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Donnerstag, 21. August 2008
Diesmal knallt das Heft in Pink. Ich mags ja knallig. Und einen Mantel in der Farbe hatte ich auch mal. Okay, da war ich 14 oder 15... *g* Das Editorial ist in bewährter Weise das Inhaltsverzeichnis in Textform. Und statt nach verschiedenen "Modethemen" zu sortieren, sind die "Trends" jetzt einfach durchnummeriert. Sechs Stück bietet Burda diesmal. (Gibt es eigentlich derzeit etwas, was NICHT in ist? Wenn erlaubt ist, was gefällt, dann brauchen wir uns nix neues mehr zu nähen oder zu kaufen, sondern tragen einfach unsere alten Lieblingsstücke weiter. Okay, mache ich im Zweifelsfall ja eh... *g*) "Trend2" ist unvermeidlich im Herbst, englisches Landleben mit Tweed, Glencheck und Co. Einerseits mag ich das ja, aber andererseits... hat man es nicht schon oft genug gesehen? Diesmal ist der Stilbruch eine Bikerjacke aus Wollstoff. Bikerjacken sind ja immer sehr geeignet für Stilbrüche... irgendwie auch nicht mehr nue, fürchte ich. Also "trend 1" sind "klare Silhouetten". Wirkt alles sehr konstruiert mit graden Linien. Für meinen Körper gänzlich nicht geeignet, fürchte ich. Trotzdem sieht der Kurzmantel nett aus. Nur nicht für mich. Und schon gar nicht mit Röhrenhosen. Westen sind gar nicht mein Fall, aber die Jacke 104 gefällt mir sehr gut. Hat viele Teilungsnähte, macht viel Arbeit und ist trotzdem am Ende ganz schlicht. Und ein interessanter Stoff... na gut, nicht in schwarz... Auch Kleid 106 ist irgendwie nett, aber halt arg schlicht. Der Stoff ist interessant. Nach den ganzen schmalen Sachen doch tatsächlich ein 80er Oversized Shirt. Nur daß es damals nicht in langweiligem grau gewesen wäre. Der Kragen ist auch wieder recht nett. Nicht aufregend... aber nett. Wirklich gut gefällt mir die Strickjacke 149. Ein schlichtes Muster, trotzdem nicht langweilig. Könnte fast dazu verlocken, es zu vergrößern. Hose 112A hingegen zeichnet sich vor allem durch einen ausgeprägten Katzenbart vorne aus. Ich frage mich immer, ob man enge Hosen tatsächlich nur mit häßlichen Falten konstruieren kann (zumindest sobald der Träger sich bewegt). "Trend 2" ist unvermeidlich im Herbst, englisches Landleben mit Tweed, Glencheck und Co. Und ebenso vorhersagbar gibt es einen Stilbruch. Und zwar... Überraschung! Die Bikerjacke darf mal wieder dafür herhalten. Eben aus Wolle statt aus Leder. Ist zwar nett, aber ich glaube, ich könnte mal ein paar Jahre ohne. Hose 125A hat angeblich interessante Kellerfalten in der Seitennaht. Und ist natürlich so abgelichtet, daß man davon garantiert nichts sieht... Bluse 126A könnte eine nette Variante der Hemdbluse sein, aber auf dem Photo erkennt man doppelt nichts. Einmal wegen dem bunt gemusterten Stoff an den jede Designfeinheit mehr oder weniger verschwendet ist aber noch mehr wegen der Pose des Models. (Hübsches Auto, übrigens...) Weste 127 sieht (vom Schnitt her) aus wie aus einem frühen Science Fiction Film. Von wann war die erste Flash-Gordon Verfilmung? Mitte der 30er oder so? Wo die Marlene-Hose ist, die den Look angeblich veredeln soll frage ich mich allerdings auch. Marlenehosen sind doch irgendwie weit... die abgebildete hat gerade mal die minimale Beweglichkeitszugabe... Rock 119 mit den Fältchen hinten ist wieder nett, aber auch hier heftiges Deja Vue. (Oder wer de ich einfach alt?) "Trend 3" ist knallig bunt und "Schön frech im Retro-Feeling". Fragt sich nur welches Retro... und wodurch unterscheidet es sich dann von den anderen beiden Trends? Die sind doch genauso Retro... nur andere Epochen... Für die Kurzgröße gibt es einen Trägerrock, eh nein, das heißt heute Kleid. Der Schnitt ist nett, aber ich habe schon wieder das Gefühl, dieses Detail schon gesehen zu haben. Ich habe nur keine Lust nachzugucken, in welchem Heft. Am Bluse 115A würde ich zu gerne sehen, wie ein gesmokter Kragen aussieht, weil ich es mir nicht recht vorstellen kann. Aber natürlich zeigt das Bild das nicht. Und die Querriegel, die den Abnäher zusammenzuhalten scheinen sehen irgendie aus wie eine archaisch genähte Wunde. Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob mir das gefällt. Andererseits... aus der Idee könnte man was machen... *denk* Shirt 107 aus Paillettechiffon. Was es nicht alles gibt... gibt es den auch in anderen Farben? Weste 103B könnte glatt was für meine Mutter sein. So zum Rumsitzen auf dem Sofa, da wäre eine Weste mit Ärmeln gut. Der Maßschnitt... hm. Die Jacke mit dem Doppelkragen ist irgendwie interessant, aber wohl eher für Flachbrüstige, oder? "Trend 4" ist dann zur Abwechslung wieder monochrom, diesmal hell in Creme- und Beigetönen. Jacke 129 hat einen sehr schönes Revers, aber auch hier bleibt die Frage, wie das in Körbchengrößen jenseits von AA aussieht. Und ob die Ärmel wirklich zu eng sind, oder ob das Model nur so komisch dasitzt? Die aufspringenden Abnäher von Bluse 115B können vermutlich auch gut aussehen, aber auf dem Bild wirken sie disproportioniert. Zu hoch. Bluse 126B läßt das Kräuseldetail imerhin mal gut erkennen. Das ist sicher eine Idee, die man in jeden passenden Blusenschnitt einbauen kann. Jacke 130 ist überraschenderweise aus Jersey. Das wäre für mich auch ein ideales Modell, um auf dem Sofa zu lümmeln und sich nicht umziehen zu müssen, wenn man noch schnell zum Bäcker muß. Oder für die nächste Radtour mit kleinem Gepäck, wenn man nur eine Jacke mitnehmen kann, die dann auch Abends ins Restaurant herhalten muß. Bis Größe 42 ist da allerdings unpraktisch. Für mich. :o) Die nächste Seite bietet noch eine interessante Bluse - aber nicht zum Nähen... die darf man nur kaufen. "Trend 5" ist schwarz. Diesmal Biker-Look auf die luxuriöse Art. Ich bezweifle mal sehr, ob den Bikern das gefällt... *g* Über die Modesstrecke kann man eigentlich nur sagen: wie gehabt, aber jetzt in schwarz. Wobei der Stoff von Rock 120 interessant ist. Mit etwas Geduld sollte man das auch selber machen können... "Trend 6" liefert endlich die warmen Herbstlaubfarben, die in keinem Jahr fehlen dürfen. Für die Plusgrößen. Immerhin finde ich es ja nett, daß wir Rubensdamen "richtig" mitgezählt werden und nicht ins "Ghetto" geschoben werden. Bei Kleid 135 weiß ich nicht recht... Daß die Falten direkt über dem Bauch anfangen und da eine Querteilungsnaht ist macht mich etwas mißtrauisch, ob das den Bauch nicht eher betont. Aber wer wenig Formen hat und eher "tönnchenförmig" ist, da mag das optisch etwas modulieren. Der Jackenschnitt (wenn ihr mich fragt ist das zwei Mal der gleiche Schnitt, nur aus unterschiedlichem Material und einmal mit Kragen und einmal ohne) ist auch nett... aber nicht vom Hocker reißend. Sehr gut gefällt mir die Ausschnittlösung des Shirts. Die ist natürlich auch nicht superduperinnovativ, aber die Falten sind mal wieder etwas anders gesetzt. Und es ist ein einfach zu erzeugender Effekt (denke ich mal, ohne in die Anleitung zu gucken), der trotzdem einem an sich langweiligen Shirt einen kleinen Twist verpaßt. "Exclusiv-design", ah ja, hier ist die alte Themenstruktur noch da. Von dem Label Gant habe ich schon mal gehört, kann aber gar nichts damit verbinden. Aber wenn das Kerngeschäft aus Rugby- und Poloshirts besteht wundert mich das nicht, das ist nicht so meine Hauptstilrichtung. Aber sie können offensichtlich auch Abendmode. Ein Abendkleid aus Jersey... hat auch was. Und sieht so übel nicht aus. "kreative köpfe" führt zu einer Schweizer Keramikerin. Damen mit dickem Po... naja, mit Stehrümchen habe ich es ja generell nicht so, da sag ich mal lieber gar nix. Dann kommt wieder die Werbung für die Burdafashion Webseite, kennen wir ja schon. Und der "look der stars" ist... ein Dirndl. Wer hätte es gedacht? Zur "Wiesn" offensichtlich das unvermeidliche Thema. (Wobei ich ja in Oberfranken durchaus auch noch mit Dirndl aufgewachsen bin und den Schnitt eine nette Grundlage für allerhand Spielereien finde. Warum also nicht einmal im Jahr eine Runde Kitsch auf den Klamotten?) Ach ja... Stars... doch, einen Namen kenne ich diesmal. Wo die die nur immer ausgraben... Ah ja, und wer seinen Oktoberfestkitsch mit weniger Aufwand haben will, bekommt auch noch "mode-ideen" zum aufmotzen (ach nein, das heißt jetzt pimpen, oder?) gekaufter Sachen. Die Überblätterabteilung mit Kosmetik und Co... *blätterblätterblätter* Kurzer Zwischenstopp in der "szene" *weiterblätter* Die Reise... nach Marseille... das ist ein Eck Frankreich, das mir noch fehlt. Ob es die angesagteste Stadt Frankreichs ist... darüber kann man sicher streiten, da sind wohl einige anderer Meinung, aber interessant ist es sicher. Sagen die, die schon mal da waren. Mit Adresse für zumindest ein Stoffgeschäft, sehr gut... Das "extra" ist diesmal nur für Jungs (den Herrenkasak unterschlage ich mal gnädig). Ein karierter Anzug für Grundschüler? Wo außerhalb des 16° Arrondissements trägt man so was? Ah ja, tut man nicht, der Designer hat seinen Laden eben dort. *g* Ein Hemd mit Blumenmuster, ein Nadelstreifenjacke mit Nieten... ungewohnt. Aber andererseits... warum eigentlich nicht? Ich habe noch Kinderhefte aus den späten 60ern, da gibt es auch richtige Anzüglein für Kleindkinder. Und wenn wir unseren Jungs als Kindern nur blaue Shirts zur Khaki Hose anziehen... wie sollen da modisch interessierte Männer draus werden? Vielleicht sollte man einfach mal was anders anbieten? (Ich glaube der eine meiner Brüder wäre auf das Jacket oder einen Anzug voll abgefahren... denn der war bei der Konfirmation dann ganz wild drauf, endlich mal so was anziehen zu dürfen.) Was fehlt noch? Der Dekoteil, auch "kreativ" genannt. Welche Souvenirverarbeitung wird es diesmal sein? Hatten wir Strandmuscheln und Kiesel schon? Ah, es sind Photos. In schwarz-weiß. Reißt auch wieder nicht vom Hocker... aber ist auch nicht häßlich. Vorbei? Ach nein, eine Seite mit Modellen aus Burdastyle kommt noch. Wie oft sind die Entwürfe kreativer als vieles was generell in Schnittmusterheften zu sehen ist. Jetzt aber... die Vorschau aufs nächste Heft... Hm, war da schon immer auch ein Ausblick auf Kosmetikthemen dabei? Das läßt nichts Gutes erahnen... Zeichnet sich hier eine Entwicklung zur x-beliebigen Frauenzeitschrift ab? Naja, mein Abo ist gewonnen, das verlängert sich nicht automatisch...
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Burda
Nähen
Zeitschrift
Freitag, 8. August 2008
Dieses erfreuliche "Pfloff" (nicht ganz so satt wie eine Burda, das Heft ist ja dünner) hörte ich kurz nach meinem Urlaub im Briefkasten. Das Septemberheft kommt im Juli und da war schon der Postweg über den großen Teich dabei... Nun gut, in Amerika gehen die Kalender wohl etwas schneller... (und wie soll bei bei dem ganzen Papier eigentlich noch zum Nähen kommen, hä?) Also erst mal auf dem Sofa bequem gemacht und eingetaucht... Von den Gastautoren die vorgesellt werden kenne ich immerhin eine. Also nicht persönlich, aber die Webseite PatternReview von Deepika Prakash kenne ich natürlich auch. Und nutze sie. Das Editorial größt mit einem interessant gerafften Kleid. Offensichtlich das Abschlußstück der Autorin von einem Kurs im Drapieren. Ach ja... lauter Dinge, die ich auch gerne mal lernen würde. Dann kommen die Leserbriefe, gefolgt von den Lesertips. Hm, Nagellack um alte Knöpfe neu zu dekorieren? Hält auch die Waschmaschine aus, sagt die Tipgeberin. Könnte man glatt mal an alten Plastikknöpfen ausprobieren. (Ich habe allerdings keinen Nagellack im Haus, ich müßte den auch erst kaufen.) Die neu vorgestellten Nähzutaten reißen mich nicht vom Hocker. Und gebrauchsfertige Farben zum Stoffe färben in der Waschmaschine gibt es in Europa ja schon lange. Auf der Frage-Antwort Seite interessiert mich die Frage zum Vergrößern der Oberarme in einem Schnitt. Die Antwort macht mir zum ersten Mal bewußt, daß es einen Zusammenhang zwischen Schulterbreite, Ärmellänge und Ärmelweite gibt. Und da ich immer die Schultern kürze... könnte das die kleinen Probleme erklären, die ich mit Ärmeln oftmals habe. Gute Anregung für die nächste Ärmelanpassung. Die Pattern Review steht diesmal im Zeichen femininer Details. Der Overall vom Marfy springt mir da natürlich sofort ins Auge. Leider jenseits meiner Größe. Wobei das auch in meiner Größe nicht wirklich gut aussehen würde. Und Overalls fürchterlich unpraktisch sind, wenn man mal aus Klo muß... aber wer die Figur dafür hat, sieht darin sicher aus wie eine Filmgöttin aus den 40ern. Auch dieses Kleid von Burda sieht in der Schnittzeichnung sehr interessant aus. Viel interessanter als auf dem Originalphoto. Das fällt mir ja immer wieder auf... Threads stellt interessante Burdamodelle vor, die mir gar nicht aufgefallen wären. Wahrscheinlich, weil es mir immer zu mühsam ist, noch mal zu klicken, um die technische Zeichnung zu sehen, wenn ich das Photo schon nicht interessant fand. (Bei den "Big 4" Schnitten ist die technische Zeichnung ja gleich mit zu sehen, da ist das einfacher.)
Auch der vrogestellte Butterickrock gefällt mir extrem gut. Nur vielleicht auch nicht mehr in meiner Größe. Wunderschön auch das Vogue Kleid... und unglaublich spannend der Schnitt von Diane Ericson. Diese Schnittdesignerin (oder Firma?) sagt mir ja gar nichts, aber die Jacke sieht sehr interessant aus. Ich glaube, ich muß mal googeln gehen... Spannend auch der Artikel über Sticken von Meterware. Also die Gesamtwirkung eines Stoffes beim Sticken im Auge behalten, nicht nur ein Motiv auf die Brust sticken. Da genau diese Gestaltung in der Fläche wahrlich nicht an den Besitz einer Stickmaschine gekoppelt ist, sondern eigentlich für alle Techniken, vom freien Sticken bis zum Stempeln oder Drucken geeignet ist, sind die Tips für mich sehr nützlich. Und der Trick, wie man ein wirklich zufälliges Muster gestaltet ist einfach und absolut genial. (Abteilung "Hätte man selber drauf kommen können" Bin ich aber nicht. Also schön, daß es den Artikel gibt. ;-) ) Weiter geht es mit Artikeln über Saris, afrikanische Stoffe un japanische Stoffe. ieses Heft ist wirklich mal wieder wie gemacht für mich.) Gut, der Artikel über Saris enthält für mich nichts neues mehr, im Gegenteil, er könnte ausführlicher sein und etwa auf die verschiedenen traditionellen Muster eingehen. Aber die Bilder sind Augenfutter... ähnlich mit den afrikanischen Stoffen. Viel Augenfutter... Über japanische Stoffe weiß ich bisher ja noch nichts. Sollte ich jemals nach Japan kommen, dann weiß ich shcon mal, wie man dort Stoff kauft. Eigentlich hätte ich gerne noch mehr über traditionelle japanische Muster erfahren. Hm, eigentlich hätte ich alle Artikel gerne ausfürlicher gehabt... Aber die Bilder sind durchweg inspirierend. Mit der "Tailoring Series" von Kenneth D. King geht es weiter. Diesmal mit einem Trick für Kanten ohne zu viel Stofflagen durch die Nahtzugabe. Ich fand ja bislang, daß sich gerade durch die Nähte die Kanten auch schön legen, aber vielleicht probiere ich es doch mal anders, wenn ich mal wieder einen dicken (Woll)Stoff habe. Überraschend der nächste Artikel. Gummi in der Taille ohne daß es nach Gummizug aussieht. Die Techniken verwende ich seit zehn Jahren... Allerdings habe ich sie in der Tat noch nie in einem Buch oder so gefunden, vielleicht ist es tatsächlich weniger bekannt als ich dachte? Transparente Stoffe und wie man sie einsetzen kann ist der nächste Artikel. Da ich solche Spielereien heiß und innig liebe (wenn auch kaum auslebe) sehr spannende Lektüre für mich. Von der Planung bis zu ausfürhlichen und bebilderten Anleitungen wie man so was umsetzt.. genau einer der Artikel für die ich Threads so liebe. Gut bebildert und ausführlich erklärt auch der nächste Teil der Serie vom Sloper zur Bluse. Diesmal die Ärmel und die Konstruktion des Kragens. Auch nützliches Wissen wenn man mit gekauften Schnitten herumexperimentiert. Der nächste Artikel zeigt, daß ökologisches Bewußtsein allmählich auch in Amerika ankommt. Es geht um "grünes" Nähen. Wobei man sich bei eingen der vorgestellten Materialien ganz sicher fragen kann, wie gut sie für die Umwelt wirklich sind... aber die Tips zum Umgang mit verschiedenen Materialien, von Hanf über Soya bis Bambus sind interessant. Der Embellishment Artikel fesselt mich wieder total... "Power piecing" nennen sie das, und alles was Textur erzeugt und noch dazu mit so einfachen Mitteln, fasziniert mich immer. Ist aufwendig, braucht viel Material, aber der Effekt ist ist es wert. Also wie geschaffen für mich. *g* Und was ist das? Thermochrome Tinte... und jemand der Leitungen in Stoffe einwebt... ich glaube, ich brauche einen Webstuhl. Nicht zum nachmachen, leider, aber zum Bewundern, die Werke von Maggie Orth. Ein Interview mit George Simonton. Ein Designer. Kenne ich nicht... aber die gezeigten Mäntel sind recht elegant. Weniger Haut Couture, stattdessen tragbare Eleganz. Nichts dagegen. Das "Quick to make" Projekt ist jetzt nicht so meine. Einfach zu nähen, Knopfleiste als Träger mag innovativ sein... aber nö, nicht diese Deko. Man kann den Basisschnitt aber auch anders dekorieren. Die Anleitung ist durchaus anfängerfreundlich bebildert, allerdings die Angabe, die Schnitteile "ungefähr um 550%" Prozent zu vergrößern um Größe M zu bekommen deutet darauf hin, daß die Anleitung jetzt nicht so auf Paßform wert legt... Auch der nächste Grundlagenartikel richtet sich mehr an Anfänger. Es geht um Stoffe, wie und nach welchen Kriterien bewerten und Richtlinien, wie man den passenden Stoff zum Projekt findet. Hier stößt natürlich auch Papier an seine Grenzen. Die Bilder und Beschreibungen sind gut, aber sie können das Anfassen nicht ersetzen. "Readers closet" präsentiert diesmal die Teilnehmer an einem Kurs im Drapieren und ihre Werke. Wieder wünsche ich mir mehr und genauere Bilder... und ich würde die Modelle zu gerne anfassen. und auch gerne so einen Kurs besuchen... Tja, dann neigt es sich schon zum Ende... ein breites Grinsen bei der Abschlussgeschichte und noch mal Luft anhalten auf der letzten Seite... die Spitze aus zwei Lagen Chiffon... einfach nur schön. Aus den 1920ern... gibt es heute noch so schöne Dinge? Fazit: Dieses Heft war wieder mehr als nach meinem Geschmack... so viel Augenfutter und Anregung... das hätte wieder doppelt so dick sein können... *seufz*8
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Heftkritik Nähzeitschrift Threads September 2008 Threads 138
Mittwoch, 30. Juli 2008
Und schon wieder ein Burdaheft... ich komme ja vor lauter Lesen nicht mehr zum Nähen, wenn das so weiter geht. (Und wenn alles glatt geht, bekomme ich Mitte August den nächsten Stapel "Nähpapier" aus den USA... :o) Und natürlich bin ich auch nicht die erste, die das Heft in ihrem Blog bespricht, Katrin zum Beispiel war schneller. Also jetzt mal gucken... Das Editorial mausert sich zur Alt-Promivorstellung.. Gunter Sachs ist diesmal dran. Ich wußte gar nicht, daß er auch mal Photostrecken für Burda geschossen hat. Vielleicht könnte man das mal wieder machen... wäre auf alle Fälle interessant, was dabei herauskäme. Ein Brautmodenschau ist auch nett, aber dazu passend "gekleidete" Hunde... das Schönste was ein Hund an haben kann ich sein Fell... alles andere nennt man geschmacklos. Oder so. Aber im Heft geht es jetzt doch erst mal mit Kleidung für Menschen weiter... der "look" ist mal wieder schwarz-weiß. Ja, interessanter graphischer Kontrast und so, aber auch so häufig Trend, daß es nicht gerade spannend ist. Folgereichtig geht es bei den "city" Modellen auch um schwarz. Interessant ist schon mal der aus Metallstreifen geflochtene Bildhintergrund... Ach so, um die Klamotten soll es gehen... Ah ja. Nadelstreifenhose... sehr klassisch... Auf meiner Wellenlänge liegt die Jacke 107. Absolut Businesstauglich, aber ohne langweilig zu sein. (Muß ja nicht schwarz sein...) Sehen tut man das allerdings nur auf der Schemazeichnung, das Photo erzählt wie immer mal nicht viel. Hier ist es wirklich bedauerlich, daß der Schnitt schon in Größe 44 aufhört. :-/.
Die Bluse 103 sieht ganz nett aus, aber bauchfrei im Herbst? Muß nicht sein. Sehr schlicht und edel auch das Cape, aber ich habe schon ein schwarzes Cape... Kleid 110 hat was von Arbeitskittel... so Ende 19. Jahrhundert, als Frauen anfingen zu arbeiten... Und die Schemazeichnung unterstützt den Eindruck noch. Auch die Tunika daneben hat den gleichen Look. Vielleicht noch ein wenig schwanger dazu... wie haben die den Seidenchiffon so steif bekommen? Oder soll das ein Windstoß sein? Dabei hat die Tunika jede Menge interessanter Details, nur der Gesamteindruck... eher nicht.Das Raglan-Top 108 ist ein netter Basis-Schnitt. Die Falte von Rock 106 sieht auf der Schemazeichnung durchaus interessant aus. Aber wie das aus Stoff wirkt? Das kann man auf dem Bild auch nicht wirklich erkennen... Mit der Eigenwerbung für die Burdafashion Seite geht es weiter... Annes Nähvideos.. und Bärbels Sew Along. Leider hat das bisher ja nicht viel zuspruch, vielleicht ändert sich das mal, denn die Idee ist ja an sich prima. Die "fashion-news" sehen rot... in allen Tönen. Auch für Möbel. So ist dann mein Couchtisch aus den 80ern wieder topaktuell, nehme ich an... *g* Die vorgesetellten Accessores und Klamotten gefallen mir zwar nicht, aber so langees rot sein darf, ist das immer gut. *g* In der "freizeit" geht es etwas Hippiemäßiger weiter. Ethnomix ist die Idee. Parkas mag ich eigentlich nicht so gerne (Mag daran liegen, daß mir diese Schnittform auch nicht steht.), aber der Kragen sieht interessant aus. Ganz genau kann man das allerdings auf dem Photo natürlich nicht sagen. Aber das Ikatmuster auf dem Kleid darunter ist interessant... schöne Anregung, denn Ikat habe ich ja noch aus Indien...
Kleid 111 diesmal in kleinen Blümchen.. nocht mehr Kittelschürzen-Look- Die Mode meint es jetzt wirklich nicht gut mit uns. (Oder doch, denn man kann im Nachthemd vor die Tür, ohne daß es jemand merkt...) Die Tunika sieht ohne das Rüschchen vorne und in bunt deutlcih besser as. Und auch weniger schwanger. Daneben schon wieder ein Rock mit Boule-Effekt. Nun ja...Modell 119 hat für eine Jersey-Jacke ja einen interessanten Schnitt. Aber ob der auch schön ist? Hm.. von Tunika 118 hätte ich vor allem gerne den Stoff... das ganze etwas länger und als Kleid. Doch, nett. Schlichtes Pulloverkleid zum drüber ziehen, ohne ganz fad auszusehen. Zum auf dem Sofa fletzen und schön genug, um sich für den Weg zum Supermarkt nicht umziehen zu müssen. Wobei.. auf den zweiten Blick.. könnte dank der Raffung ein schönes "große Größen" Teil sein. Aus unerfindlichen Gründen nur bis Größe 42 auf dem Schnittbogen. Nein, Burda und ich sind uns mal wieder gar nicht einig darüber, was man in Plsu Größe traen darf. :o)
Beim Styling ist diesmal dann der Parka dran. Zugegeben, bei dem Wetter dieses Jahr ist ein Parka zum Abendkleid wohl eine gute Idee. und sieht gar nicht mal so übel aus... Das "must-have" sind Sneakers. Naja, Turnschuhe halt... tragen wir alle seit Jahrzehnten, waren sie jemals wirklich out? Trotzdem finde ich Chucks gar nicht soo bequem... "Kreative Köpfe" verrät, warum im Editorail schon bekleidete Hunde auftauchen. Nein, Hundemäntelchen zum Kleid der Besitzerin... geht gar nicht. *börks* "aktuell" ist es glamorös, "Jenseits von Hollywood". Jacke 107 gefällt mir auch in hell, auch das Cape sieht so eher besser aus. Na so was, in lang gefällt mir die Jacke 119B dann sogar sehr gut. Aus meiner Sicht zwar eher relaxtes Freizeitteil und nicht aus Lurex, aber sonst... gemütlicher Kurzmantel.
Auch den Strickpulli finde ich sehr schön. Und bestimmt interessant zu stricken. Aber mit der Rundpasse ist das Umrechnen wahrlich kein Vergnüngen... und die Größe ist nicht meine. :-(
Wieder ein Blüschen mit Puffärmeln... und ein Rock mit Godets. Nun ja, ist schmeichelnd, und so weiter... aber allmählich habe ich mich satt gesehen. Glaube ich. Dann noch mal der Parka... Bluse 113 zeigt auf den zweiten Blick und mal wieder nur auf der Schemazeichnung ein nettes Detail: Die Knöpfe sind nur im oberen Bereich. Allerdings würde man das wieder nur sehen, wenn man die Bluse über der Hose oder dem Rock trägt... andernfalls ist es wohl nur Zeitersparnis beim Nähen... *g* "exclusiv-design" kommt von Anja Gockel. Schöne Sachen, auch das Kleid, das es als Schnitt gibt. Leider ist das Model das es vorführt so mager, daß die einzige erkennbare Rundung wie ein Hungerödem aussieht. :-/ Schade, denn das Kleid hätte mehr verdient. Im "fashion-flash" stehen Hosen im Mittelpunkt. Dann muß ich mir das doch mal genauer angucken. (Komisch... obwohl ich viel Hosen trage, denke ich über die am wenigsten nach...) Reiterhose... viele aufwendige Details. Wobei ich mich immer fragen, wieso man sich so viel Mühe mit so vielen Teilungsnähten machen sollte.... Dann der Marlene Stil. Aha, auch mal wieder. Die "Slim-Line" scheint einfach eine Röhre zu sein. Wie man da eine vernünftige Schrittkurve vorne hinbekommt scheint Burda auch nicht zu wissen. Ah ja, ist auch für Kurzgröße. Und der "Moderne Look" ist.. wenn einem keine Bezeichnung mehr einfällt? 7/8 Länge und ein Miederbund. Wirklich hoch ist das Miederteil aber nicht... "Workshop" hat diesmal die Paspeltasche im Visier. Mit einigen Zeichnungen. Nicht meine Lieblingstechnik für Paspeltaschen, aber eine mögliche. Dazu Tips für Taschenformen je nach Poform. Klappentaschen auf einen flachen Po damit er voller wirkt... wegen mir. Klappen oben beim Birnenpo zum Ausgleich der Proportionen... mag sein. Aber kleine Taschen auf großem Po... gucken wir uns das Bild an.. wirkt der Po kleiner? Nein, der Po wirkt extra groß. Einfach nur die Illustration angucken. (Ist wie bei Handtaschen... kleine Handtasche an großer Frau ist unproportioniert.) Genauso die großen Taschen auf dem kleinen Po, die gleichen nix aus, das sieht nur wie zu große Taschen auf zu kleinem Po.... (und glaubt mir, ich sehe das jeden Tag in der Straßenbahn...) "accessoires" sind diesmal Uhren. Das kann mich wenig locken, Armbanduhren gefallen mir selten, ich trage auch nur selten welche. (Habe aber eine ganze Sammlung von Armbanduhren mit kaputten Bändern o.ä.... *g*) "look der stars" und Downloadschnitt ist eine Kurzjacke. Die erste Frage ist natürlich immer: Wo sind die Stars? Paris Hilton erkenne ich natürlich, aber ist jeder ein Star, nur weil er sein Gesicht in jede Kamera hält? Und Geri Halliwell...... qualifiziert die schon als Star? (Oder eher als Ex...?) Nun ja. Die Jacke immerhin ist nett und vielseitig, da will ich Burda zustimmen. "extra" ist mal wieder Umstandsmode. Leider werde ich das nie brauchen, aber die Stücke gefällen mir alle gut. Ganz besonders das Abendkleid. Wobei man sich die raffinierte Raffung am Büstenteil sicher auch für ein "normales" Kleid klauen könnte. So lange Empirelinie noch modern ist...
Dann wieder ein paar Hinweise auf burdastyle.com. Immer mal einen Blick wert, zumindet wenn man Englisch spricht. "mode-ideen" schlagen die Verwandlung von Lederhandschuhen vor. Doch, auch ganz nett. (Ich glaube, ich brauche rote Lederhandschuhe.. schwarz und drölf Brauntöne habe ich ja, alle geerbt und teilweise kaum gebraucht...) "plus aktuell"... mal sehen... Interessante Cloque-Stoffe (für die es natürlich keine Bezugsquelle gibt... wie schade...) Die Schnitte.. klassisch, schlict, tragbar... aber nicht aufregend. Konfektionsstil eben. Ah ja, jetzt kommt wieder der Laberteil... Kosmetik, Gesundheit, Wellness... kurzer Zwischenstopp im "kultur-treff"... Stimmt, das Buch "Die Eleganz des Igel" wollte ich mal lesen. Muß ich mal auf meine Liste setzen, am besten gleich die französische Ausgabe.. Reise nach Düsseldorf... na das nennt man von hier aus "pendeln", nicht reisen...... *g* Die Kindermode kommt wieder aus Paris. Eher gedeckte Farben und simple Schnitte, wirkt wieder etwas nostalgisch. Aber durchaus kindgerecht. Der "kreativ" Teil ist mir diesmal zu kitschig. Orientalisch finde ich eh schwierig, entweder kitsch oder fad, meistens beides.... Aber Geschmackssache. Nicht meiner. Der "living" Teil ist nicht besser, silberglänzend und barick. Danke. Na gut, der Spiegel sieht ganz interessant aus... Das war's dann schon wieder... bis zur Septemberausgabe, die Herbstmode verspricht.
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Heftkritik
Burda Modemagazin 8/2008
Samstag, 26. Juli 2008
Auch von diesem Heft habe ich mir eine Ausgabe aus dem Urlaub mitgebracht. Das Titelbild ist ja in diesem Eintrag schon zu sehen gewesen. Das Motivationsshirt ist photographiert, ich muß nur die Bilder noch bearbeiten. Kommt aber auch demnächst, versprochen!) Da ich auch keine Bilder im Web gefunden habe, habe ich diesemal zwei Modelle die mir besonders gut gefallen abphotographiert. Aber fangen wir vorne an... Das erste Thema sind alle möglichen sprenkel... vor allem tierische, ein bißchen Zebra, ein wenig Giraffe,... die Stoffmuster können mich da durchweg nicht begeistern. Schnitte für Hotpants, die mir als Unterhose schon zu klein wären, auch nicht. Ansonsten die Schnitte dazu zwischen schlicht und langweilig... Tunika 5 ist vielleicht ein wenig interessanter. Aber schon mal nicht in dem Stoff.
Die nächsten Seiten stehen unter dem Motto "Einladung zum Dinner". Kleider heißt das hier. Die gefallen mir schon besser. Unterschiedliche Stile, von jungendlich frecht bis elegant, und die Größen sind von 36-46 vorhanden. (Nicht jedes Modell in jeder Größe.) Besonders den witzigen Stoff von Modell 8 hätte ich gerne... Blümchen und Fahrräder.. süß. Die Schnitte sind eher unkompliziert, die Kleider aber trotzdem elegant und nicht langweilig. Weiter geht es mit den Farben des Sonneunterganges. Nun, da muß bei den Photos aber gewaltig was schief gegangen sein. Oder der Redakteur war farbenblind... jedenfalls flieder und kalte grüntöne dominieren den Sonnenuntergang genauso wenig wie pink. *g* Dennoch ist das Kleid zu diesem Thema eines meiner Lieblingsmodelle. Eigentlich ganz schlicht, aber das bißchen Chiffon macht es sehr elegant. (Wobei es mir irgendwie bekannt vorkommt... irgendwo muß ich was Ähnliches schon mal gesehen haben...) Auch mein anderes Lieblingsstück aus diesem Heft entstammt der gleichen Serie. In dem schreienden Originalstoff sieht man zwar nichts von dem Schnitt, aber die Schemazeichnung hilft weiter.... Das erwäge ich schon mal ernsthaft zu nähen. Ist auch bis Größe 48 im Heft. Allerdings braucht man dazu einen Jersey, bei dem auch die linke Stoffseite halbwegs ansehnlich ist, denn am Ausschnitt sieht man auch diese durch die Drapierung.
"Nachmittag unter Freunden" scheint was für die ganz Jungen zu sein. Oder die sehr Modemutigen. Immerhin zeigt es, das Sweatshirtstoff auch interessanter verarbeitet werden als zu Jogginganzügen. Trotzdem... einen Ballonrock in knapp pobackenbedeckt muß ich ganz sicher nicht haben.... Naja, Kapuzenweste 17 hat einen ganz netten Ausschnitt... Falls ich mir mal Sportkleidung nähe... (*haha*) Ganz jung soll die Jeansmode sein. Jeans mit gold... wieder eine Pomanschette mit Ballon dran... nun ja. Glücklicherweise bin ich nicht mehr so jung... Auch die Trainingsanzugsvarianten sind nicht viel besser.... aber vielleicht trägt man in der Disko ja Trainingsanzüge aus pinkem Satin oder Minipumphöschen in türkis. Falls ja will ich da nicht hin. (Und man trägt eindeutig Leggins drunter...) Schon wieder Jeans. Diesmal eher romantisch. Hemd mit Schößchen und Raffung, noch mehr ultrakurze Röcke (über der Jeans getragen) dazu eine Blümchenbluse. Witzing ist nur das Trägershirt im Schürzchenstil. Nicht für mich, aber wirklich witzig. Dann kommen noch die großen Größen. So unnütz wie beim letzten Mal, weil die Größen I - IV angegeben sind ohne daß es dazu eine Maßtabelle gäbe. Aber die Schnitte sind auch nicht so spannend. Vergleichbare Röcke aus vielen Teilen habe ich in Fimi und All Woman schon oft genug gesehen. Und auch ein Knotenshirt hat inzwischen wohl jeder, der gern eines hätte... Tja... das Heft begeistert mich nicht durchweg, aber es sind Sachen dabei die interessant genug sind, um auch nach dem nächsten Heft Ausschau zu halten...
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Heftkritik
Idees Couture Broderie
Juin-Juillet 2008
Mittwoch, 23. Juli 2008
Sorry, Resi, so üble Dige wie Arbeit hindern mich am Nähen, deswegen heute nur eine Heftbesprechung. Aber der zweite Teil der Ausschnittverarbeitung kommt bestimmt. Ich fürchte, ich muß mal wieder aussortieren und mich von ein paar Heften trennen, so wie meine Sammlung in letzter Zeit wächst... Meine erste Knipmode ist dazu gekommen, mein Bruder arbeitet ja in den Niederlanden und hat jetzt den Auftragt, dort gelegentlich bei einem Kiosk vorbeizugehen.... Holländisch kann ich nicht, bei den Texten kann ich also nur raten, wovon die Rede ist, aber Bilder gucken geht auch so. Verlinken kann man die Bilder der Webseite nicht, aber immerhin auf der Webseite im Heft blättern. (Flash vorausgesetzt) Since my brother is working in the Netherlands I'll have access to the durch sewing magazin "Knipmode". This issue is my first one. And I don't speak Dutch at all, so the words are guesswork. Patterns luckily are quite universal...) Los geht es mit einem Thema "absolutely fabulous". Das ist Englisch, glücklicherweise. Die Kleidung dazu ist aus Satin und hat Angaben, wie kurz man braucht um sie zu nähen. Also aussehen tun die Sachen eher billig, die Frage ist, ob es mir gefällt. Beim Kleid Nummer 9 könnte der Schnitt mit den überschnittenen Ärmeln interessant sein. Aber vermutlich nicht für meine Figur. Paßform bin ich mir auch nicht so ganz sicher... hat es eine? Der Schnitt von Jacke 7b könnte auch nett sein. Aber wenn ich das nähe ganz sicher nicht in 6 Stunden. Und 44 ist sicher auch in Holland nicht meine Größe... Dann gibt es Modevorschläge im Stil einer Sängerin (falls "zangeres" Sängerin heißt), naja, weder kenne ich di eDame, noch muß ich ihre Klamotten haben. "Singing in the Rain" scheint das Thema für große Größen zu sein. Sieht alles sehr sportlich aus, wie gekauft. Shirt 14 mit den Kräuselungen am Ausschnitt ist auch nett. Ganz simpel, aber mit einem kleinen Extra. Und man kann viel Stoff drin unterbringen... Schlüsselanhänger basteln. Nun ja... ebenso wie das eine Stunde Kleid. Ne, eine Stoffbahn und viel Gummismok sehen ncht mal an dem Model wirklich gut aus. Und sehen aus wie eine zusammengeschluderte Stoffbahn mit Gummismok... Ah ja, irgendwas mit Details... oh ja, da sehen einige Sachen sehr interessant aus. Shirt 3a mit einem eingebauten Schal. Und ganz besonders Jacke 20... Jersey mit Chiffon. wenn ich einen passenden Stoff dafür finde, und Zeit... das könnte einen Versuch wert sein. Und 46 sollte doch gut vergrößerbar sein. Außerdem liege ich nach der Maßtabelle bei Knip nur zweischen 46 und 48... das ist gut. aß die Schnitte für eine Körpergröße von 172 cm gemacht sind ist etwas weniger gut... aber Länge kürzen bekomme ich ja meist hin... notfalls mit Probeteil....) Ach, auch der Kragen von Jacke 22 sieht sehr interessant aus. Olympia scheint wohl das Motto der Modelle nach dem Anleitungsheft zu sein. Bunt in den olympischen Farben. Sehr knallig... Die Schnitte sehr sportlich. Hosen in der Art gibt es zur Zeit in den Läden wie C&A auch. Ich weiß noch nicht, ob ich das so spannend finde? Ein Regenparka... das erinnert mich schon mal an was, was ich mal bräuchte..... Regenjacke mit Kapuze. Ein Artikel über Farbberatung.... (Was man doch auch ohne Sprachkenntnisse herausbekommen kann...) Und dann "customization", also Veränderung eines vorhanden Teils. Vom A-Shirt zum Hüftbetonten 80er Jahre Style in zwei Stunden. Oder so. Klassiker mit Klasse (?) heißt es dann. Jacke 7 gefällt mir aus weniger glänzendem Stoff schon mal besser. Das Shirt kann man unter der Jacke allerdings gar nicht sehen, das ist ja fast so gut wie Burda. *g* Allerdings sind die Schemazeichnungen auf den Seiten etwas größer, das mag helfen... Auch das Kleid 9 sieht so deutlich besser aus. aber immer noch etwas zu "lässig" um elegant zu sein. Das war es dann mit den Schnitten, ach nein, noch drei Beispiele für "Styling im Stil der Stars". Mit Nicole Kidmann und Kate Winslet kenne ich immerhin zwei Namen... aber ob ich ihen Stil haben muß... Das Top von Kate Winslett ist schon nett. und eine Trenchjacke kann man immer brauchen. Fazit: Definitiv eine Jacke die ich gerne nähen würde. (Ob das was wird... weiß man bei mir ja nie...) Und mal sehen, was mein Bruder in den nächsten Monaten so anschleppt...
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Heftkritk
Nähzeitschrift. Knipmode
augustus 2008
Dienstag, 15. Juli 2008
Was mich nach dem Urlaub noch erwartete waren stapelweise Zeitschriften... also fang ich mit der Juli Burda mal an. Daß der Titel Strandlaune verbreitet kommt jetzt nicht überraschend. Nicht innovativ, aber verläßlich. Summary in English: The July BWOF contains some nice things. I might one day make tunic 108 or dress 107 which is the same pattern. The "exclusive-design" I really do like, only it is far from my size. Also I like the back detail oft top 126. But that is not for me. On the contrary I'd leke to make one of the cute jacadi baby things, either 136 or 137, if I can figure out the chances, that size 62 will fit a baby that is born on june, 23rd. (Just sewing it one size bigger is not a good decision for Germany, because such things can only be worn in summer, not in winter or autumn.) Nur leicht überraschend das Editorial. Die übliche Langeweile wird durch ein Lagerfeld Special ersetzt.  So präsentiert er sich übrigens derzeit frankreichweit auf Plakatwänden... Werbung für Sicherheitswesten, die in Frankreich jetzt ebenfalls Pflicht werden...) Äh ja, worum gings im Editorial (Man beachte übrigens wie geschickt die Lagerfeld-Tracht aus hohem Kragen und Handschuhen die Körperteile bedeckt, die am schlechtesten zu Liften sind und am ehesten das Alter verraten... :-D ) ah ja, Herr Lagerfeld gab sich die Ehre, mit Burdaredakteuren zu reden. Na so was, um zu erfahren was im Heft kommt muß man ja glatt mal das Inhaltsverzeichnis bemühen... wie ungewohnt... *g* Gut, der "look" des (Sommer)Monats ist... nein, nicht weiß. Die Töne von Creme bis Vanille sind diesmal dran. Auch schon, stehen mir auch gut. Allerdings sind schöne Nuancen nicht immer zu bekommen. "Aktuell" sind also passend alle "nicht ganz weiß" Töne. Gleich die erste Tunika sieht allerdings eher "weißweiß" aus. Hat jemand am Farbmangement gespielt oder den eigenen Titel nicht gelesen? (Aber cooler Hut...) Blusenjacke 103B hat schon mal schönen Stoff. Allerdings frage ich mich, ob die Streifen an der Naht absichtlich versetzt wurden, oder ob es einfach nur schlampig genäht wurde.. und den Schnitt der Jacke verbirgt das Photo mal wieder sehr erfolgreich. Die raffinierte Falte in Tunika 108 gefällt mir sehr gut. Ein nettes und dezentes Detail. Allerdings sieht die Schemazeichnung (wie auch der Text behauptet) nach etwas Luft über den Hüften aus, das Photo hingegen zeigt ein Kleidungsstück, das gar nicht "A-Linien"förmig ang anliegt und auf der Hüfte schoppt... Was nun? Jedenfalls bis Größe 46, das ist schon mal gut. (Und mit der Falte "bauchfreundlich"... *g*). *blätter* Rüschen mit Puffärmel, ein Trägerkleid... erinnert mich an das, das Capricorna genäht hat. Nur war ihres aus einer älteren Burda. (Apropos... ist es fertig?)
Ein weiterer Trend ist die verdeckte Knopfleiste, sagt Burda. Dazu gibt es einen Workshop. Allerdings beschreibt der die Technik vor allem im Text und hat nur zwei magere Bilder dabei. Liebe Redaktion, die Leute, die mit langen komplizierten Texten klar kommen, die verstehen auch die Anleitung im Anleitungsheft. Allen anderen, so wie den Anfängern, würden ein paar aussagekräftige Illustrationen oder Bilder helfen. Tschuldigung, ich vergaß, aussagekräftige Bilder ist nicht Burda. Ziehe meinen Einwand zurück... "Freizeit" ist nicht überraschend die Urlaubsgarderobe. Wobei der Urlaubshorizont von Burda nur genau bis zum Strand reicht, andere Alternativen scheinen nicht vorstellbar... *g* Kleid 119 wäre eigentlich schön, wenn nicht der Ausschnitt so riesig wäre, daß er offensichtlich nicht viel mehr als die Brustwarzen bedeckt. Soo dringend hab' ich's dann auch nicht... (Vielleicht hat sich der Chirurg natürlich auch nur in der Größe der Silikonkissen vertan, das könnte es natürlich auch sein...) Die anderes Sachen... hm... ein paar von den schönen Jerseys hätte ich gerne... aber die Schnitte... naja, warum sollten Strandklamotten spannender sein als Strandurlaub. Jedes Jahr das gleiche... Im nächsten Beitrag geht es um Sonnenhüte. Da ich Hutfan bin (Meinen ersten Hut habe ich mir mit 16 gekauft und ja, auch in der Kleinstadt kann man Hut tragen. Fällt halt bißchen auf. Aber origineller als Piercings oder Tatoos, die hat inzwischen jeder... *g*) spricht mich das natürlich sehr an. Und natürlich habe ich einen Strohhut, Typ Panama. Im Urlaub in der Sonne nie ohne. Ich habe nur leider keinen Platz, viele Hüte zu lagern. Und noch keine Technik gefunden, bei den hiesigen Windverhältnissen einen Strohhut mit breiter Krempe sicher auf dem Kopf zu befestigen... Ach, ich hätte es mir denken können... nach den bunten Hüten geht es wieder mit schwarz weiter. Der "Farbtrend"... erfrischend ist wohl nicht das Wort dafür, langweilig trifft es eher. Na mal die Schnitte angucken... Kleid 107 gefällt mir. Also der Schnitt, der Stoff ist schon wieder etwas zu glänzend um elegant zu sein... schwarz und glänzend hat doch leicht eine ordinäre Note. Aber der Schnitt.... kein Wunder, ist ja der Tunikaschnitt von oben, nur länger... Über Blusenjacke 111A kann man nichts sagen, denn zwar sieht man den goldenen Bikini und die Halskette des Models gut, der Stoff säuft aber schwarz in schwarz ab. Bye, bye Details... soweit diese nicht schon durch die Pose effizient "vernichtet" wurden. Und wieder kein Glück mit Blusenjacke 103, diesmal Version A. Hier verhindert der schwarze Stoff, daß man irgendwas erkennt. Dafür ist das wunderbare Kleid darunter gut zu sehen. Das kann man aber nicht selber machen, das gibt es nur zum Kaufen....
Bei dem Modell für Zierliche muß jemand was mißverstanden haben... das Model wird nicht dadurch kleiner, daß man mehr Umgebung photographiert, bis von den Klamotten nichts mehr zu erkennen ist.... Vielleicht besser so, die Schemazeichnung sieht gar nicht so schlecht aus, aber das Styling hat mal wieder arg viel von Bahnhofsviertel... *blätter* *blätter* Oh, schönes Top a la "embellished top" wie es in vielen amerikanischen Blogs gerade begeistert gefeiert wird. Ach so, daß ist zum Kaufen, die Hose darf man nähen. Hose halt... Ah ja, dafür ist sie wandelbar (wie alle neutralen Sachen) und darf zu den Stylingvorschlägen herhalten. Nicht so überraschend, daß eine schwarte Hose ins Büro, an den Strand und zum Abendessen paßt...  Das "exclusiv-design" zeigt diesmal wieder wie man's macht. Elegant und raffiniert und keine Spur billig. Leider nur bis Größe 42, hier wirklich bedauerlich. (Und auch die Farbe... rote Dupionseide... wie könnte ich widerstehen? )
Von Gesine Wessels hatte ich bislang noch nichts gehört, aber was ich in dem Artikel sehe gefällt mir wirklich. Mehr davon, bitte! Trend "Accessores" kommen im Patchworkstil. Bleiben dabei aber absolut elegant und haben so gar nichts vom Hippie-Stil, sondern mehr von klaren grafischen Formen. Schade, daß ich keine Truhe mit bunten Lederresten habe.. (Naja, ich hätte ja eh keine Zeit...) die Handtaschen gefallen mir alle sehr gut. Ah, in "Natur" gibt es den Trend auch. Hm... nein, bunt gefällt mir besser. Und warum die Sonnenbrille mit dem lila-pniken Pucchi-Muster auf der "Natur" Seite gelandet ist... ? Die "basics" sind wieder Strandmode. Also "coole Mode", aber Capris und knappe Tops in bunten Farben vor Strandkulisse... was sonst? Aber hoppla... Shirt 126 ist so "basic" gar nicht. von vorne ja, von hinten ist die Raffung ein wunderbar raffiniertes Detail. Strandmode geht wohl doch auch in weniger langweilig. Nicht meine Größe und selbst wenn... nicht für meine Proportionen. Aber sehr schön!. Der Rest.. die unvermeidliche Tunika, ein bunter Rock, eine Blusenjacke... nun ja.
Die "fashion news" entzücken mich da schon deutlich mehr... Punkte und Pünktchen, wie niedlich! (Ich bin mir nur gerade so gar nicht sicher, wie sich das an mir machen würde.... eher nicht, fürchte ich.) Besonders die Riemchenpumps von Karen Millen hätte ich gerne. Oder nicht, denn für Riemchenschuhe hatte ich leider noch nie die passenden Fesseln. :-( *blätter* Oh, welch Überraschung... ein Kaftan *gähn*. Oh, das ist der "fashion-flash". Nun ja, da braucht es einen Blitz um mich wieder aufzuwecken. Andererseits... wenn man so was jetzt als Oberbekleidung trägt könnte ich mir ja ein Nachthemd nach dem Schnitt nähen... *weiterles* Ach so, "Gold" sohl wohl das Thema sein. Dabei sieht es nach Unterwäsche aus... die Shorts hat eindeutig was von Bloomers... *blätter* Ach, und ein Bikini. Unterwäsche, sag ich doch... Dann kommen wir zum monatlichen Ratespiel "look der stars". Ratespiel deswegen, weil ich wieder raten kann, wofür die sog. "Stars" wohl bekannt sein könnten. Außer Cindy Crawford sagen mir die Namen ja gänzlich nichts. Und die Gesichter noch weniger. Den Bildern kann ich somit aber entnehmen, daß echte Stars ihre Tunika (ach so, um die Tunika geht es, deren Schnitt man sich bei Burda runterladen kann) mit Hose tragen und alle die es noch nötig haben bekannt zu werden hingegen zu nackter Haut an den Beinen.... :-D Als "kreativer Kopf" wird diesmal eine Seifenmacherin vorgestellt. Oh ja, das würde mich auch mal reizen, aber dummerweise fehlt mir die Scheune um mit Chemikalien experimentieren zu können. (Seifenherstellung ist natürlich Chemie, selbst wenn man nur natürlich Zutaten verwendet.) Der Bericht macht jedenfalls Lust auf die Naturseifen... *blätter* Verweis auf die burdafshion website, na gut, gucken wir ja eh immer wieder hin. Jetzt kommt die Kategorie mit meiner Größe, "plus aktuell" präsentiert diesmal Mode von delmod. Blazer und Hose... gut. Blazer halt ein Blazer, von der Hose ist nicht wirklich was zu erkennen. Aber laut Zeichnung ist der Schnitt dabei. (Und natürlich wie immer aus elastischem Stoff... fällt also für meine Stoffsammlung eh schon mal aus.) *blätter* llanger Rock, nettes Detail an der Jackentasche... oh, das Shirt ist sehr interessant, der Ring ist an einer netten Stelle eingebaut. Das Shirt ist natürlich mal wieder zum kaufen, aber das Detail kann man sich ja merken. *blätter* Wunderschönes Bild eines Twinsets. Dummerweise ist das zum Kaufen. Natürlich von delmod, wer hätte es gedacht. Spricht ja nichts dagegen, auch die Kaufmode der jeweiligen Firma vorzustellen, aber wenn dann nur noch die Kaufkleidung zu sehen ist sollte vielleicht doch "Anzeige" drüber stehen. (Oder man sollte dem Photographen vorher sagen, auf welches Kleidungsstück es ankommt...) Die "mode-idee" ist diesmal für Brillenträger. Brillenetuis umstylen ist vielleicht keine Rasant neue Idee, aber doch ganz witzig. (Und wie raffiniert der Name "fielmann" schon wieder als Bezugsquelle untergebracht ist... dabei haben die doch nicht mal Werbung im Heft geschaltet...) Die nächste Werbung ist in eigener Sache und bezieht sich auf die burdastyle Seite. Also Stoff mit wärmesensibler Tinte bedruckt... die Tinte hätte ich auch gerne, da würden mir schon gleich ein paar Ideen dazu einfallen... So, dann kommt der Überblätterteil.... *Mist* nicht schnell genug.... die Frisur für langes glattes Haar sieht ja... äh... naja, nicht schön, aber selten oder so... *schnell blätter* *brems* Die "szene im Juli" will ich wenigstens mal überfliegen, manchmal ist ja was interessantes dabei... Diesmal nicht, nichts in meiner Ecke. Urlaubslektüre brauche ich keine mehr, weil der Urlaub vorbei ist und mit Hörbüchern kann ich sowieso nichts anfangen. Die Reise geht diesmal nach Palma de Mallorca. Der Bericht macht durchaus Lust auf die Reise, aber ganz sicher nicht jetzt im Sommer wenn alle da sind. (Ich war einmal auf Mallorca, im November, das war recht nett.) Bei der Kindermode geht es um Babykleidung. Das kommt eigentlich gerade recht... Ich brauche da gerade noch ein Geschenk... Ist der Overall 136 nicht allerliebst? (Jacadi mag ich dafür, daß die Babysachen einfach ganz altmodisch zuckersüß und niedlich sein dürfen.) Das Problem ist, wenn ich den jtzt in Größe 62 nähe und sagen wir bis Ende des Monats rausschicke... wird er dann einem Baby passen, daß am 23.06. mit 50cm Länge auf die Welt gekommen ist? Oder ist es dann schon zu klein? Oder zu groß? (Eine Nummer größer Nähen ist bei so ausgesprochenen Sommersachen ja auch keine gute Idee, das Teil hat kurze Ärmel und Beine und wenn es dann im Oktober paßt, wenn es schon wieder kalt wird, dann ist auch keinem gedient.) Kann das jemand besser schätzen als ich? Dann bitte ich um einen Kommentar. (Rosa Stoff habe ich glaube ich nicht, das würde auch anders werden.)
Oder lieber Latzhöschen 137? Auch gaanz niedlich. Aber nur wenn es paßt, während es heiß ist. (Und es hätte den Vorteil, daß es aus weniger Teilen besteht und somit schneller zu nähen ist... auch nicht dumm.)
Die Frage ob es überhaupt einen Sommer gibt bleibt dann auch noch... hier bislang eher keinen, aber das Baby wohnt ja woanders... Egal was, knuffig Süß sind ide jacadi Sachen allemal. "kreativ" befaßt sich, wieder mal nicht überraschend, mit dem Thema Strand und Meer. Muscheln und Treibholz. Finde ich im Urlaub ja nie, aber wie gesagt, der Burda Blick auf Urlaub scheint ein wenig eingeengt zu sein. Was in dem Fall auch nicht schlimm ist, denn die meisten Sachen gefallen mir ohnehin nicht. Der Tisch mit den Fischen ist noch ganz witzig, aber in meine Wohnung würde er genauso wenig passen wie in meinen Garten. Tja, und schon wieder durch. Mal sehen, ob ich den Rest meines Heftestapels (Threads, Idees Couture, Knip) schaffe, bevor die nächste Burda kommt...
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Heftkritik
Burda Modemagazin 7/2008
Freitag, 4. Juli 2008
In einem französischen Blog hatte ich davon gelesen, in Belgien habe ich es gefunden. Gibt es jetzt tatsächlich eine französische Nähzeitung? (Nicht nur Übersetzungen wie von Burda.) Auf den ersten Bilck sehr schick das Heft. Auf den zweiten fällt hingegen einiges auf. Zum Beispiel das die Mode für ein Frühlingsheft gar herbstlich ist. Auch die Umgebung in der die Modelle vorgeführt werden atmet Herbst aus jeder Pore. Doch nicht selbst gemacht? Auch das Impressum gibt da nicht viel Hinweise auf eine Redaktion die groß genug wäre, Schnitte zu erstellen und zu präsentieren. Zumindest keine französische... Stattdessen eine Adresse in Mailand. und wenn man dann im Anleitungsteil ganz genau hinguckt... hat eine Grafik eine italienische Beschriftung. Alles nur geklaut....? Kein Wunder, daß das Hefte dann fast ohne Werbung auskommt... (Summary in English: After BWOF, Patrones and ottobre I've found a French publication with sewing patterns also. After a closer look I think it is not French, but a reedition of something Italian... with a certain delay of time I'd guess, because the spring issue look very "fallish", with warm coats and knits. Most of the patterns did not thrill me, maybe due to the fact that I don't feel the urge to sew winter clothes now. But a few are at least nice enough to be curious enough to buy the next issue, too. If I fall over it.) Aber da ich keine italienischen Schnittmusterhefte habe, besteht keine Gefahr des Doppelkaufes. Und ich kann mich mal den Modellen zuwenden. Auffällig ist, daß (im Gegensatz zu Burda) auf den Bildern tatsächlich meist die Modelle auch gut zu erkennen sind. Allerdings gelegentlich um den Preis einer sehr seltsamen Pose... Deutlich erkennbar auch, daß bei der Produktion gespart wurde: Ein Outfit besteht quasi nur aus zu nähenden Teilen, und für jedes Kleidungsstück wird das identische Outfit nur unterschiedlich photographiert. (Also z.B. auf einem Bild die Hose im Vordergrund, auf dem nächsten die Jacke, etc.) Das gibt natürlich weniger Stylinganregungen, andererseits muß man sich nicht ärgern, daß Sachen abgebildet werden, die man hinterher nicht nähen kann. Was die Schnitte betrifft sprechen sie mich nur teilweise an. Was angesichts der Herbstmode dann nicht so verwunderlich ist. ... Die Abteilung für große Größen wartet mehr oder weniger mit langweiligem Schlabberlook auf. Mit Außnahme eines Jerseyoberteils, das einen netten Kragen hat. Auch Modell 4 ist interessant, sieht beinahe wie eine Jacke mit asymmetrischem Reißverschluß aus, ist aber offensichtlich auch ein Top. Jacke 18 mit den aufgenähten Bindebändern hat auch was. Dafür ist der Military-Stil um so mehr gähnpflichtig. Ich frage mich gerade, aus welcher Herbstkollektion sie das wieder aufgegossen haben... Ach ja, die Schnittführung von Mantel 1 gefällt mir auch. Der Anleitungsteil ist ausführlich, besonders sind auch viele Nähtechniken über drei Seiten mit Zeichnungen beschrieben. Das hilft wohl auch, falls es an den Französischkentnissen hapert. Der Schnittbogen ist nicht ins Heft eingeheftet, sondern liegt lose (das Heft wird in Plastikfolie verpackt verkauft). Da ich die meisten Hefte erst mal eine Zeit rumliegen habe, bevor ich sie auch verwende ist das natürlich eher unpraktisch. Und um so mehr, als der Schnittbogen größer ist als das Heft... Fazit: Nicht berauschend das Heft, aber auch nicht abschreckend. Ich werde diese Ausgabe erst mal behalten und wenn es wieder Herbst wird mal sehen, ob ich was brauchen kann. Und ich werde mindestens nach einer weiteren Ausgabe Ausschau halten... Also nicht komplett berauschend, aber auch nicht schlecht. Gut genug
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Heftkritik
Idees Couture Broderie Mars-Avril 2008
Donnerstag, 26. Juni 2008
Mai ist offensichtlich gerade richtig für die Juli-Ausgabe... und mal sehen, ob ich es vor Juli noch besprochen bekomme... :o "Quick Summer Sewing" wird angekündigt. Außerdem schnittlose Mode und Overlock als Thema. Na ob das meine Ausgabe ist... Auch das Editorial kündigt schnelle Sommerprojekte an. Ich früchte, ich mag's auch immer Sommer lieber kompliziert, aber mal sehen... Nach den Leserbriefen geht es mit Werbung weiter (also die "notions" Abteilung), zuerst mal für die hauseigenen DVDs zur Schnittanpassung. Nu ja... aber ich bin eh eher der Papiertyp. Auch der Rest reist mich diesmal gar nicht vom Hocker. Aber erstaunlich, was für überflüssige Dinge es doch so gibt... Dann geht es mit den Pattern Reviews weiter. Irgendwie weckt diese Sparte doch immer wieder Begehrlichkeiten, weil die Aufmerksamkeit auf Details gelenkt wird, die ich sonst wahrscheinlich übersehen hätte. So gefällt mir etwa eine Weste von Marfy, obwohl ich keine Westen mag. Auch das Simplicity Kleid sieht schlicht aber interessant aus. Oder da A-Form Kleid von Vogue...? "Embroidery Essentials" befassen sich mit yo-yos. So wirklich kann ich damit nach wie vor nichts anfangen, ich dachte, die Mode wäre vorbei, aber wohl nicht... Und was es mit Sticken zu tun hat ist mir auch nicht klar. Oh, ausführliche Anleitung, wie man möglichst viel mit der Overlock nähen kann. Nö, nicht mal wenn ich eine hätte. Das sind genau die Dinge, die mich an gekauften Sachen stören. Etwa ein Gummi der mit der Ovi in einer Hose festgenäht ist. Wie lästig das immer ist, wenn ich die Gummis in Schlafanzughosen auswechseln muß, denn die geben den Geist ja immer deutlich schneller auf als der Rest... Dann kommen die versprochenen schnellen Sommerprojekte. Ein schlichter Rock aus Gardine Spitze mit Chiffon. Einfach ist es... Dann eine Tasche. Die ist ja nett, aber dafür brauche ich nicht wirklich einen Schnitt, grade Flächen aneinandernähen kann ich auch so. Aber wer noch eine bunte Einkaufstasche oder Strandtasche braucht... warum nicht. Wozu die kleinen Außentaschen gut sein sollen erschließt sich mir jedoch nicht... alles ohne Verschluß ist zumindest zum Einsatz in der Stadt doch etwas zu riskant. Und dann kommt noch ein gecrushtes Umschlagtuch. Die crash-Technik im Dampftopf ist ja interessant, aber die Sofaquasten am Ende... muß man mögen. (Andererseits.... wenn ich darüber nachdenke... da könnte man was Interessantes machen, aus der Idee...) Weiter geht es mit dem zweiten Teil der "Tailoring Series". Ausgefranste Kanten sind nach wie vor nicht meine bevorzugte Technik (sprich ich habe sie noch nie gemacht), aber die gezeigte Technik, wie man trotzdem anständig mit Einlage arbeiten kann gefällt mir. Bei näherem Nachdenken ist die Technik sogar naheliegend (wie so oft), aber man muß eben erst mal drauf kommen, sie so einzusetzen. Wie man aus einem Basis Sloper eine Bluse macht ist für mich nicht neu, aber sehr gut und ausführlich beschrieben. (Wenn man die Schnitbasis mal hat, was ja meist das größte Problem ist. *g*) Weniger mein Geschmack sind dann wieder die "Fashion Squared" Projekte. Kleidung aus rechteckigen Stoffstücken. Einfach zu nähen, aber das Ergebnis sieht auch so aus, wenn ihr mich fragt. Ein Kleid aus einem Schlauch wird auch mit Gürtel nicht wirklich schöner. Auch nicht an einem Model mit perfekter Figur. Das Top hingegen... na gut, vielleicht hat meine Abneigung gegen solche Einfachschnitte auch was damit zu tun, daß sie kurvigen Figuren wie der meinen so gar nicht stehen. Die Tunika sieht auch aus, wie ohne Schnitt zusammengebastelt, das Kleid... etwas besser. Die Jacke... hm, die Jacke sieht sogar irgendwie interessant aus... aus dem passenden Stoff. Und zur passenden Figur. Aber wer ein Ferienprojekt für ungeduldige Anfänger sucht, der wird in diesem Threadsheft ganz sicher fündig. "Master Class" bringt dann doch etwas Technik, auch wenn schnelle "flat felled seams" versprochen werden. Also Kappnähte und andere doppelte Nähte. Einfach einschlagen bei dünnen Stoffen klingt tatsächlich zeitsparend. Und bei dünnen Stoffen sieht es auch recht ordentlich aus. Zumindest auf dem Photo. Die "stitch and fold" Methode kommt mir nicht schneller vor. Denn bis ich die Nahtzugaben ungleich zusammengelegt habe, habe ich bestimmt zwei Mal eine davon zurückgeschnitten. ähnliches gilt für die "fold and stitch" Methode. Bis ich die gleichmäßig zusammengelegt habe... der "double fold" mag immerhin Vorteile bringen, bei ganz dicken Stoffen. Aber schneller... ich glaube nicht. Zumindest bei mir mit. Trotzdem werde ich die Methoden mal im Kopf behalten. Vielleicht kommt ja irgendwann mal der Stoff und das Teil, wo eine dieser Methoden ein besseres Ergebnis bringt... "Fundamental" ist die Briefecke. Oft gefürchtet, aber gar nicht schwierig, wenn man den Trick kennt. Und der wird hier gezeigt, egal ob rechter Winkel, spitzer oder stumpfer... Also keine Angst davor! ;-) "Reader's closet", der Blick in den Kleiderschrank der Leser ist wieder schön anzusehen. Da bekomme ich eigentlich immer Anregungen. Vorgestellt werden verschiedene Gewinenr des "2007 Simplicity/Threads Creativity Contest". Einfach faszinierend die Ideen und wie sauber gearbeitet wird! Das Karo-kleid mit Spitze in den Faltenböden, einfach genial! Spitze auf Kleidung nähen... Hm, Technisch interessant, Stilistisch was hier gezeigt wird doch etwas... amerikanisch... ;-) Auch die bunten Chintz-Stoffe sind technisch auf Grund der feinen Drucktechnik natürlich interessant. Aber nicht unbedingt meine Stilrichtung. Obwohl man sicher auch aus diesen etwas überladenen Mustern etwas machen kann... (Wenn ich nur nicht so viele Ideen hätte...) Die Leserfragen (und Antworten) sind zwar gerne gefragte (wie erkennt man, welcher Stoff zum Modell paßt?), aber enthalten keine neue Erkenntnis. Aber gute Tips für die, die es noch nicht wissen. Was haben die Lesertips? Die Idee mit der Ovi ohne Faden und Nadel gerade zu schneiden gefällt mir schon mal. Auch wenn in nächster Zeit keine Gardinen anstehen. Tja.. und dann kommtnoch die nette Geschichte zum Schluß und die Detailaufnahme eines Kleidungsstücks. Diesmal aus den 20ern. Es ist einen genauen Blick wert und wieder faszinierend, was man so alles machen kann... Das Bindeband kommt quasi aus der Applikation... Dieses Heft war jetzt nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es war trotzdem genug spannendes drin. Und beim Rest... wer weiß, wozu es mal noch gut ist. Im Gegensatz zu Mode altert Technik ja nicht. :o)
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Heftkritik
Nähzeitschrift
Threads July 2008
Threads 137
Freitag, 20. Juni 2008
Was passiert, wenn ich von einer Nähzeitschrift höre, die ich noch nicht kenne? Klarer Fall, ich lasse sie mir mitbringen. "Sewstylish" ist aus dem Hause Taunton's, das ja auch die "Threads" verlegt, also war ich um so neugieriger. "Basic Training to Unleash Your Creativity" ist der Untertitel. Es geht als um Grundlagen, aber mit dem Ziel, die eigene Kreativität von der Leine zu lassen. Na mal sehen, was das Heft bietet... Da ich die Webseite schon länger angucken fällt mir natürlich auf, daß die auf dem Titel angegebene Webadresse nicht mehr stimmt. *g* Und im Inhaltsverzeichnis sehe ich auch gleich ein Bild, das ich in Threads auch schon mal gesehen habe. Auch das eine oder andere Thema kommt mir nicht unbekannt vor. Ist das Heft eine Zweitverwertung? Der erste Artikel ist eine grobe Anlehnung an "Psychotests" aus Zeitschriften: "Welcher Laufsteg-Stil der Saison paßt zu ihnen?" Ohne Punktesystem, man stuft sich einfach selber ein. Natürlich mit Verweis auf die entsprechenden Heftartikel. Eigentlich nicht schlecht als Anregung. Ein bißchen nach Trends gucken ist schon mal nicht verkehrt. Und da es immer so viele gibt, schadet eine kleine Eingrenzung nichts. Halten muß man sich ja eh nicht dran. (Ich glaube,ich bin am ehesten der "Construction Geek" Danach werden Nähmaschinen vorgestellt. Janome gibt es jetzt mit Magnolienmotiv... muß frau haben. Oder nicht. (Ein Anfängerheft?) Und ein paar weitere kleinere "cool tools" werden vorgestellt. "Fashion Draping" klingt nach einem nicht ganz uninteressanten Buch. "Best kept designer secrets" werden anschließend aufgedeckt. Der amerikanische Modemacher Kleibacker war in Threads doch auch erst Thema, oder? Der Artikel ist aber anders. Er konzentriert sich auf die Kunst des Schrägschnittes. Die Bilder erklären einige Effekte. Dürften aber natürlich gerne größer sein. (Warum nicht mal auf Seiten zum Ausklappen, wie in einschlägigen Männermagazinen? :o ) ) "Design by proportion" wendet sich der in der Tat immer wieder spannenden Frage zu, wie man vorher herausfinden kann, was einem steht. Die Technik, von einem Photo des eigenen Körpers ein Konturmodell abzunehmen wird ausführlich erklärt. Interessant fand ich die Hinweise auf welche Maße man es vergrößern sollte, wenn man die Zeichnung vom Schnittmusterumschlag übertragen will. (Gilt natürlich nur für die "Big four", bei Burda müßte man mal nachmessen, ob es da auch ein Standardmaß gibt.) Sehr schön auch, wie man das übertragen kann, wenn man, wie ich, eigentlich gar nicht zeichnen kann. Falls ich mir irgendwann mal die Mühe mit Skizzen machen sollte. Für mich kann ich mir das ja eigentlich (meistens) ganz gut vorstellen. Praktisch geht es weiter mit dem "Make it happen project". Farbspielereien für Grobmotoriker angeregt von der aktuellen Chloe Kollektion. Die Umsetzung ist nicht ganz mein Geschmack, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich vergleichbare Effekte an mir sehe... aber die Idee ist mal abgespeichert. "Discover Draping", aber gerne doch. Das ist eine Methode der Schnitterstellung mit der ich mich noch nicht so recht befaßt habe. Los geht es mit dem Thema "Schneiderpuppe". Welche Eigenschaften sie haben kann und wofür die jeweils wichtig sind. (Ja, hätte ich gerne. Aber meine Figur ist auch jenseits der einstellbaren Büsten. Und extra angefertigt ist bei meiner Figrschwankungsbreite auch nicht so einfach. Außerdem natürlich teuer. Naja, vielleicht irgendwann mal, wenn ich groß bin und ein Nähzimmer habe... :o) ) Dann geht es los, wie man mit Drapieren einen Basisschnitt für ein Oberteil erstellt. Allerdings ohne Ärmel. Ein Oberteil ohne Ärmel habe ich auch mit Bleistift und Packpapier hinbekommen, aber Armausschnitt und Ärmel wollten nicht recht. Okay, ein Kurvenlineal zum Ärmelzeichnen würde vielleicht auch helfen... Und damit das Oberteil nicht so langweilig bleibt wird auch noch erklärt, wie man einen Wassefallkragen und eine Passenabtrennung durch Drapieren erreicht. Mit den vielen deutlichen Bildern sollte das wirklich hinzubekommen sein. Und mit Drapieren geht es weiter. Statt einer Skizze auf Papier gleich mit Stoff an der Puppe anfangen. Das wäre eine Methode für mich. Ich glaube, ich brauche wirklich dringend eine Schneiderpuppe... Quasi ein Bilderlehrgang der enorm viel Lust macht, das mal auszuprobieren. Laufsteginspieriert ist der (Strand)Kaftan mit Kapuzen. Der Kaftan wird aus einem Schnitt von Simplicity entwickelt, die Kapuze direkt am Objekt drapiert. Auch wieder mit vielen Bildern instruktiv erklärt. Weiter geht es mit einer Lektion Handstiche. in der "Construction Zone" Inklusive nützlichem Werkzeug dafür wie verschiedene Fingerhüte oder Wachs zum Faden verstärken. Diesmal werden die Stiche mit Zeichnungen gezeigt, idiotensichere Anleitung würde ich sagen. Ähnlich ausfürhlich die Anleitung für eine Paspeltasche. (Gibt ja unendlich viele Techniken dafür.) Einfach gar keine Angst davor aufkommen lassen, scheint das Thema zu sein. Da ich mit meiner Technik gut zurechtkomme, werde ich eher nicht wechseln, aber die Anregung, die Paspeln einmal ganz anders zu formen könnten es doch wert sein, auch diese Technik irgendwann mal auszuprobieren. Den nächsten Bericht hätte ich mir als Anfängerin mal gewünscht. Die grundsätzliche Konstruktionsreihenfolge beim Nähen eines Rocks, einer Hemdbluse und einer Hose. Sehr hilfreich, wenn man z.B. Schnitte benutzt, deren Anleitung man nicht versteht... Ähnliches gelt auch für den Artikel zum Nähmaschinenhandling. Wie man Kurven näht oder über Nahtkreuzungen und andere Hubbel drüber- ein herrlicher Basisartikel mit guten Photos. Zur Abwechslung dann wieder ein Fashion-inspiriertes Projekt. Dekoration durch Chiffonlagen. Gut, das Projekt selber ist häßlich und kein Vergleich mit dem Inspirationsteil von Puccis Frühlingskollektion. Aber die gezeigte Technik ist einfach nachzumachen. und man kann sicher auch was Schöneres damit gestalten. :o) "It'sso fitting", das wünschen wir uns doch alle. Die Artikel zeigen einige Wege dorthin. Los geht es mit dem sinnvollen Einsatz von Biegeliniealen. (Äh... wie heißen die Dinger eigentlich richtig?) Wobei der Artikel nicht erklärt, wie man die Dinger dazu bekommt, wirklich genu ihre Form zu behalten, wenn man sie bewegt. Und wie man sie dazu bekommt, eine wirklich gleich,äßige Linie zu bilden, meines hat immer Hubbel. (Wobei ich heute festgestellt habe, daß Monikas die wohl nicht hat. Habe ich ein "schlechtes" erwischt?) Anschließend geht es um den perfekten Ärmel. Das ist ja eindeutig einer meiner Problempunkte... Leider steht nichts neues dabei. Mein Hauptproblem, wie man Armloch und Ärmelkurve zur Passung bekommt steht auch nicht drin. zumindest nichts was ich nicht schon (vergeblich) versucht hätte. Aber es stehen sehr viele Techniken drin. Und der zweigeteilte Ärmel um Mehrweite für dicke Oberarme einzubauen ist eigentlich eine gute Idee, die werde ich schon mal im Kopf behalten. Die Techniken ein Oberteil ohne Abnäher auf Taille zu bekommen kommen mir jetzt extrem bekannt vor. Die Bilder waren schon in Threads zu dem Thema. Ich bin mir nicht ganz sicher, der Text könnte etwas anders sein... Um Hosenanpassung geht es im nächsten Bereich. Besonders die Schrittnaht. Das ist jetzt mal ein Problem das ich nicht habe... aber bei Frau mhs haben wir ja schon viel probiert. Auch die beschriebenen Methoden. Aber es snd immerhin drei verschiedene Techniken erklärt und auch die Grundlagen, dazu. Ah ja, jetzt kommt wieder ein Laufsteg Projekt. Nennt sich übrigens "Make it happen project". Die Ähnlichkeit zu dem Inspirationsmodell von Jill Sander erkenne ich ja nicht. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob mir die sewstylisch Variante nicht besser gefällt.... Aber wieder geht es darum, einen Schnitt umzuwandeln, um einen bestimmten Look zu kreieren. Ausführlich erklärt. Das Heft neigt sich dem Ende und es kommen noch 25 Tips, um das Nähen einfacher zu machen. Die Tips sind nach verschiedenen Themen sortiert, meist mehr als ein Tip pro Thema (wie Reißverschluss einsetzen, Bundverarbeitung oder Ärmel einsetzen). Nicht alle wären meine bevorzugte Wahl, aber gerade weil es verschiedene Techniken gibt, kann man auch unterschiedliche ausprobieren und seine eigene Lieblingstechnik finden. Und ganz am Ende gibt es auch noch ein Glossr mit Nähbegriffen. Auch für nicht-Muttersprachler nützlich. :o Mein Fazit? Ich würde sagen, das Heft richtet sich an Leute die Grundbegriffe vom Nähen haben und jetzt einen Schritt weiter gehen wollen, um eigene Ideen umzusetzen. Viele Artikel gehen von einem geringeren Vorwissen aus als Threads, aber der Stil und die Artikel sind durchweg ermutingend. Nicht "das ist zu schwer", sondern "so geht es". Für mich war natürlich nicht viel Neues dabei, aber ich werde das Heft auf alle Fälle behalten, weil vieles schön kompakt zusammengefaßt ist. Und ich hoffe, ich habe mal die Gelegenheit mich im Drapieren zu versuchen...
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Heftkritik
sewstylish Spring 2008
Sonntag, 8. Juni 2008
Ach ja, da war noch was... seit ich das Abo habe, kommen die Hefte immer dann, wenn ich gerade keine Zeit habe... aber nachdem meine Kritik mal wieder angemaht wurde... *hüstel*...Ton in Ton braun der Titel, aber angekündigt werden Knallfarben. Und statt das Editorial zu lesen, blätter ich gleich weiter. Der "look" (die Accessoires-Spalte ist wohl tatsächlich weg, *snirfz*) ist "Sportsfreunde" und das ist dann auch gleich das "freizeit" Thema. (Summary in English: Not really one of my favourite issues of BWOF. Lot of boring, plain patterns. Still some exeptions (see also the pictures): Jacket 101 for the fabric and for the style, also jacket 102 which is nearly the same pattern and Shirt 124, that they have photographed in a way that you just don't see anything of the interesting pattern. And I do love the Anna Sholz dresses in plus size. My favourite of those is 130.) Bei Jacke 101 fällt mir zuerst der Stoff ins Auge. *Aua*, den gibt es sogar in Köln... also die Stofferia in den nächsten Wochen meiden, bis er ausverkauft ist. Ich muß aufbrauchen, nicht neu kaufen. (Und der Jersey-Rausch letzte Woche macht das nicht besser...) Auch der Schnitt ist gaz nach meinem Geschmack, Schlicht, mit Stehkragen und schönen Teilungsnähten. Da kann ich ja immer gaanz schlecht widerstehen. (Nein, ich brauche keine Jacke.... Zumindest keine solche...)
Bluse 107... die Taillenraffung ist ja irgendwie nett, aber Puffärmel... nein, noch nicht dran gewöhnt. Äh... waren Puffärmel nicht was, was oben am Ansatz eingehalten ist? Naja, Burda wird es wissen... und wenn ich es mir recht überlege... oben flach und unten mit klaren Falten statt Raffung.. da könnte ich mich fast dran gewöhnen, das hat irgendwas... Der Rest ist blau weiß gestreift und irgendwie belanglos. Dafür gibt es zur Bluse 105A noch Stylingvorschläge. nicht ganz überraschend, den ein Streifenblüschen ist ja sehr variabel. Und den Look mit Jeans und Trenchcoat mag ich ja ohnehin. Erinnert mich dran, daß ich wirklich mal wieder einen Trench brauche, der letzte ist schon vor etlichen Jahren zerfallen. (Und würde nicht mehr passen... die Studentenzeit ist ja soo lange her...) Ah, jetzt kommen die Knallfarben und Plastik. Also so eine transparente Platiktasche von Friis & Company könnte ich mir zu meinem Türkis-weißen Outfit vom letzten Monat gut vorstellen. Aber in Türkis und das ist nicht dabei. Und ein komplett transparenter Regenmantel sieht zwar absolut toll aus, man kann ihn sich aber sparen, denn ob man von außen naß wird oder im eigenen Saft schmort bleibt sich gleich... *g* ie "Knalleffekte" werden modisch jedenfalls bei "Sportswear" umgesetzt. Und ich bekomme einen Retro-Flash. Das ist ja sooo 80er.. knallgelb, Netzeinsätze (ich habe noch meine alten Nicoles, genau so was war bei den Nähmodellen drin...) und sichtbare Overlock-Nähte. Nur waren die damals neu. Und Leggins in Metallic mit Oversized Shirts, die eng auf der Hüfte sitzen wie Shirt 116. Vermutlich anfängerfreundlich, aber auch langweilig zu nähen. (Abgesehen davon daß das jeden breiten Hintern nur betont...) Und schon wieder ein Parka, hatten wir das nicht im letzten Heft? Die mochte ich in den 80ern schon nicht, auch wenn die Farben jetzt freundlicher daher kommen. Damals war ja Bundeswehr-oliv angesagt... Nein,Shirt 113 hat Schlitze an den Schultern! So was hatte ich damals als Strickpulli! Na gut, die hier sind mit Reißverschluß auch zu schließen, mal ein neues Detail. Aber wie die Enden der Reißverschlüsse einfach aneinanderstoßen sieht irgendwie unsauber aus. *blätter* Faszinierend diese Shuhe... der Fuß berührt sie nur an der Ferse und der Spitze, ansonsten bleibt ein Sichtloch zwischen Fuß und Sandale... da hat wohl mal wieder jemand Design vor Anatomie gestellt... was wurde nur aus dem guten alten "Form Follows Function"? Aber die Kapuzenjacke dazu ist recht nett. Ach so, die ist zum Kaufen... Ach und dieser reduzierte Hoodie auf der anderen Seite.... *Mist* Wieder zum kaufen. Den langweiligen Rock darf man nähen. Oh, mal ein ausführlicher Technikartikel (also eine Seite Text, das ist für Burda schon ausführlich). Um Nylon nähen geht es. Darüber habe ich zwar schon einiges gelesen, aber praktische Erfahrung noch nicht so viel... Die "basics" sind in Pastelltönen. Was für ein ausgesprochen interessantes Kleid. Zum Kaufen, was sonst. *grummelgrummel* In dem Heft scheint mal wieder alles interessante Kaufmode zu sein... Dafür gefällt mir die Jacke 102 wieder sehr gut. Was kein Wunder ist, denn schon auf den eineinhalbten Blick ist es Jacke 101, nur mit ein paar veränderten Details. Naja, da sie mir eh zu klein ist, kann ich der Versuchung vielleicht besser widerstehen... Ich habe ja eh mehr Blazerjacken als ich brauche. Andererseits... hat man je genug?
Genug Shirts jedenfalls nicht. Warum sie das interessant geraffte Shirt 124 auf dem Photo allerdings gezielt verstecken, das erschließt sich mir nicht. Erst ein Bick auf die technische Zeichnung zeigt die Interessanten Details. Allerdings müßte ich den Schnitt mal wieder über drei Größen vergrößern... Burda und ich werden wohl nie einer Meinung sein, welche Schnitte für Plus-Größen geeignet sind...
Der Download Schnitt läuft unter "Look der Stars". Naja, ein Shift Kleid halt, war das jemals ganz out? Spannend hingegen finde ich die Idee mit der Haute Couture für Profi-Kochbekleidung. Innovative Berufsbekleidung mag sogar noch eine Marktlücke sein, ich erinnere mich an einen ärztlichen Kollegen, der sich immer bitterlich beklagte, daß es bei Arztkitteln nichts modisches gäbe... Weiter geht es mit dem "trend". Der ist diesen (Sommer)Monat... Ethno. Wenn es nicht Safari ist, ist es Ethno. Braun, Holzperlen,.... ein bißchen ausgelatscht... oder? Nun ja. Nettes Kleid für Kurzgröße, wenn auch die beiden interessante Details schamvoll versteckt sind: Die gerafften Schultern unter der Lockenmähne, das Taillendetail unter einem Gürtel. Denkt eigentlich jemals jemand was beim Photo machen? Aber in einem schönen Urlaubsressort haben sie geknipst, DAS erkennt man gut.... Ansonsten... was soll man sagen? Jacke 119 ist glaube ich ein ausbaubarer Schnitt. Wenn man die Schemazeichnung anguckt, das Bild scheint das Kleid darunter darstellen zu wollen. Dann geht es weiter mit dem Verweis auf die burdafashion Webseite. Ah, und eine Seite Accessoires. Ketten aus Halbedelsteinen. Hat man wieder? Na dann muß ich mal kramen gehen, meine Mutter liebt so was ja und da landete über die Jahre immer mal wieder was bei mir. (Oder auch mal wieder in die andere Richtung, bei Schmuck und Accessoires funktioniert Ringtausch ja perfekt, Paßformprobleme gibt es keine und was beim einen alt ist, ist beim anderen wieder neu. Und modisch gesehen kommt auch alles immer wieder. *g*) Ah ja, "fashion-flash" nennen sich die bunten Retrosäcke... Na gut, sind T-Shirts, da darf man nicht so viel erwarten. Immerhin das schulterfreie Shirt mit den Fältchen vorne ist auch bis Größe 46 drin. (Aber warum hört es da auf?) Die Farbkombis aus allen verfügbaren Knallfarben sind jedenfalls immer noch augenschmerzend... ach, und aufgetüddelt werden sie auch noch. Ich erinnere mich... hatte Simplicity so was nicht schon im Frühjahr im Programm? Burdastyle... ach ja, könnte ich mal wieder vorbeigucken. Irgendwie fehlt da derzeit die Zeit... Och, noch ein Dauerbrenner. Welche Badekleidung für welche Figur. Leider haben die Tips und die vorgestellten Bikinis und Badeanzüge nicht immer was miteinander zu tun. (An Kommunikation scheint es in der Redaktion zu hapern?) So heißt es bei viel Oberweite etwa "Ebenfalls wichtig sind breite, verstellbare Träger." Die abgebildeten Teile hingegen haben natürlich dünne Spaghettiträger. Bestenfalls die Neckholderträger von Modell 5 könnten als "breit" durchgehend. Und Modell 4 und 7 sind immerhin keine Spaghettiträger... Das "exclusiv-design" konnt diesmal aus München und ist ein Abendkleid. Nett und effektvoll aber doch nicht so interessant wie die die an den Promis gezeigten Kleider der Designerin... Ballerinas als "must-have". *hüstel* Dem kann ich wirklich nicht widersprechen. So lange "Flats" in sind, muß ich mich wohl noch etwas versorgen, vielleicht erwische ich sogar den Schlussverkauf in Paris.. Aber ob die Wirklich von Salvatore Ferragamo in den 1950er erfunden wurden? Schließlich habe es schon am Anfang des 19. Jahrhunderts so flache Schuhe für Damen, sogar mit Knöchelbändern. Ab wann hat man eigentlich im Ballett flache Schuhe getragen? Stellt sich glatt die Frage, was dawohl zuerst war. Oh prima, bei "plus aktuell" gibt es wieder Kleider von Anna Scholz. Die mag ich eigenltich immer, weil sie auch Freude an Fülle ausstrahlen, statt sackartig verhüllen zu wollen. Auch wenn einge vom Schnitt her mehr oder weniger recht ähnlich sind... Und 129 sitzt irgendwie ganz komisch am Busen... soll die Brustraffung wirklich auf dem Bauch sein? Oder fehlt dem Modell das "Material" zum Ausfüllen? Oder hängt der Stoff? an der Seite sieht es ja auch irgendwie seltsam aus... Mein Favorit ist jedenfalls die 130 (sogar bis Größe 54...). 40er Retro gefällt mir doch besser als 80er Rückblick...
Jetzt kommen wieder die Seiten für den Schnelldurchlauf... Kosmetik und Co... "Kultur-treff", schon besser... Valentino-Ausstellung in Paris. na das könnte klappen. Wenn ich nicht zu viel anderes unternehmen. *g* die Ausstellung im Ludwigsburger Schloß klingt auch gut. Liegt nur nicht am Weg. Im Gegensatz zu Hamburg. Da zieht ja eine "Schneiderschwester" demnächst hin. Also könnte das mal ein Wochenendziel werden... Wollte ich eh schon lange mal hin. Auch die Kindermode gefällt mir wieder recht gut, weil pfiffig und kindertauglich. Die Bh-förmigen Teilungsnähte an dem Mädchenkleid irritieren mich jedoch etwas... Größe 104-128 ist das doch in der Regel nicht nötig? Äh... Ah ja, man sollte den Text lesen... PJE ist die Teenie-Marke. Öh... in Größe 104-128? Das war frühre doch so ungefähr Grundschulalter. Oder sogar noch Vorschule? Soo klein sind auch fränkische Kinder nicht, oder? *kopfschüttel* Der Kreativteil ist diesmal mit Gartendeko. Nun ja... sieht bißchen aus wie von IKEA. Und bei deren Preisen lohnt sich selber machen nicht. Und wie man Pesto macht weiß ich schon. Aber bitte mit Pininkernen, nicht mit Walnüssen... Bis zum Juliheft habe ich dann jedenfalls viel Zeit. Wenn das kommt, bin ich nämlich im Urlaub.
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Heftkritik
Burda Modemagazin 6/2008
Montag, 19. Mai 2008
Auf meiner Wunschliste aus den USA stand auch eine Sew News und ich habe sie auch bekommen. Ich sehe das Heft ja nur sporadisch und so fällt mir auf, daß der Titel diesmal flotter wirkt, als die Ausgaben die ich sonst so habe. Mal sehen, was der Inhalt hergibt... Gar nicht so einfach, sich durch die ganze Werbung zum Inhaltsverzeichnis oder gar zum Editorial durchzuwursteln. *Editorialüberflieg* Immerhin, statt eines paraphrasierten Inhaltsverzeichnisses gibt es eine Message. Mag etwas banal sein... aber immerhin. Dann kommen erst mal "Clippings", was ich mit "Schnipsel" übersetzen würde. Lesertips... Verweis auf eine Webseite mit Nähfilmen (die muß ich bei Gelegenheit mal unter die Lupe nehmen)Veranstaltungshinweise, 40 Jahre Kwik Sew,... Kleinkram eben. Auch einen Reisevorschlag gibt es, nach Portland in Maine. Tatsächlich vor allem mit Textil-/Näh-/Garninteressanten Hinweisen. Gut, USA sind in dem fall zu weit weg für ein Wochenende, aber das Konzept gefällt mir so besser als bei Burda. Und natürlich eine Seite Charity, sonst wäre es keine amerikanische Zeitschrif. Ein Kissen, das wie eine Tasche über die Schulter zu hängen ist für Frauen nach Brustkrebsoperationen. Keine Ahnung, ob so was nötig ist, aber es klingt nach einer nützlichen Idee. Danach geht es mit der Abteilung "How To" weiter. ie Erfindung von Webseiten und einer damit verbundenen Gliederung scheint auch der Gliederung auf Papier zu nutzen...) Erst mal ein Grundlagenartikel ("Basics" über Schnitterstellung. Wie der Grundschnitt ("Sloper" erstellt wird, wird nicht erklärt, aber mit der Abnäherverlegung in Oberteilen setzt sich der Artikel auseinander. Das ist auch nützlich, wenn man mit gekauften Schnitten arbeitet. Keine atemberaubend neuen Erkenntnisse für mich, aber es ist ja ein Basisartikel. Weiter geht es mit einem Artikel zum Thema Zugabe, Bequemlichkeitszugaben und Designzugaben. Für mich nicht so viel Neues, aber schön kompakt zusammengefaßt. Dazu eine Tabelle die die nötige Bequemlichkeitszugabe für verschiedene Kleidungsstück an verschiedenen Körperteilen aufführt. Und die Designzugaben die in den Schnitten in der Regel gemeint sind, wenn von "Fitted", "Semi-Fittet",... etc die Rede ist. Das ist ja eine häufige Frage für jeden, der überlegt, wie der Schnitt ausfallen wird. (Vielleicht sollte ich dazu mal einen Blogeintrag schreiben? Frau mhs meinte ja...) Maschinensticken.. nut gut. Auf den Saum einer gekauften Hose. Nun ja. Nicht mein Thema. Wobei mir auffällt. das Colour Coding macht die Zeitschrift übersichtlich. Alles was zur Sparte "How To" gehört hat einen blauen Balken oben. Abschluss der Sparte sind eine Frage-Antwort Rubrik und die besten Nähtips von Sandra Betzina. Letztere sind recht beliebig, ein bißchen zu diesem Thema, ein bißchen zu jenem,... ein Zusammenhang ist nicht zu erkennen und auch nicht unbedingt was gerade diese konfuse Sammlung zu "Top Sewing Tips" macht. Die Überschrift für die nächste Sektion ist "Project your way". Inspiriert von der Fernsehserie "Project Runway", nehme ich an. Ich habe es ja nicht gesehen, aber wir werden wohl auch eine deutsche Variante bekommen. "One pattern three looks" zeigt an einem Beispiel, wie man einen Schnitt so verändern kann, daß drei verschiedene Oberteile daraus entstehen. Auch hier wieder keine genialen neuen Erkenntnisse für mich, aber eine schöne Anregung für Leute die sich bislang noch nicht so ans Schnitte basteln herangetraut haben. Das Gleiche wird dann noch mal an einem Rochscnitt durchexerziert. (Sogar mit verschieden "gewichtigen" Figuren. ;-) ) Den zugehörigen Simplicity-Schnitt gäbe es sogar kostenlos dazu. Aber nur wenn man in den USA oder Kanada lebt. Das Interview mit einer Designern von Project Runway ist natürlich weniger interessant, wenn man die Sendung nicht gesehen hat. Aber zu lesen was andere Kreative denken ist ja immer interessant. (Für mich zumindest...) Nach so viel Theorie geht es auch mal in die Praxis. Als Projekt ein Platiktütenhalter. Nicht wirklich neu..... aber die Amiland ist in Punkto "wiederverwenden" noch etwas hintendran, für die mag die Idee neu sein, Plastiktüten auch aufzuheben... Das nächste Projekt ist ein einfacher Quilt. Und zuletzt eine Anleitung, wie man aus einem (Metall)Eimer einen Hocker macht. Der Stil ist aus meiner Sicht seehr gewöhnungsbedürftig. Aber die Idee ist an sich ganz gut. Nur wie gesagt, den Stil... den müßte man ändern. Ums Ummodeln geht es auch im nächsten Artikel. Aus einem U-Boot Ausschnitt einen V-Ausschnitt. Detailliert mit vielen Zeichnungen, sicher gut umzusetzen auch für jemanden, der das noch nie gemacht hat. Die nächsten Seiten unter der Überschrift "The Goods" sind mit einem roten Rand gekennzeichnet. Nette Kaufartikel werden vorgestellt. Ein Glas mit verschiedenen sortiertn Bändern ist eine dekorative Idee. Würde ich mir vermutlich eher nicht selber kaufen (zumal eher teuer) aber als Geschenk für eine Nähfreundin witzig. Die Website mit dem Shop für T-Shirtstoffe muß ich mal angucken, so was ist ja generell schwer zu bekommen. Und ein Buch zum Thema Nadelmalerei mit der Maschine. Würde ich aber erst mal angucken wollen, bevor ich es kaufe. Also nichts für eine Bestellung. Dann kommen noch ein paar Seiten Kleinanzeigen, die ich konsequent ignoriere. Weckt nur Wünsche... :o) und eine lustige Geschichte zum Abschluß. Mein Fazit ist eigentlich wie fast immer: Nett, das Heft gelesen zu haben, aber ich glaube, ich werde es nicht behalten.
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Heftkritik
Sew News April/May 2008
Dienstag, 29. April 2008
Und schon wieder eine neue Burda... Ich sollte aufhören, über die Zeitschriften zu bloggen, ich komm ja eh kaum nach... :o Das Editorial überfliege ich inzwischen nur noch, steht eh nichts von Interesse drin. Und dann geht es schon !aktuell" mit dem Thema "weiß" los. Naja, same procedure as every year... (äh... wo ist denn die nette Accessoire Vorstellung? Gibt es nicht mehr... schade... :-( ) Jedenfalls geht es gleich mit einem interssanten Minrock los... ach so, das ist ein Kleid und außerdem zum Kaufen... Aber die Jacke 101 ist auch sehr spannend. Auf dem Photo erkennt man das zwar mangels Kontrast nicht, aber die Schnittzeichnung.... sehr anregend. Immerhin bis Größe 44 auf dem Bogen... das läßt sich vergrößern.
Top 103... na gut, nette Raffung, aber das Detail jagt Burda jetzt schon seit Monaten durchs Heft, nur immer mal anders plaziert. Rock 108 könnte auch interessant sein, mit dieser Raffung. Weste 109 hingegen... na gut, ich mag eh keine Westen... Aber dem Schnittbild nach ist sie sehr gerade, da fragt man sich doch, wie viele Sicherheitsnadeln im Rücken stecken, damit sie sich dem Körper etwas anpasst? Kleid 111A... ich mag ja Empire, aber diese Variante mit den Puffärmeln liegt irgendwo zwischen Kleinkind und schwanger. Im "exclusiv-design" geht es (mal wieder...) nach Düsseldorf. Naja, Reisespesen müssen sich auch rentieren. Nett, das Nackholder-Kleid. (Und auch be Toni Gard klafft der Ausschnitt an Seite und Mitte, wenn man ganz genau hinsieht... *g*) Das wäre was für den Motivationsmonat UND Bärbels Sew Along. (Aber der Schnitt geht nur bis Größe 42 und außerdem habe ich für mein Neckholder Projekt schon lange nicht nur Stoff sondern auch einen Khalia Ali Schnitt hier liegen...) Der Trend diesen Monat ist "magisch metallisch". (Ich fühle mich immer mehr in die 80er versetzt und somit wirklich alt... :o ) Damals hatte ich jedenfalls goldfarbene Sandalen... Den Stoff für Jacke 119A gibt es schon mal leider nicht bei Alfatex. Metallisch schimmerndes Leinen... klingt ja schon wieder extrem spannend... Kleid 111 wird hingegen aus Voile auch nicht besser. Nur durchsichtiger, aber wer wollte nicht schon immer mal seine Unterwäsche vorzeigen? Aber diese Mischung aus Barbarella Plastik-Glamour (das war aber 60er...) und billiger Gardine... und der Riesenausschnitt macht es nicht besser. Wobei mir gerade auffällt, daß bei identischem Schnitt der Ausschnitt auf dem Bild viel, viel tiefer ist, als auf dem Bild von Variante 111A.... Oh wie so trügerisch, sind Burdabilder... *träller* *weiterblätter* Aha, Hose 122 soll eine Jodhpur sein. Dafür ist sie aber nur sehr gemäßigt weit am Oberschenkel. Da hat man in den 80ern schon Bundfaltenhosen gesehen, die weiter waren... Der Puffärmelbluson 123 ist nett... Der Tulpenrock 108B kommt hingegen in dem glänzenden Stoff hervorragend zur Geltung. Der metall
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