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Sonntag, 5. Juli 2009
Nähen geht ja mit kaputter Maschine nicht gut, aber zum Glück hat mir mein Bruder zwei Hefte Knipmode aus den Niederlanden mitgebracht, da kann ich wenigstens was angucken. Der Juni ist schon vorbei (ein Heft für Kleidfans), aber über das Juliheft kann ich noch was erzählen. Lesen kann ich das ja nicht, aber auch hier scheint Sommer- und Strandmode im Vordergrund zu stehen. Keine Überraschung im Juli. Das erste Modethema könnte so was wie Sommerhitze sein, bunte Kleider am Strand. Ah, Blumenmuster, Zigeuneranklänge, wenn ich das richtig verstehe. Zwei Maxikleider sind dabei, erinnert mich wirklich an die 70er, als wir in Italien alle mit dem langen Strandrock rumliefen. (Meiner war aus einer alten Gardine...) Kleid 10 sieht der Skizze nach auch nett aus, das Photo ist aber beinahe Burdaqualität: man erkennt nicht viel. Top 11 ist auch nicht übel, für ein Strandtop ist es doch recht strukturiert und gar nicht so schlapsig. Die nächsten Modelle sind wohl irgendwie für über den Badenanzug. Hose, Rock und Kaftan. Und eine Menge Badekleidung, die ist aber zum Kaufen. Die nächste Seite sind wohl Tips welcher Bikini für welche Figur. Fällt mir gerade auf, damit hat uns Burda diesen Sommer nicht belästigt, oder? Dann gibt es wieder die "4 in 1" Kategorie, ein niedliches Blüschen in vier verschiedenen Stoffen. Anschließend geht es um Urlaubsgarderobe. Zwei Mutter-Tochter-Gespanne bekommen sozusagen den Koffer gepackt. Jedenfalls eine lebenspraktische Art der Präsentation Die Sarouelhose begeistert mich gar nicht, aber das Wickelkleid im Kimonostil könnte ich mir glatt auch für mich vorstellen. An der vorführenden Leserin kommt es übrigens sehr gut zur Geltung, obwohl oder eher gerade weil diese etwas mehr Figur hat als ein typisches Model. Die Modelle zum Camping sind dann eher sportlich, aber trotzdem darf auch ein Rock dabei sein. Ah ja, jetzt kommen "kunstinspirierte" Drucke. Also zumindest von den Stoffen her hatte Burda das doch vor einigen Monaten spannender. Und weder Sackkleid noch der Overall mit Babyflair müssen sein. Aber ich glaube, in den 70er war das auch schon mal in. Alles kommt wieder, manchmal "leider". Die Mode in großen Größen ist weiß und wird auch am Strand präsentiert. Sonst ist sie nicht weiter bemerkenswert. Und eine Bermudashort trage ich auch im Urlaub nicht. Aber es gibt ja auch runde Frauen mit schlanken Beinen, deswegen hat das natürlich seine Berechtigung. Oh, noch mehr Shorts. Na gut, das kann ich entspannt überblättern, nicht mit meinen Beinen. Für Anfänger und Menschen mit dem Bedürfnis, schnell fertig zu werden gibt es einen Kaftan und einen Rock ohne schnitt, aus Rechtecken. Na gut, dafür brauche ich keine Anleitung. Ach, ein Kleid und ein Shirt auch noch... nein, nicht mein Stil. (Nach der Kleidmethode hat meine Oma Kinderkleider gefertigt.) Zu sackig, zu wenig Form. Aber natürlich super für die Urlaubsgarderobe in letzter Sekunde. (Sozusagen auch passend für den Motivationsmonat.) Von der gleichen Sorte dann noch das Umstyling einer Jeans in einen Rüschenrock. Nun gut. Dieses Heft hat viele niedliche und vor allem auch schnelle Schnitte, was für eine fixe Sommergarderobe ideal ist. Mich reißt es jetzt nicht so vom Hocker, denn es ist letztlich nicht wirklich was drin, was ich nicht schon anderweitig hätte.
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Knipmode
Nähen
Zeitschrift
Donnerstag, 25. Juni 2009
Nachdem ich inzwischen draufgekommen bin, daß toom die Burda offensichtlich gar nicht mehr führt, kaufe ich einfach zum Erscheinungstermin des neuen Heftes bei Hit, schon klappt das mit der aktuellen Burda...  For a summary in English please scroll down. Der Titel verspricht Urlaub, das Editorial auch. Wobei ich mich natürlich frage, ob Frau Bily wirklich selber näht... ? Bei den Bastelideen geht es bunt los, Stoff oder auch Knöpfe dekorativ vollklecksen. Bekommt im Prinzip jeder hin, daß es dann auch gut aussieht ist erfahrungsgemäß nicht ganz so einfach. Und die Technik für die Metallknöpfe sieht irgendwie wie das gute alte "Kaltemaillieren" aus. Wer es dann lieber regelmäßig bunt mag, macht Streifen in allen Farben des Regenbogens. Wie der gebastelte Kragen dann getragen aussieht zeigen sie nicht. Schade, denn ich dann mir gerade nicht wirklich vorstellen, daß es zu was anderem taugt als einem Karnevalskostüm. Edler dann flechten und kleben mit Metallicleder. Die Anleitung für die Kette ist seit einigen Tagen auch bei instructables zu finden. Aber da das Burda-Heft schon lange in Druck ging, kann zumindest Burda nicht abgeguckt haben. Wobei ich das Armband eh interessanter finde. Sieht aus wie die gute alte Hexentreppe. "Leichter Nähen" befaßt sich mit der Aufbewahrung kleinerer Stoffmengen oder größerer Stoffmengen wenn man viel Platz zur Verfügung hat. Die IKEA-Boxen sind ja eine bekannte Idee (wobei ich diese transparenten Schubladen von Muji noch cooler finde), ebenso der Schuhutensilo und die Hosebügel für Stoffe die leicht Brüche bekommen. Und das mit den Rollen geht leider nur, wenn man viel Platz hat. Die Sache mit der Papierklemme ist niedlich, aber vielleicht eher zum vorsortieren für kleine Bastel- oder Patchworkprojekte. Nähmaschinen werden diesmal vorgestellt. Es steht sicher nichts falsches drin, aber auch nichts, was mehr Information liefert als der Werbeprospekt der jeweiligen Firma. Und natürlich sind letztlich nur zwei Firmen vertreten, nämlich Bernina und VSM. (Hinter letzterem verbirgt sich inzwischen Pfaff, Singer und Husqvarna.) Elna, Janome oder Babylock kommen nicht vor. Herrenhemdverwandlung ist das nächste Thema. Ein deutlicher Unterschied zu den 80ern, damals habe ich meinem Vater die Hemden direkt aus dem Schrank gemopst. *g* Da wurde nichts verändert. Wobei die Blümchen schon nett aussehen, aber dieses auftrennen und drunter schieben und so ist immer relativ zeitaufwändig, ich würde da lieber direkt eine Bluse nähen. So, jetzt geht es aber los, "Farbrausch" in Türkis und Koralle, Mode für den Pool, wenn man die Bilder so betrachtet. Das interessanteste Detail der Shorts ist schon mal, daß sie einen Taillenbund hat, der defintiv tief auf der Hüfte sitzt. Anatomiekenntnisse: mangelhaft. Nackholdertop, klar, was sonst für den Pool. Ein Kleid in Kurzgröße im 60th-Look (Schnitt wie ein Kittel, aber die Farbe und die weißen Einsätze machen es doch eindeutig zum Kleid.) Ob eine trägerlose Tunika, die lediglich durch einige Smockreihen über der Brust gehalten wird das ideale Kleidungsstück ist, um ein agiles Kleinkind herumzutragen? *g* Oder habe ich nur zu viel Phantasie? *gg* Das asymmetrische Blusontop läd ein munteres Baby ganz sicher auch zum "Fummeln" ein... Naja, so wirklich begeistert mich die Ferienmode nicht, aber das war auch nicht zu erwarten, mit Simpelmodellen habe ich es ja nicht so. Wo die Teilungsnaht bei Kleid 123 wohl liegen soll? Genau auf der Brust oder noch oberhalb? Ich glaube, das will ich gar nicht so genau wissen... Hm, die Accessoires begeistern mich auch nicht. Obwohl ich beide Farben mag. Na gut. Und Nagellack... kann ich mich auch nicht dran gewöhnen, rote Nägel haben so was von... ach, irgendwie... gewöhnlich. Aber Geschmackssache. Weiß geht es im Kolonialstil weiter. Auch so ein typisches Sommer Thema.Kleid 104 ist ja mal eine irgendwie nette Variante eines Hemdblusenkleides. Nicht für meine Figur, aber diese etwas romantische Variante gefällt mir. An Sarouelhosen kann ich mich nach wie vor nicht gewöhnen, sieht einfach nach Windel aus. Aber die strenge Nehru-Jacke ist ganz mein Geschmack. Zwar auch nicht gerade neu, sondern eher ein Dauerbrenner, aber einfach immer wieder schön. Das Kleid und die Bluse auf der nächsten Seite sind zwar weiß, aber doch eher Hippie- als Kolonialstil. Und die Decke auf dem "Pfauensessel" wesentlich interessanter als die Tunika. Von der man eh nichts sieht. Die Accessoires reißen mich auch nicht so vom Hocker. Irgendwie hatte man das alles schon mal. Die Nähschule befasst sich diesmal mit Blenden, eine eingesetzte Blende mit angeschnittenem Kragen. Ein interessantes und nicht so häufiges Detail, das nicht mal so schwer zu nähen ist, wenn man weiß, wie es geht. Schöner Kurs, also.  "Endlich Urlaub" ist das nächste Motto. Also mehr Pool-Mode, diesmal bunt gemustert will mir scheinen. Das Maxidress 116 ist leider nur in Kurzgröße im Heft, aber ich fange an, auch ein Maxidress zu wollen... Die nächsten Kleider sind eher "Bikini Throws". also Sachen die man über den Bikini wirft, wenn man mal schnell ein Eis holen gehen will. Modell 119 wäre auch noch als Nachthemd tauglich. Sonst schade um den Stoff, einen Kreppchiffon zu einem Sack verarbeiten... hat der nicht verdient. Ein Bikini... auch nett, mit Bindebändchen und Triangel-Oberteil, also für Körbchen AA - A. Aber immerhin. und das asymmetrische Shirt gefällt mir ohne die Blusonrüschung geich viel besser. Trotzdem nicht für mich, ich brauche beide Schultern bedeckt, sonst gibt es Sonnenbrand. Für Normalgrößen gibt es auch noch ein Maxikleid, aber eher langweilig mit dem gesmokten Oberteil. Aber dafür einfach zu nähen und nicht Paßformsensibel. Ein Wickelshirt gibt es auch, nachdem alle anderen auch schon eines drin hatten diesmal auch bei Burda eine eher sportliche Variane. der "Poncho" hingegen... ein Rechteck mit Schlitz für Hals und Kopf gilt als Schnitt? Nicht euer ernst, oder? Ah ja, den Schmuck für den Urlaub darf man aus Fimo selber basteln. Gar nicht dumm, denn wenn der Schmuck im Urlaub abhanden kommt, dann sind wenigstens keine großen Werte weg. Badetucheinfassung, nun gut. Und die Schläppchen... na ich weiß nicht. Toll die Anleitung zum Button machen. Wollten wir uns nicht alle schon lange mal eine Buttonmaschine kaufen?  Was bringen die Weblinks? Diesmal wieder einige Links für Nähzubehör (nichts Neues für mich dabei) und auch bei den anderen ist diesmal nettes dabei. Die Kissen von Bonjourmoncoussin finde ich teilweise wirklich witzig und die "Modepolizei" Lästereien von Modeopfer 110 amüsieren mich. Die Stylingstips auf der Seite sind allesamt nicht überragend neu, aber mal schön zusammengefasst. Die Kosmetikwerbung ist hier auf kleine, Fluggeeignete Formate beschränkt. Nett photographiert und leicht zu überblättern. Anschließend gibt es... wieder Urlaubsmode. Oder Yogamode oder so was. Hose 127 mit dem Wickeleil gefällt mir ja gut (läßt sich sicher auch auf meine Größe bringen...), aber ob das mit dem Wickelteil im Hosenbein wirklich praktisch ist? Zieht das nicht das Hosenbei hoch? Hat jemand mit so was Erfahrung? Wickeljacke 126 ist das was derzeit so überall durch die Blogs geistert, Burda hat jetzt also auch eine Variante. Wickeltop, Neckholderkleid, Fledermausshirt... bequem sicher. Spannend ist anders. Deko für die Korbtasche, Cabas für die, die auf einen französischen Markt kommen. Ich benutze meinen allerdings für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, da wären Rüschen unpraktisch. Aber als Strandtasche... warum nicht? "Aus 1 mach 4" befasst sich diesmal mit einem sehr alten Kleidungsstück, der Tunika. Sozusagen das Unterhemd der alten Römer. Und das Styling? Also Glamour wird so was für meinen Geschmack auch aus Spitze nicht. Eher Stoffverschwendung, könnte man sagen, wenn der Stoff schön ist. Romantik und Ethno sind natürlich das, was man von einer Tunika so erwartet. Und die Business-Variante hat wieder diesen Blusoneffekt. Ich kann nicht anders, ich denke da immer an die Rock-Oberteil Kombinationen der Generation 70+. Meine Oma hat so was getragen. Ah, die Plusmode... Eine Hose aus Paillettenstoff kommt nun nicht in Frage. Aber der an der Hüfte schmale Schnitt und die weich fallenden Hosenbeine machen die Hose sehr interessant, nicht nur als Partymode. (Was das Thema ist.) Das figurbetonte Etuikleid 132 gefällt mir sehr gut, nicht nur weil es rot ist. Und die Raffung am Ausschnitt gibt noch einen Zusatzhingucker. Oder doch lieber das Kleid 135 mit dem Wickelteil? Nicht daß das Bild viel zeigen würde, aber es gibt ja die Schemazeichnung. Die Plusmode ist defintiv besser und interessanter geworden. Der Starstyle zeigt einen roten Teppich und einen Star von dem ich noch nie gehört habe. Mit einem niedlich schlichten Kleid. Die Burdavariante hingegen kommt diesmal recht als Nachthemd rüber, was vor allem der Saumrüsche geschuldet ist. Ein Detail, das das Original wohl aus gutem Grund nicht hat. Patchwork bleibt ein Thema, Log Cabin auf einen Unterlegstoff. So kann man wirklich alle Reste verarbeiten, auch elastische. Ich sollte mich mal dran machen, meine Restetruhe geht nämlich nicht mehr zu. Mit den Kindern geht es modisch auch an den Strand. (Gr. 110 - 134 übrigens). Ob Jungs so auf Wickelhosen stehen weiß ich nicht, aber die Djellabah mit Kapuze leistet sicher sowohl bei Nordseewinden als auch bei brennender südlicher Sonne gute Dienste. enn Sonnenbrand im Kindesalter potenziert das Hautkrebsrisiko, wie wir heute ja wissen.) Aus Frottee wäre das doch auch ein guter Badetuchersatz für den Winter, oder? Noch mehr Möglichkeit, sich die Finger schmutzig zu machen... Shibori. Wollte ich auch schon immer mal.. und so. Vielleicht sollte ich mir gleich das Buch kaufen. Obwohl der Artikel auch schon einige schöne Nähreservierungen zeigt. Und als Dekothema "Strandgut", wer hätte es gedacht. Also die welligen Applikationen auf den Handtüchern sind ja wohl zu schlampig, um dekorativ zu sein. Das ist wieder was für die Kategorie "Selbstgemacht? Sieht man..." Die Strandmatte mit dem Kissen hingegen brauchen keinen Vergleich zu scheuen. So bunt findet man sein Plätzchen dann auch leicht wieder. (Wenn es einem nicht inzwischen jemand geklaut hat...) Wieder ein Blick ins Web, erst auf Burdafashion, dann auf BurdaStyle. Schöner Badeanzug bei letzterem. Und eine Tasche aus einem Kopfkissenbezug ist nicht gerade die hohe Handwerkskunst, aber dafür einfach zu machen. Der Atelierbesuch führt diesmal zu Papierkünstlerinnen. Also diese Diaporamen aus Büchern von Su Blackwell sind absolut faszinierend! (Ich wollte sie bei mir nicht aufstellen, aber dennoch faszinierend.) In die gleiche Kategorie fallen die barocken Möbel von Tine Krumhorn. Und die Miniaturkleider aus Stoff von Isabelle de Borchgrave würde ich gerne mal im Original sehen, ob sie die Stoffoberfläche wirklich so gut imitieren kann, wie der Artikel verspricht? Zu guter letzt noch die Fashionreise nach Athen. Hm, wir wissen ja noch nicht so recht, wo wir dieses Jahr im Urlaub hin wollen. Athen war ich noch nie... I did not like to many things. But that is normal, the summer issue usually has a lot of quick and easy beach wear and I normally end up with complicated pattern that take ages to finish... Still I like both dresses from the Plus section, the Nehru jacket and I feel more and more like wanting a maxidress.
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Burda
Nähen
Zeitschrift
Freitag, 5. Juni 2009
Im letzten Heft waren ja Tips fürs einfach Sommernähen versprochen worden. Na mal sehen, ob das so mein Geschmack ist.Die Autoren des Monats kenne ich jedenfalls nicht und das Editorial begnügt sich schon mal damit, das Inhaltsverzeichnis zusammen zu fassen... Auch durch die Leserbriefe will sich wie üblich erst mal durchgekämpft sein. (Und natürlich bin ich zu neugierig, um sie nicht zu lesen....) Und sieh an, es gab noch mehr Leserinnen, die mit dem Test der Schnittsoftware nicht zufrieden waren. Besonders der Garment Designer wurde vermisst. In der Tat, berechtigte Frage. Aber die Redaktion verspricht, auf der Webseite noch andere Tests zu veröffentlichen. Guter Ansatz, mal was Neues, statt nur Zweitverwertung. Der "best tip" der Ausgabe ist mir diesmal etwas arg... seltsam. Die Klebefläche des Fusselrollers als Postkarte... ach... nö. muß nicht sein... Einen Nahttrenner zu verwenden, um die rotierende Bürste des Staubsauger sauber zu machen ist eine gute Idee. Kommt nur acht Jahre zu spät, seither habe ich nämlich keinen Teppichboden mehr und der Bürstsauger ist pensioniiert. :o) Die Schnittbesprechungen... Vogue 8534 liegt schon bei mir... Eva Dress ist mir ja bislang noch kein Begriff, aber ich fürchte, die Webseite muß ich mir dann doch mal ansehen. *binmalweg* *wiederda* Ganz schlecht, wunderschöne Vintagekleider und die nehmen Kreditkarte... Und obwohl ich eigentlich nicht so auf japanisch stehe, der Jackenschnitt von Sewing Workshop macht mich neugierig auf diesen Schnitthersteller... Eine Kette aus diversen Stoff und Materialresten. Mit einem Joghurtbecher als Grundlage. Sieht ja in der Tat wirklich gut aus... die Idee werde ich mal im Kopf behalten. Damit sollte man eigentlich auch einen glamourösen Kopfschmuck gestalten können... "Notions"... also Pappscheiben mit Löchern zum Nachsticken hatten wir früher für Kinder. Das ganze jetzt also für Erwachsene und es nennt sich Postkarte. Nun gut. Und einen Fleckentferner-Kit für $12,50... dafür kann ich dann die meisten Sachen auch schon in die Reinigung bringen. Auch sonst keine Sachen, die ich haben will. Bunt wird es dann, von Seminole-patchwork inspiriertes Design. Na warum nicht, auch wenn ich das gerade für mich nicht so sehe. Doppelter Kragen und Doppelte Manschetten sind sicher eine nette Designidee. Daß man damit bei dünneren Stoffen auch etwas mehr Stand in den Kragen bekommt, ohne zu verstärken ist ein netter Nebeneffekt, an den ich jetzt nicht so spontan gedacht hätte. Das wäre aber vielleicht auch mal eine gute Idee für leicht transparente Stoffe, wenn man sie nicht mit Einlage verstärken will. Die Anleitung wird jedenfalls mal im Gedächtnis behalten. Das Nähprojekt... zwei Stoffquadrate, eher grader Schnitt. Aber am Ende fällt das Teil schräg - Faszinierend wie das erreicht wird. Ich glaube, ich würde das wirklich gerne mal ausprobieren... das ist ja spannender als ich erwartet habe, wenn das das einfach Sommernähen ist... Ah der nächste Artikel ist für mich, Hosen am Hintern anpassen für Leute mit großer Taillen-Hüft-Differenz. Daß man nicht nur die Breite, sondern auch die Höhe anpassen muß, weil auch ein Hinterteil "3D" ist, ist mir ja schon länger klar. Aber mit der Technik habe ich es noch nicht versucht, das werde ich beim nächsten Hosenschnitt mal testen. Klingt irgendwie logisch, die Methode... Dann wird es wieder dekorativ, für Ausschnitte zum Beispiel. Falten mit Perlen zu befestigen ist nun nicht ganz neu. Aber die Sache mit den Schleifen... das ist mal eine nette Variante. Oh, und vor allem die geflochtene Schnur mit Perlen drin... sehr schöne Ideen und Techniken... Um Yves Saint Laurent geht es im nächsten Artikel. Vor allem wieder schöne Bilder von schönen Kleidern, einfach beeindruckend, die Präzision! Und dann verrät der nächste Artikel auch noch Haut-Couture Technik, um ein Revers zu formen. Einhalten statt Kurven schneiden. Das sollte ich mir auch merken, wenn ich mal wieder eine Jacke aus Wolle nähe, Wolle durch Dämpfen formen macht richtig Spaß! Die anderen beiden Themen sind jetzt nichts neues, aber auch wieder recht schön erklärt. Sticken... gut, betrifft mich nicht. Aber sollte ich mal selber digitalisieren... kann ich es ja alles nachlesen. Oh wie schön, Herrenkleidung ändern. Daß man über den Rücken so viel ändern kann hätte ich nicht gedacht! Und wenn man darüber nachdenkt... ja, es ist wohl einfacher, ein Revers neu zu nähen, als zwei Ärmel rauszutrennen und die Schulter da schmaler zu machen. Hosen über die hintere Mittelnaht hingegen... das wußte ich. Ein Interview mit einer Modezeichnerin... mal was Neues. Auch nicht in dem kleinen Artikel darüber, wie vielseitig Hemdenstoffe sind. Naheliegend, nur sind typische Hemdenstoffe leider nicht so einfach zu bekommen. Passend zum Sommer dann, wie man unter transparenten Stoffen etwa Taschen unsichtbar einarbeitet. Hautfarbene Belege, ein alter Trick. Chichi für den Kleiderschrank... na das ist nicht so meines. die duftenden Schuhsäckchen könnten ja noch ganz nützlich sein... Dann noch die Leserfragen und die Geschichte. Oh, aber der Rückentitel, ein Kleid aus Makramee! Das ist wirklich cool! Wer hat nur solche Ideen! Einfach beeindruckend. Also dieses Heft war es mal wieder mehr als wert, ob ich Stoff für das Nähprojekt in meiner Kiste finden...
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Nähen. Threads
Zeitschrift
Sonntag, 31. Mai 2009
Diesmal war der Einkauf wieder unproblematisch, diese Burda-Ausgabe wanderte beim Samstagseinkauf im Supermarkt in den Korb. (War allerdings ein anderer Supermarkt, vielleicht lag es daran.) Der helle Titel vermittelt jedenfalls schon mal sommerliche Frische und eine leichte Brise vom Meer. For an english summary, please scroll down. Das Editorial zaubert dann ein breites Grinsen auf mein Gesicht, schließlich spricht es von einem Himmel grau in grau. Ne, 30°C und Sonnenschein. Gut daß Frau Bily nicht als Meteorologin arbeitet... *g* Als Trendbasteleien gibt es diesmal diverse breite Gürtel, einen Federhaarreif (allerdings aus Filz, der an echte Federn natürlich nicht ranreicht; allerdings frage ich mich schon die ganze Zeit, wo dieser Federtrend denn bleibt, alle schreiben drüber, aber weder auf der Straße noch in den Läden kommt davon was an) und ein schleifenbepinseltes Shirt. Mit den Schleifen scheint es dann wohl ernst zu werden, aber immer noch besser als die Schluppe, ihre traurig hängende Cousine... Knöpfe sind das nächste Thema, einmal Aufbewahrungsmöglichkeiten. Dekorativ sind sie alle, die meisten sind aber eher für kleine Mengen geeignet. Danach gibt es noch ein wenig Sachkunde über Knöpfe. Kann jedoch an Informationsgehalt mit dem Artikel der vor einiger Zeit in Threads war nicht mithalten. Und ist mal wieder nur halbsystematisch, nach Material geordnet ist schon fein, aber "Schmuckknöpfe" bleibt dann als Restkategorie. Und noch mal basteln... daß diese übergroßen Sicherheitsnadeln mit "Gebembel" dran gerade "in" sind, ist mir bewußt, aber wo wirklich begeistern kann es mich trotzdem nicht. (Ich glaube, ich habe noch so was aus dem Nachlass der Schwiegergroßmutter...) Jetzt kommt endlich das erste Modethema "Stil-Leben" heißt es, dunkelblau mit schwarz der Trend. Das ist so eine Farbkombination, mit der hatte ich lange große Probleme. Vor einigen Jahren hätte ich gesagt, geht gar nicht, inwzischen... doch, kann gehen. Die Bluse 108 hat für mich mehr von Nachthemd, aber die Jacke 105 die ist wunderschön. (Aber bitte nicht mit den ausgesprochen häßlichen Schuhen...) Ein Badekleid? Ach nein, das ist eine Tunika. Beinahe hätte ich es für eine Kosmetikwerbung gehalten und überblättert, denn das Bild ist so anders aufgemacht, daß mir nur anhand der Schemazeichung auf der linken Seite aufgefallen ist, daß da wohl noch was sein muß. Kleid 107 ist die Bluse in lang... noch mehr Nachthemd und eine Studie, wie man zusammengezogene Nähte macht. Schade um den Stoff. Die Fledermausbluse aus Seide auf der Seite daneben ist nicht besser... Aber Kleid 101... der raffinierte Faltenwurf... eindeutig ein Vergrößerungskandidat, weil nur bis Größe 44 im Heft. Das Kimonokleid sieht hingegen sehr nach Morgenmantel aus. Wobei... nicht als Kleid, aber als Mantel über einer Hose? Die Linkseite. Diesmal gänzlich vernachlässigbar. Ein Anbieter hat schon auf der Startseite prangen, daß er nur Großhandel macht, ein weiterer Link geht auf eine QVC-Verkäuferin die auch nur Bastelkram anbietet und sonst gibt es jede Menge Krimskrams... aber nichts wirklich bemerkenswertes. Naja, die Seite mit den Vintagesachen vielleicht noch... "Schwarze Magie", Accessoires in schwarz und dunkelblau. Leider vor allem schwarz, also weder wirklich bemerkenswert, nicht schwer zu bekommen. (Ich stehe auf dunkelblau, weil es mir besser steht als schwarz und Schuhe und Co in dunkelblau... das ist echt für Fortgeschrittene. Schwarz kann jeder.) Die "news" sind teilweise recht alt. Die "Kelly Bag" von Hermes zum runterladen geistert schon seit gefühlten Jahren durch die Blogs. (In Wirklichkeit sind es vermutlich nur ein paar Monate... aber taufrisch ist anders.) Die Ausstellung mit Schmuck aus den Wiener Werkstätten würde ich in der Tat gerne sehen, aber Pforzheim liegt nicht so wirklich am Weg. Party-Geflüster? Was soll das jetzt? Gut, daß Burda einen Stand auf der h&h hatte kann man ja zeigen, aber die Bilder von der After-Work-Party... was sollen uns diese sagen? Eine schleichende "galaisierung" der Burda? Viel Bild, wenig Text, keine Aussage... und ein paar mehr oder weniger prominente Menschen. (Allerdings auf Bildern, die so klein sind, daß man nicht viel erkennt....) Letztere sind die Typen, die einem durchaus mal im Kaufhaus oder der Fußgängerzone über den Weg laufen. Zumindest wenn man in Köln wohnt. Freizeitmode kommt dann wieder in weiß-blau, diesmal nicht Marine, sondern im "Long Island" Stil, also hellblau mit weiß, eine Farbkombination die ich ja gerne mag. Mal sehen, was die Schnitte bringen. Ein... Hemdkleid. Wie überraschend. *gähn* (Okay, sieht irgendwie nett aus, liegt aber mehr am Stoff und der Aufmachung des Photos.) Das Jerseykleid gibt es auch als Top, diesmal erkennt man wenigstens ein bißchen was von den Falten. Der Schnitt für das Miniklaid (Kurzgröße) könnte direkt aus den 80ern sein.... Bluse, Hose, Shorts... nein, sicher brauchbar, aber nicht aufregend. In der Nähschule gibt es diesmal den Ärmelschlitz. Der paßt nicht nur ans Hemdkleid sondern auch an Blusen und Hemden. War das also noch nicht kann: eine gute Gelegenheit, es zu üben. Passend zum Long Island Thema kommen auch die "kreativ-accessoires" daher. Viel Gebastel in Blautönen mit Fischen. Nur wie die Schläppchen dazu passen ist mir nicht ganz klar. Mit Stoffpantoffeln durch den Sand erscheint mir wenig sinnvoll. (Aber als Reisepantoffel mit Resteverwertungsfaktor kann man sie verwenden.) Auch die Kindermode passt dazu. Vorschulalter würde ich sagen (Gr. 98 - 122). Kleid 139 B hätte ich auch als Kind geliebt, ob das mit dem extra Rock drunter für Abenteuer (so das Thema) dann allerdings praktisch ist, bezweifle ich mal. Aber es wäre auch ein ganz tolles festliches Kleid für kleine Mädchen. Gut gefällt mir übrigens auch das Ringelshirt für kleine Jungs. (Naja, Mädchen mögen es sicher genauso.) die Knopfleiste gibt genau den kleinen Touch der den Unterschied zum Billigshirt ausmacht. Für die Damen geht es dann mit "irgendwo in Afrika" weiter. Die bunten Druckstoffe heben sich schon mal gut von der Savannenlandschaft der Photos ab. Die Schnitte sind wohl eher Nebensache. ie Schuhe auch... die High Heels machen sich gut im kenianischen Nationalpark... *g* Schön bunt für den Sommer ist ja eigentlich prima, das wäre natürlich wieder eine gute Ausrede, beim nächsten Parisbesuch doch mal ein paar von den schönen Africa-Stoffen mitzunehmen... *unschuldigguck*. Denn wer würde schon die modische Kopie nehmen, wenn er das original haben kann...) Das Kleid 121 hat übrigens einen schönen Schnitt, auch wenn man das auf dem Bild kaum sieht. Das Büstenteil scheint ganz gut ausgearbeitet zu sein und die weite des Rockes ist schön in Falten gelegt. Und das raffinierte und dezente Rüschendetail... (Kleiner Hinweis an die Redaktion: So sähe das auch in großer Größe aus, nicht wie im letzten Monat ein mit Gummi geraffter Sack. Danke für die Aufmerksamkeit.) Und dann wieder die mehr oder weniger passenden Accessoires. Neben Ethnoketten und High-Heels aus Schlangenleder auch noch ein paar Sachen, die einfach nur bunt sind. Naja, eine Ausrede diese zu zeigen braucht es wohl. Bunt sind dann auch die Taschen, Tasche aus Handtuch ist natürlich keine neue Idee, haben wir in den80ern auch schon gemacht, aber die Anforderungen an Strandtaschen haben sich auch nicht wirklich verändert. (Als Einzelseite eingestreut ist dann auch die Kosmetik akzeptabel. Sonnencremes mit viel Bild und wenig Text. Und schon steht nicht so viel Mist dabei. Gute Entwicklung) Eine Jacke (Modell 106) mit Rosen! Rasend schön.... will ich haben! Und sogar bis Gr. 46 (eine Größe vergrößern ist ja immer nicht so kritisch). Nicht nur die Rosen, auch das kragenlose Revers, das die Jacke weiblich und "angezogen" wirken läßt. (An der Paßform wird man hingegen kräftig arbeiten müssen... da ist dieser komische "Hubbel" an der Schulternaht, fehlt da ein Schulterpolster? Das lose eingelegte Anleitungsheft hatte doch Vorteile... Und um die Hüfte sieht es etwas spack aus...) Kleid 128 mit der Wickeloptik ist nicht weniger schön. Na gut, vielleicht nicht mehr ganz in meiner Größe... Allerdings sollte man den losen Bindegürtel besser irgendwie befestigen. Daß er über die Ansatznaht des Rockes rutscht sieht nicht schön aus und nimmt auch etwas von der Illusion der "Wickelwirkung". Aber im Ganzen mag ich diesen "Sommertagtraum". Erinnert mich etwas an Grace Kelly und "High Society". (Paßt dann ja auch irgendwie zum Long Island Thema, Ostküsten-Eleganz.) Na gut, die beiden sackartigen Blusen muß ich jetzt nicht haben. Die fallen ja eher unter "schade um den Stoff". Der Rock mit den Bauchfalten ist nett (so man schlank genug ist), aber so was in der Art habe ich jetzt schon ein paar Mal gesehen. Ich weiß nur schon gar nicht mehr wo... Der Rock 127 mit Tüll-Überrock ist jetzt auch nicht so für meine Figur, aber der Effekt gefällt mir trotzdem gut. Dafür ist das Jerseykleid 129 wieder ein echter Kandidat, bei dem es mich in den Fingern juckt, es zu nähen. Auch hier ist der Schnitt freundlicherweise wieder bis Größe 46 vorhanden. Gut so, denn damit das gut aussieht, muß auch ein bißchen Figur da sein, den braucht man nicht in 34...  Ah ja, zu dem Thema dann auch eine Kosmetikseite, sehr rosa... Ah ja, die Plusmode... Ein Hemdblusenkleid, allerdings in Mantellänge. Also so offen getragen sieht es fast gut aus.... (Und das Modell könnte tatsächlich so was wie Gr.44 bei einer Länge von 185 cm haben. Also schon mal nicht mager.) Warum ist das Kleid eigentlich auf der Webseite nicht zu sehen? Bei der Hose 137 ist nur der Blick auf die technische Zeichnung interessant. Ins Vorderteil verlegte Seitennähte und da dann gleich die Taschen mit eingearbeitet. Eine kleines, aber elegantes Detail. Ich glaube, ich muß doch mal wieder eine Hose nach Burda nähen. (Zumal diesmal kein Stoff mit Elastan angegeben ist, geht doch!) Ich brauche dringend Leinen für den Sommer. (Na gut, erst mal sollte ich die zwei noch laufenden Projekte "wegnähen".... *seufz*) Und obwohl ich eigentlich weder sackartige Kleider noch Bouleform mag... Kleid 139 macht mir Lust, es zu nähen. So für den Urlaub.... und so sackartig ist es gar nicht mit den Wiener Nähten. Die Tuniken hingegen... ja, nett, aber hatmanschongesehen und kenntmanschonauswendig. Für so was empfehle ich den Gang in den Indienshop des Vertrauens, da heißt das Kurta und es gibt es mit schönen Stickereien. (Na gut, nicht immer in großen Größen...) Das "aus 1 mach 4" Thema sind Westen. Erst der modegeschichtliche Überblick, dann die Burdaversion. Modell 130 firmiert als "Herrenweste", warum bleibt unklar, denn die klassische Herrenweste hat keinen Kragen oder Revers, reicht bis etwas über den Hosenbund und ist eher figurnah geschnitten. Die Burdaversion ist sackartig weit, hüftlang und mit Reverskragen versehen. Und dann wundert man sich wieder, wenn Nähanfänger weder in Büchern noch im Internet auf Fragen vernünftige Antworten finden, weil sie mit falschen Suchbegriffen operieren. Die "Flapper-Weste" daneben ist zwar von den 1920ern inspiriert, aber eine ärmellose Bluse. Was da Weste sein soll ist nicht erkenntlich. Immerhin, im Safaristil ergibt der Schnnitt dann tatsächlich eine Weste. Dank Gürtel sogar etwas auf Figur. Und die "Blusenweste" daneben hat sogar Ärmel. Was daran dann noch "Weste" sein soll...? Von einer Mode- und Nähzeitung erwarte ich nach wie vor etwas mehr Sachkenntnis. Der Download-Schnitt firmiert nach wie vor unter "Starstyle". Vergessen wir das mit dem Star mal, aber die Idee finde ich generell gut: So ist jeden Monat Platz für einen Abendkleidschnitt (der im Anleitungsheft und auf dem Schnittbogen ja viel Platz beanspruchen würde und den letztlich dann eben doch nur wenige Leserinnen nutzen, weil... wie oft bruacht Frau schon ein Abendkleid?) und der Preis für den Download ist durchaus moderat. Das Originalkleid sieht auch rasant aus, die Burdaversion wirkt hingegen etwas abgespeckt. Das Photo zumindest zeigt doch eher gerafften Chiffon über Satin und außerdem glaube ich nicht, daß der in der Seitennaht aufhört. Burda macht einen matt-glanz Effekt mit Crepe Satin daraus und außerdem bleibt die Rückseite schmucklos. "Sargkleid" nannte das Kathleen Fasanella so treffend... Das ist dann wenig "starwürdig". Um Häkeln geht es auf den nächsten Seiten. Kein Modell, aber eine Bildanleitung für die Basishäkelstiche. Für Anfänger sicher prima. Dann kommt en bißchen Werbung für die Burdafashion-Website, eigentlich wäre es praktisch, wenn die ganzen Internet-Seiten gleich beieinander wären. Und dann geht es mit einem Japan-Quilt weiter. Mir gefällt er recht gut, allerdings ist mir nicht ganz klar, an wen sich die Anleitung richtet. Für einen Anfänger ist sie etwas zu vage, ein Patchwork udn Quiltcrack braucht wahrscheinlich nicht mehr als die Schemazeichnung. Aber gerade der Quilt lebt ohnehin völlig vom verwendeten Stoff. Ah, jetzt der nächste Verweis aufs Internet, auf die Burdastyle-Seite. Der Rock mit dem Faltenteil sieht hammerartig aus und das "Coffe Date Kleid" macht mir richtig Lust, es zu nähen. Daß verschiedene Varianten von verschiedenen Userinnen gezeigt werden ist auch ganz prima. (Nur wer kein englisch kann bleibt auf dieser Webseite außen vor.) Was haben wir dann ? Atelierbesuch, diesmal geht es um Handtaschen. *Lechz* *Hechel* Die Taschen von Ayzit Bostan finde ich schon mal sehr spannend. (Und ein Blick auf ihre Homepage zeigt einige ebenso spannende Kleidungsstücke). Und die gefälteten weißen Handtaschen von White Capri... Mistmistmist... die wären genau richtig für mich gewesen. Aber jetzt habe ich schon angefangen zu häkeln, jetzt kaufe ich mir keine mehr. *grmpf* Die Shoppingtour geht diesmal nach Amsterdam. Da wollte ich ja schon lange auch mal hin, aber als ich Kantjeboord erwähnte, wollte mein Mann nicht mehr... die Adressen im Heft werden das nicht besser machen... *g* (Wobei Kantjeboord ja fehlt...) Ach, das war's schon? Schade, irgendwie, denn dieses Heft fand ich toll wie schon lange nicht mehr. Und es sind wirklich etliche Modelle drin, die ich mir gerne für mich nähen würde, ich weiß gar nicht mehr, wann ich das das letzte Mal hatte. Summary in English: I think I never had an issue with so many things I really liked to make for myself. And some more that I would like on another size than mine... I love jacket 106 with the handsewn roses or the rose faux wrap dress 129, both go up to size 46, so enlarging them just one size would be more than doable. Another wonderfull dress is 101, but maybe not in my size, same for dress 128. But dress 122 from the"Africa" collection I'd like to do for myself, even though the patterns rans only from 36 - 44. And.. this time I'm even in love with some of the plus-size patterns, especially the dress (and normally I hate "Boule"-dresses) and the pants. That's long ago since I really liked plus patterns from burda! Did I say I regret even more not having children to sew for with the cute dress? But the little boys sweater is equally great! If they go on like this I'll get in trouble. Because so far I'm giving away my BWOF after about two years, but that's an issue I'd like to keep. If there are more like this to come... I'll need a larger appartment....
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Donnerstag, 21. Mai 2009
Beim letzten Parisbesuch ist es mir wieder gelungen, eine französische Schnittmusterzeitschrift einzusammeln. Interessanterweise hat sich der Titel etwas verändert... unter das "Idées Couture Broderie" ist ein "Boutique Italian Style" gerutscht. Den Verdacht, es handle sich um eine Übersetzung aus dem Italienischen hatte ich ja schon lange. Aber diesmal genügt ein Blick ins Impressum (und auf den Schnittmusterbogen), die Emailadresse des Verlages ist lamiaboutique@... somit wäre es wohl amtlich, es gibt La Mia Boutique (eingeweihten auch als LMB bekannt) in Frankreich. Für mich viel praktischer, denn italienisch kann ich nicht, französisch schon. Ich vermute allerdings nach wie vor, daß die Modelle mit zeitlicher Verzögerung in Frankreich erscheinen, denn für ein im Mai am Kiosk befindliches Heft kommt es doch noch recht "kühl" und dunkel daher. Das Heft beginnt schwarz, wie der Titel, Abendmode ist das erste Thema und die ist ausschließlich schwarz. (Also nicht gerade typisch für den Tanz in den Mai.) Für mich wirkt der Stil jedoch nicht besonders festlich, bestenfalls der schwarze Stoff "adelt" die Modelle zum Abendkleid. Und Details sind auf den Bildern schwarz auf schwarz auch nicht zu erkennen. Gut gefällt mir aber, daß bei jedem Modell direkt nicht nur der Stoff des Modells steht, sondern auch alternative Stoffarten empfohlen werden. Na gut, die schwarze Jacke mit den karierten Revers und der Overlocknaht ist ganz interessant. Wo aber in den 80ern das noch ein riesiger Stilbruch gewesen wäre, ist das inzwischen doch eher brav. Dunkel geht es in den großen Größen weiter, Einfachheit in grau und schwarz. Soll heißen, die üblichen langweiligen Sackkleider haben noch dazu keine Farbe. Aber Minikleid ist erlaubt. (Zumindest am Model, das aber auch nicht schwerer als "normal" ist, im Vergleich zu den mageren anderen Models.) Das nächste soll wohl eine art lässiger Street-Style sein. Enge Hosen, kurze Blusons und Röcke und zumindest etwas Farbe. Wenn ich für eine 16jährige nähen würde, hätten die Blusons das eine oder andere nette Detail, für mich ist jedoch gar nichts dabei. Der Stil begeistert mich nicht. (Nur der Farbverlauf im Stoff des einen Blousons, aber den müßte man erst mal bekommen.) Lässige Büromode zeigen die nächsten Seiten. Daß alles wieder nur in grau oder schwarz ist, kann mich nicht so begeistern. Schnitte für einen schlichten Pulli oder einen geraden Strickrock brauche ich auch nicht. Gut gefällt mir hingegen der Pulli im Twin-Set Stil. Leider wirkt er auch sehr durch die verwendeten Stoffe und farblich exakt passende aber unterschielich gemusterete Strickstoffe und Jersey zu bekommen dürfte in der Praxis zumindest nicht einfach sein. (Einen fürs Büro vielleicht schon fast zu ausgeflippten Rock gibt es auch dazu. Und wieder diese weißen Gummistiefel. Die passen nun wirklich nicht ins Styling, der Schuhetat dieser Produktion scheint winzig zu sein.... *g*) Oh, das vorhin war noch gar nicht die junge Mode, die kommt jetzt erst. Shirts, Sweatjacken, knackig eng oder lässig weit... für sportliche Teenies würde ich wieder sagen. Und nach wie vor mit einem starken Fokus auf grau und schwarz.... Hm, ja das sieht wirklich interessant aus. Ein Kleid mit gerafften Vordereinsätzen. Nur würde ich es eher nicht mehrfarbig machen, sondern einfarbig. Aber das gefällt mir wirklich gut. (Und ist auch nur ungefähr zwei bis drei Größen zu klein...) Auch ein anderes Kleid aus dieser Modestrecke gefällt mir, elegant, aber für mehr oder weniger jeden Tag. (Wenn man so was mag.) Abgerundet wird das Heft durch ein Outfit für Jungs (4-7 Jahre) und eines für Mädchen (2-5 Jahre). Wo es für das kleine Mädchen einen schwarzen Rock mit einem an eine Schuluniform erinnernden grauen Oberteil gibt, darf der Junge eine Art Street-Style mit Kapuzensweater und Jeans tragen. Letzteres dürfte das alltagstauglichere Outfit sein. Aber immer nur dunkel, auch für die Kinder... ach nö. muß nicht sein. Vermutlich werde ich das Heft ein wenig bei mir ablagern, bevor ich es weitergebe. Aber im Moment sehe ich da nicht viel praktisches Potential für mich. Summary in English: What I had already suspected is proved now by the issue I picked this time: This french pattern magazine is an italien one, La Mia Boutique (also known as LMB). This issue doesn't have a lot of things I like, one dress, one sweater (both not my size) and then a lot of extra short vests, skin tight pants,... and things I'd call teenage-style. Only I have no 16 year old to sew for. So I haven't decided, whether I'm keeping this issue or not.
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Idées Couture Broderie
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Mittwoch, 13. Mai 2009
So, inwzischen bin ich dann auch auf eine Burda gestoßen... allerdings lag sie nicht bei den anderen Handarbeitszeitschriften, nicht so gute Taktik, wenn die Leserinnen das Heft auch finden sollen... Short summary in English: I have very mixed feelings about that issue. There are some dresses an one jacket I really like, even though none of them is my size, but the rest is between boring and awful. I somehow suspect that has something to do with fashion, I don't like shirtdresses and I don't like those straight rectangular shapes. And I don't care for fashion as far as that is concerned... Der Titel ist vorhersehbar sommerlich, ich glaube, der Mai hat immer gerne Blümchenkleider. Oder wenigstens Kleider. Oder so. (Ich bin ja immer zu faul, nachzugucken. Oder war das letztes Jahr im Juni?) Jedenfalls singt auch die Chefredakteurin das Loblied des Kleides. Das ich im Übrigen vollständig unterstützen kann, ein Kleidungsstück und man ist fertig. Nachdem man es geschafft hat, die Strumpfhose anzuziehen, die sich natürlich immer dann verdreht, wenn man es gerade mal eilig hat... Bevor es an Schnitte geht, kommen aber erst mal wieder die Basteltips. Rüschen. Nun Ja, also das Modell von Cacharel sieht doch mehr nach Nachthemd aus. Und einen Schuh mit Rüsche verzieren... na ob das Annähen von Hand auf einem Schuh "einfach" geht? Ja nach Material des Schuhs stelle ich mir das recht mühsam vor.... Der Tüllrock ist wenigstens ein Anfängerprojekt, die typographischen Motive regen mich schon eher an. Das ganze dann noch als Druck mit Nitroverdünnung, haben wir das nicht alle schon mal gemacht? (So wir alt genug sind, um die 80er bewußt erlebt zu haben... *g*) "Leichter Nähen" schlägt vor, seine Nähsachen in einem Werkzeugkasten aufzubewahren. Abgesehen davon, daß ich immer eine größere Menge Seidenstickgarn aufbewahre... die Idee ist gut, aber aus persönlicher Erfahrung empfehle ich statt eines klassischen Metallkastens einen aus Kunststoff. Die Dinger aus Metall sind nämlich schon ungefüllt sperrig und schwer. Und die aus Kunststoff gibt es in mehr verschiedenen Größen. (Ich habe zwei...) Oh Fadenkunde, das ist eine gute Idee... die komplett vergeigt wurde. Statt sich systematisch mit verschiedenen Materialien und Stärken, und den Unterschieden zwischen den Fäden zu befassen, bleibt es bei nichtssagenden Angaben, wie man sie sozusagen von der Verpackung ablesen kann. Wahnsinnserkenntnis, daß Quiltingfaden fürs Quilten gedacht ist. Dafür wird weder auf Baumwollnähgarne eingegangen, noch auf die Unterschiede zwischen Stickgarnen aus Rayon, Polyester und Baumwolle. Und was bitte soll "Overlockgarn" sein? Man kann sehr viele Fäden auf der Overlock verwenden. Bauschgarn taucht dafür gar nicht auf. Einmal Nachsitzen für die Redaktion, bitte. Das 80er Gefühl verstärkt sich bei "leichter nähen", Top oder Täschchen aus Nickitüchern, schnell und nett, wenngleich nicht sehr spannend. "Netz-Trümpfe" sollen die Linktips sein. Real bewegen sie sich zwischen "groovy" (www.okversand.com) und "Ich hoffe, sie sind wenigstens gut dafür bezahlt worden, diese Peinlichkeit zu empfehlen." Tendenz zu letzterem. Aber jetzt kommen dann endlich mal Schnitte. Eine Sommeergarderobe in weiß und sand aus maskulinen Schnitten wird angekündigt. Shirt 103A mit dem tiefen Wickelausschnitt ist besonders maskulin, ebenso der Rockschnitt. Ja, gut der hat "sportliche" Jeansdetails wie den Reißverschlussschlitz vorne und die Taschen. Wahnsinnig innovativ auch, einen Jeansschnitt in Satin umzusetzen. Aber na gut, es soll eine Urlaubsgarderobe sein, da dürfen die Schnitte auch einfach sein. Na gut, so einfach wie die geraden Bauteile für Hemd 106A müßte es dann doch nicht sein. Früher hatten Kinder so Kittelchen, damit sie nicht ihre Klamotten bekleckern... und da war's schon häßlich... *örgs* Ach, na bitte, geht doch. Der Schnitt von Bluson 107A gefällt mir gut. Sieht man zwar nur auf der Schnittzeichnung, aber die ist ja dabei. Und obwohl ich die meisten Schnitte dieser Modestrecke irgendwo zwischen langweilig und grauenhaft finde... das Look and Feel mit den Farben und dem Meer im Hintergrund hat was von Urlaubsstimmung. Nur ob ich mir dafür eine Schnittmusterzeitung kaufen muß ist natürlich die Frage... In passend hellen Farben kommen dann auch Accessoires daher. Sinnfrei verfaßte Texte kommen gratis dazu. Von einer Sandale mit megabreiter Fesselspange zu behaupten, sie mache schlanke Beine ist eher blanker Hohn. Solche breiten Riemen an der Fessel betonen nämlich dicke Knöchel und Waden. "Beauty" gibt es auch wieder. Zum Glück nur als Bildseite. Pflegeprodukte nach der Farbe der Verpackung auszusuchen ist jedenfalls mal originell. (Gilt da das Motto "Ich bekomme zwar Pickel von der Creme, aber die Dose paßt so gut zum Design meines Badezimmers"... ? *gg*) Kreative Kleinigkeiten unter "news". Der Fernseher ist witzig, auch wenn er nur zur Hälfte gestrickt ist. Wer genau hinsieht, erkennt auch gehäkelte Anteile. Die Tasche von Martin Reinwarth bringt mich auf so einige Ideen... und das Regalschaf ist zwar unpraktisch und sperrig aber doch süß. Bettwäsche zu Kleidung recyceln ist hingegen ein alter Hut. Dann geht es mit Karos weiter. efinitiv ein Trend diesen Sommer, die Schaufenster der Klamottengroßhändler in Paris hingen letzte Woche voll damit!) Bluson 107 kommt auch in der karierten Version B gut rüber. Irgendwo zwischen Jacke und Bluse. (Wobei... ich glaube, ich nehme dann doch lieber das Auto... das hat auch meine Größe...) Tulpenrock in kariert..... sieht sogar weniger schlimm aus, als ich mir das vorgestellt hätte. Der Kittel 106B wird hingegen auch als Kleid deklariert nicht schöner. Tunika 115 A... hm... irgendwie niedlich, aber auch bei Körbchengrößen jenseits von AA? Kleid 114 ist zwar gar nicht meine Größe, aber zeigt mit dem schräg geschnittenen Rockteil doch schön, wie man einen ganz schlichten Schnitt mit einfachen Mitteln interessanter gestalten kann. Und im Karo-Trend dürfen wir dann auch kreative Accessoires gestalten. Einen Hut etwa. Wobei... man sollte nicht gerade die unsauber und schlampig genähte Stelle in Großaufnahme zeigen... Die karierten Stoffstreifen ausgefranst auf einen Espandrillo geklebt finde ich übrignes ganz lustig. Die karierte Schleife hingegen... (Und warum eigentlich "Friedensschleife"?) Ah, weil mal wieder ein verzweifelter Bezug zur Hippie-Zeit gesucht wird. Deswegen sind stoffumwickelte Plastikarmreife dann auch "Woodstock-Armreife". Wenn wir keinen Bezug finden, dann stellen wir halt einen her. Irgendwie... Als Konrast scheint die nächste Modestrecke dann elegant zu sein, in grün. Nicht so sehr meine Farbe, nicht weil sie mir nicht gefällt, sondern weil sie mir meist nicht so recht steht. Dabei gefällt mir Jacke 119 in A-Linie richtig gut. Die wäre sogar bis Größe 46 drin.... und man könnte sie sicher auch in rot oder blau nähen... Oder Kleid 117 mit der raffinierten Wickelung am Oberteil? Warum denn wieder nur bis Gr. 44? (Na gut, Satinglänzend sollte es nicht größer als 34 sein... aber aus mattem Wollgeorgette oder Seidencrepe sollte das doch auch gut aussehen...) Vielleicht sollte ich doch regelmäßig Cocktailbars aufsuchen, dann hätte ich auch Gelegenheit, so was zu tragen....  Der Tulpenrock mit Schleife vorne drauf... na ich weiß nicht, nicht wenn man älter als drei ist. Oder vielleicht noch mit 16. Aber da will man ja meistens cool aussehen, nicht süß. *g* Raffiniert ebenso der Faltenwurf an dem sonst schlichten Kleid 118 in Kurzgröße. Um das zu sehen muß man allerdings mal wieder die Skizze bemühen, denn die Abnäher am Ausschnitt sind geschickt unter den Haaren verborgen. (Und ein näherer Blick zeigt, das mit dem Ausbügeln von Säumen, ohne Durchdrücken der Nahtzugaben sollte Burda noch mal üben... *g*) Die Accessoires dazu sind dann nicht nur in grün, sondern auch in türkis, das ist ja schon eher was für mich. Farblich frische und ansprechende Kombination, aber nichts für mich dabei. Die Nähschule zeigt diesmal Pattentaschen. Zwar ist der Blazer an dessen Beispiel die Verarbeitung gezeigt wird dunkelgrün, aber die Zeichnungen werden nicht besser sichtbar wenn man sie auch in dunklen Farben gestaltet. Außerdem sind sie recht klein, ob das so hilfreich ist, wenn man so eine Tasche noch nie genäht hat? Dann wieder Werbung in eigener Sache für Burdafashion.com. Das Photo des Monats ist ja in der Tat recht süß. Jetzt kommen noch mal Sommerkleider, das Titelmodell schaut man besser auf dem Titel an, denn das Bild im Heft zeigt mehr ein Cafe-Interieur, als das Kleid. Was Modell 123 zum "It-Girl" qualifiziert wird nicht verraten. Nett ist es, gut. Aber sonst? Da gefällt mir Modell 121 "Diva" gleich viel besser. Ich fürchte, auf Raffungen stehe ich einfach. Und sogar bis Größe 46... Verlockend... Bei Kleid 122 bin ich mir hingegen nicht sicher. Die Abnäher von der Schulter sind raffiniert, aber die Puffärmel dazu? Ich weiß einfach nicht... Modell 117 B ist schon bekannt, diesmal in gemustert. Der Schnitt kommt aber uni besser rüber. Und das Maßkleid erinnert mich an eines, das ich mir schon vor Jahren nach einem Burdaschnitt genäht habe. Damals allerdings aus Jersey. Aber gut daß ich damals einen langlebigen Stoff genommen habe, der Schnitt ist offensichtlich noch aktuell. *g* Weiter geht es mit dem passenden "Darunter" für die Sommerkleider. Nichts, was man nicht schon gesehen hätte. (Inklusive der als "nutzlos" aussortierten Sachen wie einem figurformendem Unterkleid. Wenn es so eng ist, daß es auch formt, dann schoppt es sich beim Laufen in windeseile hoch, bis man das ganze Kleid als uncharmante Wurst um den Bauch liegen hat. Zumindest bei mir. Gibt es jemanden, der so was schon erfolgreich eingesetzt hat?) Nur die Idee mit dem leichten Batistkleid unter Flatterkleidern... die hat eigentlich was. Das könnte ich mal ausprobieren. Plusmode hat auch kleider. Hm, eher aus der "Stoffvierecke zusammennäh Fraktion". Kleid 132 ginge als Nachthemd gut durch, 130 sieht aus wie die kleidsamen Kittel, die die Damen an der Fleischtheke tragen. gut, in dem Fall nicht in Pink... aber der Schnitt bleibt schmeichelhaft... *hüstel*. Kleid 134 ist ja noch ganz ganz nett, und bei 131 verdeckt das Model die vermutlich stark auftragende Raffung unter der Brust geschickt. 133 wäre vielleicht attraktiv, wenn ich Hemdblusenkleider mögen würde... Obwohl ich Kleider mag, diese begeistern mich nicht.  Dafür gefällt mir der Downloadschnitt 142 um so besser. Allerdings gehe ich selten auf Oscar-Verleihungen, von daher ist es auch nicht so schlimm, daß die Größe nicht paßt.  Warum das Hemdblusenkleid unter "leichter nähen" fällt erschließt sich mir jedoch nicht. Und egal welche Epoche, die Dinger sehen aus wie Kittelschürzen. (Was laut Text auch die Inspiration dafür ist...) Wobei, also diese Variante aus Leder (Kleid 128) und mit Reißverschluss.... nicht für meine Figur, aber das sieht generell heiß aus. Von der Hemdbluse ist da allerdings auch nichts mehr übrig. Außer vielleicht dem Vorderverschluß. Als vager Anklang. Aber die geblümte Variante 125.. oh nö... truschig. echte Verschwendung eines Liberty-Stoffes.... Kurze Werbung für Lippenstifte... offensichtlich sind gerade alle Rottöne modern. Beim Quiltkurs geht es in dieser Folge ans Quilten und ans Binding. Eine Handreichung ist das sicher, aber mehr auch nicht. ich weiß inzwischen, daß es alleine über das Anzeichnen des Quiltmusters ganze Bücher gibt... Interessant der Blick auf Burdastyle. Da gucke ich ja nicht mehr so oft, seit das Einloggen nicht mehr geht. Und da es eine neue Software und überhaupt eine neue Site geben soll, bin ich nicht mehr motiviert, mich mit der alten auseinanderzusetzen. Aber alleine die Tunika Kyla mit dem Faltenwurf macht wieder Lust auf einen Blick... Im Heft geht es dafür mit den Kindermodellen weiter. "Frische Brise" besteht darin, daß eher konservative weiße Blusen und Hemden mit bunten Pünktchen und Streifenstoffen versehen werden. Schon niedlich, aber welche Kinder in dem alter (Größe 104-128) sind nicht niedlich? Immerhin, ein Hemd, Ein Blazer und eine Hose für Jungs sind mal wieder dabei. Kein großes Kunststück, dann Schnitte in dem Alter sind ja eh noch unisex. Weiter geht es mit dem Bastelteil, die alte Découpage-Technik ist mal wieder dran. Die Asiatischen Plastikteller aus dem Chinaimbiß direkt auf den Tisch tapeziert hat was. Aus den "kreativen Köpfen" ist der "Atelierbesuch" geworden. Vier Designer werden vorgestellt. Die Laser-Cut Platten aus Gold von Sabine Zechner gefallen mir mit den klaren Linien gut. Auch Channeljäckchen im Miniaturformat zum Anstecken von Anne-Marie Herkes haben was. Die anderen beiden sind mir dfinitiv zu verspielt. Wenngleich beides voll im Trend liegt. (So sagen meine Pariser Schaufensterbummel.) Shoppingtips gibt es diesmal für London. Ob die jedoch irgendwie "geheim" sind bezweifle ich dann doch. Von Liberty oder V V Roleaux habe auch ich schon gehört und ich kenne London nun gar nicht. Tja, das war's dann schon. Als Fazit: Einiges schön, aber anderes dafür um so gruseliger...
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Donnerstag, 7. Mai 2009
Da sich die Burda diesen Monat als schwer zu finden erweist (mein Supermarkt hatte sie nicht), bin ich um so dankbarer, daß mein Bruder mal wieder mit einer Knip unter dem Arm vorbei geguckt hat. Also wieder eine Bilderschau...  Das erste Thema sind wohl Blumenmuster in groß und klein. Vorgeführt werden diese wohl von ganz normalen Frauen, mit ganz normalen Figuren. Von groß und sehr schlank bis rundlich. Und ich mag sie alle. (Weniger gerne mag ich, daß die Schemazeichnungen zu den Modellen mal daneben abgebildet sind, mal eine oder mehrere Seiten weiter. Gerade bei Mustern erkennt man den Schnitt ja oft schlecht.) Und obwohl mich vor allem Kleider mit Blumenmustern ja immer unwiderstehlich anziehen, gefällt mir diesmal die Jacke 6 mit der Raffung vorne besonders gut. Weiter geht es mit Freizeitmode. Wobei die Größenangaben hier verwirrend sind. Vorne im Heft ist 34-46 angegeben, im Anleitungsteil 44-56. (Zahlen lesen geht auch ohne Niederländischkenntnisse.) Und erst der Anleitungsteil zeigt wie interessant Kleid 13 ist. Auf dem Photo sitzt das Model in guter Burda-Manier. Dabei wüßte ich doch wirklich gerne, wie das im Stehen fällt. Die Tunikaschnitte sind hingegen eher "Moppelstandard". Und warum man für eine eigentlich recht gerade Leinenhose (so sieht das Material zumindest aus) unbedingt einen dehnbaren Stoff verwenden soll erschließt sich mir auch nicht. Leinen mit Elasthan gibt es zwar, es erschwert aber die Stoffsuche. Die "one size fits all" Sarouel-Hose mag zwar hochmodisch sein, häßich ist sie trotzdem Gleiches gilt für den überriesigen Parka in knallgelb. Wobei die Farbe nicht der Knackpunkt ist. Und ein Hemdblusenkleid ist auch langweilig, egal wie bunt es ist. Einen "Schnelltip" gibt es auch, eine Jeans mit Nieten und Borte aufmotzen. Nun gut. Dann gibt es einen Artikel über.. Stoffe, denke ich. Also weiter mit den Bildern. Anschließend gibt es einige der Schnitte noch mal in lila, also gut, wirklich eine unvermeidliche Farbe dieses Jahr. Und Jacke 6 kommt einfarbig beinahe besser zur Geltung. Wohingegen der Riesenparka in lilakariert... nicht schöner wird. Der nächste Teil scheint um Blusen und Oberteile zu gehen. Abwechslungsreich und tragbar. Spannender ist der "Origami" Teil. Interessante Faltungen. Kleid 16 gab es schon mal geblümt, aber jedesmal muß das Model die Brustpartie verdecken.. die ist das interessante Detail und man fragt sich schon, ob das nur Ungeschick ist oder ob das nicht sitzt? Aber auch die anderen Details mit Faltungen und Smok gefallen mir größtenteils sehr gut. Smarte Details für den eineinhalbten Blick. Doch diesmal ist das nicht alles, es gibt noch ein Sonderheft mit Rockschnitten. In allen Längen und Formen. Besonders angetan hat es mir dieser Doppelrock, der von Prada inspiriert ist. ie meisten Röcke in diesem Sonderheft sind vom Catwalk inspiriert.) Auch Rock 108 (ebenfalls Prada-inspiriert) könnte ich mir vorstellen, obwohl er wohl meiner Figur nicht so zuträglich wäre. Ich sollte wohl wirklich endlich mal was nähen, aus der Knip.... Summary in English: I don't speak dutch, but the pics of Knipmode can talk for themselves. Again I like several styles, especially the dress 13 that is probably large sized and the Prada-inspired skirt. But also the graphic style of the "Origami" inspired pieces. It's a pity, they don't show more on there webside... I should start sewing something from knipmode, as I always like some of the styles...
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Dienstag, 7. April 2009
So, diesmal bin ich etwas weniger zu spät... Das Mai-Heft kam tatsächlich erst in den letzten Märztagen. Und das Thema des Heftes ist "Fitting", also Schnitte an die Figur anpassen. Wichtiges und interessantes Thema. Die Autoren des Heftes kenne ich wie meistens nicht und einen neuen Chefredakteur scheint es immer noch nicht zu geben. (Und im nächsten Heft soll es um "summer sewing", einfache Kleidung mit interessanten Detail, gehen. Na mal sehen, aber bis dahin sind es noch zwei Monate. Die Werbung für das nächste Heft vorne in die aktuelle Ausgabe zu setzen ist irgendwie... ungewohnt.) Ein anderer alter Hut ist die "Master Class", Das Revers fällt besser, wenn man den Reversbruch verstärkt. Kann man aufnähen oder eben auch aufbügeln. Bei "Material World" geht es um Shibori. Was man da genau wie falten, legen und wickeln kann, das könnten sie gerne mal etwas genauer zeigen. Obwohl... am Ende wäre es mir dann ja doch zu viel Arbeit... In der Design-Show geht es um "fluid fabrics" und Beispiele wie man sie zur Geltung bringt. Einige schön, aber nicht alle. Besonders das Erté inspirierte Modell beweist, daß wunderschöne Details trotzdem zu einem Nachthemd führen können. *hüstel* Leserfrage... mal gucken... nichts spannendes. Und das Nähprojekt "quick to make" zeigt eine Art Umschlagtuch. Hm, weiß nicht. Aber die Anleitung ist klar und sollte keine Probleme bieten. Die Leserbriefe loben, wie immer. Naja, warum auch nicht. Dann geht es mit der "Pattern Review" weiter. Die Marfy Jacke 1637 ist schön wie viele der Marfy-Sachen. Zum Glück sind die in Deutschland nur schwierig erhältlich, sonst hätte mein Schrank noch mehr Schnitte, bei denen ich nie dazu komme, sie zu nähen. Das Simplicity-Kleid hingegen. Nun ja... bißchen zu rüschig für meinen Geschmack. "Decades of Style" scheint mir ein Schnitthersteller zu sein, den ich mir mal ansehen sollte, die Bluse gefällt mir auch. Allerdings sieht das fertig genähte Exemplar doch etwas anders aus, als die Zeichnung...... Und das Vogue-Jäckchen 8543 habe ich das auf der Vogue-Seite jemals gesehen? och, ich habe. Es gefiel mir auch gut, nur wirkt es in der leuchtenden Version von Threads deutlich anders.) Und schon kommen wieder die spannenden Lesertips. Warum alle immer so drauf versessen sind, zu jeder Spule Nähgarn auch noch einen fertig gespulten Unterfaden bei der Hand zu haben erschließt sich mir nach wie vor nicht. Dafür habe ich zu viele Garnfarben. Jedenfalls finde ich die Tips, wie man Unterfaden und Oberfaden beieinander hält daher auch nicht so interessant. Der Tip, wie man selbstlöschenden Stift eine längere Zeit davon abhält genau das zu tun, den sehe ich mir genau an! Das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren, denn ich werde auch nicht immer an einem Tag fertig. Und einen Tropfen Frauycheck auf die Knöpfe bei gekaufter Kleidung, das werde ich künftig mit den Hemden meines Schatzis machen. Denn egal wie gut die Qualität sonst ist... die Frage ist nie, ob ein Knopf abgeht sondern nur wann... "Embellishment" schlägt vor, Teile von Aludosen in Stickerei einzuarbeiten. Eine Idee, die ich defintiv im Kopf behalten werde... Wenn es schief geht, freut sich mein Mechaniker... *gg* Neue "notions"... oh, dieses "Sew Taxi" von Fiskars gefällt mir. Vermutlich nur mäßig ergonomisch, aber alles zur Hand für unterwegs. Und eine Nadel mit Öffnung im Öhr zum leichteren Einfädeln. Das würde ich ja zumindest gerne mal ausprobieren, ob das funktioniert. Aber vermutlich geht das dann nur bei dickeren Nadeln, die ohnehin einfach einzufädeln sind. Ein Saummaß gibt es von Prym ja auch, sogar mit Zentimtermaßen. Aber nur aus Plastik, das hier vorgestellte ist auch Metall und daher bügelfest. Hat auch was. Und das Buch von Keneth D. King könnte auf meiner Wunschliste landen. So interessant war diese Sparte für mich schon lange nicht mehr. Ah, mal ein Artikel über Schnittmustersoftware. Das interessiert mich schon lange. Hm. Also die Bilder.. wenn das das Maximum ist, was die Software kann, dann brauche ich sie nicht. Wirklich gut sitzt da nichts davon. Und der Artikel ist enttäuschend. Es steht letztlich nichts drin, was ich nicht aus der Produktbeschreibung auch entnehmen könnte. Und es gibt keine Angaben, ob die Teile wirklich nach den Maßen des Models genäht wurden. (Ich hoffe nicht...) Außerdem wird jedes Teil an einem "Standardmaß" Model gezeigt, da passen ja meist auch die normalen Fertigschnitte gut. Interessanter wäre gewesen, die Schnitte auch an nicht so Standardfiguren zu testen. So ist das eigentlich nicht als Product Placement ohne Informationsgehalt. Einfach nur enttäuschend. Dafür ist der Artikel über Schnittanpassung an den Bauch wieder in gewohnter Qualität. Klare Anleitung, deutliche illustration. Und apart, wie sie vermeiden, von einem dicken Bauch zu sprechen... "large midsection" klingt doch schon deutlich freundlicher. *g* (Über die Lösungen muß dann doch jeder selber entscheiden... Das mit den Hosenträgern... nun ja... Dann kommen die Männer an die Reihe, verkleinern oder vergrößern von Hemdkragen. Da Hemdkragen und Rest der Größe auch bei Männern nicht immer zusammenpassen, ist das hilfreich. (Wobei wir über den Sitz des gezeigten Hemdkragens streiten könnten... die Kragenspitzen stehen ab und meinem Mann und meinem Bruder wäre der Kragen definitiv zu eng. Das würden die nicht tragen.) Anschließend kommt die Brustpartie dran. Abnäher lautet das Motto. Was gezeigt wird ist die altbekannten FBA bei einem Schnitt ohne Abnäher. Und ein guter Hinweis, wie man den Abnäher danach sauber setzt. Nicht zu vergessen die Tabelle, wie viel man bei welcher Körbchengröße zugeben muß. Das ist praktisch, auch wenn es natürlich im Einzelfall abweichen kann. Als Anhaltspunkt oder Ausgangspunkt für den ersten Versuch kann man die Werte sicher gut nehmen. Die Designideen für Colourblocking bei Jerseys sind jetzt nicht ganz so mein Geschmack, die Applikationstechnik ist auch nicht neu. (Und verbraucht enorm viel Stoff.) Aber man kann damit in der Tat relativ einfach jedes Muster kreieren. Auch sehr amerikanisch dürften die Anleitungen für verschiedene Arten von Seidenrosen sein. Und es sieht so aus, als würde man damit tatsächlich profimäßige Ergebnisse sein. Letztlich also auch ein Thema für mich. Falls ich jemals welche brauche... (ich muß mir wohl eine Gelegenheit schaffen... *g*) Banal die "Embroidery Essentials". Man kann jedes Stickmuster auch monochrom sticken. Dann sieht es edler aus. Ach! Genauso ein alter Hut die Erkenntnis, daß ein Revers geformt besser fällt und das man das mit einem Band erreichen kann. Das man nicht nur aufnähen kann, sondern eben auch aufbügeln. "Material World" mit Shibori dürfte gerne ausführlicher sein. Wie man welche Effekte durch welches falten und binden erreichen kann... einfach nur faszinierend. Weiter geht es mit Modellen, die "fluid fabrics" gut zur Geltung bringen. Einige der Modelle sind meisterhaft,andere weniger. Besonders das Erté inspirierte Kleid zeigt, daß trotz aufwendiger und schöner Details trotzdem ein Nachthemd im Gesamteindruck rauskommen kann. *hüstel* Bei den Leserfragen ist keine Offenbarung dabei. Bei dem "Quick to Make" Umschlagtuch bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es mir gefällt. Aber die Anleitung ist klar. Und selbst ich dürfte das schnell hinbekommen... Bei den "Fundamentals" geht es um Säume, um schnelle Säume von Hand und mit Maschine. Nichts Neues für mich, aber mal wieder eine gute Zusammenfassung. Und dann ist es schon wieder vorbei, die kleine Nähgeschichte noch und eine Nahaufnahme eines Kleidungsstückes. Hier fehlt mir wieder jegliche Angabe, etwa aus welcher Epoche. Nur ein Bild alleine ist mir einfach zu wenig, ich will Info... Und jetzt muß ich wirklich zwei Monate auf die nächste Ausgabe warten....)
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Freitag, 3. April 2009
Oh hoppla, diesmal ist ja wirklich was anders. Schon beim Griff ins Regal des Zeitschriftenhändlers fühlt die Burda sich anders an. Fester Rücken, Klebebenindung statt Heftklammern. Wie ich da wohl die Schnittbögen heraus bekomme? Ah ja, ganz einfach, das Anleitungsheft ist hinten eingeheftet, hat nach wie vor Hefklammern und kann herausgetrennt werden. Short summary in English: If you loved Burda the way it was the last years, then watch out! Burda is completely new and I love it! t still has the fashion pattern, but a lot of other, smaller crafty stuff for quick making also. It's a bit more back to the old Burda and... even better... it feels as if I had Carina back, a magazine from Burda that was discontinued in the 90th. If you did not like Burda.... check it out, it's different now. Das Editorial ist wieder persönlicher. Zumindest in sofern als es von einer Frau Bily, der neuen Chefredakteurin unterzeichnet ist. Kurze google-Recherche ergibt... war wohl vorher Moderedakteurin der freundin. Letztere habe ich wohl vor über zehn Jahren zum letzten Mal gelesen, also lasse ich mich überraschen. Jedenfalls verspricht sie (zusammengefaßt) Leidenschaft und Kreativität. Dagegen ist nichts zu sagen. Den Bogen zu Aenne Burda und ins Jahr 1949 zu spannen hat auch was, denn damals waren die Menschen kreativ, weil sie sich sonst keine schöne Kleidung leisten konnten und für 2009 ist ja auch ein Krisenjahr ausgerufen. Das Inhaltsverzeichnis überblättere ich mal wieder großzügig und schaue, was das erste Modethema bringt. Schluppen. Äh... Danke. Ah, aber keine große Modestrecke *Schweiß von Stirn wisch* sondern nur eine kleine Bildanleitung zum Selbermachen. Und mit kleinen Basteleien geht es weiter. Batik (eher langweilig) und Stoffblüten. So einfach bekommt man eine dreidimesionale Blüte? Na prima! Das merke ich mir. Und die Bilderanleitung ist wirklich ganz klar. "Workshop" ist für die nächsten zwei Seiten wohl übertrieben. Wie man aus einem alten Schrank einen Nähschrank macht erklärt das Bild nicht wirklich, aber es gibt Anleitungen. Und wenn man sagen wir die Stoffe und Zeitschriften/ Bücher auslagert, dann kann man sich in so einem Schrank tatsächlich einen Kreativarbeitsplatz einrichten, der nach getaner Arbeit wieder unschuldig sogar im Wohnzimmer stehen kann. (Nur für die Tischböcke braucht man einen anderen Platz.) Von daher ganz sicher eine gute Idee für alle, die kein Nähzimmer ihr Eigen nennen können. (Obgleich ich ein leichtes déja-vu Gefühl habe... zumindest so was Ähnliches habe ich schon öfter gesehen, auf anderen Webseiten etwa. Aber das Rad wird ja auch nicht davon schlechter, daß es schon jemand anderer erfunden hat.) Och.... eine Seite die in Wort und Bild verschiedene Scherentypen vorstellt. "Warenkunde" mag eine etwas hochgegriffene Bezeichnung sein und wie man "Solingen" schreibt sollte die Redaktion noch mal üben (immerhin ist es wenigstens jedesmal konsequent falsch geschrieben) aber generell ist das ein guter Ansatz. Auch mal Werkzeug und Material systematisch vorzustellen. Das hat mir in Burda bisher gefehlt. (Und nicht jeder kann genug Englisch, um sich mit Threads zu vergnügen.) Na wie, immer noch keine Schnitte? Eine Kette aus Jojos muß ich nicht haben, aber der Stil ist wohl dieses Jahr wirklich unvermeidlich. Und bei den Stoffgürteln sind wieder ein paar schöne Anregungen dabei. Die "news" sind auch weiter vor ins Heft gewandert. Ein Sammelsurium diverser Ideen. Das Brötchen als Handtasche, das hätte ich gerne. Coole Idee! Bißchen Kitsch, bißchen bescheuert... aber irgendwie gut. Aus Österreich. Na so was. *Website www.ko-la-design.at gucken geh* Oh, eine Seite mit noch mehr Links. Die Beschreibungen klingen so, als könnte ich da Geld loswerden. Ich glaube... ich gucke da lieber mal nicht hin. *g* Und nach 20 Seiten kommen doch auch mal Schnitte. Muß wohl der auf dem Titel angekündigte "Indien-Style" sein. Kleid 103 ist recht hübsch, auch wenn das Bild so drapiert ist, daß man das Kleid nicht erkennt. Beim nächsten Kleid weiß ich nicht so genau, ob so was wirklich als "Kleid" zählt... Kaftan halt, aus Chiffon. Wobei man sich trotz des leichten Stoffes vielleicht ein paar Gedanken über die Befestigung der Schulter- und Ausschnittpartie Gedanken hätte machen sollen. Die Schulter hängt auf dem halben Oberarm und um als überschnittene Schulter durchgehen zu lassen, ist die Form nicht flach genug. a ich das Kleid im Original auf der h&h gesehen habe, kann ich auch sagen, daß die Perlen auf dem Ausschnitt ebenfalls zu schwer für den Stoff sind und den Ausschnitt runter ziehen...) Das ganze in Kurz nennt sich dann Tunika. Bunter Stoff, sonst nichts Besonderes. Auch der Schnitt von Bluse 122 ist eher "anfängergeeignet" als interessant. Wer aber eine schnelle Strandlösung braucht... (Sehr indisch ist das auch nicht.) Aber die Kette aus den Armreifen gefällt mir. Ich fürchte nur, so viele habe ich nicht... Dafür ist 123 noch mal ein Kleid mit schönem Schnitt. Und das Shirt 110 ist auch niedlich. Alles nicht in meiner Größe... aber nett. Ah, für den Ärmel des Shirts gibt es dann auch einen Workshop, auch eine gute Idee. Als ich so einen Ärmel das erste Mal genäht habe, habe ich auch ziemlich gerätselt. Dann geht es wieder mit Basteleien weiter. Also Ohrringe aus Pompons.. ich weiß nicht. Aber so eine Clutch aus bunten Stoffen... gefällt mir. Und diese bunten Schläppchen... Oh, Parfum. Nun gut... doch wieder ein ausführlicher Beautyteil? *Uff* Nein, nur eine Seite. Dann geht es mit klaren Basics weiter. Ein deutlicher Kontrast. Was für ein hübsches Kleid... ach Schade, ist nur ein Rock, das Oberteil wäre interessanter gewesen. Oh, ein Etuikleid mit Trenchkoller.. och nö, das ist affig. Die anderen Sachen sind... Basics. Nicht aufregend, aber kleidsam und praktisch. Die Hemdbluse könnte glatt mal ein unkomplizierter Basisschnitt sein, so was war ja bei Burda bislang eher Mangelware. Schlicht auch Rock 101B. Gefällt mir aber sehr gut, die Teilnungsnähte und der Pseudogürtel nur vorne sind interessante Details und trotzdem alltagstauglich. Und kein Grund, daß nicht auch größer als 44 nachzunähen... Basisschnitte auch mal beim Maßschnitt. Die klassische 5-Pocket-Jeans. Tja, mal wieder zu spät, inzwischen habe ich den Betsina-Schnitt ja für mich passend gemacht. Die passenden Accessoires zu diesem Stil darf man jetzt nicht basteln, sondern kaufen. Auch der Download-Schnitt gefällt mir. Red-Carpet-Style nennt sich das. Ich brauche zwar kein Abendkleid und die Größe stimmt auch nicht... aber edel und schlicht, ohne langweilig zu sein. War das nicht das, was ich an Burda immer geschätzt habe? Knallfarben sollen gegen Aprilwetter helfen. Na mal sehen, ob der April so mies wird. Rock 101 kommt jedenfalls auch farbig gut rüber. (Ist dieser Retrostyle Absicht? Muß wohl sein, sogar ein Telefon mit Wählscheibe hat die Requisite besorgt.) Das indische Kleid kommt auch als knallbunte Tunika gut rüber. (Wenn man dan Ausschnitt gerne unterhalb des Brustansatzes trägt.) Mit Blusen im Blusonstil kann ich mich hingegen auch in knallfarben nicht anfreunden. Auch wenn man auf dem Bild nichts erkennt... ich glaube, ich brauche einen Sommermantel. Nicht in gelb, aber der Schnitt gefällt mir. Bei Gr. 46 wäre das Vergrößern auch nicht so schwierig. Wohingegen das Kleid 110 nur in kleinen Größen drin ist. Völlig unverständlich, denn gerade die Raffung über dem Bauch ist doch auch gut, um Mehrweite unterzubringen... Und auch in Knallfarben gibt es die passenden Accessoires.... gelber Nagellack muß es nicht sein, aber lila Ballerinen. Oder diese Clutch in Apfelgrün? Oh Mist, die Farbe steht mir ja nicht. Brautmode... immer schön, auch wenn ich sie nicht brauche. Und sieh da, das Kleid in Kurzgröße sieht ohne die seltsamen Koller sogar elegant aus. Und der gelbe Mantel in weiß, perfekt fürs Standesamt. Auch wenn das Model an den Schultern etwas darin zu versinken scheint... Das sind diesmal wirklich viele Varianten. Auch das indische Kleid darf in lang und weiß noch mal ran. Daß dazu auch die mehr oder weniger passenden Schmuckstücke und natürlich Brautschuhe und Handtaschen vorgestellt werden ist vorhersehbar. Diese Clutch mit dem in Falten gelegten Leder... sehr interessant... Passende Tischdeko kommt auch noch. Die ist allerdings deutlich weniger edel, als die Preise der Ringe und Accessoires so andeuten... *g* Und wie der sehr niedliche Stoffelefant da rein paßt.... das erschließt sich mir jetzt gar nicht. Noch mal Hochzeit, jetzt die Kosmetiktips für den großen Tag... na gut, Hochzeit als Thema geht immer, ob man es braucht oder nicht. Overall als Modethema? Ne, das macht ihr mal schön ohne mich. Die Bilder beweisen, daß in den meisten Overalls selbst Models seltsam aussehen und ich kann mich noch sehr gut an die 80er erinnern... Damit man sich auch hinsetzen kann, muß im Stehen der Schritt irgendwo tief hängen und jeden Toilettenbesuch hat frau sich sehr gut überlegt... Was für stylische Nachthemden bei der Plusmode! (Und das Model... hat... Hüften? Sehr schön!) Oh... äh... das ist... ein Kleid? Für Poolparty und Hotelbar? Also gut, Jersey paßt gut in den Koffer. Nun gut. Auch Modell 136 soll ein Kleid sein. Vermutlich hat das dem Photographen auch keiner gesagt, deswegen sind die Models auf den Bildern barfuß und hüpfen auf Betten herum. *g* Quilten? So richtig... nicht nur Kleinkram, sondern eine Decke? Na das ist ungewohnt. Und eine recht schöne Grundlagenanleitung mit Bildern, will mir scheinen. Die Themenerweiterung gefällt mir auch. Ah ja, die Eigenwerbung für die Burdafashion.com-Seite ist geblieben. Auch verständlich, aber die Webseite sollte dann nicht so lustlos sein. (Zumindest im Community-Bereich...) Boh... ist der Hirschkopf nicht cool? Also keine Ahnung, wozu der gut ist. Er ist auch irgendwie bescheuert... aber auch extrem süß? Wie der wohl aus Toile de Jouy aussähe? Oder aus Rosenstoff? Oder was anderem fürchterlich kitschigen? Ach so, ein Kissen soll das sein... Ich glaube... das muß irgendwann aufs Wohnzimmersofa... ich könnte noch einen Rest Seidensamt haben, der könnte sich da doch auch gut machen, oder? Die Windelhöschen hingegen... nach ich weiß nicht... Burdastyle steht diesmal wohl im Zeichen des Dirndls. Nun gut, die Seite läßt mich ja weder einloggen noch anderweitig Kontakt aufnehmen... Thema der Reise ist München. Na gut, diesmal ist es nur noch ein Verzeichnis von Einkaufsadressen. Die kleinen Reiseberichte waren doch gar nicht so schlecht... Deko ist vor allem bunt. Oder bunt geblümt. Eben die Stoffe, die man derzeit in den Blogs oder auf Dawanda ein bißchen überall sieht. So seit zwei Jahren schon um genau zu sein. Das nennt man dann wohl wieder mal auf den Trendzug aufspringen... (Und der Rüschenrand auf den Gummistiefeln... nicht euer ernst, oder??) Gut, die "kreativen Köpfe" gibt es noch, auch wenn es jetzt "Atelierbesuch" heißt. Und jetzt eher Produkte als Köpfe vorgestellt werden. Die Wanddeko von Maria Kirk Mikkelsen ist mir durchaus ein Begriff. Und les invasions ephemeres kenne ich aus Paris auch schon lange. Ich kann mich nur immer noch nicht entscheiden, was ich an meinen Wänden sehen wollte. Fazit? Ich liebe die neue Burda! Schöne Mode, aber auch kreative Ideen über den Tellerrand. An was erinnert mich das nur? Hey... an die gute alte Carina! (Nur die Horoskope... diese peinliche Veranstaltung könnte man sich sparen. Dann nehme ich vielleicht doch lieber eine Seite Kosmetik mehr... oder vielleicht ein paar Kochrezepte?
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Freitag, 27. März 2009
Kann ich eine Zeitschrift am Kiosk liegen lassen, die eh nur zwei Mal im Jahr erscheint? Natürlich nicht... zwei Ausgaben im Jahr, wie viel Platz können die im Schrank brauchen? *g* Das zwei Titelbilderprinzip finde ich nach wie vor irritierend, die Seite mit dem frischen Maigrün gefällt mir der Jahreszeit entsprechend besser... Ein Editorial bleibt einem natürlich auch hier nicht erspart, zur Abwechslung mal unleserlich unterschrieben. Und mit dem Versprechen, daß ottobre einfach alltagstaugliche Mode machen wollen. Mal sehen, ob ihnen das diesmal (wieder) gelungen ist. Summary in English: ottobre wants to make clothes for every day wear and not for catwalks. And that's what they did this time. There are several things I'd like so sew, even though not all of them are my size. :-( But grading up one or two sizes shouldn't be a big problem. If I ever find the time to sew all that... ) "Round'n Round" ist der erste Teil überschrieben. Die Hochwasserhose ist zwar eh nicht so ganz mein Geschmack, aber daß sie nur bis Größe 44 drin ist goutiere ich dennoch nicht. Die Tunika 4 spielt schön mit dem Streifenmuster des Stoffes. Aber ob da noch der Rock drunter muß? Und vor allem, was bringen auffällige Taschen, wenn sie unter dem Oberteil versteckt sind? (Außer extra breiten Hüften... *g*) Ah ja, die Hose kommt auch noch mal in 46-52. Mag hier für die Schnitterstellung besser sein. Das Kleid "Square Dance" sieht auf jeden Fall spektakulär aus. (Sozusagen der Tunika-Schnitt in lang.) Aber ob das dann bei mir auch so nett aussieht? Ich werde jedenfalls drüber nachdenken. Jerseykleider sind ja auch für den Koffer optimal... "Out and About" nennt sich das nächste Thema. Warum man ein schmales Top über ein an der Hüfte ausgestelltes Shirt ziehen sollte verstehe ich wieder mal nicht (nein, ich habe es nicht so mit Lagenlook). Aber die schlichte Kapuzenjacke "Soft Steel" gefällt mir. Mir gefällt, daß sie schmal geschnitten ist, Kapuzenjacken sind ja meist weit. Dummerweise ist der Schnitt nur bis Gr. 46 drin und bei ottobre ist mir das ja eher zu eng. Aber eine oder zwei Größen vergrößern sollte eigentlich drin sein. "Art Gallery" ist offensichtlich der Ort, wo die nächsten Bilder aufgenommen wurden. Der Jersey vom "Rose" Top kommt mir bekannt vor. Ich glaube, den hatten sie in Burda auch verarbeitet, kann das sein? (Neineinein, ich brauche keinen Jersey. Auch nicht mit Rosen drauf.) An dem Kleid gefällt mir der Ausschnitt, aber diese Megapuffärmel müssen eher nicht sein. Und überhaupt... so kurz... ist das schon ein Kleid? Oder noch eine lange Tunika? Ah, aber als "classic chic" gibt es das Kleid auch mit glatten Ärmeln. schon eher. Und es darf auch mal wieder ein älteres Model ran. Obgleich die wirklich großen Größen diesmal wohl fehlen sind auch die Models alle im "normalmenschlichen" Bereich, von sehr schlank bis ein bißchen mollig. Das Shirt mit den geflochtenen Troddeln am Ausschnitt... also nö. So nicht. Wasserfall... einmal als Kleid, einmal als Shirt. Nett irgendwie aber auch nicht so interessant. "Brown, Turquoise or Mostly Pink" nennt sich dise Sparte etwas uninspiriert. Na da gefällt mir Pink wohl noch am besten. Der "Hortenzia" Mantel hat den gleichen Schnitt wie die Kapuzenjacke (also leider zu klein). In der technischen Zeichnung sieht der Mantel eher nach einer Priestersoutane aus, aber in pink ist er einfach nur noch schlicht elegant. Wie auch das "Peony" Kleid, das ebenfalls die netten Abnäher am Ausschnitt hat. Und so ein Etuikleid ist ja immer "in" und tragbar. Diesmal macht mir das Heft so richtig Lust, was draus zu nähen. Mal sehen, ob ich die Zeit finde...
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Donnerstag, 19. März 2009
Mein lieber Bruder hat mal wieder ein Knip-Heft vorbeigebracht. Schon an Karneval, was man auch daran sieht, daß es das Februar-Heft ist. Und ich kann nach wie vor kein Niederländisch, daher kann ich auch nur die Bildchen angucken. Aber macht nix. (Und Photos gibt es auf der Webseite von Knipmode leider auch keine, also nur Text.) My dear brother bought me a Knipmode. I don't understand Dutch, but pics are understandable. It's a pity that they don't have them on the Knipmode Webside so I can't show any of it. But I like dress 8, a plus size sweat-jacket that is not tent-shaped and the coat 16 from the mother-daughter partner-look section. I also like that normal sizes go up to 46. I really should start sewing something from it.... Das erste Thema ist Brautmode. Die Schnitte des ersten Ensembles sind ganz einfach, die Kombination aber trotzdem festlich. Wobei ich ein kurzes Kleid dann eher fürs Standesamt sehen würde. Auch der Hosenanzug und das lange Kleid haben wenig von der Prinzessinen-Braut-Pracht, sondern sind in anderen Farben für viele festliche Anlässe geeignet. Der nächste Artikel befaßt sich offensichtlich mit Unterwäsche, passend zur Kleidung. (Wie gesagt, ich kann kein niederländisch...) Das Kleid 8 sieht nett aus, aus Jersey und praktisch für die Reise. aß die Schnitte alle bis Größe 46 im Heft sind ist ein echtes Plus, aus meiner Sicht.) Schluppenblusen scheinen dieses Jahr auch in den Niederlanden unvermeidlich zu sein, ich mag sie eher immer noch nicht. Ein vermaßter, schnittloser Wickelrock, ein Dauerbrenner der Anfäger-Schnell-Nähküche... gut, kennen wir schon. Eine Abteilung für Plusmode gibt es auch, sogar bis Größe 56. Die Joggingjacke 21a hat viele interessante Schnittdetails und ist körpernah geschnitten. Na bitte, Plus-Mode muß kein Zelt sein... Bei der Hose sieht man leider nicht wirklich, wie sie fällt, denn einmal ist der oberschenkellange Parka drüber, einmal sieht man gerade mal zehn Zentimeter unterhalb der Jacke, bevor das Photo aufhört. Die vier Mal unterschiedlich genäht und gestylte Tunika begeistert mich auch weniger, halt eine lange Hemdbluse. Die nächstem Seiten befassen sich damit, wie man die Frühlingsschnitte auch noch winterlich gestyled tragen kann. Das gefällt mir gut. Zum einen weil Kleid 8 dabei ist, das mir ohnehin gefällt, zum anderen, weil das dem Klima hier durchaus Rechnung trägt. Ah ja, ein Schnellprojekt für nicht-Näher gibt es offensichtlich auch noch, Aufpeppen mit Applikationen. Hm. Ja. Nicht so ganz mein Stil. Das nächste Thema scheint "Jeans" zu sein. Rock 3 hat irgendwie interessante Taschen, aber mitten auf dem Oberschenkel wäre wohl nicht so für mich... und auf Hemdblusenkleider stehe ich auch nicht, wenn sie aus Jeans sind. Partnerlook für Mutter und Tochter... Sind da die Schnitte auch dabei? Ich vermisse Schnittnummern... ah, hier kommen sie. Mantel 16 ist aber auch eine interessane Variante für einen Popelinemantel. Doch, nette Sachen haben die. Ich sollte auch mal was draus Nähen...
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Mittwoch, 11. März 2009
Wer jetzt glaubt, ich läge gut in der Zeit, im März das März-Heft zu besprechen... nein, das habe ich schon seit Januar, Threads ist ja immer so extrem zeitig dran. (Vermutlich flattert bald das Mai Heft in den Briefkasten...) Dies Märzausgabe hat sich dem Thema "couture" verschrieben und sollte somit wie gemacht für mich sein. Die Überschriften auf dem Titel sind jedenfalls schon mal vielversprechend... Die Gastautoren dieser Ausgabe kenne ich alle nicht, aber das macht nur um so neugieriger. Auch einen neuen Chefredakteur gibt es noch nicht, die Redakteurinnen zeichnen das Editorial noch mal gemeinsam. Wie der Titel schon ankündigt, soll es um Couture-Verarbeitung und Techniken gehen. Ganz unten in der Ecke gibt es sogar schon eine Vorschau auf das nächste Heft... da geht es dann um Paßform. Auch prima... Zuerst muß ich allerdings durch die Leserbriefe durch. Nun gut... Und dann geht es zur Pattern Review. Die vorgestellte Jacke von KwikSew aus einem Rechteck mit Ärmeln schreit ja nach einem "probier es selber aus" Projekt. Als Weste ist das Prinzip ja bekannt... klar, warum nicht auch als Jacke? Nett sieht auch das Vintage Kleid von Folkwear aus, wobei ich denke, da ist der Grat zwischen "Vintage-Stylish" und "altmodisch-bieder" schmal und hängt sehr am Stoff und den Accessoires. Die Marfy-Hose hatte sich Sigrid ja schon vorgenommen, wobei sie schlauerweise die Details, die ihr gefallen, an einen passenden Hosenschnitt "hingebastelt" hat. Eine schöne Hose, aber nicht für mich. Da wären 20kg abnehmen nötig. Dann schauen wir mal, ob bei den Lesertips was für mich dabei ist... Nein, entweder ich kenne es schon oder ich brauche es nicht. Dann geht es mit der Couture los... Federn. Sind die gerade in? Jedenfall hatte ich in der Krinolinenausstellung in Paris einen ganz fasszinierenden Muff aus Pfauenfedern gesehen. Und der grafisch gerade Kragen an dem schlichten Kleid, der dem Artikel als aufmacher dient sieht ebenfalls wirklich faszinierend aus. (Allerdings wüßte ich jetzt nicht, wo ich Federn herbekommen könnte. Außerdem bin ich auf Federn allergisch. Wäre wohl keine gute Idee...) Trotzdem sind einige der Designs faszinierend und was noch wichtiger ist: es ist beschrieben, wie man das macht. Es juckt schon in den Fingern, so was mal ausuprobieren... Die vorgesetllten "notions" wecken diesmal gewisse Begehrlichkeiten. Über das Buch Classic Tailoring Techniques habe ich ohnehin schon genug gelesen, um es haben zu wollen und diese Beschlagteile für Schubladen und Schranktüre... *kreisch* *habenwill* (Nein, keine Ahnung wofür. Nähzimmer habe ich ja keines. Und ob es da dann im Stil reinpassen würde bezweifel ich.) Okay, ein Wendemantel und wie man ihn verarbeitet. Der Artikel an sich ist interessant und zeigt ein paar spannende Details. Allerdings überzeugt mich das Konzept von einem Wendemantel generell nicht so wahnsinnig. Denn die innere Seite eines Mantels wird früher oder später etwas speckig und wenn ich vor jedem Tragen in die Reinigung muß, dann kann ich gleich zwei Mäntel nähen. Oder so. Aber wie gesagt, die gezeigten Nähtechniken sind auch so den einen oder anderen Blick wert. Weiter geht es mit den Goldenen Regeln der Proportion. Vom Goldenen Schnitt haben wir ja sicher alle schon mal was gehört, aber es gibt noch ein paar andere Sachen. Sehr interessant und auch die Technik, die eigenen Proportionen zu analysieren und zu visualisieren finde ich sehr hilfreich. Sollte ich vielleicht mal machen, wenn ich Zeit habe. Zur Couture gehören natürlich auch Schneiderpuppen, deswegen entführt der nächste Artikel in eine Manufaktur für eben solche in den USA. Wenn man mal sieht, wie viel Arbeit drin steckt, dann wird auch klar, warum die Dinger teuer sind. Zumindest wenn man gute Qualität haben will. Nach den weißen Hemden geht die "Design Challenge" mit weißen Blusen weiter. Und wie man tolle Designs aus semitransparentem Organza macht, zeigt der Artikel auch. Ebenso die Verarbeitung einer Spitzenbluse, die wirklich "Spitze" ist und nicht irgendwie billig aussieht. Nur was wohl "Swiss Illusion" im deutschen Sprachraum ist und wo man sie her bekommt? Eine Art Netz... scheint ein Unterlegestoff mit faszinierenden Möglichkeiten zu sein. Oh ja, Claire Shaeffer zeigt das Innenleben von Luxus Ready to Wear und echter Haut Couture. Das ist schon überraschend, vieles was wir heute oft als besonders "gut" und hochwertig erachten, etwa Versäuberung mit Overlock oder auch ein allgegenwärtiges Futter sind nicht die Zeichen der höchsten Schneiderkunst (also der Haut Couture), sondern "nur" für... Konfektion. Oder wer hätte gedacht, daß der Haut Couture Kragen in Form gebügelt und nicht geschnitten wird? Schon spannend. Mal sehen, ob ich irgendwann dazu komme, mal die eine oder andere gezeigte Technik ausprobiere. (Aber Futter kommt in meine Kleidung trotzdem rein. Das entscheide ja ich.) Spannend geht es weiter, denn der nächsten Artikel zeigt sehr ausführlich, wie man Raffungen an Oberteil und Rock drapiert und daraus einen Schnitt erstellt. Ich will eine Schneiderpuppe! *wäh* Na gut, der Rock mit Gummizug aus Chiffon spielt zwar schön mit der Transparenz und den Farben, aber totzdem... der Stoff hätte was edleres verdient, als einfach einen Gummizug reinzuklatschen. Ne, das muß nicht sein. Auch der Stickteil ist nicht so mein Geschmack. Natürlich kann die Stickmaschine vorher schöne parallele Linien sticken, aber ich finde der Reiz einer Absteppung besteht ja gerade darin, daß diese durch alle Stofflagen gehen und dadurch auch eine Struktur erzeugen. Und daß die Spitze im laufe der Reihen "stumpf" wird macht es für mich auch nicht schöner. Nö, nicht mal, wenn ich einen Stickmaschine hätte. Oh, was ist das? Sinnloses Nähen... "half scale" ist wohl so was wie Puppenkleidung ohne Puppen. Wobei die vorgestellten Werke schon schön sind. Und um komplexe Designs zu testen ist das vermutlich auch gut. Aber mein Hobby wird das sicher nicht werden. Olala... die Stoffsucht wird wieder bedient. Bislang kannte ich die japanische Firma "Nuno" ja nicht, aber die gezeigten Gewebe sind wirklich atemberaubend. Sollte ich mal nach Tokyo kommen... Um handgenähte Knopflöcher geht es im nächsten Artikel. In Organza in diesem Fall. Die Anleitung ist zwar gut, aber das Ergebnis hätte man besser nicht in Nahaufnahme gezeigt. Das sieht eher aus wie "zweiter Versuch", schöner wäre hier ein sauberes Maschinenknopfloch gewesen. (Nein, ich weiß nicht wie schwierig es ist, in dünnen Organza (oder so) Knopflöcher zu nähen, aber wenn es nicht schöner geht, dann sollte ich sie auf diesem Material nicht vorzeigen. Bei den beidenen Autorinnen würde ich jedenfalls keinen Kurs für Couture-Techniken buchen.) Im Leser fragen, Threads antwortet geht es um 80er Jahre Blusen und wie man ihnen eine schmalere Schulter verpaßt. Angesichts der gerade wiederkehrenden Schulterpolster frage ich mich allerdings, ob das jetzt noch lohnt oder ob man seine 80er Jahre Hemden nicht einfach so behält. Das Nähprojekt ist ein Nadelheft im Antik-Stil. Nein, das ist mir doch etwas zu... äh... also... kitschig... äh... vintage. Very american! Das war es dann auch schon, noch die Nähgeschichte und die Nahaufnahme eines Mantels mit sehr aufwendiger Ärmelgestaltung. Leider ist er komplett undatiert, was ich in disem Fall bedauere. Das Mai-Heft wird dann wohl auch bald eintrudeln...
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Samstag, 7. März 2009
Während es in etlichen Teilen Deutschlands noch schneit, zeigt die März-Burda einen Ausblick auf den Strand. Das Cover wirkt auf mich extrem "Retro", denn die Pose hat was von 50er oder 60er Jahren, der blaue Stoff mit den weißen Sternchen erinnert mich natürlich an die 80er, als so was zum Thema "Amerika" mal sehr populär war. As I do love dresses I liked quite a lot patters of this issue. But I wont sew any of them, because most of them were not my size and what was my size were special occasion dresses which I don't need at the moment. But what I liked made me quickly forget the other half which I found awful and boring. Das Editorial verspricht dann auch eine Zeit der Veränderung, auf den eigenen Status scheint sich das aber nicht zu beziehen, denn gezeichnet wird nach wie vor von einem "burda-Modemagazin-Team". Ob das Heft wirklich so schlecht ist, daß nicht mal mehr jemand die Verantwortung dafür übernehmen mag? *g* Naja, das Inhaltsverzeichnis überblättere ich mal großzügig, was kommt sehe ich ja eh und finde mich in der "mode" der Maritimen Looks wieder. Auch so ein "Alle Jahre wieder". Dunkelblau, weiß, ein bißchen rot, Streifen quer und Streifen längs... in gewisser Weise lohnt sich so das Nähen, denn es wird nie altmodisch. (Allerdings paßt es eigentlich auch wirklich nur nach Biarritz, Deauville und die Cote d'Azur. Vielleicht noch ein Ostseebad. Und da bin ich einfach zu selten.) Das Titelmodell sieht in der Tat recht niedlich aus. Und wer keine Kurzgröße hat muß sich nicht grämen, etwas Ähnliches nur aus Jersey habe ich mir schon vor Jahren aus einem Burda-Heft genäht. Also einfach nur im eigenen Archiv blättern. (Model bei Burda zu sein muß ja ein harter Job sein... von Modellänge auf Kurzgröße in nur einer Seite... haben die dafür einen Chirurgen am Set, oder wie läuft das...? ) Oh, ein Sack! Kleid 113B ist ein Sack, wirklich nur tauglich, um damit an einem kühlen Tag im Sand zu liegen. Gab es so was ähnliches nicht früher mal als Ersatz für am Strand fehlende Umkleidekabinen? Und sonst.. Rock, Hose, Tunika... nun ja. Und wer im Stars and Stripes Feeling schwelgen will, bekommt immerhin noch ein paar Bastelanleitungen für Accessoires geliefert. Vermutlich auf der Asphaltpromenade hinter dem Strand geht es dann mit der modischen "Grauzone" weiter. Sehr monochrom präsentiert. Kleid 113 bleibt jedenfalls auch in Version A ein Sack. Und das liegt nicht an der Farbe. Grau ist eine schöne Basisfarbe für eine Garderobe und nach dem ewigen schwarz (das die Modebarometer für den Winter 2009/2010 ohnehin schon wieder herbeiorakeln) eine durchaus freundliche Abwechslung. Die Raffung an Bluse 109 ist nicht wirklich schlecht, aber das Detail hatten wir doch schon das eine oder andere Mal in der letzten Zeit, oder? Und was bringen handangenähte Druckknöpfe, wenn man die Stiche mit denen sie angenäht sind dann doch auf der rechten Seite sieht? Da ist doch jeder schöne Permuttknopf attraktiver! (Ja, ich weiß, daß man sie durchnähen muß, damit auch Oberstoff und Besatz verbunden sind. Schön ist trotzdem anders.) Wobei mir gerade auffällt.. das Model hat ja mal Taille, demgemäß auch Hüften... und etwa auch Oberweite? Ja das ist dooch schön! Das muß man nicht unter einem Schal verstecken! Den hätte man mal besser um Hose 117 A geknotet, die hat ja interessante Querfalten allerorten. Bei Rock 105C zeichnet sich hingegen aufgrund der Absteppung für die Taschen und die Falten im Vorderteil ein runder Schwangerschaftsbauch ab... ohne daß er da ist. Fludderige Stoffe ungefüttert mag ja in sein, aber nicht unbedingt schön. Trenchjacke, ein sehr schlichter aber leider ebesno langweiliger Hosenanzug... und noch mal das Kleid in Kurzgröße. Das auch in grau niedlich aussieht. Der Maßschnitt darf diesmal übrigens auch in grau mittun. Einmal Bügeln vor dem Photo hätte aber nicht geschadet. Die Saumzugabe des Rockes zeichnet sich ab, die der Jacke ist dafür irgendwie undefiniert nach hinten gerollt und die Armkugel... *aua* Wenn man sich die Mühe eines Maßschnittes macht, dann sollte man vielleicht auch eine vernünftige Verarbeitung mit Einlagen vorsehen... Und natürlich gibt es auch graue (naja, eher silberne) Accesoires zu bestaunen. Die Spitze von dem Wäscheset hätte ich gerne. Aber nicht für einen String. Und die Eule ist niedlich. Allerdings nicht wirklich grau, eher goldfarben. (Nur 19 EUR für die Kette? Na das ist doch mal ein freundlicher Preis.) Im Workshop gibt es die Hüftpassentasche. Wer sich als Anfänger mal an so ein Detail heranwagen will, kann sich die Anleitung ruhig vornehmen. Die "Meisterwerke" sollen wohl vor allem durch den Stoff wirken. Da mir bei Kleid 102 nicht nur der Schnitt gefällt (den man allerdings mal wieder nur auf der Schemazeichnung erkennen kann), sondern auch der Stoff, sollte ich die katag-Häuser besser weiträumig umfahren. Ich habe noch genug Stoff auf Halde. Nein, nein, ich brauche keinen... *omm* Auch der blaue Stoff von Rock 104... andererseits... Stoffmalfarbe und etwas klecksen? Aber wohl besser im Freien... *g* Auch das Etuikleid 107 finde ich ganz reizend. Schlichter Schnitt bringt den Stoff gut zur Geltung. Der Stoff von Rock 105A sieht auch so aus, als würde es viel Spaß machen, ihn selber zu malen. Wenn man es denn könnte... Schön bunte Accessires gibt es auch dazu zu bestaunen. Converse müßte man auch auch selber bemalen können... (Ja, ich nicht... ich weiß.) Das Download-Modell kündigt wieder die Karottenhose an. Nun gut. Wobei die gezeigte Variante noch über der Wade so weit ist, daß es eher nach Haremshose aussieht. Nun gut, muß ich jetzt gerade nicht haben, egal wie viele Promis so was angeblich anhaben. Was bringen die fashion-news? Oh, diese Schrankknöpfe muß ich haben! Falls ich mal ein Ankleidezimmer habe. und zwar für mich alleine, denn die sind in der Partnerschaft nicht mehrheitsfähig. :o (Aber die Webadresse habe ich mir schon gespeichert, die haben noch andere schöne Knöpfe und Türgriffe....) Was haben wir noch? Strickhüllen für Laptops, na gut, die machen wir uns selber, oder? Und ein 70er Jahre Tischtuch wird als Kleid auch nicht wirklich schöner.... Ah, Männermode! Mein Herzblatt bräuchte ja auch mal Freizeithemden. Da wäre zwar ein Schnitt, aber ich glaube, das mit denn Hemden ist mir dann doch zu mühsam. Jedenfalls alles sehr tragbar. Ob ich ihm eine Trenchjacke nähen sollte? Sähe ja besser aus, als seine derzeitige Übergangsjacke... naja, dieses Jahr wird es eh nix mehr. Realiatisch betrachtet. Wenig erhellend die Eigenwerbung für die burdafashion-Seite. Sehr gut hingegen gefällt mir das exclusiv-design. Fällt irgendwie auf, daß ich ein Kleider-Fan bin? Zwar nichts was ich mir nähen werden, schon weil die Größe nicht mein Bereich ist, aber enorm niedlich. Der fashion-flash stellt denTrenchcoat vor. (Meine Variante, die ja immer noch in Arbeit ist, bekommt trotzdem weder "Gun Flap" noch Schulterrigel, denn ich benutze kein Gewehr und muß auch eine militärische Ausrüstung einhaken. Wobei... man kann auch die Handtasche festknöpfen. War auch nicht unpraktisch...) Diesmal mit Prominenten, von denen sogar ich größtenteils schon was gehört habe. Dazu eine Geschichte des Trenchcoats und... Schnitte. Tja, zu spät. Die hätte ich im November gebraucht. Da hatte die Redaktion wohl die Nase mal nicht im (Trend)Wind, sondern drehte ihr Fähnlein nur in den selben. Wirklich prachtvoll ist diesmal auch die Plusmode. Auch das Model ist... nicht wirklich dick, aber doch mal wenigstens eine idealisierte Form von füllig. Die geraffte Corsage 127 gefällt mir schon mal sehr gut. Leider habe ich keinen Anlass für so was. Aber auch die Kombination aus Kleid 123B und Mantel 122B trifft mit dem dezenten 60er Jahre Flair ganz meine Vorlieben. Hat was von Jackie O. in der schlichten Eleganz. Die goldene Variante auf der nächsten Seite ist mir hingegen vom Stoff her etwas "too much". Und die Pose mit den bunten Petit Fours spielt zwar mit dem Klischee der genußfreudigen Plus-Frau, die Handhaltung sieht aber mehr so aus wie "ich halte eine tote Ratte"... Und wieder eine Seite mit Accessoires, diesmal mit Gold und Glamour. Den Kopfschmuck hätte ich gerne... zu welchem Anlass auch immer. *g* Die Kindermode kommt mal wieder von einem französischen Label. Was man schon daran erkennt, daß die Stoffe doch sehr nach den dort derzeit extrem angesagten "Liberty" Stoffen aussehen. (Vermutlich wollte der Hersteller aber nicht für die Erwähnung zahlen, deswegen sagt burda nur "Baumwollbatist"... *g*) Also die Stoffe sind zweifelsohne süß, aber die Schnitte sind... äh... hm... langweilige Säcke? Fällt mir gerade kein besserer Ausdruck ein. Sieht natürlich an Vorschulkindern niedlich aus, aber was aus diesen Stoffen täte das nicht? Aber da die Blüschen ja auch fertig genäht verkauft werden, darf angesichts des Preises für den Stoff vermutlich die Herstellung nicht mehr lange dauern. :o) Dann wieder Eigenwerbung, diesmal für Burdastyle. Das "Walking City Dress" sieht wirklich toll aus, und eventuell sogar trotzdem tragbar. Der kreative Kopf des Monats, Orike Muth, weckt bei mir das dringende Bedürfnis, mir auch eine Siebdruckausrüstung anzuschaffen... Ihre Laden ist glücklicherweise in Hannover, da besteht die Gefahr nicht, daß ich mal eben versehentlich vorbeigehe und was kaufe. Ah ja, jetzt kommt der Kosmetikkrempel, da kann ich auf "fast forward" schalten.... Und bei der "szene" kurz abzubremsen. Buchtips für Bücher, bei denen Nähen/Handarbeiten eine Rolle spielen. Liest Burda etwa das Hobbyschneiderin-Forum? Da wurde vor einger Zeit schon eine Anfrage in diese Richtung gepostet... Der "kreativ" Teil beschäftigt sich wenig überraschend mit Ostern. Das ist mir diesmal allerdings durchweg zu langweilig. (Eierwärmer mit Hasenohren... hatten wir das nicht erst?) Und das war es schon wieder. Diesmal habe ich viel gefunden, was mir gefallen hat. Nicht unbedingt für mich, aber sogar ein paar schöne Stücke in meiner Größe waren dabei.
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Montag, 9. Februar 2009
Das erste Heft der neuen Redaktion, natürlich mit etwas Spannung erwartet. Der Titel unterscheidet sich jedenfalls schon mal nicht deutlich. Das Orange der Buchstaben wäre für mich eher eine Aufforderung, das Heft liegen zu lassen und die Mischung aus Schriftarten mit und ohne Serifen ist vermutlich ein Alptraum für jedem empfindenden Graphikdesigner, aber vielleicht ist das jetzt auch einfach nur modern. This is the first issue from the new editors. To me it was the most boring since.... I don't know when. I am not sure whether I just don't like the fashion styles of the moment or if it's burda. So I'll remain curious to see what March brings... Das Editorial kommt jetzt nicht mehr von einer Person sondern von einem "burda Modemagazin Team" as sich leider auch nicht vorstellt) und verkündet die neue Weiblichkeit. Da habe ich ja schon mal grundsätzlich nichts dagegen. Ein Inhaltsverzeichnis später weren auch die Trends des Heftes verkündet. Demnach ist gerade mal wieder alles "in", schwarz-weiß, bunt, sportlich, Spitze,... den Anfang darf jedenfalls der Safaristil machen. Hat schon mal den Vorteil, daß man seine Sachen vom letzten, vorletzten und ich weiß nicht wie vielen Jahren zurück irgendwie wiederverwenden kann. Diesmal offensichtlich mit weißen Blusen und hellen Beigetönen. Titelmodell Bluse 104 mit dem Koller ist zwar kein auffälliger Hingucker, aber ein Basisteil mit einem kleinen Detail. Wobei aus dem Photo nicht so ganz klar wird, ob der Kragen so halsfern gedacht ist, daß man ein Seidentuch hineinschlingen muß oder ob er so drapiert wurde, um das Tuch verwenden zu können? Die Jacke 102 vereint klassische Details wie Raglanärmel und Blasebalgtaschen mit modern blusenden Ärmeln. Da weiß ich nach wie vor nicht, ob mir das gefällt. Hose 114 hat statt Bundfalten Kellerfalten. Eigentlich eine interessante Idee, aber so wie der Stoff dann nach außen fällt bin ich mir weniger sicher, ob es wirkliche eine gute ist. Das Hemdblusenkleid zeichnete sich letztes Jahr schon ab... nicht wirklich mein Trend, obwohl für meine Größe ja gerne empfohlen. Noch eine Raglanjacke, ein Shirt mit überschnittenen Ärmeln und Puffärmeln gleichzeitig... zwei Dinge, die ich nicht ausstehen kann in einem Schnitt. Da schmerzt es gar nicht, daß dieser schon bei Größe 42 aufhört. Hose, Rock,... *gähn* mag am Thema liegen, daß mich das alles nicht erwärmt. Noch eine Lederjacke für Kurzgröße,.. endlich die vorgeschlagenen Accessiores, dann habe ich diesen farblosen Trend endlich hinter mir. Ach ne, nur fast, es gibtauch Anleitungen für Accessiores. Zumindest die Handtasche kann man ja auch in einer anderen Farbe machen, das ist schon mal gut. Gürtel, Stifthülle,... na gut, drölfte Variation eines altbekannten Themas... aber wer den Trend mitmachen will ist gut bedient. Denn gerade der Kleinkram kostet meist viel Geld und ist mit wenig Material einfach selber zu machen. Im Workshop geht es passend zum Kleid um den Hemdkragen. Nicht meine Technik, ich komme mit einer anderen besser klar, aber das ist Geschmackssache und wer noch nie einen solchen Kragen genäht hat bekommt hier jedenfalls eine ausführliche Anleitung. Hippie de Luxe ist der nächste Trend. Schön bunt auf jeden Fall. Rock 109B (das Bild zeigt nichts, aber die technische Zeichnung hilft zum Glück weiter) gefällt mir gut. Ich habe da nämlich in der Tat noch einen Chiffon, der mit in Gesichtsnähe nicht wirklich steht. Außerdem ist der Schnitt ist einfach genug, um ihn leicht vergrößern zu können und das Drapeteil sollte auch oder gerade bei einer etwas breiteren Figur eine vorteilhafte Unterteilung schaffen. Mal sehen, ob ich Zeit dafür finde. Kleid 122 ist weniger "de luxe", sondern eher original... Sackform sieht bis maximal 16 niedlich aus, für den Rest der Welt gibt es ein bequemes Nachthemd. (Aber absolut anfängergeeignet, alles nur grade, bißchen einrüschen und dank gemusterter Stoffe fallen schiefe Nähte wirklich nicht auf. *g*) Bei Shirt 108B fällt vor allem der Stoff in mein Beuteschema. Und Bluse 120B sagt, daß ich mein "original Nicaragua Solidaritätshemd" aus den frühen 90ern eigentlich nur einfärben muß, die Schnittform ist wieder topaktuell. Offensichtlich. Oh, noch ein Nachthemd... ach so ein Kaftan. Nein, ich fürchte, die aktuellen Schnitte da muß ich mich noch dran gewöhnen. Die Accessores dazu sind dann wenigstens bunt. Als Ausgleich geht es schwarz-weiß weiter und nennt sich "Fifties-Feeling". Wie wir aus Calvin und Hobbes ja wissen, war die Welt vor der Erfindung des Farbfernsehens ja schwarz-weiß. Daran muß es liegen. Oh, die Jacke in Kuzgröße darf auch noch in einer zweiten Stoffvariante ran. Rock 107A weckt bei mir auch den Wunsch nach dem Stoff. (Merken: alfatex großräumig umfahren, die Stoffkiste ist voll.) Warum das Hemdblusenkleid von vorhin jetzt eine andere Nummer hat? (Im Übrigen gibt es nicht so sehr viel, das bescheuerter aussieht, als zwei Leute die scheinbar dynamisch auf einem Roller mit runtergklapptem Ständer sitzen...) Mantelkleid 101 ist irgendwie nett, mehr aber auch nicht. Und Shirt 108A, naja, ein Shirt halt. Rock 109 noch mal in einer anderen Variante... und bei Tunika 110A wäre es toll, sie in einer anderen Pose zu sehen. Denn so... sieht sie irgendwie schwanger aus. Trend 4 sind Blütenstoffe. Etwas früh, oder, der Trend für Sommerkleider kommt doch sonst immer erst ab April? *g* Gut, das Sackkleidchen geht auch geblümt, Etuikleid auch. Immer nett, aber nicht innovativ. Dann eine Wickelbluse. schöner Stoff. Oh, wer hat sich denn diese Pose ausgedacht? Sieht bescheuert aus und die Bluse verschwindet dahinter. Den Blumenkopf vors Gesicht halten lenkt immerhin den Blick eindeutig auf die Hose. *blätter* *blätter* Liegts am Wetter, oder ist das Heft diesmal so langweilig? Die Accessores zum Thema gefallen mir schon besser, vor allem die Armreife von Free Wille. Die Escada-Handtasche wäre mit Stickdecken vom letzten Ungarnurlaub gut nachzumachen. Das exclusiv-design kommt mal wieder aus Düsseldorf, wobei ich ja nicht wußte, das Tristano Onofri dort residiert. Das Ensemble wäre zwar nichts für mich, aber sieht recht chic aus. Ach, es kommt noch ein Trend. Spitze. Wie schön, ich bin ja noch nicht dazu gekommen, das umzusetzen, wenn der Trand also noch bleibt, bekomme ich noch eine Chance! Aus roter Spitze finde ich Etuikleid 124B selbstverständlich sofort unwiderstehlich. Aber letztlich liegt der Trend ja nur darin, irgendeinen Schnitt aus Spitze zu nähen. Deswegen ist auch egal, ob die Größe stimmt oder nicht. Gleiches gilt für die anderen beiden Modelle...) Mehr als einen Blick ist hingegen der kreative Kopf Anne Selim. Ihre Webarbeiten sind wirklich unglaublich. Wenn ich mal groß und reich bin, dann lasse ich mir von ihr auch Vorhänge mit Metall weben! (Oder doch lieber einen Webstuhl kaufen und es selber probieren? Aber ich glaube, bis ich das so gut könnte, bräuchte ich noch ein Leben... Dann doch lieber kaufen.) Weiter geht es mit Werbung für die Burda-Webseite und dann darf auch schon die Plusmode ran. "Power Chic" nennt sich die Kollektion, leider sieht es langweilig aus, wie aus dem Versandhauskatalog. Sicher praktisch, aber wieso sollte ich das selber nähen? So fade war sie glaube ich schon lange nicht mehr. Der Ausblick auf die Burdastyle Seite ist sicher auch nicht das non plus ultra, aber doch deutlich interessanter. Was früher der "look der stars" war, wurde in "download-modell" umbenannt und zeigt diesmal den "Mantel der Stars". Also alles beim Alten. Nur das diesmal die Anzahl der Menschen, die man tatsächlich als Stars bezeichnen könnte, höher wurde. Der mantel ist ein schlichter gerader Mantel. Den man aber sicher aus allen möglichen netten Stoffen nähen kann. *seufz* Schon wieder der Kosmetikteil. Na gut, lese ich ihn halt mal. *les* Bisher nichts neues. Product Placement wie immer. Die Aussagen im "medizin" Artikel über Fasten grenzen an Körperverletzung und werden durch Wiederholung nicht wirklich wahrer. Und die Frage, welche Mineralwassermakre für wen am besten geeignet ist beweist, daß es in diesem Land wirklich keine Probleme gibt. Der Artikel ist mehr als flüssig. Richtig, überflüssig. (Tut mir leid, aber der Kalauer war hier nicht zu vermeiden.) *kultur-treffüberflieg* Nein, nichts in meiner Nähe dabei. Die Kindermode steht diesmal im Zeichen der Erstkommunion. die globale Idee, schlichte, knielange Kleider (statt der überladenen Minibrautkleider im Stil eines Sahnetörtchens) gefällt mir durchaus. Auch für Brautmädchen oder allgemein als festliches Kleid ganz süß. Aber Modell 139 ist irgendwie.... daneben. En tiefer V-Ausschnitt an einem Kinderkleid und der dann offensichtlich noch gewellt und verdehnt. Ne, oder? Nicht alles ist gut, nur weil es aus Paris kommt. (Und das aus meinem Munde, ich weiß....) Der kreativ-Teil steht auch im Zeichen der Spitze. Die auf den Tisch gesprayte Spitze gefällt mir besonders (habe ich ja auch schon auf Stoff so gemacht), trotzdem kann ich mir die Sachen nicht in meiner Wohnung vorstellen. Doof, irgendwie. Bei den Kaufsachen zum Thema sind auch ein paar witzige Sachen, das Tischtennisnetz und natürlich ein Sessel von Marcel Wanders. Tja, das war's für den Februar. Zum ersten Mal seit langem kann ich nur sagen "endlich". Ich hoffe auf den März.
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Donnerstag, 8. Januar 2009
Diesmal kam sie wieder pünktlich, die Januar Threads. Im November. Ja, jetzt ist Januar, vermutlich kommt bald das nächste Heft, also höchste Zeit für meinen Senf zum Heft. Die Autoren die vorgestellt werden sagen mir diesmal alle nichts, aber vielleicht bleibt der eine oder andere Name haften. Und da es offensichtlich noch keine neue Chefredakteurin gibt, haben sich drei Redaktionsmitglieder zusammen getan. Wofür auch immer, denn der Text fast ohnehin nur das Inhaltsverzeichnis zusammen. :o Ähnlich wenig überraschend die Leserbriefe. Die "pattern review" stellt diesmal eine schöne Jacke von "Safe-T-Pockets" vor, die mir gefällt. Schon wieder eine Firma, die ich nicht kenne. Dabei bin ich doch verstärkt schnittsüchtig. :o Der "künstlerische" Rock von Vogue hingegen... nein, muß nicht sein. Paspelknopflöcher, jetzt wird es interessant... leider geht die Autorin über den wirklich interessanten Punkt hinweg, nämlich woran man denn ein "richtiges" Knopfloch erkennt. (Nachdem sie in ihrer Einleitung schon ausführlich drauf herumreitet.....) So bleibt nur "garantiert perfektes Paspelknopfloch zum 367." Eine Anleitung... die zumindest bei meinem Popelinemantel auch nicht funktioniert hat. (Und auf Wolle funktioniert meine bisherige Anleitung auch gut.) Wodurch sich ihre Anleitung von den vielen anderen unterscheidet ist mir auch nicht klar... ich zumindest kannte vergleichbare Techniken schon lange. (Und erinnere mich jetzt... das war eine von den Techniken, die für mich so gar nicht funktioniert haben.) Wie man eingebaute Motive der Stickmaschine benutzt, um ein schlichtes T-Shirt aufzumotzen ist jetzt auch nicht so mein Thema. Nicht nur weil ich keine Stickmaschine habe... sondern wenn ich mir ein schlichtes Shirt nähe, dann deswegen, weil ich genau ein schlichtes Shirt brauche. Sonst würde ich ja gleich was Interessanteres nähen. *g* Bei den Lesertips ist diesmal ebenfalls nichts dabei, was ich schon immer wissen wollte. Die "notions" stellen eine ganz tolle neue Erfindung vor: Eine Einkaufstasche aus wasserfestem Polyester, die dünn und leicht ist, so daß man sie klein zusammenrollen kann. Toll und umweltfreundlich. Hm. Meine Oma hatte so was schon. Gut, war aus Nylon und statt zusammenrollen hatten sie eine eingebaute kleine Tasche, in die man den Beutel hineinfalten konnte. *gg* Onion-Schnitte sind in Europa auch nicht neu. "Designer Challenge" ist immer prima und inspirierend. Schlichte weiße Hemden sind diesmal das Thema. Am besten gefällt mir definitiv die Variante von Kenneth D. King, komplett aus Köperband zusammengenäht. Dazu die vielen Druckknöpfe... schlicht aber mit dem gewissen etwas. Wobei die Variante von Fred Bloebaum, die mit Biesen Textur kreiert, auch nicht schlecht ist. Passend zur Festsaison gibt es dann ausführliche Tips zum Nähen von Samt. Viele gute Verarbeitungstips (wobei ich Samt eigentlich nie so schwierig zu verarbeiten fand) aber statt zu heften Sprühfixierer zu benutzen sollte man sich gut überlegen. Wer will schon immer drei Tage warten, bis er die Nahtzugaben wieder auseinander bekommt um sie zu bügeln? (Wie ich das wohl rausgefunden habe.... ?) Und mal wieder der Verweis, daß Couturekleider oft gar nicht versäubert sind (oder nur mit der Zackenschere) weil das am wenigsten aufträgt. Das ist so einfach wie wahr. (So viel zum Thema "ohne Overlock kann man nicht professionell nähen... ) Die Sache mit dem Stoffstreifen im saum gefällt mir, das kannte ich noch nicht. Wenn ich mich das nächste mal wenn ich Samt nähe noch dran erinnern kann, dann werde ich das auf alle Fälle ausprobieren. Der aus Stoffstreifen gewobene Mantel weckt bei mir wieder ein ganz dringendes Bedürfnis nach einer Schneiderpuppe. Denn das kann man nur Drapieren. Die Anleitung mit Photos ist ausführlich und weckt ganz viel Lust zum Nachmachen. Allerdings habe ich den Verdacht, es zeigt dennoch nur ansatzweise, wie viel Arbeit hinter so etwas steckt. Aber das macht einem dann auch nicht so schnell jemand nach! Mal sehen ob bei den Werkzeugen für Engstellen auch wieder "Wunschwecker" dabei sind... oh ja, ein Kantholz (wie auch immer das dann korrekt heißt) um Ecken sauber auszubügeln würde ich nicht vom Bügeltisch schubsen. Irgendwann, wenn ich mal Platz habe... Sandra Betzina verrät, wie man nur die Ärmel füttern kann und dies mit der Nähmaschine. Da ich eigentlich immer wenigstens ein Halbfutter rein mache, weil sich das besser trägt, interessiert mich das jetzt weniger. Ah ja, diverse Nähfüße mit Rille in der Sohle. Ich stelle fest, es gibt noch ein paar, die ich nicht habe. Aber gar nicht mehr so viele... Näh Haikus... nun ja... muß jetzt nicht sein, oder? Ah ja, der Recycling Gedanke greift weiter um sich. alte Kleidung künstlerisch neu verpatched. Naja, die gezeigten Beispiele empfinde ich als mäßig inspirierend. Sehen mir zu "absichtsvoll" (im Sinne von "ich wollte recyceln" aus. Und die Techniken mit Falten und und Crushes sind nicht wirklich neu. Das letzte Beispiel mit den "Fensternchen" gefällt mir dann doch deutlich besser. Fürs Shopping wird diesmal Portland als Stoff Mekka beschrieben. Wobei die Tatsache, daß IKEA als wichtige Quelle genannt wird leichte Zweifel bei mir weckt. Naja, Portland ist ohnehin ein wenig weit von hier. Leser fragen, Experten antworten hat diesmal keine Offenbarung für mich. Ach, das war's schon? Noch das nachdenkliche Geschichtchen und die Nahaufnahme eines Kleidungsstücks zum Abschluß. Nett. Oder so. Diesmal war nicht so viel Inspiration für mich dabei, aber das, was mich vom Hocker gerissen hat, hat es dafür gründlich getan. :o Also bedauere ich mein Abo nicht.
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