Born to be wild
burdamode.com Weblog's     Bitte wählen Sie einen Weblog aus der Liste aus  
   
 |  Login



neuimfundus:



wunschliste:



Fav Entries:





burdastyle


Näh-Blogs




« Juli »
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
       

bluemchen
   

Freitag, 17. April 2009

Weiter geht´s... woanders

So, ihr Lieben

 

Das Doppelt und Dreifach Bloggen wird mir echt zu anstrengend

 

Ich blogg nur noch HIER --------------------------->>>> baerbelborn.de 

 

Startseite des Blogs

 

Ich versuche mal, hier auch wirlich nichts mehr zu schreiben.... meist halte ich mich ja nicht dran ;-)

Bitte aktualisiert eure Feeds: 

http://baerbelborn.de/?feed=rss2 

 

Bye Bye Burda? Sieht so aus.

Aber alles aus den letzten 3 Jahren meines Schaffens, das bleibt hier!

 

Es ist ulkig: Oft suche ich nach einem Stichwort, mag es nähen sein, mag es eins meiner anderen Hobbies sein. Und wo lande ich im world wide web? In DIESEM Blog!

 

Danke Burda! Für die Idee, für die Hilfe, für den webspace! 

Geschrieben von snowwhite um 10:33 Uhr in Privates

Freitag, 3. April 2009

unentschlossen

Ich hatte folgendes Problem:

Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erzäheln müssen, was ich so alles schon gemacht oder nicht gemacht habe, wenn ich neue Hobbies, neue Jobs und neue Freunde gefunden habe. Darum habe ich mir 2006 eine kleine Homepage gemietet, gebastelt und das Nötigste hineingeschrieben. Muss ich nicht alles dreimal erzählen (obwohl das auch Spaß machen kann)

Das war schnell veraltet, aber da das Ändern der html-Seite mit den Verknüpfungen immer so umständlich war und ich auch öfter mal was zerschossen hatte, habe ich die Seite ewig nicht mehr aktualisiert.

Nun hatte ich aber die Möglichkeit, in das Sockenhäkelbuch meine webadresse einzustellen. Toll. Meine total veraltete virtuelle Visitenkarte sehen Menschen, die mich gar nicht persönlich kennen. Herrje!

Also musste ich die Seite endlich mal erneuern. Und weil ich mich in den letzten Jahren- nicht zuletzt wegen dem Burdablog-  mit Blogsoftware besser auskenne als mit dem Erstellen von websites, habe ich eine kleine Bastelei mit wordpress versucht.

Ich habe natürlich den ganzen Tag gebraucht, um das Ding erstmal ans Laufen zu bekommen, war ja klar. Datenbanken, Domainumleitung, Seitenstruktur... das schüttelt man vielleicht aus dem Ärmel wenn man den ganzen Tag nichts anderes macht, aber ich brauche ewig für sowas.

Beim basteln dachte ich, wenn ich schon mit blogsoftware eine HP hinfummeln will, warum dann nicht das blog an die gleiche Stelle packen. Also seht ihr nun links sowas wie eine Art Homepage, mit allem Wissenswerten und statisch, und rechts dann die aktuellen und veränderlichen Inhalte.

baerbelborn.de

Ich hoffe die Seite läuft bei allen. Falls nicht: Schreien. Und falls sie mal kurzfristig komisch aussieht... dann bastle ich grade wieder dran. Denn ich bin mit all meinen HPs, Blogs und Foren nie wirklich zufrieden. Häkeln ist einfacher.

Ob ich nun hier und im hobbyschneiderinnen-Blog weiterscheiben soll.. ich bin sehr unentschlossen. Ich mag Burda, ich mag die hobbyschneiderin. Und der Himmel weiß, wie viel traffic mein Webspace verträgt. Schau´n wer mal. Auf jeden Fall hat das Basteln Spaß gemacht. Und ich blogge erstmal an 3 Orten. Oder so. 

Geschrieben von snowwhite um 09:17 Uhr in Privates

Mittwoch, 1. April 2009

April, April!

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Ich war mir nicht sicher ob es rechtzeitig fertig wird (hätte schneller häkeln sollen), aber es ist raus. Mein erstes Buch! Seit...äh...12 Minuten.

Der Erscheinungstermin 1. April für ein Häkelsockenbuch ist so lustig, hehe, man könnte meinen es handelt sich um einen April-Scherz. Das passt zu mir, gell? 

Ich habe bereits Vorab-Exemplare bekommen, und bin sehr begeistert, es ist wirklich schön geworden.

 

 

Wenn ihr die Fotos drinnen sehen könntet! Manche sind eher klassisch, aber ein paar sind dabei, die sind so schön geworden. Hach, ich bin so gespannt wie es euch gefällt!

Aber schon denke ich daran, dass ich selbst niemals die Namen der Autoren gelesen habe, wenn ich an einer solchen Topphefte-Bücherwand vorbeigegangen bin. Wozu auch? Was interessiert es mich, wer ein Buch geschrieben hat, wenn der Inhalt ok ist?

Ob jemand meinen Namen liest ist auch nicht wichtig, ich hoffe viele Häkler oder Sockenfans arbeiten die Modelle nach, und sagen mir ob sie es mögen. Nicht jeder liebt seine Häkelsocken so wie ich, das ist klar. Aber vielleicht bringt es den ein oder anderen auf den Geschmack. Und wenn nicht, muss ich noch ein Buch machen ;-) 

 

 

Edit: Äh, das Cover passt farblich perfekt zu meinem Blog. Das ist jetzt echt unheimlich... 

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 00:18 Uhr in Häkeln

Montag, 30. März 2009

Creativa 2009, die Erste

So, die Creativa 2009 ist vorbei und ich wette die Hälfte aller Besucher dieser Seite war dort. Ich auch. Leider nur Samstag und Sonntag, aber immerhin, besser als nichts.

Ich war auch lediglich dort, um einer Freundin zu helfen. Als Kunde komme ich nicht mehr in Frage, da meine Lager mit Bastelmaterial und Stoffen/Wolle noch gut gefüllt sind. Auch zum Gucken ist die Creativa für mich nicht mehr so interessant, seit ich auf Fachmessen herumlungere und die neusten Trends schon vor dem Verkauf derselbigen sehen kann ( Ätsch ! )

Aber wo kann man besser andere Bastler und Schneider treffen als auf der Creativa? Jahrelang habe ich im Dienste der Motivstempel gestanden, als Händler und später als Demokraft am Stand einer anderen Freundin. Im vergangenen Jahr fragt mich dann Anne Liebler, auch bekannt als "die Hobbyschneiderin", ob ich ihr an einem Kreativstand helfen könnte. Endlich eine neue, interessante Aufgabe! Klar hab ich geholfen, und hatte viel Spaß dabei.

Da ich mich diesmal nur am Wochenende freimachen konnte, musste ich auf den Creativa-Mittwoch bis -Freitag verzichten. Samstag war es recht voll, der Sonntag wurde eher gemütlich. Fragt mich nicht was es alles auf der Creativa zu kaufen gab, ich habe in den Pausen lediglich völlig überteuertes Messe-Essen gekauft und im Vorbeigehen eine Puppen-Kuhglocke für 1,50 Euro. ( Für Bauchtanzzwecke, hihi )

Am Stand der Hobbyschneiderin sollte in diesem Jahr der Schneidernachwuchs angelernt werden. Wer kennt das nicht: Erwachsene Frauen geben das Hemd des Mannes zum Änderungsschneider um einen Knopf annähen zu lassen? Ich muss zugeben ich kannte es bis neulich nicht, und dachte es sei ein schlechter Witz als jemand am Stand davon erzählte. Es scheint aber so zu sein, dass viele Menschen, Männlein wie Weiblein, heutzutage nicht mehr die einfachsten und grundlegenden Handarbeitstechniken beherrschen.

Niemand verlangt, dass jede(r) sich ein Ballkleid nähen kann. Aber einen Knopf annähen... das ist keine Schneiderkunst, das ist lebensnotwendig! Bei der Hobbyschneiderin auf der Creativa 09 wurden also speziell für Kinder verschiedene Kurse angeboten, wo sie wichtige und grundlegende Näh- und Verarbeitungstechniken lernen konnten. Diese Kurse hatte Anne dann als eine Art Parcours gestaltet, mit verschiedenen Stationen.

Im Kurs 1 konnten die Kinder lernen wie man Knöpfe annäht. Ich dachte immer, sowas ist so einfach, das muss man nicht gezeigt bekommen. Aber wenn man die Kinder sah und welche kleinen Probleme im ersten Umgang mit Nadel und Faden auftauchen können, ist eine Anleitung schon sinnvoll. Die nächste Station zeigte Nähtechniken mit der Hand und der Nähmaschine. Es gab eine eigens für Kinder entwickelte Maschine, sowie Lexika mit allen erdenklichen Nähstichen. Außerdem zeigte Anne dort, wie man Strümpfe stopft. Das hat mir noch meine Oma beigebracht, aber wer hat heutzutage noch eine Strümpfe stopfende Oma?

Die letzte Station beschäftigte sich damit, wie man richtig bügelt, die Pflegesymbole der Kleidung richtig liest und die Sachen fachgerecht im Schrank verstaut. Eine andere Standfee "Zamba" zeigte auch den Trick des schnellen T-Shirt-Faltens, der anscheinend durchs TV im Moment so populär ist ( ich hab kein TV ). Ich habe ein Filmchen gemacht, wie Zamba es einigen Besuchern erklärt, aber das onlinestellen von Filmen muss ich erst noch lernen, und verspreche es für die nächsten Tage.

Vorab aber schon mal ein paar Standimpressionen. Knöpfe annähen auf der Creativa:

 

 

 

 

 

Wie man richtig bügelt und zusammenlegt zeigten Anne und Zamba:

 

 

 

 

 

Und sogar Männer haben sich das von uns zeigen lassen! Finde ich super und bin dankbar, dass unser Alibi-Mann sich hat knipsen lassen:

 

 

 

Ich selbst hatte an beiden Tagen genau zwei männliche Wesen in einem Knopf-Kurs. Was zwar schade ist, aber ich hab mich über beide sehr gefreut. Ein Junge war so alt wie mein Jüngster, der auch mit der Hand nähen kann. Der andere war erst sechs Jahre alt, und ein Naturtalent. Er hat seine Knöpfe angenäht wie ein Profi und als er Zambas Shirtfalterei sah hatte es das innerhalb von Sekunden auch drauf! Leider kenne ich nicht seinen Namen, denn ich wünschte ich könnte sehen was aus dem tollen Knirps mal wird! Auf jeden Fall der perfekte Ehemann ;-)

Alles in allem war es schön den Kindern erste Techniken zu vermitteln. Wir haben am Stand auch viel darüber diskutiert, wie man die junge Generation dazu bewegen kann mehr selbst zu machen. Oft hört man "niemand zeigt es ihnen heutzutage noch". Dem möchte ich widersprechen. Außer einen Knopf anzunähen und Strümpfe zu stopfen ist mir auch nicht viel gezeigt worden. Zum Selbermachen und der Begeisterung für Eigeninitiative gehört die Einstellung, und die kann man nicht lernen.

Gewiß- man kann angeregt werden durch das gute Beispiel der Eltern und Umgebung. Doch man nehme meine Kinder als Beispiel: Mama hat genäht als es die Blagen noch gar nicht gab. Und gemalt, und fotografiert und gehäkelt etc etc etc. Die Tochter weigert sich auch nur eine Häkelnadel anzufassen. Dafür hat sie unglaubliches Talent fürs Fotografieren. Aber das habe ich ihr nie gezeigt. Der Große hat 2 linke Hände, aber ist musisch begabt. Das sind die Gene, nicht Mamas Anleitung. Und der Jüngste ist vielseitig interessiert, will auch mal mit den Näh- und Häkelnadel experimentieren, spielt aber ansonsten lieber mit Autos.

Ob man einem völlig uninteressierten Kind den Spaß am Handarbeiten oder Selbermachen nähenbringen kann? Ich weiß es nicht. Aber man muss es versuchen.

Was wir nun alles mit den Knöpfen gemacht haben, um die Neugier und Aufmerksamkeit von Groß und Klein zu wecken, das zeige ich euch nächstes Mal hier im Blog. 

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 11:32 Uhr in Kreativität

Freitag, 27. März 2009

Chiffon im Winter

So, heute mal was aus dem virtuellen Nähkästchen geplaudert. Ich beneide ja immer irgendwie diese tollen fashionblogs, in denen jeden Tag ein neuer Look, jeden Tag eine neue Mode angepriesen wird. Was für ein Stress! Sich um nichts anderes mehr Gedanken zu machen, was frau so trägt, tragen muss oder tragen sollte. Und das zu finden, kaufen, fotografieren, kommentieren. Bei aller Liebe nicht. Kann Mode so wichtig sein?

Aber auch Kleinbärbel ist nicht gänzlich immun gegen Mode. Ich halt mich zwar nicht dran, brauche aber auch Input um zu finden was MIR gefällt. Darum lese ich EIN Heft, nur eins. Außer der Burdamoden natürlich. Und das ist die instyle. Überflüssig zu sagen, dass die aus dem Hause Burda kommt.

Bei meinem letzten Trip nach England - hey, das klingt sehr cool- habe ich am Flughafen eine englische instyle gekauft, zunächst aus Langeweile, dann weil ein türkisfarbenes Schminktäschchen beigelegt war und weil es halt die instyle ist. Und was ist die instyle? Mein Mann hat mal gefragt, warum ich ein Zickenheft lese, in dem so viele Promis abgebildet sind, er dachte ich interessiere mich für beides nicht. Stimmt. Aber die haben Klamotten an. Seitenweise. Fotos, Fotos, Fotos. Was Frau Beckham oder Winslet anziehen ist mir eigentlich egal, aber wenn tolle Anregungen dabei sind könnten auch Frau Lieschen und Müller in den Fummeln stecken, ich würde das Heft kaufen.

Das englische Heft war genauso aufgemacht wie das deutsche. Nur als ich ca 3 Monate später das deutsche kaufte, kamen mir einige Artikel seltsam vertraut vor. Ein Vergleich mit der englischen brachte es zutage: Frisuren und Stylingtipps hatten die Engländer Monate vor uns! Also sorry Burda, aber von einem topaktuellen Modeheft erwarte ich mehr als aufgewärmte Artikel. Nach dem Motto "wird schon keiner merken". Und: Sind die Frisuren nicht nach 3 Monaten schon wieder "out"?

Na ja, ich lese das Heft eh nur 2-3 Mal und reiße raus was mir besonders gefällt, und das hängt dann mitunter jahrelang an einer meiner Pinwände. Weil ich es nachnähen will. Mit Burdaschnitten. So dreht sich das Karussell immer nur um Burda, irgendwie. 

Mein persönliches Komik-Highlight der letzten Jahre fand ich in der vorletzten Ausgabe der instyle. Im editorial jammerte die Redakteurin Patricia Riekel, dass die Modebranche die neusten, besten und hippsten Klamotten anscheinend im krassen Gegensatz zu der aktuellen Jahreszeit produziert. Dass man Sommerfummel im Winter kaufen muss und umgekehrt. Ich meine... sind die Modefreaks da nicht selber schuld? Alle wollen sie den Krempel als erste haben, das muss doch vorproduziert werden. Frau Riekel schaffte die Kurve ins Positve dann noch, indem sie es anpries durch saisonal unpassende Kleidung mehr Auswahl im Kleiderschrank zu haben. Chiffonkleider kann man im tiefsten Winter mit Strickjacken aufwärmen. Reim Dich oder ich freß Dich!

Regelrechte Depressionen müssen fashionistas bekommen, weil es anscheinend so schrecklich schwer ist, dann ein halbes Jahr im Voraus zu wissen, was man ein halbes Jahr später tragen muss. Eine Zwickmühle. Tragen die Promis im Dezember fake fur, und man hat es nicht rechtzeitig im Juni eingekauft, hat Frau schlechte Karten. Der Gang zum Psychater ist vorprogrammiert.

Aber genau dieses schreckliche Schicksal der Modesüchtigen jagt einen Freudenschauer durch meinen Körper: Es kann Mode sein was will, wenn ich eine Pelzjacke im Dezember brauche, dann mache ich sie mir! Um hip und angesagt zu sein brauch ich nur 2 Zutaten: Die instyle und die Burdamoden! Ok, es könnten beliebige andere Mode- und Schnittmusterhefte sein, aber das Prinzip bleibt gleich. Wer seine Klamotten selber macht, gewinnt.

Zum Glück bin ich kein Modefreak. Ich möchte tragen was MIR gefällt, nicht irgendeinem Designer den ich nicht einmal persönlich kenne. So ein Quatsch, sich mit stolzgeschwellter Brust in Designerklamotten zu hüllen. Nur weil ein Herr XY das vorgezeichnet hat ist es mehr wert, steht mir besser oder macht mich cool? Liebe fashionistas, wenn ihr in den Spiegel schaut, guckt doch mal zur Abwechselung in eurer Gesicht. Was seht ihr da? Das angesagte Kleidchen vom Modezar? Seid ihr nettere Menschen weil ihr etwas am Körper tragt, um das euch andere beneiden? 

Ich mag Mode. Das sollte man nun nicht glauben, was? Aber ich mag Kleidung die in mein Schema passt. Komischerweise bin ich damit nicht alleine, ich kann es nicht sein. Warum? Nun, ich schließe aus den Modestrecken der letzten Jahre, dass die Modekunden einen mehr und mehr individuellen Geschmack ausprägen.

In den 80ern waren die Jeans alle gleich, in den 90ern die Röcke kurz und das Millenium hat uns recht klare Linien beschert. Doch in den letzten Jahren fällt mir mehr und mehr auf, dass zum Beispiel die Burdamoden in jedem Heft 3-4 Stilrichtungen anbietet. Und zwar solche, wie sie sich krasser nicht unterscheiden könnten. Da ich die romantische Mode mag, fallen mir diese Kleider mehr auf. Und ich werde bedient. Aber auch die Frauen die es eleganter mögen. Und die, die den klaren und zurückhaltenden Stil bevorzugen. Wir alle werden umworben, und als Zielgruppe erkannt. Nie habe ich eine größere Vielfalt in den Modeheften gesehen, in den Kaufhäusern (wenn ich dann mal reingehe) und in den onlineshops.

Das erinnert mich an Politik: Beliebig sein spricht ein größtmögliche Wählerschaft an. Beliebigkeit hat einen negativen Beigeschmack. Nicht so in der Mode, finde ich. Ich habe das Gefühl, ich kann alles tragen (mache ich sowieso) und keiner lacht. Ich habe ja immer schon gehofft, die Modefans würden ihren eigenen Geschmack entwickeln und ihn auch umsetzen. Ich glaube das passiert. Individualität wird höher geschätzt denn je. Ironischerweise werben zum Beispiel Parfümfirmen damit, mithilfe ihres Produktes seinen ganz eingenen Stil zu kreiren. Das ist lustig. Wie soll ich einzigartig sein, wenn ich ein Parfum kaufe das gewiss viele andere Menschen auch kaufen, weil sie die Werbung gesehen haben?

Aber Hobbymodedesignerinnen, die ihre Klamotten selber machen, drücken sich selbst aus, sind einzigartig und müssen nicht der Mode folgen, die können sie gestalten. Auch das passiert. Durch das Internet übernehmen diejenigen mehr und mehr die Führung, die ihr eigenes Ding machen, denn nun können sie es zeigen, es transportieren. Modeblogs zeigen mehr und mehr Selbstgemachtes, Verkaufsportale für Eigenprodukte (etsy, DaWanda) boomen, immer weniger sind Verbraucher darauf angewiesen, was ihnen die Industrie vorsetzt.

Vielleicht liest Frau Riekel auch mal die Burdamoden, und versucht die Nähnadel auszupacken. Keine Zeit? Klar, mit Editorials kann man in der gleichen mehr Geld verdienen um damit vorgefertigte Kleidung zu kaufen. Muss sie halt auch weiter im Sommer die Winterjacken kaufen. Und im Modeheften darüber schreiben.....

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 08:58 Uhr in Gedanken

Mittwoch, 25. März 2009

Kaufrausch

Für die hobby und handarbeit hatte ich mir ja ausgegend von den gehäkelten Overknee-Strümpfen ein Outfit überlegt. Der Rest der Klamotte sollte schwarz und gradlinig sein. Und kurz. Schliesslich muss man die Overknees ja auch sehen. Also kam nur ein Minirock ind Frage und eine kurze Jacke drüber. Schwarz. 

Ich hatte schon seit letztem Herbst vor, mir dieses Röckchen zu nähen:

 

 

 

Ich würde es auch gern verlinken, aber mein Browser Google Chrome hat Probleme mit der blojsom-Software, seufz) Es handelt sich um den Burdaschnitt Nr. 7736.

Das Kleid sollte auch Gegenstand des sewalong werden, aber ich war nicht die Einzige die die Kurve bisher nicht bekommen hat. Niemand hat es bisher genäht, tragisch.

Zu dem geplanten Strumpf-Outfit war das Kleid jedoch genau richtig. Nur leider hatte ich nach dem Kauf des Schnittes überhaupt keine Lust mehr zum Nähen. Das muss ich dann nachholen. Aber einmal im Stoffgeschäft habe ich dann noch 2 weitere Burdaschnitte mitgenommen. Kennt ihr das: Man sucht stundenlang auf der Website von Burdamoden, sieht viele tolle Schnitte, geht in den Laden, sucht den Schnitt im Katalog, und sieht dabei ganz andere, noch viel schönere Schnitte.

Wo waren die beim surfen, hä? Und das Allerschlimmste: Auf der h&h habe ich neue Burda-Prospekte bekommen, da habe ich dann NOCH mehr tolle Schnitte gesehen. Herrje, wann soll ich das denn alles nähen? So neben dem häkeln. Und an den Garten will ich gar nicht erst denken.

Damit ich nicht den Überblick verliere, habe ich mein Blog also mal wieder ein bisschen umgebastelt. Und versuche mal meine Neuerwerbungen in der linken Blogspalte zu verewigen, und was ich mir noch gern kaufen würde. Das kann ich dann laufend aktualisieren, damit ich keinen Wunschschnitt mehr aus den Augen verliere. Ich habe schon sehr oft nach einer User-Funktion hier bei Burda gebeten, wo man "Favoriten" bei den Schnittmustern abspeichern kann, aber vergebens. Mache ich es halt so.

Kann sein jemand liest das ganze Gerümpel in 2 Jahren, und da ist keine Schnittmusterliste mehr links. Das wäre dann Pech, wer zu spät kommt, den bestraft halt das Leben. Dieses Blog wurde in den letzten Jahren schon so oft umgebaut, und ich träume immer noch von wordpress-Software, aber man kann nicht alles haben.

Das obige Röckchen ist auch eindeutig ein Wintermodell. Und damit bin ich im März selber arg spät dran. Der nächste Winter kommt bestimmt. Und die Sommerschnitte liegen schon im Regal, leider nicht in meinem. Bevor sie dies tun muss ich sie kaufen. Immer diese Mühsal ;-)

Doch zurück zur Rückblende: Weil ich zu faul zum Nähen war, bin ich vor der Messe zwei (!) Tage durch all die Kaufhäuser gerannt, die ich seit Jahren nicht mehr von innen gesehen habe. Wie schaffen die anderen Leute das nur? Ich war genervt, verschwitzt, geschafft und erschöpft. Und arm. Die Klamotten die ich letztendlich gekauft habe, hätte ich- bis auf einen Kurztrench- schneller und billiger selbst genäht. Und meine Nerven hätte ich auch geschont.

Das war die letzte Shoppingtour für eine lange Zeit. Müssen andere die Wirtschaft ankurbeln, ich beschränke mich auf den Kauf von schönen Stoffen und Schnittmustern. Burda freut sich. Und meine Nerven auch.

 

Geschrieben von snowwhite um 13:05 Uhr in Privates

Montag, 23. März 2009

Burda Burda Burda

Ach nee, ich könnte seitenweise nur über Burda erzählen. Wobei "Seiten" ja endlos lang sein können auf einer Internetseite.

Letzte Woche Mittwoch war das neue Heft im Briefkasten. Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll es zu loben. Wie oft haben wir Leserinnen gemeckert, dass wir immer weniger Kreativität und immer mehr Lifestyle in der Burdamoden finden? Aber das neue Heftkonzept verbindet moderne Aufmachung und Gestaltung mit eben jener Kreativität, die mir persönlich so gefehlt hat im Heft aller Hefte. Doch damit will ich meine Lobeshymnen erstmal auf Eis legen, denn von Burda habe ich ganz was anderes zu erzählen, und außerdem wollte ich doch von der hobby und handarbeit berichten, der Messe in Köln am vergangenen Wochenende.

Und da war auch Burda! Im letzten Jahr hatte ich als Schnittmusteranbieter nur Simplicity entdecken können, was ich sehr schade fand. In diesem Jahr hatte Burda einen kleinen Stand, an dem mein noch kleineres Schneiderinnenherz aber recht hoch schlug als ich schon von weitem den vertrauten Schriftzug sah. Und was sahen meine neugierigen Augen? Kleider aus der aktuellen Ausgabe

Es ist ja immer etwas anderes ein Kleidungsstück auf einem Foto zu sehen als es anzufassen. Da ich das Heft bisher nur ein paarmal oberflächlich durchgeblättert hatte, war mir völlig entgangen, dass der lila Kaftan (muss ich haben!) der Sommermodestrecke mit Perlchen bestickt war. Und eine Bluse ebenfalls. Und zwar sowas von schön. Ich muss mit offenem Mund und sehr sehr andächtig vor den Figurinen gestanden haben, und beim Fachsimpeln mit Blognachbarin Marion Nowak, mit der ich die Messe überfallen habe, wurde eine nette Dame von Burda auf uns aufmerksam.

Marion wurde nach ihrer Visitenkarte gefragt, dabei hatte ich eigens für diesen Tag einen Stapel von diesen Dingern drucken lassen. Gemeinheit! Ich habe glaube ich in meinem Burda-Fieber der armen Frau eine meiner Karten aufgedrängt, und dabei- wie unprofessionell- vergessen mir ihre zu sichern. So muss ich euch den Namen schuldig bleiben. Ich bin mir sicher, Marion wird diesen meinen Fauxpax in ihrem Blog ausbügeln....

Wir haben uns sehr nett mit der Dame unterhalten, und ich musste mich sehr zurückhalten nicht vor Freude zu weinen, als uralter Burda-Maniac. Als wir dann beide eine Stofftasche mit Burda-Aufnäher in Knallpink geschenkt bekamen, wäre ich ihr am liebsten um den Hals gefallen. In dem Beutel, dessen Farbe PERFEKT zu meinem Blog passt, war die aktuelle Ausgabe der Burdamoden und ein - Jippeee!- Burda-Kalender. Ich war zu geizig mir einen zu kaufen, da Kalender bei mir ohnehin in der Ecke verstauben. Doch nun habe ich ihn, in meiner aktuellen Zweitlieblingsfarbe Lila, und werde ihn benutzen.

Lila war übrigens auch der Teppich des Burdastandes, könnt ihr euch das vorstellen? Noch mehr Lila war am Körper einer wunderhübschen jungen Dame zu sehen, die den Kaftan aus dem Heft am Leibe trug. Ach Leute, allein wegen dem Burdastand hat sich die Messe gelohnt. Um wieder auf den - nicht lilafarbenen- Teppich der Messe zurückzukommen haben wir den Stand von Burda dann schweren Herzens verlassen. Ich hoffe inständig, dass die nette Burda-Dame das hier liest: "Huhuuuuu,  ich werde mir nächstes Mal eine Visitenkarte schnappen!"

Hier seht ihr den lila Teppich (ich hoffe euer Bildschirm zeigt das halbwegs so an wie meiner) und die Kleider des aktuellen Heftes:

 

 

 Und hier habe ich Marion erwischt, nur Sekunden bevor sie vor meiner Kamera geflüchtet ist, Muhahahahaha:

 

 

 Hier die totaaaal süße Gestaltungsidee der Burdaleute für den Messestand:

 

Aus der Nähe:

 

  

Und hier der Traum aller Hobbyschneiderinnen: Ein ganzer Schrank voller Burdahefte (den Schrank hätte ich auch gerne):

 

  

Und zu guter Letzt die schöne Dame mit dem Kaftan. Leider bin ich zu blöd die Kamera scharf zu bekommen, ich bitte die hübsche Frau um Entschuldigung.

 

  

Das war der Burdastand. War da noch was anderes? Laß mal überlegen....

Ja, da waren noch ein paar weitere Firmen. Eigentlich alles, was in und um Deutschland Wolle produziert. Der Coats-Stand erschlägt jeden. Ein gefühltes Viertel der oberen Halle wurde von Coats und den aufgekauften Firmen belegt, Rowan und Schachenmayr gehören ja nun auch zu dem Garngiganten. Allein die Regia-Abteilung des Standes hat mich der Ohnmacht nahegebracht. Ihr denkt jetzt bestimmt ich würde übertreiben? Ja ok, ich bin nicht ohnmächtig geworden, aber die neuen Regia-Farben haben sich in meine Netzhaut eingebrannt. Denn es wird eine neue Farbvariante geben, in der das Garn mit einem sehr langen Verlauf eingefärbt wird. Perfekt für Häkler!

Da Regia nun seinen 60ten Geburtstag feiert, kann man frohlocken und auf Aktionen hoffen. In den kommenden Tagen arbeite ich mich mal durch die prall gefüllte Prospekttüte, die wir am Coats-Stand bekommen haben. Bekanntermaßen liebe ich Regia ohnehin, aber mit den neuen Farben werde ich wohl schon mal auf neue Wolle sparen müssen.

Ich habe die Messezeit fast komplett ausgenutzt, um mir alles anzuschauen. Ich werde vielleicht noch mehr Details erzählen, denn für einen Blogeintrag war das einfach viel zu viel. Am schönsten aber war auch auf dieser Messe wieder die Begegnung mit Menschen. Mit bekannten (Hallo Anne und Michael, Hallo Bettina) und unbekannten (woah, ich kenne jetzt Stefanie van der Linden persönlich! ) Gesichtern. Mit Freunden und Händlern. Ein Bad in einer solchen Menge ist nicht mit Gold aufzuwiegen.

Massen an Messebesuchern schauten sich die Modenschau an: 

  

Rechts und links saßen noch viel mehr Leute! Die gezeigten Modelle waren spießig bis flippig, edel und interessant. Alles dabei, für jeden Geschmack. Besonders gut gefallen haben mir einige Katia-Modelle und ein Kleid, welches uns später zum x-ten Male zum Coats-Stand geführt hat. Ein schwarzes Minikleid.... war ja klar.

Sehr inspirierend ist die Messe auch immer was die Neuheiten im Zubehörbereich angeht. So habe ich erstmals Häkelnadeln gesehen, die man verlängern kann. Und schöne neue Borten von Prym. Und endlich den Hersteller des Maßbandes, dass ich bei Burdastyle in USA gewonnen hatte... natürlich ein deutscher Hersteller, wer hätte das gedacht? 

Was ich alles noch entdeckt habe, das erzähle ich euch aber ein andermal. Jetzt gehe ich erstmal meinen neuen Kalender streicheln. Der ist sooo schön weich. Und lila. 

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 08:38 Uhr in Burda

Sonntag, 22. März 2009

hobby und handarbeit

Das letzte Bild war ja nur für Marion! habt ihr etwa alle geguckt? Na sowas.

Aber ich habe wochenlang an meinem Messe-Outfit gebastelt, und hab es auf den letzten Drücker fertiggestellt, da ich tagelang zu faul war eine gehäkelte Tasche zu füttern.

Ausgangspunkt meines Outfits war der Umstand, dass ich mit stolzgeschwellter Brust auf der Fachmesse "hobby und handarbeit" in Köln umherlaufen wollte, um jedem zu verkünden dass ein Buch mit meinem Namen im Regal des frechverlages steht. Und das Buch handelt von gehäkelten Socken, also wollte ich Häkelsocken vorführen.

Doch wie zeigt man Häkelsocken einem breiten Publikum? Genau, man macht sie groß, sehr groß!

Meine Häkelsocken wurden Overknees. Und da mir das quergeringelte Muster der ersten Schaftrunden nicht so gut gefiel, ging ich zu einem Karomuster über, und habe das wiederum zu einem Längsstreifenmuster auslaufen lassen. Ganz hübsch.

Zu Strümpfen gehört natürlich...na? Genau! Eine Mütze! Also habe ich eine Mütze im gleichen Muster gehäkelt. Und gleich noch einen kleinen Schal mit bunter Mini-Rüsche, den man auf meinem Foto gar nicht mehr sieht (ich reiche Bilder nach.... irgendwann).

Und weil ich auf der Messe ein Täschchen für meine Kleinigkeiten brauchte, habe ich gleich in einem Aufwasch aus demselben Garn eine Tasche gemacht. Doch das Karomuster wurde mir zu langweilig, also hab ich mit Gobelinhäkelei rumgespielt, und ganz ohne Mustervorlage improvisiert. Ich wollte auch schauen, wie ein Muster aussehen kann, dass man von Reihe zu Reihe plant. Im Vorderteil der Tasche musste aber dann doch ein erkennbares Muster her, also habe ich eine keltische Triskehle eingebaut, die hatte natürlich eine Mustervorlage. Ich habe ein Buch mit keltischen Kreuzstichmotiven und die eignen sich wunderbar fürs Häkeln. 

Für die Messe hatte ich also ein Ensemble aus Strümpfen, Mütze, Schal und Tasche. Alles mit Regia 3fädig und 4fädig. Und gehäkelt, weil ich stricken nicht mag.

Mein Messe-Outfit von vorne habt ihr ja schon gesehen. Von hinten sah das so aus:

 

Die Mütze bekam kleine Bommel, ich liebe meinen Pomponmacher von Clover! Die Ringel der Strümpfe sind mit voller Absicht unterschiedlich gefärbt, zweimal den gleichen Strumpf zu häkeln hätte wirklich keinen Spaß gemacht!

Die Strümpfe sind hier besser zu sehen:

 

 

 

Ihr seht, ein bisserl schlagen sie im Kniebereich Falten, aber da kann ich mit leben.

Die Tasche nochmal aus der Nähe. Leider sieht man schlecht die Perlenstickerei und die Farben sind auch in real viel schöner. Doofe Kamera.

 

 

 

 

 

So bewaffnet war ich also auf der h&h, und was ich da alles gesehen habe, das erzähle ich euch morgen. 

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 20:37 Uhr in Häkeln

Freitag, 20. März 2009

h&h

Liebe Marion, damit wir uns morgen nicht verpassen: So sehe ich aus

 

 

Und weil jetzt alle anderen Bahnhof verstehen: Morgen erzähl ich wo ich das anhatte, warum und wie ich es gemacht hab

 

Ich seh aus wie ein Clown, aber das ist ja nix Neues, gell? 

 

 

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 20:09 Uhr in Häkeln

Montag, 23. Februar 2009

Ich lebe noch, und wie!

Zu Hülfe!

Kaum schreibt man mal so an die 1,5 Monate nix, da findet man sein eigenes Blog nicht mehr wieder!

Aber wo ich es jetzt gefunden habe, muss ich nur mal auf die Schnelle was tippern, um wieder "reinzukommen". Blognachbarin Nowak muss ich nachlesen ( schäm ) und was ich so die letzten Wochen gemacht habe, kann man demnächst dort sehen: klick.

Wenn ich das Endprodukt vor mein geistiges Auge rufe, kann ich selbst nicht ganz verstehen, dass ein so relativ kleines Buch mich so blockiert hat. Aber selbst jetzt, wo alles geschrieben und fotografiert ist, fällt mir kurz nach dem Aufwachen jeden Morgen noch eine Änderung ein... wah!

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie das Buch dann ausschaut, wenn es gedruckt, gebunden und hochglänzend auf dem Ladentisch liegt. Und MEIN Name steht drauf! Ich muss zugeben, dass ich wahnsinnig stolz bin, meinen Namen auf einem Buch zu sehen. Als nächstes schreibe ich dann Romane... ;-)

Ok, aber das Buch ist im Sack! Am Tag nach dem finalen Fotoshooting hatte die Welt mich wieder, und ich bin ungebremst in den rheinischen Karneval gestartet. Mit meinem Heimatverein auf den Leichlinger Blütensamstagszug Kamelle werfen, alle Lokale bis in die Nacht hinein abgeklappert, am nächsten Tag meine epochale Büttenrede gehalten.

Und heute wird gechillt, denn morgen muss ich mir was Neues ausdenken, womit ich mich dann beschäftigen kann. Aber erst mal alle Blogs nachlesen, Foren besuchen, Dates klarmachen. Und Burda hat so schöne neue Schnitte.....

Geschrieben von snowwhite um 11:01 Uhr in Projekte

Dienstag, 6. Januar 2009

Magisch

Kennt ihr das? Man trifft einen alten Bekannten, Männlein-Weiblein, egal.

Man drückt sich innig und es fühlt sich einfach gut an. Energie fliesst. Wohlig, warm.

Oder man hört eine Stimme, empfindet sie als angenehm. Manche sind magisch. Fesseln und verwirren.

Da mir heute nichts besseres einfällt, als an diese magischen Momente zu denken, zeig ich euch ein paar davon. Stimmen die wir alle kennen verdienen sogar ihren Lebensunterhalt damit:

Xavier Naidoo

Laith Al Deen

Eine Stimme die mir persönlich begegnet ist, ist die von Bernd Felsberger. Leider wohnt der Mann in Österreich, und so bleiben mir nur Konserven aus dem Internet, wenn ich was von ihm hören/sehen will:

Bernd

Und ich kann nicht mal Blockflöte spielen. Ich beneide Menschen die ein Instrument spielen können, singen, tanzen, sich ausdrücken. Na ja, ich tippe mir die Seele aus dem Leib, ist ja auch was. Aber magisch? Leider nicht.

Geschrieben von snowwhite um 15:02 Uhr in Privates

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Baum-Ohr-Schmuck

Familie, Geschenke, Festessen.

Eigentlich ist es jedes Jahr das Gleiche, aber trotzdem schön. Balsam für die Seele. Nicht die Geschenke, sondern die Familie!

In diesem Jahr hatte ich meine komplett beisammen. Was eine Seltenheit ist, denn sowohl Kinder wie Geschwister sind über aller Herren Ländereien vertreut.

Zu unserer großen Freude kam mein Bruder mit Freundin und "Stief"sohn aus Stuttgart, meine Tochter sogar aus England, die Schwiegereltern aus Leverkusen und die Eltern ums Eck zu Besuch. Alle zusammen unterm dürren schiefen Weihnachtsbaum.

Aber wahrschneinlich habt ihr alle mehr oder weniger Weihnachten gefeiert, gell?

Darum nur ein paar Fotos auf die Schnelle, von Tochter, Baum und einem süßen Geschenk. Mein Töchterlein hatte ihre Kamera mitgebracht und hat geknipst was das Zeug hält. Sogar mit Selbstauslöser.

 

Man sieht schon mein Geschenk, oder? Guckt mal oben ganz rechts, am Ohr... Meine Tochter hatte aus Lincoln, England, ihrer Mama total süße Ohrringe mitgebracht.

 

Und wie wir feststellten, passten die perfekt zu meinem Weihnachtsbaum:

Unser Baum war etwas seltsam gebaut, da wir eine Tanne auf dem Grundstück abgesägt hatten, und dieses böse Ding statt der wohlgeformten Spitze, die man von unten aus 5 Meter Entfernung sah, ganze 3 parallele Triebe hatte.

Wir mussten uns für einen entscheiden, und der ist auch nur ein Drittel so schön. Aber wie immer lieben wir unserem Baum, und mein Töchterlein hat sogar noch ein Foto-Kunstwerk daraus gemacht.

Mama hat Frohes Fest druntergeschrieben, und so entstand unsere diesjährige virtuelle Weihnachtsporstkarte 08. In diesem Sinne: Noch einen frohen Fest-Rest und rutscht gut!

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 15:50 Uhr in Privates

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Rock und Roll

Wollt ihr mein Tribal-Röckchen in Bewegung sehen?

In einem mittelalterlichen Kreistanz namens Chappeloise tanzt man 4 vor, Drehung, 4 zurück, 4 vor, Drehung, 4 zurück, Zusammen, Auseinander, Dame Wechsel zum dahintertanzenden Herrn, und alles wieder von vorne. Easy as pie.

Wir haben am Anfang trotzdem ziemlich rumgestolpert, aber das sieht man auf dem Video kaum (Meine Bommeln hüpfen gleich zu Anfang):

Tanzvideo

Auf dem gefilmten Weihnachtsfest eines Großcon-Veranstalters (www.wyvern.de) war ebenfalls einer der Avatare, der "göttlichen" Wesen zu sehen, der in dem Spektakel als überirdischer Vertreter des Roten Drachen auftritt. Im Film leider nicht sehr göttlich gewandet, hat er zur Axt gegriffen um kleine Jungs zu erschrecken.

Mein persönliches Highlight kommt gegen Ende des Film: Meiner Einer in schwarz weiß, wie ich - vergeblich - versuche einen Freund zum Mittanzen zu überreden. Pah! Wer nicht will, muss halt zusehen!

Bitte tanz mit mir! (bis zu Ende gucken und Augen links!)

So, abgesehen davon, dass mein Rücken schrecklich peinlich aussieht (ich brauche einen Rück(en)-Spiegel), finde ich den schwingenden Saum meines Röckchens einfach entzückend. Ein Rock der rollt! Yeah!

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 11:58 Uhr in Larp

Montag, 15. Dezember 2008

Tribal Rock 1

So, endlich habe ich mich an den Tribal Rock gemacht. Diese Kräuselei und Stufennäherei war sowas von langweilig, sowas weiß man ja vorher und ich habe mich davor gedrückt.

Jetzt ist der erste Rock fertig, und weil ich nur zwei halbtransparente Stoffe bekommen konnte, muss ich noch einen zweiten nähen. Das hat dann den Vorteil, dass ich mehr Fülle erhalte. Aber nochmal zig Meter Naht runterrattern.... argh, das wird doppelt langweilig.

Genäht habe ich den Rock pi mal Daumen. Die erste Stufe etwas mehr als Hüftweite, nach unten ausgestellt. Daran Stufe zwei mit mehr als doppelter Weite. Da der Stoff in Längsrichtung gecrasht ist musste ich die Stoffbahnen quer zum Fadenlauf schneiden, damit der crash von oben nach unten verläuft. Und stückeln. Die 1,50 Meter Stoffbreite habe ich dann als Maßstab genommen und multipliziert. Die zweite Stufe wurde 3 mal 1,50 Meter, macht 4,50 Meter.

Stufe drei ist wieder verdoppelt worden, also 9 Meter. Ich hatte öfter gelesen, die unterste Stufe könne auch schon mal 10 Meter werden. Ich dachte 9 werden dann auch reichen.

Zusätzlich hatte ich noch 10 Meter Sariborte für den Saum, und habe ca 60 cm übrig behalten. Die 40 cm Schwund blieben auf der Strecke, da ich beim Bortenaufnähen den gecrashten Stoff etwas gedehnt hatte. Was dumm war, denn nun kräuselt sich die Borte etwas. Aber zweimal 9 Meter Naht trenne ICH nicht auf!

Probleme macht mir auch hier der Bund. Wie weit muss der sein? Wo um Himmels willen soll der Bund auf meinen Hüften hängen?

Bauchnabelfrei werde ich niemals gehen. Meinen Nabel will wirklich niemand sehen, der ist nach 3 Kindern eher ein Krater als ein ansehnliches Körperteil. Also werde ich ihn bedecken. UND den Rock nicht allzuweit davon tragen, 2-3 Zentimeter darunter, maximal.

Aber grade dort habe ich mal mehr, mal weniger Umfang! Also bastle ich alle Gürtel und Röcke variabel. Gummiband als Halterung kommt dabei nicht in Frage, denn wenn man larpt bewegt man sich oft in Gedränge und erfahrungsgemäß treten manche kühne Recken auf lange Rocksäume. Nicht mit Absicht, in engen Tavernen sieht man die Säume einfach nicht (und mancher Recke trägt einen Wappenrock mit ähnlich langen Rockschößen)

Also kein Gummi, denn tritt mir jemand auf den Rock, stehe ich ohne da. Der Bund muss fest sein, und darf nicht nachgeben. Und trotzdem variabel sein. Also bekam mein Rock einen Bund mit Tunneldurchzug und darin einen schmalen Gürtel. Allerding muss ich nun jedes Mal die leichte Mehrweite hin- und herschieben wenn ich das Teil anziehe. Vielleicht fällt mir da mal eine bessere Lösung ein. Oder ich höre auf ab- und zuzunehmen. Wunschdenken.

Auf die Schnelle habe ich auch noch eine Kleinigkeit gehäkelt, damit ich mit meinen neuen Fingerzimbeln geräuschlos üben kann. Die Dinger haben einen wunderschönen reinen hellen Klang, aber sind laut. Und beim üben macht man erfahrungsgemäß Fehler. Damit die nicht die ganze Nachbarschaft hören kann, bekam jeweils eine Zimbel einen Überzug. So kann ich klappern und es klingelt nur ganz leise.

Beim bloggen kam mir in den Sinn, dass schließlich jede behaupten kann der Bauchnabel habe von Schwangerschaften gelitten. Aber ich habe Beweise! In der Zeit meines Studiums wurde der Nabel ausgiebig fotografiert! Diese Bilder bekommen natürlich nur ausgewählte Menschen jemals zu Gesicht, aber es gibt sie.

Wehmütig sehe ich darauf den wunderhübschen, kleinen Bauchnabel. Andere Körperteile sind auch nicht mehr so taufrisch wie vor den Kindern. Aber jede vernünftige Mami wird mir beipflichten wenn ich sage, daß Kinder mehr wert sind als eine gute Figur! Also seht es mir nach, falls ich jemals mit meinen diversen Bauchfalten vor euch herumwackeln sollte. Danke. ;-)

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 13:04 Uhr in Larp

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Drachenfest 09

Eben sah ich, dass der neue Trailer für das Larp-Event in Diemelstadt, das Drachenfest online ist.

Wer noch nie dort war, kann sich ein wenig daran ergötzen. Wer dort war, weiß ja wie es war, und alle schauen dann immer nur "Wo bin ich?".

Ich war da noch nie zu sehen, aber das wäre auch wie ein 6er im Lotto, bei so vielen Leuten und einem eher unscheinbarem Charakter.

Aber seht selbst: Drachenfesttrailer 2009

Und ich bin wieder dabei! Und freu mich drauf.

Technorati Tags:

Geschrieben von snowwhite um 12:55 Uhr in Larp
   

Search Baerbel

 





---
Aktuell arbeiten soviel Leute an der "bag in bag":

---



Ich höre grade
Haus am See

Mail an Bärbel:

klick



Bloggernetz - der deutschsprachige Pingdienst