu nähen. Seide und handgenähte Spitze auf der Unterwäsche ist einfach der echte Luxus. Muß ja nicht für jeden Tag sein... aber so ein romantisch, altmotisches Hemdchen oder Unterkleid... *schwärm*. Weiter geht es mit der Frage nach "underlining" und "interlining". Ich bin mir nicht sicher, ob es da exakte Entsprechungen in der Übersetzung gibt, da schon der englische Sprachgebrauch nicht so ganz eindeutig zu sein scheint. Jedenfalls geht es um Einlage und Zwischenfutter. Also Unterstützung für den Oberstoff. Ich habe ja da in den letzten Jahren schon entdeckt, das Vlieseline was Feines ist, aber eben nicht alles was möglich ist. Was allerdings den Materialien im Deutschen entspricht ist mir nicht durchweg klar. Was mag wohl "Siri Cotton" sein? Oder "Bump Cloth"? Und Wollflanell ist hier kaum erhältlich. Die Verarbeitungstechniken sind auch hier wieder mit Photos gut beschrieben. (Oder sagen wir... ein Teil der möglichen Verarbeitungstechniken... auch hier gibt es natürlich noch mehr. Ich habe ja auch noch Nähbücher... :o ) Ein Artikel über im schrägen Fadenlauf zugeschnittene Ärmel. Vorteile, Verarbeitung... alles was man wissen muß, um es mal auszuprobieren. Werde ich auf alle Fälle im Kopf behalten die Idee. Na gut, New Yorker Adressen für maßgefertigte Mode-Accessoires helfen hier nicht viel weiter... für manches weiß ich zum Glück Adressen in Paris (etwa für Schuhe) oder Köln (Plissierservice, Knöpfe beziehen,...), aber sehen wir den Tatsachen ins Auge: Maßgefertigt ist auf alle Fälle und zu Recht teuer. Das geht nur in Ausnahmefällen. Und wenn ich's nicht selber machen kann. Vorstellung des Modeschöpfers Charles Kleibacker (dunkel könnte ich den Namen schon mal gehört haben...) , mit viel Schrägschnitt. Informativ, auch ein bißchen inspirierend. Wenn das jetzt in jeder Ausgabe drin ist, dann freue ich mich schon auf die nächste. Leserfragen... Bauchweg-Panel in einen fertigen Rock einbauen... hm... und wenn ich da vorne einen festen Stoff in die Seitennähte einnähe, dann zieht der den Rock nicht am Po zusammen? Da habe ich ja ein paar Zweifel... Da Couture nicht ohne Handstiche geht, werden hier ein paar wichtige vorgestellt. Dank der deutlichen Fotos kann sich jeder dranwagen. Für mich bringt es nur ein paar Klarheiten bezüglich der englischen Ausdrücke. (Wobei mir im Gegensatz zum Autor der Ausdruck "prickstitch" von der Bedeutung her logischer erscheint, als "pickstitch". Ich tippe drauf, daß Herr King hier falsch liegt.) in der Sparte "Fundamentals" geht es noch mal um Einlagen. Überschneidet sich teilweise mit dem Artikel über Zwischenfutter, aber der Fokus ist doch anders. Und manchmal ist es auch nützlich, wenn jemand erklärt warum die eine oder andere Verabeitung gut ist. Nützliches Wissen wenn man entscheiden will, was man selber für ein eigenes Projekt braucht oder nicht. Die meisten Sachen sind für mich auch nicht nue, aber der Trick eine Tasche noch am Armausschnitt zu verankern... den muß ich bei meiner nächsten Jacke auch ausprobieren. (So sie Außentaschen hat.) Das hätte ich für den Mantel meines Mannes vor ein paar Jahren brauchen können... *g* "Nostalgica" über alte Handkurbelmaschinen, Tretnähmaschinen und frühe Elektromaschinen. Zuerst habe ich den Text nur recht gelangweilt überflogen, aber daß Singer 1889 die erste elektrisch angetriebene Nähmaschine auf den Markt brachte war mir neu... In Deutschland waren Tretnähmaschinen noch viel länger der Normalfall. (In Amerika, so behauptet der Artikel, seien sie bereits in den frühen 1920 Jahren ein Ding der Vergangenheit gewesen. Meine Oma hat ihre erste elektrische Nähmaschine so Ende der 1960er Jahre gekauft und die war noch optional umrüstbar auf Tretbetrieb...) "Readers closet" stellt Modelle der Threads Leserinnen vor. Jedes Jahr gibt es wohl eine "inspired by Threads" Challenge, und der Artikel stellt die schönsten Modelle vor. Wie immer kann nicht alles nach meinem Geschmack sein, aber ich sehe immer gerne, wie vorgeschlagene Verarbeitungsideen in die Praxis einfließen. Schnitte nur stur nachnähen ist ja langweilig... naja, deswegen gucke ich ja auch so gerne in andere Blogs... :o) Ecken mit Perlen verschönern ist ja ein eher amerikanisches Thema, würde ich sagen. Trotzdem... die eine Technik kannte ich noch nicht. Für Alltagskleidung wäre mir das ja zu viel, aber vielleicht brauche ich mal wieder was für eine besondere Gelegenheit. Und das scheint eine Technik zu sein, die auch mit vertretbarem Aufwand zu machen ist. Das schnelle Projekt ist eine Tasche aus einem Kimonoärmel. Sehen nett aus, aber Kimonoärmel habe ich selten bei mir herumliegen. (Leider... ich liebäugel eh schon mit Shops für alte Kimonos... und an dem Artikel hängen noch mehr Webadressen dran... oh weh... das nimmt irgendwann ein böses Ende. Stark bleiben!) Und noch ein Artikel, der heftige Kaufwünsche weckt: Wer hätte gedacht, daß der typische "Chaneltweed" aus England kommt und ein Linton Tweed ist. Alleine die Photos verraten schon, daß das Welten von dem entfernt ist, was normalerweise heute als "Chanel-Tweed" in den Stoffläden liegt. Und es wird auch klar, warum so etwas so unbeschreiblich teuer ist. Schon die Fäden aus denen gewebt wird, sind aufwendig hergestellt. *träum* *seufz* Noch ein paar Seiten Werbung, die ich besser ignoriere, da sie mit Nähen zu tun hat und deswegen gefährliche Webadressen enthält. *g* Eine Vorschau auf die nächste Ausgabe gibt es leider nie... zwei Monate warten, das wird wieder hart. Aber hinten gibt es noch mal ein altes Kleidungsstück an dem ein Deteil hervorgehoben wird. Diesmal ein Kostüm von 1940. Faszinierend irgendwie, wie viel Liebe man damals noch auch in ein "normales" Tagesbekleidungsstück gesteckt hat.
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Freitag, 25. Januar 2008
Okay, ich habe sie fast...
Jedenfalls muß nur noch der schon eingezogene Gummi zusammengenäht werden, der Rest der Tunnelnaht geschlossen und ein Saum dran. Da der Monat noch ein paar Tage hat, sieht es für die Hose schon mal gut aus. Was den Nähprozess etwas verlangsam hat war, daß ich mich entschlossen habe, mal wieder eine lange Hose zu wollen und deswegen die Hosenbeine verlängert habe. Allerdings reichte der Stoff nicht, um die Verlängerungen als ein Stück zuzuschneiden... ich mußte sie (im Streifenverlauf) zusammensetzen. Es ging jeweils nur um zehn Zentimeter oder so, aber was in der Breite fehlt, fehlt halt. Und obwohl die schräg geschnittenen Teile recht breit sind, muß der Saum schmal werden. Eigentlich wäre die Länge so genau richtig. Vielleicht sollte ich doch noch einen Versuch mit meinem Säumerfuß wagen (Schräg geschnitten und schon zur Runde geschlossen... das schreit nach Mißerfolg, fürchte ich. :o ) All right, nearly finished. The elastic für the waist is in, but only pinned, not sewn. And I'll have to hem the pants. But the month isn't finished yet, so chances are good... What took a bit time were the bias striped parts of the legs. I didn't want a cropped pyjama again, so I had to find a solution for my lack of fabric. Cut on bias was the only thing possible, bur even then the fabric wasn't large enough. I had to piece. I did it following the stripes, so the piecing is nearly invisible. A lot of work for some missing 10cm, but I like the result, I have zu admit. Now the pants have the perfect length. So my hems will have to be narrow... mybe I'll give my hemmer foot another try. Cut on bias and seams closed. Does that call disaster...? Auch mit den Streifen habe ich mir zumindest ein bißchen Mühe gegeben. Dafür daß ich sie wirklich nur ungefähr aufeinandergesteckt habe treffen sie doch ganz gut aufeinander, oder? I also put at least a bit of effort in the matching of the stripes. Not a lot, but effort. And I say it's worth it. They match nicely, don't they? Aber nicht nur das... ich habe mich für französische Nähte entschieden. (Bei einem so dünnen Stoff geht das gut, auch für gebogene Nähte wie die Schrittnaht. Man muß nur mit knappen Nähten arbeiten und sehr gut zurückschneiden) Nein, nicht nur weil ich keine Ovi habe (Frau mhs hatte mir ihre angeboten), aber ich schaffe es einfach nicht, diesen Trieb zu unterdrücken. Französische Nähte sind einfach... schöner. Da kann keine Overlock Naht mithalten. Warum ich mir die Mühe für einen Schlafanzug mache? Gute Frage... Ich glaube, das ist mein Hang zu Luxus. Und diese Art von Luxus, etwas, was niemand sieht, was ich mir gönne, einfach nur weil ich es mir wert bin... dieser Luxus der in der altmodischen Verarbeitung liegt... den konnte ich mir immer leisten. Auch als Studentin oder Berufsanfängerin, als ich kein Geld hatte. Der Luxus, aus einem einfachen, oft nicht sehr teueren Stoff, etwas Besonders zu machen. Another thing that did slow me down were the french seams. (The fabric is fine enough to do this even for the crotch seam. Just keeping the seam very scant and cutting back the seam allowance to a minimum) This is not only due to the fact that I don't have a serger (Frau mhs had offered me hers)... It's just... I can't stop myself... they are just more beautiful at the inside than any serged seam. Why I'm doing that for sleepwear? Well... good question. I think it's my secret love for luxury. The luxury to put work and effort into something, that no one will ever admire... just to... well... because I think I'm worth it. To give myself a treat. Or something like that. And this luxury of using old fasioned techniques, to time consuming and therefor expensive to be used in ready to war clothes... that has always been a very affordable luxury. Even when I was a student and didn't have much money. I could turn a simple, not very expensive piece of fabric into something very special. (Maybe... that was the way my grandmother taught me to sew.) Doch auch bei dem Schlafanzugoberteil gibt es Fortschritte, doch hier ist noch mehr zu tun: Die Ärmel sind eingesteckt (links auf links, also der erste Schritt für eine Französische Naht) und ich bin gespannt, ob ich auch hier die Naht hinbekomme. Mit eingehaltenem Stoff habe ich das noch nicht versucht.
Dann müssen die Seitennähte und Ärmelnähte geschlossen werden, Ärmel und Oberteil gesäumt und der ganze "Kleinkram" für den Schluß: Knöpfe, Knopflöcher, Kragen und Besätze absteppen und Revers einbügeln. Aber bisher gefällt mir das Ergebnis wirklich gut, so daß ich sehr motiviert bin, ihn wirklich fertig zu bekommen. Ach ja... ab und zu sieht ja doch jemand meine Schlafanzüge. Ab und zu besuche ich Freunde und übernachte auch da. Und ich bin Schlafanzug-Frühstücker. :-) Und da ist wenigstens ein schöner Pyjama doch ganz nett. Die meiste meiner Nachtwäsche kommt nämlich eher von Aldi oder Tati. Oder einem Supermarkt vom Urlaubsort, denn ratet mal, was ich beim Kofferpacken gerne vergesse...? ) There is less progress on the top, but even there it isn't hopeless until the end of the month. The sleeves are pinbasted left sides of fabric facing (therefore first step of the french seam) and I'm curious whether it will be possible to make French seams there with the sleeve cap ease. I never tried that. Then I will have to close the side seams and the sleeve seams and hem everything. Not to forget all that little stuff that comes in the end: topstitiching, pressing the lapels, buttons, buttonholes... but I am very motivated to finish this project succesfully in January. This year. Sometimes I have the oportunity to show my pyjamas, I have to admit. When I'm staying with friends at their place I'm having breakfast in it. Also when good friends stay at our place. So it's a good thing to have at least some nice night wear. The big rest of my nightwear comes from (kingdom of cheap shop) Tati in Paris or the supermarket of whatever holiday place. Guess what I usually forget when I'm packing my luggage... ;-) ) Der aufmerksame Beobachter hat vielleicht bemerkt, daß es ein neues Label gibt, "Motivationsmonat". Ich habe nämlich beschlossen, daß ich dieses Jahr jeden Monat teilnehmen möchte und außerdem dazu jeweils Stoff aus meiner Truhe verwenden. Wenn ich das schaffe, habe ich vermutlich mehr genäht als 2007... If you look on the lables on top, there is a new one "Motivationsmonat" (Motivation of the month). No, not only for this month. I decided that I want to take part every month this year, making one item and using fabric from my stash. If I really make it, then I will have done a lot more sewing in 2008 than I did 2007...
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Hi Ric, still there? yes, I finished my strange knitting and it became... a toilet bag. ("Kulturbeutel", you know... don't know why it's called like that in German... The pics are below in this entry. So... now you know... ;-) And now as promised, the English text, that belongs to the pics of the entry below. Wer kein Englisch spricht: Keine Sorge, ihr verpaßt nichts, es ist die Übersetzung von dem, was ihr schon gelesen habt.) Quite a long time ago I did some dyeing experiments with wool and colours for easter eggs. Some time later I did knit it up and felt it in my washing machine. I wanted to make something of it, preferably even something usefull... I looked on my felted cloth and went looking for all kinds of embroidery floss, galons, rickrack, beads, buttons,... crocket hooks, needles... I could find and I liked the colour with my cloth. And I just let it happen. "Heavy embellishing" is probably the word... I never really learned to embroider. I mean, at school, very, very long ago, we did some simple cross stitch, but I was never good on that and I do not really know anything about it. But I have books... Well, es I said, I just let it happen... I did something, then I added something else... and finally a sea(shore) scene happend. (There wasn't much of a plan...) Finally it's Summersets "fault";-) Her great wearable art encouraged me, just to try and mix techniques. Apart from the inspiration, of course, I don't compare to her. She is doing great artistic things, mine is... maybe "art brut", but then more the "brut" side, than "art". But I enjoyed doing it. After some layers of stuff, bands, beads, stitches,... on the cloth I decided it was enough and sewed it up as a small bag. I bought a pretty patchwork fabric in blue-green-gold as a lining, braided handles from simple cord... and remembered that this bag (more purse?) wouldn't match any of my clothes. Neither my style in clothing. So would I ever use it? But what I was needing for years was a new toilet bag. (I'm travelling quite a lot and I was mostly using plastic bags the last years. No style in that...) Only that should be kind of waterproof on the inside. My cotton lining was far trom that, of course. But Freudenberg (Vliseline) has a great thing, a plastic foil you can iron on and therefor laminate the fabric. Never tried... And I was quite reluctant to use it, afraid it would stick to my iron... Well, it did not, it worked! (Lucky me...) It got stiff, but still managable and I could sew a second bag (long stitches on the sewing machine) as a lining and attach it by hand to the zipperband. That was the not so funny part... as I said, the laminated fabric is stiff.... And voila, my new toilet bag! And has succesfully travelled with me to India and when my cleansing milk leaked inside, I could wipe it away with a tissue. So it's a strange bag, but I like it. :-)
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Donnerstag, 24. Januar 2008
Köln Hbf - Düsseldorf Hbf (RE) - Fahrplan 7.31 - 8.00 - Realzeit 7.32 - 8.05 (5 Minuten Verspätung) Düsseldorf Hbf - Köln Hbf (RE) - Fahrplan 16.58 - 17.29 - Realzeit 16.59 - 17.31 (2 Minuten Verspätung)
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Montag, 21. Januar 2008
.. oder so. :o) Lang it's her, da spielte ich ein wenig mit Eierfarben und Wolle. Doch irgendetwas sollte der gefilzte Lappen am Ende ja auch werden. Vielleicht gar was nützliches...
Aber zuerst habe ich mir mein Stück Filz angeguckt, habe mir alles an Stickgarnen, Bändern, Borten, Perlen,... was farblich auch nur ungefähr passen könnte daneben gelegt, ebenso wie Häkelnadel und diverse Nähnadeln und habe einfach mal angefangen. Ein bißchen hier, etwas da... Plan war nicht viel dabei. Es entstand Schicht um Schicht. Dazu kommt, daß ich zwar in der Schule mal Schlingstich und Kreuzstich gelernt habe, aber nie wirklich akkurat sticken konnte. Geschweige denn, daß ich von irgendwelchen Techniken eine Ahnung hätte. Aber ich habe ja auch das eine oder andere Buch... ich probierte dieses und jenes, verbog eine Häkelnadel,... und es wuchs eine Meeresszenerie. "Schuld" an meiner neuen Experimentierfreude mit Handarbeiten ist eigentlich Summerset. Mal von dem Unterschied abgesehen, daß sie wirklich feine Handarbeit und wahre Kunsstwerke hinlegt, wohingegen meine Versuche eher "Art Brut" sind. Also mehr "Brut" als "Art"... Aber ihre "tragbaren Kunstwerke" (gibt es eine sinnvolle Übersetzung für "wearable art"?) haben mich dazu angeregt, einfach mal was "sinnloses" zu machen und auch echte Handarbeitstechniken einfach mal vorurteilslos und wild miteinander zu kombinieren.
You don't understand a word? Don't worry, there will be an english entry about it, too. In one of the next days, I hope) Die Fischknöpfe aus Permutt mußten natürlich auch noch dazu... und noch mehr Borte vom Scherzkeks. Hier noch ein paar Stiche, dort noch ein paar Perlchen... Da sind Sachen dabei, von denen wußte ich gar nicht, daß ich sie habe... *g* Aber irgendwann war es genug, fand ich. Und der Stoff wurde zusammenklappt und von Hand knappkantig zu einer Tasche zusammengenäht. Jetzt wird vielleicht auch die Farbestaltung etwas klarer? Ich konnte mich nicht entscheiden, ob pink oder orange besser zu dem Stoff paßt. Also habe ich die Tasche so gestaltet, daß eine Seite pink und rosa, die andere in Orangetönen ist. Für die Henkel habe ich einfache Anorakkordel genommen und vierfach zu einem Zopf verflochten.
Das zweite Ende festgenäht und die Enden aufgedröselt. Was doch relativ aufwendig war. Zu dem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nicht, was für eine Tasche das werden sollte. Einen farblich passenden Patchworkstoff hatte ich als Futter schon gekauft, auch einen Reißverschluss. Irgendwie... also auf die Straße würde ich sie eh nie tragen. Grün ist ja so gar nicht meine Farbe.... Also was tun damit? Ja und dann viel mir ein, daß mein Waschbeutel schon seit langem etwas mitgenommen ist.
Und mich außerdem stört, daß man ihn nicht vernünftig aufhängen kann. Er hat zwar eine klein Schlaufe, aber in Hotels, bei Freunden oder gar auf Campingplätzen gibt es nicht immer kleine Haken irgendwo. Einen Türknauf hingegen... eigentlich fast immer. Deswegen sind die großen Taschenhenkel auch praktisch. Ein Problem blieb aber noch zu lösen... ein Kulturbeutel (was auch immer diese Dinge mit "Kultur" zu tun haben... :o) ) sollte halbwegs wasserdicht sein. Falls doch mal was ausläuft. Filz saugt zwar eine Menge Wasser, aber wirklich wasserdicht ist er natürlich nicht. Und der Patchworkstoff... definitiv auch nicht. Aber da war die dunkle Erinnerung, daß ich im Angebot der Firma Freudenberg doch mal was gesehen hatte... Lamifix heißt das Zeug, man bügelt es auf und danach ist der Stoff laminiert. Zumindest von einer Seite. Also habe ich mir diese Folie besorgt, auf die rechte Stoffseite aufgebügelt (hoffend, daß hinterher nicht die Folie am Bügeleisen klebt statt am Stoff...) und... es funktioniert! Der Stoff wird natürlich deutlich steifer und auch schwerer durch die Folie, aber er ließ sich doch ganz gut weiterverarbeiten. Ich habe dann für eine Innentasche ein Stück des bebügelten Stoffes doppelt genommen und ihn gefaltet, mit dem Linken, also nicht bebügelten Seiten zusammen, und habe ihn aufgenäht.
Dabei habe ich eine große Stichlänge genommen, um möglichst wenige Löcher in den Stoff zu machen. Anschließend den Futterstoff wie den Oberstoff zusammengenäht, wieder mit möglichst langem Stich, und die Futtertasche in die Filztasche gestopft. Den Reißverschluß hatte ich schon von Hand eingenäht und danach habe ich den Futterstoff eingeschlagen am Reißverschlussband festgenäht. Zum Handnähen ist das mit dem Lamifix nicht so sehr angenehm, weil der Stoff eben steif ist und die Oberfläche natürlich härter, aber es geht. Und den Praxistest hat meine neue Tasche schon hinter sich. In Indien kam sie zum ersten mal zum Einsatz. Für Flugreisen kommen meine Waschsachen nach wie vor einzeln in Plastiktüten, aber im Auto oder in der Bahn ist die Tasche seither schon einige Male gereist. Und den ersten "Härtetest" mit einer auslaufenden Reinigungsmilch hat sie auch schon bestanden. Die Milch ließ sich gut mit Tüchern von der laminierten Oberfläche abwischen. Auch ist nichts nach draußen gelaufen. *uff*
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Mittwoch, 16. Januar 2008
ging das Spiel "Motivationsmonat" gegen "Threads" aus. :o Eigentlich wollte ich heute endlich wenigstens ein paar Nähte an meinem Motivationsmonatspyjama nähen. Ich hatte auch den Kragen schon rechts auf rechts gesteckt und mir den Stoffrest gesucht, um auszumessen, ob es für eine Verlängerung der Hosenbeine reicht. Dann machte es "Pfluff" im Briefkasten. Meine Threads war da! Ich hatte das Abo ja erst nach Weihnachten bestellt (als Geschenk meiner lieben Mami) und hatte gar nicht damit gerechnet, daß so schnell was kommt. Aber heute war die März-Ausgabe da. Äh... ja..... ich bin also die nächste Zeit beschäftig... *g* On todays schedule: "Month of Motivation" vs. "Threads". Originally I had planned to do at least a bit of sewing on my Pyjama. I had even pinned the two collar pieces right sides together and I had prepared the leftover of my fabic to measure, whether I can have long pants instead of croppend ones. But then there was that sound in my letterbox. The first issue of my brand new Threads-Abo arrived today! I omly subscribed after christmas, (as a gift of my mother) and had not expected to get something so soon. But the march issue was in my letterbox today. So.. well... I'm kind of busy the next days... :o) So the result of the game 0:1... against the Month of Motivation... not sure whether I will have new nightwear at the end of the month...
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Dienstag, 15. Januar 2008
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Sonntag, 13. Januar 2008
*hatschi* Das widerlichste an einer Erkältung ist eine so richtig tropfende Nase. Man kann nicht mal vernünftig Nähen, weil man immer eine Hand fürs Taschentuch braucht. Sonst tropfts... :o Aber eine gute Gelegenheit, noch ein bißchen Indien nachzubereiten, so lange ich am Rechner sitze und den Kopf nicht bewege gehts... Ein anderes typisch indisches Kleidungsstück (nicht nur) für Frauen ist die Kombination aus einer langen Tunika und einer Hose darunter, bekannt als Salwar Kameez. "Salwar" ist die Hose (darüber erzähle ich demnächst noch ein bißchen), "Kameez" ist das Oberteil. Auch hier wird (etwa im Hobbyschneiderin-Forum) oft die Frage gestellt, wie man das näht und unsere europäische Vorstellung denkt daran, daß es da doch ein klares, traditionelles, unverrückbares Muster geben sollte. Und auch hier gilt... dem ist nicht so. The worst thing in having a cold is the dripping noose. Real dripping, I mean... No sewing, because I always need one hand for the hankie. But a good possibility to write about indian clothing, because as long as I'm sitting still and don't move my head it's nearly okay... Another typical indian dress (not only) for women is the combination of a dress and pants, known as Salwar Kameez. "Salwar" are the pants (I'm going to tell something about them next time), "Kameeze" is the dress. Again our european imagination things of something traditional, beeing made the same way for centuries and never changed. And again... there is fashion! Woher das Wort "Kameeze" kommt ist wohl nicht unumstritten, aber eine Verwandschaft mit dem Lateinischen "camisia" wird angenommen. Von dort aus nur ein kleiner Schritt zur französischen "chemise", was einfach Hemd bedeutet. as Wort für Hemd im italienischen, spanischen oder portugiesischen wird ähnlich sein.)
Wir würden es heute wohl eher als Tunika bezeichnen. "Kameez" ist eine sehr lange Tunika, meistens gerade, mit hohen Seitenschlitzen. Doch schon bei der Länge und auch der Weite zeigen sich modische Unterschiede. Waren sie früher eher wadenlang oder gar etwas länger, trägt man sie derzeit (in Bangalore etwa) kürzer. Etwas mehr als knielang, vielleicht sogar noch eine Spur kürzer.... auch müssen sie nicht mehr weit sein, sondern dürfen (besonders bei jungen Frauen) auch schmaler geschnitten sein. Der Ärmelsaum muß nicht mehr weit sein, sondern kann auch eng sein. Und nach aben rutschen. Zwar gingen die meisten Ärmel die ich gesehen habe wenigstens bis auf den Unterarm, aber auch kurze Ärmel oder sogar ärmellose Varianten konnte ich beobachten. Gut gefallen haben mir die Ärmel mit Schnürung, die ich einige Male sah. It doesn't seem to be proven where the word "kameez" comes from, but one theory derives it from the latin "camisia". From there only a small step to the french "chemise", just meaning shirt. (I think italian, spanish or portugese words for "shirt" might sound similarily.) Fashion language tody would probabely call it a tunic... "Kameez" is a very long shirt, my indian friend calls it even a dress, it's quite streight cut and has side openings quite high up. But when you come to the question of the appropriate length you'll find fashion. On the countryside or on elder women I saw them usually about calf or even nearly ankle lenght. But the more fashionable ones were about a bit more than knee length, also younger women often wore them more body hugging. Sleeve hems could be quite wide, but also slim, usually sleeves were long, but short sleeves or even sleeveless versions do exist. Auch im Schnitt zeigen sich Unterschiede. Meist sind Vorder- und Rückenteil einfach gerade aus einem Stoffteil geschnitten. Bei größeren Größen bekommt das Rückenteil dann aber auch gerne Teilungsnähte. Ich vermute eher um Stoff zu sparen. Die Teilungsnähte im Rücken meiner roten Kurta (ich habe im zweiten Bild versucht, eine mit einer gepunkteten Linie nachzuzeichnen) erzeugen jedenfalls keine Formung. Aber es gibt auch Varianten mit Längsabnähern, mit Brustabnähern oder mit formenden Teilungsnähten. Kameez werden ja in der Regel nicht fertig gekauft, sondern man kauft ein Stoffpaket dafür und bringt es zum Schneider. Genäht wird dann nach Figur und Geschmack der Trägerin und dem Können des Schneiders.
Consindering the cut, the front and back of the kameez usually is cut streight from one piece of cloth each. Bigger Sizes tend to have seams in the back, but I think they are due to economizing fabric, not for figure. (The dots mark the seams in the back of my red Kurta, those are definitely non functional.) But I saw darts or princess lines, too. Kameez are rarely bought ready made, instead you buy the fabric and have it stitched up to your figure, your liking and according to the tailors knowledge. Aufgefallen ist mir, daß Stickereien oder andere Dekorationen immer ausschließlich das Vorderteil betreffen. Hier kann aufwendig bestickt sein, der Ausschnitt ausgestaltet, Saum und Schlitze... aber hinten... Fehlanzeige! Ich sah sogar Kameez aus bedruckten Stoffen, die für das Vorderteil ein aufwendigeres Muster hatten, für das Rückenteil hingegen ein schlichtes oder gar nur uni Stoff. Design-Freiheit, was den Ausschnitt betrifft. Rund mit einem Schlitz? Eckig? V-Ausschnitt? Groß oder Klein? Schnürungen oder geknöpft? Wie es gefällt. Allerdings muß man das teilweise schon beim Kauf des Stoffes berücksichtigen. Bei bestickten Stoffen ist der Ausschnitt oft schon "vorgestickt", so daß hier die Form vorgegeben ist. What I noticed was, that decoration is "front only". Be it embroidery, beads or rhinestone... No matter how heavily the front is done... the back is plain nothing. I even saw Kameez in printed fabric, that had a nice print for the front and a very simple one or even just solids for the back. Freedom of Design on the neckline: High or low, round, V-neck or rectangle, closings with cords or even buttons.... here you can have what you like. Only you have to check the fabric before: Often the fabric is "pre-embroidered" and therefore the form of the neckline is on the fabric yet. Und die Modehits in diesem Winter? Glitzer, glitzer, glitzer,... ob gestickt, eingewebt oder mit Straßsteinen... irgendwas muß funkeln. Hier sind mir auch regionale Unterschiede aufgefallen: Was in Delhi in den Schaufenster stand und hing war viel prächtiger, um nicht zu sagen überladener, mit Metallstickerei und größeren Mengen an Strasssteinen, als alles was ich im Süden gesehen habe. Best fashion for this winter? It has to glitz and sparkle.... woven, embrodered or rhinestone... it has to be glamorous. Here I also recognized regional differenced. What I saw in shop windows in Delhi was much more full with rhinstone or metall embroidery than anything I had seen in the south. Kameez habe ich mir übrigens keins gekauft. Aber eine rote Kurta habe ich mir gekauft und nicht nur in Indien getragen, sondern auch mitgebracht. Eine Kurte unterscheidet sich von einem Kameez vor allem in der Länge, sie geht so auf den halben Oberschenkel. Und wenn die Kurta noch kürzer wird, so wie die beige auf dem letzten Bild (diese geht gerade über den Po), dann wird es eine Kurti.... I didn't buy a kameez. But I got myself a red Kurta. Which, of course I didn't throw away after wearing it in India, but bring it with me, for hopefully warm summers. What is a Kurta? Well... basically the same as a kameez, only shorter. About half thigh length. And if the Kurta gets even shorter, just over the big part of the back... it becomes a Kurti, like the beige one in the last picture. Einen kleinen Überblick, wie verschieden die Stile für Kurtas und Kurtis sein können, bekommt man übrigens zum Beispiel in diesem Web-Shop. If you want to know, what style a kurta or kurti can be, you can have a look at this web-shop.
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Freitag, 11. Januar 2008
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Donnerstag, 10. Januar 2008
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Mittwoch, 9. Januar 2008
Wer jetzt an Brigitte Bardot denkt, liegt leider falsch. BB-Socken sind nichts glamouröses, ganz im Gegenteil. "BB-Socken" sind "Boring Business" Socken. Zu deutsch langweilig zu strickende Socken, die mein Herzblatt zur Arbeit tragen kann. Dummerweise sind gute Socken auch teuer, so daß sich hier das selbermachen so richtig lohnt. Auf meinem Weg zur Arbeit in Bahn und Straßenbahn. Doppelt Business sozusagen.
Kennt ihr den Effekt, wenn man gegen Ende schneller strickt, um fertig zu werden, bevor das Garn aus ist? Das war so ein Fall... Merke: Wenn du die Socken sehr lang machst, dann könnten 100g etwas wenig Garn sein...) If you thing that BB has something to do with the french actress Brigitte Bardot and somehing glamourous... sorry, not at all. "BB-Socks" are "Boring Bussiness Socks", boring to knit, boring to look at, but something my sweetheart can wear at work. And good socks are expensive, while I need something to do on my train rides to work. Makes them kind of double business, I guess... Btw: You know that? Knitting faster towards the end, to finish before yarn runs out? That's what I did. Lesson learned, for very long cuffs one 100g skein might be a bit... tight.) Ja, ähem, genau, nachdem ich mich jetzt seit irgendwann im November mit diesen Socken gelangweilt habe azwischen lagen allerdings die Space-Invader Socken...), dürft ihr diese Langeweile jetzt teilen. :p And as these socks bored me since November (I did the Space Invader Socks between the first and the second of these) you are invited to share my boredom. Gestrickt sind die Socken mit "Trekking XXL" von "Zitron" (75% Schurwolle, 25% Polyamid). Gewählt habe ich das Garn, weil es mir etwas dünner vorkommt als das 4fädige Regia. Und mit dem paßt mein Mann nicht mehr recht in seine Schuhe. (Also nicht in Schuhe, die er zur Arbeit anziehen kann...) Verstrickt habe ich es mit Nadel 1,75, was bei mir eine Maschenprobe von 30M auf 10 cm gibt, also die "Standardsockenwollemaschenprobe". The yrn I used is "Trekking XXL" from the german company "Zitron". It's a standard sock wool made of 75% New Wool and 25% Nylon. I choose the yarn because it looks a bit thinner than the 4ply Regia I've used before and which makes socks a bit to thick to fit well into shoes. (Other than sneakers or stuff like that, but that's not what my husband can wear for work.) I'm using needle 1,75 mm, because I'm knitting veeery loosely. Ich muß leider sagen, daß das Garn zwar schön weich ist, sich aber nicht so toll verstrickt. Irgendwie sind die einzelnen Fasern nicht so fest gedreht. Und da ich beim Stricken eigentlich selten auf mein Strickzeug gucke (schon gar nicht bei so einfachen Sachen), habe ich regelmäßig den Faden nur teilweise erwischt und es meist erst etliche Reihen später bemerkt, daß eine Masche "dünner" ist als die anderen und das runterstricken und Ausbessern macht bei dem Garn dann auch nicht viel Spaß. Und ich habe noch drei Knäuel davon, zwei für Socken für mich, eines für Herrensocken. *seufz*) I have to admit that the yarn has a very soft touch, but knitting was no real fun. It seems to be relatively loosely plyed (even though it doesn't look like that) that I was constantely stitchin in the yarn, catching only a part of it. And of course I recognized that rounds later, so i had to let one stitch down to fix it. Which also wasn't too much fun with this yarn. If I watch my knitting it's okay, but for easy patterns like that I don't do that all the time. Gestrickt sind die Socken nach einem eigenen Muster, wenn man das schon Muster nennen will. Da mein Herzblatt einen hohen Spann hat, muß ich 88 Maschen pro Nadel anschlagen, denn auch der Schaft muß erst mal über den Spann. Damit die Socke dann nicht am Bein schlackert, habe ich nach einigen Zentimetern in 2er Rippen auf sechs rechts, zwei links gewechselt. Das ergibt breite, flache Rippen, die einerseits nicht auftragen, andererseits aber die Socke auch gut am Bein halten. Die Sohle ist dann glatt rechts genadeln, auf dem Oberfuß wird das Muster bis zur Abnahme für die Spitze fortgeführt. Wie gesagt, einfach, langweilig aber zweckdienlich. (Kennt jemand Sockenmuster, die ungemustert genug sind, um zum Anzug noch "erlaubt" zu sein, nicht auftragen, aber weniger langweilig zu stricken?) I didn't use a pattern (or you can call it "own pattern", but I think it's so simple and basic, that it doesn't merit being called a pattern...) just basic knowlege about sock knitting and a tape mesure to measure the feet. My husband as a high... eh... instep I think it is called in English. So I had to cast on 88 stitches because the cuff has to pass over the instep first... I startet with a simple 2-2 ribbing and changed then to 2-6 (2 purl, 6 knit). That creates flat ribs, but has still enough elasticity to make sure, the sock will stay firm around the leg. After the heel I've been changing to stockinet for the sole. As I've said... boring, but usefull. oes anyone know sock patterns, that are "plain" enough to be worn in office, but less boring?) Natürlich habe ich schon wieder was neues auf der Nadel... diesmal aber keine Socken, sondern es hat was mit (Bärbel, hörst du zu?) aus alt mach neu zu tun. Naja, kleine Modifikation, kein Generalumbau... Of course I've put something new on my needles immediately. This time not socks but something... well, it has to do with a bit of "refashioning". Not a big thing, more a small modification....
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Dienstag, 8. Januar 2008
Ich weiß, die ersten Leute haben ihren dritten Schlafanzug fertig oder so. Ich nicht. Aber ich habe mich aufgerafft und habe zugeschnitten.
Da es schon so fürchterlich lange her ist, daß ich den Stoff gewaschen un gebügelt habe, hat er schon wieder ein paar Falten. Und das Schnittkopieren liegt schon wieder so weit zurück, daß ich mich auch bei den Schnitteilen erst mal neu orientieren mußte. Finally I did it. I cut the fabric. And because it is so long ago that I washed and ironed my fabric it has wrinkles again. And copying the pattern was so long back, that I couldn't remember what I had. (Okay, pajamas, but even there are different patterns.) Dann habe ich festgestellt, daß der Stoff natürlich nicht symmetrisch gestreift ist. Keine Chance also, die Schulternähte passend ins Muster zu legen. (Zumindest nicht ohne Mittelnaht am Rückenteil, aber das ist ein Schlafanzug, der bekommt da ganz sicher keine Naht. Außerdem hätte der Stoff möglicherweise endgültig nicht gereicht.) The stripes on the fabric are, of course, not symmetrical. So no chance to match them at the shoulder seam. (At least not without a seam in the back middle which I am not willing to do on my sleepwear. Also I'm not sure whether I would have had enough fabric for that.) Und natürlich mußte ich die Vorderteile einlagig zuschneiden. Auch die Vorderteilbesätze. Dafür habe ich da diesmal dran gedacht, auf den Musterverlauf zu achten, weil der Kragen ein Revers hat und man den Besatz sieht... The fronts and also the facing I had to cut single layerd... but at least I remembered this time, that the facings should be mirrored in the pattern, because they will be visible on the revers. Den Kragen habe ich einmal im Muster passend zum Rückenteil und einmal schräg zugeschnitten. Dann kann ich mir überlegen, was mir besser gefällt. amit er schräg wirklich schön ist, müßte ich ihn ja wegen des Streifenverlaufes eigentlich mit Teilungsnaht zuschneiden. Naja, schlimmstenfalls kann ich das noch tun. Dafür sollte der Stoff reichen.) Die Brusttasche ist definitiv im schrägen Fadenlauf. For the collar I couldn't decide... stripes in bias or straight, matching the stripes of the back? Well, I've cut both versions, so decision is postponed. (Except... to get a nice chevron on the back of the collar it would have to be cut not on the fold. Well... There should be enough fabric left to do so, if I decide for that.) The breast pocket is on bias for the optical effect. Und dann habe ich mal wieder gelernt, warum meine selbergenähte Pyjamas eigentlich immer 7/8 Hosen haben. 5m ist nicht genug, wenn man die Hosenteile nicht mehr nebeneinander bekommt. :o) Die erfreuliche Überraschung war hingegen, daß ich nur zwei Hosenbeine habe... eine Naht weniger. Stoff ist auch noch da, vielleicht verlängere ich die Hosenbeine mit einer Blende im schrägen Fadenlauf. Mal sehen. Sagte ich schon, daß ich Zuschneiden hasse? Daß ich dabei auf dem Stoff herumturnen muß, während ich auf dem Boden schneide macht es nicht besser. Aber, nach nur gut zwei Stunden... war es getan, mal sehen wann ich dazu komme, die ersten Nähte zu setzen. Vorher steht die nächste Entscheidung an: Einlage auf Kragen und Belege oder nicht? (Ich hatte schon beides, auch bei gekauften Schlafanzügen.) And then I learned (again) why my pajamas usually have cropped pants... 5 metres of fabric is not enough in my size. Good thing is, the pants consist of only two pieces, not for. I had forgotten that. id I tell that copying the pattern was quite some time ago? :o) There is still fabric left. Maybe I'll add a bias cut "cuff" or something to the legs. We'll see. Did I mention that I hate cutting? Having to sit and step on the fabric on the floor while I', cutting doesn't make it more pleasurable. But... two hours spend on cutting I am ready to sew. Only there's a decision to take before: Adding some ultralight interfacing to the facings and the collar or not...?
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Sonntag, 6. Januar 2008
Seit Tagen (mindestens) erzählt Bärbel in ihrem Blog immer wieder von einem Meerjungfrauen-Cape.
Heute war wieder Nähbrunch im Cafe Duddel und wir konnten es bestaunen. (Für mich wäre so ein Poncho ja nichts, ich hätte die Fransen ständig im Essen hängen... :o) ) Eine Perle sieht man schon, da sollen aber noch mehr hinkommen. Bärbel, who is mostly writing in German, was writing about a Mermaid-Cape for some days at last. Today we had our "Kölner Nähbrunch" Meeting in a Cafe in Cologne and we all could admire, what she quite quickly had put together. (I love capes and stuff like that, but I would constantly hang the fringes in my food... :o) So better not for me.) She also added some beads, a big one is visible, but there are more to come. Aber Bärbel wäre nicht Bärbel, wenn sie es bei einem Cape belassen hätte...
Die passende Hose hatte sie auch an. Eine alte Hose ihrer Tochter, gebleicht, bestempelt (natürlich bestempelt...) und mit Häkelbordüre verlängert. Definitiv mal wieder der Preis für das kreativste Outfit! (Wenn wir Preise verteilen würden.;-) ) Aber natürlich hatten wir wieder alle unseren Spaß. Wer ein paar Bilder sehen will, die sind diesmal in der Galerie der Hobbyschneiderin. Frau mhs hat glaube ich auch welche gemacht.... vielleicht läd sie sie auch dazu. Nachdem sie aus Paris zurück ist. *g*) But for Bärbel a cape alone is not enough. She created a matching jeans, too! An old jeans of her daughter, bleached and stamped (Bärbel without stamps... no way...) and some crochet added to make it longer. Definitively the most creative Outfit of the day! But of course everybody was having fun. If someone wants to see them, they are in the gallery of the "Hobbyschneiderin" Website. I think Frau mhs took some pictures, too. Hopefully she will also upload them. After she's back from Paris...)
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Samstag, 5. Januar 2008
... sind normalerweise nicht meine Hauptinteressensgebiete.
Aber ich kann nicht verhehlen, daß mich Indien auch hier beeindruckt hat. Und da man sich selbst mit dem Auto nicht sehr schnell vorwärts bewegt (Von Booten oder Rikschas ganz zu schweigen), hat man auch genug Zeit, alles in Ruhe zu betrachten. Zum einen natürlich, weil vieles, was bei uns exotisch ist, was ich von Bildern oder aus Filmen kannte oder Namen, die ich in Büchern gelesen hatte, auf einmal greifbar und lebendig wurden. So ist die Kokospalme ein alltäglicher Baum. Diese hier habe ich in Kerala aufgenommen, wo Kokosnüsse eine ganze Industrie versorgen. Nicht nur die Früchte werden gegessen, sondern die Fasern liefern stabile Taue. Landscape and plants are not what I'm usually too thrilled about. But here also India left quite some impression on me. And as you never move very fast, not even in a car and even slower on boats or rikshaws, you have plenty of time to admire what you see. One reason is, of course, that there things that are exotic and special here are common and just exist. Trees I've seen on pictures or on movies stand besides the road. Plant names that so far were mere words in books come to life. Like coconut trees. These ones were taken in Kerala, where they support a whole industry. You do not only eat them or drink coconut water, the fibers make ropes. Gerade in Kerala habe ich auch das Gewürzregal meiner Küche besser kennen gelernt. Pfeffer, Muskatnuß, Macis oder Kardamom.... das wächst da einfach vor sich hin. Also I met a lot of items from my kitchens spice drawer.... Pepper, of course, but also nutmeg or cardamom are real plants, not only funny dried things in the kitchen... And who had thought, that to grow a huge coconut tree you have nothing to do but putting one cocnut in the soil? All right... probably not a huge surprise to someon who does gardening... but I'm zero when it comes to grow plants. They see me and die instantly. My garden is full of not really living plants, that were given to me with words like "Don't worry, that grows like weed..." On the other hand I'm quite good in transfering plants into meals... :o) ) Or animals. When it comes to food I take anything that is dead. Or cannot run away...) Wer hätte gedacht, daß so eine riesige Kokospalme aus so kleinen Pflänzchen entsteht? Eine Nuss in die Erde... und ein ganzer Baum wächst heraus. Gut, vermtlich ist das für jeden eifrigen Gärtner keine Überraschung. Aber ich bin eine absolute Niete wenn es an die Aufzucht und Erhaltung von Pflanzen geht. Pflanzen sehen mich, lassen die Blätter hängen und sterben ab. Mein Garten ist voller mehr oder weniger toter Pflanzen die mir Leute geschenkt haben. Gewöhnlich begleitet von dem Satz "Ach, mach dir keine Sorgen, das Zeug wächst wie Unkraut..."  Na gut, dafür bin ich ziemlich gut darin, Pflanzen in leckere Mahlzeiten zu verwandeln. :o) ) Oder Tiere. Wenn es um essen geht nehme ich alles was tot ist. Oder was zumindest nicht mehr wegrennt....) Aber Kokospalmen sind natürlich nicht die einzigen Palmen die es gibt. Es gibt eine faszinierende Vielfalt. Am Anfang, ja ich gebe es zu, sahen sie erst mal alle ziemlich gleich aus. Langer Stamm, oben so Wedel. Aber mit der Zeit... doch, sie sind irgendwie unterschiedlich. Ich habe nur nicht mehr den leisesten Schimmer was das für eine war. Die Kokospalmen habe ich jedenfalls in Kerala aufgenommen, also im südwesten von Indien. Die andere Palme ist aus Mamallapuram, was im Südosten Indiens liegt. Immerhin liegt beides am indischen Ozean... But coconut trees are not the only kind of palm trees. There are quite different ones. First, yes, first they looked all quite alike, wood, long, greenery on top. But then I started to discover differences. Only I forgot the names. (Next time I'll try to remember more plant names...) I have not the slightest idea what kind of palm tree this was. But the pics from the coconut trees were taken in Kerala, that's south west of India. The other one was taken in Mamallapuram, that's also in the south, but south east, the other coast. But still of the Indian Ocean. Ein anderes Mysterium, das sich für mich geklärt hat, waren Banyan Bäume. Egal oben Abenteuerroman oder Liebesgeschichte... was in Indien spielt hat Banyanbäume. Und sie sind auch beeindruckend, mit ihren dicken Luftwurzeln, die ein dichtes Geäst bilden, so daß ein Baum wie ein ganzer Wald zu sein scheint. Am Ende ist gar nicht mehr zu erkenne, welches einmal der Stamm gewesen sein könnte. Leider habe ich davon kein Photo gemacht, stelle ich im Nachhinein fest. :-( ) Schön fand ich auch die Landschaft der "Backwaters" in Kerala.
Ein Geflecht von Flüssen und Kanälen durchzieht die Landschaft und man kann sich auf Booten durchfahren lassen. Denn die Wasserwege dienen tatsächlich als "Straßen" und sind die Zufahrtswege. (Auch wenn inzwischen viele Orte auch über eine Straße oder wenigstens Lehmpiste zu erreichen sind.) Another mystery revealed were the Banyan trees. No matter what book, love story or adventure... when it takes place in India, there are Banyan trees. And I've always been wondering, what kind of tree that might be. Well... I'd never guessed right. They are much more amazing than my imagination! They have kind of air roots (is that the word in English?), but so many of them and they are so strong and long, that one tree can form nearly a forest on it's own and you could get lost between the branches. And it'shard to figure out, what might have been the original trunk of the tree. Only... I didn't take a picture, neither did my husband. :-( But I took a lot of pictures on the backwater tour in Kerala. The backwaters are canals and chennals, also rivers, that form the "streets" of that region. And you can float on it on boats. Very relaxing and you get a lot of views of the landscape. Auch am Meer waren wir, in der Nähe von Chennai, in Mamallapuram. Strandspaziergänge mit den Füßen im Sand mache ich ja ohnehin gerne. Doch als das Wasser meine Füße erreichte, war die Überraschung wieder groß. Meerwasser kenne ich nur kalt... doch das war warm! Nicht nur warm wie im Schwimmbad, nein, warm wie aus der Badewanne! Natürlich logisch, wenn man darüber nachdenkt... aber wenn man es so unerwartet spürt, dann doch überraschend... irgendwie... :o ) We also went to the sea, a little south of Chennai, in Mamallapuram. I love walking on the beach bare feet. But when the water reached my feet I was so surprised! The water was... warm! Real warm, not like in a swimming pool no like in the bath tub! My concept of sea water comes from the north sea, the atlantic and also the mediterranian sea... nowhere the water reaches that temperature! Yes, I know, it is absolutely logic, that the water should be warm when the air is hot the whole year round and the sun is shining... but the moment I felt it on my feet... I was surprised. :o ) Nach den ganzen Wasserlandschaften aber zum Abschluß dieses Posts auch noch ein Bild aus dem Landesinneren.
Wir hatten auf unseren Fahrten durch das Land an einigen Stellen Hügel und Berge gesehen, die nicht, so wie ich das von den Alpen oder anderenGebirgen gewohnt war, als ganzen Gebirgsmassiv zusammenstanden, sondern die einzeln oder in kleinen Gruppen quasi "allein auf weiter Flur" standen. Das gilt auch für den Vindhyagiri Hill, der über Sravanabelgola residiert. Nachdem man die 614 Steinstufen barfuß hinaufgelaufen ist, wird man mit einem atemberaubenden Blick über die Landschaftbis zum Horizont belohnt. While beeing driven around I noticed several times hills that were, unlike what I'm used to from the Alps or other mountains, not part of a bigger formation, but more or less single (or few) hills in an otherwise flat landscape. Like the Vindhyagiri Hill in Sravanabelgola. After 614 stone steps, that have to be gone bare feet, because it's holy temple ground, Ihad this amazing look over the landscape, up to the horizon.
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Donnerstag, 3. Januar 2008
Köln Hbf - Düsseldorf Hbf (ICE) - Fahrplan 10.11 - 10.32 - Realzeit 10.10 - 10.32 Düsseldorf Hbf - Köln Hbf (RE) - Fahrplan 18.40 - 19.11 - Realzeit 19.00 - 19.30 (19 Minuten Verspätung)
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Okay, diesmal tu ich es... auf der Hobbyschneiderin-Seite gibt es ja seit einigen Monaten den Motivationsmonat: Gemeinsames Nähen zu einem Thema. Eigentlich habe ich ja immer zu viele eigene Projekte, aber diesmal... das Thema ist Nachtwäsche und diesmal mache ich mit! Denn das Material ist schon da, oh ja. Denn eigentlich brauche ich ziemlich dringend einen neuen Pyjama... (also mindestens einen, aber wenn ich den schaffe, bin ich schon froh.)
Da hätten wir eine Patrones vom Februar 2005. Mit einem ganz klassischen Pyjama-Schnitt. Den Stoff dazu habe ich mir bei Silvia gekauft, aber noch im alten Laden. Das heißt definitiv vor August 2006, auch gut abgelagert. Und ich habe bei einem Nähtreffen im letzten Jahr sogar mal den Schnitt rauskopiert auf Folie, dabei eine Größe vergrößert (oder waren es zwei? die Hose ganzs sicher zwei...) sowie so eine Art FBA ins Oberteil eingebaut. (Tini hat dazu ja mal eine tolle Anleitung geschrieben, aber ich hatte die Anleitung nicht dabei und mußte es frei Schnauze machen...) On the Hobbyschneiderin-Website we have a thing called "Motivationsmonat", that means something like "motivation of the month". There is one theme, and who wants to join lets herself (or himself) motivate to finish something about that topic. Therefore... a sew along. So far I never joined, because I usally had enough things and ideas to work on plus that finishing somethin within one month is more than tight for me. (I know, others make five of whatever in one month... but not me.) But this time it's nightwear. And I have a patrones with a basic pyjama-pattern. Since February 2005 it is. Then I bought that fabric. I love colour and stripes, but I will not be looking best in it. So I bought it for the pyjama. As I've purchased the fabric in Silvias old shop and she's in the new one since August 2006 it must have been well before that date. And last year at a meeting in her shop I finally managed to copy the pattern, sizing it up to one size more for the top (and several sizes more for the pants) also trying a kind of FBA on the top. (Tini did a great explanation how to do it long ago, but I didn't have anything with me, so I had to improvise.) 2008 könnte also ein gutes Jahr sein, den Schlafanzug fertig zu stellen. Nach nur drei Jahren. :o) Oh ja, ich bin motiviert. Aber ob das klappt wird sich zeigen. Es geht schon damit los, daß ich mich noch nicht getraut habe, zu gucken, ob der Stoff überhaupt symmetrisch gemustert ist. Falls ja, wäre es schön, das Muster auch entsprechend zu verarbeiten. Falls nein erfordert jeder Schnitt eine neue Designentscheidung. Dann will ich auch an einem Schlafanzug die Streifen halbwegs akkurat nähen und außerdem französische Nähte machen, weil das natürlich schöner ist. (Und ich keine Overlock habe.) Dazu kommt, daß eine Freundin vermutlich im Januar ihr Baby bekommt und das zugehörige Babygeschenk auch noch weit von fertig ist. Eine langes Wochenende sind wir in Paris, da kann ich nicht nähen. Ach ja... und dann habe ich heute noch ein bißchen mehr (bezahlte) Arbeit angenommen. Also mal sehen, ob ich Ende Januar einen neuen Pyjama habe... Wie stehen die Wettquoten? ;-) So 2008 sounds like a good year to finish what I started three years ago. And I am REALLY motivated. But whether I'll make it.. is not sure. First thing is, I didn't dare to check whether the stripes are symmetrical or not. If they are, it'll cost me some time to cut the pattern according to the stripes. If not it's even worse, because I will have to make a design decision with every cut. And that usually takes time. Nevertheless I want to sew the stripes at least quite accurate and I want to do french seams, because they are nicer. (And I have no serger...) Next thing is, that a friend is expecting a baby in January and the baby gift is far from finished. The there is a long weekend without sewing machine in Paris... And on top of all that I took a little "extra" of my "real" (payed) work this month. So... we'll see whether I'll have a new pyjama at the end of the month or not. How are the odds? ;-)
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Dienstag, 1. Januar 2008
Gute Vorsätze zum neuen Jahr sind meine Sache nicht (wenn ich der Meinung bin, in meinem Leben müßte was geändert werden, dann ist "jetzt" der einzig sinnvolle Zeitpunkt ;-), aber der 1. Januar ist ein passender Tag, mir die aktuelle Burda vorzunehmen. Der Titel ist mal wieder weiß mit magenta... irgendwie habe ich in letzter Zeit das Gefühl, die Hefte sehen sich alle so ähnlich... ich kann mich kaum erinnern, wie das vom letzten Monat aussah... Nor resolutions for new year (if I feel I should change something in my life "now" is the only good moment:o) ), but a little time to look over the January Burda WOF. Summary in English about that issue: I wasn't to happy with this issue either. Most things bored me. Blouson jacket 117A has nice details, I might like on a blouse, but blouson jackets are samething I don't like at all. Blouse 105 is probabely extremely unpractical, but I like that double sleeve detail. But as that's out of my size range, no danger of sewing it. Of the plus-models I like Jacket 129, I should sew it, because I need something like that... but there are so many other things on my list and I'm writing too many blog entries, instead of sewing... :-) What I really loved this time was the home dec section, things with interesting structures... I could have done with more of that!) And: Happy new year to all my english speaking readers, if there are any. :o) Das Editorial befaßt sich mit Paris, da bin ich natürlich ganz Ohr. Oder Auge... Hm. Paris ist einatmen und erst Zuhause wieder ausatmen? Zum Glück nicht! Mein Paris ist entspanntes Bummeln... aber ich sehe dafür die Modeschauen dort nicht... wenn man dort arbeiten muß ist es sicher hektische... Das "must-have" sind diesmal blickdichte Strümpfe. Oh ja, erinnert mich dran, daß ich in der Tat dringend welche brauche, seit ich wieder mehr Röcke trage. Allerdings werden meine nicht bunt, sondern schwarz, für bunt habe ich die falschen Beine... Das "city" Thema nimmt diesmal auf Modesafari mit. Öh... schon wieder Safari... hatten wir nicht erst...? Oder kommt mir das nur so vor, weil ich Safari-Stil schon immer langweilig fand? Kleid und Hose können mich erwartungsgemäß schon mal nicht begeistern... der Anzug für zierliche wird wieder am Riesenmodel vorgeführt... Und was hat ein Wickeshirt im Retroprint mit Safari zu tun? Hm.. Blouson 117A hat was, mit der Taschenklappe auf dem Rücken und den Riegeln auf dem breiten Ärmelbündchen. Nähen werde ich ihn mir allerdings sicher nicht, ich mag Blousons generell nicht. Ich empfinde sie immer noch als altbacken, daß sie wieder modern sein sollen... ne, muß nicht sein. Aber die Details an einer Bluse... das könnte ich mir schon eher vorstellen...
Hose 118A mit dem Dreifachbund... hm... wenn man schlank und hüftlos ist vielleicht... aber die Photolocation ist mal wieder spannend.. *blätter* *kleingedrucktes entziffer* der Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg muß irgendwo ein interessantes Gebäude haben... :o) Ach so, um die Kleidung soll es gehen... Tunikavariation die 120te... und das Band an der Stelle... soll das jetzt raffen oder das vollständige Klaffen des Ausschnittes verhindern? Vielleicht erst mal andere nähen lassen... Aber die Kette... die würde ich nehmen... da braucht man dann allerdings auch einen großen Ausschnitt dafür... Farbtrend... vielleicht wirds ja besser... braun mit knallfarben. Aha. gut. Aufmachung des Models mal wieder a la Reperbahn... kein so alltagstauglicher Modetrend? Das Thema "Blusenärmel durch Biesen gerafft" aus dem letzten Heft wird wieder aufgenommen, diesmal die Raffung am Oberarm... Braum mit Knallfarben mag Trend sein, aber die Farbgebung auf den Bildern ist so, daß da nicht mehr viel knallt, müssen wohl warme Knallfarben sein... :o) Jacke 104 hat mal wieder Teilungsnähte an unerwarteter Stelle... hm.. also zumindest aus braunem Nadelstreifen kann mich das nicht überzeugen. Hat so was gewzungenes. *Aua* Schon wieder so grauenhafte Schuhe... die sind wohl am Montmartre gekauft... in der Nähe vom Moulin Rouge gibt es so Läden für so Zeug... wird man nicht bezahlt, wenn man so was trägt? *grusel* *blätter* *blätter* Die Fahion-News... mal sehen... Fell. Gut, nicht wirklich innovativ sondern eher naheliegend im Januar, aber dafür mal ein praktischer Trend. Und das Tolle ist... Plüsch ist leicht zu verarbeiten... wem die Luxussachen zu teuer sind, der macht sie selber... eine Uhr an ein Band aus Fake-Fur mit Satinschleife knoten bekommt jeder hin. Die Strickjacke mit Pelzkragen gefällt mir auch, wenn der Preis kein Druckfehler ist rentiert sich selbermachen da dann nicht. (So man in normale Konfektionsgrößen paßt...) Das kann man auf alle Fälle auch in Plusgröße gut umsetzen. "Aktuell" ist College-Look. Die Eltern möchte ich sehen, die ihr Mädel freiwillig nur mit Pomanschette in die Schule lassen. (Schon aus Rücksicht auf männliche Mitschüler und den Lehrkörper... :o) ) Und in welchem College räkelt man sich mit der Likörkaraffe auf dem Samtsofa? (Sprechen die bei Burda auch mal miteinander? Kennt der Texter die Photos? Kennt das Phototeam das Thema??) Mittendrin muß nämlich ein undokumetierter Themenwechsel von "College" auf "Sekretärinnen-Look" stattgefunden haben. Anders sind Schreibmaschine (für die jüngere Generation: das ist das schwarze Teil auf dem Schreibtisch...), enger Rock, Brille und Pumps wohl nicht zu erklören. Aber die Bluse 105 gefällt mir. Der Doppelärmel ist zwar komplett unpraktisch um sich in irgendeiner Weise zu bewegen oder was zu tun (außer vielleicht Fingernägel polieren), aber gut aussehen tut es.
Accessoire, überraschend im Winter, Handschuhe... Okay, diese Handschuhe sind nicht nur funktional oder helfen sogar eher wenig gegen Kälte... aber nett. Naja, manche. Weder grün ist meine Farbe noch knallgelb. Aber Lederhandschuhe... was ganz feines. "Basic" sind diesmal die auf dem Titelblatt angekündigten Blusen. Modell 108 setzt vor allem gekräuselte Nähte gut in Szene. Naja, gerundete Einsätze sind nicht ganz einfach... *g* Allerdings sollte sich Popeline doch ganz gut in Form bügeln lassen... 124 hat Raffungen längs und ein gerüschtes Schößchen quer. Kann man das nach dem Waschen jemals wieder glatt bügeln? Oder dienen die Raffungen dann dazu, die Falten zu verstecken? 122 wäre dann was mädchenhaft sackiges, 106 mit Falten im Vorderteil. Ja, nettes Detail... aber spannend ist anders. Irgendwie. *blätter* grauenhafter Overall verdeckt Sicht auf Bluse. Und beim Titelmodell 120 stellt sich die Frage, warum der Kragen dem Modell aufgestellt und irgenwie um den Hals drapiert wurde... gerade bei solche Krägen sehe ich lieber VOR dem Nähen, wie er wirklich sitzt. Und die Webseite gibt hier auch kein zweites Photo wider (bei einigen Modellen ist das nämlich jetzt der Fall, auch für Heftbesitzer lohnt sich der Besuch der Webseite somit!)... da werde ich ja sehr mißtrauisch... *blätter* Eigenwerbung für die Webseite burdafashion, die aber immer noch burdamode heißt... *blätter* Bensimon ist das exklusiv-design. Ein klassischer Trenchcoat, nur aus Wollkaro. Hm. Tragbar, ja. Praktisch auch. Grundschnitte sind in Burda ja eher Mangelware. Das ist einer (wenn man Größe 36-42 hat). Exklusiv... na ja... Dann vielleicht doch lieber en witziges Teil aus der BensimonHome-Deko Boutique.. "Home... Autour du monde" hat nämlich nette Sachen. Styling schlägt Hut vor. Das vermisse ich etwas, denn hier ist es recht windig, da weht es mir meine Hüte immer davon. Und an so eine Glocke habe ich mich noch nicht rangetraut... vielleicht sollte ich das mal versuchen.. Wenig inovativ diesmal auch das catwork Modell. Sehr schön, ohne Zweifel, aber vor allem durch den Stoff. Der Schnitt ist absolut klassisch und Basic. Aber dafür dann auch sehr tragbar für alle, die enge Kostüme tragen (können). "Plus" ist diesmal elegant entspannt. Was auch immer da bedeuten mag... Jacke 129 im Trench-Look hat tatsächlich was. Der Kragen gefällt mir. Wie der wohl von hinten aussieht? Die könnte ich mir tatsächlich für mich vorstellen, aber nicht aus Knitterstoff, das sieht einfach nur ungebügelt aus. "Am besten zu schmalen" Hosen empfiehlt Burda. Schnitt gibt es dann aber nur für eine "weite Hose mit sportlichen Steppnähten". :o) Tja... anders wäre netter.
Tunika ist ja im Prinzip nett, aber Dank der Halbliegestellung des Models ist vom Sitz nichts zu erkennen... Ähnliches gilt auch für die Hose 132 die in der Le Corbusier Liege liegend vorgestellt wird.... Kreative Köpfe ist diesmal ein Label mit dem etwas verkopften Titel "Schöngeist, es ist 5 vor 12". Klingt ein kleines bißchen verkrampft... und zifferblattförmige Anhänger häkeln... nun gut, früher machten die Damen und Mädchen aus gutem Hause Handarbeit, wenn sie sonst nichts zu tun hatten... hat ein bißchen was von Beschäftigung um jeden Preis... Prädikat: nicht cool... Das Extra ist Fasching... kann ich schon mal überblättern... *kurzer Blick* Nein, keine interessanten Schnitte dabei. (Reißverschlussmieder... hm... irgendwoher kommt mir das auch bekannt vor...) *blätter* Parfüm *hatschi* Kosmetik *gähn* Tips gegen Kater *aaalleJaahrewiehieder* *hektischesSchnellblättern* Stop. Paris... muß ich natürlich gucken... :o) *Adressendurchstöber* Ja, die stehen auch auf dem Programm der nächsten Stoffstöbertour... hm..."La cocotte" kenn ich noch nicht... Rue Paul Bert das ist doch.... *Stadtplanrausangel* irgendwo... ah ja, elftes. Prima. Mal vormerken... Ah ja, die Velibs... aber achtung, die kosten nur dann einen Euro am Tag, wenn man das Rad alle halbe Stunde wechselt... sonst kanns teuer werden. :o) Ach, Kindermode kommt noch. Nach knatschbunt im letzten Monat diesmal etwas... zurückhaltend. Vorsichtig formuliert. Sehr knapp an der Grenze zu fad und trist. Wobei... die Schnitte sind ganz niedlich... nur der Stil wäre jetzt so gar nicht nach meinem Geschmack. Sieht aus wie Statisten aus einem Film, der in den 50er Jahren spielt... Noch was? Ach so, der Kulturtreff.... wieder nichts, was mich anspricht. Aber macht nichts, dafür sind so Sachen ja da, daß man kurz informiert wird und sie dann ignorieren kann... Wohndesign... sehr schön... Beton, Glas, Stahl mit kuscheliger Wolle gefällt mir gut. Wobei ich es vermutlich auch farblich etwas bunter mögen würde. Die Renovierung unseres Pariser Appartements hat mir ja gezeigt, daß Farben keine Feinde sind, mal sehen, ob wir das in unserer Wohnung hier auch mal umgesetzt bekommen... Die abgebildeten Sitzkissen haben eine sehr interessante Struktur. Allerdings wohl nicht gehäkelt, eher gewebt? Oder dicke Filzstränge aneinandergenäht? Burda verspricht ja eine Häkelanleitung dafür auf der Webseite, nur wo? Ich find da nix... afür habe ich entdeckt, daß es einen Häkelkurs gibt, bei dem das Häckeln verschiedener geometrischer Formen schön übersichtlich zusammengefaßt ist... diese Webseite ht was von Wundertüte, nur wenn man was sucht, findet man nix...). Für die dicke Decke bräuchte ich auch keine Strickanleitung (Perlmuster... geht auch so... :o) Aber welches Material haben sie genommen? Wenn es zu schwer wird, strickt es sich auch nicht mehr gut... (Und welche Nadeln? Stärke 20?) Ah... eine Eiermann Tisch... neuer Schreibtisch hätte auch mal was. Leider hänge ich aus sentimentalen Gründen auch noch an meinem alten, unpraktischen... *seufz* Oh schade, schon wieder durch... von der Wohnideen hätte ich gerne mehr haben können. Und natürlich bin ich mal gespannt, was der Februar bringt, aber da muß ich noch einen guten Monat warten... Und: Ein glückliches und gesegnetes neues Jahr euch allen!
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