Donnerstag, 28. September 2006
Kapitel 1 - Die Idee
« Kapitel 1 - Die Aussteller | Hauptseite | Burn Out »Mir war, als ich mich im Frühjahr bei dem Internetportal hobbyschneiderin.net angemeldet hatte, nicht klar, was der Kongress ist und um was es geht. Man muss sich viele Informationen im Portal und im Internet zusammensuchen. Die Eckendaten über das "Wann und Wo" sind natürlich präsent, aber eine gutes "Was und Wie" habe ich bei Burda gefunden.
Obwohl es Platzverschwendung sein mag, möchte ich dennoch den Text hierher kopieren, denn da es sich bei dem Text um eine Ankündigung handelt, gehe ich davon aus, dass er demnächst entfernt wird. Hier also Sinn und Zweck des Kongresses, erzählt von Burda:
Begonnen hat das Ganze 2003 auf dem „Jahrestreffen der Hobbyschneiderinnen“. Schnell wurde deutlich, dass unter den Nähbegeisterten und Kreativfans ein solches Forum regelmäßig gewünscht wird. Denn nirgendwo sonst sind die Möglichkeiten des Austauschs, der Weiterbildung und der Information über Neuheiten auf dem Kreativ- und Handarbeitsmarkt so konzentriert und umfassend.
Seit 2004 der Kongress im Eurogress Aachen statt, zentral neben dem Casino und in der Nähe des Stadtparks gelegen. Hier kommen auf 2300 qm viele beratungsfreudige und am Austausch interessierte Händler sowie begeisterte, detailbegabte Kursleiter/innen zusammen und bieten den Besuchern ein vielfältiges Kreativangebot und eine einzigartige Atmosphäre.
Aachen ist mit dem Auto (A4 von Köln, A44 von Düsseldorf), der Bahn und dem Flugzeug gleichermaßen gut zu erreichen. Der Flughafen Maastricht/Aachen (NL) ist 35 km entfernt (www.maa.nl). Der Aachener Eurogress ist überall sehr gut ausgeschildert, sodass die Anfahrt völlig problemlos ist. Die Buslinien 3a und 13a haben dort eine Haltestelle und zu Fuß sind es vom Hauptbahnhof etwa 15 Minuten.
PRAXIS UND KNOW-HOW STEHEN IM VORDERGRUND
Die Kurse – 2005 waren es 782 Plätze, zu 95% ausgebucht – werden in diesem Jahr thematisch und von der Anzahl her weiter ausgebaut. Sie sind das Herzstück des Kongresses. Sie befassen sich hauptsächlich mit dem klassischen Nähen, dem Nähen von Accessoires, anderen Kreativtechniken und der Verwendung von Sonderzubehör. Mit der Firma Junghans als Partner kann der Handarbeitsbereich diesmal noch besser berücksichtigt werden. Im Einzelnen gibt’s Kurse, Vorführungen und Angebote zu folgenden Themen:
- Neuheiten bei Nähmaschinen und Overlocker
- Stickmuster Softwarepräsentation
- Sticken (Stickmaschine, frei Hand und per Hand, Myreschka)
- Nähen (Accessoires, Dessous, Bademode, Kuscheltiere, Patchwork, Reverskragen ...)
- Nadelkunde bei den Herstellern
- Schnittanpassung, Schnittdiskussion, richtiges Maßnehmen, Maßmode von burda
- Filzen (mit und ohne Maschine)
- Stempeln
- Makramee (Einführung)
- Nadliges (alles rund um die Wolle: Stricken, Häkeln ...)
- Quilten
- Verkauf von Schnittmustern (z. B. von burda), Stoffen, Kurzwaren und Wolle
- Modenschau
DAS ALLERWICHTIGSTE
Für die Workshops sollten Sie sich anmelden. Alle nötigen Materialien sind auf dem Kongress erhältlich. Auch die Besucher/innen, die keinen Kurs machen, können sich überall informieren und anregen lassen. Und: Gemeinsam lernen und gemeinsam dem Hobby Raum geben – dazu sind die zwei Tage gedacht. Unter dem Motto „Wir machen, was uns passt!“ kann an allen Ständen und in einer gemütlichen Plauderecke diskutiert (z. B. über Schnittmuster) und Hilfreiches, Lustiges ... ausgetauscht werden. Als abschließender Höhepunkt wird eine Modenschau eindrucksvoll zeigen, was genäht wurde und wie sich Hobbyschneider/innen in Oufits bewegen, die sie sich auf den Leib geschneidert haben!
FIRMEN VOR ORT
baby lock, Bernina, Blauweiss´chen, brother, Der rote Faden, Die Stoffzentrale, Cremer KG, Exclusive Stoffe, Fastenau, Groness, Janome,
Junghans, Organ Needles, PRYM, Scherzkeks Stoffe, Schmetz, sewy.de, Vlieseline und burda als Medienpartner
ADRESSE: Eurogress Aachen, Monheimsallee 48, D-52062 Aachen
TAGESKARTE: 5 Euro
Soweit Burda. Da ich den Text nun nach dem Kongress zum ersten Mal sorgfältig durchgelesen habe ;-), finde ich, er enthält alles Wichtige.
Was mir vor dem Kongress gefehlt hat, war eine Vorstellung davon, wie man sich das Ganze im Ablauf vorzustellen hat.
Darum möchte ich nun noch ein wenig ergänzend hinzufügen. Wie bereits gesagt sind die Kurse die Hauptsache.... für die Besucher! Ohne Kurse, kein Kongress. Die Kurse- über die ich noch ausführlich berichten werde- wurden auf zwei Bereiche verteilt. Im grossen Saal waren die Tische mit den Maschinen aufgebaut, Nähmaschinen, Overlocks und Punchingmaschinen. Zwischen den Tischen fanden sich immer wieder Tische, an denen man Unfertiges vollendes konnte oder eine Arbeit etwas raumgreifender ablegen konnte. So musste man nicht befürchten den letzten Nadelstich nicht ausführen zu können, wenn die Zeit abgelaufen war. Die Kurszeiten mussten natürlich eingehalten werden, da der nächste Kursleiter ja den Platz benötigte.
Im oberen Stock fanden die Kurse statt, bei denen keine Maschinen benötigt werden, was nicht allen Besuchern klar war, aber beim nächsten Mal bin ich schlauer und weise meine Kursleute im Vorfeld darauf hin.
Auf einer separaten Fläche fanden sich die Aussteller. Obwohl die Kurse das "Herzstück" des Kongresses sind, sind die anwesenden Händler und Hersteller beinahe noch wichtiger. Bringen die Kurse die Besucher zum Kongress, so bringen die Aussteller das Geld ins Säckel, und ohne Geld kein Kongress. Ausserdem finde ich als Besucher es absolut wichtig, auf einer Messe, auf der mir die Anwendung von Materialien gezeigt wird, auch selbige erwerben zu können.
a muss ich mich mit meinen Stempeln ein wenig schämen, ich zeige sie, verkaufe sie aber nicht)
Und ich als "Gafferin", die keinen Kurs belegt hat, habe es genossen, in der Fülle des Warenangebots zu schwelgen. Nie gesehene Artikel habe ich entdeckt, und die wären nie und nimmer zu mir gelangt ohne den Kongress! Ich gehe selten in den Handel. Ich war bisher mit meinem Stoffdschungel in Ohligs vollauf zufrieden und was der nicht hat, das brauche ich auch nicht.
urch den Kongress ist Scherzkeks-Stoffe zu meinen "must-have´s" hinzugekommen) Innovatives Zubehör führt ein Resteverkauf, wie es mein Stoffdschungel nun mal ist, natürlich nicht.
Will sagen: Neben den Kursen ist die Teilnahme der vielen Händler für mich absolut notwendig! Und wie viele Besucher des Kongresses haben an ihrem Wohnort keine Möglichkeit, an die begehrten Waren heranzukommen? Aachen ist wichtig! Der Kongress schliesst eine grosse Lücke in der deutschen Messelandschaft, denn Endverbrauchenmessen wie Creativa oder Kreativwelt können den Hobbyschneider/innen ihre Fragen und Wünsche nicht so passgenau erfüllen!











