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		<title>nowaks Nähkästchen</title>
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		<description>Paris, Nähen und andere dumme Ideen</description>
		<dc:publisher>arthur</dc:publisher>
		<dc:creator>marion.nowak@sphex.net</dc:creator>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/06/17/butterick-b5173-maggy-london-kleid">
	    <title>Butterick B5173, Maggy London </title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/06/17/butterick-b5173-maggy-london-kleid</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://img.sewingtoday.com/cat/10000/itm_img/B5173.jpg&quot; alt=&quot;Kleid&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;270&quot; height=&quot;285&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;So, im Juni ging es ja mal wieder hektisch ans N&amp;auml;hen, aber das Kleid ist fertig und hier ist die Schnittbesprechung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Allerdings gibt es diesmal wenig zu erz&amp;auml;hlen... das N&amp;auml;hen ging &amp;uuml;berraschend schnell und ereignislos.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;This is my pattern review of the dress. The English Version is already online on&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://sewing.patternreview.com/cgi-bin/readreview.pl?readreview=1&amp;amp;reviewnum=29616&quot;&gt;Pattern Review&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schnitt&amp;auml;nderungen mu&amp;szlig;te ich diesmal nicht viele machen. Ich habe in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 20 zugeschnitten, an der H&amp;uuml;fte Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 22 genommen. Da der Umfang des fertigen Kleidungsst&amp;uuml;ck an Taille und H&amp;uuml;fte auf dem Schnitt steht, kann man das ja ganz gut absch&amp;auml;tzen. Dann habe ich&amp;nbsp; die Schultern um einen Zentimeter schmaler gemacht und oberhalb der Taille 2cm L&amp;auml;nge rausgenommen. Hilfslinie daf&amp;uuml;r sind vorhanden, das macht es einfacher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dann, wie ich es ja inzwischen eigentlich immer mache, ein Probeteil gen&amp;auml;ht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo060804.jpg&quot; alt=&quot;Nachthemd&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;271&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Frau mhs hatte mir daf&amp;uuml;r einen Baumwoll Single Jersey aus ihrem Keller spendiert. Etwas Elasthan scheint auch drin zu sein... und nach 60&amp;deg;C W&amp;auml;sche, einer Ladung Impresan und Sonnentrocknung auf der Leine verloren sich sogar die Geruchsspuren aus dem Keller. *g*&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ergebnis (siehe links) war schon fast tragbar. (Ja, ich wei&amp;szlig;, kein Make-Up, nicht frisiert und die Hausschlappen... aber ich wei&amp;szlig; ja wie das bei mir l&amp;auml;uft... so oder nie.) Nur war der Saum hinten etwa zehn Zentimeter k&amp;uuml;rzer als vorne, das mu&amp;szlig;te ich am Schnitt &amp;auml;ndern. (ehrlich gesagt ist mir auch nicht ganz klar warum... bei R&amp;ouml;cken, klar, die Taillenlinie ist hinten neun Zentimeter h&amp;ouml;her als vorne, das kann nicht passen. Aber das Kleid h&amp;auml;ngt von der Schulter. Nun ja... mu&amp;szlig; wohl der Po sein... :o )&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann wurde es spannend, denn ich hatte statt der geforderten 2,10m Stoff nur 1,80 m und da man zwei Mal die Kleidl&amp;auml;nge braucht, gibt es da auch nicht viele M&amp;ouml;glichkeiten, anders aufzulegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo060803.jpg&quot; alt=&quot;Kleid&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;284&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Da ich das Kleid aber wirklich unbedingt aus diesem Stoff n&amp;auml;hen wollte, habe ich im R&amp;uuml;cken eine Quernaht eingef&amp;uuml;gt. Dann bekommt man das obere R&amp;uuml;ckenteil neben das Vorderteil und wenn man dann noch die Saumweite hinten etwas wegfaltet... dann reicht es. *uff* &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dank dem dunklen Stoff und dem kleinen Muster f&amp;auml;llt die Teilungsnaht auch nicht auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schnitt ist als &amp;quot;easy&amp;quot; bezeichnet und das ist er auch. Fast. Die Raffungen auf das Band zu n&amp;auml;hen und am besten noch so, da&amp;szlig; das ganze hinterher symmetrisch ist und auch die Spitze des Bandes gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig ist... das ist auch mit Heften von Hand nicht ganz einfach. Ebenso hinten, wo das Kleid auch einen V-Ausschnitt hat. damit das hinterher auch ein pr&amp;auml;zises &amp;quot;V&amp;quot; ergibt mu&amp;szlig; man sehr genau arbeiten.&amp;nbsp; Und Jersey ist da nicht der ideale Stoff f&amp;uuml;r.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was ich nicht ganz kapiert habe, ist wie der Saum unter dem Arm und die Fl&amp;uuml;gel&amp;auml;rmel zusammensto&amp;szlig;en sollen. Ich habe es irgendwie und hoffentlichhaltbar gen&amp;auml;ht... aber wie es gemeint ist.. bin ich mir nach wie vor nicht sicher. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Rest war aber einfach und ich bin weitgehend nach Anleitung vorgegangen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitgehend hei&amp;szlig;t ich habe Vlieseline Formband auf die Schulternaht geb&amp;uuml;gelt statt &amp;quot;Binding&amp;quot; aufzun&amp;auml;hen, habe die N&amp;auml;hte nicht mit Gradstich sondern mit einem leichten Zickzack (Stichl&amp;auml;nge 2,5mm, stichbreite 0,6mm) gen&amp;auml;ht und habe die Nahtzugaben am Ausschnittsband gestuft zur&amp;uuml;ckgeschnitten. Da stand &amp;uuml;ber Zur&amp;uuml;ckschneiden gar nichts in der Anleitung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und ich habe alle Punkte an denen die Nahtzugabe eingeschnitten wird mir Fraycheck behandelt. Nicht da&amp;szlig; da ein M&amp;auml;schchen l&amp;auml;uft...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Ergebnis bin ich f&amp;uuml;r mich sehr zufrieden. Der Stoff (von Scherzkeks-Stoffe in Aachen) war eine gute Wahl, weil er weich und schwer f&amp;auml;llt. So wurde das Kleid auch von selber etwas l&amp;auml;nger. Urspr&amp;uuml;nglich hatte ich vor eine Blende anzusetzen aus dem Kontraststoff, aber das ist nicht n&amp;ouml;tig. 0,5cm Saum reichen ja, der Jersey&amp;nbsp; franst nicht aus. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Blende habe ich einen Baumwoll Interlock von Alfatex in K&amp;ouml;ln. Der Farbton kommt tats&amp;auml;chlich im Muster des Kleids genau so vor. Da der Interlock nicht so dehnbar ist kann er das Gewicht des restlichen Kleides auch gut tragen. Allerdings habe ich beim Untersteppen m&amp;ouml;glicherweise die Ausschnittkante etwas ausgeleihert... da w&amp;auml;re ein bi&amp;szlig;chen Elasthan dann doch gut gewesen. Mal sehen wie es sich tr&amp;auml;gt, notfalls durchsichtiges Gummiband von Hand auf die Innenkante n&amp;auml;hen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Probekleid werde ich &amp;uuml;brigens auch tragen. Aber nur ins Bett. das darf als Nachthemd dienen. Und f&amp;uuml;r diesen Zweck verwende ich den Schnitt vielleicht auch noch &amp;ouml;fter. Denn bei meiner schlechten Angewohnheit, an Tagen wo ich von Zuhause aus arbeite mich erst sp&amp;auml;t anzuziehen, k&amp;ouml;nnte das helfen, den Postboten weniger zu erschrecken. *g* Sieht doch irgendwie angezogener aus. Daf&amp;uuml;r suchte ich schon lange eine L&amp;ouml;sung...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo060805.jpg&quot; alt=&quot;Detail&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;266&quot; height=&quot;366&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Und noch ein kleines Anekd&amp;ouml;tchen am Schlu&amp;szlig;:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was passiert, wenn man ein Probeteil ohne viel Nachdenken einfach so zusammenn&amp;auml;ht?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genau, die Streifen an der V-Naht treffen beinahe exakt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ich mir f&amp;uuml;rchterlich M&amp;uuml;he gegeben h&amp;auml;tte, w&amp;auml;re es sicher absolut krumm und schief.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und ich brauche Schuhe zu dem Kleid... mal &amp;uuml;berlegen was f&amp;uuml;r welche... irgendwie hat es durch die kleinen Bl&amp;uuml;mchen ja so einen Retro-Touch, finde ich...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na mal sehen...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <title>Simplicity 4277 (Khaliah Ali Collection)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/06/03/simplicity-4277-khaliah-ali-collection</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.simplicity.com/assets/4277/4277.jpg&quot; alt=&quot;Simplicity&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;204&quot; height=&quot;222&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Auch diese Tunika aus der Khaliah Ali Kollektion hat mir gut gefallen, also landete sie schon vor etwa zwei Jahren in meinem Vorrat. Der Motivationsmonat Mai war dann die Gelegenheit, den Schnitt hervorzuholen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;English Version of my sewing experience with this pattern &lt;a href=&quot;http://sewing.patternreview.com/cgi-bin/readreview.pl?readreview=1&amp;amp;reviewnum=29200&quot;&gt;can be found on pattern review.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Schnitt geht von Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 20W - 28W, das entspricht laut Herstellerangabe den europ&amp;auml;ischen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en 46 - 54. (Das geh&amp;ouml;rt zu den Dingen, die ich an den Khaliah Ali Schnitten mag, es sind nicht nur S&amp;auml;cke in gro&amp;szlig;er Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e.) Ich habe Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 20W bis 24W verwendet und dem Thema entsprechend eine Neckholdervariante verwendet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Vorderteil habe ich in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 22W zugeschnitten (spart die FBA) und einmal oberhalb udn einmal unterhalb der Brustlinie (im Schnitt eingezeichnet) um je einen Zentimeter gek&amp;uuml;rzt. R&amp;uuml;ckenteil in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 20W wurde an der hinteren Mitte um 2,5cm gek&amp;uuml;rzt,zu den Seiten verlaufend, so da&amp;szlig; es da 4cm k&amp;uuml;rzer war. Beim Einsetzen des Rei&amp;szlig;verschlusses habe ich im R&amp;uuml;cken an der oberen Kante dann noch sechs Zentimeter rausgenommen. H&amp;auml;tten auch noch einer oder zwei mehr sein d&amp;uuml;rfen.) Die beiden Teile des Taillenteils habe ich ebenfalls in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 20W zugeschnitten und gek&amp;uuml;rzt: vorne und an den Seiten 3,5cm, in der hinteren Mitte 4,5 cm. Die Rockteile habe ich in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 22W zugeschnitten, zur H&amp;uuml;fte hin auf Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 24W vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert. Au&amp;szlig;erdem habe ich es um 10 cm verl&amp;auml;ngert. Durch den sehr weichen und fallenden Stoff zipfelte die Tunika unten sehr und ich mu&amp;szlig;te einiges davon &amp;quot;opfern&amp;quot; um einen geraden Saum zu bekommen. Ach ja, an der fertigen Tunika habe ich dann noch oben an jeder Seitennaht knapp 2cm in Form einer Falte weggen&amp;auml;ht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo050814.jpg&quot; alt=&quot;Tunika vorne&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Die Anleitung&amp;nbsp; habe ich mir durchgelesen, bin dann aber im Detail davon abgewichen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Der einzige Fehler den ich gefunden habe war in der franz&amp;ouml;sischen Zutatenliste. Da wurde statt Futter Spitze (&amp;quot;dentelle&amp;quot;) angegeben. Auf der englischen Seite steht aber korrekt &amp;quot;lining&amp;quot;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Material hatte ich die schon ausf&amp;uuml;hrlich beschriebene bedruckte Seide von &lt;a href=&quot;http://www.scherzkeks-stoffe.de&quot;&gt;Scherzkeks-Stoffe&lt;/a&gt;, gef&amp;uuml;ttert mit einem wei&amp;szlig;en Seidenponge 10 von Karstadt. (Das Zeug, das man f&amp;uuml;r Seidenmalerei auch nimmt). Da ich ich mich nicht recht f&amp;uuml;r eine N&amp;auml;hgarnfarbe entscheiden konnte, hatte ich als Oberfaden ein t&amp;uuml;rkises 120er N&amp;auml;hgarn von Fobitex und als Unterfaden 120er N&amp;auml;hgarn von G&amp;uuml;termann. Als Nadel hatte ich zuerst eine 60er Universalnadel von Organ, habe dann aber gemerkt, da&amp;szlig; die recht schnell stumpf wird (okay, besonders wenn man auf Stecknadeln drauf n&amp;auml;ht... *g*) und bin auf Microtex-Nadeln von Schmetz umgestiegen. Leider sind die P&amp;auml;ckchen da immer mit gemischter St&amp;auml;rke, so da&amp;szlig; die beiden 70er (oder waren es 75er?) jetzt &amp;quot;aufgebraucht&amp;quot; sind...)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Verarbeitunngssschritte habe ich ungef&amp;auml;hr wie in der Anleitung gemacht, abgewichen bin ich in folgenden Punkten: Zum einen habe ich nicht nur Vorderteil und R&amp;uuml;ckenteil gef&amp;uuml;ttert, sondern auch das Taillenband. Au&amp;szlig;erdem habe ich R&amp;uuml;ckenteil und das Taillenband mit Seidenchiffon unterlegt, da meine Seide ja sehr weich ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo050815.jpg&quot; alt=&quot;R&amp;uuml;ckenansicht&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;237&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Ver&amp;auml;nderung ist jedoch, da&amp;szlig; ich einen BH gleich eingebaut habe. Ob das eine optimale Idee war wei&amp;szlig; ich noch nicht so ganz..... Am Hals schlie&amp;szlig;t der BH getrennt vom Oberstoff. Da die Tr&amp;auml;ger sehr d&amp;uuml;nn sind, guckt der BH Tr&amp;auml;ger hervor. Den Tr&amp;auml;ger habe ich mit Haken und gen&amp;auml;hten &amp;Ouml;sen geschlossen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von vorne sieht die Tunika auch ganz okay aus. Die Ausschnittkanten k&amp;ouml;nnten etwas enger anliegen, aber da der BH ja eingearbeitet ist, st&amp;ouml;rt das nicht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die R&amp;uuml;ckenansicht ist etwas weniger zufrieden stellend. Leider gibt es bei dem Schnitt keine R&amp;uuml;ckenansicht auf dem Umschlag (also keine mit Mensch drin), daher kann man nicht sehen, wie hoch der R&amp;uuml;cken eigentlich sein sollte...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der BH-R&amp;uuml;cken bleibt weitgehend unter dem R&amp;uuml;ckenteil. Am oberen Rand des R&amp;uuml;ckens habe ich noch einen Gummi aufs Futter gen&amp;auml;ht, damit der Rand besser h&amp;auml;lt. Bei Tragen blieb es auch ein paar Stunden oben, aber irgendwann rutscht es dann doch. Ich werde also doch noch St&amp;auml;bchen in der Seitenn&amp;auml;ht oder so was einarbeiten. Viel Halt braucht es nicht, Rigilene sollte es wohl tun. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich vermute mal, die weiche Seide h&amp;auml;tte ich am Taillenband und am R&amp;uuml;cken&amp;nbsp; wohl besser mit mehr Verst&amp;auml;rkung versehen.Insbesondere der R&amp;uuml;cken mu&amp;szlig; eigentlich sehr eng sitzen, um sich selber und das Vorderteil zu halten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann mir vorstellen, da&amp;szlig; die Tunika aus einem festeren Stoff (etwa mitteldicke Baumwolle) m&amp;ouml;chlicherweise auch ohne BH sitzen w&amp;uuml;rde, allerdings mu&amp;szlig; sie dann sehr exakt angepa&amp;szlig;t werden und die Ausschnittkanten sollten mit Gummi versehen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde den Schnitt jedenfalls mal gut aufheben, falls ich mal ein Neckholder Kleid brauche w&amp;auml;re das mein erster Kandidat.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die eine oder andere der anderen Varianten will ich vielleicht auch mal noch ausprobieren... sind ja alle sch&amp;ouml;n... &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2008-06-03T23:29:09+02:00</dc:date>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/04/19/burda-modemagazin-11-2007-modell-126-kapuzenjacke">
	    <title>Burda Modemagazin 11/2007, Modell 126 (Kapuzenjacke)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/04/19/burda-modemagazin-11-2007-modell-126-kapuzenjacke</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://images2.burdafashion.com/images/repos/1/000/001/614/000001614882&quot; alt=&quot;Modellbild von Burda&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;396&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Diese Jacke hatte ich schon bei der Vorstellung der Catwork Modelle als Zeichnung sehr spannend gefunden. Besonders diese &amp;quot;Kragenkapuze&amp;quot; hatte es mir angetan. Jedoch fehlte erst einmal der Anlass es zu N&amp;auml;hen. Es sind ja immer so viele andere Sachen dringend(er)...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und da&amp;szlig;, obwohl ich schon beim Erscheinen des Heftes wu&amp;szlig;te, welcher Stoff es werden soll. Den hatte ich ja schon ein paar Wochen vorher bei Scherzkeks-Stoffe gefunden gehabt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch mit dem Motivationsmonat im April und meiner silbernen Konfirmation hatte ich endlich die Ausrede, mir den nicht ganz billigen Stoff zu g&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nat&amp;uuml;rlich hatte Burda mal wieder eine nette H&amp;uuml;rde eingebaut, der Schnitt&amp;nbsp; ist in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 36-42 im Heft, ich brauche bei Burda Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 48.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo040806.jpg&quot; alt=&quot;Jacke von vorne&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;245&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Aber wie ich ja schon beschrieben habe, konnte ich den Schnitt auf Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 48 vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern und mit Hilfe eines Probemodells anpassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(This ist my pattern review, the english version is on &lt;a href=&quot;http://sewing.patternreview.com/cgi-bin/readreview.pl?readreview=1&amp;amp;reviewnum=27777&quot;&gt;Pattern Review&lt;/a&gt;.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auch sonst bin ich deutlich von dem Original abgewichen: Meine Variante ist nicht aus &amp;quot;leichtem Jackenstoff mit etwas Stand&amp;quot;, sondern aus einem weichen, dicken Strick, gef&amp;uuml;ttert mit Interlock.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daf&amp;uuml;r habe ich den Verschlu&amp;szlig; weggelassen, meine Jacke sollte offen bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe den Strickstoff ohne die Belege zugeschnitten, die Nahtzugaben habe ich alle auseinander geb&amp;uuml;gelt, auch die Abn&amp;auml;her habe ich aufgeschnitten und auseinandergeb&amp;uuml;gelt. Mit Dampf und einem B&amp;uuml;geltuch l&amp;auml;&amp;szlig;t sich der Strickstoff auch quasi beliebig formen. Allerdings ist es schwierig, den Stoff in Form zu halten, weil er extrem weich ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er trennt sich zwar nicht leicht auf, aber die eingewebten bunten F&amp;auml;den flusen wie wild, daher habe ich vor dem N&amp;auml;hen alle Kanten (in etwa einem Zentimeter Abstand zur Kante) mit gradstich abgen&amp;auml;ht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nat&amp;uuml;rlich mu&amp;szlig;te mein Mann auf den Ausl&amp;ouml;ser dr&amp;uuml;cken, als ich ihn fragte, wann er denn endlich so weit sei. Und mein Bruder sollte mal wieder Rasen m&amp;auml;hen. Das Bild gibt meine K&amp;ouml;rperproportionen nicht ganz richtig wieder, meine Beine sind l&amp;auml;nger. *g* Aber ich mag die Jacke, sie pa&amp;szlig;t, so wie sie ist, auch sehr gut und harmonisch zu runden K&amp;ouml;rperformen.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo040807.jpg&quot; alt=&quot;Kapuze&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Gen&amp;auml;ht habe ich die Jacke mit einem schwarzen N&amp;auml;hgarn von Alterfil in St&amp;auml;rke 120 und einer 75er Superstretch Nadel von Organ. Gem&amp;auml;&amp;szlig; dem Motto: L&amp;ouml;cher so klein wie m&amp;ouml;glich halten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da der Stoff nicht allzu elastisch ist (m&amp;ouml;glicherweise ist er nicht gestrickt sondern gewirkt, aber da tue ich mir immer noch sehr hart, das zu unterscheiden), habe ich einen Zickzackstich mit minimaler &amp;quot;Auslenkung&amp;quot; gew&amp;auml;hlt, Stichl&amp;auml;nge knapp 3, Stichbreite 0,5.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als &amp;quot;Futter&amp;quot; habe ich einen blauen Interlock, auch von Scherzkeks-Stoffe gew&amp;auml;hlt. Gen&amp;auml;ht hier mit einem 100er Polyestergarn von Ackermann, das ich noch in meiner Sammlung hatte. Hier habe ich die im Schnitt vorgesehenen angeschnittenen Blenden entlang der vorderen Kante angeschnitten. Wobei sich die Blendenweite (&amp;auml;hnlich wie die Weite der Au&amp;szlig;enjacke) auch nach der verf&amp;uuml;gbaren Stoffbreite richteten...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da der Interlock etwas elastischer ist, habe ich hier meinen Zickzackstich auf eine Stichbreite von 1 gesetzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch hier wurden die Abn&amp;auml;her aufgeschnitten und, wie alle anderen N&amp;auml;hte, auseinandergeb&amp;uuml;gelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele N&amp;auml;hte waren es nicht, auch wenn mich zuerst die durchgehehnde Naht von &amp;quot;vor der Schulter, &amp;uuml;ber den Halsausschnitt, vor die andere Schulter&amp;quot; etwas irritiert hat. Aber wenn man sich an die Nahtzahlen und Markierungen h&amp;auml;lt kommt am Ende tats&amp;auml;chlich ein Armausschnitt mit Kragenansatz dabei raus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe die Pa&amp;szlig;zeichen diesmal nicht eingeknipst, sondern mit F&amp;auml;den markiert und zwar mit farblich verschiedenen. So konnte ich dann auf einen Blick sehen, was zusammengeh&amp;ouml;rt. Kann ich bei diesem Schnitt nur aufs dringendste empfehlen. Denn, wie schon gesagt, es sind kaum N&amp;auml;hte und das N&amp;auml;hen geht daher auch ganz schnell,&amp;nbsp; aber man mu&amp;szlig; genau gucken, was jetzt zusammenpa&amp;szlig;t.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo040808.jpg&quot; alt=&quot;Kapuzenjacke von hinten&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;388&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Danach wurden beide Jacken entlang der Saumkante rechts auf recht gen&amp;auml;ht und anschlie&amp;szlig;en gewendet. Der Rest war Handarbeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit der Interlock den weichen Oberstoff stabilisiert habe ich die Schulter-Kagennaht der beiden Jacken aufeinandergesteckt und dann mit einem schwarzen 150er Alterfil Faden in der Nahtlinie von Hand durchgen&amp;auml;ht. (Der extra feine Faden hilft den Stichen auch auf der blauen Seite weitgehend zu verschwinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das gleiche machte ich mit der Kapuzennaht, der &amp;Auml;rmelansatznaht und dem &amp;Auml;rmelabn&amp;auml;her. Die vordere Kante des Wollstoffes habe ich mit Hexenstich am Interlock angen&amp;auml;ht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu meiner Freunde reichte das sogar, ich hatte schon bef&amp;uuml;rchtet, ich m&amp;uuml;&amp;szlig;te den Stoff an mehr Stellen durchquilten...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Anschlie&amp;szlig;end habe ich die angeschnittene Blende des Interlock nach au&amp;szlig;en geschlagen, die Schnittkante etwa einen Zentimeter breit eingeschlagen und wieder von Hand festgen&amp;auml;ht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuletzt habe ich am &amp;Auml;rmelsaum Oberstoff und Futter&amp;nbsp; eingeschlagen und von Hand an der Kante zusammengen&amp;auml;ht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das war&#39;s auch schon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich ist der Schnitt schnell zu n&amp;auml;hen, weil er nur ganz wenige N&amp;auml;hte hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Jacke in der Doppelung ist wunderbar warm, f&amp;auml;llt weich und ich kann sie eigentlich zu allem kombinieren: Eleganter zur schwarzen Hose, aber auch zur Jeans, um diese &amp;quot;aufzuwerten&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich n&amp;auml;he ich solche ungew&amp;ouml;hnlichen Sachen nur einmal, aber da der Schnitt keine Abn&amp;auml;her und L&amp;auml;ngsteilungsn&amp;auml;hte hat, ist er auch ideal f&amp;uuml;r alle Stoffe deren Druck, Stickerei, Webmuster,.. man nicht durchschneiden will. Und ich habe da ja noch die Ikat-Saris aus Indien...&amp;nbsp; &lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2008-04-19T23:44:51+02:00</dc:date>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/03/31/vogue-v7698">
	    <title>Vogue: V7608</title>
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        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo030802.jpg&quot; alt=&quot;Schnitt 7608&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;209&quot; height=&quot;250&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;F&amp;uuml;r den Motivationsmonat M&amp;auml;rz hatte ich mir diesen VogueSchnitt vorgenommen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen &amp;quot;normalen&amp;quot; Schnitt von Vogue, sondern um einen aus der &amp;quot;Today&#39;s Fit&amp;quot; Collektion von Sandra Betzina. Diese Schnitte verwenden eine eigene Ma&amp;szlig;tabelle und werden damit beworben, da&amp;szlig; die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en &amp;quot;realer&amp;quot; seien und mehr der Kaufkleidung entspr&amp;auml;chen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wollte diese Schnitte schon immer mal ausprobieren und da es sich au&amp;szlig;erdem um einen &amp;quot;Five-Pocket&amp;quot; Schnitt handelt, schien mir das das perfekte Objekt. Au&amp;szlig;erdem gefiel mir die L&amp;ouml;sung im R&amp;uuml;cken, statt eines Bundes ist der Sattel etwas hochgezogen und gerundet, so da&amp;szlig; dieser quasi einen Formbund ergibt. K&amp;ouml;nnte nett aussehen, auf dem Po, dachte ich mir... und sich hoffentlich gut anpassen lassen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(That&#39;s the pattern review for the Vogue pattern V7608. &lt;a href=&quot;http://sewing.patternreview.com/cgi-bin/readreview.pl?reviewnum=27336&quot;&gt;My review in English is on pattern review&lt;/a&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meinem H&amp;uuml;ftma&amp;szlig; nach br&amp;auml;uchte ich Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e &amp;quot;G&amp;quot;. Die Hose sieht auf dem Bild schmal aus, vielleicht etwas weniger eng, als ich das f&amp;uuml;r eine Jeans gerne h&amp;auml;tte. Und die Schnitteile kamen mir doch recht gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gig vor... &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daraufhin habe ich mal ein bi&amp;szlig;chen bei Pattern Review gelesen, danach meine zerfalende Lieblingsjeans ausgemessen und mir von Frau mhs die n&amp;auml;chst kleinere Schnitt&amp;uuml;te ausgeborgt und den Schnitt in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e &amp;quot;F&amp;quot;, also eine Nummer kleiner als Probeteil zugeschnitten.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses pa&amp;szlig;te in der Weite auch ungef&amp;auml;hr so, wie ich mir das bei einer engen Jeans vorstelle, allerdings ging der Bund, der angeblich 2,5cm unter der Taille enden soll, eher bis zur Brust hoch. Zum Ausgleich waren die Beine dann recht kurz. (Das gef&amp;auml;llt mir auf der Schnitt&amp;uuml;te zu den hohen Abs&amp;auml;tzen schon gar nicht.) Ein Ma&amp;szlig; f&amp;uuml;r die Schritth&amp;ouml;he odr Sitzh&amp;ouml;he ist bei diesen &amp;quot;Today&#39;s Fit&amp;quot; Schnitten leider nicht dabei, das w&amp;auml;re nicht unn&amp;uuml;tz gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo030806.jpg&quot; alt=&quot;Jeans&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;227&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Also habe ichetwas unterhalb der Tascheneingriffe drei Zentimeter in der L&amp;auml;nge rausgenommen, an Vorderhose und an Hinterhose. Im Ganzen also sechs Zentimeter. Der vordere Bund ging immer noch &amp;uuml;ber den Nabel, also habe ich da kurzerhand noch mal 1,5cm H&amp;ouml;he in der vorderen Mitte weggenommen, zu den Seitenn&amp;auml;hten auslaufen lassend.Dadurch wird der Budn nat&amp;uuml;rlich sehr schmal, aber wenn ich unterhalb des Bundes weggenommen h&amp;auml;tte, h&amp;auml;tte ich auch die Schnitteile f&amp;uuml;r die H&amp;uuml;ftpassentasche &amp;auml;ndern m&amp;uuml;ssen.. das wollte ich mir sparen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Au&amp;szlig;erdem habe ich die Beine um etwa vier Zentimeter verl&amp;auml;ngert sowie zum Saum hin an der Seitennaht je f&amp;uuml;nf Zentimeter in Vorder- und Hinterhose schmaler gemacht. (Also 10 cm pro Hosenbein) Sie ist immer noch weiter als meine gekaufte Lieblingsjeans, aber so ist die Weite okay. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach habe ich zugeschnitten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte einen richtig sch&amp;ouml;nen, dunkle, festen, aber doch weichen Denim in der Stofferia in K&amp;ouml;ln bekommen. Gen&amp;auml;ht habe ich alle sichtbaren N&amp;auml;hte mit einem messingfarbenen G&amp;uuml;termann &amp;quot;Extra strong&amp;quot; garn, die anderen N&amp;auml;hte mit normalem, dunkelblauen N&amp;auml;hgarn in 120 (denke ich. )Als Nadelm hatte ich mal mein unbenutztes Briefchen Jeansnadeln bereitgelegt, denn der Stoff ist dick und es sind bei Kappnaht &amp;uuml;ber Kappnaht ja viele Stofflagen &amp;uuml;bereinander.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was soll ich sagen... die 90er Universalnadel tat es durchweg ohne Probleme. Die Stichl&amp;auml;nge hatte ich auf 3 gestellt, bei allen N&amp;auml;hten mit dem dicken Garn auf knapp 4.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Rei&amp;szlig;verschlu&amp;szlig; ist ein alter &amp;quot;extra starker&amp;quot; Metallrei&amp;szlig;verschlu&amp;szlig; f&amp;uuml;rHosen aus dem schier unersch&amp;ouml;pflichen Lager von Frau mhs, einen br&amp;uuml;nierten Jeansknopf sowie entsprechende Nieten fand ich von YKK im Scherzkeks-Laden in Aachen. (Irgendwie... bin ich erstaunlich oft da. Daf&amp;uuml;r da&amp;szlig; es gar nicht um die Ecke ist. *hm*)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da die Hose hinten keinen Bund hat, wird der Sattel laut Anleitung mit Vlieseline verst&amp;auml;rkt und gedoppelt. Da mein Stoff ja sehr dick ist, wollte ich den nicht doppelt und habe mir f&amp;uuml;r den Besatz innen was anderes &amp;uuml;berlegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier durfte mal wieder meine Toile de Jouy zum Einsatz kommen. Wieder von Toto in Paris und diesmal in Blau. Auch die Taschenbeutel habe ich aus diesem Stoff gen&amp;auml;ht. (Ich bin mir relativ sicher, da&amp;szlig; er nach der ersen W&amp;auml;sche nicht mehr wei&amp;szlig;grundig, sondern eher hellblaugrundig sein wird... aber man kann nicht alles haben.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo030807.jpg&quot; alt=&quot;Tole de Jouy im Besatz&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;381&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Die Teile aus der Toile de Jouy habe ich dann auch mit Vlieseline verst&amp;auml;rkt. H200 f&amp;uuml;r den vorderen Bund, H250 f&amp;uuml;r die Sattelteile. (Was gerade noch da war.... diese St&amp;auml;rke und noch dazu in wei&amp;szlig; hatte ich schon ewig nicht mehr gebraucht...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Plan war, sich an die Anleitung zu halten, zumal ja die Anleitungen von Frau Betzina als besonders einfach gelobt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider wollte ich aber zu den sch&amp;ouml;nen Five-Pockets auch echte Jeans Verarbeitung. Also Kappn&amp;auml;hte, nicht nur abgesteppt. (Mal abgesehen davon, da&amp;szlig; dies bequemer ist, aber das sagte ich ja schon...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Sattel mit einer Kappnaht ann&amp;auml;hen war noch einfach. (Abgesehen davon, da&amp;szlig; man dann nat&amp;uuml;rlich die G&amp;uuml;rtelschlaufen an dieser Stelle nicht mehr zwischenfassen kann, aber die wollte ich ohnehin aufn&amp;auml;hen) Doch wenn man die Schrittnaht als Kappnaht n&amp;auml;ht, dann stmmen die angeschnittenen Schlitzbelegen nat&amp;uuml;rlich auch nicht mehr...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also die Anleitung mal wieder links liegen gelassen, und selber nachgedacht. (Ich habe Bilder gemacht und werde demn&amp;auml;chst noch was dr&amp;uuml;ber schreiben, in welcher Reihenfolge man arbeiten mu&amp;szlig;, wenn man die inneren Beinn&amp;auml;hte und die Schrittnaht als Kappnaht machen will.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo030805.jpg&quot; alt=&quot;Hose hinten&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;220&quot; height=&quot;600&quot; align=&quot;left&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was mich dann beim n&amp;auml;heren Durchsehen der Anleitung auch etwas irritierte war, da&amp;szlig; diese zwar generell auch Kappn&amp;auml;hte beschreibt, aber letztlich weder der Schnitt noch die Anleitung f&amp;uuml;r typischen Denimstoff und typische Verarbeitung gemacht wurden. Es wird etwa auch darauf hingewiesen, da&amp;szlig; man, wenn man festen Denim verwendet, den Schnitt vielleicht auch etwas enger n&amp;auml;hen sollte oder wollte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die 1,5cm Nahtzugabe sind f&amp;uuml;r f&amp;uuml;r Kappn&amp;auml;hte aus so dickem Stoff eher knapp. Vor allem in der Schrittnaht, wo sowohl die bereits vorhandenen Kappn&amp;auml;hte der inneren Beinnaht und des Sattelansatze &amp;quot;&amp;uuml;berfaltet&amp;quot; werden m&amp;uuml;ssen als auch die Naht durch die Rundung ohnehin etwas Stoff &amp;quot;schluckt&amp;quot;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier habe ich letztlich mit Fray Check und einigen Handstichen genau in der Kante nachgeholfen. Und hoffe, da&amp;szlig; es h&amp;auml;lt. Getragen habe ich die Hose schon, aber noch nicht gewaschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Handarbeit war auch am Besatz des Sattels angesagt. Wegen meiner Kappnaht wurde hier ja nicht, wie in der Anleitung vorgesehen, doppelt abgesteppt und dabei der Beleg mit festgen&amp;auml;ht. Aber von Hand geht ja alles...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut gefalllen hat mir &amp;uuml;brigens, da&amp;szlig; die Ansatzpunkte f&amp;uuml;r die G&amp;uuml;rtelschlaufen noch mal im Anleitungstext verma&amp;szlig;t waren. Da ich die Schlaufen ja ohnehin einfach einschlagen udn aufsetzen wollte, war hinterher abmessen einfacher als vorher markieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letztlich bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Die angepa&amp;szlig;te Hose sitzt knackig eng, wie ich sie haben wollte. (Und mein Shirt habe ich nur f&amp;uuml;r die Bilder gelupft... normalerweise ist das nat&amp;uuml;rlich &amp;uuml;ber der Hose.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und ich werde mir die n&amp;auml;chste Jeans sicher auch nach diesem Schnitt n&amp;auml;hen, aber ich hoffe, diese hier h&amp;auml;lt jetzt erst mal eine Zeit lang...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Sattel hinten werde ich beim n&amp;auml;chsen Mal noch einen Zentimeter in der hinteren Mitte h&amp;ouml;her machen, die Zugaben f&amp;uuml;r die N&amp;auml;hte auf 2cm verbreitern, ebenso den Schlitzbeleg verbreitern, und in der hinteren Mitte noch etwas tiefer Abn&amp;auml;hen, da seht der Bund noch ein bi&amp;szlig;chen ab. Nciht viel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hose ist so aber bequem und tr&amp;auml;gt sich gut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wirklich empfehlen kann ich den Schnitt jedoch nicht, vor allem nicht, wenn man eine klassische Jeans sucht. Es sei denn, man hat Lust auf das eine oder andere Probeteil und m&amp;ouml;che sich die M&amp;uuml;he des Anpassens machen...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2008-03-31T23:45:25+02:00</dc:date>
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	    <title>Burda Modemagazin 08/2007, Modell 107 (Shirt)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/02/28/burda-modemagazin-08-2007-modell-107-shirt</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://images.burdafashion.com/images/repos/1/000/001/558/000001558647&quot; alt=&quot;Burda Modemagazin, Shirt&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;396&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;F&amp;uuml;r den Motivationsmonat Februar hatte ich mir dieses Shirt aus einem Burdaheft vom letzten Jahr ausgesucht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gefallen hat mir besonders der Ausschnitt und die Tatsache, da&amp;szlig; das Shirt aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist. Meine bisher verwendeten Shirtschnitte sind alle ganz schlicht, bei diesem kann ich sp&amp;auml;ter auch mal mit verschiedenen Stoffen spielen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Yes, I did it, after years of reading I did my first review on pattern review. So you&#39;ll find the &lt;a href=&quot;http://sewing.patternreview.com/cgi-bin/readreview.pl?readreview=1&amp;amp;reviewnum=26544&quot;&gt;English Version of this review&lt;/a&gt; there.)&lt;/em&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesmal habe ich ihn allerdings erst mal aus einem schwarzen, sehr d&amp;uuml;nnen und weichen Viscosejersey gen&amp;auml;ht, den ich letztes Jahr irgendwann mal bei Sacre Tissus in Paris gekauft habe. (Wozu so ein Blog doch gut ist... ich habe &lt;a href=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/06/14/paris-und-stoffdisziplin&quot;&gt;den Stoff im Juni 2007 in Paris gekauft&lt;/a&gt;.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Au&amp;szlig;erdem fand ich, da&amp;szlig; gerade dieser Stoff, mit dem geraffen Ausschnitt ideal f&amp;uuml;r etwas gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en ist.&amp;nbsp; Der Schnitt ist jedoch nur in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 38-46 im Heft, ich brauche 48, also habe ich ihn erst mal vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert und zehn Zentimeter in der L&amp;auml;nge zugef&amp;uuml;gt. (Da der Schnitt auch als Kleid auf dem Bogen ist, war das ganz einfach.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das danach gen&amp;auml;hte Testshirt ergab noch ein paar weitere n&amp;ouml;tige &amp;Auml;nderungen: An der vorderen Mittelnaht 0,7cm zugeben, die Schultern 2cm schmaler machen (1cm ist da meine normale &amp;Auml;nderung), die Seitenn&amp;auml;ht zur H&amp;uuml;fte hin an jedem Teil 1,5cm erweitern (=6cm mehr Umfang) und den Ausschnitt drei Zentimeter h&amp;ouml;her. Das Probeshirt zeigte n&amp;auml;mlich, da&amp;szlig; der Ausschnitt sehr viel tiefer ist, als auf dem Photo. Und man m&amp;ouml;chte das BH-Mittelst&amp;uuml;ck vielleicht doch nicht immer vorzeigen. (Dazu habe ich Vorder- und R&amp;uuml;ckenteil oberhalb der Taille 1,5cm gek&amp;uuml;rzt, das ist meine Standard&amp;auml;nderung.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo0208009.jpg&quot; alt=&quot;Shirt aus Burda Modemagazin&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;521&quot; align=&quot;left&quot; /&gt; Auf Grund der vielen &amp;Auml;nderungen mu&amp;szlig;te ich dann den vorderen Besatz selber neu zeichnen, denn der geht bis &amp;uuml;ber die Brust und ist einteilig. Stellt also quasi gleichzeitig ein Vorderteilfutter dar, was mir angesichts meines d&amp;uuml;nnen Stoffes sehr gut gef&amp;auml;llt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem der Schnitt angepa&amp;szlig;t war, ging das N&amp;auml;hen schnell. Ich habe mit der N&amp;auml;hmaschine mit einem Zickzackstich (Stichl&amp;auml;nge 2,5, Stichbreite 0,8; Nadel &amp;quot;Organ Superstretch&amp;quot; in St&amp;auml;rke 75, N&amp;auml;hgarn Alterfil in St&amp;auml;rke 150) gen&amp;auml;ht und bin einfach der Anleitung gefolgt. Vers&amp;auml;ubert habe ich nichts, mein Stoff zeigt keinerlei Neigung, sich irgendwie aufzutrennen. Was hilfreich gewesen w&amp;auml;re, w&amp;auml;ren etwas mehr Pa&amp;szlig;zeichen beim &amp;Auml;rmel einn&amp;auml;hen gewesen, bei meinem sehr weichen Stoff, h&amp;auml;tte man die dehnen k&amp;ouml;nnen wie man wollte, ohne es zu merken. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber die Befestigung der Belege sagt die Anleitung nicht viel,die geraffte Mittelnaht soll mitkleinen Stichen auf dem Besatz festgen&amp;auml;ht werden... ich habe mich f&amp;uuml;r ein paar Handstiche in der Nahtrille entschieden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten sollen die Nahtzugaben des Ausschnittes auf den Belegen festgesteppt werden. Da ich mir sicher bin, da&amp;szlig; das bei meinem Stoff nicht reicht,&amp;nbsp; habe ich stattdessen den Ausschnitt mit einzeln festgen&amp;auml;hten Perlen (die waschbaren von G&amp;uuml;termann) in schwarz umrandet und dabei den Beleg mit festgen&amp;auml;ht. Zus&amp;auml;tzlich habe ich die Bes&amp;auml;tze an allen erreichbaren Nahtzugaben von Hand festgen&amp;auml;ht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abgewichen von der Beschreibung bin ich bei den S&amp;auml;umen, diese habe ich mit dem etwas elastischen dreifach Gradstich gen&amp;auml;ht, nicht mit der Zwillingsnadel.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die kleine Schleife habe ich weggelassen, weil sie mir nicht gef&amp;auml;llt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;uuml;r das Photo mu&amp;szlig; ich mich mal wieder entschuldigen... ich habe versucht, mich in die Sonne zu stellen, daf&amp;uuml;r wollte dann der Blitz nat&amp;uuml;rlich nicht ausl&amp;ouml;sen. :-(&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin im Ergebnis aber mit dem Shirt sehr zufrieden. Es ist gleichzeitig schmal und flie&amp;szlig;end, ohne zu eng und wurstpellenartig zu sein. Genau das was ich brauche. (Meistens trage ich meine Shirts ja ohnehin unter Jackets und Blazern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem ich den Schnitt jetzt passend hingewurstelt habe, werde ich ihn sicher noch das eine oder andere Mal n&amp;auml;hen, vielleicht mit anderen &amp;Auml;rmelvarianten. (&amp;Auml;rmel zu ver&amp;auml;ndern ist nicht so schwer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also zur Abwechslung mal ein Burdaschnitt, mit dem ich rundum zufrieden bin. Abgesehen von der Tatsache, da&amp;szlig; er nicht in meiner Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e im Heft war. :o)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2008-02-28T22:29:25+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2008/02/28/burda-modemagazin-08-2007-modell-107-shirt</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/02/04/patrones-extra-febrero-2005-no-229-modell-99-und-100-pyjamajacke-und-hose">
	    <title>Patrones &quot;Extra&quot; Febrero 2005 (no 229), Modell 99 und 100 (Pyjamajacke und -hose)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2008/02/04/patrones-extra-febrero-2005-no-229-modell-99-und-100-pyjamajacke-und-hose</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/momo010807.jpg&quot; alt=&quot;Pyjama&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;360&quot; height=&quot;550&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;F&amp;uuml;r meinen Motivationsschlafanzug habe ich einene Schnitt aus einer alten Patrones gew&amp;auml;hlt. Ich wollte einen relativ &amp;quot;klassischen&amp;quot; Pyjama mit Reverskragen und soweit auf dem Originalphoto erkennbar war es das. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Statt Seide habe ich Baumwolle als Stoff genommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schnitt war in der spanischen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 48 im Heft, da war von vorneherein klar, da&amp;szlig; er zu klein ist. Ich br&amp;auml;uchte etwa eine Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e mehr f&amp;uuml;r das Oberteil und zwei f&amp;uuml;r die Hose.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Ausmessen des Schnittes (Pyjamas sind ja recht weit) entschied ich mich, die fehlende Weite des Oberteils &amp;uuml;ber eine FBA (3cm pro Schnitteil, also 6cm mehr Unfang einzuf&amp;uuml;gen) und zum Saum hin an den Seitenn&amp;auml;hten noch Weite zuzugeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hose besteht nur aus zwei Teilen, hat also keine Seitenn&amp;auml;hte. Ich habe den Schnitt der L&amp;auml;nge nach etwa bei der H&amp;auml;lfte durchgeschnitten und die H&amp;auml;lfte der Differenz zwischen der H&amp;uuml;ftweite der Tabelle und meinem H&amp;uuml;ftumfang eingef&amp;uuml;gt. Das waren immerhin sieben Zentimeter (also 14cm mehr Weite im ganzen).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weiterhin habe ich an die Hosenbeine ein St&amp;uuml;ck Stoff angesetzt, weil mir die L&amp;auml;nge sonst nicht gereicht h&amp;auml;tte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine &amp;uuml;bliche K&amp;uuml;rzung im Oberk&amp;ouml;rper habe ich weggelassen, weil ich dachte, bei einem so weiten Teil w&amp;uuml;rde das keine Rolle spielen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich kein Spanisch kann und au&amp;szlig;erdem der Pyjama nicht schwierig zu n&amp;auml;hen war, habe ich die Anleitung komplett ignoriert und einfach gen&amp;auml;ht. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beim N&amp;auml;hen gab es eigentlich keine &amp;Uuml;beraschungen, nur der &amp;Auml;rmel hat mehr Weite zum Einhalten als ich es erwartet h&amp;auml;tte. Ich habe zuerst den &amp;Auml;rmel ans Oberteil gen&amp;auml;ht und dann Seiten- und &amp;Auml;rmeln&amp;auml;hte in einem Rutsch zusammen gen&amp;auml;ht. Angesichts der Einhalteweite der &amp;Auml;rmel w&amp;auml;re es wohl andersherum (also zuerst die Seitenn&amp;auml;hte schlie&amp;szlig;en und dann den &amp;Auml;rmel einsetzten) einfacher gewesen. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Endergebnis gef&amp;auml;llt mir zum einen gut, zum anderen pa&amp;szlig;t er auch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hose pa&amp;szlig;t genau so wie ich es mir vorstelle, weit genug um bequem zu sein, aber nicht&amp;nbsp; so weit, da&amp;szlig; sie bauschig wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Oberteil ist f&amp;uuml;r ein Schlafanzugoberteil relativ schmal, aber auch noch bequem genug. (Was ja auch kein Wunder ist, denn ich habe es letztlich eine Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e zu klein gen&amp;auml;ht.) Auch die &amp;Auml;rmel sind weit genug. Was f&amp;uuml;r einen perfekten Schnitt noch fehlt... nun, im R&amp;uuml;cken gibt es leichte Schr&amp;auml;gz&amp;uuml;ge zwischen Armausschnitt und H&amp;uuml;fte. Entweder h&amp;auml;tte ich doch k&amp;uuml;rzen sollen oder es liegt an den ausgestellten Seitenn&amp;auml;hten. Vielleicht mu&amp;szlig; ich mich doch damit abfinden, da&amp;szlig; ich im R&amp;uuml;cken immer Abn&amp;auml;her brauche? Zumindest, wenn es gerade fallen soll. F&amp;uuml;r einen Pyjama ist das nat&amp;uuml;rlich egal, der wird so getragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich denke, wenn der n&amp;auml;chste Pyjama f&amp;auml;llig ist, werde ich das Schnittmuster wieder verwenden. (Und meine &amp;uuml;bliche K&amp;uuml;rzung im Oberteil vornehmen...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Any english readers there? This is my pattern review about the Patrones pyjama. Does anyone think it would make any sense to put it on Pattern Review? It&#39;s from an old (2005) issue, I had to alter the pattern quite a lot, because a spanish 48 is to small for me and I didn&#39;t even look on the instructions, due to my lack of Spanish. That wouldn&#39;t make it a helpful review on Pattern Review, right?) &amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2008-02-04T00:01:09+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2008/02/04/patrones-extra-febrero-2005-no-229-modell-99-und-100-pyjamajacke-und-hose</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/11/05/burda-modemagazin-10-2005-modell-139-traegerkleid-fuer-babys">
	    <title>Burda Modemagazin 10/2005, Modell 139 (Trägerkleid für Babys)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/11/05/burda-modemagazin-10-2005-modell-139-traegerkleid-fuer-babys</link>
        <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://images.burdafashion.com/images/repos/1/000/001/288/000001288565&quot; alt=&quot;Kleid&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;224&quot; height=&quot;396&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Es war mal wieder ein inzwischen sehr eiliges Babygeschenk f&amp;auml;llig, also griff ich in meiner Truhe nach einem Rest knallroten Nickys und durchw&amp;uuml;hlte meine Burdas nach einem passenden Schnitt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Kleid (im ersten Bild das originale Bild von Burda) erf&amp;uuml;llte meine Bedingungen: Schnell zu n&amp;auml;hen und der Stoff reichte daf&amp;uuml;r. Die kleinste Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e ist 68 und die habe ich genommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da es wirklich dringend war, habe ich den Schnitt rauskopiert und gen&amp;auml;ht, ohne auch nur einen Blick in die Anleitung zu werfen. Da der Schnitt gut beschriftet war, ging das auch ohne Probleme. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Blick in die Anleitung habe ich inzwischen nachgeholt und kann jetzt auch sagen, wie ich abgewichen bin:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Statt Baumwollsamt habe ich Nicky verwendet. (Wobei das Bild von Burda f&amp;uuml;r mich auch nicht wirklich nach Samt aussieht, sondern nach den Stoffen, die derzeit als &amp;quot;Velvet&amp;quot; verkauft werden. Was zwar das englische Wort f&amp;uuml;r Samt ist, diese Stoffe haben aber keinen Flor.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Einlage im Besatz habe ich aus Zeitgr&amp;uuml;nden und weil Nicky eh nicht so gerne geb&amp;uuml;gelt wird weggelassen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe zuerst die Rockstufe an vorder und R&amp;uuml;ckenteil gen&amp;auml;ht und danach die Seitenn&amp;auml;hte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle S&amp;auml;ume wurden zusammengefasst vers&amp;auml;ubert und nicht auseinandergeb&amp;uuml;gelt (au&amp;szlig;er den Seitenn&amp;auml;hten der Besatzteile.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe nur die Falte im Rock abgesteppt, und die nur einmal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besatz und Saum habe ich nicht abgesteppt, sondern von Hand unsichbar angen&amp;auml;ht. (Die Besatzkanten so, da&amp;szlig; man auf der linken Seite einen kleinen Stich sieht, auf der rechten keinen.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Statt normaler Kn&amp;ouml;pfe und Knopfloch habe ich 15mm Druckkn&amp;ouml;pfe von Prym verwendet und aufgen&amp;auml;ht, auf den &amp;uuml;berlappenden Teilen des R&amp;uuml;ckenteils so, da&amp;szlig; sie von rechts nicht sichtbar sind.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schleife auf dem Rock habe ich weggelassen und stattdessen eine fertige Schafapplikation von Union Knopf (Spontaneinfall im Scherzkeksladen) aufgen&amp;auml;ht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/resources/arthur/schafkleid.jpg&quot; alt=&quot;Kleid mit Schaf&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;433&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Mir gef&amp;auml;llt mein Ergebnis sogar besser als das Original. Auf dem Unistoff kommt die subtile Rockfalte sehr gut zur Geltung. Ein sch&amp;ouml;nes Detail, das aber so wenig Arbeit macht, da&amp;szlig; man es sogar bei einem Babykleid machen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob es pa&amp;szlig;t kann ich nat&amp;uuml;rlich nicht sagen. Ich habe das Kind ja nicht da. Vermutlich erst in ein paar Monaten, ich hoffe, dieJahreszeit pa&amp;szlig;t dann auch... da ich Babysachen nur als Geschenk n&amp;auml;he, ist es wirklich schade, da&amp;szlig; Burda immer erst bei Gr. 68 anf&amp;auml;ngt,&amp;nbsp; denn da kann man nur noch schwer absch&amp;auml;tzen, wann das Kind so weit ist. Ich hatte es leider schon das eine oder andere Mal, da&amp;szlig; die Sachen dann in der falschen Jahreszeit gepa&amp;szlig;t haben. :( Bei Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 62 w&amp;auml;re es noch etwas leichter zu kalkulieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider ist mein Photo komplett daneben gegangen, wie man sieht. Und das Geschenk ist schon unterwegs, so da&amp;szlig; ich kein anderes mehr machen kann. :(&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;In needed a quick baby gift. Urgently. I rememberd that I had some red Nicky-fabric (whatever that may be in Englisch...) in my trunk, a restover of one of my dresses, years ago. And the BWOF issue had the pattern: quick to sew and my fabric would still be enough to do it.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;As I was really, really hurried, I&#39;ve traced and sewn it without a glance to the instruction. It was selfexplaining on the pattern.&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;(Only now I can say that I did it completely different from what burda suggestet in the instructions...)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Some differences were evident, like I didn&#39;t make the small bow on the skirt, instead I added that cute sheep I found at Scherzkeks-Stoffe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;I&#39;m quite happy with the result, because the tucks and the pleat turn out very well on my fabric, even better than on the original model, I&#39;d say, and they are very nice details, but so quickly to make, that you can easily add it even to a baby-dress. If I ever find my traced pattern, that somehow got lost in the hurried chaos, I will probabely reuse it for another baby girl. If there will be one...&lt;br /&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;I&#39;m not at all happy with my picture&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;because the flash killed al structural details. :-( But the dress is on it&#39;s way, so I can&#39;t take another picture.&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;The onther thing I&#39;m not completely happy with is the fact, that the smalles size Burda offers is 68. When you make it as a gift nobody knows how quick the baby will grow and whether the garment in the end will fit the right season... Difference between winter and summer is quite noticable here, so this did sometimes result in never or only once worn things. And that&#39;s always a pity.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt; &lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-11-05T00:23:23+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2007/11/05/burda-modemagazin-10-2005-modell-139-traegerkleid-fuer-babys</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/06/16/burda-modemagazin-8-2006-modell-128-jacke">
	    <title>Burda Modemagazin 8/2006, Modell 128 (Jacke)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/06/16/burda-modemagazin-8-2006-modell-128-jacke</link>
        <description>&lt;p&gt;Neben der Jacke aus Rosenseide hatte ich parallel noch einen anderen Burdaschnitt in Arbeit. Noch eine Jacke. Ich glaube, ich bin gar nicht dazu gekommen, dar&amp;uuml;ber zu schreiben, oder? *&amp;uuml;berleg*&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls hatte ich von der schwarzen Leinenhose vom letzten Jahr noch einen Stoffrest &amp;uuml;brig, der zum wegwerfen zu viel war, zum N&amp;auml;hen eigentlich zu wenig. Doch arch&amp;auml;ologische Ausgrabungen in meiner Truhe f&amp;ouml;rderten noch einen schwarzen Rest zu Tage, Seidenleinen von einem Kleid von vor... &amp;auml;h, war ein Carina-Schnitt gewesen (wer erinnert sich noch?) und das Kleid hatte es nicht vertragen, da&amp;szlig; mein Patenkind als Baby mal den Verdauungsr&amp;uuml;ckw&amp;auml;rtsgang eingelegt hatte. Die F&amp;auml;rbung war nicht mangens&amp;auml;urefest. :o) (Wir erinnern uns: besagtes Patenkind hatte letztes Jahr Erstkommunion...) Wahrhaft antik, jedenfalls.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und, oh Wunder, die beiden schwarzen Stoffe pa&amp;szlig;te farblich zusammen und erg&amp;auml;nzten sich mit ihren unterschiedlichen Strukturen auch wunderbar. Da ich jetzt wieder eine schwarze Hose besa&amp;szlig; w&amp;auml;re au&amp;szlig;erdem eine schwarze Jacke auch irgendwie praktisch gewesen... Also suchte ich einen Schnitt, der aus relativ vielen Teilen bestand, damit ich meine jeweiligen Reste verwenden konnte. Im Burdaheft wurde ich f&amp;uuml;ndig: Ein Schnitt mit Teilungsn&amp;auml;hten im Vorderteil und R&amp;uuml;ckenteil sowie Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen. &lt;img src=&quot;http://212.227.39.75/burdamode/images/repos/1/000/001/432/000001432545&quot; alt=&quot;Burda Kost&amp;uuml;m&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;60&quot; height=&quot;87&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Dank des Heftarchivs auf der Burdaseite kann ich hier sogar die Vorschau des Originalbildes verlinken...) Die Jacke wird einmal mit Hose und einmal mit Rock gezeigt, es gibt aber keinerlei Unterschiede zwischen Modell A und B.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben den vielen Teilen hat mir besonders der Kragen gefallen, Kragen und Revers sto&amp;szlig;en nicht aneinander, sondern das Revers verschwindet quasi unter dem Kragen.&amp;nbsp; Der Schnitt war diesmal ein PLUS-Schnitt und ich habe ihn in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 46 zugeschnitten, bin bei den Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen dann auf Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 50 &amp;uuml;bergegangen. (Ma&amp;szlig;tabellengetreu auf meine H&amp;uuml;ftweite bezogen.) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viel Energie wollte ich auf diese Restejacke nicht verwenden, aber ein Probemodell habe ich trotzdem gen&amp;auml;ht und mit Ma-sans Hilfe angepa&amp;szlig;t: Wie &amp;uuml;blich gewaltig k&amp;uuml;rzen (oberhalb der Taille), besonders im R&amp;uuml;cken, die &amp;Auml;rmel ebenfalls etwas k&amp;uuml;rzer. Und dann mit einer &lt;a href=&quot;http://www.sewnsushi.de/sewingsecrets/sewingssecrets.htm&quot;&gt;FBA&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;http://tininaeht.blogspot.com/&quot;&gt;tini&lt;/a&gt; 3cm Weite in Brusth&amp;ouml;he eingef&amp;uuml;gt. (Die Schnitteile sahen danach mal wieder extrem komisch aus... es war bei der Schnittf&amp;uuml;hrung recht schwierig, die Kurven sinnvoll anzupassen.) Das Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen wirkte bei der Anprobe trotz Ma&amp;szlig;tabelle ebenfalls etwas arg eng (also so genau die Nuance jenseits von &amp;quot;figurnah&amp;quot;), aber wegen der FBA w&amp;uuml;rde ich das Schnitteil da auch anpassen m&amp;uuml;ssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Naja, mit dem Wissensstand wanderten Schnitt und Probejacke erst mal in die Ecke und bis ich die FBA durchgef&amp;uuml;hrt habe, hatte ich nat&amp;uuml;rlich total vergessen, da&amp;szlig; das Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen auch anzupassen gewesen w&amp;auml;re. Gemerkt habe ich das dann erst, als ich das Vorderteil an das entsprechende Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen n&amp;auml;hen wollte. :-( Durch enger machen an der Taillennaht und einhalten der Restweite war die Situation zu retten, aber das Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen ist jetzt nat&amp;uuml;rlich... etwas zu eng.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich auch nach mehrfachem Durchlesen &amp;uuml;berhaupt nicht verstand, wie Revers und Kragen gearbeitet werden sollten, habe ich mich entgegen meiner Gewohnheit an die Anleitung von Burda gehalten und sie einfach Schritt f&amp;uuml;r Schritt abgearbeitet. Die Jacke ist ja mit drei Punkten angegeben, also f&amp;uuml;r fortgeschrittene N&amp;auml;hkenntnisse. Trotzdem h&amp;auml;tte ich mir gerade bei der Anleitung f&amp;uuml;r den Kragen an ein paar Stellen etwas genauere Beschreibungen gew&amp;uuml;nscht, etwa wo was wie genau zur&amp;uuml;ckzuschneiden ist und in welche Richtung man die Nahtzugabe b&amp;uuml;geln sollte. Denn meine &amp;uuml;bliche Verarbeitung konnte ich ja nicht einsetzen und der Kragen ist so nat&amp;uuml;rlich auch in N&amp;auml;hb&amp;uuml;chern nicht zu finden. (Wenigstens in keinem der meinigen.)&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beinahe die Z&amp;auml;hne ausgebissen h&amp;auml;tte ich mir an dem Satz &amp;quot;Den Kragen nach innen legen und in der Abn&amp;auml;hernaht von der Reversecke bis zum vord. Kragenende durchsteppen.&amp;quot; Der Satz ist korrekt, ich glaube auch getan zu haben, was er verlangt, aber er ist wenig anschaulich und eventuell auch nicht ganz eindeutig. Hier w&amp;auml;re eine kleine Zeichnung vielleicht doch mal nett gewesen... und hilfreich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Schnitt plant mal wieder futterlos (eine echte Unsitte, zumal es sich ja sogar schon um Herbstmode handelt), hier habe ich ein Futter hinzugef&amp;uuml;gt und auch die Einlagen nach eigenem Gutd&amp;uuml;nken ver&amp;auml;ndert. Etwa im R&amp;uuml;cken eine R&amp;uuml;ckenst&amp;uuml;tze eingearbeitet und ein kleines Plack im Vorderteil. Im Nachhinein betrachtet w&amp;auml;re es besser gewesen, den Vorderteilbesatz zu verkleinern, wenn man mit Futter arbeitet. Aber da ich, wie gesagt, den Schnitt bzw. die Anleitung vor dem Nacharbeiten null verstanden habe, habe ich mich das nicht getraut.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine weitere Ver&amp;auml;nderung war, da&amp;szlig; ich die N&amp;auml;hte nicht abgesteppt habe, nur eine Zierstichnaht entlang der Revers und eine weitere im R&amp;uuml;cken, auf dem mittleren R&amp;uuml;ckenteil &amp;uuml;ber dem Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinzugef&amp;uuml;gt habe ich noch eine Innentasche. Jacken ganz ohne Taschen sind so eine andere Unsitte, wenn ihr mich fragt... Nachdem Frauen inzwischen das Haus verlassen d&amp;uuml;rfen, brauchen sie auch Kleidung mit Taschen.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/schoja.jpg&quot; alt=&quot;Jacke Bumo 8/2006, 128&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;391&quot; height=&quot;500&quot; align=&quot;right&quot; /&gt; Zufrieden bin ich mit dem Ergebnis meiner Jacke nur m&amp;auml;&amp;szlig;ig. (Ich habe das Bild ein wenig bearbeitet, damit man &amp;uuml;berhaupt was erkennt. Das Seidenleinen gl&amp;auml;nzt normalerweise nicht wirklich.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kombination der Stoffe, wie ich sie mir ausgesucht habe, gef&amp;auml;llt mir gut. (Der Knopf ist &amp;uuml;brigens vom Flohmarkt, aus Metall und recht schwer. Endlich mal eine Gelegenheit, einen davon zu verwenden.) Auch der Kragen gef&amp;auml;llt mir im Endergebnis wie bei dem Modell. Ebenso das Knopfloch, das als &amp;quot;L&amp;uuml;cke&amp;quot; in der Ansatznaht zwischen Vorderteil und Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen gearbeitet wird. Eine saubere L&amp;ouml;sung.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weniger gef&amp;auml;llt mir der Reversbruch. So wie Burda die Verarbeitung beschreibt f&amp;auml;llt er einfach nicht so sch&amp;ouml;n. Am K&amp;ouml;rper ist es etwas besser als auf dem B&amp;uuml;gel, dem ja die &amp;quot;Ausformung&amp;quot; fehlt, aber das habe ich bei anderer Verarbeitungstechnik schon deutlich sch&amp;ouml;ner hinbekommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und die Pa&amp;szlig;form... nun ja. Die &amp;Auml;rmel sind diesmal weit genug, da&amp;szlig; das Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen zu eng ist, da kann Burda nichts daf&amp;uuml;r, das habe ich vergessen zu &amp;auml;ndern. :-(&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Revers hingegen... irgendwie ist es zu lang und tendiert trotz FBA zum Aufklaffen. (Ich glaube daher kommt der Ratschlag, bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Oberweite keine tiefen Revers zu tragen.... warum der Schnitt dann allerdings so ausgerechnet in der PLUS-Sektion zu finden ist....?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Au&amp;szlig;erdem ist die Jacke vorne deutlich l&amp;auml;nger als hinten. Sehr, sehr deutlich. Was etwas seltsam ist, weil ich jeweils &amp;auml;hnlich viel gek&amp;uuml;rzt habe. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jedenfalls: Ziehe ich die Jacke so an, da&amp;szlig; die Revers vorne passen und schlie&amp;szlig;e den Knopf, dann sieht sie so aus, als h&amp;auml;tte sie vorne zwei Spitzen, das sieht man auch auf dem Foto. Die Schemazeichnung im Heft sieht hier eindeutig anders aus. Nur auf einem der Fotos deuten sich Spitzen an, aber bei weitem nicht so ausgepr&amp;auml;gt wie bei meiner Jacke&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und hinten ist die Jacke etwa sieben Zentimeter k&amp;uuml;rzer als vorne. Ein Teil mag der FBA geschuldet sein, aber so ganz erkl&amp;auml;rt es das nicht. Zumal die Taille eigentlich vorne und hinten weitgehend passt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausgleichen konnte ich das nicht mehr, die Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen sind gedoppelt und am Saum verst&amp;uuml;rzt. (Aber da ich ja aus allem was Positives ziehe: Ich glaube, ich sollte k&amp;uuml;ntig bei Jacken und Oberteilen einen Teil der R&amp;uuml;ckenl&amp;auml;nge, die ich oberhalb der Taille immer rausnehmen mu&amp;szlig;, am Saum wieder zugeben. Ist wohl eine Frage der Proportionen. Ich hoffe ich merke mir das bis zur n&amp;auml;chsten Jacke...)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum ich die Jacke trotzdem tragen werde? Ich brauche derzeit manchmal dringend eine schwarze Jacke. Und die Mehrl&amp;auml;nge im Vorderteil ist so ausgepr&amp;auml;gt, da&amp;szlig; sie f&amp;uuml;r das unkundige Auge (sprich 99 Prozent aller Leute, die mich auf der Stra&amp;szlig;e so sehen) locker als Designelement durchgeht. Da&amp;szlig; es anders geplant war... wei&amp;szlig; ja nur ich. Und alle, die hier mitlesen. :o) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gegen das etwas enge Sch&amp;ouml;&amp;szlig;chen und den bei der r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rtigen L&amp;auml;nge unvorteilhaft gro&amp;szlig;en Po (nein, der Po ist immer gleich gro&amp;szlig;...) hilft dann nur Abnehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich werde also derweil diese Jacke tragen, das Thema &amp;quot;schwarze Jacke&amp;quot; weiterhin auf meine &amp;quot;to do&amp;quot;-Liste setzen und mich beim n&amp;auml;chsten Mal einfach nicht von eleganten Designdetails eines Burdaschnitte verf&amp;uuml;hren lassen. Sondern gleich einen ordentlichen Schnitt nehmen. Vogue, oder so... &amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das nächste Nähprojekt ist allerdings erst mal die Challenge... bei meinem Nähtempo eilt das allmählich etwas.... *gg*&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-06-16T22:27:23+02:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2007/06/16/burda-modemagazin-8-2006-modell-128-jacke</wfw:comment>
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	    <title>burda Modemagazin 4/2005, Modell 116 B (Jacke)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/05/24/burda-modemagazin-4-2005-modell-116-b-jacke</link>
        <description>&lt;p&gt;Tja, kaum zu glauben, aber die Jacke war p&amp;uuml;nktlich zur Konfirmationsfeier fertig und ich hatte sie am Freitag Abend schon zu einer Einladung zum Essen an, was sie fleckenfrei &amp;uuml;berstand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/resources/arthur/rosefertig.jpg&quot; alt=&quot;Jacke&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; width=&quot;297&quot; height=&quot;500&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;F&amp;uuml;r den Schnitt hatte ich mich entschieden, weil mir die Ausschnittl&amp;ouml;sung gefiel, mit Kragen aber ohne Revers. Da die gepr&amp;auml;gte Seide nicht gut zu b&amp;uuml;geln ist (ohne die Pr&amp;auml;gung mit abzuflachen) erschien mir das asinnvoll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Der Schnitt ist in Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 38 - 46 im Heft, in zwei Varianten, ich habe Variante B gen&amp;auml;ht, die etwas l&amp;auml;ngere. Als Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e habe ich Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 46 gew&amp;auml;hlt und den Schnitt in Richtung H&amp;uuml;fte entsprechend verbreitert. Zus&amp;auml;tzlich habe ich oberhalb der Taille 1,5 cm L&amp;auml;nge herausgenommen. Laut Ma&amp;szlig;tabelle w&amp;auml;re nach der Oberweite Gr. 48 zu w&amp;auml;hlen gewesen, aber aus fr&amp;uuml;heren Begegenungen mit Burda wu&amp;szlig;te ich schon, da&amp;szlig; dann die Schultern viel zu breit sind und auch die Armausschnitte nicht passen.&amp;nbsp; Stattdessen habe ich nach dem ersten Probemodell eine FBA durchgef&amp;uuml;hrt. (Au&amp;szlig;erdem war der Schnitt ja nur bis Gr. 46 drin....)&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Pa&amp;szlig;form des Schnittes so wie er war, kann ich f&amp;uuml;r mich nur als sehr schlecht bezeichnen, da eigentlich&amp;nbsp; nichts passte.&amp;nbsp; Die Ver&amp;auml;nderungen sind ja ab &lt;a href=&quot;http://blog.burdamode.com/bumo/blog/arthur/N%C3%A4hen/dieser-schnitt-aber-auch&quot;&gt;da&lt;/a&gt; ausf&amp;uuml;hrlich dokumentiert.&amp;nbsp; Der Schnitt, wo wie er jetzt ist, sieht zwar wie das urspr&amp;uuml;ngliche Burdamodell aus, die Schnitteile haben aber (bis auf den Kragen) kam mehr &amp;Auml;hnlichkeit mit dem Original.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber die Anleitung kann ich auch nur wenig sagen, weil ich mich weder im Ablauf noch in der Wahl der Einlagen danach gerichtet habe. (Wobei man sich mit den Einlagen ja ohnehin immer nach dem Stoff richten sollte, egal was die Anleitung sagt.) Durchgelesen habe ich mir die Anleitung nat&amp;uuml;rlich, dabei ist mir zumindest kein grober Fehler aufgefallen. Man kann die Jacke sicher auch so n&amp;auml;hen, wie im Heft beschrieben. Ich komme nur mit meiner Arbeitsweise besser klar. (Die alle regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Leser ja auch verfolgt haben. ;) )&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Ergebnis der Jacke bin ich letztlich zufrieden. (Auf dem Bild trage ich einen unpassenden Pulli sowie eine dicke Hose mit Gummizug in der Taille, deswegen sitzt die Jacke etwas stramm.) Der Schnitt ist schlicht und klassisch, aber durch den Ausschnitt dennoch etwas anders, als ein normales Revers. Die Jacke sitzt bei mir sehr schmal, m&amp;ouml;glicherweise etwas enger als von burda gedacht, aber ich wollte sie so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob ich den Schnitt noch einmal n&amp;auml;he wei&amp;szlig; ich nicht (bei Jacken kam das bislang noch nicht vor, da&amp;szlig; ich einen Schnitt zwei mal verwendet habe), falls ja, w&amp;uuml;rde ich den R&amp;uuml;cken etwas weiter machen (da habe ich vielleicht in bi&amp;szlig;chen viel rausgenommen) und auch die &amp;Auml;rmel. Burda konstruiert ja immer f&amp;uuml;r &amp;quot;St&amp;ouml;ckchen&amp;quot;, nicht f&amp;uuml;r Arme (bei anderen Schnitten, egal ob Patrones, Vogue, Butterick, Simplicity oder ottobre sind die &amp;Auml;rmel weiter), die Oberarme passen gerade so, aber wahnsinnig viel Bewegungsfreieheit ist nicht drin.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-05-24T19:11:55+02:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2007/05/24/burda-modemagazin-4-2005-modell-116-b-jacke</wfw:comment>
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            </item>
            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/03/31/burda-modemagazin-10-2005-modell-140-latzhose-fuer-babys">
	    <title>burda Modemagazin 10/2005, Modell 140 (Latzhose für Babys)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2007/03/31/burda-modemagazin-10-2005-modell-140-latzhose-fuer-babys</link>
        <description>&lt;p&gt;Die Latzhose ist im Original aus Breitcord mit Flanell und in den Größen 68 - 92 im Heft. Ich habe als Babygeschenk für ein &quot;Schnellwachsbaby&quot; Größe 74 gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/frola1.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da es als &quot;mal eben schnell eingeschoben&quot; Projekt für einen kleinen Jungen geplant war, habe ich mich für einen bedruckten Feincord in grün und braun (mal wieder von &lt;a href=&quot;http://www.scherzkeks-stoffe.de&quot;/&gt;Scherzkeks-Stoffe&lt;/a&gt;) entschieden und den nur an einigen Stellen quer verarbeitet, um etwas mehr Abwechslung zu bekommen. Und um mir die Mühe zu sparen, die Taschen exakt im Musterverlauf aufzunähen...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das mit dem &quot;mal eben schnell&quot; funktionierte schon mal nicht, die Latzhose besteht aus schlappen 23 Teilen, wobei ich das Rückenteil entgegen der Anleitung im Stoffbruch zugeschnitten habe, da die Naht an der Stelle ausschließlich eine dekorative Funktion erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber der Schnitt ist mit zwei Punkten gekennzeichnet. In dem Fall vielleicht nicht unbedingt schwierig, aber doch durch die vielen Einzelteile aufwendig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stoffmengenangabe stimmte, ich habe weder viel übrig, noch reichte es nicht. Probleme hatte ich jedoch mal wieder mit dem zuschneiden der bemaßten Teile, weil ich da nie weiß, ob ich da jetzt noch eine Nahtzugabe zugeben muß oder nicht. Heißt &quot;fertige Breite&quot; jetzt inklusive der Nahztzugabe oder &quot;fertige Breite&quot; wenn es angenäht ist?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich noch keine Latzhose genäht habe, hatte ich auch Probleme mit der Anleitung, gleich am Anfang, wo es um die Schlitze zum Knöpfen geht mußte ich mehrfach lesen. Und an den hinteren Hosenteilen habe ich die Untertritte erst mal in falscher Höhe angenäht... man hätte beim Nachdenken vorher draufkommen können, aber ein Paßzeichen oder eine genauere Anleitung hätte geholfen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/frola2.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonst gab es keine Probleme, nur in der Verarbeitung der oberen Taschenkanten bin ich von der Anleitung abgewichen und habe die mit dem angeschnittenen Besatz verstürzt, weil ich das schöner und sauberer finde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Positionen der Knöpfe habe ich selber bestimmt, so wie mir der Abstand der Knöpfe gefiel. Warum die Knopflöcher alle längs sind erschließt sich mir allerdings nicht, intuitiv hätte ich die am Latz quer gemacht, aber da ich mit Babykleidung sonst keine Erfahrung habe, habe ich mich an die Anleitung gehalten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis gefällt mir letztlich sehr gut, gerade durch die vielen Teile wirkt sie auch aufwendig und interessant und gerade für kleine Jungs ist die Auswahl an netten Schnitten nicht so groß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob ich die Hose noch einmal nähen werde weiß ich trotzdem nicht, denn meine Babygeschenke sollten eher schnell zu nähen sein und das ist die Hose auf Grund der vielen Einzelteile nicht. Andererseits kann man durch die vielen Teile natürlich auch gut mit Stoffen spielen und könnte auch gut Reste verwerten und ein bunteres Ergebnis erzielen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/frola3.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da die Hose noch ein bißchen groß ist kann ich über die Paßform auch nichts sagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich frage mich allerdings, ob es nicht günstiger gewesen wäre, die Träger mit Gummi oder anderweitig verstellbar oder dehnbar zu arbeiten, damit die Hose besser paßt und sie nicht rutschen? Ich werde die Mama des Babies bei Gelegenheit dazu befragen... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als letztes Bild noch eine Nahaufnahme der Knöpfe... ich war sehr erfreut, endlich eine gute Einsatzmöglichkeit für die Froschknöpfe gefunden zu haben, die ich im Laden schon lange bewundert hatte... Die sind doch, süß, oder? ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br clear=all&gt;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2007-03-31T17:48:59+02:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2007/03/31/burda-modemagazin-10-2005-modell-140-latzhose-fuer-babys</wfw:comment>
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            </item>
            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/11/08/ottobre-design-woman-2-2006-modell-5-bluse">
	    <title>OTTOBRE design woman 2/2006, Modell 5 (Bluse)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/11/08/ottobre-design-woman-2-2006-modell-5-bluse</link>
        <description>&lt;p&gt;Da ich bislang noch keinen guten Basis-Schnitt für eine Bluse hatte und dieser zumindest von der schlichten Form her geeignet wirkte, habe ich ihn für meinen Batistbluse gewählt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den Bildern wirkt der Schnitt wie eine schmale, aber dennoch lockere Bluse. Ideal für unter Kostüm und Hosenanzug. Allerdings hatte ich &lt;a href=&quot;http://www.hobbyschneiderin.net&quot;/&gt;im Forum&lt;/a&gt; schon gelesen, die Schnitte würden eher klein ausfallen und so die größere Größe genommen. (Ich liege vom Brustumfang her zwischen 46 und 48 und habe 48 gewählt.) Zur Hüfte hin habe ich den Schnitt dann noch um zwei Größen vergrößert, da es ein Mehrgrößenschnitt ist, ist dies nicht allzuschwer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es handelt sich um eine schlichte Bluse mit Stegkragen mit zwei Längsabnähern hinten sowie Längs- und Brustabnäher vorne. Da mein Stoff nur noch für kurze Ärmel reichte, habe ich die langen Ärmel dahingehend geändert. Manschette und Ärmelschlitz mußte ich also nicht arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich ohnehin weiß, in welcher Reihenfolge ich eine Bluse nähe, habe ich die Anleitung ignoriert. Wobei die Reihenfolge der Anleitung auch sinnvoll ist. Die Methode, zuerst einmal die Bluse grob zu heften und anzuprobieren ist sicher sinnvoll. (Ich mache es natürlich trotzdem nicht... *g*) Hat man die vorgeschlagene Nahtzugabe von einem Zentimeter benutzt wird das allerdings nicht viel helfen, sollte es sich dann als zu eng herausstellen.... ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar ist der Blusenschnitt einfach und somit durchaus für Anfänger geeignet (auch wenn man Kragen und Manschetten exakt arbeiten muß), die Anleitung setzt aber gewisse Grundkenntnisse voraus. Was man etwa wann wohin bügeln sollte wird nicht vorgegeben. Andererseits gibt es einen etwa einseitigen allgemeinen &quot;Einleitungsteil&quot; zu Beginn des Anleitungsheftes, der viele anfängergerechte Tips gibt. Auch das Nähen eines Stegkragens ist mit Zeichnungen sehr schön dargestellt. (Für erfahrene Näher ist es hingegen etwas lästig, den Einleitungsteil komplett lesen zu müssen, um zu erfahren, wie es mit Zugaben und so bestellt ist.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis auf die Wahl der größeren Größe habe ich meine üblichen Änderungen vorgenommen: Die Schultern einen Zentimeter verschmälert, den Oberkörper 1,5 cm gekürzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Paßform der fertigen Bluse ist... okay. Über der Brust spannt sie, ist also trotz größerer Größe zu eng. Der Kragensteg schaut bei geschlossenem Kragen an den Schulternähten etwa 2mm hervor. (Den Blick auf die Rückseite hat Ma-San vorgenommen.) Die Schultern sind etwas überschnitten, Ma-San meint, ich sollte sie noch verschmälern, ich bin der Ansicht, sie dürfen durchaus leicht überschnitten sein. Der Brustpunkt sitzt etwas zu hoch. Und am vorderen Armausschnitt sieht es auch etwas seltsam aus. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das klingt aber dramatischer als es ist. Ich werde an dem Schnitt weiterarbeiten, in der Hoffnung einen gut passenden Basis-Blusenschnitt daraus herstellen zu können. Beim nächsten Versuch wird erst mal der Kragensteg etwas verschmälert und eine FBA durchgeführt, damit es über der Brust nicht mehr spannt. Und dann mal sehen, wie sich das auf den Armausschnitt auswirkt...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2006-11-08T01:27:22+01:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2006/11/08/ottobre-design-woman-2-2006-modell-5-bluse</wfw:comment>
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            </item>
            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/08/09/burda-10-2004-modell-143-herrenshirt">
	    <title>Burda 10/2004, Modell 143 (Herrenshirt)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/08/09/burda-10-2004-modell-143-herrenshirt</link>
        <description>&lt;p&gt;Ab und an bekommt mein Herzblatt auch mal &quot;obendrüber&quot; was von meinen Nähkünsten ab. Da seine Figur weniger vom &quot;Konfektionsstandard&quot; abweicht (und er in der Hinsicht außerdem weniger mäkelig ist als ich...) ist das im allgemeinen weniger schwierig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meist trägt er ja sowohl beruflich als auch privat Hemden. (Welchselbige ich nicht selber nähe... meine Mutter schenkt ihm zum Geburtstag und zu Weihnachten je ein Hemd von &lt;a href=&quot;http://www.muellermasshemden.de&quot;/&gt;Müller Maßhemden&lt;/a&gt;, so hat sie ein Geschenk und er ein neues Hemd ohne so lästige Dinge wie &quot;anprobieren&quot; oder &quot;aussuchen&quot;. Und da meine Mutter in der Nähe einer Filiale des Betriebes wohnt, findet sie sogar fast immer einen schönen Stoff in der &quot;Schnäppchenecke&quot; :-D. Und da die Hemden von guter Qualität und somit langlebig sind reichte das in den letzten Jahren für die &quot;Arbeitshemden&quot;.) Doch ab und an gibt es Anlässe, wo ein Shirt oder ein dünner Pulli zur Anzughose oder auch unter dem Jacket angesagt wäre. Ein klarer Fall für die Nähmaschine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oktober 2004 fand ich in der Burda endlich einen passenden Schnitt: Körpernah und schmal genug, um unter den Anzug zu passen, aber nicht so eng, um nach Chippendale-Boys auszusehen... :-D. Es handelt sich um einen Raglan-Schnitt mit einem Abnäher auf den Ärmeln zur besseren Formung der Schultern. Der Schnitt ist mit zwei Punkten gekennzeichnet, die Schwierigkeitsstufe ist vermutlich auf den Reißverschluss in der einen vorderen Naht sowie den mit Druckknopf geschlossenen Kragen zurückzuführen. Beide Elemente machen aber eben den wenig auftragenden Schnitt möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/bumo1004.jpg&quot;/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Stoff wollte ich etwas, was nicht langweilig einfarbig ist, aber natürlich auch nicht quietschebunt. Ein bißchen Struktur wäre schön. Und nicht schwarz oder grau, aber schon eher gedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja... das dauerte dann einige Monate und viele Stoffgeschäfte. Fündig wurde ich letztlich mal wieder in Aachen bei Scherzkeks-Stoffe: Ein leichter Sweat, die glatte Seite in einem warmen Steingrau, die linke Seite (Struktur!) gemischt mit &quot;mandarin&quot;, zusammen ergab das einen warmen Sandton. (Den das Bild nicht wirklich gut wiedergibt... ) Passend zum braunen Anzug und nicht ganz langweilig. (Ich habe also die linke Stoffseite nach außen verarbeitet, was problemlos ging, weil der Stoff auch nicht angerauht war.) Ich überlege nur immer noch, ob ich den Stoff Januar 2005 gekauft habe oder Januar 2006... Fertig bin ich jedenfalls jetzt erst... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Schnitt vom Schnittbogen auf Folie durchzupausen war nicht schwierig. Laut Maßtabelle habe ich Größe 52 verwendet, das war bisher bei Burda auch sonst die richtige Größe. Was ich allerdings vergessen hatte (wie ich später beim Nähen merkte), waren die Reißverschlussbelege an Vorderteil und Ärmel. Die sind nur für die kleinste Größe eingezeichnet und wenn man eine andere Größe rauskopiert, übersieht man die schon mal, weil sich die Linien nirgendwo mehr kreuzen. Mir hätte es geholfen, wenn sie in der Schnittübersicht als einzelne Teile gezeichnet gewesen wären, dann hätte ich sie wohl nicht so leicht übersehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genäht habe ich weitgehend nach der Burda-Anleitung und da mich Silvia an ihr Maschinchen ließ, habe ich mit der Overlock genäht. (Außer den nahtverdeckten Reißverschluss... den habe ich natürlich normal eingenäht, mit dem entsprechenden Nähfuß.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ich nicht verstanden habe war, wie der Reißverschlussbeleg gearbeitet werden soll. Also habe ich den Beleg unten zusammengenäht und danach eingeschlagen von Hand auf das Reißverschlussband. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Kragen bin ich in so weit abgewichen, daß ich keine Vlieseline aufgebügelt habe, sondern ein festes Stück Stoff an den Stellen, wo der Druckknopf eingeschlagen wird, eingeheftet habe. Bügeleisen war gerade keines zur Hand...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann hatte der Kragen noch ein Paßzeichen, von dem ich nicht wußte, wo es hin soll, aber ein gerades Stoffstück an einen Ausschnitt nähen schaffe ich auch so noch. Die Krageninnenkante habe ich von Hand eingeschlagen angenäht, hier geht aus der Anleitung nicht hervor, wie es gedacht ist. Da ich aber keine sichtbare Naht außen haben wollte, blieb mir da ohnehin keine Wahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterhin habe ich die Säume nicht mit Zwillingsnadel genäht, sondern die Kanten mit der Ovi versäubert und die Säume danach mit den Dreifach-Geradstich meiner Maschine festgenäht. Das ist mein Standardverfahren für Shirts und gefällt mir in der Regel besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als alles fertig war, kam die spannende Stunde der Wahrheit... die Anprobe. Wie schon gesagt, bei meinem Mann paßte Burda bislang leidlich gut und gerade ein Shirt ist ja nicht so &quot;paßformsensibel&quot;. Was mich allerdings schon mißbrauisch machte war, daß das Shirt (trotzdem die Seitennähte gleich lang waren) vorne etwas kürzer ist als hinten. Man kann das hinziehen, aber ganz optimal ist es nicht. Und der Effekt trat erst auf, nachdem der Kragen dran war...?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So war ich nicht mehr ganz überrascht, daß bei der Anprobe die Schulter-Kragenpartie nicht wirklich schön sitzt. Man kann es tragen, nicht &quot;schlimmer&quot; als gekauft... aber irgendwie suboptimal. Und die Ärmel... sind schlappe 6cm zu lang. Daß ich Ärmel manchmal etwas kürzen muß, bin ich gewohnt... aber 6cm sind ein neuer Rekord. (Praktischerweise muß ich so aber wenigstens den Saum nicht auftrennen, sondern kann ihn einfach abschneiden. Dann sind es genau 6cm weniger... ). Unangenehm auch, daß die Reißverschlußbelege im Inneren recht lose rumschlabbern. Da mein Schatzi nicht so der Typ für stundenlanges zurechtrücken ist, muß ich da wohl auch noch mit ein paar (Hand)Fixierstichen ran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fazit: Ich bin von dem Schnitt etwas enttäuscht. Ich hatte mir einen Basisschnitt erhofft, nach dem ich noch mehr Shirts nähen könnte. Das ist er so auf keinen Fall. Mal sehen, ob ich versuche, ihn anzupassen oder ob ich lieber nach einem anderen Schnitt Ausschau halten.&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2006-08-09T23:19:11+02:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2006/08/09/burda-10-2004-modell-143-herrenshirt</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/06/17/jalie-2327">
	    <title>Jalie 2327</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/06/17/jalie-2327</link>
        <description>&lt;p&gt;Irgendwann vor eineinhalb Jahren war es so weit, mein Goldstück brauchte mal wieder neues &quot;drunter&quot;. Und der Gang ins Kaufhaus schockte mich. Was wollen die für &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Herrenunterbux?!?? Und noch so häßliche dazu! (Die billigeren vom Wühltisch waren noch gruseliger...) &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der nächste Bestellung meiner Dessoustoffe habe ich dann bei &lt;a href=&quot;http://www.kreative-dessous.de&quot;/&gt;Kreative Dessous&lt;/a&gt; den Schnitt von Jalie für mein Goldstück mitbestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schnitt enthält drei Variante: Slip, Retro-Short und Tanga und das ganze in 23 Größen, passend von zweijährigen Knaben (&quot;Jalie-Größe&quot; F Hüftumfang 56 cm, ob mit oder ohne Windel steht da nicht... ) bis &quot;Jalie-Größe&quot; BB, was laut Tabelle einer europäischen Größe von 62 oder einem Hüftumfang von 135 cm entspricht. (Der Tanga beginnt erst bei &quot;Jalie-Größe&quot; N)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schnitt kommt in einer verschweißten Plastiktasche, besteht aus einem Deckblatt mit Photos und den wichtigsten Daten (Maßtabelle und Stoffmengenangaben) auf der Rückseite sowie dem Schnittbogen auf festem, weißem Papier und halt leider ein absolutes &quot;Nicht-Standard Maß&quot; Zumindest aus europäischer Sicht. Er ist höher und breiter als ein Din A 4 Blatt und passt so wenigstens garantiert nicht vernünftig in einen Ordner oder eine Aufbewahrungsbox. (Weswegen ich auch bis heute keinen Ort für ihn habe, sondern ihn immer nur von links nach rechts schiebe.... )&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufgefaltet ist der Bogen groß, in der Länge drei Mal gefaltet, in der Breite vier mal. Im Großen und Ganzen kann man die schwarzen Linien der einzelnen Größen gut unterscheiden, auch wenn man recht genau aufpassen muß, wenn sie sich kreuzen. Nur an einigen Stellen gehen alle Linien in einen einzigen schwarzen Balken über, da muß man dann mit Gefühl rangehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gut ist, daß nicht nur die Angabe &quot;40% Stretch&quot; auf dem Blatt steht, sondern auch eine Dehnleiste aufgedruckt ist, an der man direkt testen kann, ob die Dehnbarkeit des Stoffes ausreicht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr als lästig ist, daß die Nähanleitung mit auf den Schnittbogen gedruckt ist und zwar so, daß man den ganzen, riesigen Bogen aufgklappt hinlegen muß, um die Anleitung zu lesen sowie die an anderer Stelle befindlichen Bilder sehen zu können. Auch die Länge der Gummis wird nicht in Prozent der Stofflänge oder als Zentimeter/Inchangabe gemacht, sondern es gibt ein &quot;Schnittteil&quot; auf dem Bogen. Wenn man also den Schnitt einmal kopiert hat, muß man trotzdem jedesmal wieder den ganzen Bogen auffalten, wenn man ihn nähen will. (Die Anleitung brauchte ich nach der zweiten nicht mehr, aber die Gummimaße vergesse ich doch jedesmal, mir mal rauszuschreiben. :o) ) Das könnte man geschickter machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Problematisch ist hierbei auch, daß der Schnitt auf ein festes, steifes Papier gedruckt ist. Das wirkt zwar auf den ersten Blick stabiler, wenn man es aber öfter auf und wieder zu faltet, merkt man, daß es an den Falzen mürbe wird und an den Kreuzungen der Faltungen kleine Löcher bekommt. Wenn man den Slip nicht so oft näht, daß man die Anleitung auswendig weiß, kopiert man sie sich wohl lieber, damit man den Schnitt nicht so oft falten muß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genäht habe ich den Slip, mein Herzblatt ist nicht sehr experimentierfreudig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anleitung ist Englisch und Französisch. Da ich mit beidem klar komme, hatte ich mit der knappen aber klaren Anleitung keine Probleme. Wer sich ausschließlich auf die Bilder verlässt hat vielleicht ein Problem, da aus den Bildern direkt bei den einzelnen Anleitungen die empfohlenen &quot;Grundnähtechniken&quot; nicht wirklich erkennbar sind.(Wobei ich die Nähte einfach mit dem Overlockstich meiner Näma arbeite, was auch ohne Probleme funktioniert.) Genauso wenig wie die NZG von 6mm die enthalten ist. (Wenn man sich allerdings den Schnitt genau anguckt, dann sind es eher etwas mehr, Umrechnungsungenauigkeit, würde ich sagen. Ich nähe so, daß die Nahtlinien sinnvoll aufeinanderstoßen.) Beim ersten Slip habe ich mich (bis auf den Overlockstich) genau an die Anleitung gehalten und bin zum gewünschten Ergebnis gekommen, inzwischen arbeite ich an manchen Stellen anders, was auch kein Problem ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Bild zeigt einen sehr knappen Herrenslip, an dem kleinen Jungen scheint er etwas loser zu sitzen. So ganz genau ist dies allerdings nicht zu erkennen, da die Modelle aus schwarzem Stoff gearbeitet sind. Da ich mit Jalie noch gar keine Erfahrung hatte, habe ich erst mal ein altes T-Shirt geopfert (80er Jahre, als Männer noch Pastellfarben trugen... :o) ). Laut Maßtabelle hätte ich W nehmen müssen, ein Vergleich der Schnitteile mit einer vorhandenen Unterhose veranlasste mich, eine Nummer kleiner zuzuschneiden. Dennoch ist die Passform nicht so knackig wie das Photo es suggeriert. Insbesondere war sie zwischen den Beinen zu breit und hing. (Den Effekt kannte ich aber von meinen Höschen schon: Wenn in die größeren Größen einfach gleichmäßig vergrößert wird, dann werden auch Stellen breiter, die das am Körper aber gar nicht werden.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da Jersey aber einiges &quot;verzeiht&quot;, war es nicht schwierig, den Schnitt an Hand des Probemodells anzupassen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seither habe ich einen Standardschnitt zur Hand, der passt und den ich immer wieder nähe. Ein Stündchen oder so und ich bin fertig. Mit Interlock aus der Restekiste tatsächlich mal ein auch finanziell lohnendes Unterfangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Auch als Badehose habe ich ihn schon genäht, nur habe ich da die Vorderteile im Stoffbruch zugeschnitten und einen Abnäher gemacht, sowie mit Badefutter gefüttert. Hier war das Ergebnis okay, aber sollte ich noch mal eine nähen, würde ich da noch etwas feilen. &lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2006-06-17T19:45:09+02:00</dc:date>
	                                <wfw:comment>http://blog.burdafashion.com/bumo/commentapi/arthur/Schnittkritik/2006/06/17/jalie-2327</wfw:comment>
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            <item rdf:about="http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/04/26/vogue-the-vogue-woman-7662">
	    <title>Vogue: The Vogue Woman 7662</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/04/26/vogue-the-vogue-woman-7662</link>
        <description>&lt;p&gt;So, nach dem ausf&amp;uuml;hrlichen Drama um die Herstellung nun auch die Bewertung... (Bild der Schnitt&amp;uuml;te und der Anfang der Geschichte &lt;a href=&quot;http://weblog.burdamode.com/weblog/page/arthur?entry=patentantes_kommunionanzug&quot;&gt;&lt;/a&gt;in diesem Artikel)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Schnitt beinhaltet Jacke, Hose und Rock, also die Variante Kost&amp;uuml;m und Hosenanzug. Mir hat von vorneherein die Hosenanzugvariante besser gefallen, weil das die streckende Linienf&amp;uuml;hrung der Jacke besonders gut zur Geltung bringt. Deswegen &amp;quot;musste&amp;quot; ich ihn vor zwei Jahren in den USA einfach kaufen. Gerade im Plus-Bereich bekommt man so was ja eher selten. Gen&amp;auml;ht habe ich daher auch Jacke und Hose.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es ist ein Mehrgr&amp;ouml;&amp;szlig;enschnitt in den Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en 20, 22, 24 (entspricht ungef&amp;auml;hr den deutschen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en 46 - 50)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Material war rehbrauner Baumwollcanvas (offizielle Farbbezeichnung &amp;quot;wood&amp;quot;) von &lt;a href=&quot;http://www.scherzkeks-stoffe.de&quot;&gt;&lt;/a&gt;Scherzkeks-Stoffe in Aachen mit rotem Veneziafutter von Rieckmann-Kurzwaren. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bei der Hose habe ich erst einmal eine Probehose in 24 gen&amp;auml;ht, was meinen Ma&amp;szlig;en entsprochen h&amp;auml;tte. Diese war so bombastisch zu gro&amp;szlig;, da&amp;szlig; ich sie dann gleich eine Nummer kleiner, also in 22 zugeschnitten und gen&amp;auml;ht habe.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/pkfertig.jpg&quot; alt=&quot;&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;br /&gt; Die Hose ist an sich einfach zu n&amp;auml;hen, einzige Schwierigkeit sind die Abn&amp;auml;her die zur Seitennaht hinlaufen und als Hingucker ein sch&amp;ouml;nes Detail sind, aber deswegen zum anderen sehr sauber gearbeitet werden m&amp;uuml;ssen und &amp;uuml;berdies eine nachtr&amp;auml;gliche Anpassung an die Figur sehr erschweren. (Daher die Probehose, mache ich sonst eher nicht.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ver&amp;auml;ndert gegen&amp;uuml;ber dem vorgesehenen Schnitt habe ich, da&amp;szlig; ich bis auf die mittlere Hosennaht alle N&amp;auml;hte von beiden Seiten mit rotem Stickgarn abgesteppt habe und in die rechte Seitennaht eine Tasche mit Naht-RV eingebaut habe. Weiterhin habe ich nur bis zum Knie gef&amp;uuml;ttert und in der Taille statt eines festen Bandes mit einem Gummi verst&amp;uuml;rzt. Ach ja, den Rei&amp;szlig;verschluss in der hinteren Mitte habe ich verl&amp;auml;ngert, wegen einer gro&amp;szlig;en Taillen-H&amp;uuml;ftdifferenz wird das Anziehen dann einfacher.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die englische und klar bebilderte Anleitung war klar und ich habe mich bis auf die oben genannten &amp;Auml;nderungen daran gehalten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das Absteppen machte es aufwendiger, die Tasche mit Rei&amp;szlig;verschluss in einer abgesteppten Naht machte es schwieriger. Aber mit etwas Nachdenken und einigen Blicken in meine N&amp;auml;hb&amp;uuml;cher kam ich zu einem guten Ergebnis. Gummi statt festes Band in die Taille mache ich immer, weil das meine normalen Gewichtsschwankungen gut ausgleicht. Angezogen sitzt die Hose dann glatt, also nicht gekraust wie mit Gummizug sonst.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wobei sich das mit dem Gummizug bei dieser Hose als ausgesprochen n&amp;uuml;tzlich erwiesen hat, denn als sie fertig war, war sie immer noch zu gro&amp;szlig;. (Ich habe &amp;uuml;ber die Fastenzeit ohne Di&amp;auml;t 4 Kilo abgenommen.) Der Abbildung nach h&amp;auml;tte ich eine schmalere Hose erwartet. Daf&amp;uuml;r ist sie k&amp;uuml;rzer, als nach dem Bild zu erwarten gewesen w&amp;auml;re. Noch okay, aber zwei Zentimeter mehr w&amp;auml;ren auch nicht schlecht. Dem Bild nach h&amp;auml;tte ich so f&amp;uuml;nf Zentimeter mehr erwartet.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Jacke habe ich in 20 gen&amp;auml;ht, die H&amp;uuml;ften auf 24 erweitert. Meine anderen &amp;uuml;blichen &amp;Auml;nderungen: im Oberteil um ca 1,5cm k&amp;uuml;rzen und die Schultern einen Zentimeter verschm&amp;auml;lern. Von den Ma&amp;szlig;en her w&amp;auml;re ich bei der Oberweite zwischen 18 und 20 gewesen und das Bild zeigte eine schmal sitzende Jacke. Also entschied ich mich f&amp;uuml;r die 20.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ge&amp;auml;ndert habe ich die Ziersteppung und Taschen mit NahtRV in den beiden vorderen Teilungsn&amp;auml;hten. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier habe ich mich gar nicht an die Anleitung gehalten, sondern die Jacke nach meinem &amp;quot;&amp;uuml;blichen&amp;quot; Bauplan zusammengebaut, eine &amp;Auml;rmelst&amp;uuml;tze eingen&amp;auml;ht und das Futter von Hand einstaffiert. Man kann es sicher auch nach der Anleitung machen, nur das Ann&amp;auml;hen des Kragens finde ich nicht ganz eindeutig beschrieben. Da h&amp;auml;tte ich mir etwas Entscheidungshilfe erhofft, weil ich nicht recht wu&amp;szlig;te, wie ich es machen sollte und wollte. (Ich habe zuerst die vorderen Bes&amp;auml;tze angen&amp;auml;ht und dann den Au&amp;szlig;enkragen des bereits verst&amp;uuml;rzten Kragens an die Jacke. Danach habe ich die Bes&amp;auml;tze eingeschlagen und am inneren Kragen die NZG nach innen gelegt. Durch die Ziersteppung wurde das dann alles befestigt.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die &amp;Auml;rmel habe ich im ersten Versuch verkehrt herum angen&amp;auml;ht und war mir sicher, die Passzeichen beachtet zu haben. Eine erneute Kontrolle auf den Schnittbogen zeigte, da&amp;szlig; der Fehler offensichtlich bei mir lag.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im Ergebnis ist die Jacke wie auch die Hose etwas weit. Zwar bin ich durch die Gewichtsabnahme jetzt wieder deutlich n&amp;auml;her an der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 18, aber ich behaupte mal, so schmal wie auf der Zeichnung f&amp;auml;llt der Hosenanzug aber einfach nicht aus.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Trotzdem gef&amp;auml;llt mir das Ergebnis sehr gut, besonders meine Idee, die Nahtf&amp;uuml;hrung durch die Ziersteppung zu betonen. Was mir am Schnitt nicht so gef&amp;auml;llt ist, da&amp;szlig; keinerlei Taschen vorgesehen sind, weder in Jacke noch in Hose. Das mag elegant und einfach sein, aber absolut untauglich f&amp;uuml;r &lt;em&gt;meinen&lt;/em&gt; Alltag.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Empfehlen w&amp;uuml;rde ich den Schnitt auf alle F&amp;auml;lle, ich denke nicht nur in der gro&amp;szlig;en, sondern auch in den kleinen Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en. Noch mal n&amp;auml;hen werde ich ihn aber eher nicht. Die Abn&amp;auml;herl&amp;ouml;sung der Hose ist witzig, aber nicht mehr, wenn ich damit in Serie gehe. (Dann doch eher noch den Rock dazu, ein Stoffrest w&amp;auml;re noch da. Andererseits w&amp;uuml;rde der auch noch f&amp;uuml;r was gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres reichen....) Die Jacke kann ich mir aber wegen der Schnittf&amp;uuml;hrung als Basis f&amp;uuml;r eine andere Jacke durchaus vorstellen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;(Und: Ja, ich wei&amp;szlig;, das Photo ist schrecklich. Aber wenn ich drauf warte, da&amp;szlig; ich mal Zeit habe, eine gutes zu machen oder gar, bis jemand anderer eines machen kann... dann passiert das nie. Also besser so. Das Bild von der Schnitt&amp;uuml;te ist ja auch abrufbar.)&lt;/p&gt;
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	    <dc:date>2006-04-26T10:11:33+02:00</dc:date>
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	    <title>Simplicity: Khaliah Ali Collection 5107 (Tunika, Hose, Rock)</title>
	    <link>http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/03/28/simplicity-khaliah-ali-collection-5107-tunika-hose-rock</link>
        <description>&lt;p&gt;Mit diesem Schnitt hatte ich ja schon l&amp;auml;nger gelieb&amp;auml;ugelt. Nur fehlte die Gelegenheit. Doch anl&amp;auml;&amp;szlig;lich eines &amp;quot;Gesellschaftsabends&amp;quot; bei einem Kongress brauchte ich was schickes, aber eben nicht zu elegantes. Schwarze Hose und Tunika sind da immer gut. Also habe ich bei Tissus Reine in Paris zugeschlagen und den Schnitt mitgenommen. &lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/5107.jpg&quot; alt=&quot;Schnitt&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe die Tunikavariante mit den langen, geschlitzten &amp;Auml;rmeln sowie die Hose gen&amp;auml;ht. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bei der Hose h&amp;auml;tte ich laut Ma&amp;szlig;tabelle Gr 24W, nach einem Vergleich mit anderen Schnitten habe ich mich aber f&amp;uuml;r 22W entschieden. Ich wollte sie aber bewu&amp;szlig;t im H&amp;uuml;ftbereich nicht so weit und habe au&amp;szlig;erdem &lt;a href=&quot;http://blog.burdafashion.com/bumo/blog/arthur/2006/03/20/abnaeher-statt-gummizug&quot;&gt;wie hier ausf&amp;uuml;hrlich beschrieben&lt;/a&gt; den Gummizug &amp;quot;rauskonstruiert&amp;quot; und Abn&amp;auml;her und einen Rei&amp;szlig;verschluss in der hinteren Mitte eingearbeitet. Zus&amp;auml;tzlich habe ich vorne noch eine kleine Paspeltasche quer eingearbeitet (tr&amp;auml;gt nicht auf), da ich Hosen ganz ohne Taschen einfach megaunpraktisch finde. Verl&amp;auml;ngert habe ich die Hosenbeine nach dem Vergleich mit dem anderen Schnitt um 4cm, jetzt ist sie so lang, wie sie auch auf dem Foto aussieht. Das war eine f&amp;uuml;r mich ungew&amp;ouml;hnliche und unerwartete &amp;Auml;nderung. Eine meiner &amp;quot;normalen&amp;quot; &amp;Auml;nderungen ist hingegen, da&amp;szlig; ich ein Futter bis zum Knie einarbeite, das ich einfach genauso wie die Hose selber zugeschnitten habe.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Gut gefallen hat mir, da&amp;szlig; der Schnitt der hinteren Hosenteile zur Mitte hin h&amp;ouml;her geht. Ich habe lange gez&amp;ouml;gert, ob das ohne Gummizug auch so sein mu&amp;szlig;, habe es aber gemacht und bin begeistert: Endlich ist das Gef&amp;uuml;hl, es zieht im Kreuz, weg. Ich denke mal, bei gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Hinterteilen ist das generell eine gute Idee.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als Material hatte ich einen schwarzen Leinenstoff mit kleinem Cloque-Effekt von Sacre Coupons (Paris), der sich gut und ohne Probleme verarbeiten lie&amp;szlig;. Bei der Verabeitung habe ich mich weitgehend an die Anleitung gehalten, die gut bebildert ist und auf Englisch und Franz&amp;ouml;sisch vorliegt. Bei der Bundverarbeitung mu&amp;szlig;te ich nat&amp;uuml;rlich abweichen. Da habe ich Futterhose und Hose an der Kante zusammengen&amp;auml;ht, danach ein festes, 1,5cm breites Gummiband mit etwa 20 Prozent Dehnung aufgen&amp;auml;ht, nach innen eingeschlagen und in Nahtschatten der Abn&amp;auml;her und N&amp;auml;hte festgesteppt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Hose passt gut, ist bequem und ich werde den Schnitt sicher noch das eine oder andere Mal f&amp;uuml;r weite Sommerhosen verwenden. Mit Gummizug ist sie sicher Anf&amp;auml;ngergeeignet, doch auch mit der Abn&amp;auml;herabwandlung nicht schwierig zu n&amp;auml;hen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das war bei der Tunika nun deutlich anders.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier habe ich Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e 18W genommen und bin zur H&amp;uuml;fte auf 20W gegangen, was reichte, da die Tunika sehr weit ist und Seitenschlitze hat. Sonst habe ich keine &amp;Auml;nderungen vorgenommen, weil ich dachte, die Schulter sei schmal genug. Dabei hatte ich &amp;uuml;bersehen, da&amp;szlig; dies dem breiten Ausschnitt zuzuschreiben ist... ich h&amp;auml;tte also besser meinen &amp;uuml;blichen Zentimeter verschm&amp;auml;lert. Vom Prinzip her ist die Tunika einfach, allerdings wird sie schr&amp;auml;g zugeschnitten und aus zwei Lagen gearbeitet.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;F&amp;uuml;r die untere Lage hatte ich einen feinen, festen Baumwollstoff in einem leichten Cremeton (auch von Sacre Coupons), f&amp;uuml;r die obere Lage und die &amp;Auml;rmel einen traumhaften gemusterten Seidenchiffon (von&lt;a href=&quot;http://www.scherzkeks-stoffe.de&quot;&gt;&lt;/a&gt;Scherzkeks-Stoffe). Zus&amp;auml;ztlich konnte ich den zum Zuschneiden nicht so ausbreiten, wie ich gewollt h&amp;auml;tte. Das zusammen machte die Verarbeitung schwierig. &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;/bumo/resources/arthur/simplicity5107.jpg&quot; alt=&quot;Ergebnis&quot; hspace=&quot;10&quot; vspace=&quot;10&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Die Anleitung an sich war gut und detailliert. Besonders hat mir gefallen, da&amp;szlig; unterschiedliche Varianten zum N&amp;auml;hen und S&amp;auml;umen von transparenten Stoffen angeboten werden, sowohl f&amp;uuml;r N&amp;auml;hen mit der Overlock als auch zum Arbeiten mit der normalen N&amp;auml;hmaschine. Wobei diese Arbeitsanweisungen im Verlauf der Anleitung wohl verloren gehen, denn sp&amp;auml;ter ist die Rede davon, den Beleg an den auseinandergeb&amp;uuml;gelten NZG der Schulter festzun&amp;auml;hen. Die nur nicht vorhanden sind, wenn man die Schultern&amp;auml;hte mit schmalen S&amp;auml;umen wie empfohlen arbeitet. :-D &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich habe mich also bei der Tunika an die Anleitung gehalten. Problematisch war es, die beiden Stofflagen dann an Halsausschnitt und &amp;Auml;rmausschnitten zur Deckung zu bringen. Der Baumwollstoff blieb trotz Schr&amp;auml;gschnitts recht stabil, der Chiffon hatte sich doch etwas verzogen. Ich bekam es hin, mu&amp;szlig;te aber die St&amp;uuml;tzn&amp;auml;hte an Ausschnitt &amp;quot;opfern&amp;quot;. Ob er deswegen etwas weit ist, oder nur, weil gro&amp;szlig;e Ausschnitte eigentlich immer zu weit geraten kann ich nicht sagen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was auch nicht so funktionierte wie in der Anleitung waren die &amp;Auml;rmel. Die sollten glatt eingesetzt werden, mu&amp;szlig;ten aber eingehalten werden. Und zwar besonders im vorderen Bereich. Man sieht nichts nachteiliges am fertigen St&amp;uuml;ck, aber die passen einfach nicht ganz. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da&amp;szlig; der Beleg eines gro&amp;szlig;en Ausschnittes (den ich wegen der beiden transparenten Stoffe mit hautfarbener G785 beb&amp;uuml;gelt hatte, wodurch er tats&amp;auml;chlich unsichtbar bleibt) mit nur zwei &amp;quot;Befestigungspunkten&amp;quot; an den Schultern&amp;auml;hten nicht h&amp;auml;lt kam nicht so &amp;uuml;berraschend, war aber mit einigen Handstichen zu l&amp;ouml;sen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ob ich so noch mal n&amp;auml;hen werde wei&amp;szlig; ich nicht. Sie f&amp;auml;llt durch den Schr&amp;auml;gschnitt nat&amp;uuml;rlich sensationell gut. Und durch die asymmetrischen Lagen ist es auch egal, ob der Saum ganz gleich ist, sieht man eh nicht. Andererseits war es, zumindest aus Seidenchiffon eine sehr fuzzelige Arbeit und ich mu&amp;szlig;te an der einen oder anderen Stelle pfuschen. (Sieht man zum Gl&amp;uuml;ck nicht.) &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sollte ich sie noch mal n&amp;auml;hen, dann werde ich jedenfalls die Schulter verschm&amp;auml;lern und den Auschnitt einhalten. So lange ich ganz grade stehe passt er, aber wenn ich mich bewege klafft er doch etwas. Zum Gl&amp;uuml;ck sieht das aus der eigenen Perspektive immer viel dramatischer aus, als vom Gegen&amp;uuml;ber. :o) Was ich ggf. auch &amp;auml;ndern werde ist die Saumzugabe: 6mm umb&amp;uuml;geln ist m&amp;uuml;hsam, 1cm wesentlich einfacher. Und auf 3mm zur&amp;uuml;ckschneiden mu&amp;szlig; man es eh. 4mm ergeben auch keine nennenswerte Stoffersparnis. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;nbsp;Hm, doch, ich denke, ich werde es noch mal versuchen, aus etwas weniger fisseligem Stoff und vielleicht auch gerade geschnitten, statt schr&amp;auml;g. (Und sorry f&amp;uuml;r die schlechte Qualit&amp;auml;t des Bildes, aber im Spiegel bei ung&amp;uuml;nstigen Lichtverh&amp;auml;ltnissen scharfstellen &amp;uuml;berfordert die Digicam dann doch.)&lt;/p&gt;
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