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Montag, 23. März 2009

Burda Burda Burda

Ach nee, ich könnte seitenweise nur über Burda erzählen. Wobei "Seiten" ja endlos lang sein können auf einer Internetseite.

Letzte Woche Mittwoch war das neue Heft im Briefkasten. Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll es zu loben. Wie oft haben wir Leserinnen gemeckert, dass wir immer weniger Kreativität und immer mehr Lifestyle in der Burdamoden finden? Aber das neue Heftkonzept verbindet moderne Aufmachung und Gestaltung mit eben jener Kreativität, die mir persönlich so gefehlt hat im Heft aller Hefte. Doch damit will ich meine Lobeshymnen erstmal auf Eis legen, denn von Burda habe ich ganz was anderes zu erzählen, und außerdem wollte ich doch von der hobby und handarbeit berichten, der Messe in Köln am vergangenen Wochenende.

Und da war auch Burda! Im letzten Jahr hatte ich als Schnittmusteranbieter nur Simplicity entdecken können, was ich sehr schade fand. In diesem Jahr hatte Burda einen kleinen Stand, an dem mein noch kleineres Schneiderinnenherz aber recht hoch schlug als ich schon von weitem den vertrauten Schriftzug sah. Und was sahen meine neugierigen Augen? Kleider aus der aktuellen Ausgabe

Es ist ja immer etwas anderes ein Kleidungsstück auf einem Foto zu sehen als es anzufassen. Da ich das Heft bisher nur ein paarmal oberflächlich durchgeblättert hatte, war mir völlig entgangen, dass der lila Kaftan (muss ich haben!) der Sommermodestrecke mit Perlchen bestickt war. Und eine Bluse ebenfalls. Und zwar sowas von schön. Ich muss mit offenem Mund und sehr sehr andächtig vor den Figurinen gestanden haben, und beim Fachsimpeln mit Blognachbarin Marion Nowak, mit der ich die Messe überfallen habe, wurde eine nette Dame von Burda auf uns aufmerksam.

Marion wurde nach ihrer Visitenkarte gefragt, dabei hatte ich eigens für diesen Tag einen Stapel von diesen Dingern drucken lassen. Gemeinheit! Ich habe glaube ich in meinem Burda-Fieber der armen Frau eine meiner Karten aufgedrängt, und dabei- wie unprofessionell- vergessen mir ihre zu sichern. So muss ich euch den Namen schuldig bleiben. Ich bin mir sicher, Marion wird diesen meinen Fauxpax in ihrem Blog ausbügeln....

Wir haben uns sehr nett mit der Dame unterhalten, und ich musste mich sehr zurückhalten nicht vor Freude zu weinen, als uralter Burda-Maniac. Als wir dann beide eine Stofftasche mit Burda-Aufnäher in Knallpink geschenkt bekamen, wäre ich ihr am liebsten um den Hals gefallen. In dem Beutel, dessen Farbe PERFEKT zu meinem Blog passt, war die aktuelle Ausgabe der Burdamoden und ein - Jippeee!- Burda-Kalender. Ich war zu geizig mir einen zu kaufen, da Kalender bei mir ohnehin in der Ecke verstauben. Doch nun habe ich ihn, in meiner aktuellen Zweitlieblingsfarbe Lila, und werde ihn benutzen.

Lila war übrigens auch der Teppich des Burdastandes, könnt ihr euch das vorstellen? Noch mehr Lila war am Körper einer wunderhübschen jungen Dame zu sehen, die den Kaftan aus dem Heft am Leibe trug. Ach Leute, allein wegen dem Burdastand hat sich die Messe gelohnt. Um wieder auf den - nicht lilafarbenen- Teppich der Messe zurückzukommen haben wir den Stand von Burda dann schweren Herzens verlassen. Ich hoffe inständig, dass die nette Burda-Dame das hier liest: "Huhuuuuu,  ich werde mir nächstes Mal eine Visitenkarte schnappen!"

Hier seht ihr den lila Teppich (ich hoffe euer Bildschirm zeigt das halbwegs so an wie meiner) und die Kleider des aktuellen Heftes:

 

 

 Und hier habe ich Marion erwischt, nur Sekunden bevor sie vor meiner Kamera geflüchtet ist, Muhahahahaha:

 

 

 Hier die totaaaal süße Gestaltungsidee der Burdaleute für den Messestand:

 

Aus der Nähe:

 

  

Und hier der Traum aller Hobbyschneiderinnen: Ein ganzer Schrank voller Burdahefte (den Schrank hätte ich auch gerne):

 

  

Und zu guter Letzt die schöne Dame mit dem Kaftan. Leider bin ich zu blöd die Kamera scharf zu bekommen, ich bitte die hübsche Frau um Entschuldigung.

 

  

Das war der Burdastand. War da noch was anderes? Laß mal überlegen....

Ja, da waren noch ein paar weitere Firmen. Eigentlich alles, was in und um Deutschland Wolle produziert. Der Coats-Stand erschlägt jeden. Ein gefühltes Viertel der oberen Halle wurde von Coats und den aufgekauften Firmen belegt, Rowan und Schachenmayr gehören ja nun auch zu dem Garngiganten. Allein die Regia-Abteilung des Standes hat mich der Ohnmacht nahegebracht. Ihr denkt jetzt bestimmt ich würde übertreiben? Ja ok, ich bin nicht ohnmächtig geworden, aber die neuen Regia-Farben haben sich in meine Netzhaut eingebrannt. Denn es wird eine neue Farbvariante geben, in der das Garn mit einem sehr langen Verlauf eingefärbt wird. Perfekt für Häkler!

Da Regia nun seinen 60ten Geburtstag feiert, kann man frohlocken und auf Aktionen hoffen. In den kommenden Tagen arbeite ich mich mal durch die prall gefüllte Prospekttüte, die wir am Coats-Stand bekommen haben. Bekanntermaßen liebe ich Regia ohnehin, aber mit den neuen Farben werde ich wohl schon mal auf neue Wolle sparen müssen.

Ich habe die Messezeit fast komplett ausgenutzt, um mir alles anzuschauen. Ich werde vielleicht noch mehr Details erzählen, denn für einen Blogeintrag war das einfach viel zu viel. Am schönsten aber war auch auf dieser Messe wieder die Begegnung mit Menschen. Mit bekannten (Hallo Anne und Michael, Hallo Bettina) und unbekannten (woah, ich kenne jetzt Stefanie van der Linden persönlich! ) Gesichtern. Mit Freunden und Händlern. Ein Bad in einer solchen Menge ist nicht mit Gold aufzuwiegen.

Massen an Messebesuchern schauten sich die Modenschau an: 

  

Rechts und links saßen noch viel mehr Leute! Die gezeigten Modelle waren spießig bis flippig, edel und interessant. Alles dabei, für jeden Geschmack. Besonders gut gefallen haben mir einige Katia-Modelle und ein Kleid, welches uns später zum x-ten Male zum Coats-Stand geführt hat. Ein schwarzes Minikleid.... war ja klar.

Sehr inspirierend ist die Messe auch immer was die Neuheiten im Zubehörbereich angeht. So habe ich erstmals Häkelnadeln gesehen, die man verlängern kann. Und schöne neue Borten von Prym. Und endlich den Hersteller des Maßbandes, dass ich bei Burdastyle in USA gewonnen hatte... natürlich ein deutscher Hersteller, wer hätte das gedacht? 

Was ich alles noch entdeckt habe, das erzähle ich euch aber ein andermal. Jetzt gehe ich erstmal meinen neuen Kalender streicheln. Der ist sooo schön weich. Und lila. 

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Geschrieben von snowwhite um 08:38 Uhr in Burda

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Burda 11/2008

Ich habe lange nichts mehr über das Nähheft von Burda geschrieben. Warum auch? Kann ja erstens jede(r) selber kaufen, und zweitens hatte ich nichts dazu zu sagen. Ich fand seit einer Weile, dass die Fotos besser geworden sind. Extravagant. Ein wenig wie in der FirstRow, den einmaligen Versuchsballon von Burda.

Ob dieser im Verlag geplatzt ist kann ich nicht sagen, aber der frische Wind ist bis in die Burdamoden geweht. So mein Eindruck.

Von der Burdamoden Website bin ich in letzter Zeit etwas enttäuscht gewesen, die redaktionelle Seite dreht sich mehr und mehr um Kosmum, aber darüber habe ich ja schon gemeckert. Ich mecker nicht so gerne, um so lieber lobe ich. Wenn es ein Nomen für begeisterungsfähig gäbe, welches nicht mehr als 5 Buchstaben hat, dann setze ich das vor meinen Namen!

Heute will ich also wieder ein wenig lobhudeln, das macht am meisten Spaß. Die neue Burda 11/2008 gibt allen Grund dazu. Ausgefallene Schnitte, innovative Linienführung. Jedenfalls zum Teil, denn die Mode auf den Kopf stellen wird auch Burdamode nicht. ( das mache ich.... irgendwann) Aber die so allseits beliebte neue Form der Ärmel, so unziemlich als "Puffärmel" bezeichnet, gewinnt an Boden. Sogar ansonsten eher strenge Jackenschnitte werden nun beidseitig gepufft, schaut mal da:

Burdamoden 

Gleicher Schnitt, andere Stoffe, beides sehr schön. Und rechts die Trendfarbe der letzten Saison (laut Burda): Lila. Ich hatte im vergangenen Jahr schon festgestellt, dass ich immer noch uralte Wolle in eben jener Farbe im Fundus habe, aber verarbeitet habe ich sie immer noch nicht. Steht zu befürchten, dass ich das auch nicht mehr schaffe, bis Lila wieder out ist. Dann mache ich halt zum nächsten Lila-Hype was draus.

Das ganze November-Heft ist voll von solchen Schätzchen. Die Lifestyle und Kosmetikseiten ignoriere ich, weiterblättern kostet nix und geht recht schnell.

Die Modestrecken aber sind sehr inspirierend, ein 100 %iges Lob von meiner Seite. Blognachbarin Nowak wird das Heft wieder Seite für Seite analysieren, kicher. So viel Disziplin habe ich nicht, ich wollte nur der Welt mitteilen, dass ich dieses Heft liebe. Grade wenn man viele alte Jahrgänge gesammelt hat, kann man sehen wie sich Burdamoden entwickelt hat. Ein zeitgemäßes Heft. Lesenwert, und auch immer ein Spiegel des Modegeschmacks seiner Epoche. Erfahrungsgemäß war und ist Burdamoden den Kaufhäusern immer eine Nasenlänge voraus.

Was mir an diesem Heft aber am allerallermeisten gefallen hat, ist die Plus-Mode. Wie oft haben Leserinnen geschimpft, dass die Mode für mehr Figur an Frauen mit weniger Figur fotografiert wird. (Was in den letzten Ausgaben aber meiner Meinung nach nicht mehr ganz zutraf) Diese Plusmode hat Format! Auch wenn der Aufmacher ein wenig nach elegantem Beerdigungs-Outfit ausschaut: Das Model ist propper (und hat immer noch eine Bombenfigur) und der Kleiderschnitt liefert genau das, was die Plus-Leser immer gefordert haben: Geht auf Figur! Zeigt eure Kurven, falls vorhanden! In einer netten Farbe (lila?) ist dieses Kleid atemberaubend.

Na ja, wenigstens der Ballon ist lila, kicher. Wenn man sich die technische Zeichnung anschaut, bemerkt man auch eine sehr schöne Ausschnittlösung. Ich mochte ja in den vergangenen Jahren nie diese in Falten gelegten Ausschnitte und Taillen... aber hier finde ich es wunderbar! Ein Kragen, der in eine doppelte Falte ausläuft, sowas habe ich noch nie gesehen oder es wieder vergessen. Toll. Diesen Kragen sieht man dann in der Plusmode des Heftes noch öfter, aber immer schön.

Ich weiß nicht, ob sich alle jenseits von Größe 44 über diese knackige Hose freuen:

Aber ich finde sie toll! Lila, hehe. Ich hoffe, die Plus-Mädels zollen dieser Modestrecke den gebührenden Respekt, damit Burda mehr davon macht.

Schönes Heft, ich muss mal ein paar Klebezettelchen raussuchen, um alle Wunsch-Schnitte zu markieren. Denn solch ein Rock fehlt schon ewig in meiner Sammlung, wenn auch nicht in Gold.

Ach, wenn ich doch alles schon im Schrank hängen hätte! Stoff genug habe ich für 10 Hefte.

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Geschrieben von snowwhite um 14:01 Uhr in Burda

Montag, 1. September 2008

O´zapft is

Jodeldijodeldijodeldidüüüüü!

Nächsten Monat ist Oktberfest. Und da ich hier in meinem eigenen Blog schreibe, kann ich es ja sagen: Ich mag Bayern eigentlich gar nicht. Ich hoffe SEHR, ich habe keine bayrischen Nähfreunde, denn ich schau nie wo jemand herkommt, wenn ich virtuellen Kontakt aufnehme.

Aber Bayern ist nicht grade mein Traumland. Die Sprache, die Traditionen, nee. Aaaaaber ich liebe Dirndl. Und diese kessen Kniebundhosen aus Leder für den Mann. Oder- noch besser- den Lederrock für Männer: klick. Bei Männer in Röcken bekomme ich weiche Knie, aber dieses Thema werde ich ein andermal ausweiten.

Ein klassisches Dirndl muss ja eine Reihe von Kriterien erfüllen, die mir herzlich gleichgülitg sind. Wo die Schnürung sitzt, wie tief der Ausschnitt geht, welches Blüschen drunter getragen wird, Schürze, Kropfband und all der Kram, mir doch wurscht.

Trotzdem fiel mir vor Jahren auf, dass all diese mittelalterlich angehauchten Mieder einiges mit einem Dirndl-Schnitt gemeinsam haben. Mit ein bisschen Phantasie beim nähen könnte man ein Dirndl auf jeden Mittelalter-Markt anziehen ohne groß aufzufallen.

Und ebenfalls schon eine Weile her ist der Tag an dem es mir dann wie Schuppen von den Augen fiel: Ein Dirndl ist eine geniale Möglichkeit meinem Faible für historisch inspirierte Mode zu frönen, ohne dabei aufzufallen! Das ist der Dreh!

Darum will ich schon seit Jahren Dirndl nähen. Klassische, flippige, welche in groben Stoffen und gedeckten Tönen, welche in ganz neuen Stoffkombinationen oder ultrakurz.

Burda ist mir da weit voraus: Schon im vorletzten Jahr kam ein Burdamoden-Heft heraus mit 3 Wies´n-varianten: BuMo 09/2006.

Ich wollte ja ein Dirndl nähen, aber hab´s irgendwie verschoben und dann vergessen. 2007 ebenso. Aber 2008 wird mein Dirndl-Jahr! In der aktuellen Burda ist sogar ein Dirndl gezeigt, dass man sich downloaden kann:

 

 

Aber eine Leserin kommentierte auf der Website, dass der Tellerrock nicht grade einem klassischen Dirndl entspricht, und dem kann ich nur zustimmen. Das Mieder ist nett, aber ohne die Frisur des Models und die witzige Schürze würde ich nichts mehr vom Dirndl erkennen.

Also welches soll ich nähen? Ich habe bei Burda 2 ausgesprochene Dirndl-Schnitte gefunden:

Bei beiden geht das Mieder bis weit über den Busen. Ich hätte aber viel lieber einen Balkonette-Ausschnitt. Wenn ihr euch nun fragt, was ein Balkonette ist... googelt man nach diesem Begriff, landet man mehr Dirndl-Treffer als alles andere. Dabei ist ein solcher Ausschnitt kein typisches Dirndl-Attribut, sondern halt einfach nur ein bisschen mehr sexy als andere.

In einem youtube-Beitrag der Deutschen Welle kann man erfahren, dass grade bei jungen Frauen der Trend zum tief ausgeschnittenen Mieder geht, also zum Balkonette. Jung bin ich nicht mehr, aber Balkonette mag ich trotzdem. Nur leider hat Burda bisher lediglich einen einzigen Balkonette-Schnitt herausgebracht, von dem ich weiß, und der war in einem Heft von 1967 oder 68. Und da ich das Dirndl für das sewalong nähen möchte, scheidet dieser alte Schnitt erstmal aus.

Nach langem, sehr langem Surfen auf der Burdaseite und ewigem Schnitt-vergleich wollte ich dann eins der Burda-Dirndl aus dem aktuellen Schnittprogramm kaufen. Als ich im Laden stand, sahen die im Katalog ganz anders aus! Und ich hab beide Schnitte gekauft. Außerdem noch einen Kleiderschnitt aus dem neuen Programm, und zwei Fasching-Schnitte. Die "Fee" wollte ich schon länger im Fundus haben, und beim Blättern im Katalog habe ich einen ulkigen Magiermantel gesehen, bei dem ich vor allem die Kapuze benötige.

So wurden es summasummarum fünf Burdaschnitte und ein Meter Leinenstoff für´s Dirndlmieder bei meinem heutigen Besuch im Stoffgeschäft. Wenn mein Mann die Rechnung sieht gibt´s Mecker, aber wenn ich dann mein Dirndl trage wird er wieder lieb, jedeWette.

 

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben von snowwhite um 13:09 Uhr in Burda

Samstag, 16. August 2008

Noch vier Tage

Warum kann bloggen schwer sein? Erstens: Man hat nix zu erzählen. Zweitens: Man hat mehr zu erzählen als man erzählen kann. Ich erlebe das Zweite.

Der Tag hat 24 Stunden, im Idealfall verpennt man acht davon. Macht 16 zum leben. Essen kann man beim bloggen, trinken auch. Der schnelle Gang zur Mikrowelle und zur Senseo (meine ist von Burda, hab eine Freundin für ein Abo geworben, hehe) ist schnell gemacht. Also warum nicht 15 Stunden bloggen?

Tja, weil das worüber man bloggen könnte in der restlichen Zeit "passiert". Drachenfeste, Kinder, Ehemänner, Handarbeitsforen... alles will beachtet sein und frisst Zeit. Auf angenehme Art. Heute haben ich und meine Larp-Gruppe einer Freundin beim Umzug geholfen, das war zwar weniger angenehm aber nach getaner Arbeit hatten wir alle ein wohliges Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben. Morgen geht es auf eine Bastelmesse, über die allein es wahrscheinlich schon wieder was zu bloggen gäbe... würde da nicht der nächste Tag, die nächste Woche neue Inhalte bringen.

Wie der heutige Nachmittag. Nach Umzugs-Spaß zu Hause angekommen, lag ein großer Briefumschlag von Burda in meinem Kasten. Ich war nicht wenig überrascht, und hab ihn neugierig geöffnet: Die neue Easy Fashion. Hä? Hab ich die bestellt? Ich fand die Vorschaubilder auf der Website so uninteressant, dass ich mir das Heft weder kaufen noch überhaupt ansehen wollte. Schliesslich hat der Tag ja auch nur - wie bereits festgestellt - 15 verfügbare Stunden.

Aber man schickte mir das Heft als Dankeschön für eine Wettbewerbsteilnahme. Wow! Dann hab ich das schrille Ding natürlich auch gelesen. Und was soll ich sagen? Ihr kennt mich... ich bin total begeistert! Das Heft hat Strecken, die einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder Dinge zeigen die ich in den letzten 30 Jahren zu Genüge gesehen habe.

Aber was seh ich da noch? Zwei dicke Seiten über Refashion. OK, Burda nennt das "Customizing", auch gut. Für mich ist das Refashion, wenn man einen alten Blazer vom Flohmarkt zerschnippelt und abolut genial aufpeppt. Rettet den Blazer! Oder was auch immer. Geil. Wie würden Larper sagen: "Huld, Huld, Jubel!"

Und die Seiten, die man in der Vorschau nicht sah sind der Hammer! Ein traumhaftes Strickkleid (da könnte ich glatt wieder die Nadeln klappern lassen) ist als kostenloser Download ausgewiesen. Strick-Stulpen machen eine Jacke mit 1/3 Ärmeln erst komplett und überhaupt sind jede Menge gute Ideen für Accessoires im Heft.

Und da will ich gleich auf die Burda-Seite gehen, und nach diesen kostenlosen Strick-Downloads gucken, da muss ich feststellen, dass es das Heft erst in 4 Tagen gibt. So lange soll ich warten? Nägelknabber. Ja was? Wenn ich nun davon ausgehe, dass die Burda-Website nicht schläft, sind das vier mal 24 Stunden. Argh!

Also üben wir uns alle in Geduld, und zählen die Tagen bis zum Verkauf des Heftes, der ist am 20.08. Und auf dass dann der download online geht, denn auch wenn ich nicht stricke, würde ich gern diese Anleitung für das tolle Strickkleid allen Strickerinnen vor die Nase halten. Und Burda bei den Mitgliedern von ravelry bekannt machen. Denn dort ist Burda glaube ich noch nicht angekommen. Bei der Pattern-Suche nach "Burda" kamen 3 Seiten Deckchen raus, harr harr. Und ein Sommertop.

Bald auch ein Strickkleid, und das wurde ja auch Zeit.

 

 

PS: Liebe Bettina. Ich melde mich noch bei Dir, bin im Stress. Abgesehen von unerwarteten Glücksfällen (Easy Fashion Heften) muss ich einen Handarbeitsstand vorbereiten, Möbel schleppen und auf Messen rumwuseln. Aber ich hab Dich nicht vergessen! 

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Geschrieben von snowwhite um 18:13 Uhr in Burda

Montag, 23. Juni 2008

Burda am Montag

Ja ist denn heut´ schon Mittwoch? Es ist Wochenanfang und das dicke Etwas, das der Briefträger so lieblos in meinem Briefkasten gequetscht hatte, war tatsächlich die neue Burda! Was für eine schöne Überraschung zum Wochenstart.

Mit einem wunderschönen Titel, dessen Bild ich hier leider nicht verlinken kann... doofe flash Seiten! Nur die Miniausgabe:

 

Aber ein größeres Bild des Titelkleides habe ich gefunden:

 

 

Wenn ich das Foto einer schönen Frau im langen Kleid und mit Sonnenhut am Strand sehe, muss ich immer an dieses Bild denken:

 

 

Einmal soll ein Kerl so hinter mir herlaufen! So lange ich noch Zähne im Mund habe, heisst das.

Für mich wäre diese Bluse nett:

 

 

Aber ich glaube, die Hüte in dieser Ausgabe reizen mich zum nachhäkeln.

 

Arbeit sparen kann ich mir bei diesem Kleid:

 

 

Ein beinahe indentisches habe ich seit 15 Jahren im Schrank. Wie gut, dass alles wiederkommt ;-) 

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Geschrieben von snowwhite um 20:43 Uhr in Burda

Donnerstag, 17. April 2008

Blogaversary verpennt

Im Januar hatte ich noch dran gedacht. Im Februar auch. Und dachte dann irgendwie ich hätte im April 2006 mein Blog begonnen.

Heute habe ich nochmal danach gesucht, und musste feststellen, dass ich es mal wieder verpennt habe: Mein Blogaversary, den Blog-Geburtstag.

Der erste Eintrag war am 9ten März 2006: ich bin neu hier

Ein Satz, noch dazu kurz! Davon könnt ihr heute nur noch träumen.

Dann habe ich zaghaft eine Hose aus Ikea-Stoff gezeigt, und auch gleich mit meinem Larp-Hobby angefangen. Natürlich mit Burda, was sonst?

Im Laufe der Zeit habe ich immer wieder an meinem Blog gebastelt, und manches Mal hat das bloggen mehr Zeit in Ansruch genommen als das Ereignis, über das es zu berichten galt. Viele verquirlte Gedanken musstet ihr ertragen, aber auch meine Anhänglichkeit an Burda verstehen: Warum ich bei Burda blogge.

Na ja, über 2 Jahre bloggen ist ja nicht die Welt. Und nach dieser Zeit ist das Burdablog mehr und mehr meine Gedächtnisstütze geworden. Wann habe ich noch gleich dieses rote Abendkleid genäht? Und welchen Schnitt habe ich für diese Hose verwendet? Ein Kleid hat es sogar in ein Burdamoden-Heft geschafft: Erotisch.

Und ohne die Blogsuche, die Burda mir eingebaut hat, käme ich überhaupt nicht mehr klar. So finde ich auch längst vergessene Projekte, und den Beginn meiner ständigen Absichtserklärungen! Was habe ich nicht alles zusammengeschrieben in diesen 2 Jahren. Und vieles doppelt und dreifach. Ich schreibe wie ich spreche: Unaufhörlich und wiederholt.

Und wenn das niemand lesen würde, ich würde es trotzdem schreiben. Gelesen ist es aber netter.... Danke an DICH, der dies grade liest. 

 

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Geschrieben von snowwhite um 10:14 Uhr in Burda

Mittwoch, 2. April 2008

Große Größen Kleid

Hi!

Das wird heute sehr kurz, aber ich habe grade etwas gefunden, was alle Mädels mit mehr Figur interessieren dürfte: 

Einen kostenlosen Schnitt zum Download in den Größen 46 bis 60! Ihr glaubt es nicht, wo ich den gefunden habe... bei Burda!

Es wird so viel gemeckert, dass Burda falsche Größen produziert. Zu klein, zu groß... aber hier ist ein Burda-Schnitt für proppere Mädels. Na gut, es ist die amerikanische Schwester von Burda, aber ich wette was die dort mit Erfolg machen, werden wir irgendwann auch hier bei uns bekommen.

Burdastyle-Kleid

Wer ein bisschen Erfahrung im Nähen hat, der wird mit dem Downloadschnitt bestimmt klarkommen. Bei dem Amis muss man nur daran denken, dass die Nahtzugaben schon im Schnitt anthalten sind.

Mir fiel der Schnitt deshalb auf, weil ich diese Schnittform so mag, ich habe schon einige Kleider mit den Prinzess- oder Wiener Nähten ( verlaufen über die Brust von oben nach unten) genäht. Für eine genaue Begriffsklärung schaut bitte selbst in der fashionpedia oder Wiki. Ich jedenfalls mag die Passform.

Schaut euch auch unbedingt die Fotos zu dem Schnitt an, wie ich sehen kann wurde dort WIRKLICH ein Plus-Model angeheuert. Zumindest hat die Frau eine normale Figur, auch wenn sie ein bisschen in dem Kleid versäuft. Wenn ihr euch bei burdystyle anmeldet um den Schnitt runterzuladen, hinterlasst doch mal einen netten Kommentar, wie gut ihr das findet. Meckern kann man immer (und über große Größen nebst deren Problematik in der Modeinustrie wird dauernd gemeckert, mich eingeschlossen) . Da wollen wir doch Burdastyle auch mal loben, gell!

PS: Ihr könnt ruhig deutsch schreiben dort, es sind viele Deutsche da und die Admins sind Deutsche ;-) Sag ich jetzt mal so. 

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Geschrieben von snowwhite um 14:04 Uhr in Burda

Samstag, 26. Januar 2008

Karneval is coming

Does anyone know what "Karneval" means? As far as I know, americans celebrate something similar, called Mardi Gras, and Halloween has a bit of Karneval too. In Germany it is celebrated in different ways. Southern Germany dresses as demons and northern Germany won´t dress at all. I live in the middle, and a region called "Rheinland" is going crazy during Karneval season. We dress in all different ways, very close to Halloween costumes, but never scary. We dress as clowns, sexy or funny. A very classic costume is the "Funkemariechen", who has traditional origins in the historical past of the Rheinland. Burda offers a cute pattern, check this.

This year I choosed a costume, I have talked about before: Little red riding hood. I knitted stockings and crocheted a red cap for that purpose. Yesterday I sewed a skirt and a petticoat, plus a tight bodice. Really sexy, yeah. I made some pictures of the skirt and bodice, you can see them if you scroll down. The bodice was a Burda pattern, check this: bodice. I altered the neckline, and added an extra centimeter on both edges. The original patterns shoulders looked to small for me. And I choosed a size smaller than mine (I actually wear 40, and took 38) so that the bodice is really tight. Worked good for me.

I cannot show the stockings, because I have not been able to finish them, I will explain why in another blog post. And the cap I showed you last time. I hope you enjoy, and all people tonight on the party I will visit. Cake and vine for grandma! I am coming!!!

...................................................... 

So, heute abend geht´s zum Karneval, und gestern hab´ ich endlich das Kostüm genäht. Reicht doch, oder? Ich habe das Mieder nach dem Burda-Schnitt "Piratenbraut" genäht. Aber mit ein paar Besonderheiten: Zunächst habe ich- wie ich es immer mit Schnitten ohne Nahtzugabe (NZ) mache- an den rauskopierten Schnitt die NZ angezeichnet. Dabei habe ich Dussel diese NZ auch an die obere Ausschnittkante und die Ärmelausschnitte angezeichnet. Gewohnheit eben. Später fiel mir auf, dass dort keine NZ notwendig sind, denn da ist ja auch keine Naht (die Kante wird mit Schrägband eingefasst). Mööp. Nun hatten wir das Mieder ja bereits einmal für meine Freundin genäht, ich hatte euch im Blog davon erzählt. Dabei hatte ich gesehen, dass diese Extra-Weite dem Mieder sehr gut stand, und meiner Ansicht nach die Passform verbessert hat. Darum habe ich es dann bei meinem Mieder genauso gemacht.

Schaut man sich nämlich das Modelfoto von Burda an, sieht das Mieder ziemlich blöd aus... das schlabbert. Mag sein, es ist schlichtweg zu weit, aber das kann ich nicht nachprüfen. Da wir das Mieder für meine Freundin in Größe 38 gemacht hatten, konnte ich es auch in dieser Größe anprobieren. Ich selbst habe eher 40-42. Laut der Burda Maßtabelle, die im Schnitt enthalten ist, hätte ich 44-46!!!!!! Die sollten ihre Maßtabellen mal überdenken. Kein Wunder, dass das Mieder an dem Model schlabbert.

Ursprünglich hatte ich einen schönen Miederschnitt von Butterick für dieses Mieder gekauft. Dummerweise kam KURZ nach dem Kauf des Schittes der Burda-Schnitt heraus, und da ich wie immer nach Möglichkeit Burda-Schnitte verwenden möchte, habe ich trotz der schlechteren Passform dann den Burda-Schnitt benutzt. Nun, wenn ihr beide Schnitte vergleicht, sieht man minimale Unterschiede, und ich finde den Butterick-Schnitt nach wie vor etwas schöner, vielleicht nähe ich ihn mir irgendwann und vergleiche.

Gestern habe ich dann also das Burda-Mieder, oben breiter und in einer "zu kleinen" Größe genäht. Vorne habe ich wie angebeben ein Miederstäbchen eingearbeitet, leider nur eines aus recht dünnem Plastik, zum Durchnähen.  Die Miederstäbe, die ich Anfang der Woche zusammen mit Dirndl-Ösen in einem Shop bestellt hatte, sind nicht rechtzeitig angekommen, was mich ziemlich böse macht. Egal, irgendwie wird es auch mit dem dünnen Miederstäbchen klappen. Beim ersten Schnüren zog sich dann die vordere Front unschön zusammen, die obere Kante beugte sich durch die Zugkraft nach unten, und die untere nach oben. Darum schnüre ich das Mieder nun durch jede Öse mit einem separaten Band, so zieht nichts nach oben oder unten, und die vordere Kante bleibt grade.

Den Rock habe ich aus rotem Lackstoff zugeschnitten, einfach einen Teller, oben in einige wenige kleine Falten gelegt und an einen graden Bund genäht. Säumen muss man nichts, der Lackstoff kann nicht ausfransen. Um dem Rock den gewünschten Stand zu geben, habe ich aus einem alten Bettbezug und Faschingstüll einen kleinen Pettitcoat gebastelt. Der musste nicht gut gearbeitet sein, er verschwindet ja unter dem ganzen Rest. 

Genug geredet, ich muss mich auch bald fertig machen für die Larp-Taverne heute abend. Denn meine Larp-Gruppe will ausnahmsweise mal nicht mittelalterlich gekleidet in die Taverne gehen, sondern karnevalsitisch. Immerhin sind wir in Köln! Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Grins.

Die Fotos sind wieder nicht so berauschend, die Kamera ist immer noch uralt, mit der ich knipsen muss. Die weisse Bluse (gekauft) überstrahlt etwas, sorry. Man sieht auch kaum etwas von dem wunderschönen Muster des Mieders. Wir hatten einen traumhaften Stoff im Stoff-Dschungel gefunden, mit einem floralen Samt-Ornament. Erst von vorne:

 

 

Dann von der Seite:

 

 

Und von hinten, man sieht sehr schön ein kleines Detail, den dreieckigen Einschnitt an der unteren, mittigen Kante. Keine Ahnung, wozu die gut sein soll, aber es schaut nett aus, also habe ich es so gelassen.

 

 

Jetzt suche ich nur noch jemand, der MICH in dem Fummel knipst, mit roter Kappe und einem Körbchen. Schliesslich bringe ich heute abend der Oma Wein und Kuchen. Und wenn ich einen bösen Wolf sehe, dann laufe ich! 

 

Nachtrag am "Tag danach": Zwei Bilder gibt es schon: Ganzfoto und mit Oma. Die Oma ist jünger als ich, aber Dank moderner Schminktechnik sehe ich keinen Tag älter aus als 12, und meine junge Freundin wie 120. Jetzt muss ich mich morgen (lachende Köln-Arena) mal vor einen hellen Hintergrund stellen, damit man die untere Hälfte von mir auch sieht.

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Geschrieben von snowwhite um 14:24 Uhr in Burda

Freitag, 18. Januar 2008

marketplace, finally

Gosh! I was looking for a pattern on Burda, and stumbled over a tiny button "marktplatz" on the website. That means marketplace. Last year Burda, the company behind that brand to be exact, started a cooperation with etsy, the leading selling platform for handmade item. But I never made it to sell on etsy, its no local thing, and I always prefer german companies, if I have a choice.

However, DaWanda was originally german, as far as I know. Forgive me if I am wrong. So I created an DaWanda account ages ago, and put one test item in, way to expensive and ugly, to try the features. Then I forgot the whole thing.

But now that I saw that new button "marketplace" on the Burda site, my first thought was "Ah, etsy", but what a surprise! It was DaWanda. Thanks Burda. My upcoming weekends will be filled with activity, to make some neat and tiny things to sell. DaWanda, here I am! btw: My DaWanda name is "heathergem". I have a sweet fairytale for you, why I have choosen that name, but this is another story. 

 

Heureka! Ich hab´s gefunden. Da will man nur mal eben was in den Burda-Schnittmustern suchen, und was sehen meine übermüdeten Augen: einen neuen Button auf der BuMo-Website. "Marktplatz". Ich denke simultan "etsy?", weil der Burdakonzern ja im vergangenen Jahr Anteile bei etsy gekauft hatte. Und etsy wiederum ist der führende Online-Marktplatz für Selbstgemachtes.

Ich habe mich dort seinerzeit angemeldet, aber bis zu einem Verkauf kam es nie, etsy liegt mir nicht. Viel schöner (weil ohne Kreditkarte möglich, wozu habe ich paypal?) fand ich es bei DaWanda, einem deutschen Anbieter eines Onlineportals zum Kaufen und Verkaufen von Selbstgemachtem aller Arten.

Ich hatte einen kleinen Testartikel angelegt um die Funktionen zu testen, und das dann wieder völlig vergessen...bis eben. Klick ich auf "Marktplatz" oben rechts, schön klein damit man es kaum sieht, und lande bei DaWanda. Als ich einloggen will, fragt mich diese neue Burda-DaWanda-Seite nach meinen Daten. Ich gebe sie ein und...voila, da ist Burda-aholic Bärbel als heathergem, denn so heisse ich dort, in DaWanda eingeloggt.  Jessas!

Ich wollte schon lange, sehr lange, mal was von meinem selbstgemachten Kram verkloppen. Habe mich nie getraut, denn- unter uns- finde ich meine eigenen Sachen immer völlig hässlich. (drum schreibe ich auch soviel darüber, das nennt man schönreden)

Na ja, was soll ich sagen? Ich glaube ich werde mal schnellstmöglich ein Paar Kleinigkeiten produzieren, damit ich sie im neuen "Burda-Marktplatz" anbieten kann. Ich finde, das ist Ehrensache. Und die neue, übergeordnete DaWandaseite von Burdamoden ist auch recht praktisch angelegt, mit zusätzlichen Infos über Verkäufe etc, ich muss mir das demnächst einmal genau anschauen.

Muss meine Idee mit einem Burda-Sewalong-Blog noch warten (meine Anfrage bei Burda ist wohl eh im Nirvana gelandet)

Hier die Nachricht des Tages, heute schon eine Woche alt, bei DaWanda: 

DaWanda german Blog 

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Geschrieben von snowwhite um 00:58 Uhr in Burda

Freitag, 14. Dezember 2007

Jipeeeeeee!

Woah, eigentlich wollte ich heute von der Weihnachtsfeier meiner Larp-Gruppe erzählen, aber dann schaute ich kurz nochmal bei burdastyle rein, der amerikanischen Seite von Burdamoden. Ich nehme seit einer Weile an dem Adventsquiz teil, das dort- ähnlich wie auf unserer BuMo-Seite- jeden Tag veranstaltet wird. Bei den Amis sind aber die Teilnahmebedingungen viel schwieriger. Hier bei uns reicht es, das "Türchen" zu finden und seinen Namen richtig zu schreiben.

Bei burdastyle erscheint jeden Tag eine neue Blogseite, auf der eine kniffelige Frage zum Thema Mode und Nähen zu finden ist. Guckst Du hier: Adventquiz. Da muss man nicht nur seinen Kopf anstrengen, und ein gutes Übersetzungsprogramm haben, sondern auch die ERSTE sein, die die Frage richtig beantwortet. Das ist kniffelig, denn um die (oder der) Erste zu sein, muss man ja schauen wann die Frage online geht.

Ich hab im Forum von burdastyle auch schon gemeckert, dass ich diese Art der Gewinnermittlung blöd finde, weil dann manche Leute rund um den Globus zu den unmöglichsten Uhrzeiten am Rechner sitzen müssen. Besser wäre es, alle Antworten des Tages abzuwarten, und dann eine(n) Gewinner(in) daraus zu ziehen. Aber vielleicht machen die es ja im nächsten Jahr so. Hoffen wir mal. Dann hätten wir Nicht-Amis auch eine Chance, diesen Wettlauf zu schaffen, denn wegen der Sprachbarriere braucht ein "Ausländer" einfach länger, die englische Frage zu entschlüsseln.

Für mich war aber die Uhrzeit sehr bequem, denn um ca 9 Uhr morgens deutscher Zeitrechnung gehen die Blogseiten mit dem Adventskalender meist online. Ausser gestern.

Ich habe fast 8 Stunden alle paar Minuten die Seite neu geladen. Falls die irgendwann mal ihre Hitliste auslesen: Die Hälfte der Zugriffe auf die Seite kamen von mir. Kurz bevor ich am Nachmittag aus dem Haus musste, war die Frage dann endlich da. Und ja, ich gebe es zu, ich habe die Frage googeln müssen, denn ich hatte keine Ahnung was eine "capsule wardrobe" ist. Ich hatte in den Tagen zuvor schon ein paarmal Pech mit meinen Übersetzungen. Wenn es an schwierige Fachausdrücke aus dem Schneidersektor geht, da ist mein Wörterbuch völlig überfordet. Ich denke mal, es ist legitim, wenn man in den Weiten des Internet sucht.

Und ich finde, die vielen Stunden, die ich vor dem Computer gesessen habe, um überhaupt an die Frage heranzukommen, die rechtfertigen diesen kleinen Kniff.

Aber was soll ich sagen: Ich hab ja auch was gelernt. Dass vor Donna Karan in den 90ern anscheinend kein Modedesigner auf die Idee gekommen ist, den Frauen schlichte und gut kombinierbare Kleidungsstücke in den Schrank zu legen. Die Frage nach der "capsule wardrobe" hat mich heute, nach der Auflösung, nochmal ins Schwitzen gebracht, denn ich wollte euch das Ganze schön auf deutsch erklären und finde beim besten Willen keine deutsche Übersetzung für diesen Begriff. (Ich wette Nowak weiß ihn).

"Capsule" kann man am besten mit "Kapsel" übersetzen, das ist ja kein Kunststück. Und sucht man nach dem kompletten englischen Begriff, bekommt man sich wiederholende Vorschläge in Blogs und Websites, wie man sich eine solche "Capsule wardrobe" zusammenstellt. Ich würde diese Idee mit "Basics" beschreiben, schon wieder ein englisches Wort. Man nehme eine Hose, eine Shorts, ein neutrales elegantes Kleid, 2 Paar Schuhe die zu allem passen und so weiter und so fort.... so genau mag ich das gar nicht auseinander nehmen, denn ich "basiere" sowieso nie. 

Auf jeden Fall hat Donna diesem Kochzezept der Mode als erste einen Namen gegeben. Seht ihr, das wissen wir jetzt. Und weil man, wenn man etwas im burdastyle Adventskalender gewonnen hat, nicht mehr mitmachen darf, um anderen auch eine Chance zu geben, rate ich euch allen, dort doch mal vorbeizuschauen. Weil ich nicht mehr mitmache, ist eine Konkurrenz weniger. So gegen 9 Uhr morgens, also zur besten Kaffeepausenzeit. Und wenn man nichts gewinnt, hat man immer noch was gelernt.

Bussi-Bär(bel) 

 

PS: Boah, ich freu mir einen Knubbel an den Bauch! Ich hab was gewonnen!

PPS: Im Adventstürchen bei BuMo ist heute endlich auch was Brauchbares für Schneider. Zweimal Glück hatte ich noch nie, aber mitmachen kostet ja nix. Also ran ans Türchen Nummer 14! 14? Ist in 10 Tagen Weihnachten????????????? 

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Geschrieben von snowwhite um 10:18 Uhr in Burda

Freitag, 7. Dezember 2007

Wer näht für mich?

Ich bin ein Träumerle. Ich träum von den schönsten Klamotten, aber zum Nähen bin ich de facto zu faul. Dann träum ich gleich weiter, und vor meinem geistigen Auge tauchen ganze Heerscharen reizender Helferlein auf, die bienenfleissig meine spinnerten Ideen umsetzen. Träumen ist ja erlaubt ;-)

Zurück in der Realität muss ich wohl oder übel an die Nähmaschine. Die wieder unter einem Berg Klamotten, Kisten und Krempel vergraben ist. Das hat Ähnlichkeit mit einer Sisiyphos-Arbeit, die immer und immer wieder neu getan werden muss. Seitdem träume ich von einem eigenen Atelier, in dem keine Stempelkisten, Bügelwäsche, Flickarbeiten oder Kinderklamotten rumliegen, und in dem man eine angefangene Arbeit auch mal liegen lassen kann. Mensch, ich träum schon wieder! Ich muss mich mal selber kneifen.

Drum mache ich hier seit ein paar Tagen eine To-Do-Liste. Kneifen reicht nämlich nicht mehr, es muss schon ein handfester Tritt in den Podex sein, damit ich mal was anfange. Unter diesen Umständen zumindest. Seit heute morgen schaufel ich- mal wieder- die Nähecke frei. Meine Tochter hat den Schnitt für ihr Top endlich ausgedruckt. Sie hat sich von der Burdastyle-Seite diesen Schnitt ausgesucht: Klick.

Sieht fesch aus. Oder so. Auf jeden Fall hat der Schnitt... Trommelwirbel..... Nahtzugaben. Seit ich in den 90ern mit amerikanischen Schnitten genäht habe, finde ich Schnitte ohne NZ (Nahtzugabe) unerträglich. Jeden Schnitt ohne eine solche, den ich nun kopiere, ergänze ich schon VOR dem Zuschnitt mit den gewünschten 1,5 Zentimetern. Voller Tatendrang fragte ich dann heute meine Tochter, ob wir nicht ein kleines Video über das Nähen mit NZ machen sollen. Sie rollte mit den Augen und entschwand schleunigst.

Aber das ist auch nicht weiter schwer. Auf den Stoff stecken, ausschneiden an der Papierkante, Nadeln quer rein, an der Nähmaschine eine Markierung (bei mir Tesafilm) anbringen, wo der 1,5 Zentimeter-Abstand zur Nadel gut zu sehen ist, Stoff dort anlegen und losnähen. That´s it. Kein umständliches Übertragen der Nahtlinien mehr mit Kreidepapier, denn so habe ich es damals gelernt. Und kein umständliches Stecken mehr mit ständiger Kontrolle, ob die Nahtlinien sich auf beiden Seiten treffen. Wie konnte ich nur jemals sowas machen?

Seit ich mit NZ nähe, nähe ich doppelt so schnell. Immerhin. Natürlich gibt es auch bei diesen Schnitten Markierungen, die man übertragen muss. Aber das ist schnell gemacht. Wo Markierungen an einer Naht aufeinandertreffen sollen, schneide ich ein kleines Dreieck an der Schnittkante aus, das kann man wunderbar aufeinanderlegen. Nur Obacht, dass man nicht zu weit einschneidet, gell?

Wo ich hier so sitze und tippe... müsste ich eigentlich an der Nähmaschine sein. Und vorher den Schnitt ausschneiden und zusammenkleben. Schade, dass ich mich dabei nicht selbst fotografieren kann, gibt es halt keine Fotos von dem Entstehungsprozess des "Idit"-Oberteils. Es sei denn, jemand näht für mich und ich bediene die Kamera! Das wär wie im Traum.

Bussi-Bär(bel) 

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Geschrieben von snowwhite um 20:03 Uhr in Burda

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nur geklaut ;-)

Man sollte sich wirklich alles aufschreiben. Vor Monaten stolperte ich über einen schönen Satz über Mode, in einem der Burda Laufsteg-Videos. Ein Designer sagte diese Perle der Weisheit, die so vieles sagt mit nur wenigen Worten. Ich kann nicht zitieren, denn ich habe einige Abende nach dem Video gesucht und nichts gefunden. Darum muss ich es aus dem Gedächtnis zusammenbasteln, und meines ist bekanntlich sehr schlecht.

Der etwas ältere, und somit gewiss weise Modedesigner sagte: "Heute folgen Frauen nicht mehr der Mode, sie suchen sich selbst aus was ihnen gefällt". Falls das Video jemand findet, her damit. Dieser Satz hat sich festgesetzt. Ich rede ja endlos über meine eigene kleine modische Weltanschauung, aber ich vermute ich bin damit nicht alleine. Und diese pfiffige Aussage bringt es auf den Punkt: Frauen (und natürlich auch die Kerle) sind selbstbewusst und suchen ihre eigene Individualität. Heutzutage. Und folgen keinem Modestrom, der ihnen nicht gefällt. Sehr schön!

Na ja, und weil ich dieses Video nun so lange gesucht habe um euch diesen kurzen Satz belegen zu können, lasse ich es nun sein. Aaaaber beim suchen fand ich eben das Video von Bottega Veneta. Ist das ein Name? Nette Kleider, bisschen brav. Aber die Frisuren! Endlich weiss ich, wo Burda die Frisuren für die 1st Row Models geklaut hat. Guckst Du: Zöpfchen-Babes.

Und ich klaue den Link, Burda sei Dank dass die so viel Kram online stellen. Zufällig bin ich auch über den Menüpunkt "Foto-Shows" gestolpert. Bisher fand man dort irgendwelche Laufsteg-Bilder wenn ich mich recht erinnere. Eben sehe ich da die ersten Modelle der nächsten Burda. Hoppla. So früh? Und an dieser Stelle?

Jeden Tag ist die BuMo-Website ein bisschen anders. Und ich bin so schrecklich neugierig, drum schaue ich brav jeden Tag hinein. Hooked. Jaja.

Aber damit wir auch noch was zum Gucken haben, hier mein neues Objekt der Begierde, von der BuMo-Seite geklaut: Klick. Ist das schön? Mal sehen wie lange es dort gelagert wird. Aber auch egal, in einer Woche liest hier eh kein Mensch mehr. Bussi-Bär(bel)

 

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Geschrieben von snowwhite um 21:25 Uhr in Burda

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Burda-Blog Tipps 1

Schönen guten Tag euch allen.

Ich wollte eigentlich mehr über das Projekt Runway erzählen, aber da Blognachbarin Elisabeth schrieb, sie müsse sich das Einstellen von Fotos hier im Blog aneignen, und auch einige damit schon Probleme hatten, erzähle ich dazu etwas, und stelle den Runway mal nach hinten.

Ich hole (mal wieder) etwas aus:

Ich hatte vor ca. 10 Jahren null Ahnung von dem Erstellen von Websites und den codes, die dafür verwendet werden. Auch jetzt würde ich mich als relativen Dummie bezeichnen, denn html als Grundlage von Websites ist ja schon lange überholt. Flash und Co regieren die Welt, und ich habe keinen Schimmer, wie sowas geht.

Aber ich habe ein bisschen html gelernt, grade genug, um Seiten zu verändern oder Elemente einzufügen. Im Moment bastele ich an einem selbsterstellten Blog herum, in dem ich mich mit php und Datenbanken rumschlagen muss, aber ich kann ja lesen, und zu jedem noch so blöden Problem gibt es Hilfeseiten im Netz.

Eine Seite, die Bloggerin Nowak mir einmal bei unserer ersten Begegnung genannt hatte (und die ich schon lange kannt, pah) ist diese hier: selfhtml. Dort findet man alles, was man braucht. Aber das findet man in einem Japanisch-Lexikon auch, wenn man japanisch sprechen will. Das Problem für mich war und ist: Wie wende ich all die schönen Codes an? Man muss sich wirklich sehr lange in die Materie einarbeiten, um durchzublicken. Anders als in unserer Schriftsprache kann der Browser nämlich nicht einen Befehl verstehen, wenn wir ein Komma weglassen!

Ich will euch nicht mit Details langweilen, heute geht es einzig und alleine um das einstellen von Fotos. Ich erkläre euch ausführlich das Prinzip, wie im Internet Bilder angezeigt werden (soweit ich es halt selbst kapiere)

Wenn euer Browser ein Foto anzeigt, dann ist das ja nicht auf eurer Festplatte. Logisch. Ich kenne nicht wenige Leute, die meinen ein Bild online anzeigen zu können, weil sie es auf der Platte haben! Das kann ja gar nicht funktionieren. Wie sollen andere Surfer denn auf eure Festplatte zugreifen können? Dann sehen sie ja auch die peinlichen Fotos vom letzten Strandurlaub... hihi. Scherz beiseite, man KANN eine Festplatte als "Server" einrichten, aber das übersteigt meinen technischen Horizont, also vergessen wir das.

Das Foto muss also irgendwo abgelegt werden. Für unsere Blogs tun wir das idealerweise bei Burda. Oder sonstwo. Nun müsst ihr aber bedenken, dass jedes Anschauen von Fotos ja "traffic" erzeugt. Das ist der Begriff für den "Verkehr", die Zugriffe, die auf einer Seite herrschen. Bei mir schauen angeblich rund 200 Leute am Tag ins Blog, wobei da eine Menge von Frau Google kommen.

Aber ein Zugriff auf ein Foto kann auch nach ausserhalb gehen, zum Beispiel wenn ich nur den LINK in meinen Text einfüge. Ein Beispiel: Ich weiss, ich habe ein Foto das ich hier benötige auf meinem eigenen, teuer bezahlten Webspace. www.baerbelborn.de habe ich gekauft und der gehört mir. Dort liegen Bilder in Ordnern, die ich dort abgelegt habe. An dieser Adresszeile seht ihr, dass vorne meine Domain steht und hinten ein "gif", das ist ein Grafikformat: http://baerbelborn.de/images/logo.gif. Mehr zu Grafik-Formaten hier: selfhtml-Grafiken.

Um das Bild nun anzuzeigen, brauche ich einen Code. und der sieht so aus:

<img src="http://webadresse/verzeichnis/bildname.format" width="100" height="500" alt="" border="0">

Die "width" legt fest, wie breit euer Bild wird, die "height" wie hoch. "alt" benennt einen alternativen Text, der erscheint wenn das Bild mal nicht angezeigt werden kann, und wenn ihr mit der Maus drüber geht, könnt ihr den auch lesen (praktisch um den Bildern zusätzliche Informationen zu verpassen) Benutze ich übrigens nie, ich bin zu faul dafür. 

Die "border" legt fest, wie groß der Rahmen um ein Bild sein soll. Mache ich nie, und kann man ausser Acht lassen.

Also dieser Code oben ist die Eintrittskarte zu schönen Fotos im Blog, oder wo immer ihr sie haben wollt.

In unserem Fall muss ich nun die Bildadresse meines Fotos dort einfügen, wo "bildname" steht. Das sieht dann so aus:

<img src="http://baerbelborn.de/images/logo.gif" width="100" height="500" alt="" border="0">

Das tue ich aber im html-Modus, in meinem Editor ist oben ein kleiner Button, mit dem ich zwischen dem normalen Modus und den Codes wechseln kann. Das mache ich mal, und füge meinen Coce ein. 

 

Hoppala, was ist das denn? Jau, ich hatte vergessen, die "width" und "height" an mein Bild anzupassen. Mach ich mal, indem ich die Werte einfach lösche, dann steht zwischen den Anführungsstrichen nichts mehr.   

 

Fein, was? Nun zeigt meine Blogseite ein Bild aus meiner Website an. Auf diese Weise verlinken wir hier Bilder von externen Seiten. Zum Beispiel aus der BuMo-Seite. Gemeineweise ändern die aber ab und zu die Adressen von Bildern, und man sieht dann in einem Blog-Eintrag Wochen später ein falsches Bild, that´s life.

Denn man muss bedenken, dass für jedes Biild, das ihr zeigt, wieder "traffic" entsteht. Wenn ihr das Bild aus meiner Homepage seht, greift euer Browser auf meine Seite zu. Und ich bekomme einen Zugriff auf die Seite. Bei Seiten mit begrenzter Traffic kann das schon mal dazu führen, das die Seite nicht mehr angezeigt wird. Man sollte also nur zu Seiten verlinken (obiges ist ein verlinktes Bild!), von denen ihr wisst dass der Besitzer der Seite das auch ok findet, oder wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Viele kostenlose Anbieter  von Fotoalben mögen das nämlich nicht, also Obacht!

Auf der sicheren Seite sind wir, wenn wir nur Bilder zeigen, die wir auch HIER im Burda-Blog-Space abgelegt haben. Dafür müssen wir VOR dem Erstellen eines Textes die Bilddatei auf den Server laden.

Zu diesem Zweck haben wir eine Funktion "Weblog-Einstellungen" und dort "Dateien". Öffnet man diese, seht ihr (hoffentlich) eine Zeile in der ihr euren Computer durchsuchen könnt. Dort sucht ihr dann die Bilddatei, welche ihr hier zeigen wollt. Und ladet sie hoch. Es erscheint dann ein link. Den braucht ihr, um das Bild hier einzufügen. Ich behelfe mir immer damit, dass ich mit einem Rechtsklick die Datei in einem neuen Fenster öffne (ich benutze Firefox). Was dann oben in der Browserzeile steht, das kopiere ich mit "markieren, Steuerung-C" und füge es später ein mit der Kopierfunktion (Steuerung-V) Ich denke da gar nicht mehr drüber nach, man macht das irgendwann automatisch.

Nun habe ich die Internet-Adresse meines Bildes in meiner Kopier-Taste. Yeah! Aber wie bekomme ich es nun in mein Blog? Was ich euch oben erklärt habe, war das PRINZIP. Vergesst das wieder! Denn: Hier im blojsom-Blog (so heisst die Software die unseren Blogs zugrunde liegt) gibt es einen sehr praktischen Editor, mit dem ich auch grade schreibe. In den alten Burda-Blogs hatte ich Schwierigkeiten mit dem Editor, der von Firefox nicht korrekt angezeigt wurde. Darum kann ich nicht sagen, ob ihr das Gleiche seht wie ich!!!!

Aber wenn ihr mit einem Editor schreibt, also einem Programm das euch mit niedlichen Buttons die Arbeit des hmtl-codierens abnimmt, dann sucht bitte mal oben in der zweiten Zeile des Editors den kleinen Baum. Das soll ein Mini-Foto sein. Dieses Symbol bedeutet: Hier kann ich die Adresse eines Fotos einfügen. Wenn ihr darauf klickt, öffnet sich ein kleines Menü, in die OBERSTE Zeile gebt ihr die eben kopierte Adresse eures hochgeladenen Burda-Bildes ein. Oder eine andere Adresse, von der ihr wisst das ihr sie benutzen dürft (so wie ich das Foto von meinem eigenen Webspace)

Die zweite Zeile "image description" ist wurscht, sie erzeugt das "alt", welches dem Bild einen Namen zuweist. Muss man nicht unbedingt. Glaube ich. Das "Alignement" sollte dem Bild einen Platz auf der Seite zuweisen, aber ich habe es in all der Zeit noch nie geschafft, meine Bilder mit dieser Funktion in die Mitte zu bekommen. Ich mache das immer mit dem Textformat "align center" in der obersten Zeile des Editor. Geht auch. Ist nur Fummelei.

Die anderen Zeilen des Foto-Menüs kennt ihr ja schon. "Border", "width" und "height" geben die Größe und den Rahmen an. Wenn ihr dort NICHTS eintragt, wird das Bild so angezeigt wie ihr es raufgeladen habt.

Nun wäre das Bild im Blogeintrag. Aaaber man kann noch ein bisschen damit spielen. Theoretisch kann man aus einem Bild auch einen Link machen. Aber das ist eine andere Geschichte....

 

 

Geschrieben von snowwhite um 09:05 Uhr in Burda

Donnerstag, 18. Oktober 2007

BuMo 11/2007

Hallo ihr Lieben!

Grade las ich bei Blognachbarin Doro, dass sie vergeblich auf ihre BuMo 11/2007 gewartet hat. Normalerweise kommen die Hefte im Abo 2 Tage vor dem Erstverkaufsdatum. Und der ist am 19.10.07, heute ist der 18.10 und eigentlich hätte das Heft gestern im Briefkasten sein sollen. 

Es kommt schon mal vor, dass das Heft einen Tag Verspätung hat. Ist ja auch nicht so schlimm, schliesslich habe ich noch nie am gleichen Tag angefangen zu nähen, wer tut das schon? Aber dennoch hätte es heute morgen eintrudeln sollen.

Hat die Druckerei wohl zu viel 1St Row-Hefte drucken müssen und sind im Verzug, hehe. Aber eigentlich muss ich gestehen.... ich hätte die Verspätung ohne Nowak gar nicht bemerkt. Jeden Monat wundere ich mich über das Heft im Kasten, denn ohne nachvollziehbaren Grund kommt es mir vor, als käme jedes Heft ein bisserl früher.

Hauptsache es kommt überhaupt! Denn in der Vorschau auf der Burda-Seite hat mich das Titelbild magisch angezogen. Ein wunderschönes Mädchen, engelsgleich und in einem wunderbaren Kleid- zumindest was man davon sieht. Ein sehr schöner Titel. Die letzten Front-Cover fand ich ein ums andere schön und schöner. Ob sich das noch steigern lässt?

Gut, ich will nicht noch mehr blabla schreiben, um nur eins zu sagen: Morgen kommt die neue Burda! Mit Festtagsmode. Und Engeln. Ist ja bald Weihnachten.

Ich freu mich schon, auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, ob ich überhaupt noch Abonnentin bin. Mein Abo habe ich ja seinerzeit gewonnen. Und bin ziemlich süchtig danach geworden. Das wär ja mal ein Weihnachtsgeschenk: Ein weiteres Jahr BuMo. Nur schade, dass mein Mann hier nicht mitliest.

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Geschrieben von snowwhite um 22:05 Uhr in Burda

Freitag, 5. Oktober 2007

Ich hab sie!

Den Namen des Chefredakteurs musste ich im Impressum nachschlagen. Ich bin keine Fashionista, die alle Namen kennt. Wozu auch. Armin Morbach heisst der Glückspilz, der das neue Burda-Heft "1st Row" mit seinem Team konzipieren durfte. Team? Da basteln so viele Leute dran? Glaubt man Herrn Morbach, hatten diese Leute sogar schlaflose Nächte. War es das wert? Das Team wollte eine "Neuinterpretation der Magazinidee" erreichen. Das Rad neu erfinden? Nun, es ist ein Hochglanzmagazin im gehobenen Segment würde ich sagen.

Aber was tut man nicht alles, wenn "Burda" draufsteht? Ich habe das Editorial bis zum Ende gelesen. Aenne Burda sei Dank, denn Editorials lese ich sonst nie zur Gänze, es sei denn, sie hatte es geschrieben. Und als Herr Morbach zum Ende kommt, bleibt mir der Mund offen stehen! Der Typ hat meine Gedanken gelesen (und als Trend-Mensch wahrscheinlich auch die einer Million anderer Leute). Seit Jahren suche ich nach den richtigen Worten, um die "Lust des Selbermachens" zu beschreiben. Dieser Gedanken-Dieb sagt es in einem Satz! Zieht es euch rein:

"In einer Zeit, in der vieles austauschbar und alles schnelllebig daherkommt, etwas zu tun, was unsere Mütter und deren Mütter schon taten, etwas zu besitzen was nur ich habe, weil ich es selbst geschaffen habe, hat eine besondere Qualität."

Das hat er schön gesagt. Für mich hat Selbermachen sehr viel mit Lust zu tun. Die Lust beim Machen, die Lust eben etwas zu haben, "was nur ich habe" UND was ich geschaffen habe, nicht weil ich es geschaffen habe. Mit dieser kleinen Änderung wird für mich der fast perfekte Satz daraus. Hut ab, Herr Morbach.

Nun, das Heft ist wirklich, wirklich schön. Hochglanz, Mode ohne Ende, etwas unterkühlte Pics (=Pictures=Bilder) bisweilen, aber man hält es aus. Was mich unglaublich angemacht hat, ist das Layout mancher Seiten. Wie ich schon vermutete: Sophisticated. Solche Layout-Spielchen haben wir in den 80ern an der Uni gemacht, aber ohne jemals an deren Verwirklichung zu glauben. Aber jetzt...2007... ist es erfrischend neu. Anders. Finde ich. Und nur mein Auge zählt, nur damit sehe ich. Also keine Diskussion wie andere es finden.

Und: Eine Hommage an Aenne Burda findet Platz in einem richtungsweisenden Hochglanzmagazin des 21ten Jahrhunderts. Danke. Eine zweite Hommage: Die Schnittmuster. Burda goes 21th century. Selberschneidern im Cyberspace, denn alle Schnitte sind als Download zu haben. Freilich auch zum Bestellen (alle? Keine Ahnung), doch ich bin sicher, der Weg in die Zukunft geht online. Hey, wir SIND online. Jetzt in diesem Moment. Ich. Ihr. Alle die hier sind. Warum nicht online schneidern? Gut, ich arme Socke habe keinen Drucker mehr, aber ich kenne jemand der einen hat. Ich mache eine Wette: In 10 Jahren weiss kein Nachwuchs-Hobbyschneider mehr, was ein Papierschnitt ist. Oder ganz papierlos: Mit Beamer die Linie gleich auf den Stoff projezieren. Die Tantiemen für diese Idee bitte auf mein Konto.

Alt ist die Idee, die Hälfte der Seiten mit teurer Werbung zu füllen, doch weniger davon hätte zu einem starken Seitenverlust geführt und niemand würde für ein so dünnes Heft dann noch 4,50 Euro bezahlen. 

Mein Fazit: 1st Row wird mein neues Lieblingsmagazin. Ich mag die Idee der Downloadschnitte. Ich genieße die Layouts. Der Heftinhalt ist ok. Die Modefotos sind Geschmackssache. Manche Stylingideen sah man im letzten Jahr in der InStyle schon, aber man hat sich immer noch nicht daran sattgesehen. Wurde die Magazinidee neu interpretiert? Nun ja, so ganz neu nicht, aber neuere sehe ich zur Zeit nicht. Mag ich auch nicht, mir reicht BuMo und 1st Row. From now on.

 

Meine Tochter sagt: Es ist ein bisschen wie die Vogue, aber mit ein paar Schnittmustern drin. Mama: Die muss man downloaden oder bestellen. Tochter: Oh. 

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Geschrieben von snowwhite um 15:12 Uhr in Burda
   

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