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		<title>nowaks Nähkästchen</title>
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		<description>Paris, Nähen und andere dumme Ideen</description>
		<dc:publisher>arthur</dc:publisher>
		<dc:creator>marion.nowak@sphex.net</dc:creator>
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	    <title>Hosenboden stützen mit der Stopffunktion</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/11/10/hosenboden-stuetzen-mit-der-stopffunktion</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/hoboaust1.jpg&quot; alt=&quot;Stichwahl&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;374&quot; height=&quot;400&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Da ich nach wie vor nur zwei Jeans besitze, sind diese nat&amp;uuml;rlich mehr oder weniger eine Dauerbaustelle. (Und eine &amp;quot;ich bin Unterwegs&amp;quot;-Zeit ist perfekt, mal schon l&amp;auml;nger geschriebene Beitr&amp;auml;ge zu ver&amp;ouml;ffentlichen...;-) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Zum N&amp;auml;hen fehlt mir die Zeit (okay, ich n&amp;auml;he st&amp;auml;ndig interessantere Projekte...), zum Kaufen die Lust. Erstens weil in meiner Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e die Auswahl doch mager ist, zweitens weil ich nicht wirklich bereit bin, f&amp;uuml;r Jeans viel Geld auszugeben. Das sind Arbeitshosen, keine Nobelteile. (Also.... f&amp;uuml;r mich.) Die beiden die ich habe, habe ich auch von einem USA-Trip vor einigen Jahren mitgebracht... das stimmt das Preis-Leistungsverh&amp;auml;ltnis f&amp;uuml;r mein Gef&amp;uuml;hl einfach mehr. :o)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Nun gut... also repariere ich die beiden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn der Hosenboden mal wieder durchgewetzt ist, gibt es noch eine schnelle Flicktechnik, bei der mir die N&amp;auml;hemaschine gewaltig helfen kann.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die hat n&amp;auml;mlich einen Stopfstich. (siehe roter Kringel auf dem Bild.) Der besteht darin, da&amp;szlig; die Maschine die Nadelposition ganz nach links schiebt, dann eine Strecke vorw&amp;auml;rts n&amp;auml;ht (wie weit, mu&amp;szlig; man ihr &amp;quot;mitteilen&amp;quot;), dann die Nadel um eine Position nach rechts verschiebt, geradeaus r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts n&amp;auml;ht, die Nadel um eine weitere Position nach rechts verschiebt, wieder geradeaus vorw&amp;auml;rts n&amp;auml;ht.... usw. usw. bis die Nadel ganz rechts angekommen ist. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht die sch&amp;ouml;nste Reparaturtechnik,&amp;nbsp; aber schnell und einfach.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn man es geschickt macht, dann bekommt man den Hosenboden so doch recht unauff&amp;auml;llig wieder dicht. *g*&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/hoboaust2.jpg&quot; alt=&quot;Stopfautomatik&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;318&quot; height=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Besten ist diese Technik einzusetzen, wenn der Stoff zwar schon m&amp;uuml;rbe und &amp;quot;transparent&amp;quot; geworden ist, aber noch kein wirkliches Loch hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann ist er noch stabil genug, um ohne Stickrahmen zu arbeiten und man kann so auch vergleichsweise gro&amp;szlig;e Fl&amp;auml;chen &amp;quot;st&amp;uuml;tzen&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuerst wird wieder Vlieseline auf die linke Stoffseite geb&amp;uuml;gelt.&amp;nbsp; G785 ist daf&amp;uuml;r nach wie vor mein Favorit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein passender Oberfaden wird gew&amp;auml;hlt, oder auch gleich zwei und durch die 90er Universalnadel gef&amp;auml;delt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Einsatz kommt der &amp;quot;Universalfu&amp;szlig;&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja und dann einfach aufsetzen und die Maschine n&amp;auml;hen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem gleichen Trick wie beim letzten Mal: schr&amp;auml;g zur eigentlichen Stoffbindung, aber in Richtung der K&amp;ouml;per-Rippen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die roten P&amp;uuml;nktchen zeigen noch mal die Richtung, denn wenn die Garnfarbe halbwegs passt, dann verschmilzt die Stopfstelle tats&amp;auml;chlich recht gut mit dem Stoff.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/hoboaust3.jpg&quot; alt=&quot;Stopfstelle von unten&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;350&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man mu&amp;szlig; nur darauf achten, da&amp;szlig; die Stopferei an einer Stelle anf&amp;auml;ngt, wo das Gewebe noch stabil genug ist und auch in &amp;quot;gutem&amp;quot; Gewebe aufh&amp;ouml;rt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Spruch &amp;quot;wehret den Anf&amp;auml;ngen&amp;quot; gilt also auch hier.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufpassen mu&amp;szlig; man, wenn man zu nah an eine Naht kommt, hier transportiert die Maschine eventuell automatisch nicht mehr weiter und man mu&amp;szlig; entweder an diesen Stellen jeweils &amp;quot;unterst&amp;uuml;tzen&amp;quot; oder man w&amp;auml;hlt dann direkt an der Naht eine andere Stopftechnik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von der Breite her ist die Stopffunktion nat&amp;uuml;rlich durch die Breite des Stichloches limitiert. Einmal alle Nadelpositionen durch ergibt einen Fl&amp;auml;che in der Breite des Stichloches.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wobei ich da etwas mogle und beim Richtungswechsel den Stoff etwas schiebe, damit die Nadel im n&amp;auml;chsten &amp;quot;Rippental&amp;quot; landet, nicht obedrauf. Deswegen sieht es auf der linken Seite auch etwas ungleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn die Breite dann immer noch nicht reicht, dann setzt man einfach nach einem Durchlauf frisch an und wiederholt die ganze Prozedur. (Ich habe im Bild auch zwei Durchl&amp;auml;ufe verwendet.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch das h&amp;auml;lt in alter Hose nicht f&amp;uuml;r die Ewigkeit... aber bis zur n&amp;auml;chsten W&amp;auml;sche. :o)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;As I&#39;m traveling a lot in the moment, I&#39;m publishing things I&#39;ve written quite some time ago. So this one is still without an English version. But the pics show quite well, I think, what I&#39;m doing: reparing the back of blue jeans just before there is a real hole...)&lt;/em&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-11-10T15:13:15+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Reparaturwerkstatt/2007/11/10/hosenboden-stuetzen-mit-der-stopffunktion</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/05/22/jeans-stopfen-kleine-loecher-teil-2">
	    <title>Jeans stopfen (kleine Löcher), Teil 2</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/05/22/jeans-stopfen-kleine-loecher-teil-2</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst5.jpg&quot; alt=&quot;Stickrahmen&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;384&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt kommt wieder der Stickrahmen an die Reihe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein einfacher Stickring aus Metallklammer und Kunststoffring, etwa 11cm im Durchmesser. (Es gibt die Dinger in verschiedenen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en und je nach Lage des Lochs und Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e des Kleidungsst&amp;uuml;ckes ist eine andere Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e geeignet. Gl&amp;uuml;cklicherweise sind sie auch nicht teuer. :o) ) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hose wird mit der rechten Seite nach oben auf dem Kunststoffring gelegt, die Metallklammer klemmt den Stoff ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Eigentlich h&amp;auml;tte ich das Loch gerne in der Mitte des Rings, aber die Naht l&amp;auml;&amp;szlig;t es nicht zu. Der Platz gen&amp;uuml;gt aber, um den Stoff zu f&amp;uuml;hren, zumal der Stickfu&amp;szlig; je nicht viel Platz ben&amp;ouml;tigt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Maschine wird der Transporteur versenkt (oder abgedeckt, je nach Modell), die Stichl&amp;auml;nge stellt man auf Null, aber wenn man das vergi&amp;szlig;t ist es nicht schlimm, der Transporteur ist ja versenkt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer die Sockenstopfanleitung noch erinnert wei&amp;szlig;, es wird wieder einen &amp;Uuml;bung im Freihandstopfen. ;-)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst6.jpg&quot; alt=&quot;stopfen&quot; hspace=&quot;1&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; /&gt; Als Nadel verwende ich eine 90er Sticknadel von Organ, eine normale 90er Universalnadel geht aber auch. Da der Stoff allerdings schon m&amp;uuml;rbe ist, versuche ich m&amp;ouml;glichst stoffschonend zu arbeiten und da ist die spitze Sticknadel ideal. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Jeansnadel w&amp;uuml;rde ich nur verwenden, wenn die anderen beiden Optionen versagen sollten. (Jeans ist ja nicht gleich Jeans und kann sehr unterschiedlich dick und steif sein.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Au&amp;szlig;erdem hat die Sticknadel ein etwas gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres &amp;Ouml;hr, was sich gut damit vertr&amp;auml;gt, da&amp;szlig; ich mit zwei Oberf&amp;auml;den arbeite. Dadurch treffe ich die Farbe besser und die Stopferei wird dichter und stabiler.&lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die beiden Garnr&amp;ouml;llchen kommen auf die beiden Halter der Maschine und werden dann wie ein Faden gemeinsam eingef&amp;auml;delt. Meist mu&amp;szlig; die Oberfadenspannung dann etwas gelockert werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Unterfaden bleibt einfach.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stickfu&amp;szlig; dran, nicht vergessen den N&amp;auml;hfu&amp;szlig;hebel abzusenken (vergisst man leicht...) und losn&amp;auml;hen. Die Hand f&amp;uuml;hrt wieder den Rahmen, je schneller ich den Stickring bewege, desto l&amp;auml;nger werden die Stiche. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Trick: Ich n&amp;auml;hen schr&amp;auml;g, also entlang der &amp;quot;Rippen&amp;quot; der K&amp;ouml;perbindung. (So wie die rotgepunktete Linie das auch zeigt.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst7.jpg&quot; alt=&quot;fertig gestopft&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;339&quot; height=&quot;400&quot; align=&quot;right&quot; /&gt; Hier bildet die Stopferei also nicht das urspr&amp;uuml;ngliche Gewebe nach, wie das beim Stopfen normalerweise der Fall ist, sondern verl&amp;auml;uft schr&amp;auml;g zur Webrichtung.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dadurch werden die Stiche optisch unauff&amp;auml;lliger. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich beginne meine Stopferei im intakten Gewebe und arbeite mich in den &amp;quot;T&amp;auml;lern&amp;quot; der K&amp;ouml;perbindung entlang. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stiche enden ganz unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig im intakten Gewebe, auch das macht die Stopfstelle hinterher unauff&amp;auml;lliger und es verhindert, da&amp;szlig; das Gewebe quasi perforiert wird und genau entlang der &amp;quot;Stopfkante&amp;quot; um so schneller verschlei&amp;szlig;t. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wichtig ist hier auch wieder, am Ende einer Stichreihe nicht einfach in die andere Richtung zu n&amp;auml;hen, sondern einen Stich quer zu machen. Durch die K&amp;ouml;perreihen ist&amp;nbsp; das relativ einfach, man n&amp;auml;ht in einem &amp;quot;Tal&amp;quot; hin, sticht quer ins n&amp;auml;chste und n&amp;auml;ht in dem zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst8.jpg&quot; alt=&quot;R&amp;uuml;ckseite&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;361&quot; height=&quot;500&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&amp;Uuml;ber die eigentliche Lochstelle kann man auch zweimal dr&amp;uuml;berstopfen, wenn sie beim ersten Mal noch nicht gut genug &amp;uuml;berdeckt ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die letten beiden Bilder zeigen&amp;nbsp; die fertige Stopfstelle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einmal von der rechten Seite (der Blitz der Kamera l&amp;auml;sst den N&amp;auml;hfaden etwas st&amp;auml;rker gl&amp;auml;nzen als es in der Wirklichkeit der Fall ist).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und einmal von der linken Seite, wo man den Stichverlauf noch mal gut erkennt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuletzt schneide ich zuerst die F&amp;auml;den auf der rechten Seite ab, dann ziehe ich an den Unterf&amp;auml;den, so da&amp;szlig; die Fadenenden auf die linke Seite rutschen und dann scheide ich die F&amp;auml;den auf der linken Seite ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch diese Reparatur ist fix gemacht (zumindest wenn man mal etwas &amp;Uuml;bung hat) .&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht f&amp;uuml;r die Ewigkeit... aber zumindest bis zur n&amp;auml;chsten W&amp;auml;sche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann mu&amp;szlig; vielleicht die n&amp;auml;chste Stopfstelle dazu. Wie schon gesagt... das ganze Gewebe ist schon etwas weich und m&amp;uuml;rbe.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber f&amp;uuml;r die Lieblingsjeans ist einem doch fast nichts zu m&amp;uuml;hsam. ;-)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-05-22T15:32:30+02:00</dc:date>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/05/16/jeans-stopfen-kleine-loecher-teil-1">
	    <title>Jeans stopfen (kleine Löcher), Teil 1</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/05/16/jeans-stopfen-kleine-loecher-teil-1</link>
        <description>&lt;p&gt;Nach einem Urlaub stehen ja gerne mal widerliche Kleinarbeiten an... die Lieblingsjeans (okay, ich habe eh nur zwei...), bei der ich leider auch nicht mehr wei&amp;szlig;, welches Modell es war und die daher nicht mehr beschaffbar ist, ist zwischen den Beinen zum Hinterteil hin doch schon recht d&amp;uuml;nn. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst1.jpg&quot; alt=&quot;Loch in Jeans&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;283&quot; align=&quot;right&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beziehungsweise, um ganz ehrlich zu sein... sie hat den Punkt &amp;quot;recht d&amp;uuml;nn&amp;quot; bereits unterschritten, ein Teil der Gewebef&amp;auml;den ist komplett durchgescheuert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird also dringend Zeit, etwas zu unternehmen. Denn in diesem Zustand kann man das sich bildende Loch noch relativ unauff&amp;auml;llig stopfen. Sind mal alle Gewebef&amp;auml;den weg, dann hilft eigentlich nur ein Flicken. (Was bei Kinderjeans sehr nett aussehen kann... aber aus dem Alter und der Kleidergr&amp;ouml;&amp;szlig;e bin ich raus. *g* )&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gilt also auch hier, wehret den Anf&amp;auml;ngen.... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Position der &amp;quot;Schadstelle&amp;quot; hat den Vorteil, da&amp;szlig; sie bei der getragenen Hose zwischen den Beinen liegt und daher nicht wirklich sichtbar ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst2.jpg&quot; alt=&quot;Loch in Jeans&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;309&quot; align=&quot;left&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;So sieht das Ganze dann aus der N&amp;auml;he aus. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Wichtig ist, da&amp;szlig; die wei&amp;szlig;en F&amp;auml;den noch bestehen und nur die blauen F&amp;auml;den durchgewetzt sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;(Ich kann mir nur nie merken, welches bei Jeans jetzt die Kettf&amp;auml;den und die Schu&amp;szlig;f&amp;auml;den sind... Ich glaube, die blauen sind die Kettf&amp;auml;den, aber festlegen m&amp;ouml;chte ich mich da jetzt nicht. *g*&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst3.jpg&quot; alt=&quot;Loch verst&amp;auml;rken&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;394&quot; align=&quot;right&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuerst drehe ich die Hose auf links und b&amp;uuml;gle einen gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigen Flecken Vlieseline auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich benutze hier die ganz feine G785 (in &amp;quot;haut&amp;quot; war sie gerade da, aber dieser Farbton ist tats&amp;auml;chlich der unauff&amp;auml;lligste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl sie so fein ist, ist sie doch, da Kunstfaser, erstaunlich scheuerfest. Und weil sie so fein und weich ist, macht sie die Hose auch nicht steif, was zwischen den Beinen auch sehr unbequem sein kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Ich denke, H180 sollte auch gehen, wenn man die gerade zur Hand hat. Die ist nur unwesentlich steifer. Aber das ist Geschmackssache. Ich finde die G785 auch etwas best&amp;auml;ndiger gegen Reibung, obwohl sie feiner ist. Aber wie gesagt... ausprobieren.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Ich b&amp;uuml;gle sie immer trocken und mit hoher Temperatur (Baumwolle, fast am &amp;Uuml;bergang zu Leinen) auf, lege aber daf&amp;uuml;r ein d&amp;uuml;nnes Tuch zwischen B&amp;uuml;gelsohle und Einlage. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz wichtig ist, die Einlage danach glatt liegend sehr, sehr gut Ausk&amp;uuml;hlen zu lassen, damit sie wirklich gut klebt.&amp;nbsp; Denn an der Stelle ist der Hosenstoff ja sehr &amp;quot;bewegt&amp;quot; und belastet. Das mit dem &amp;quot;glatt liegend&amp;quot; ist bei einer Hose an der Stelle nicht einfach, aber es geht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/jeanst4.jpg&quot; alt=&quot;Faden w&amp;auml;hlen&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; align=&quot;left&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anschlie&amp;szlig;end geht es an die Wahl des passenden Fadens. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich nehme einfach Polyestern&amp;auml;hgarn, das ich ohnehin habe, und lege die F&amp;auml;den mal &amp;uuml;ber den Stoff. (Im Bild Alterfil, G&amp;uuml;termann und ein No-Name-R&amp;ouml;llchen, das ich mal irgendwoher geerbt habe.)&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Man kann auch mit doppeltem Faden durch die Nadel n&amp;auml;hen, dann hat man die&amp;nbsp; M&amp;ouml;glichkeit, zwei T&amp;ouml;ne zu &amp;quot;mischen&amp;quot;, wodurch der Farbton eventuell noch besser passt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da man die Stelle zwischen den Beinen ohnehin bei der getragenen Hose nicht mehr sieht, ist es aber auch nicht schlimm, wenn der Farbton nicht exakt passt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Prinzip kann man auch Baumwolln&amp;auml;h- oder Stickgarn nehmen, auch Viscosestickgarne k&amp;ouml;nnte man im Prinzip benutzen, allerdings ist Viscose gl&amp;auml;nzend und weniger stabil, so da&amp;szlig; die Reparatur nicht von&amp;nbsp; Dauer w&amp;auml;re.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;Auml;hnlich das Problem bei Baumwollgarnen. Die passen zwar &amp;quot;im Prinzip&amp;quot; besser zum Baumwollstoff der Jeans, sind aber weniger stabil als Polyestergarne. Mit Polyestergarn gestopft h&amp;auml;lt die Stopfstelle oft l&amp;auml;nger als der Stoff drumeherum. Und zumindest diese Stelle mu&amp;szlig; ich nicht mehr stopfen, bevor die Hose ganz auseinanderf&amp;auml;llt. *gg* &lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/01/23/socken-stopfen-mit-der-naehmaschine-teil-2">
	    <title>Socken stopfen mit der Nähmaschine, Teil 2</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/01/23/socken-stopfen-mit-der-naehmaschine-teil-2</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost6.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Als n&amp;auml;chstes kommt eine &amp;Uuml;bung im frei gef&amp;uuml;hrten N&amp;auml;hen. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;(Eine &amp;uuml;berhaupt sehr praktische Sache, auch f&amp;uuml;rs freie Sticken ohne Stickmaschine und viele Quilttechniken... Man kann das freie F&amp;uuml;hren &amp;uuml;ben und es ist nicht schlimm, wenn die ersten Versuche nur m&amp;auml;&amp;szlig;ig gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig werden. F&amp;uuml;r die Socke wird es allemal reichen.)&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Der Transporteur der Maschine mu&amp;szlig; versenkt werden (oder abgedeckt, je nach Modell), man darf aber nicht vergessen, den N&amp;auml;hfu&amp;szlig; zu senken, auch wenn der Stopffu&amp;szlig; dann trotzdem das N&amp;auml;hgut nicht ber&amp;uuml;hrt. Auch wenn man (mangels Stopffu&amp;szlig;) ganz ohne N&amp;auml;hfu&amp;szlig; arbeitet mu&amp;szlig; der Hebel f&amp;uuml;r den N&amp;auml;hfu&amp;szlig; unten sein. Sonst greift die Fadenspannung nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe f&amp;uuml;r diese Socken den Oberfaden in grau gew&amp;auml;hlt, den Unterfaden in schwarz. Beide werden (weil ja nur Loch darunter ist) sichtbar bleiben und man hat so die M&amp;ouml;glichkeit mit zwei verschiedenen N&amp;auml;hgarnen die Farbe besser anzugleichen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Was f&amp;uuml;r einen Faden man nimmt ist mehr oder weniger egal. Er mu&amp;szlig; sich halt auf der N&amp;auml;hmaschine gut vern&amp;auml;hen lassen. (Betonung auf &amp;quot;gut&amp;quot;, denn da die Stiche ja &amp;quot;leer&amp;quot; gen&amp;auml;ht werden, &amp;uuml;ber dem Loch, sind Garne, die &amp;quot;gerade so mit M&amp;uuml;h und Not&amp;quot; auf der Maschine laufe und leicht rei&amp;szlig;en oder Schlaufen bilden nicht geeignet.) Ich nehme meistens ganz normales Polyestern&amp;auml;hgarn, aber auch Stickgarn kann man nehmen. Es mu&amp;szlig; nur halbwegs Rei&amp;szlig;- und scheuerfest sein. Beilaufgarn zum Stricken (um auf die Frage zur&amp;uuml;ckzukommen) d&amp;uuml;rfte zu dick sein und auch nicht rei&amp;szlig;fest und glatt genug. Probiert habe ich es aber noch nicht. Das m&amp;uuml;&amp;szlig;te ich ja erst mal auf Spulen f&amp;auml;deln... &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Dann n&amp;auml;ht man langsam los und bewegt dabei den Stickrahmen. (Der Transporteur ist ja versenkt, bewege ich den Stickrahmen nicht, n&amp;auml;he ich auf der Stelle.) Das ist am Anfang schwierig, aber man bekommt schnell heraus, wie schnell man n&amp;auml;hen und im Verh&amp;auml;ltnis dazu den Stoff bewegen darf, damit es weder Schlaufen gibt noch der Faden rei&amp;szlig;t.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die erste Reihe &amp;uuml;ber das Loch n&amp;auml;he ich quasi &amp;quot;l&amp;auml;ngs&amp;quot; zu den Strickmaschen. Mein Eindruck ist, da&amp;szlig; man so die Maschen gleich gut einf&amp;auml;ngt und weiterem Wachsen des Loches oder gar Laufmaschen vorbeugt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost7.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Man n&amp;auml;ht also in Reihen, vor und zur&amp;uuml;ck, &amp;uuml;ber das Loch. Dadurch bilden sich F&amp;auml;den, die das Loch &amp;uuml;berspannen und gut im intakten Gestrick verankert sind.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wichtig sind zwei Dinge: &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Einmal nicht einfach vor n&amp;auml;hen und dann direkt zur&amp;uuml;ck, sondern immer einen winzige Stich quer. Sonst rei&amp;szlig;t der Stoff leicht an den &amp;quot;Wendepunkten&amp;quot; aus, weil die Belastung zu hoch wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zum anderen nicht immer in gleicher Entfernung vom Loch wenden. Die Stopfstelle ist unauff&amp;auml;lliger und gleichzeitig flacher und bequemer, wenn man die Wendestellen mal n&amp;auml;her am Loch verlaufen l&amp;auml;sst, mal mehrere Stiche ins Gestrick hineinf&amp;uuml;hrt. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich hoffe, man erkennt das auf dem Bild ungef&amp;auml;hr. Die blauen Punkte zeigen die Ausma&amp;szlig;e des Loches, die roten Punkte sind die &amp;quot;Wendepunkte&amp;quot;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost8.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Mit der gleichen Technik n&amp;auml;he ich jetzt eine Reihe quer &amp;uuml;ber die bereits gespannten F&amp;auml;den (bzw. &amp;quot;Leerstiche&amp;quot;).&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Am Anfang habe ich dabei den Stickrahmen gedreht, weil mir die Bewegung &amp;quot;vorne-hinten&amp;quot; leichter viel, als das f&amp;uuml;hren von links nach rechts und umgekehrt. Inzwischen schiebe ich den Rahmen einfach quer.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wie man das macht ist aber Geschmackssache, wie es einem leichter f&amp;auml;llt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Auch hier sollten die Stichreihen sauber nebeneinanderliegen, dicht, aber nicht zu eng. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Wendepunkte werden wieder genauso unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig im umliegenden Gestrick verankert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost9.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Fertig?&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nein, eine letzte Runde kommt noch. &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wieder l&amp;auml;ngs, wie die erste Reihe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Allerdings h&amp;ouml;re ich diesmal genau an den R&amp;auml;ndern des (urspr&amp;uuml;nglichen) Loches auf. So wird das Loch gut &amp;uuml;berdeckt, die Stopfstelle wird aber nicht allzudick.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost10.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Voila, fertig.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nur noch die F&amp;auml;den abschneiden und die Socke ist wieder bereit f&amp;uuml;r den Einsatz.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Gedauert hat das Stopfen nur wenige Minuten (Bei der ersten Socke war es allerdings noch viel l&amp;auml;nger... :o) ), das Schreiben dieses Eintrags hingegen viel, viel l&amp;auml;nger... &lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-01-23T21:04:29+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Reparaturwerkstatt/2007/01/23/socken-stopfen-mit-der-naehmaschine-teil-2</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/01/17/socken-stopfen-mit-der-naehmaschine-teil-1">
	    <title>Socken stopfen mit der Nähmaschine, Teil 1</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/01/17/socken-stopfen-mit-der-naehmaschine-teil-1</link>
        <description>&lt;p&gt;Wenn ich mir ansehe, welche Suchanfragen Menschen zu meiner Seite führen, dann fällt mir auf, daß Kleidung zu ändern und zu reparieren doch gar nicht so selten vorkommt. Und ich dachte immer, ich wäre die einzige, die noch stopft. :o)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost1.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wobei ich Socken schon mal deutlich lieber stopfe, seit ich dahinter gekommen bin, daß das auch mit der Nähmaschine geht und nicht nur von Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Warum sollte man eigentlich Socken stopfen, wo es doch für wenige Euro einen Zehnerpack vom Wühltisch gibt? Nun... wenn es schnell gehen soll, dann geht Stopfen doch deutlich schneller als waschen und trocknen. Weiterhin gibt es Lieblingssocken, die so lange wie irgend möglich am Leben erhalten werden müssen. Oder Kinder, denen man vor dem nächsten Wachstumsschub vielleicht nicht mehr mit einem Packen Socken bestücken möchte, die nächste Woche zu klein sind. Oder... oder... oder. Gründe gibt es viele. Bei mir fing es an mit der Unzufriedenheit über die Billigsocken, die oft drückende Nähte hatten oder einfach so schnell kaputt gingen, daß sie mir gar nicht mehr so billig vor kamen. Ich wollte also auf bessere Qualität umsteigen, konnte mir aber nicht auf einen Schlag zehn Paar gute Socken leisten. - - Denn was im Großpack gekauft wurde geht auch im Großpack kaputt. Also habe ich durch Stopfen der alten billigen den Zeitrum zur Neuanschaffung entsprechend gedehnt. Dann kam dazu, daß man so ganz gut die Handhabung fürs frei geführte Sticken lernt. Ohne daß es schlimm wäre, wenn mal ein Stich daneben geht. Denn an der Socke sieht es keiner. ;-) Als mein Herzblatt dann mal Schuhe hatte, die Löcher in neue und teuere Socken rissen (ohne daß es uns gelang, den &quot;Übeltäter&quot; zu identifizieren) war das dann auch jeweils rasch behoben.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was braucht man also? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen kleinen Stickring aus Kunststoff mit Metallfeder. Meiner hat einen Innendurchmesser von 6cm. Das ist klein genug um in eine Socke zu passen und groß genug, um noch darin arbeiten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Löcher die größer sind als der Ring werden definitiv nicht mehr gestopft... )&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann noch einen Stopffuß oder Stickfuß für die Nähmaschine (einfach mal ins Anleitungsbuch gucken, was da empfohlen wird) und eine Maschinennadel mit abgerundeter Spitze. Ich nehme gerne SuperStretch von Organ, meist die 75er.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost2.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Beispielsocke auf den Bildern hat einen Zustand erreicht, wo ich sie normalerweise nicht mehr stopfen würde, aber da sie nicht schwarz (wie die meisten anderen), sondern grau ist und somit auf den Bildern auch etwas zu erkennen sein wird, bekommt sie noch mal eine Gnadenfrist, bevor sie zur Putz- und Poliersocke wird. :o)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Loch befindet sich in der Zehenregion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kunststoffring wird in die Socke geschoben und dann die Socke etwas darüber gespannt. Das Loch (innerhalb der punktierten Linie) sollte in der Mitte des Rings sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spannen ist deswegen wichtig, weil Socken ja normalerweise gestrickt und somit elastisch sind. Nach dem Stopfen ist die Stopfstelle das nicht mehr. Es kommt also mehr &quot;Zug&quot; auf das restliche Gewebe, das dadurch schneller verschleißen kann. Dem kann man durch das Spannen des Stoffes ein wenig entgegenwirken. Die Stopfstelle wird dann im &quot;zusammengezogenen&quot; Zustand der Socke (also ohne Fuß drin) eventuell eine kleine Beule formen. Aber sobald der Fuß die Socke dehnt, liegt sie glatt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost3.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eine Hand hält also die Socke gespannt, die andere schiebt von oben (also von der rechten Seite der Socke her) die Metallklammer hinein, die den Stoff dann festklemmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn das nicht gleich mühelos klappt, weil sich der Kunststoffring beim spannen etwas verzieht oder man vor lauter Eifer die Metallklammer durch den Ring schiebt, statt in die Klemmnut... keine Panik. Reine Übungssache. ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost4.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn man die Socke wendet und sich die linke Seite anschaut, dann sieht das so aus. (Der Finger darunter zeigt das Loch.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/sost5.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt wird es noch mal fitzelig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Stopfen darf ja nur eine Lage Socke unter die Maschine, sonst würden wir die Socke zunähen. Also darf unter dem Loch keine Stofflage mehr sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deswegen stülpe ich die Socke auf die linke Seite und schiebe sie dann aber so unter die Nadel, daß an dem Stickrahmen die rechte Sockenseite oben liegt, also zur Nadel hinzeigt. Die linke Sockenseite am Stickrahmen (die das obere Bild zeigt) liegt auf der Stichplatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Ferse geht es wesentlich einfacher, an der Spitze einer Socke ist es schwieriger. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann muß das ganze unter den Nähfuß. Dabei halten die Finger der linken Hand die ungestülpte Socke weg vom Nähfeld, die rechte Hand bleibt, um den Stickrahmen zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das gibt erst mal fürchterliche Krämpfe in den Fingern, aber nach einigen Socken hat man den Dreh raus. Versprochen! (Sogar ich... )&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem alten Nähbuch habe ich mal einen speziellen &quot;Sockenrahmen&quot; gesehen, der tatsächlich eine Vorrichtung mitbrachte, die restliche Socke beiseite zu drücken. Leider scheint das das nicht mehr zu geben. :-(&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-01-17T11:44:50+01:00</dc:date>
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