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Freitag, 31. März 2006
An was denkt man zu Allerletzt, wenn man ein NÄHBLOG schreibt? Richtig! An die schönste Nebensache der Welt! Es sei denn ich mach mir mal wieder einen Minirock, hab meine nach den 80ern alle entsorgt) Und nichtsahnend schaut man dann ab und an auf die Besucher des Blogs und woher sie kamen (referrer). Das habe ich vorher noch nie getan, vielleicht weil ich nie wusste wie. ;-) Aber nun wird einem solche Information von der Blogsoftware quasi auf dem Silbertablett präsentiert, und gibt interessante Aufschlüsse darüber wer und warum jemand diese Seite besucht. Gestern fand ich da einen link von Google: "Frauen" + "körperbetont" oder so ähnlich. Heute steht da: "Bluse" + "Durchsichtig" Was bedeutet das? Nun, daß jemand der bei Google nach dieser Wortkombination gesucht hat, auf meinem Blog gelandet ist. Nett. Dieser jemand wird enttäuscht gewesen sein. Hat "er" doch gewiss etwas anderes erwartet. :-) Also wie locke ich möglichst viele Ahnungslose Sexisten auf meine Seite? Jep, mit den geeigneten Suchwörtern. Also möglichst oft "6" und ähnliches ins Blog schreiben, und Millionen von Treffern landen in meinem friedlichen Näh-Blog :-) Ach was soll´s.... Sex sells, wie der Businessman sagt. Demnächst nähe ich noch Lack, Latex und Leder, mal sehen wer dann alles hier landet *gröhl* Eure Babbel
Geschrieben von babbelgum61 um 14:55 Uhr in Privates
Donnerstag, 30. März 2006
Heute nun eine kleine Fortsetzung von gestern, es geht wieder um Vellum. Diesmal hab ich eine Karte, die mit Bleiche an Clorix) nachbearbeitet wurde. Zunächst haben wir das Vellum mit einer Gummiwalze und Stempeltusche eingefärbt. In diesem Fall mit einem Farbverlaufskissen. Dies war nötig, da Bleiche nur nicht lichtechte Farben bleicht, und die meisten Papiere (Fotokarton z.B.) sind lichtecht eingefärbt, was ja normalerweise auch gewünscht ist. Unser Vellum war ursprünglich weiß (anderes gab es damals noch nicht, siehe Blog von gestern :-D) und wir haben es gelb-orange gefärbt, dann einen kleinen Wattetupfer mit Bleiche getränkt. Mit diesem nassen Tupfer kann man das Gummi bequem anfeuchten. Dann stempeln und etwas warten, denn die Bleiche tut je nach Papierstärke erst nach und nach ihren Dienst. Der Praktische Nebeneffekt: Die Bleiche macht selbst die schmuddeligsten Stempel wieder blitzeblank! Aber Achtung: Ich habe mal ein wenig der Bleiche in ein anderes Gefäß umgefüllt. Das kann dazu führen, dass die Bleichkraft schwindet, ihr müsst Bleiche in einem lichtundurchlässigen Gefäß aufbewahren! (darum sind die Dan Clorix Flaschen auch blau) Hier die Bleiche-Karte. Leider ist die Bildqualität mies, ich kann momentan nichts Besseres bieten.  Gebleicht wurden die beiden Herzen und die Hintergrundschrift "Love"
Geschrieben von babbelgum61 um 15:05 Uhr in Privates
Mittwoch, 29. März 2006
Ich hab ja versprochen heute auch was über Stempel zu schreiben. Mensch, ich hab das 8 Jahre lang Tag und Nacht gemacht, und darum ist im Hinterkopf eine Unmenge an Informationen abgespeichert, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Da ich leider nicht mehr so viele Bilder von den "Werken" habe, die wir in der Ladenzeit gemacht haben, werde ich also erst mal meinen Fundus abarbeiten. Die Festplatte ist die 3te seit ich stempele, und das Meiste war auf Platte 2 und die ist im Daten-Nirvana. Wenn ich alle Bildbestände unter´s Volk - also euch - gebracht habe, mache ich vielleicht mal neue Arbeiten oder Fotos alter Werke, mal sehen ob ihr dann nicht schon genug von dem Thema habt :-D Also heute stelle ich nur einen kleinen Tipp vor, zu dem ich natürlich wieder eine laaaange Geschichte hab: Es war einmal..... ja, es war einmal eine kleine feine Stempelfirma in Amerika die wir Mädels aus dem Laden heiß und innig geliebt haben. Penny Black (PB) war ihr Name, und nachdem wir ein paar unwichtige Kunden verloren hatten weil der Penny Black Stil denen so gar nicht gefallen hatte (seit wann richtet man sich nach den Kunden???) haben wir uns voll und ganz auf diese Firma konzentriert. Nun, wir haben dann natürlich auch neue Kunden bekommen, vornehmlich PB Fans... irgendwie logisch. Und eines schönen Tages hab ich all unser schönes Geld genommen und bin auf eine Bastelmesse in USA geflogen. Ich mag Amiland nicht sonderlich, aber die Messe war der Overkill! Ich hab kreativen Input bekommen, dass ich geleuchtet haben muss wie ein Glühwürmchen. Ich hab all die Stempelgötter hautnah erleben können *angeb* und mit Firmeninhabern geplaudert, von denen man in Germany die Namen mit Ehrfurcht ausspricht. Aber ich schweife ab..... Auf dieser Messe hatte Penny Black einen Stand mit wunderschönen Musterkarten... und einer neuen Kartendesign-Idee, die uns von den Socken gehauen hat: Vellum! Gut, Vellum - oder auf gut deutsch Transparentpapier - an sich war nix Neues, nur wieder daheim angekommen war in Deutschland einfach keine Quelle ausser Architektenpapier ausfindig zu machen. Wir haben dann alle möglichen Quellen angezapt und einen kleinen Fundus an transparenten Papieren gehabt, aber was es heute an wunderschönen Transparentpapieren zu kaufen gibt... hach, was hätten wir vor Jahren drum gegeben! Aber was war so Besonders an den PB-Vellum-Karten? Die Idee ist simpel, hätten wir auch drauf kommen können: Lagen!
Die Technik, Vellum von VORNE zu bestempeln und dann von HINTEN auszumalen, war uns schon lange vertraut. (Man erzielt hauchzarte Farbtöne, je nach Dicke des Vellums, wenn man das Papier von HINTEN ausmalt!) Aber PB hat schlicht und ergreifend mehrere Lagen Vellum übereinandergelegt (boah, wie einfach) und damit aus den damals neuen eleganten Stempeln im Programm unglaublich tolle Effekte gezaubert. So, genug der Vorrede, ich zeig euch ein Beispiel, das meine Stempelfreundin Annika gemacht hat, sie war unsere Collagen-Fee und hatte ein Händchen für Schwuppdiwupp-eine-Lage-auf-die-andere-Karten. Als nächstes zeig ich euch dann, was man noch mit Vellum machen kann.....
Geschrieben von babbelgum61 um 21:01 Uhr in Privates
Ich glaube die Firma "Stoff am Stück" muss den Stoff gebeamt haben... gestern stand der Lieferant vor der Tür und gab mir ein Paket in die Hände und ich wollte meinen Augen kaum trauen... DER STOFF! Die müssen entweder den Geldeingang bereits morgens gehabt haben und sofort das Paket verschickt, oder die haben eine Zeitmaschine. Was für ein Wahnsinnsservice! Nun, ich hab dann sofort mit dem Färben angefangen, und das Ergebnis war zunächst schockierend aber mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt. Ich finde sogar, dass es (im trockenen Zustand) genau so geworden ist wie ich es mir vorgestellt habe, nur der Schreck beim Anblick das klatschnassen Stoffes.... es sah halt 2 Töne zu dunkel aus. Heute morgen den Schnitt rauskopiert und wieder die komplette Küche in totales Chaos versetzt. Bevor ich nun zuschneide, muss ich mich erst einmal mental (und mit Kaffee) stärken, diese Stoffmengen in meiner beengten Wohnung jagen mir eine Heidenangst ein. Als ich zuletzt größere Mengen Stoff verarbeitet habe, war meine Wohnung größer.....
Geschrieben von babbelgum61 um 14:09 Uhr in Privates
Dienstag, 28. März 2006
Ich hätte es wissen müssen! Da sagt einer was gegen meine allerliebsten Motivstempel, und ich flippe aus. Innerlich. Weil... wenn jeder wüßte was man mit Stempeln alles anstellen kann, würde manche Aussage nicht gemacht. Modeln besser als Stempel..... ha! Niemals!
Nun, soviel erst mal vorweg: Modeln sind das Beste auf Baumwolle und Leinen, und sind schon seit Jahrhunderten bekannt. Die Motive sind klassisch bis modern und ich habe (leider) noch keinen Stempelhersteller gesehen, der sich solcher Motive angenommen hätte (ich hatte es mal vor, aber das ist Geschichte)
Nur... das Wissen das die meisten Bastler über Stempel haben ist einfach nicht korrekt! Stellt euch doch mal vor, was man mit einem HOCHDRUCKVERFAHREN (und nichts anderes sind Stempel) alles machen kann!!!!!!
Ja ja, die schöne Embossingtechnik mit dem Pulver (wer das nicht kennt hat das Beste verpennt). Aber es gibt noch so viel mehr! Ich habe 8 Jahre, 8 lange Jahre, gestempelt und ich habe - ausser für Demos und Kurse - niemals eine Technik zweimal gemacht. Das wäre mir viel zu langweilig gewesen!
Nun habe ich im Laufe der Jahre massenhast Techniken gelernt, gemacht und gelehrt. Fotos gemacht, Bilderserien und Websites erstellt. Und alles weg, futsch, vergangen. Ich könnte mich in den A*** beißen! Nun möchte ich meinen neuen Näh-Kollegen zeigen was Stempel können. Ich will NICHT das alle rennen und sich mit Stempeln eindecken. Ganz bestimmt nicht! Ich bin nach 8 Jahren im Auftrage der Stempel schon vollauf zufrieden, wenn ein zuvor Unwissender zugibt "Ja, Stempel sind ein kreatives Medium"
Mehr will ich doch gar nicht!
Ich arbeite dran! Aber wozu? Hab ich was davon? Hat irgendwer was davon? Wie gesagt.... ich bin doof!
Dennoch.... ich kann es nicht lassen, ich MUSS diesem inneren Zwang folgen und jedem zeigen was in Gummistempeln steckt. Drum werde ich hier die ein oder andere Stempel-Geschichte einstellen. Mal sehen, wieviel Webspace Burda so hergibt *grinsel*
Zum Auftakt eine kleine Stoffstempelei. Ich habe dazu bereits einiges im Nähforum geschrieben, dennoch werde ich die Informationen in etwas anderer Form hier ebenfalls ausführen. Hier bin ich ICH, hier kann ich SEIN (wie ich will).
Heute nur das erste Bild, ein bestempeltes Shirt, morgen mehr, versprochen.
Geschrieben von babbelgum61 um 09:54 Uhr in Privates
Montag, 27. März 2006
Soderle!
Ich bin vor weniger als 2 Wochen auf das Hobbyschneiderinnenforum gestoßen. Man bedenke: Als ich zuletzt aktiv genäht habe, war Internet was für Universitäten! Also war das neu für mich.
Dort gibt es einen internen Wettbewerb (der keiner ist, eher eine "Herausforderung", eine Idee umzusetzen) der für mich anfangs etwas verwirrend war. Ich denke das liegt daran, daß diese Sache von "Insidern" initiiert wurde, die natürlich den Werdegang und Hintergründe kennen.
Aber das Dumme an der Sache ist: Wie ich bereits gestern sagte kann ich mein Feuer - einmal entfacht - nicht mehr löschen! Und ich will eine Idee umsetzen. Pech für mich, daß ich von der Challenge viel zu spät gelesen hatte... in nicht einmal 3 Wochen muss alles fertig sein!
Aber ich kann es nicht lassen! Samstagnacht Stoff bestellt, Sonntagabend Geld überwiesen und nun hoffen, daß ein kleines Wunder geschieht....
Zum Glück kann ich vorarbeiten: Da ich mein Feenkleid nun auf die Challenge umfunktionieren werde (ich denke so viel darf verraten werden) kann ich einen Teil der Schnitte dafür verwenden. Und weitere vorbereiten schon bevor der Stoff hier eintrifft.
Aber offiziell werde ich mich für die Challenge erst anmelden, wenn ich den Stoff in den Händen halte! Dann kommt auch ein Link ins Blog, wo die Regeln der Herausforderung zu finden sind und welche Vorstellungen ich davon habe.
Nun, ist alles nur Spaß, also beib ich locker. Und den Zeitdruck kann ich gut gebrauchen, denn wie ich mich kenne wäre mein Feenkleid sonst erst zu Weihnachten fertig geworden.... Nun muss es bis Karfreitag fix und fertig sein. Hilfä!
Geschrieben von babbelgum61 um 13:29 Uhr in Projekte
Sonntag, 26. März 2006
"Bad hair day" ist wenn alles grau in grau ist?
Heute ging es mir so, und zu allem Überfluss habe auch noch ein neues Projekt angefangen von dem ich nicht sicher bin ob es das Richtige für mich ist... wie so oft. Regen und Zweifel, das passt zusammen. Wie in einem amerikanischen Film in dem das Wetter die Stimmung der Akteure wiedergibt.
Aber ich kann es auch nicht lassen: Wenn mein Interesse für etwas entbrennt... dann brenne ich lichterloh! Denke an nichts anderes, plane nichts anderes, muss es tun, koste es was es wolle!
Der Stoff ist bestellt. Nun muss ich nur noch versuchen, aus einer Idee, einem Traum, Realität werden zu lassen....
Geschrieben von babbelgum61 um 23:00 Uhr in Projekte
Samstag, 25. März 2006
Jetzt mal ein kleines Resümée:
Der Schnitt, den ich mir als Freitagskleid aus dem alten Samt machen wollte, wird als enganliegend bezeichnet. Bei mir ist er obenrum eng (aber genau richtig!), untenrum eher weit. Normalerweile ist es bei mir genau andersrum, da ich Po-mäßig eher zu Größe 42 tendiere, und obenrum fast schon 38.
Also werde ich den Schnitt beim nächsten Mal anpassen. Ansonsten ein interessanter Schnitt, dessen Länge ich für meinen persönlichen Geschmack etwas gekürzt habe.
Leider war der Samt aus einer meiner Fundus-Kisten, und sehr mitgenommen. Sorgfältiges Bügeln mit feuchtem Bügeltuch hat nicht viel geholfen, der Samt verlor beim Nähen schon etwas vom Flor aus den langjährigen Knickstellen.
Also wird das Kleid nicht mein Lieblingskleid, aber immerhin hab ich jetzt einen hübschen Schnitt für ein schnelles und sexy Kleid.
Geschrieben von babbelgum61 um 10:29 Uhr in Privates
Freitag, 24. März 2006
da war noch dieser Rest dunkelgrüner Stretchsamt... von einem viktorianischen Kostüm übrig geblieben.... also nun ist es ein Kleid. Wieder mal schlechte Paßform auf der ollen Puppe, deren Maße so gar nicht den meinen entsprechen!)  Und weil mir der Saum viel zu weit unten war, hab ich erst locker 10 cm Stoff umgelegt, und dabei dachte ich "hey, da kann ich ja ein lustiges Muster reinnähen" Also das sah dann so aus:  Ich weiss noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Jetzt fehlt noch der Reißverschluß und den muß ich jetzt kaufen fahren.... wat en Streß! Und um 18 Uhr muss ich geschniegelt, gestriegelt und frisiert und geschminkt auf der Matte stehen... was mach ich hier noch? *grins*
Geschrieben von babbelgum61 um 01:00 Uhr in Werke
Ich hab noch ein Bild gefunden mit einem Kostüm, das ich mal meiner Tochter gemacht habe. Mittlerweile ist das "Kind" 20 jahre alt... aber an das gelbe Ballkleid aus dem Zeichentrickfilm "Die Schöne und das Biest" denkt sie gern zurück. Nur der Vollständigkeit halber setz ich es mal hier rein. Mensch, wenn ich bedenke, was ich vor 10 Jahren alles genäht hab´.... Wahnsinn. Kam mir alles gar nicht so viel vor, zog sich ja über ca. 2 Jahre hin.
Geschrieben von babbelgum61 um 00:12 Uhr in Werke
Donnerstag, 23. März 2006
Hab gestern bei Oma nochmal eine Menge schöner Sachen gefunden, unter anderem die lang gesuchten Kleiderschnitte, die ich bereits letztes Jahr gekauft und nie benutzt hatte. Einer ist dieser hier: Burdakleid An dem Schnitt fand ich die Version mit dem gerafften Ausschnitt so toll. Die Idee mit dem Spitzenstoff (Top aus der Bogenkante!) fand ich sehr kreativ und das Satin-Kleid als "Zugabe" ist der Hammer! Irgendwann mache ich das grüne auch mal aus meinem Ikea-Dekostoff (aus dem ich ja schon eine Hose gemacht habe) aber nun brauche ich ein Sexy/elegantes Kleid zum Ausgehen für Freitag.... Eigentlich wollte ich ja morgen das neue lange schwarze anziehen, aber das ist so brav ... Also hab ich mal wieder in meinen Stoffresten gekramt und auch was gefunden... grün und stretchig (laut Angabe muss der Stoff elastisch sein) Ich bin mal gespannt ob das was wird, erst Mal Kaffee aufsetzen und dann schnell den Schnitt rauskopiert.
Hier noch ein Bild vom Schnitt (Gott, ist das riesig, sorry): 
Geschrieben von babbelgum61 um 10:06 Uhr in Projekte
Mittwoch, 22. März 2006
Habe gestern mit meiner Tochter besprochen, wie ich (endlich) eine persönliche Website gestalten könnte.
Zu diesem Zweck werde ich ein paar Kleidungsstücke für ein Fotoshooting machen. Und da ich ohnehin vorhatte, etwas im Stile von Rembo Kleidern zu machen, werde ich beides verbinden.
Also ein Kleid a lá Rembo und dann Fotoshooting für die Website. Corsagen-Schnitt ist schon rausgemacht......
Geschrieben von babbelgum61 um 08:07 Uhr in Projekte
Dienstag, 21. März 2006
So, meine Tochter hat nochmal ihre Mama geknipst. Begeistert war sie von dem Job nicht, aber wir haben ein paar Bilder machen können, auf denen man das Kleid besser erkennen kann.
Ich setz´ nur eins davon hier rein, so lange es keine Usergalerie gibt *grins* will ich nicht meine Freunde mit Bildern vollballern.
Wer mehr Bilder sehen möchte, kann hier vorbeischauen:Meine Bilderseite
Geschrieben von babbelgum61 um 19:09 Uhr in Werke
Und wieder einen lang gehegten Wunschtraum wahr gemacht!
In der Burda 11/2000 war ein weisses, bodenlanges Kleid, welches es mir seitdem angetan hatte. Na ja, hab ja nicht mehr genäht, nur davon geträumt... und jetzt wo ich wieder damit angefangen habe, arbeite ich erst einmal alle alten Wünsche nach und nach auf.
Das Originalkleid war aus weisser Strickspitze, atemberaubend und KEIN Abendkleid, also tagestauglich. Da es aber Abendkleid-Qualität hat, passt es wunderbar in mein albernes Mode-Manifest. In weiß sieht es zwar toll aus, aber ich kenne mich: 3 Schritte und ich hab die ersten Flecken. Da ich schwarz liebe und diese Farbe unempfindlicher ist, hab ich mich für ein schwarzes Kleid aus einem wunderbaren Schurwoll-Krepp (Quelle: siehe Lesezeichen "Stoffladen") entschieden.
Sonntag angefangen, lästiges Schnitt kopieren, zuschneiden und zusammennähen. Die Feinheiten dauern dann immer ewig: Reißverschluß (mein erster verdeckter Nahtreißverschluß!), Futter zuschneiden und einnähen, Ärmel, Säume.... das hält auf, so dass 3 Tage Arbeitszeit draus geworden sind! Und ich bin immer so ungeduldig: Was ich morgens zuschneide will ich am liebsten abends anziehen...
Und zu den beiden waagerechten Brustabnäher vorn hab ich nach der ersten Anprobe noch vertikale Taillenabnäher gebastelt (an sich selber abstecken ist doof!) Das sah einfach besser aus und macht eine tolle Figur. *hüstel*
Leider passt das Kleid meiner antiken Schneiderpuppe überhaupt nicht! Busen sitzt zu hoch, Taille viel zu schmal und Po zu dick! Aber an mir sitzt es perfekt!
Um die Taille zu betonen, werde ich es mit einem Gürtel tragen. Ich werde mir für solche Kleider einen Gürtel im Mittelalterstil selbst machen, aber vorerst muss ein alter 80er-Jahre Gürtel herhalten... mit goldenem Teddybär vorne *seufz*
Das Kleid erwies sich auch aufgrund der lichtschluckenden Farbe als unmöglich zu fotografieren! Darum habe ich 3 Bildversionen gemacht, eine um das Original Schwarz zu zeigen (man sieht keine Detaills) und 2 frontal und seitlich, um den Schnitt zu zeigen. Mir gefallen die Trompetenärmel! Das ganze hat was von Mittelalter, ich bin etwas geknickt, dass diese Ärmelform vor 6 (!) Jahren modern wurde, denn erfahrungsgemäß ist das dann irgendwann wieder out und man kann sich mit solchen Ärmeln (oder anderen Kleidungsdetaills) nicht mehr blicken lassen.
Aber die mittelalterliche Kleidungsform ist halt meine herzallerliebste, darum werde ich versuchen ihr treu zu bleiben, evtl. immer an den bestehenden Modegeschmack anzupassen!
So, hier die Bilder, ich bitte nochmals um Verzeihung für die schlechte Bildqualität:



Geschrieben von babbelgum61 um 13:12 Uhr in Werke
Montag, 20. März 2006
Durch mein neu entfachtes Interesse an dem Schneiderhobby habe ich mich neulich auch gefragt, wer eigentlich die Person ist, die Burdamoden zu dem gemacht hat was es heute ist.
Dabei stieß ich im Internet auf die Biografie von Aenne Burda. Gefunden habe ich den nachfolgenden Text, verfasst von Gabriele Meinhard, auf dieser interessanten Seite (unbedingt auch mal die übrigen Seiten erforschen!):
Biografie Aenne Burda
Aenne Burda gehört zu den erfolgreichsten Geschäftsfrauen Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit ihren Modezeitschriften eroberte sie nicht nur die deutschen Frauen, sondern Leserinnen weltweit - vor allem in Asien und Russland. Sie kauften sich die Zeitschriften "Burda Moden" in erster Linie wegen der Schnittmuster, die jedem Heft beigefügt sind.
Am 28. Juli 1909 wird Aenne Burda, geborene Lemminger in Offenburg geboren. Sie besucht eine Klosterschule, macht die mittlere Reife und absolviert anschließend eine kaufmännische Lehre. Die Tochter eines Lokomotivführers ist ein Papakind und ein böses noch dazu, wie sie selbst sagt. Mit ihrer Mutter habe sie nie reden können, die mütterliche Duldsamkeit ist für die kleine Aenne ein Graus. Rabiat und hart, "härter als ein Mann", will sie werden. 1931 heiratet sie den Drucker und Verleger Dr. Franz Burda.
Als Ehefrau weigert sie sich, den Haushalt zu machen - Putzen sei "Zwangsarbeit", findet sie übrigens noch heute - und organisiert eine Haushälterin. Später kommt ein Kindermädchen dazu. Schliesslich hat die Hausherrin drei Söhne grosszuziehen.
Ende der 40er Jahre sucht Aenne Burda nach eigenverantwortlicher Betätigung und wechselt in den Beruf der Chefredakteurin, Verlegerin und Kolumnistin. Aus einem kleinen Modeverlag in Lahr, den sie 1949 mit 48 Mitarbeitern übernimmt und der kurz vor dem Konkurs steht, macht sie den größten Modezeitschriften-Verlag der Welt.
Im Januar 1950 erscheint erstmals die Zeitschrift "Burda Moden" mit einer Auflage von 100 000 Exemplaren. Das besondere daran: Jedes Heft enthält Schnittmuster für "Preiswerte Mode zum Selbermachen". "Burda Moden" entwickelt sich zur weltweit größten Modezeitschrift. Bereits 15 Jahre nach der Erstausgabe überspringt die Auflage der Zeitschrift die Millionen-Grenze. 1987 erscheint Aenne Burdas Modeheft als erste westliche Zeitschrift in der Sowjetunion in russischer Sprache. Der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher bescheinigt ihr daraufhin: "Sie haben mehr geleistet als drei Botschafter zuvor".
1953 kommt mit "Burda International", einer Modezeitschrift für die gehobenen Ansprüche, das zweite Magazin des Verlages heraus. Eine Reihe weiterer Magazine wie "Carina", "Anna" und "Verena" folgen.
Aenne Burda leitet 45 Jahre lang ihr Verlagsimperium, bis sie Anfang 1994 das Kommando an ihren Sohn Hubert abgibt. Der Verlag, der zu diesem Zeitpunkt 172 Millionen DM jährlich umsetzt, wird in die Burda Mediengruppe eingegliedert. Heute hat das Modeheft in Deutschland eine verkaufte Auflage von ca. 330 000 Exemplaren. Es wird in 90 Ländern und 16 Sprachen publiziert und die internationale Auflage liegt bei 1,7 Millionen. Die passionierte Rosen- und Orchideenzüchterin, Aenne Burda, bleibt Herausgeberin des Verlages und steht dem Unternehmen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Aenne Burda ist im Alter von 96 Jahren am 3. November 2005 in Offenburg verstorben.

Geschrieben von babbelgum61 um 09:34 Uhr in Burda
Samstag, 18. März 2006
Im Schneiderforum gab mir heute jemand den Tipp, eine Schneiderpuppe selbst zu machen. Nach eingehender Recherche boten sich folgende Möglichkeiten: Gipsbinden, dann mit Schaum füllen, Gaffatape oder Pappmache. Ich sofort in den Obi und nach Papierklebeband gesucht.... vergeblich.
Dann hatte ich die Idee, das Ganze mit Stoffstreifen und Tapetenkleister zu machen. Baumwollnessel hatte ich noch massig, Tapetenkleister war schnell gekauft (extra stark für Textiltapeten) und schnell nach Hause und die Mülltüte über der Kopf gezogen.
Dann laut Anleitung für Papierklebeband die Stoffstreifen "verlegt", meine Tochter hat ca. 2 Stunden geschnippelt und geklebt. Dann mit Fön die Öberfläche angetrocknet und hinten aufgeschnitten....Ergbnis: Ein schlabbriger Lappen!
Die Papierstreifen wären schnell trocken geworden und hätten eine gewisse Festigkeit gehabt. Ob die Stoffstreifen jemals hart werden.... ich wage es zu bezweifeln.
Fazit: Viel Arbeit völlig vergeblich, eine Erfahrung klüger und nächste Woche Papierklebeband kaufen gehen....
Geschrieben von babbelgum61 um 22:13 Uhr in Privates

Bei der gestrigen Durchsicht meiner alten Modehefte (Burda Moden 11/97!!!) fand mein Mann eine Seite, die ich überblättert hatte.... Er fand ein Kleid sehr schön, welches durch Spitzeneinsätze und knappen Schnitt manchen Einblick in die weibliche Anatomie gewährte... *grins*
Ich fand es hübsch, aber eher durchschnittlich. Drum hatte ich diese Seite gleich weitergeblättert. Aber nun, da mein Mann es mir unter die Nase hielt, konnte ich meinen Augen kaum trauen: In türkiser Schrift vor einem beigefarbenem Mauer-Hintergrund stand da etwas, das genau in das Thema meines Mode-Manifestes passt!
Ein Zitat der Frau, welcher wir diese Hefte, diese Website und manches andere verdanken, und die - als das Zitat abgedruckt wurde - noch lebte:

Aenne Burda:
"Mode ist Schmuck. Mode ist Freiheit.
Die Freiheit, sein Erscheinungsbild selbst zu gestalten"

Geschrieben von babbelgum61 um 12:24 Uhr in Burda
Freitag, 17. März 2006
Wenn man "Oma´s Dachboden" hört, denkt man gleich an alten Trödel.
In diesem Fall ist alles MEIN Trödel! Will sagen, ich hab mangels Platzreserven alles bei Oma eingelagert.
Also waren nun alle alten Schnittmuster, Burdas, Stoffe und Zubehör (sowie der Inhalt eines kleinen Bastelladens) wild durcheinander in Kisten verpackt.
Nach langen Wühlen und Suchen hab ich nun 3 Ordner und eine Kiste alter Schnittmusterhefte gefunden. Sogar antiquarische Hefte sind darunter wie z.B. Carinas aus den 80ern! Leider haben die 80er Jahre Schnitte nur noch humoristischen Wert, denn mit den überdimensionalen Schulterpolstern und Boxerschultern sieht man irgendwie ulkig aus. Warum fand ich diese Silhouette damals nicht lustig??? *lol*
Und ein paar wunderschöne Stöffchen hab ich noch gefunden, meinen alten Samt-Domino und das grüne viktorianische Samtkostüm. Alles in Umzugskartons und Bananenkisten.
Nun werde ich wohl stundenlang Hefte sichten und Schnitte sortieren (die Altpapiertonne hinterm Haus ist schon halb voll!)
Das Unangenehme an der Sache ist, dass ich von dem ganzen Staub jetzt einen fiesen Husten hab, der Hals kratzt und es fühlt sich an wie eine Erkältung. Ich kenn das, ich vertrage halt den uralten muffigen Staub nicht, aber wer verträgt den schon?
Aber ich wette, Hobbyschneiderinnen würden gerne mit mir tauschen: Knietief in alten Schnittheften und vergessenen Stoffcoupons!
Geschrieben von babbelgum61 um 21:04 Uhr in Privates
Meine Güte!
2 Stunden für einen blöden Text!
Ich verstehe die html-Grundregeln dieses Blogs nicht ganz, eine Zeileneingabe/Leerzeichen zwischen den Codes und die ganze Formatierung ist im Eimer....
Zum Glück zählt der Counter nicht meine Hits mit, denn ich hab - um zu sehen wie meine Änderungen sich auswirken - das Blog mindestens hundertmal neu geladen!
Mein "Mode Manifest" hat mich echt Nerven gekostet, und ich wette ich bastle noch weitere Stunden daran herum.
Bin gespannt auf Doro´s Kleid, den Schnitt hab ich mir auch bestellt, und ich denke ein Reißverschluß wird nicht nötig sein. Nach dem Tipps aus meinem Kostümforum kann man den auch ohne RV über den Kopf ziehen und mit Schnürungen einhalten.
Nachtrag: Im Auto fiel mir ein, dass ich ja alle Designs "nur" mit Firefox begutachtet habe. Wieder daheim schnell den IE angeworfen und *Schock*... das Design ist ja total vermurkst! Zum Glück ging die Anpassung nun recht schnell, nachdem ich mal wieder in die dumme Tabellen-Hierarchie eingestiegen bin.
Ich hoffe es lohnt sich auch und kann erst mal so bleiben.
Geschrieben von babbelgum61 um 11:17 Uhr in Privates


Sind Abendkleider nicht wunderschön?

Heiraten nicht manche Frauen nur, um einmal im Leben wie eine Prinzessin auszusehen?
Träumen wir Mädchen nicht alle davon, in mittelalterlicher Gewandung über den Asphalt zu schweben?
Ich will nicht bis zum Mittelaltermarkt warten!
Ich möchte nicht Karneval feiern müssen, nur um im Gewand nicht aufzufallen!
Wir leben in einer Zeit, in der persönliche Freiheit nicht nur gross geschrieben wird, sondern auch erreicht zu sein scheint.
Doch warum rennen Millionen von Frauen jede Saison in die "Mode"läden, um sich lemminggleich in die exakt gleichen Fummel zu schälen, die von Illustrierten und Werbung vorgegeben werden? Ist das ein Ausdruck persönlicher Freiheit?
Es ist das Bedürfnis sich anzupassen! (Und das Bedürfnis der Industrie damit Geld zu verdienen)

Lebe ich einmal oder viele Male? Habe ich die Zeit, mich gängeln zu lassen? Lohnt sich diese- vielleicht einzige- Lebenszeit, um nach Maßstäben fremder Menschen gekleidet zu sein?
Nein!
Ich will jeden Tag eine Prinzessin sein!
Ich will mit Schleppe zum Einkaufen!
Das ist unpraktisch?
Sind beigefarbene Kostüme praktisch? Sind knallenge Jeans praktisch?
Man kann aus jedem Stil vergangener Epochen eine tragbare Variante erstellen. Man kann sich selbst verzaubern. Man muss nicht wie ein Dackel hinter dem Mode-Herrchen herlaufen, der diese "Mode" nur vorgibt, um jedes Jahr eine neue Kollektion zu verkaufen.

Grosse Worte, wenig Mut..... kann ich umsetzen was ich selbst so sehr wünsche?

Einen Versuch ist es wert!
Geschrieben von babbelgum61 um 10:19 Uhr in Fashion
Donnerstag, 16. März 2006
Wie wäre es, wenn man ein Kleid/Mantel/Jacke näht, mit einer Schleppe, die man hochknöpfen kann? Zwecks Autofahren, shoppen oder einfach nur gehen.....
Ich weiss, das "Raffen" ist bei Abendkleidern üblich, mein schwarzes Mittelalter-Schleppenkleid hat eine Schlinge, die in der Anleitung angegeben war (und äusserst praktisch ist)und ums Handgelenk getragen die Schleppe vor unachtsamen Tritten oder dem Strassendreck schützt)
Oder einen bodenlangen Rock rechts und links hochraffen mit Knöpfen. Gut, die Idee der gerafften Röcke ist so alt wie lange Röcke selbst es sind, aber als moderne Variante wäre das was "Neues", ich betone: Das Ganze will ich als Alltagsmode!
Geschrieben von babbelgum61 um 14:51 Uhr in Projekte
Mittwoch, 15. März 2006
So, hier noch 2 Bilder mit Hose und Bluse gemeinsam, leider packt die Kamera die Unterschiede in der Helligkeit nicht. Nur der Vollständigkeit halber
 
Geschrieben von babbelgum61 um 16:16 Uhr in Werke
hach, ich liebe mein Weblog!
Auf diese Weise kann ich zentral festhalten, was ich noch nähen möchte, gerade nähe und bereits fertig gestellt habe.
Also die Samthose und weisse Bluse habe ich ja nun.
Wären noch ein paar Jungenhosen zu machen, für einen Jungen dessen Bäuchlein in keinen Fertigschnitt passt *grins*
Dann will ich ja seit Jahren ein Knöchellanges Kleid aus einer alten Burda machen, leider fehlt der geeignete Stoff dafür....
Und ein neues Mittelalterkleid wäre schön....
Momentan fällt mir nichts mehr für meine Wunschliste ein, aber das ist nur eine Frage der Zeit.
Geschrieben von babbelgum61 um 10:57 Uhr in Projekte
Umpf!
Die schlechte Nachricht: Seit 2 Stunden bastele ich an dem Design des Blogs, das alte hat mich geärgert, weil man die Bilder nicht selbst einfügen konnte.
Andere Bloganbieter haben mehr Möglichkeiten, aber ich mag halt die Burda-Adresse *grins*
Gut, die Bastelei geht mir jetzt auf die Nerven, und ich gebe es auf. Wenn man von der Blog-Startseite auf den aktuellen Tageslink meines neues Blogsdesigns klickt, ist das Format zerschossen, und ich bekomme einfach nicht raus warum..... meine html-Kenntnisse beschränken sich auf Bilder einfügen und Zeilenumbruch *lol*
Aber die gute Nachricht: Mein "Ensemble" aus Hose und Bluse ist gestern gut angekommen! Unter der halbdurchsichtigen Bluse habe ich ein Bra-Top getragen, und die knallenge Samthose sah sexy und elegant zugleich aus! Vielleicht frage ich meine Tochter heute mal, ob sie ein Bild von mir in den Klamotten macht. Mal sehen, das Wetter ist ja danach.
Eigentlich müsste ich als nächstes meinem Sohnemann (6 Jahre) ein paar Jeans nähen. Da er normal gross, aber überdurchschnittlich breit *g* ist, passt ihm keine gekaufte Hose!!! Mit Maßband und ein bisschen Fummeln müsste sich doch was machen lassen. Grade Beine, Gummizug in der Taille, fertig! Ich messe ihn heute mittag mal aus, und wenn ich einen Hosenschnitt hingebastelt bekomme, mach ich gleich 5 Stück davon! Ein ganzer Ballen Jeansstoff harret hier immer noch seiner Bestimmung....
Geschrieben von babbelgum61 um 10:48 Uhr in Privates
Dienstag, 14. März 2006
So, heute endlich die Bluse fertig gemacht, die ich schon Sonntag angefangen hatte. Manchmal hat man nur hier und da ein paar Minuten und wenn man jedes Mal beide Maschinen (Näh- und Overlock) wegräumen muss, geht jede Menge Zeit drauf. Wird Zeit, dass ich mir eine permanente Nähecke einrichte, nur wo?
Da ich zu meiner Samthose noch eine weisse Bluse wollte, hab ich wieder meine Restekiste bemüht, und einen leicht transparenten Baumwollstoff gefunden. Und in der Burda 02/2006 auch einen hübschen Blusen-Schnitt gefunden. Und was soll ich sagen? Nachdem schon die Hose sich als Glücksgriff erwiesen hatte, weil zuuufällig ein Schnitt mit Bilderworkshop... na ja, die Bluse war der Workshop des Vormonats! Hihi
Der Vorteil ist nicht nur, dass ich mit den Bilderkursen meine eingerosteten Nähkenntnisse wieder auffrischen kann, sondern die Bilderkurs-Schnitte sind auch auf dem Bogen immer rosa unterlegt, was das Rauskopieren zum Kinderspiel macht!
Seit ich die Idee hatte, die Schnitte auf Backpapier zu kopieren, geht das so fix. Vorher hab ich mir mit Geschenkpapier regelrecht einen abgebrochen, um ordentliches Kopierpapier zu kaufen war ich immer zu faul. Aber Backpapier ist durchsichtig, hat neuerdings ja auch keine vorgezeichneten Muster mehr, UND ist billig! Und sogar von der Rolle, man hat also keine Größenbegrenzung in der Länge. Und wenn in der Breite mal was fehlt, stückel ich halt. Wenn es zu sehr rollt, kann man es super glattbügeln. Ob diese Idee schon jemand vor mir hatte? lol, bestimmt.
So, meine Bluse war also ruckzuck angefangen, nur als dann die Familie zwischendrin rumturnte blieben ein paar abschliessende Arbeiten liegen. Die Ärmel haben auch noch kein Gummiband, hab keins da und muss schnell welches besorgen, schliesslich will ich die Bluse heute abend anziehen.

Wie man sieht, ist die Bluse leicht transparent, also ziehe ich einen weissen Body drunter. Hach, ich freu mich schon! Bin mal gespannt, wie die Bluse mit der Samthose kombiniert aussieht.
Der Blusenschnitt ist übrigens super. Nennt sich Tunika, und da die Seitennaht komplett grade ist und die Ärmel offen angesetzt werden, ist die Bluse schnell gemacht. (Ich hasse Ärmel einsetzen) Arbeit macht lediglich der Volant und die Schlingen, aber wenn ich die Bluse nochmal mache, nehme ich die volantlose Version. Ich mag Schnürungen, und diese hier ist nett.
Was soll ich als nächstes nähen? Bloss nicht wieder nachlassen......
Geschrieben von babbelgum61 um 10:55 Uhr in Werke
Samstag, 11. März 2006
So, gestern endlich das aktuelle Burda-Heft gekauft, 03/2006.
Ich musste in den Nachbarstadtteil zu dieser kleinen Tankstelle fahren, die letzten Monat ein (!) Heft vorrätig hatte. Ich habe mich lange mit der Verkäuferin unterhalten, und sie sagte genau das, was ich nun schon öfter gehört habe: Wenn Magazine nicht gekauft werden und zum Verteiler zurück gehen, gibts die irgendwann nicht mehr. verständlich
Aber in dieser Tankstelle kommt wohl regelmässig eine Dame, die das Burda-Magazin kauft. Die Ärmste, denn nun hab ich es! In meinen "alten" Quellen Supermärkte, Kaisers etc konnte ich seit Monaten keins mehr finden!
Gut, ich hab also ein Heft ergattert (und dort gleich die "easy-fashion" bestellt!)
Beim Blättern in dem Heft sprang mich ein Hosenschnitt an! genau der Schnitt, den ich seit Wochen, WOCHEN, gesucht habe! Selber schuld, könnte man sagen, dass ich mir das Heft nicht früher gekauft habe.... ich hab es ja nirgends GEFUNDEN!
Habe sofort den Schnitt rauskopiert! Und in meinem Stoff-Fundus gekramt. Der Schnitt ist für elastische Stoffe, und ich hatte Glück: Meine Wunschhose sollte aus Samt sein, und der Samtrest den ich noch hatte war... tadaaaa. elastisch!
Beim rauskopieren hat mein Mann sich über ein altes Burda-heft hergemacht:

Sieht man, dass ihm den Minirock auf der aufgeschlagenen Seite am besten gefiel? Männer....

Nun ich hab dann die Hose genäht, aber der Samt war etwas kniffelig, und mein Mann kam ein paar Stunden früher von der Arbeit, drum wurde ich erst heute fertig.

Das Foto ist nicht so doll, hab eine ganze Reihe gemacht, aber auf allen Bilder sieht man nur eine schwarze Silhouette. Schwarzer Samt eben! Bei Gelegenheit mache ich mal bessere Bilder, draussen ist Unwetter und drinnen mit Selbstauslöser gibt es nix Besseres!
So, nachdem ich nun meine schwarze Samthose habe, hätte ich noch gerne einen netten Blazer. Oder zwischendurch eine Bluse? Im letzten Heft war so ein süßer Schnitt......
PS: Was hab ich für ein Glück: da ich jahrelang nicht mehr genäht habe, bin ich aus der Übung. Der Hosenschnitt in der Burda war mit Bilder-Workshop! Extra für MICH *grins*
Geschrieben von babbelgum61 um 17:53 Uhr in Werke
Freitag, 10. März 2006
Gut, ich hab noch uralte Kleider im Schrank, die ich vor Ewigkeiten genäht habe, und neulich hat meine Tochter auf Schloß Burg mal ein paar neue Bilder davon gemacht.
Ich hab noch viele weitere Kostüme gemacht, aber davon ist fast nichts mehr übrig... schade.
Die Larp-Freunde, denen ich mein Schleppen-Kleid zeige finden es toll, aber als Schneiderin sehe ich jedes Mal die ungebügelte untere Stoffkante des schwarzen Unterstoffs...lol.

Man sieht auch nicht grade viel vom Kleid, sorry. Ich möchte nur nach und nach altes Zeug hier einstellen, um das alles mal zentral an einer Stelle wiederzufinden. Im Moment ist mein Schneiderhobby überall und nirgends verteilt.
Ich bestelle heute endlich Schnittmuster, hab diese Woche noch nichts genäht, das darf nicht einreißen....
Geschrieben von babbelgum61 um 08:32 Uhr in Werke
Donnerstag, 9. März 2006
Larp=Live acting roleplay, mein neues Hobby.
Da man dort jede Menge Kostüme braucht, sind viele Larper (also Menschen die diesem Hobby frönen) zwangsbedingt zu Hobbyschneidern geworden, und das nicht mal schlecht!
Da ich für mein Larp endlich wieder die Nähmaschine ausgepackt hab, brauchte ich auch Schnittmuster. Das Muster für dieses Druidenkleid habe ich aus einer alten Brautmoden-Burda entnommen.
Das Original war eine Art Mantel, aus Organza und Spitze. Ich hab den Schnitt in der vorderen Mitte zusammengelegt und 10 cm Weite eingefügt, damit man das Kleid (ohne Reißverschluß) über den Kopf ziehen und dann mit Schnürung auf Figur bringen kann.
Die Ösen sind in die Nähte eingearbeitet, das geht schnell und ist unkompliziert.
Hier mein "Brautmoden-Druiden-Kleid" im Mittelalter-Stil:

Geschrieben von babbelgum61 um 12:56 Uhr in Werke
Diese Hose entstand nach einem alten Burda-Schnitt aus einem 90er Jahre Heft.

Geschrieben von babbelgum61 um 12:36 Uhr in Werke
Ich bin neu hier eingetroffen, und schau mich erst mal um.
Doch hier möchte ich mein Näh-Hobby ausleben und hoffe auf Gleichgesinnte.
Bärbel Born
Geschrieben von babbelgum61 um 11:18 Uhr in Privates
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Aktuell arbeiten soviel Leute an der "bag in bag":
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Ich höre grade
Haus am See
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