Montag, 15. Mai 2006
Noch was Altes
« Stempelige Déjà Vu´s | Hauptseite | Kinder, Kinder »heute rief mich eine Freundin an und fragte nach nähtechnischem Rat, sie kommt mich Mittwoch nachmittag besuchen *freu*
Wir sind zwei alte Stempel-Kumpel, und wir quatschten am Telefon von den alten Zeiten. Bei der Gelegenheit fiel mein Blick auf eine alte Stempelarbeit, die ich euch heute kurz zeige. Die Blumenstecker hab ich mal in einem Kurs gemacht (ich war Kursleiter) und es ist eine meiner liebsten Techniken.
Wir so oft beim Stempeln erzielt man hier mit geringem Aufwand verblüffende Ergebisse. Die genaue Anleitung findet ihr hier.
Eine verwandte Technik auf Glas findet ihr hier, auch sehenswert)Die Technik habe ich erstmal in einem amerikanischen Stempelkatalog gesehen, und lange rumprobiert, welche Malfarben dafür geeignet sind. Nun ja, diese Technik haben wir (ich und meine Stempel-Mädels) schon vor Jahren ins Deutsche übertragen, für uns ist es ein alter Hut, aber für die Nählieseln ist es was Neues zum gucken.
Die Enten wurden auf Windowcolorfolie gestempelt und jeweils von hinten ausgemalt (siehe Anleitung) Dabei kann man ja- da die Folie durchsichtig ist- auch seitenverkehrt arbeiten, und das passende Gegenstück herstellen, mit dem man den Stecker "doppeln" kann. Die beiden Teile (von der jeweils anderen Rückseite ausgemalt) dann mit einem Tupfer Heißkleber auf Holzspieße kleben und die Spieße sowie den Kleber mit Acrylfarben anmalen.
Wer bereits Stempel hat, für den kostet das Ganze kaum was (evtl. müssen die Acrylfarben angeschafft werden), und jede mitgebrachte Blume macht sich mit einem solchen Stecker gleich doppelt so schön, und der Empfänger bekommt etwas ganz Persönliches (hier ist wieder ein grosser Stempelfundus hilfreich :-D)












