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bluemchen
   

Donnerstag, 31. Januar 2008

first refashion

This is my first finished refashion project. I am not sure if I do it right, but I am willing to learn.

Because I felt in love with that refashion idea, I am collecting old garments now, and try to make them fresh and pretty.
First piece I saw was an old nightgown, my mother gave me years ago for a week I had to spend in hospital. I never wear such ugly gown, and I wanted to put it in the waste bin.
But then I read about refashion, and I saved it for later use. It was my first try with refashioning, but I think it should be "make 1 new garments from 2 old", right?
This nightgown was worn out, the seams damaged and no shape at all. First I put it into the washing machine with some fabric dye, for that purple touch. Then I bought a bit of blue rubberband and bias satin ribbon. The rubberband now gives the gown a new shape.
The satin ribbon was sewn on the neckline, and to the edge of the sleeves. And I put some ribbon to the lower seam line for an additional festive touch.
I hope I used the correct sewing terms, if not, please correct me.
The pictures are bad, sorry for that, I actually have to use a very old digital camera.

...........................................

So, hier nun der allererste fertiggestellte "refashion"-Versuch. Im Prinzip geht es ja darum, aus alten Klamotten was Neues zu machen. Im Sinne des Umweltschutzes spart man dabei Rohstoffe, Energie für die Herstellung neuer Kleidung und die Energie für den Transport von zum Beispiel China nach Europa. Idealweise sollte man dabei aus mehreren alten Lumpen ein neues Kleidungsstück basteln. Aber ich will ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, und taste mich erst mal langsam ran.

Ausserdem hatte Anne Liebler in ihrem Forum "hobbyschneiderin" zu einem Motivationsmonat aufgerufen. Wenn ich es richtig verstehe, sollen damit nahmüde Schneiderinnen neuen Schwung bekommen, jeden Monat wird ein Thema vorgegeben, welches alle nun Motivierten in ihrem Sinne nähtechnisch umsetzen.

Im Januar kam die Motivation von "Nachtwäsche". Da ich eigentlich keine solche benötige (ersparen wir uns die Details) hatte ich eigentlich auch nicht vor, mich davon motivieren zu lassen. Eigentlich. Aber dann war das noch diese refashion-Idee, und ich hatte erst kürzlich zwei uralte, schlabbrige Nacht-shirts, von meiner Mama geerbt, aus dem Altkleidersack herausgefischt, um sie neu zu gestalten.

Dabei habe ich gestern neues Material zugekauft. An diesem Punkt frage ich mich, ob das dann noch pures refashion ist? Man soll ja Ressourcen schonen, keine neuen nutzen. Na ja, ich hoffe ihr lasst mir das durchgehen. Ich habe also gestern im Solinger Stoff-Dschungel breites blaues Gummiband gekauft, und dazu passendes Satin-Schrägband für weitere Deko.

Das Nachthemd sah ursprünglich so aus:

 

 

Sie Säume waren teilweise kaputt, ein Bindeband in der Taille fehlte komplett und meine Tochter hatte den ganzen Fummel mit schwarzer Wäsche gewaschen, und aus dem ursprünglich weissen Nachthemd wurde ein graues Fähnchen. Die Gummi-Rüsche am unteren Ärmelsaum waren ausgeleiert. Kurz: Ein Trauerspiel und nur noch als Putzlappen zu gebrauchen.

Ich habe zunächst das Nachthemd zusammen mit einem weiteren Nachthemd (für spätere refashion Versuche) und ein paar hübschen Stoff-Coupons in die Waschmaschine gesteckt und lila eingefärbt, um das Grau zu überdecken. Dann das Gummiband in Taillenhöhe aufgenäht, dabei das Gummi gedehnt, so dass sich der Stoff darunter eingekräuselt hat. Die Ärmelsäume bekamen das hübsche Satinband, ebenso die untere Saumkante. Außerdem habe ich das Schrägband an an den Halsausschnitt genäht, da dieser völlig zerschlissen war.

Das Foto ist wie üblich nicht besonders detailreich, doofe Camera. Aber man sieht, dass der Putzlappen jetzt ein süßes Nachthemd geworden ist. Ich zieh das trotzdem nicht an. Fragt jetzt nicht warum......

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 12:02 Uhr in Projekte

Dienstag, 29. Januar 2008

Lachende Kölnarena

Dear friends! Today I won´t write much in english, because I want to talk about my latest Karneval event, and this may be interesting for my german friends, but of no further use for you. If you want to know, how my favorite german Karneval party looks like, please watch the videos on the bottom of todays entry. And enjoy.

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Uff! Ächz. Aua. Mein Schädel brummt, und unfähig irgendetwas sinnvolles zustande zu bringen heute, kann ich mich auch genauso gut an den Rechner setzen. Wenn ich nun sage, dass mein Mann und ich gestern Karneval gefeiert haben, dann weiß ich was ihr denkt: "Jaja, der Alkohol". Von wegen! Die 2-3 kleinen Bierchen, die ich über 7 Stunden verteilt getrunken habe, die stecke ich als rheinisches Mädchen weg wie Limo. Schliesslich war ich der Fahrer der Bande, die mit uns in der "lachenden Kölnarena" war, und durfte keinen sitzen haben, als es auf die Heimreise ging. 

Aber 7 Stunden tanzen, das halten meine 46-jährigen Knochen nicht mehr aus. Ein Glück, dass die lachende Kölnarena nur einmal im Jahr ist. Nein, das stimmt gar nicht: Die findet 11 (!) Mal im Jahr statt, zur Karnevalssession, aber wir besuchen natürlich nur eine davon. Die Köln Arena fasst glaube ich 15.000 Gäste, aber voll wird es nur am Wochenende. Da wir an einem Wochentag dort waren, war die Halle nur zu etwas zwei Drittel besetzt, aber das reicht immer noch um Party zu machen.

Wenn ich im Bekanntenkreis von der lachenden Kölnarena erzähle, ernten wir meist ablehnende Reaktionen, denn sowohl wir als unser Freundeskreis ist nicht besonders begeistert vom klassischen Karneval. Zu einer (normalen) Sitzung würde ich niemals gehen! Vor Jahren haben wir uns dann von Arbeitskollegen meines Mannes überreden lassen, mit ihnen die lachende Kölnarena zu besuchen. Ich war sehr skeptisch, und habe nicht damit gerechnet, einen netten Abend zu haben.

Aber stellt euch meine Überraschung vor, als nach den unvermeidlichen Programmpunkten wie Einmarsch der Vereine, Tanzmariechen und Büttenreden auf einmal die Party losging! Eine Band nach der anderen kam auf die Bühne, und ALLES was an Bands in Köln Rang und Namen hat, spielte cirka eine halbe Stunde im Wechsel live vor dem tobenden Massen im Saal!

Ich hatte mich zuvor nie sonderlich für kölsche Bands interessiert, und kannte Brings nur dem Namen nach. Was soll ich sagen, seit diesem Tag bin ich Brings-Fan. Kennt ihr den Song "Superjeile Zick"? Ich hab ein T-Shirt dazu:

 

 

Nach dieser ersten Begegnung in der Kölnarena waren wir auf weiteren Brings-Konzerten. Und in vielen weiteren lachenden Köln Arenen!!! Jedes Jahr zur Session haben wir Karten für eine Vorstellung, und es gibt derer wie gesagt elf. 11 Mal Rummtata und Party, volles Haus in der Köln Arena. Multipliziert man das mit 15.000... rechnet euch das selber aus. So viele Leute können sich nicht irren. 

Neben Brings spielen wie gesagt auch andere Kölner Bands, wie die Höhner, Paveier und natürlich die Bläck Föös. Letztere gehören zu Köln wie der Dom und der Rhein. Und sie schreiben nach all den Jahren immer noch wunderschöne Lieder. "Rut & Wies", und "Du bess die Stadt" ( <-- dieses Video stammt leider nicht aus der Kölnarena) ... wenn dieses Lied intoniert wird, gehen in der Arena die Wunderkerzen an.

Und man sollte es kaum glauben, dass in 7 Stunden keine Minute Lageweile aufkommt, aber so ist es. Jedes Mal wundern wir uns gegen 1 Uhr, dass es schon vorbei ist. Machen unser Fass leer und kriechen nach Hause. Ob mit dicken Kopp oder kaputtgetanzt, und so richtig glücklich.

Aber damit ihr euch das auch ein bisschen vorstellen könnt, wie es in der lachenden Kölnarena zugeht, habe ich euch ein paar Videos rausgesucht.

Beginnen wir mit meinem Lieblingslied "Superjeile Zick", zu deutsch "SupergeileZeit":

 

 
Damit diese Blogseite nicht unendlich lange lädt, gebe ich für die anderen Videos nur die Links an, und ihr schaut sie euch selber an. Achtet auch auf den Saal! Irgendwo da haben wir letztes Jahr gesessen (die Videos sind vom letzten Jahr)
 
 
 
 
Seid ihr in Stimmung? Gut, dann hab ich noch ein paar Filme für euch, bei denen ihr wunderbar das Tanzbein schwingen könnt. Also raus aus dem Stuhl, das Tanzröckchen anziehen und hoch mit dem Konfetti!
 
 
 
Und das hier hat meine Oma immer gehört. Willy Schneider, das Original von "Man müsste nochmal 20 sein". (Mit Text)
 
Wie sagt an so schön? Es kommt alles wieder. Karneval bestimmt, einmal im Jahr. In der Kölnarena!
 

In diesem Sinne, Kölle Alaaf! 

 
 
 

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Geschrieben von snowwhite um 15:04 Uhr in Privates

Samstag, 26. Januar 2008

Karneval is coming

Does anyone know what "Karneval" means? As far as I know, americans celebrate something similar, called Mardi Gras, and Halloween has a bit of Karneval too. In Germany it is celebrated in different ways. Southern Germany dresses as demons and northern Germany won´t dress at all. I live in the middle, and a region called "Rheinland" is going crazy during Karneval season. We dress in all different ways, very close to Halloween costumes, but never scary. We dress as clowns, sexy or funny. A very classic costume is the "Funkemariechen", who has traditional origins in the historical past of the Rheinland. Burda offers a cute pattern, check this.

This year I choosed a costume, I have talked about before: Little red riding hood. I knitted stockings and crocheted a red cap for that purpose. Yesterday I sewed a skirt and a petticoat, plus a tight bodice. Really sexy, yeah. I made some pictures of the skirt and bodice, you can see them if you scroll down. The bodice was a Burda pattern, check this: bodice. I altered the neckline, and added an extra centimeter on both edges. The original patterns shoulders looked to small for me. And I choosed a size smaller than mine (I actually wear 40, and took 38) so that the bodice is really tight. Worked good for me.

I cannot show the stockings, because I have not been able to finish them, I will explain why in another blog post. And the cap I showed you last time. I hope you enjoy, and all people tonight on the party I will visit. Cake and vine for grandma! I am coming!!!

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So, heute abend geht´s zum Karneval, und gestern hab´ ich endlich das Kostüm genäht. Reicht doch, oder? Ich habe das Mieder nach dem Burda-Schnitt "Piratenbraut" genäht. Aber mit ein paar Besonderheiten: Zunächst habe ich- wie ich es immer mit Schnitten ohne Nahtzugabe (NZ) mache- an den rauskopierten Schnitt die NZ angezeichnet. Dabei habe ich Dussel diese NZ auch an die obere Ausschnittkante und die Ärmelausschnitte angezeichnet. Gewohnheit eben. Später fiel mir auf, dass dort keine NZ notwendig sind, denn da ist ja auch keine Naht (die Kante wird mit Schrägband eingefasst). Mööp. Nun hatten wir das Mieder ja bereits einmal für meine Freundin genäht, ich hatte euch im Blog davon erzählt. Dabei hatte ich gesehen, dass diese Extra-Weite dem Mieder sehr gut stand, und meiner Ansicht nach die Passform verbessert hat. Darum habe ich es dann bei meinem Mieder genauso gemacht.

Schaut man sich nämlich das Modelfoto von Burda an, sieht das Mieder ziemlich blöd aus... das schlabbert. Mag sein, es ist schlichtweg zu weit, aber das kann ich nicht nachprüfen. Da wir das Mieder für meine Freundin in Größe 38 gemacht hatten, konnte ich es auch in dieser Größe anprobieren. Ich selbst habe eher 40-42. Laut der Burda Maßtabelle, die im Schnitt enthalten ist, hätte ich 44-46!!!!!! Die sollten ihre Maßtabellen mal überdenken. Kein Wunder, dass das Mieder an dem Model schlabbert.

Ursprünglich hatte ich einen schönen Miederschnitt von Butterick für dieses Mieder gekauft. Dummerweise kam KURZ nach dem Kauf des Schittes der Burda-Schnitt heraus, und da ich wie immer nach Möglichkeit Burda-Schnitte verwenden möchte, habe ich trotz der schlechteren Passform dann den Burda-Schnitt benutzt. Nun, wenn ihr beide Schnitte vergleicht, sieht man minimale Unterschiede, und ich finde den Butterick-Schnitt nach wie vor etwas schöner, vielleicht nähe ich ihn mir irgendwann und vergleiche.

Gestern habe ich dann also das Burda-Mieder, oben breiter und in einer "zu kleinen" Größe genäht. Vorne habe ich wie angebeben ein Miederstäbchen eingearbeitet, leider nur eines aus recht dünnem Plastik, zum Durchnähen.  Die Miederstäbe, die ich Anfang der Woche zusammen mit Dirndl-Ösen in einem Shop bestellt hatte, sind nicht rechtzeitig angekommen, was mich ziemlich böse macht. Egal, irgendwie wird es auch mit dem dünnen Miederstäbchen klappen. Beim ersten Schnüren zog sich dann die vordere Front unschön zusammen, die obere Kante beugte sich durch die Zugkraft nach unten, und die untere nach oben. Darum schnüre ich das Mieder nun durch jede Öse mit einem separaten Band, so zieht nichts nach oben oder unten, und die vordere Kante bleibt grade.

Den Rock habe ich aus rotem Lackstoff zugeschnitten, einfach einen Teller, oben in einige wenige kleine Falten gelegt und an einen graden Bund genäht. Säumen muss man nichts, der Lackstoff kann nicht ausfransen. Um dem Rock den gewünschten Stand zu geben, habe ich aus einem alten Bettbezug und Faschingstüll einen kleinen Pettitcoat gebastelt. Der musste nicht gut gearbeitet sein, er verschwindet ja unter dem ganzen Rest. 

Genug geredet, ich muss mich auch bald fertig machen für die Larp-Taverne heute abend. Denn meine Larp-Gruppe will ausnahmsweise mal nicht mittelalterlich gekleidet in die Taverne gehen, sondern karnevalsitisch. Immerhin sind wir in Köln! Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Grins.

Die Fotos sind wieder nicht so berauschend, die Kamera ist immer noch uralt, mit der ich knipsen muss. Die weisse Bluse (gekauft) überstrahlt etwas, sorry. Man sieht auch kaum etwas von dem wunderschönen Muster des Mieders. Wir hatten einen traumhaften Stoff im Stoff-Dschungel gefunden, mit einem floralen Samt-Ornament. Erst von vorne:

 

 

Dann von der Seite:

 

 

Und von hinten, man sieht sehr schön ein kleines Detail, den dreieckigen Einschnitt an der unteren, mittigen Kante. Keine Ahnung, wozu die gut sein soll, aber es schaut nett aus, also habe ich es so gelassen.

 

 

Jetzt suche ich nur noch jemand, der MICH in dem Fummel knipst, mit roter Kappe und einem Körbchen. Schliesslich bringe ich heute abend der Oma Wein und Kuchen. Und wenn ich einen bösen Wolf sehe, dann laufe ich! 

 

Nachtrag am "Tag danach": Zwei Bilder gibt es schon: Ganzfoto und mit Oma. Die Oma ist jünger als ich, aber Dank moderner Schminktechnik sehe ich keinen Tag älter aus als 12, und meine junge Freundin wie 120. Jetzt muss ich mich morgen (lachende Köln-Arena) mal vor einen hellen Hintergrund stellen, damit man die untere Hälfte von mir auch sieht.

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Geschrieben von snowwhite um 14:24 Uhr in Burda

Freitag, 25. Januar 2008

red cap finished

Hi! The weekend is almost there and I found a camera. Not mine, sure, but an old one my dad doesn´t need any more. No wonder he doesn´t need it: It´s so unbelievable old, that it took me 3 (!) hours, to find all drivers and software I need somewhere in the internet. But finally, after a lack of sleep and some coffees, I was able to get the pics into my computer. And I have to apologize for the bad quality, a 9 year old digital camera won´t do any better.

But now I can show you the cap for my "Little red riding hood" costume. Even in a bad quality the image shows the color and how it was crocheted. I forced my 8 year old to wear it for a moment to make some pics. He thinks it´s comfy and wanted to wear if all day. My baby!

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Endlich eine Kamera! Mein Vater hatte noch ein uraltes Teil in der Schublade liegen, und der Versuch das Ding mit meinem Computer bekannt zu machen, hat mich 3 Stunden und eine verpasste Mütze voll Schlaf gekostet. Und die Bilder sind grottig, aber man kann was erkennen. Die Kamera ist genauso alt wie mein Jüngster, fast 9 Jahre. Wobei mein Söhnchen in diesem Alter als jung zu bezeichnen ist, die Kamera hingegen ist von ihrem urspünglichen Wert von 1.200 DM (Mark, ihr erinnert euch?) auf 1 Euro bei ebay gesunken. Noch ein paar Jahre älter, und ich hänge beim Fotografieren ein großes schwarzes Tuch darüber.

Na ja, wenigestens endlich mal wieder ein Bild, das ICH gemacht habe. Nicht viel schärfer als die vom Handy meines Gatten, aber ich konnte die Perspektive bestimmen. Wenn mein Model mal stillgehalten hat, heisst das. Ich habe die Kappe, die ich euch zeigen will, meinem Jüngsten aufgesetzt. Und entgegen meinen Befürchtungen, er könne sich wehren, fand er sie sehr bequem und wollte sie den Rest des Tages anbehalten.

Kunststück, die Kappe ist aus flauschig weicher Merinowolle, die ich in der Waschmaschine ein wenig filzen konnte, und fühlt sich so zart an wie ein Hühnerbaby. Ich habe die Kappe für mein Rotkäppchen-Kostüm gebastelt. Ausserdem wollte ich was häkeln, meine neuste Leidenschaft. Ich habe mich in der Grundform an den mittelalterlichen "Babymützen" orientiert, die von Mann und Frau getragen wurden, als Kopfbedeckung oder als Schutz unter einem Helm. Ihr alle kennt sie bestimmt. Warum das Rotkäppchen häufig damit gezeichnet wird.... keine Ahnung. Auf jeden Fall assoziiert man heutzutage eine solche Kappe mit kleinen Mädchen oder Babys.

Auch ich finde, die Kappe ist super bequem und angenehm zu tragen, sie wärmt sogar die Ohren. Ich habe kurz überlegt, ob ich mir nicht weitere machen soll, in anderen Farben versteht sich. Eine neue Mode kreieren, das wär doch was. Auf jeden Fall laufe ich Karneval damit rum, und stell mir vor ich bringe der Oma Wein und Kuchen....

 

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 09:18 Uhr in Werke

Mittwoch, 23. Januar 2008

I draw a picture

Folks! I finished so much during the last days, and I can´t show you! Still no camera! Dear friends already gave me some tips where to buy a cheap one, but I have one, that I cannot find and don't want to buy another. So I would have to draw a picture to show you what I have done.

First I talk about the weekend: I had friends who came for a visit and sewing session at Sunday. We sew the complete "Little red riding hood" outfit for my friend, the bodice, the skirt, the cape and the petticoat. Easy as pie (Because my friend Aud was with us, lol) But now I have to sew the same stuff again, and that will be a pain! Doing something twice is the most boring thing I can imagine.

Then I finished the white stockings for my costume. I have to attacht the eyelets to the second stocking, so it´s almost done. The red pants as underwear are ready. And I had the idea to crochet a small red cap for my cute litte red riding hood head. So I went to a yarn shop yesterday and bought some merino wool. After making a test with the wool and wash it in the washing machine, I crochet with no pattern and adjusted the form of the cap while working on it. The cap is cute, I have to wash it now.

So I have a pant, 2 almost done stockings and a cap. Nice. Cross fingers for me, my motivation will return and make me sewing that boring costume a second time. First Karneval party is saturday. Why does that always comes so fast?

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Soderle. Ich mache hier ein Teil nach dem anderen, und kann es euch nicht zeigen. In Ermangelung einer Kamera bekomme ich schon gutgemeinte Tipps von lieben Freunden, wo ich billig eine neue Kamera bekomme. Aber ich will keine kaufen, meine liegt hier irgendwo. Ich weiss genau, wenn ich eine kaufe finde ich die alte 2 Stunden später, so läuft das immer bei mir. Schicksal. Ich versuche mir nun eine Kamera zu leihen, wenn das nicht klappt, dann muss ich euch ein Bild malen von meinen Klamotten. ;-)

Am Wochenende waren Yvonne und Aud bei mir zum Nähen. Aud hat auch ein böses Foto von mir mit rausgestreckter Zunge gemacht, aber sonst gibt es keine Dokumentationen unserer schneiderischen Tätigkeit. Wir haben ratz fatz das Röckchen, das Cape, das Mieder und den Unterrock für das Rotkäppchen-Kostüm genäht. Yvonnes Kostüm ist nun fertig. Und das hat auch Spaß gemacht, denn den Miederschnitt von Burda hatte ich zum ersten Mal benutzt. Aber jetzt muss ich mir das gleiche Kostüm nochmal nähen, und das ist sooooo öde! Freitag muss/will ich mit dem Fummel fertig werden, und ich hoffe, indem ich es hier verkünde, verschaffe ich mir genügend Motivation um es auch endlich anzufangen.

Fast fertig sind die weissen Kniestrümpfe, in einen davon müssen noch Ösen, und dann war´s das. Die rote Ungerbüx habt ihr ja schon gesehen. Am Wochenende hatte ich dann noch die Idee, eine rote Kappe zu häkeln, also bin ich gestern schnell in ein Wollgeschäft gefahren und habe rote Merinowolle gekauft.

All diese Projekte werde ich noch dokumentieren und beschreiben. Schliesslich will ich immer noch mit meinem Blog anderen etwas "beibringen", ihr sollt nicht nur mein blabla lesen, sondern auch was davon haben. Wenigstens ab und zu. Aber das geht nicht ohne Bilder.

Es ist frustrierend zu sehen, wie abhängig man von manchen technischen Spielereien geworden ist. Wenn man eine Digicam hat, drückt man drauf und denkt nicht weiter drüber nach. Aber wenn es irgendwo hakt, dann geht eine Menge Zeit dafür drauf. Ich erinnere mich noch an die Probleme, die ich anfangs hatte, um die Daten überhaupt in den PC zu bekommen. Wieviele Treiber für die verschiedenen Kameramodelle ich mir schon draufgeladen habe... ich habe ein Lesegerät für die Speicherchips, alle möglichen Verbindungskabel, leistungsfähige Akku-Batterien, ein gutes Bildbearbeitungsprogramm etc etc. Und was nützt es jetzt? NIX!

OK, wenn ich keine Kamera finde, dann mal ich euch was. Aber das kann dauern. Denn danach muss ich es ja einscannen, und der Scanner, der ist...... irgendwo. :-D 

Geschrieben von snowwhite um 11:41 Uhr in Werke

Samstag, 19. Januar 2008

Red pants

I hope everyone has a nice weekend. My weekend will be houshold, knitting, sewing and a little bit hysteria, because I know for sure I will never get ready with my tasks (normally I cancel the household). I am still working on my "Little red riding hood" costume, and it drives me crazy. Only the stockings took me almost a week and are not  finished yet. Stockings! A WEEK! Never ever again I will knit stockings, maybe some overknees, for fun... time will tell (if I find some)

But I finished the red pants. And I look really stupid with it, I have no model figure, but I knew that before I started knitting. Well, still no camera, so I asked my husband to take some quick pictures with his mobile, to proove I am no bighead. After the german text you can find some pics. They are very out of focus, but that´s the best hubbys mobile cam can do. One image shows the detail of the pattern, I dont know the english name, in german it´s called "Perlmuster".

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Jupiduu, ein Teil vom Rotkäppchen ist fertig. Ich sehe aus wie eine Schießbudenfigur, denn mein Allerwertester hat keine Modelmaße, wohl eher die Form eines Apfel...nachdem ein Pferd draufgetreten ist. Warum muss ich immer an Pferde denken, wenn ich mich von hinten im Spiegel sehe? :-)

Aber um schon mal ein bisschen was zum Zeigen zu haben, habe ich meinen Gatten genötigt, mit seinem Handy ein paar Fotos zu machen. Die Pferdebilder bleiben schön auf meiner Festplatte, die guten dürft ihr euch anschauen. Ich hoffe ich habe das Rot gut nachbearbeitet, denn die Wolle ist knallrot, aber mein Bildschirm muss jedes Mal kalibriert werden um die Farben korrekt anzuzeigen. Das habe ich dann getan, und hoffe es kommt bei euch auch so an.

Die Hose musste ich etwas modifizieren, weil meine Wolle nicht genau der angegebenen entsprach. Die Vorlage stammt aus der aktuellen Rebecca.

 

 

Waahh, ist das Bild unscharf. Sorry. Im nächsten Bild sieht man ganz gut das Perlmuster, das entsteht wenn man rechte und linke Maschen im Wechsel strickt, eins rechts eins links und in der Rückreihe immer anders als sie erscheinen. Die Stricker haben jetzt abgeschaltet, denn das gehört zum einfachsten Standart-Repertoire.

 

 

Und noch ein Foto wo man sieht, wie schnell das Ganze ausgeleiert ist. Ich habe statt der angegebenen reinen Baumwolle eine mercerisierte Baumwolle mit Viskosemischung verwendet, die schon beim Stricken sehr schlabbring wurde. Ich wette die Profi-Stricker schlagen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen. Aber ich lerne ja noch, und aus einer solchen Wolle mache ich keine Hose mehr. Hehe. 

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 14:49 Uhr in Werke

Freitag, 18. Januar 2008

marketplace, finally

Gosh! I was looking for a pattern on Burda, and stumbled over a tiny button "marktplatz" on the website. That means marketplace. Last year Burda, the company behind that brand to be exact, started a cooperation with etsy, the leading selling platform for handmade item. But I never made it to sell on etsy, its no local thing, and I always prefer german companies, if I have a choice.

However, DaWanda was originally german, as far as I know. Forgive me if I am wrong. So I created an DaWanda account ages ago, and put one test item in, way to expensive and ugly, to try the features. Then I forgot the whole thing.

But now that I saw that new button "marketplace" on the Burda site, my first thought was "Ah, etsy", but what a surprise! It was DaWanda. Thanks Burda. My upcoming weekends will be filled with activity, to make some neat and tiny things to sell. DaWanda, here I am! btw: My DaWanda name is "heathergem". I have a sweet fairytale for you, why I have choosen that name, but this is another story. 

 

Heureka! Ich hab´s gefunden. Da will man nur mal eben was in den Burda-Schnittmustern suchen, und was sehen meine übermüdeten Augen: einen neuen Button auf der BuMo-Website. "Marktplatz". Ich denke simultan "etsy?", weil der Burdakonzern ja im vergangenen Jahr Anteile bei etsy gekauft hatte. Und etsy wiederum ist der führende Online-Marktplatz für Selbstgemachtes.

Ich habe mich dort seinerzeit angemeldet, aber bis zu einem Verkauf kam es nie, etsy liegt mir nicht. Viel schöner (weil ohne Kreditkarte möglich, wozu habe ich paypal?) fand ich es bei DaWanda, einem deutschen Anbieter eines Onlineportals zum Kaufen und Verkaufen von Selbstgemachtem aller Arten.

Ich hatte einen kleinen Testartikel angelegt um die Funktionen zu testen, und das dann wieder völlig vergessen...bis eben. Klick ich auf "Marktplatz" oben rechts, schön klein damit man es kaum sieht, und lande bei DaWanda. Als ich einloggen will, fragt mich diese neue Burda-DaWanda-Seite nach meinen Daten. Ich gebe sie ein und...voila, da ist Burda-aholic Bärbel als heathergem, denn so heisse ich dort, in DaWanda eingeloggt.  Jessas!

Ich wollte schon lange, sehr lange, mal was von meinem selbstgemachten Kram verkloppen. Habe mich nie getraut, denn- unter uns- finde ich meine eigenen Sachen immer völlig hässlich. (drum schreibe ich auch soviel darüber, das nennt man schönreden)

Na ja, was soll ich sagen? Ich glaube ich werde mal schnellstmöglich ein Paar Kleinigkeiten produzieren, damit ich sie im neuen "Burda-Marktplatz" anbieten kann. Ich finde, das ist Ehrensache. Und die neue, übergeordnete DaWandaseite von Burdamoden ist auch recht praktisch angelegt, mit zusätzlichen Infos über Verkäufe etc, ich muss mir das demnächst einmal genau anschauen.

Muss meine Idee mit einem Burda-Sewalong-Blog noch warten (meine Anfrage bei Burda ist wohl eh im Nirvana gelandet)

Hier die Nachricht des Tages, heute schon eine Woche alt, bei DaWanda: 

DaWanda german Blog 

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Geschrieben von snowwhite um 00:58 Uhr in Burda

Mittwoch, 16. Januar 2008

strickliesel+knitting jenny

Hi there! Today it´s only fun if you understand german. Its a podcast in german, called "knitting jenny".

 

Hallo ihr Lieben!

Beim Stricken kann man podcasts hören...oder welche machen.

Erster Versuch (macht kluch?):

Strick-Podcast (gewidmet Annkari, die hier welche gemacht hat (und gleich eine Entschuldigung hinterher an Annkari, weil ich die aktuellen Podcasts erst jetzt gefunden habe)) 

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Geschrieben von snowwhite um 13:17 Uhr in Privates

Dienstag, 15. Januar 2008

wanna play

Hi peeps!

Don´t ask, but I stumbled over a website, that I haven´t visited for a while. And there is a tiny little movie for all of you, who like ancient times, costumes, roleplay and such. Check this: Drachenfest  and watch the trailer (speaker ON!).

Yeah, so  thrilling, especially for me, because I have been there! The only thing I can remember was rain, mud and way to much mead. But I am looking forward to this year, the next Drachenfest will be our portal to the unwritten history of the dragon´s land.

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@garnprinzessin: Du larpst auch? ravelry wird immer besser, ich muss mal nach einer Larper-Gruppe suchen.

@nowak: Ich weiss, ich weiss, ich bin zu geizig im Moment für Bambus, ich musste ja schon 2 Nadelspiele und eine 5er-Nadel kaufen. Das ist ja ein Fass ohne Boden. Meine Mutter hat mir eine Kiste voller Nadeln geschenkt, aber alle Metall, damals gab es halt nix anderes. In Omas Fundus habe ich sogar noch rosa Plastiknadeln gefunden, die sind bestimmt- relativ- antik.

@Sonnenschein: Ich fühle mich so ertappt, erwischt, mitgefangenmitgehangen. Aber gut. :-)

 

Heute stolperte ich über eine Website, die ich ja schon lange kenne. Der dort verlinkte Trailer ist mir auch bekannt, aber in einer grottigen Qualität auf youtube. Nun sah ich ihn zum ersten Mal in einer guten Qualität. Also schaut da mal rein: Drachenfest, und klickt af den Trailer, unbedingt Boxen einschalten.

Ich hatte eben beim Schauen eine Gäsenhaut! Ok, mein PC steht auch am kalten Fenster, brrr. Aber die Hälfte der Gänsehaut kam vom Zuschauen. Ich erinnere mich an Regen, Schlamm und zu viel Met, aber mit dem Film entsteht ein ganz anderes Kopfkino.

Achtet auf die Bognschützen, irgendwo da war ich, was man aber garnicht sieht, blöd. 

@Aud: Ich freu mich auf August!

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Geschrieben von snowwhite um 12:08 Uhr in Larp

Montag, 14. Januar 2008

knitting hurts

Is that normal? I knitted before. Well...ages ago, but I did it! Now that I went back to that pretty needle hobby, I experience completely new aspects of that long forgotten craft: It hurts! The stocking-project was soooo tricky, the yarn (Cotton and rayon) was slippery and I dropped a lot stiches, not to mention how long it took to gather them. To prevent dropping, I had to hold the yarn so tight, that my fingerstips became numb. I waked up the next moring and still no feeling in my trigger finger. sniff

Then I switched to knit my RED pants, the ones my "little red riding hood" costume will wear as undie. Nice. This yarn was even more slippery. Poor fingers. Is knitting that hard to do? But I WANT these stockings, and the pants! So I keep knitting and try to think of something else, not of my fingers. What fingers?

I visualize my finished project. (add the white stockings, lol) The Karneval parties. Dancing with my white stockings, naughty girl!

Knitting may be fun, but I guess the fun part comes with wearing all that knitted stuff.

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Leute! Seit wann tut stricken denn weh, hä? Seit Tagen sind meine Finger taub. Diese Wolle (Baumwolle plus Viskose) für die Rotkäppchenstrümpfe sind sowas  von flutschig, die muss ich beim stricken so dermassen krampfhaft festhalten, mir sind die Fingerkuppen von Zeigefinger und Daumen völlig taub geworden. Ich versuche es zu ignorieren, denn ich will- ich will- ich will!- diese Strümpfe für Karneval. Jawoll!

Um meinen Fingern eine Pause zu gönnen, habe ich nach Strumpf eins (ja, einer ist fertig bis auf die Ösen) mit dem Wollhöschen weitergemacht, Der Kölner würde hier sagen: Ungerbüx. In ROT. Schon bei dem Gedanken eine rote Woll-Hose drunter zu tragen, wird mir ganz schwummerig. Karneval ist nahe.

Na ja, diese Wolle hat die gleiche Zusammensetzung, wie sollte es auch anders sein? Baumwolle plus Viskose. Rutscht. Von der Nadel, von den Fingern. Ein einziger Kampf "Bärbel gegen die Wolle". Aber ich werde gewinnen! Und völlig bescheuert mit weissen Strümpfen und einer Roten Ungerbüx zum Karneval gehen.

Ob mir das nicht peinlich ist? Ja, ist es. Aber das Leben ist zu kurz, um immer nicht-peinlich zu sein. Vor allem, wenn man eine bekloppte Idee hat. Die muss raus, zumindest bei mir.

Oh, und die cosplay-Blognachbarn sind ja noch viiieeeel verrückter, grins.  (Wenn Du mal Tipps zum Strümpfestricken für so ein Manga-Schulmädchen brauchst, frag mich)

Geschrieben von snowwhite um 21:49 Uhr in Projekte

Freitag, 11. Januar 2008

Ich stricke keine Socken!

Nein, niemals nicht bekommt ihr mich ans Sockenstricken. Warum? Nun, erstmal weil alle es machen. Alle schwärmen davon. Jeder rät es mir. "Wenn Du einmal Selbstgestrickte getragen hast, willst Du nie was mehr anderes." Mag sein. Aber.. noch eine Sucht? Ohne die ich dann nicht mehr sein kann? No way! Zweitens habe ich noch keine Socken gesehen, die ich unbedingt hätte haben wollen. Wenn ich schon die Nadeln schwinge, muss es sich auch lohnen. Entweder ich lerne was dabei, oder es ist eine Herausforderung, oder das Ergebnis muss in meinem Kleiderschrank liegen. Lernen muss ich das Sockenstricken nicht mehr, habe ich vor 20 Jahren mal getestet. Und in meinem Kleiderschrank sind genug Socken, mehr brauche ich nicht.

Also habe ich mir vorgenommen, niemals Socken zu stricken. Zumindest nicht für mich. Und diese persönliche Verweigerung klappt auch ganz gut. Ich bin noch nie schwach geworden. Darum stellt euch mein dummes Gesicht vor, als ich neulich in ravelry auf diese "Socken" stieß: KLICK! Zunächst dachte ich: "Wow!" Dann erst fiel mir auf, dass diese Strümpfe (keine Socken, nein nein nein!) unten wie Socken gestrickt werden. Irgendwie sind es verlängerte Socken.

Also habt ihr mich jetzt doch noch gekriegt. Irgendwie. Und weil ich ja wie bereits erwähnt solche "Socken" für mein Rotkäppchenkostüm machen will, bin ich heute zum ersten Mal zum Leichlinger Wollladen gefahren. Die Inhaberin ist wirklich so nett, wie mir alle gesagt haben. Und ist völlig auf meiner Wellenlänge: Nach 5 Minuten waren wir uns einig, dass man viel öfter mit (pseudo)historischen Klamotten rumlaufen sollte. Ich habe mich sehr zurückgehalten, vor einer mir wildfremden Frau völlig auszuflippen, bei meinem Lieblingsthema gehen immer die Pferde mit mir durch.

Aber zurück zur Wolle. Schon durchs Fenster des kleinen Lädchens sah ich das Garn, das meine Freundin Aud mir neulich geschenkt hat, und aus dem zum Teil mein Meerjungfrauencape besteht. Ja hätte ich DAS gewusst! Hätte ich gleich um die Ecke Nachschub bekommen, anstatt zu puzzeln. Zu spät.

Der "Witzheldener Wollkorb" führt ausschliesslich ONline Garne. Dafür aber sehr umfassend sortiert. Nur meine Wunschwolle für die Strümpfe war nicht dabei. Wie Frau Haumer sagte, will kein Mensch weisse Socken stricken. Schade aber auch. Drum musste ich von der schönen ONline-Sockenwolle umsatteln auf ein anderes Produkt, eine Baumwoll-Viskose Mischung. Guckst Du hier: Java-Wolle. In weiß. Und weil ich meinen Blick über die ONline Hefte schweifen ließ, fiel mir ein kleiner Prospekt auf, der noch viel schönere Strümpfe zeigte. Und was soll ich sagen? Den gibt es als Download bei ONline: Accessoires. Sind die beiden Strümpfe nicht schön? Ich durfte einen Prospekt mitnehmen, ebenso die Wolle.

Und zunächst wollte ich das Muster der pinkfarbenen stricken, aber mit dem Lochmuster hatte ich Schwierigkeiten und das Gestrick wurde zwar sehr hübsch, aber auch sehr breit. Also wieder aufgeribbelt- meine neue Lieblingsbeschäftigung- und das Muster der schwarzen Strümpfe angefangen. Rippen aus zwei rechts, zwei links, das kann jeder Idiot. Aber es geht quälend langsam voran. Wenn man auch beim stricken surft, chattet und spielt.... hahaha.

Aber sie wachsen, meine ersten Socken...pardon, Strümpfe. Ich bin so gespannt wie die an meinen Beinen aussehen. Sind meine Waden dicker geworden? In weiß sehen sie ganz bestimmt so aus, kicher.

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Hi folks!

Today I went to the local wool shop for the very first time. I was told the owner is very nice, and in fact, she is.

I was looking for wool for my upcoming stocking project, but the wool I needed was not available. But I saw a prospect of a yarn company in the shop, who changed my mind: click.

These stockings are georgous! Because I need to knit them in white, they will look totally different, but I hope they will look really cute with my fancy dress of Red Riding Hood. 

But when I started this new project, it made me laugh: I always refused to knit socks! I don´t like it, sorry. But when I check the pattern, I saw it' s a sock, a very long one, but its a sock.

So now I start knitting socks, somehow. Please dont tell my knitting and sewing friends, I know they will make fun of me. Thanks. 

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Geschrieben von snowwhite um 20:58 Uhr in Projekte

Mittwoch, 9. Januar 2008

Red Riding Hood

Hi! I try to blog more in english, in case some ravelry users strand here. SORRY for my english.

Well, today I have visited my favourite fabric store with my friends Aud and Yvonne. They have never been there, so the shop was brandnew to them. The "Stoffdschungel" (fabric jungle), located in Solingen, Germany, sells fabrics remainders from fabric producing companies. Most fabrics have been produced for pret-a-porter companies. So you can find some pretty little fabrics there, that you also can find in fashion boutiques.

We had to buy some fabric for a costume we want to wear soon in german Karneval. Well, Yvonne and me want to wear it. We want to dress as "Red riding hood" and the rough idea you can see here: click. And in the Stoffdschungel I bought this pattern from Burda: click, for the bodice. The skirt will be easy to make without a pattern and for the hoodie I will alter an old cape pattern I used ages ago.

For the bodice we bought black fabric with a very pretty velvet swirl print, and the skirt and hoodie will be made from a hot red fabric, that looks like enamel. I cannot find any english terms for that, and if we are done I will show you the effect. Omg, we will look so hot, I bet the room will catch fire if we enter.

Earlier this day I bought the brandnew knitting magazin "Rebecca", that showed some nice patterns in the preview. Now I am plannig to knit another black dress for summer, I am glad this colour seems to be back in a fashionistas wardrobe. Oh, and I need a small panty to wear under the costumes mini skirt, and I just found one in the new Rebecca. Check this pic: click. The black dress is second from the left, and the panty  is second from the right. Hot, eh? Better we take some firefighter with us to the upcoming fancy dress partys, hehe.

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Was für ein Tag- schon wieder!

Weil ich unbedingt mittags schnell zum Supermarkt fahren musste, um die neue Rebecca zu kaufen, war ich spät dran mit klar Schiff machen, und dann kam mein Besuch Yvonne und Aud auch noch eine halbe Stunde zu früh. (Aud, in der mail von Yve stand 15 Uhr!)  So dermassen verspätet/verfrüht war die Bude noch nicht vorzeigbar, denn in 30 Minuten kann ich wirklich zaubern. Aber nach einem verpanschten Kaffee haben wir uns dann auf die Reise gemacht. Wir wollten den Stoffdschungel in Solingen-Ohligs überfallen. Nachdem dieser Stoffresteverkauf eine Weile Urlaub gemacht hatte, war es dort brechend voll. Konnte man wenigstens ungesehen alle Stöffchen angrabschen, hehe.

Yvonne und ich brauchten roten Stoff für Rock und Umhang, und schwarzen Stoff für ein Mieder für dieses Karnevals-Kostüm: Klick. Nett, gell? Wir haben feuerroten Lackstoff gefunden, der Hammer! Und einen wunderhübschen schwarzen Stoff, der mit samtigen Kringeln bedruckt ist, das werden feine Mieder. Als Miederschnitt will ich mal wieder Burda testen. Die neuen Karnevalsschnitte haben mich gleich angesprochen, und dieses hier ist nun endlich in meinem Fundus: Burda-Mieder.

Weil ich für diese ultrakurzen Röcke irgendwas für drunter brauche, wo man nicht sieht was man nicht sehen soll, wollte ich eigentlich in einem Karnevalsbedarf nach einem Spitzenhöschen für Funkemariechen schauen. Aber Dank der neuen Rebecca habe ich eine bessere Idee: Ich stricke mir ein Höschen! Auf dem Bild der Heftvorschau sieht man das als zweites von rechts: Klick. In weiss kann ich mir das super vorstellen, sowas hätte Rotkäppchen bestimmt auch gern drunter angezogen.

Auf dem gleichen Bild aus der Rebecca ist ein wunderhübsches schwarzes Kleid, das will ich auch! Aber das hat Zeit bis zum nächsten Sommer. Und was für drunter habe ich dann auch schon... oder ob ich das panty doch lieber in sündigem Schwarz machen soll? Als Solo-Stück für Strand und Grillparty ist das bestimmt geeigneter. Und noch was: Mein Mann geht zum Karneval mit, da dürfen die Anderen nur gucken, nicht an der Wolle fühlen. ;-)

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Geschrieben von snowwhite um 21:58 Uhr in Projekte

Montag, 7. Januar 2008

Alles auf einmal

Ich brauche eine Kamera! Da ich meine nach dem Umzug noch nicht wiedergefunden habe, belästige ich alle möglichen Leute, meinen gebastelten Kram zu knipsen. Und weil ich gestern auf dem Kölner Nähbrunch war, habe ich alle neuen und vorzeigbaren Sachen mitgeschleppt, und in Nachtarbeit meiner Meerjungfrau-Umhang zu Ende gebracht, damit ich das auf die Pixelkarte bekomme.

Na ja, und ich wollte es den anderen zeigen, das bisschen Bastler-Eitelkeit will ich nicht verschweigen. Denn ich hatte diese Idee, passend zu dem Umhang eine Jeans zu pimpen. Pimpen bedeutet aufhübschen, und diese Jeans hatte es auch nötig. Die Jeans war aus dem Altkleiderfundus meiner Tochter. Ganz unbemerkt hatte sie sich in meinen Kleiderschrank geschlichen, und das Versehen habe ich erst bemerkt, als ich versucht habe sie anzuziehen: Die war locker 10 Zentimeter zu kurz!

Und in einem Häkelbuch meiner Freundin und Blognachbarin Aud hatte ich eine tolle Idee gesehen, wie man Jeans verlängert: Mit Häkelborte. Das bekomme ich auch ohne Anleitung hin, einfach einen Streifen häkeln in der gewünschten Breite und Länge, Muster egal, und dran an die Jeans.

Und ich habe in einem amerikanischen Magazin viele gebleichte Jeans gesehen, die Bastler selbst bearbeitet hatten. Also habe ich die Jeans mit Chlorbleiche gebleicht und dann bestempelt. Wenn ich herausgefunden habe, wie dieser Bleichvorgang besser steuerbar ist, erzähle ich euch mehr darüber. Und über das bestempeln auch.

Also mit Meerjungfrauen-Cape und Muschel-Jeans verkleidet ging ich zum Kölner Nähbrunch und habe Ma-San und Nowak genötigt, meine Werke abzulichten.  So kann ich euch endlich meine Topflappen, den Häkelschmuck und Meeres-Ideen zeigen.

Was wir beim Nähbrunch gemacht haben, das hat Organisatorin Nowak schon hier erzählt: klick. Und hat mir erlaubt, ihre Fotos zu verwurschten. Ich habe einige kleine Änderungen angebracht, zum einen damit man nicht so genau sieht was ich alles gefuttert hab (hehe) und zum anderen, um meine Häkelbortenjeansverlängerung besser zu zeigen. So richtige Bilder muss ich aber trotzdem noch machen, warum erzähle ich gleich.

Das Cape entstand nur deshalb, weil Aud mir 4 Knäuel wunderschöne Wolle in Aquafarben geschenkt hatte. Mit einem mitlaufenden Garn mit tollen Perlmuttschimmer. Wenn ich auf die Wolle schaue, höre ich die Wellen rauschen. dafür kommt nur das Thema Meer in Frage. Also habe ich mir massenhaft Wolle in gleichen Tönen gekauft, denn Auds Knäuel reichten grade mal für ein paar Runden. Und weil ich keine Anleitung hatte, musste ich das Ding 2mal neu häkeln, bis die Form halbwegs stimmt. Und Fransen knüpfe ich nie wieder irgendwo dran, das dauert ja ewig! Ein erstes Bild, leider war ich zu faul mich hinzustellen:

 

Copyright Marion Nowak

 

Und die dazu passende Jeans. das mit der Bleiche muss ich noch üben, aber für einen ersten Versuch ist es schon ganz nett geworden. Man beachte die Häkelborte unten, ich habe es mit einem Kreis markiert, auch dazu muss ich noch bessere Bilder nachreichen, so im Ganzen.

 

Copyright Marion Nowak

 

Ach was bin ich stolz auf mein beknacktes Werk. Ich bin eine Meerjungfrau! Eher älter, aber dafür gibt es kein passsendes Wort, hehe.

Weiter zum Häkelwerk, das Anne Liebler "schuld" ist. In einem Chat sprach sie von tunesisch häkeln, ich habe es euch ja schon erzählt. Und das wollte ich mal ausprobieren. Mit einem einfachen Projekt, ein Paar Topflappen. Aber das tunesische Häkeln ist nicht mein Ding, das dauert- schon wieder- ewig, und ich werde es mir für Dinge aufheben, die wirklich dicht und fest gehäkelt sein müssen. Da ich zu einem zweiten Lappen keine Luste mehr hatte, habe ich mit dem Rest vom Garn was anderes gehäkelt, was zu meiner Küche passt: Eine Erdbeere. Freistil. Lustig, gell?

 

Copyright Ma-San

 

Und zu guter Letzt zeige ich euch noch mein Häkelcollier, das ich noch mit ein paar Perlen aufgepeppt hatte. Ein bisschen schwer zu knipsen, aber Ma-San, fleissige Userin im Forum der Hobbyschneiderin (Anne Liebler), hat es für mich geschafft.

 

Copyright Ma-San

 

Mir ist das Collier noch zu grob, zu wenig delikat. Ich muss mal die Augen nach hauchfeiner Wolle offen halten, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Themenwechsel:

Eine Woche vor dem Nähbrunch bin ich über eine Website gestolpert, auf der ich ein für mich neues Magazin gefunden habe: Altered Couture. Ulkig war, dass ich den Herausgeber schon lange kenne. "Stampington and Company" bringen wunderschöne Hefte zum Thema Stempeln, Scrapbooking und Paper Art und ausgefallenen Kleidungsstücken (Belle ARmoire) heraus. Kennen tue ich die schon eine Ewigkeit. Und da bringen die einfach ein neues Heft heraus, ohne mir was zu sagen? Unverschämtheit.

Auf der Suche nach Bezugsquellen fand ich die Stempeloase in München, die ich noch aus meiner Stempelzeit kenne. Und ich habe sie ganz schrecklich genervt, mir alle lieferbaren Ausgaben und Back Issues von "Altered Couture" zu schicken. Sie hat das Paket an dem Tag abgeschickt, als sie in den Urlaub gefahren ist! DANKE Renate! 2 Tage vor dem Nähbrunch kamen die Hefte. Sogar alte Ausgaben, die es im Handel gar nicht mehr gibt!!! Und so rechtzeitig erhalten konnte ich die Hefte auf dem Nähbrunch rumzeigen. Ich muss euch ein andermal von den Heften erzählen, das sprengt den Rahmen des heutigen Eintrags.

Denn ich habe noch eine Neuigkeit für euch: Aud hat mir nicht nur Wolle geschenkt, und damit auch die neue Woll-Sucht bei mir geweckt, sondern auch gleich ein Portal von und für Wollfans gezeigt, in dem man Tage verbringen kann, und hat noch nicht alles gesehen: Ravelry. Das Portal ist zwar in englisch, aber sooo viel zu lesen hat man nicht. Eher zu sehen: Wolle, Anleitungen, Ideen, Tipps und nette Leute, auch deutschsprachig.

Momentan muss man sich anmelden und auf eine manuelle Freischaltung warten. Das hat bei mir etwa eine Woche gedauert, aber um so mehr habe ich es genossen, als ich endlich reinkam. Wer ebenfalls dort mitmacht: Mein Name ist "heathergem". Und weil ich richtig gute Bilder meiner Werke brauche, muss ich wohl doch mal meine Kamera suchen. Gute Fotos müssen her!

Ich denke, ich werde noch so manche "Untat" dort begehen, in Sachen Stricken und Häkeln. Häkeln ist dabei mein Favorit, aber man kann ja nie wissen.

Ich mache für heute erstmal Schluss, irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe wieder irgendwas vergessen. Egal, morgen ist auch noch ein Tag.

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Now the summary of what I was talking about today:

I have no Cam and had to ask friends to make pics of my latest work

Went to the "Kölner Nähbrunch", a meeting of sewing enthusiastics

Got some wool from my friend Aud that looked very "meermaid" and bought additional wool to finish a cape with it

Altered an old jeans with bleach and stamps and some crocheting at the bottom to match the cape

Asked my friends at the Naehbrunch to take pictures of my cape, the jeans, two potholders and a bracelet made with black wool

Talked about the new magazine "Altered Couture"

Told my blog visitors about my brandnew account at "ravelry", a knitting and crocheting community. If you want to look for me there: I am "heathergem".

Phew, that´s all. That was short. You are lucky, lol. 

 

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Geschrieben von snowwhite um 21:37 Uhr in Werke

Freitag, 4. Januar 2008

Ich bin ein Mini-Rocker

Kennt ihr diese 90er Jahre TV-Serie "The Nanny"? Ich muss zugeben, ich habe immer nur mit einem Auge hingeschaut, wenn die im Fernsehen lief, und nun haben wir ja keins mehr. Aber mein Mann liebt die Serie, und ab und an erwischen wir eine Folge bei youtube. Die letzten Weihnachtsferien waren voller Nanny. Wer die Serie kennt, weiss worauf das bei mir nun rausläuft:

Die Klamotten!  Laola!

Waren die 90er nicht ein wunderbares Jahrzehnt? Was habe ich die Miniröcke vermisst, die ja nun zum Glück wieder da sind: klick.

Und was habe ich Tonnen ans Haarlack verbraucht und so manches Taschengeld zum Frisör gebracht. Ach...Moment...nein, das waren die 80er, Pardon.

Aber ich würde am liebsten mit Stift und Zeichenblock sitzen und Nanny gucken, damit ich mir Notizen zu all den Outfits machen kann, die umwerfend sind. Laut der deutschen Fanseite "Nannypage" hatte Fran Drescher, die Hauptdarstellerin in allen Folgen, die zwischen 1993 und 1999 gedreht wurden, über 600 verschiedene Klamotten an. Wow. Das muss man erst mal wirken lassen. Und dann gegen die Neidgefühle ankämpfen.

Und was sagt mein Mann dazu? "Ihre Röcker sind kürzer als Deine." Heul, er kannte mich in meiner Mini-Zeit noch nicht. Aber das soll anders werden. Obwohl ich mit Miniröcken schon lange liebäugele und einige im Fundus habe, hat mich die Aussage eines deutschen Modeheftes im letzten Sommer sehr zurückgeworfen. "Eine Frau mit 40 sieht im Minirock aus wie ein altes trauriges Mädchen" Na ja, so will ich nicht aussehen.

Aber seit bei uns wieder die Nanny läuft, habe ich ein prominentes Vorbild: Die Nanny! Sie verschweigt in der Serie beharrlich ihr wahres Alter, doch die Fangemeinde feierte im letzten Jahr ihren 50ten. Noch so ein Schocker! Eine solche heisse Braut soll soooo alt sein? Und ich bin sogar noch 4 Jahre jünger! Hey, her mit dem Minirock!

Was aber auch bedeutet, dass ich jetzt nach Mittelalter und Jahrhundertwende, sowie 40er Jahren auch auf die 90er stehe. Das ist etwas unbehaglich, wie kann man "retro" sein wollen, und die Zeit hat man selber miterlebt? Diesen Knoten muss ich noch aufdröseln.

Auf jeden Fall hat die "Nanny" auch ein Problem mit ihrem Alter. Sie löst das, indem sie es verschweigt. Ich löse das indem ich es an die große Glocke hänge, und mich an den spontanen Äußerungen "Nein, DAS hätte ich ja nicht gedacht" hochziehe. Ich frage mich, welche Strategie die Bessere ist.

Wer Nanny Fran Fine nicht kennt, der muss sich das hier mal anschauen (extra für euch in deutsch): 

 
 
Wer auch auf die Mode der 90er steht, der möge sich das hier ansehen, das ist ohne Worte und einfach nur schön.
 
  
 
Meine lieben Schneiderfreundinnen ahnen es schon: Ich will mir was von der Nanny nähen. Irgendwann in diesem Jahr. Kurz. Eng. Unglaublich overdressed. Aber nur schön. Aber welches der 600 Outfits? Ich glaube die Suche wird länger dauern als das Nähen. 

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Geschrieben von snowwhite um 20:31 Uhr in Projekte

Donnerstag, 3. Januar 2008

So viele Ideen....

...und so wenig Zeit.

Das kennen wir doch alle, oder? Man hat noch ein unfertiges Werk auf der Nähmaschine liegen, und da sieht man schon den nächsten schönen Schnitt. Man kann gar nicht so schnell nähen/stricken/häkeln/basteln, wie die Ideen im Kopf entstehen.

Durch mein halbes Jahr umzugsbedingte Abstinenz haben sich da kreative Energien angestaut, dass ich platzen könnte. Letzt Nacht ging es bis halb 5, mein Mann kam schlaftrunken aus dem Schlafzimmer und staunte nicht schlecht, mich basteln zu sehen. Heute wollte ich Wolle für ein neues Projekt kaufen gehen, da lese ich kurz zuvor im Burdachat von "tunesisch Häkeln" und muss beim Wollkauf auch noch mal eben so eine Nadel mit Wolle für Topflappen mitnehmen.

Also tunesisch häkeln wird nicht mein Ding. Das dauert ja ewig. Den ganzen Abend gehäkelt und das Teil ist immer noch nicht fertig. Ich wette ich kann das nicht richtig, ich muss es mir mal zeigen lassen.

Aber da war diese Idee im Chat, und die will dann raus. So wie hundert andere. Drum bin ich heute ein bisschen gefrustet, dass der Tag nicht genug Stunden hat.

Da ich chaotisch lebe, und gern Projekte nur "denke" und nie anfertige, habe ich vor kurzem meine To Do Liste gestartet. Meine Freundin Aud schiebt mich zusätzlich an, hält mich mit immer neuem Input auch wiederum von der Arbeit ab, hehe.

Und meine To Do Liste wollte ich noch um eine "Wunschliste" erweitern, und dann noch die "Ideenliste" selbstredend. Die neue "WIP"-Liste habe ich schon eingebaut. "WIP" bedeutet "Work in Progress", also Arbeit im Fortschritt. Oder so. Und die "UFO"-Liste zeigt an, was an "Unfertigen Objekten" noch so bei mir rumliegt, Ach ja, auf die Done-Liste schiebe ich dann zu guter Letzt die fertigen Werke. Das ist jedes Mal wie eine Belohnung. Zückerchen für Bärbel. Und es ist so wohltuend, wenn dieser Teil meiner Listen länger wird. Irgendwann wird er gewiss zu lang werden, aber dann überlege ich mir was anderes.

Und heute kam ein neues "To Do" hinzu, welches ich abarbeiten muss, denn die Wolle ist nun gekauft. Weil Aud mich letzte Woche in die Maschenkunst in Köln geschleift hat (die alleinige Aussage dorthin zu gehen, hat in mir den unwiderstehlichen Zwang aufkommen lassen, sie dorthin begleiten zu müssen) habe ich auch dort die neue Rebecca gekauft. Denn darin war mein Traumkleid: Ein gestrickt und gehäkeltes Kunstwerk aus schwarzen Maschen, hier ist der Bilderlink. Meins wird das Kleid ganz links. Die Kleider auf dem Foto sind übrigens alle wunderschön, aber ohne Strickmaschine fange ich mit einem kompletten Kleid gar nicht erst an.

Mein Wunschkleid liegt nun ungestrickt im Kofferraum, weil ich diese Wollmassen heimlich am GöGa vorbeischmuggeln muss. Und weil ich keine Lust hatte, für diese Wolle eigens nach Köln zu fahren, habe ich ein nahegelegenes Wollgeschäft überfallen. Und neben schwarzer Wolle eben auch rot-grüne Topflappenwolle für meine rot-grüne Küche erstanden. Und Wolle, die zu Auds Meerjungfrauenwolle passt. Und Wolle, um eine Hochwasserjeans zu verlängern. Und Nadeln für alles, was ich mit diesen Wollmengen vorhabe.

Auf das meine To Do Liste niemals leer wird. Und die Tage irgendwann mal 25 Stunden haben. So in einer Milliarde Jahren etwa. 

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Geschrieben von snowwhite um 00:48 Uhr in Projekte

Dienstag, 1. Januar 2008

Ich war einmal ein Pulli

Noch so ein Tag an dem meine Nähstube mich rief: "Bääääärbel, wir wollen genäht werden" riefen die Weste und ein Rock. Noch einer.

Und das kam so: Diese Refashion-Idee, die ich neulich im Internet sah, und die ja schon Oma als "aus Alt mach Neu" kannte, lässt mich nicht mehr los. Als ich neulich einen Pulli in die Wäsche gab, den ich ewig nicht mehr angezogen hatte, der aber beim Umzug durch monatelanges Kartonliegen ganz muffig war, hatte ich wieder dieses Problem: Den ziehe ich NIE WIEDER an! Gekauft als Walle-Hüllen-Pulli und Figurverstecker hing der nun sackartig und meilenweit an mir runter. Bequem zum putzen, aber manchmal sogar dabei störend, denn ein Zuviel an Hülle ist oft auch im Weg. Kurz: Das Ding war unakzeptabel.

Aber ich KANN nicht wegwerfen. Höchstens weitergeben. Jedoch da der Pulli ein großes Loch vorne hatte, ging nicht mal das. Und dann kam refashion. Dieser Pulli..... neu gestaltet konnte daraus Dank der Massen an Strick.... ein Rock werden. Gedacht, getan. Heute habe ich dann die Ärmel abgeschnitten. Dadurch wurde der gestrickte Schlauch oben etwas schmaler, da die Ärmel eingesetzt waren. Ich habe dann die Linie beim Nähen etwas begradigt, so dass in den oberen Seitennähten eine leichte Kurve entstand, genau richtig für einen Rock. Dann war da noch ein Stück breites Bundgummi in schwarz, das kam oben dran, da wo ich den Rollkragen ab- und die Schulternähte aufgeschnitten hatte. 

Beim Annähen des Gummis habe ich dieses gestreckt, um es auf die gleiche Länge wie den Strickstoff zu bringen, dessen Weite ich vorher gleichmäßig am Gummi verteilt und mit Quernadeln festgesteckt hatte. Das Ganze ging ruck zuck, höchstens 15 Minuten. Noch schnell das Loch im Strick gestopft und fertig war der Strickrock. So einen wollte schon ewig haben! Wer hätte gedacht, dass der schon ewig in meinem Schrank lag, und sich nur als Pulli verkleidet hatte? Im Ernst: Ich bin total happy mit meinem Rock, und er passte perfekt zu der Weste.

Diese musste ich heute noch ein wenig tunen. Zu der Weste möchte ich einen ausführlichen Blogbeitrag schreiben, denn da habe ich zuviel zu erzählen für einen Neujahrstag. Jedenfalls war ich mit dem Kragen noch nicht zufrieden, hab ihn halb wieder abgetrennt und neu abgesteckt. Dabei war ich ein weiteres Mal so froh über meine billige Styropor-Büste. So wackelig das Ding auch ist: Ich kann an ihr abstecken und meinen Bastelarbeiten die richtige Form geben, endlich! Das könnte ich so nicht an mir selbst und auch nicht an meiner schönen Jahrhundertwende-Büste, mit ihren unmenschlichen Proportionen.

Und weil meine liebe Aud Bilder sehen will, und seien sie noch so schlecht, hier nun ein paar Handybilder. Zunächst beide Klamotten zusammen, leider sieht man in dieser Bildauflösung nichts von dem schönen Zopfmuster des Pulli-Rocks. Wegen dem Muster hatte ich den Pulli immer aufgehoben, und jetzt habe ich daraus einen Rock, yeah.

Die Weste ist auch noch nicht perfekt, vorne müsste der Sitz der Holzknöpfe, die ich aus meinem Fundus geholt hatte, nochmal korrigiert werden, damit die Weste nicht so absteht. Und den Kragen muss ich nich in Form bügeln. Aus den winzig klein geschrumpften Ärmeln des Mohairpullis habe ich mit Armstulpen genäht und für die Daumen Löcher reingeschnitten. Die habe ich heute an und will sie nie mehr ausziehen, die sind sowas von warm.

 


 

Auf dem Foto von hinten wollte ich euch zeigen, wie ich in die unförmige Weite des verfilzten Pullis noch etwas Form gebracht habe, indem ich pi mal Daumen drei Abnäher eingebaut habe, die unten in einer Art Schößchen auslaufen. Leider kann man das kaum erkennen auf den Handybildern, nur dass sie nicht genau symmetrisch geworden sind, aber an sowas störe ich mich nicht. Denn hinten werde ich noch einen Riegel anbringen und mit zweien der schönen Holzknöpfe befestigen, um dem Rücken mehr Pepp zu geben.

 


 

Was mich wirklich ärgert: Von keinem meiner umgestalteten Teile habe ich vorher-nachher Fotos. Bei der Weste ist es ganz unglaublich, wie sehr der Strickstoff geschrumpft ist! Die untere Kante, die ihr nun seht, ging ursprünglich bis Mitte Oberschenkel! Die kompletten Armstulpen waren weite, schlabbrige und überlange Ärmel! Irre!

Auf jeden Fall wird das nicht das letzte Teil "refashion" gewesen sein, das ich mir umnähe. Ich liebäugele mit dem Begriff "Altkleiderschneider", der leider etwas negativ klingt, aber neben dem netten deutschen Wortspiel genau das sagt was ich vorhabe: Aus Alt mach Neu, alte Tugenden neu beleben und.... nie mehr etwas wegwerfen!

In diesem Sinne: Auf ein wiederverwertiges 2008! Eure Bärbel Born 

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Geschrieben von snowwhite um 19:00 Uhr in Werke
   

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