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Freitag, 15. Februar 2008

Victorian cuff

Today I made a small project for ravelry. In my "freeform crochet" group we have a challenge, to make victorian cuffs. We can make one or a pair, no matter what color or shape. I wanted to combine the cuff with a technique, I have recently practiced for the very first time: hairpin lace. While I crocheted my lace top, I thought of so many possibilities you have with that technique. For example weaving. If you see an unfinished hairpin lace piece, you see the loops on each side. (scroll down for picture 1)

And these loops can be used for some small weaving effects, while they are still on the tool. And because I was doing freeform, I crocheted what came to my mind. It came out really pretty, and crafting with nothing in mind shows often the most beautiful results. (step 2 see picture 2 on bottom of page)

I weaved a pretty pearlescent ribbon into the piece and embellished with sequins, pearls and pearlescent buttons I have collected for my "mermaid" collection. Oh, and I added a small clock, so this cuff is a wristwatch now.

I don´t like the completed cuff, because it seemed I have weaved and crocheted too much. Every single step of the process made sense, but the complete effect looks a bit messy. But it was my first try to weave with a hairpin lace, so I have made some first experiences and will do better next time.

And I didn´t like the main yarn I used. Its a really pretty yarn for meermaid projects, because it shimmers and sparkles, but its a bit too heavy. I made some more embellishments, you can see in picture 3. But they turned out to be so thick and ugly, I tried to seperate the strings of the yarn then. But the yarn is made of a kind of mesh you can not seperate, so this time I have to give up and do no more subtle embellishments.

PS: Don´t wonder about the last two images: I always wear my watch on the right wrist. 

..............................................

In Ravelry bin ich in einer (von vielen) Gruppen, die sich mit "freeform Häkeln" beschäftigt. Dabei häkelt man einfach drauf los. Seit ich dies gesehen habe, lässt es mich nicht mehr los. Es gibt zwar Anleitungen und sogar Bücher zu dem Thema, aber ich arbeite mich autodidaktisch in das Thema ein, denn mir widerstrebt es sehr, für ein Thema in dem man "frei" arbeiten soll eine Anleiting zu verwenden. Doch ich bin noch zu neu auf diesem Gebiet, um hier mitsprechen zu können.

In meiner Freeform-Gruppe wurde für Februar eine challenge ausgerufen: Victorian Cuffs. Zu deutsch: Viktorianische Manschetten. Solche Manschetten sind ein sehr beliebtes Projekt für Stricker und Häkler, und ich interessiere mich aus zwei Gründen dafür: 1) Es geht schnell und 2) ich liebe Gebamsel um die Handgelenke.

Ulkigerweise bin ich kein Uhrentyp. Ich neige dazu, alle Uhren zu verlegen, und wenn ich sie dann endlich wiederfinde, ist die Batterie leer. So sind meine Schubladen voller abgelaufener Uhren. Aber weil ich mit den Manschetten spielen wollte, habe ich im Bastelladen eine kleine Uhr für Swarovksi-Schmuckbasteleien gekauft, farblich passend zu meiner viktorianischen Meerjungfrauen-Manschette.

Und als ich vor dem Glitzerregal stand, habe ich auch gleich Pailletten und Perlen mitgenommen. Und kleine Perlmutt-Knöpchen. All diese Fundstücke habe ich heute auf meine neue Uhr gebastelt. Aber nun möchte ich euch erzählen, wie ich die Manschette gefertigt habe.

Ich habe doch neulich dieses schwarze Top in Gabelhäkelei gemacht, ihr erinnert euch? Beim Gabelhäkeln kam mir in den Sinn, dass man ganz wunderbar in die Schlaufen zur Rechten und Linken etwas hineinweben könnte. Schaut euch mal auf dem Foto an, wie die Schaufen sich nach beiden Seiten gleichmäßig ausbreiten:

 

 

Das schreit doch gradezu nach weben, oder? Aber bevor ich ans Weben ging, wollte ich noch ein bisschen freies Häkeln üben, und so habe ich die Schlaufen weiter stabilisiert mit einigen Reihen von Kettmaschen.

 

 

Putzig, was? In die Zwischenräume habe ich dann ein wunderschönes Perlmuttband gewebt. Leider sieht man davon am fertigen Cuff recht wenig, es verschwindet etwas in der Fülle der Fäden. Das ist noch verbesserungswürdig. Nach dem Abnehmen der Häkelei von der Gabel mussten die Schlaufenende noch gesichert werden, ich habe dies mit einer Reihe fester Maschen und einer Abschlusskante mit Muschelmuster gemacht (wie passend!)

Mit den Perlen-und Pailetten sowie den Perlmuttknöpfen und der kleinen Uhr sah das Ganze dann so aus (die beiden grossen Perlmuttknöpfe oben sind zum Schliessen der Manschette):

 

 

Leider sieht man nicht den schönen Glanz und das Glitzern des Perlmuttbandes und der Verzierungen. Schnüff. In der Gesamtwirkung finde ich das ganze Ding auch sehr wirr und ... nein, nicht überladen, aber wenig differenziert. Das Gewirr der vielen Fäden gibt dem Auge keinen erkennbaren Effekt, beim nächsten Gabelhäkelwebding muss ich die Wahl des Garns überdenken. Obwohl das Garn (Fiocco von Gedifra) einen traumhaften Perlmuttglanz hat, ist es relativ dick und lässt sich nicht gut teilen, da die beiden "Fäden" aus winzigen Webschläuchen gemacht sind.... seltsam aber kaum als feines Garn zu verwenden. Ich habe auch versucht mit den beiden Strängen weitere Muschel-Verzierungen anzufertigen, aber was dabei herauskam war wenig geeignet:

Viel zu grob und dick (links zweifädig, rechts einfädig) 

Die Manschette trägt sich sehr angenehm, aber das ist Geschmackssache. Ich mag es, wenn an meinem Handgelenk was Witziges baumelt. Und jetzt habe ich auch eine Uhr. Und nicht wundern über die Fotos (ist es euch überhaupt aufgefallen?), ich trage meine Uhren IMMER rechts.

 

 

 
 

 

 

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Geschrieben von snowwhite um 20:42 Uhr in Häkeln
   

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