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bluemchen
   

Sonntag, 7. September 2008

Hallo Doro

Eben las ich im Blog von "Doro macht mit" einen Eintrag über den Wilden Westen. Dabei stolperte ich gleich über 3 lustige Informationen, also lustig für mich meine ich. Zum einen habe ich über genau dieses Thema erst vor 2 Tagen mit einem Freund sinniert, der ebenfalls wilde Westen im Schrank hängen hat, außerdem habe ich mir vor einer Ewigkeit zu dem exakt gleichen Anlass (Vorderladerschießen) ein Pseudo-Viktorianisches Kleid genäht und zum Dritten schreibt Doro weiter unten indirekt, dass sie heutige Männermode langweilig findet (ich hoffe ich habe Letzteres korrekt interpretiert).

Nun, das Thema Männermode ist erst kürzlich in meinen Blickpunkt gerückt. Ein Freund, der gleiche der auch ein Wildwest-Faible hat, erzählte mir wie eingeschränkt heutige Männer in der Wahl ihrer Kleidung sind. Das ist mir nie aufgefallen, da ich mich- verständlicherweise- nur um Frauenmode gekümmert habe. Und da ich endlos herumjammere, dass ich mich in der heutigen Frauenmode eingeschränkt fühle, was sollen Männer da erst sagen?

Dem Thema Männermode, speziell "Männerröcke" werde ich mich in Zukunft noch ausführlich widmen. Wenn ich schon für Frauen mehr Modefreiheit propagiere, muss ich das für Männer logischerweise auch tun. Und so ein knackiges Männerbein im Kilt ist einfach durch nichts zu übertreffen! Aber dazu ein andermal.

Doro sagt in ihrem Blog, dass ihr der Staubmantel von Butterick gut gefällt. Jo. Ich meine.... Butter bei die Fische... Frauen wollen verständnisvolle Partner, aber das alte Rollenbild vom starken rauhen Kerl macht uns´re Knie weich. Die armen Männer müssen einen Spagat machen zwischen Neandertaler und Weichei, der Mann der das schafft, dem liegen die Frauen zu Füßen. Und sowohl Kilt als auch Staubmantel suggerieren uns das archaische Bild eines marodierenden Kerls, der weiß wo der Hammer hängt.

Aber ebenso wie Männer gern ein hübsches Mädel im kurzen Rock anschauen, wollen wir Mädels mehr Mann sehen. Und die Jungs bekommen es geboten, wir Frauen gehen leer aus. Meistens. Also sollten wir unsere Herren mal ermutigen, sich zumindest modisch wieder ein wenig mehr wie Männer zu geben. Zeigt stramme Waden, knackige Hintern und muskulöse Oberarme, wenn ihr sie habt! Und wenn nicht, hilft vielleicht so ein Staubmantel.....

Ich benutze mein Blog ja auch als Gedächtnisstütze, aber nach meinem alten Westernkleid habe ich in meinem Internettagebuch vergeblich gesucht. Darum reiche ich der Vollständigkeit halber mal uralte Bilder nach. (falls ich die schon mal gebloggt habe entschuldige ich mich für die Wiederholung) Die sind genauso schlecht wie meine neuen Bilder, aber da ich momentan keine besseren machen kann (Hallo MaSan) müssen sie erstmal reichen.

Die Fotos habe ich gemacht, nachdem das Kostüm ein paar Jahre in Bananenkartons gelegen hat, also nicht so genau hingucken, der Samt ist schrecklich zerknittert.

Das Kleid ist meiner Phantasie entsprungen, völlig unauthentisch, aber das ist mir wurscht. Die Nürchen-Fans mögen jetzt besser wegschauen.Und denkt euch den Samt gebügelt.....

 

 

Und von vorne:

 

 

Und mit Pellerine (Himmel, ist das zerknittert):

 

Dazu hatte ich noch eine kleine Samtkappe mit Federn, putzig aber verschollen. Typisch.

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Geschrieben von snowwhite um 11:05 Uhr in Werke

Dienstag, 19. Februar 2008

another one wipes the dust

Hi! Although I am knitting and crocheting almost all day, another dishcloth is all I can show. I worked on my pineapple sweater and a cute hat last weekend, but the one piece is not ready and I am not completely satisfied with the result of the hat, so both have to wait until I show it to the world. My second dishcloth was another exercise, this time I wamted to practice a cable pattern. I already have knitted this kind of cable on my celtic cable scarf, the edges have been made with this really simple pattern.

Now I wanted to use the cable pattern on a square area, just for fun. I used large needles and a cotton yarn meant for potholders. So the knit became a bit floppy, but this was intended, in order to be a good rag. The cable didn´t came out very good like that, but I prefer usability before style. Scrub Scrub.

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Hi! Hat die Woche schon angefangen? Ich bekomme nix mehr mit, weil ich mit der Nase tief in Wolle stecke. Am Wochenende habe ich weiter an dem Ananasmusterpulli gehäkelt, und eine Mütze angefangen. Mit der Mütze wollte ich etwas ausprobieren, muss aber noch daran arbeiten. Um wieder was kleines Schnelles einzuschieben, habe ich ein weiteres Spültuch gestrickt. Ich wollte ein Zopfmuster testen, das ich schon beim keltischen Zopfmusterschal gestrickt hatte. Die beiden Kanten des Schals sind mit einem ganz simplen Muster gestrickt, lediglich die Richtung des Zopfes wechselt alle 2 Reihen, so dass sich ein Flechteffekt ergibt.

Dieses Muster wollte ich mal auf einer Fläche sehen, und habe schnell mit Topflappenwolle und großen Nadeln ein paar Maschen angeschlagen. Nun, weil die Nadeln recht groß waren, kommt das Zopfmuster nicht optimal raus. Aber ich wollte das Gestrick mit Absicht locker halten, da ich Spültücher in der Festigkeit von Topflappen nicht mag. Das muss schlabbern!

Also habe ich nun einen schlabbrigen Zopfmuster-Lappen. Mal was anderes. Schrubb Schrubb

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 08:34 Uhr in Werke

Donnerstag, 14. Februar 2008

dishcloth-mania

Well, you probably all know what a dishcloth is... for me it was a new word I learned recently. I knew "dish" and "cloth", but that a dishcloth can be much more than a cloth for cleaning dishes was a whole new experience for me.

Since I entered ravelry, so many new ideas and inspiration came to me. Sooner or later I had to see all these funny, crazy and useful items, needle crafters all over the world are working on. So I saw the dishcloths on ravelry. A dishcloth is a small thing in every ones household, I normally use the disposable ones, just because I am too lazy to wash them. But since I saw all these pretty dishcloths with knitting and crocheting... I think the days of disposable towels are gone forever!

The second reason why I am in dishcloth-mania right now is the same need that I had sunday: I have to finish a piece today! Yesterday this was a dishcloth, it took me 3 hours (way to much!) to finish, and one hour to make pictures and edit them. Then I wanted to put them into my ravelry project list, and after that I looked for groups regarding dishcloths. OMG, there are tons! Knitted dc (dishcloths) and crochet dc and dc groups who really do nothing else, for the love of dishcloths. Guess what? I am member of all of them now. *hustle*

And I learned that a dishcloth can be so much more. Depending of the choice of material and the usage, a dishcloth can clean a baby butt, a pan or the bathtub. Not one dishcloth for all this, for sure! For the baby you knit/crochet a dc with a very soft and cozy yarn, the pan needs something more sturdy and tha bathroom need a hygienic and durable dc.

Now that I entered the world of dishcloths, I need more. Not one a day, but a lot. So let´s start with my very first- tadaaaaa!- dishcloth. I took a yarn I bought for potholders for my dc, its washable and hygienic and its soft. And it worked very well last evening for family dinner: My whole family can not eat without dribble half of the food over the table. But I have a weapon for my baby boys now: My handmade dishcloth with love inside. (Scroll down) The long hoop is meant to hang the dishcloth over my valve.

............................................................................................ 

Sonntag musste ich ein Kopftuch häkeln, um endlich mal wieder das Gefühl zu haben, etwas schnell fertig zu bekommen. Als Schneiderin geht mir dieser Zeitaufwand für Stricken und Häkeln gewaltig auf die Nerven. Wenn ich an einem genähten Teil arbeite, ist das an einem Tag, höchstens mal 2-3 Tagen, fix und fertig. Aber wenn man mit Wolle arbeitet, kann man diese zeitlichen Dimensionen getrost vergessen.

Selbst ein kleines Top braucht eine Woche! Ich habe keine Geduld für sowas. Aber ich muss wohl da durch, denn ich WILL das fertige Teil HABEN! Um nicht völlig die Geduld zu verlieren, habe ich mehrere Projekte in Arbeit. Und bin damit bei den Wollbastlern in guter Gesellschaft, denn anders als beim Nähen, wo man nicht mal eben 3-4 Projekte parallel laufen lassen kann (es sei denn man hat eine 100 qm Werkstatt) ist das parallele Arbeiten beim strickhäkeln eine ganz normale Vorgehensweise. Und macht Sinn: Wenn mich ein Werkstück nervt, weil es einfach nicht wachsen will, fange ich ein anderes an, und die technische Herausforderung des neues Projekts lässt mich die Langeweile vergessen. Nach einigen Tagen ist das "alte" Projekt dann wieder "neu", und macht wieder Spaß.

Am Sonntag habe ich dann ein Ein-Tages-Projekt eingeschoben. Und dachte, dieses Erfolgserlebnis hält eine Weile vor. Aber gestern kam es wieder über mich: Ich will JETZT was fertig machen! Nun ja, und weil ich in ravelry im Laufe der Zeit so manches gesehen habe, was sich schnell mal eben machen lässt, habe ich meine Topflappenwollvorräte hervorgeholt und angefangen.

Nun hatte ich in ravelry bereits einige Male Projekte gesehen, die mich wirklich überrascht hatten: Dishcloths, zu deutsch: Spültücher. Ja Hallo, dachte ich, als ich diese Kunstwerke zum ersten Mal sah, wer macht sich denn die Arbeit und verbraucht die gute Wolle, um sich sowas Banales zu machen? Und die werden doch dreckig! Also ich bin bekennender Einmal-Putztuch-Benutzer. Wisch und weg. Keine Wäscheberge mit feuchten Spültüchern und Dreck am Tuch nach einmal Tischabwischen.

Aber neue Ideen müssen sich manches Mal erst einmal setzen. In der Not frisst der Teufel Fliegen, und ich wollte ja was Schnelles. Mit der Topflappenwolle habe ich also ein paar Maschen angeschlagen und losgestrickt. Dabei mit einer zweiten Farbe rumgespült...äh, -gespielt, und voila... mein erstes Spültuch war geboren.

Um dieses auf Ravelry zu zeigen, habe ich dann mal wieder schlechte Bilder gemacht und in meine Projektliste auf ravelry gestellt. Und DANN habe ich nach Gruppen gesucht, die Spültücher machen. Ja was denkt ihr? Da gibt es Massen an Leuten, die sich mit sowas beschäftigen. Wie konnte es auch anders sein? Was ich in den Gruppen seitdem alles gesehen habe: Spültücher, Waschlappen für Babys und Schrubber-Dinger für Töpfe oder Badewannen. Je nach Materialwahl oder Anwendungszweck enstehen viele verschiedene nützliche Dinge für Haushalt und Familie. 

Ich bin mir sicher, das war nicht mein letztes Spültuch! Man braucht ja schon allein deshalb mehrere, damit immer ein sauberes griffbereit ist, wenn die anderen in der Wäsche sind. Und man kann sie auch gut verschenken. Sind ja schnell gemacht und kosten nicht die Welt. Man kann individuelle Muster für den Beschenkten einbauen, wie Monogramme etc. Und brauchen kann man die immer! Und man hat kein Problem mit der Passform. Und und und.

Mein Spültuch hat sich gestern schon bewährt. Meine Männer kleckern so gern beim Abendessen (ich kann das auch sehr gut). Aber gestern wurde der Tisch blitzschnell wieder sauber. So ein Lappen putzt halt doch besser, als ein dünnes Einmal-Tuch. Und mit viel mehr Liebe...... 

click aufs Bild/ click the pic  Die große Schlaufe dient dazu, das Spültuch über die Armatur des Spülbeckens hängen zu können. Schlau, was?

 

 

PS: OOOps, I just recognized that it is Valentinesday today! Yeah, hugs and kisses from me to you, and there IS a heart on my dishcloth!

 

Kicher, ich habe grade erst gemerkt, dass heute Valentinstag ist. Da passt das Herz auf dem Spültuch ja wie die Faust auf´s Auge! 

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 09:21 Uhr in Werke

Montag, 11. Februar 2008

hairpin lace

Hi! You know what hairpin lace is? It is a crochet technique made with a tool, that looks like a huge, big hairpin. In german we call it "Gabelhäkeln", what means so crochet with a fork. Funny, eh?

But since I saw this technique in a Interweave Crochet magazine, I need to practice that, to be able to make a summers projekt before summer arrives: A meermaid skirt. When I saw that projekt, it was love on first sight. But when I checked the pattern, it seemed I have to get into that technique first. So I kept looking for an easy project. If you focus on hairpin lace, then you can find some really pretty projects out there! And since I bought my tool and made the first efforts, I have had so many ideas what to do with it, the possibilities are endless!

If you scroll down, you can see my very fist hairpin lace top, I took a pattern from an ONline Magazine. But the original "H"-shape of the top seemed to be old fashioned and boring, so I changed it a bit, and knitted a waistband to give it a more fitted shape. (The second picture is the baby rabbit, one of our cats catched today. Cross fingers we can nurse him so that he survives.)

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So, endlich habe ich meinen ersten Versuch mit Gabelhäkelei (englisch "hairpin lace" = Haarnadel Spitze) fertig. Ich fand es recht einfach, nur ein bisschen fummelig. Auf keinen Fall eine Technik für lange Busfahrten, da man die einzelnen Streifen auf einen Tisch vor sich legen sollte, wenn man sie zusammenfügt. Aber der Effekt ist zauberhaft, je nach Muster hat das Ganze wirklich etwas von Spitze, da haben die Engländer wieder den passenden Begriff gefunden. Eine sehr schöne Anleitung findet ihr hier und hier (beim zweiten sieht man auch mal ein hübsches Bild von der süßen Anne Liebler, auf dem offiziellen Burdabild sieht sie ja aus wie ihre eigene Oma, und das habe ich ihr auch schon gesagt!)

Ich wollte die Technik üben, um für den Sommer einen Rock zu häkeln, den ich in einer Interweave Crochet Zeitschrift gesehen hatte. Und bevor ich ein solch großes Projekt starte, sollte ich ja schon wissen, ob mir die Technik überhaupt liegt. Und sie liegt mir. Ich hatte beim häkeln jede Menge Ideen, was man noch alles damit anstellen kann. Richtig zur Geltung kommen die Muster erst beim Zusammenfügen. Je nachdem, wie man die Schlaufen zusammensetzt, ergeben sich völlig andere Effekte.

Das Top aus dem ONline-Heft fand ich allerdings etwas zu fade, so altbacken und irgendwie 70er, einfach grade runter, bäh. Ich mag im Moment alles was eng anliegt, und damit bin ich ja im Trend (argh). Also habe ich mein Gabelhäkeltop unter der Brust enden lassen, und habe ein langes Bündchen 2rechts, 2 links angestrickt bis das Knäuel alle war. Da ich mich beim aufnehmen der Maschen arg vertan hatte, musste ich am Bündchenansatz ein bisserl pfuschen, aber das stört kaum.

das Foto ist wieder grottig, meine Uraltkamera packt die Kontraste nicht. (Klickt auf Bild für die GROSSE Version)

 


 

Ein bisschen geärgert hatte mich bei der Anleitung von ONline, dass lediglich genannt wurde, man solle die Prym-Gabelhäkelnadel in der "breiteren" Breite benutzen. Aber es gibt mehr als "schmal" und "breit, die Gabel kann man variabel bis zu 10 Zentimeter Breite einstellen, was für das Top viel zu breit geworden wäre, dem Foto nach zu urteilen. Die Maschenprobe sollte auch inklusive den angehäkelten Stäbchen 9 Zentimeter werden, also sind 10 Zentimeter ja zu breit, gell? Also habe ich geraten und 7 Zentimeter ausgewählt. Ging ganz gut, aber eine genaue Angabe, die zum Werkzeug passt, wäre besser.

Das zweite Foto ist... nein, nicht der Osterhase (obwohl ich heute auch endlich Osterglocken gesehen habe, und nicht mehr neidisch auf Nowak sein muss. Und als der Hase im Haus eintraf, dachte ich gleich "ICH hab den Osterhasen zuerst gesehen, Marion! ÄTSCH!"/images/emoticons/mozilla_wink.gif

Heute sass ich an meinem Gabelhäkeltop und hörte aus der Küche merkwürdige Geräusche. Als ich ging um nachzusehen, dachte ich zunächst,eine unserer Katzen hätte wieder eine Maus gefangen. Unter dem Küchentisch lag etwas pelziges, mit dem sie "spielte". Aber für eine Maus war das viel zu groß. Mit einem gehörigen Schock dachte ich sogleich an eine Ratte. Aber stellt euch meine Verwunderung vor, als ich sah dass es ein winzig kleines Hasenbaby war! Ich habe ihn schnell vor der Katze gerettet und in die Badewanne gelegt, in ein warmes Handtuch und den Raum vor den Katzen gesichert.

Ich habe nun alle Tier-Pfleger im Bekanntenkreis gefragt, aber keiner gibt unserem kleinen Osterhasen eine Überlebenschance. Um zum Tierarzt zu gehen bin ich ehrlich gesagt zu geizig, die letzte Rechung für 2 Katzenkastrationen waren schon exorbitant! Aber wie ich nun erfahren habe, kann ein so junges Wildtier nicht gesund werden, der Schock allein ist schon zu groß. Drückt die Daumen für ein kleines Osterwunder.

Zurück zu seiner Mutter können wir ihn nämlich nicht bringen, da ich nicht weiss, wo die Katze ihn gefangen hat, und sie ihn wohl auch nicht annehmen würde, nachdem die Katze ihn herumgetragen hatte.

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 19:26 Uhr in Werke

Freitag, 25. Januar 2008

red cap finished

Hi! The weekend is almost there and I found a camera. Not mine, sure, but an old one my dad doesn´t need any more. No wonder he doesn´t need it: It´s so unbelievable old, that it took me 3 (!) hours, to find all drivers and software I need somewhere in the internet. But finally, after a lack of sleep and some coffees, I was able to get the pics into my computer. And I have to apologize for the bad quality, a 9 year old digital camera won´t do any better.

But now I can show you the cap for my "Little red riding hood" costume. Even in a bad quality the image shows the color and how it was crocheted. I forced my 8 year old to wear it for a moment to make some pics. He thinks it´s comfy and wanted to wear if all day. My baby!

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Endlich eine Kamera! Mein Vater hatte noch ein uraltes Teil in der Schublade liegen, und der Versuch das Ding mit meinem Computer bekannt zu machen, hat mich 3 Stunden und eine verpasste Mütze voll Schlaf gekostet. Und die Bilder sind grottig, aber man kann was erkennen. Die Kamera ist genauso alt wie mein Jüngster, fast 9 Jahre. Wobei mein Söhnchen in diesem Alter als jung zu bezeichnen ist, die Kamera hingegen ist von ihrem urspünglichen Wert von 1.200 DM (Mark, ihr erinnert euch?) auf 1 Euro bei ebay gesunken. Noch ein paar Jahre älter, und ich hänge beim Fotografieren ein großes schwarzes Tuch darüber.

Na ja, wenigestens endlich mal wieder ein Bild, das ICH gemacht habe. Nicht viel schärfer als die vom Handy meines Gatten, aber ich konnte die Perspektive bestimmen. Wenn mein Model mal stillgehalten hat, heisst das. Ich habe die Kappe, die ich euch zeigen will, meinem Jüngsten aufgesetzt. Und entgegen meinen Befürchtungen, er könne sich wehren, fand er sie sehr bequem und wollte sie den Rest des Tages anbehalten.

Kunststück, die Kappe ist aus flauschig weicher Merinowolle, die ich in der Waschmaschine ein wenig filzen konnte, und fühlt sich so zart an wie ein Hühnerbaby. Ich habe die Kappe für mein Rotkäppchen-Kostüm gebastelt. Ausserdem wollte ich was häkeln, meine neuste Leidenschaft. Ich habe mich in der Grundform an den mittelalterlichen "Babymützen" orientiert, die von Mann und Frau getragen wurden, als Kopfbedeckung oder als Schutz unter einem Helm. Ihr alle kennt sie bestimmt. Warum das Rotkäppchen häufig damit gezeichnet wird.... keine Ahnung. Auf jeden Fall assoziiert man heutzutage eine solche Kappe mit kleinen Mädchen oder Babys.

Auch ich finde, die Kappe ist super bequem und angenehm zu tragen, sie wärmt sogar die Ohren. Ich habe kurz überlegt, ob ich mir nicht weitere machen soll, in anderen Farben versteht sich. Eine neue Mode kreieren, das wär doch was. Auf jeden Fall laufe ich Karneval damit rum, und stell mir vor ich bringe der Oma Wein und Kuchen....

 

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 09:18 Uhr in Werke

Mittwoch, 23. Januar 2008

I draw a picture

Folks! I finished so much during the last days, and I can´t show you! Still no camera! Dear friends already gave me some tips where to buy a cheap one, but I have one, that I cannot find and don't want to buy another. So I would have to draw a picture to show you what I have done.

First I talk about the weekend: I had friends who came for a visit and sewing session at Sunday. We sew the complete "Little red riding hood" outfit for my friend, the bodice, the skirt, the cape and the petticoat. Easy as pie (Because my friend Aud was with us, lol) But now I have to sew the same stuff again, and that will be a pain! Doing something twice is the most boring thing I can imagine.

Then I finished the white stockings for my costume. I have to attacht the eyelets to the second stocking, so it´s almost done. The red pants as underwear are ready. And I had the idea to crochet a small red cap for my cute litte red riding hood head. So I went to a yarn shop yesterday and bought some merino wool. After making a test with the wool and wash it in the washing machine, I crochet with no pattern and adjusted the form of the cap while working on it. The cap is cute, I have to wash it now.

So I have a pant, 2 almost done stockings and a cap. Nice. Cross fingers for me, my motivation will return and make me sewing that boring costume a second time. First Karneval party is saturday. Why does that always comes so fast?

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Soderle. Ich mache hier ein Teil nach dem anderen, und kann es euch nicht zeigen. In Ermangelung einer Kamera bekomme ich schon gutgemeinte Tipps von lieben Freunden, wo ich billig eine neue Kamera bekomme. Aber ich will keine kaufen, meine liegt hier irgendwo. Ich weiss genau, wenn ich eine kaufe finde ich die alte 2 Stunden später, so läuft das immer bei mir. Schicksal. Ich versuche mir nun eine Kamera zu leihen, wenn das nicht klappt, dann muss ich euch ein Bild malen von meinen Klamotten. ;-)

Am Wochenende waren Yvonne und Aud bei mir zum Nähen. Aud hat auch ein böses Foto von mir mit rausgestreckter Zunge gemacht, aber sonst gibt es keine Dokumentationen unserer schneiderischen Tätigkeit. Wir haben ratz fatz das Röckchen, das Cape, das Mieder und den Unterrock für das Rotkäppchen-Kostüm genäht. Yvonnes Kostüm ist nun fertig. Und das hat auch Spaß gemacht, denn den Miederschnitt von Burda hatte ich zum ersten Mal benutzt. Aber jetzt muss ich mir das gleiche Kostüm nochmal nähen, und das ist sooooo öde! Freitag muss/will ich mit dem Fummel fertig werden, und ich hoffe, indem ich es hier verkünde, verschaffe ich mir genügend Motivation um es auch endlich anzufangen.

Fast fertig sind die weissen Kniestrümpfe, in einen davon müssen noch Ösen, und dann war´s das. Die rote Ungerbüx habt ihr ja schon gesehen. Am Wochenende hatte ich dann noch die Idee, eine rote Kappe zu häkeln, also bin ich gestern schnell in ein Wollgeschäft gefahren und habe rote Merinowolle gekauft.

All diese Projekte werde ich noch dokumentieren und beschreiben. Schliesslich will ich immer noch mit meinem Blog anderen etwas "beibringen", ihr sollt nicht nur mein blabla lesen, sondern auch was davon haben. Wenigstens ab und zu. Aber das geht nicht ohne Bilder.

Es ist frustrierend zu sehen, wie abhängig man von manchen technischen Spielereien geworden ist. Wenn man eine Digicam hat, drückt man drauf und denkt nicht weiter drüber nach. Aber wenn es irgendwo hakt, dann geht eine Menge Zeit dafür drauf. Ich erinnere mich noch an die Probleme, die ich anfangs hatte, um die Daten überhaupt in den PC zu bekommen. Wieviele Treiber für die verschiedenen Kameramodelle ich mir schon draufgeladen habe... ich habe ein Lesegerät für die Speicherchips, alle möglichen Verbindungskabel, leistungsfähige Akku-Batterien, ein gutes Bildbearbeitungsprogramm etc etc. Und was nützt es jetzt? NIX!

OK, wenn ich keine Kamera finde, dann mal ich euch was. Aber das kann dauern. Denn danach muss ich es ja einscannen, und der Scanner, der ist...... irgendwo. :-D 

Geschrieben von snowwhite um 11:41 Uhr in Werke

Samstag, 19. Januar 2008

Red pants

I hope everyone has a nice weekend. My weekend will be houshold, knitting, sewing and a little bit hysteria, because I know for sure I will never get ready with my tasks (normally I cancel the household). I am still working on my "Little red riding hood" costume, and it drives me crazy. Only the stockings took me almost a week and are not  finished yet. Stockings! A WEEK! Never ever again I will knit stockings, maybe some overknees, for fun... time will tell (if I find some)

But I finished the red pants. And I look really stupid with it, I have no model figure, but I knew that before I started knitting. Well, still no camera, so I asked my husband to take some quick pictures with his mobile, to proove I am no bighead. After the german text you can find some pics. They are very out of focus, but that´s the best hubbys mobile cam can do. One image shows the detail of the pattern, I dont know the english name, in german it´s called "Perlmuster".

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Jupiduu, ein Teil vom Rotkäppchen ist fertig. Ich sehe aus wie eine Schießbudenfigur, denn mein Allerwertester hat keine Modelmaße, wohl eher die Form eines Apfel...nachdem ein Pferd draufgetreten ist. Warum muss ich immer an Pferde denken, wenn ich mich von hinten im Spiegel sehe? :-)

Aber um schon mal ein bisschen was zum Zeigen zu haben, habe ich meinen Gatten genötigt, mit seinem Handy ein paar Fotos zu machen. Die Pferdebilder bleiben schön auf meiner Festplatte, die guten dürft ihr euch anschauen. Ich hoffe ich habe das Rot gut nachbearbeitet, denn die Wolle ist knallrot, aber mein Bildschirm muss jedes Mal kalibriert werden um die Farben korrekt anzuzeigen. Das habe ich dann getan, und hoffe es kommt bei euch auch so an.

Die Hose musste ich etwas modifizieren, weil meine Wolle nicht genau der angegebenen entsprach. Die Vorlage stammt aus der aktuellen Rebecca.

 

 

Waahh, ist das Bild unscharf. Sorry. Im nächsten Bild sieht man ganz gut das Perlmuster, das entsteht wenn man rechte und linke Maschen im Wechsel strickt, eins rechts eins links und in der Rückreihe immer anders als sie erscheinen. Die Stricker haben jetzt abgeschaltet, denn das gehört zum einfachsten Standart-Repertoire.

 

 

Und noch ein Foto wo man sieht, wie schnell das Ganze ausgeleiert ist. Ich habe statt der angegebenen reinen Baumwolle eine mercerisierte Baumwolle mit Viskosemischung verwendet, die schon beim Stricken sehr schlabbring wurde. Ich wette die Profi-Stricker schlagen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen. Aber ich lerne ja noch, und aus einer solchen Wolle mache ich keine Hose mehr. Hehe. 

 


 

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Geschrieben von snowwhite um 14:49 Uhr in Werke

Montag, 7. Januar 2008

Alles auf einmal

Ich brauche eine Kamera! Da ich meine nach dem Umzug noch nicht wiedergefunden habe, belästige ich alle möglichen Leute, meinen gebastelten Kram zu knipsen. Und weil ich gestern auf dem Kölner Nähbrunch war, habe ich alle neuen und vorzeigbaren Sachen mitgeschleppt, und in Nachtarbeit meiner Meerjungfrau-Umhang zu Ende gebracht, damit ich das auf die Pixelkarte bekomme.

Na ja, und ich wollte es den anderen zeigen, das bisschen Bastler-Eitelkeit will ich nicht verschweigen. Denn ich hatte diese Idee, passend zu dem Umhang eine Jeans zu pimpen. Pimpen bedeutet aufhübschen, und diese Jeans hatte es auch nötig. Die Jeans war aus dem Altkleiderfundus meiner Tochter. Ganz unbemerkt hatte sie sich in meinen Kleiderschrank geschlichen, und das Versehen habe ich erst bemerkt, als ich versucht habe sie anzuziehen: Die war locker 10 Zentimeter zu kurz!

Und in einem Häkelbuch meiner Freundin und Blognachbarin Aud hatte ich eine tolle Idee gesehen, wie man Jeans verlängert: Mit Häkelborte. Das bekomme ich auch ohne Anleitung hin, einfach einen Streifen häkeln in der gewünschten Breite und Länge, Muster egal, und dran an die Jeans.

Und ich habe in einem amerikanischen Magazin viele gebleichte Jeans gesehen, die Bastler selbst bearbeitet hatten. Also habe ich die Jeans mit Chlorbleiche gebleicht und dann bestempelt. Wenn ich herausgefunden habe, wie dieser Bleichvorgang besser steuerbar ist, erzähle ich euch mehr darüber. Und über das bestempeln auch.

Also mit Meerjungfrauen-Cape und Muschel-Jeans verkleidet ging ich zum Kölner Nähbrunch und habe Ma-San und Nowak genötigt, meine Werke abzulichten.  So kann ich euch endlich meine Topflappen, den Häkelschmuck und Meeres-Ideen zeigen.

Was wir beim Nähbrunch gemacht haben, das hat Organisatorin Nowak schon hier erzählt: klick. Und hat mir erlaubt, ihre Fotos zu verwurschten. Ich habe einige kleine Änderungen angebracht, zum einen damit man nicht so genau sieht was ich alles gefuttert hab (hehe) und zum anderen, um meine Häkelbortenjeansverlängerung besser zu zeigen. So richtige Bilder muss ich aber trotzdem noch machen, warum erzähle ich gleich.

Das Cape entstand nur deshalb, weil Aud mir 4 Knäuel wunderschöne Wolle in Aquafarben geschenkt hatte. Mit einem mitlaufenden Garn mit tollen Perlmuttschimmer. Wenn ich auf die Wolle schaue, höre ich die Wellen rauschen. dafür kommt nur das Thema Meer in Frage. Also habe ich mir massenhaft Wolle in gleichen Tönen gekauft, denn Auds Knäuel reichten grade mal für ein paar Runden. Und weil ich keine Anleitung hatte, musste ich das Ding 2mal neu häkeln, bis die Form halbwegs stimmt. Und Fransen knüpfe ich nie wieder irgendwo dran, das dauert ja ewig! Ein erstes Bild, leider war ich zu faul mich hinzustellen:

 

Copyright Marion Nowak

 

Und die dazu passende Jeans. das mit der Bleiche muss ich noch üben, aber für einen ersten Versuch ist es schon ganz nett geworden. Man beachte die Häkelborte unten, ich habe es mit einem Kreis markiert, auch dazu muss ich noch bessere Bilder nachreichen, so im Ganzen.

 

Copyright Marion Nowak

 

Ach was bin ich stolz auf mein beknacktes Werk. Ich bin eine Meerjungfrau! Eher älter, aber dafür gibt es kein passsendes Wort, hehe.

Weiter zum Häkelwerk, das Anne Liebler "schuld" ist. In einem Chat sprach sie von tunesisch häkeln, ich habe es euch ja schon erzählt. Und das wollte ich mal ausprobieren. Mit einem einfachen Projekt, ein Paar Topflappen. Aber das tunesische Häkeln ist nicht mein Ding, das dauert- schon wieder- ewig, und ich werde es mir für Dinge aufheben, die wirklich dicht und fest gehäkelt sein müssen. Da ich zu einem zweiten Lappen keine Luste mehr hatte, habe ich mit dem Rest vom Garn was anderes gehäkelt, was zu meiner Küche passt: Eine Erdbeere. Freistil. Lustig, gell?

 

Copyright Ma-San

 

Und zu guter Letzt zeige ich euch noch mein Häkelcollier, das ich noch mit ein paar Perlen aufgepeppt hatte. Ein bisschen schwer zu knipsen, aber Ma-San, fleissige Userin im Forum der Hobbyschneiderin (Anne Liebler), hat es für mich geschafft.

 

Copyright Ma-San

 

Mir ist das Collier noch zu grob, zu wenig delikat. Ich muss mal die Augen nach hauchfeiner Wolle offen halten, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Themenwechsel:

Eine Woche vor dem Nähbrunch bin ich über eine Website gestolpert, auf der ich ein für mich neues Magazin gefunden habe: Altered Couture. Ulkig war, dass ich den Herausgeber schon lange kenne. "Stampington and Company" bringen wunderschöne Hefte zum Thema Stempeln, Scrapbooking und Paper Art und ausgefallenen Kleidungsstücken (Belle ARmoire) heraus. Kennen tue ich die schon eine Ewigkeit. Und da bringen die einfach ein neues Heft heraus, ohne mir was zu sagen? Unverschämtheit.

Auf der Suche nach Bezugsquellen fand ich die Stempeloase in München, die ich noch aus meiner Stempelzeit kenne. Und ich habe sie ganz schrecklich genervt, mir alle lieferbaren Ausgaben und Back Issues von "Altered Couture" zu schicken. Sie hat das Paket an dem Tag abgeschickt, als sie in den Urlaub gefahren ist! DANKE Renate! 2 Tage vor dem Nähbrunch kamen die Hefte. Sogar alte Ausgaben, die es im Handel gar nicht mehr gibt!!! Und so rechtzeitig erhalten konnte ich die Hefte auf dem Nähbrunch rumzeigen. Ich muss euch ein andermal von den Heften erzählen, das sprengt den Rahmen des heutigen Eintrags.

Denn ich habe noch eine Neuigkeit für euch: Aud hat mir nicht nur Wolle geschenkt, und damit auch die neue Woll-Sucht bei mir geweckt, sondern auch gleich ein Portal von und für Wollfans gezeigt, in dem man Tage verbringen kann, und hat noch nicht alles gesehen: Ravelry. Das Portal ist zwar in englisch, aber sooo viel zu lesen hat man nicht. Eher zu sehen: Wolle, Anleitungen, Ideen, Tipps und nette Leute, auch deutschsprachig.

Momentan muss man sich anmelden und auf eine manuelle Freischaltung warten. Das hat bei mir etwa eine Woche gedauert, aber um so mehr habe ich es genossen, als ich endlich reinkam. Wer ebenfalls dort mitmacht: Mein Name ist "heathergem". Und weil ich richtig gute Bilder meiner Werke brauche, muss ich wohl doch mal meine Kamera suchen. Gute Fotos müssen her!

Ich denke, ich werde noch so manche "Untat" dort begehen, in Sachen Stricken und Häkeln. Häkeln ist dabei mein Favorit, aber man kann ja nie wissen.

Ich mache für heute erstmal Schluss, irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe wieder irgendwas vergessen. Egal, morgen ist auch noch ein Tag.

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Now the summary of what I was talking about today:

I have no Cam and had to ask friends to make pics of my latest work

Went to the "Kölner Nähbrunch", a meeting of sewing enthusiastics

Got some wool from my friend Aud that looked very "meermaid" and bought additional wool to finish a cape with it

Altered an old jeans with bleach and stamps and some crocheting at the bottom to match the cape

Asked my friends at the Naehbrunch to take pictures of my cape, the jeans, two potholders and a bracelet made with black wool

Talked about the new magazine "Altered Couture"

Told my blog visitors about my brandnew account at "ravelry", a knitting and crocheting community. If you want to look for me there: I am "heathergem".

Phew, that´s all. That was short. You are lucky, lol. 

 

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Geschrieben von snowwhite um 21:37 Uhr in Werke

Dienstag, 1. Januar 2008

Ich war einmal ein Pulli

Noch so ein Tag an dem meine Nähstube mich rief: "Bääääärbel, wir wollen genäht werden" riefen die Weste und ein Rock. Noch einer.

Und das kam so: Diese Refashion-Idee, die ich neulich im Internet sah, und die ja schon Oma als "aus Alt mach Neu" kannte, lässt mich nicht mehr los. Als ich neulich einen Pulli in die Wäsche gab, den ich ewig nicht mehr angezogen hatte, der aber beim Umzug durch monatelanges Kartonliegen ganz muffig war, hatte ich wieder dieses Problem: Den ziehe ich NIE WIEDER an! Gekauft als Walle-Hüllen-Pulli und Figurverstecker hing der nun sackartig und meilenweit an mir runter. Bequem zum putzen, aber manchmal sogar dabei störend, denn ein Zuviel an Hülle ist oft auch im Weg. Kurz: Das Ding war unakzeptabel.

Aber ich KANN nicht wegwerfen. Höchstens weitergeben. Jedoch da der Pulli ein großes Loch vorne hatte, ging nicht mal das. Und dann kam refashion. Dieser Pulli..... neu gestaltet konnte daraus Dank der Massen an Strick.... ein Rock werden. Gedacht, getan. Heute habe ich dann die Ärmel abgeschnitten. Dadurch wurde der gestrickte Schlauch oben etwas schmaler, da die Ärmel eingesetzt waren. Ich habe dann die Linie beim Nähen etwas begradigt, so dass in den oberen Seitennähten eine leichte Kurve entstand, genau richtig für einen Rock. Dann war da noch ein Stück breites Bundgummi in schwarz, das kam oben dran, da wo ich den Rollkragen ab- und die Schulternähte aufgeschnitten hatte. 

Beim Annähen des Gummis habe ich dieses gestreckt, um es auf die gleiche Länge wie den Strickstoff zu bringen, dessen Weite ich vorher gleichmäßig am Gummi verteilt und mit Quernadeln festgesteckt hatte. Das Ganze ging ruck zuck, höchstens 15 Minuten. Noch schnell das Loch im Strick gestopft und fertig war der Strickrock. So einen wollte schon ewig haben! Wer hätte gedacht, dass der schon ewig in meinem Schrank lag, und sich nur als Pulli verkleidet hatte? Im Ernst: Ich bin total happy mit meinem Rock, und er passte perfekt zu der Weste.

Diese musste ich heute noch ein wenig tunen. Zu der Weste möchte ich einen ausführlichen Blogbeitrag schreiben, denn da habe ich zuviel zu erzählen für einen Neujahrstag. Jedenfalls war ich mit dem Kragen noch nicht zufrieden, hab ihn halb wieder abgetrennt und neu abgesteckt. Dabei war ich ein weiteres Mal so froh über meine billige Styropor-Büste. So wackelig das Ding auch ist: Ich kann an ihr abstecken und meinen Bastelarbeiten die richtige Form geben, endlich! Das könnte ich so nicht an mir selbst und auch nicht an meiner schönen Jahrhundertwende-Büste, mit ihren unmenschlichen Proportionen.

Und weil meine liebe Aud Bilder sehen will, und seien sie noch so schlecht, hier nun ein paar Handybilder. Zunächst beide Klamotten zusammen, leider sieht man in dieser Bildauflösung nichts von dem schönen Zopfmuster des Pulli-Rocks. Wegen dem Muster hatte ich den Pulli immer aufgehoben, und jetzt habe ich daraus einen Rock, yeah.

Die Weste ist auch noch nicht perfekt, vorne müsste der Sitz der Holzknöpfe, die ich aus meinem Fundus geholt hatte, nochmal korrigiert werden, damit die Weste nicht so absteht. Und den Kragen muss ich nich in Form bügeln. Aus den winzig klein geschrumpften Ärmeln des Mohairpullis habe ich mit Armstulpen genäht und für die Daumen Löcher reingeschnitten. Die habe ich heute an und will sie nie mehr ausziehen, die sind sowas von warm.

 


 

Auf dem Foto von hinten wollte ich euch zeigen, wie ich in die unförmige Weite des verfilzten Pullis noch etwas Form gebracht habe, indem ich pi mal Daumen drei Abnäher eingebaut habe, die unten in einer Art Schößchen auslaufen. Leider kann man das kaum erkennen auf den Handybildern, nur dass sie nicht genau symmetrisch geworden sind, aber an sowas störe ich mich nicht. Denn hinten werde ich noch einen Riegel anbringen und mit zweien der schönen Holzknöpfe befestigen, um dem Rücken mehr Pepp zu geben.

 


 

Was mich wirklich ärgert: Von keinem meiner umgestalteten Teile habe ich vorher-nachher Fotos. Bei der Weste ist es ganz unglaublich, wie sehr der Strickstoff geschrumpft ist! Die untere Kante, die ihr nun seht, ging ursprünglich bis Mitte Oberschenkel! Die kompletten Armstulpen waren weite, schlabbrige und überlange Ärmel! Irre!

Auf jeden Fall wird das nicht das letzte Teil "refashion" gewesen sein, das ich mir umnähe. Ich liebäugele mit dem Begriff "Altkleiderschneider", der leider etwas negativ klingt, aber neben dem netten deutschen Wortspiel genau das sagt was ich vorhabe: Aus Alt mach Neu, alte Tugenden neu beleben und.... nie mehr etwas wegwerfen!

In diesem Sinne: Auf ein wiederverwertiges 2008! Eure Bärbel Born 

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Geschrieben von snowwhite um 19:00 Uhr in Werke

Sonntag, 30. Dezember 2007

Hund-Couture

Schon wieder ein Feiertag! So langsam reicht es, immer lange schlafen macht träge. Aber wenigstens habe ich gestern etwas bekommen, was ich euch zeigen kann: Die Fotos der Weihnachtsgeschenke für die Hunde meiner Onkel. Meine Onkel Kurt und Gerd, ein Männer-Paar seit ich denken kann und verheiratet seit es legalisiert wurde, haben zwei supersüße Hunde. Die Bellos sind Bruder und Schwester und werden Femi und Falco gerufen. Eigentlich sind ihre Namen viel, viel länger, weil die beiden auf eine lange Ahnenreihe zurückblicken können. Aber das "von und zu" schenke ich mir heute mal.

Und diese adeligen Hunde hatten noch gar nichts modisches zum Anziehen, so geht das doch nicht! Nun, als ich meine Weihnachtsschürze mit den Schneekristallen zugeschnitten hatte, und dabei am Rand einen schmalen dreieckigen Streifen abgeschnitten habe, habe ich mit dem Stoffrest eine Testversion eines Hundetuchs genäht. Ich habe sowas mal irgendwo gesehen, aber nicht nach dem genauen Schnitt geschaut. Na ja, so schwer kann das ja nicht sein, also einfach ein Dreieck gesäumt und oben einen Tunnel genäht, den man über das Halsband ziehen kann. 

Dieser Tunnel war dann für das mächtige Halsband der beiden zu schmal, und ich habe Maß genommen. Dann zwei neue Halstücher genäht, aus einem niedlichen Weihnachtsstoff, den ich in meinem Fundus gefunden hatte. Dabei habe ich an der oberen Kante eine leichte Kurve geschnitten, denn vorne war bei der Anprobe der Halstücher zu viel Stoff, der sich unschön in Falten legte. An diese Kurve habe ich dann den Tunnel genäht. Da der rote Weihnachtsstoff so dünn war, habe ich ihn mit weißer Baumwolle gedoppelt, was auch nett ausschaut, sieht man die Tücher mal von hinten.

Oh weh, ich weiß dass euch das furchtbar langweilen muss, denn gestandene Schneiderinnen nähen sowas ohne hinzugucken. Ich werde den Schnitt als Grundmuster nehmen, und immer wenn mal aus einem süßen Stoff zwei Ecken übrig bleiben, bekommen Femi und Falco was Neues anzuziehen. Oder ich teste neue Applikationen auf einem dreieckigen Stück Stoff und schwupps... hat Femi ein neues Frühjahrsoutfit.

Mein Onkel hat netterweise die beiden für mich geknipst, passend zum Thema vor seiner schönen Holzkrippe. Sie die beiden nicht süß?

 

Hund-Couture

 

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Geschrieben von snowwhite um 12:55 Uhr in Werke

Dienstag, 25. Dezember 2007

Xmas-Outfit

Hach ist das schön. Es gibt keine schöneren Tage im Jahr, als die beiden Weihnachtsfeiertage. Alles ist sauber und gerichtet, die Verwandtschaft abgefüttert und es gibt keine Verpflichtungen. Als Kind durften ich und mein Bruder 2 Tage am Stück spielen und fernsehen. So muss das Paradies aussehen. Als Mama darf ich wieder spielen, fernsehen haben wir freiwillig abgeschafft, und mit dem Zeitgewinn habe ich persönlich nun 2 Tage, in denen ich sinnlosem Zeitvertreib nachgehen kann.

Heute bestand dieser aus dem Sichten von 3 Kisten voller alter Schnittmuster, die mir meine Nähfreundin Aud neulich überraschend in die Hand gedrückt hat. Etwa 10 Hefte blieben in der engeren Auswahl, um sie demnächst als Quelle zukünftiger Nähorgien zu verwenden. Aber nach dem Sichten all der schönen Schnitte, dem schönsten Zeitvetreib überhaupt, habe ich meinen Mann gezwungen, die Ergebnisse seiner weihnachtlichen Handy-Knips-Session rauszurücken. Als er mich gestern das erste Mal sah, in meinem 2007er Xmas-Outfit, rannte er sein Mobiltelefon holen, mit den Worten "Das muss ich knipsen, das glaubt mir sonst kein Mensch!"

Nun, dieses Jahr hatte ich mir in den Kopf gesetzt "Ich will eine Schürze". Seit ich beim surfen über diese Seite gestolpert bin: amerikanische Patchwork-Schürzen "aprons" bin ich am Beginn einer Schürzen-Sucht.Mir sprang als erstes die rückwärtige Schnürung ins Auge. Das ist zwar überhaupt nicht schürzenlike, aber soooo schön. Dann wollte ich auch so eine Schürze, logisch. Und hab überall nach geeigneten Schnitten Ausschau gehalten. Und nicht gefunden. Auch egal, mein erstes Schürzen-Experiment musste ja nicht gleich perfekt werden.

Neulich war ich dann in dem Woll- und Quiltladen meiner Nachbarin, die nach 30 Jahren Ladengeschäft nun in den Ruhestand geht. Ich war auf den allerletzten Drücker dort, denn je weniger Stoffe zum halben Preis, um so besser für meinen Geldbeutel.Was soll ich sagen: Ich hätte sie ALLE kaufen können. Nach langem Hin und Her habe ich mich dann für einen süßen grüngrundigen Stoff mit weissen Schneekristallen entschieden. Da der Stoff schmaler liegt als bei "normalen" Stoffen habe ich zwei Meter mitgenommen. Frau De Ruiter meinte noch, das sei für eine Schürze völlig ausreichend. Pfff, sie kennt meine Schürzen ja noch nicht.

Wie ihr im obigen Link sehen könnt, ist die "Schürze" fast ein Kleid, und nach unten ausgestellt. da braucht man schon mal etwas mehr Stoff, zumal meiner nur 1 Meter breit lag. Ich habe also die zwei Meter in zwei gleiche Teile geteilt, jeweils etwas an den Seiten abgeschrägt, und oben sowie unten leicht rund geschnitten und oben eingekäuselt. Für das Oberteil blieb nicht ein Fitzelchen mehr übrig. Was nun? Ich habe denn in meinem Stoff-Fundus gesucht und nichts gefunden. Als ich am Wäscheschrank stand, um Handtücher rauszuholen, fiel mein Blick auf eine Tischdecke mit Lochstickerei, die ich wegen einem Fleck der sich nicht entfernen lassen will nicht mehr aufgelegt hatte. Ich weiss selbst nicht mehr so genau was mich geritten hat. Wahrscheinlich diese "refashion"-Idee, aus alten Klamotten was Neues zu machen. Also: Altes Deckchen= neue Schürze.

Und weil das Deckchen alleine so dünn war, habe ich es dreifach gefaltet und um mich herum drapiert. Dann die Brustabnäher abgesteckt, was nicht so ganz perfekt geworden ist weil man an sich selbst nicht gut abstecken kann. Und weil das Deckchen immer noch nicht so recht zu dem schönen Stoff passen wollte, habe ich in meinem Stempelfundus gewühlt und ein paar Stempel mit Schneekristallen raussucht. Einer davon wurde mit grüner Stoffmalfarbe auf das ehemalige Deckchen gedruckt.

Ihr konntet mir soweit folgen? Gut, denn dann habe ich beim anprobieren gemerkt, dass mit meinem Pi-mal-Daumen-Schnit die Arme keinen Platz mehr hatten. Also musste ich Armlöcher reinschneiden. Dazu habe ich dann endlich mal die geschenkte Styroporpuppe meiner Tante aufgebaut, damit ich an dieser die Armlöcher anpassen kann. Das war sehr hilfreich, denn danach musste ich noch die Träger anstecken, was ich ohne Puppe niemals geschafft hätte.

Nun, ich hab jetzt meine Schürze genäht, hinten passt sie überhaupt nicht, aber ich werde noch daran arbeiten. Ich plane viele weitere Schürzen. Wie Aud mir erzählte, und ich auch schon selbst gesehen habe, gibt es bei den Amis Blogs, die sich mit Nichts anderem beschäftigen, als dem Nähen einer neuen Schürze. Nun.... wie viele Schürzen braucht der Mensch? Seit ich meine habe, würde ich sagen: Ganz ganz viele!

Ich habe also jetzt meine Weihnachtsschürze, klassisch in Grün, mit Schneekristallen und rüschig. Drunter habe ich was weisses, rüschiges angezogen, und dazu rote Rentier-Socken. Man gönnt sich ja sonst nix. Mein Mann hat mich dann vor unserer neuen Kaminattrappe und neben dem Tannenbaum geknipst. Der magere Baum wird von uns heiss geliebt, denn es handelt sich dabei um die Spitze eines der Tannenbäume, die unser Grundstück eingrenzen. Da wir davon eine ganze Menge haben, müssen die alle Jahre wieder für eine solch rüde Behandlung herhalten. Das wächst nach, glaube ich. Und weil die Spitze vor zwei Tagen noch in 10 Metern Höhe wuchs, hat er jede menge Zapfen, die nun im warmen Zimmer knistern, weil sie irrigerweise meinen es wäre Frühling und sich öffnen.

Das zusammen mit den vielen Kerzen in unserer Kaminattrappe gibt eine Stimmung, in der meine Weihnachtsschürze nicht mehr ganz so albern aussieht. Trotzdem sagt mein Mann jetzt "Weihnachtselse...äh, -elfe" zu mir. Was soll´s. fest der Liebe, da trete ich ihn ausnahmsweise mal nicht vors Schienbein dafür.

Hier nun Fotos, vom handy aber erkennbar. Zuerst die schönen Stempelchen auf dem Oberteil: 

 

apron

 

Und nochmal ein paar Fotos im Ganzen, von meiner schönen Schürze.

 

 

Mit Baum (sorry, kitschig)

 

 

Posen macht Spaß:

 

 

Und unser offizielles Weihnachtsbild 2007:

 

 

In diesem Sinne: Ein wunderschönes Weihnachtsfest noch euch allen, ich gehe jetzt ins Kino. knuuuuutsch 

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Geschrieben von snowwhite um 15:56 Uhr in Werke

Freitag, 21. Dezember 2007

Kontrastprogramm

Das ist ja mal ein Kontrastprogramm: Gestern High Fashion, und heute Klimbim aus ein paar Quadratzentimetern Stoff.

Auf der Kreativmesse in Wiesbaden Anfang November stolperte ich über ein nettes, kleines Schnittmuster. In den Auslagen eines Anbieters für Patchworkstoffe hockte ein niedliches Schaf aus Stoff. Und weil ich noch eine Kleinigkeit braucht, um bei der Weihnachtsfeier meiner Schotten-Larpgruppe etwas "schottisches" zu verschenken, hab ich das Schaf mitgenommen. Als Bausatz. In der Packung lag weisser Stoff mit einem putzigen Kringeldruck, Schaffell sollte das sein. Und schwarzer Stoff für den Kopf, sowie Filz für Ohren und Füße. Und Kordel für die Ärmchen und Beinchen. Und natürlich das Schnittmuster.

Für Schnitte von Kuscheltieren bin ich ein bisschen zu blöd, die kann ich ohne Schnittvorlage nun überhaupt nicht selbst zusammenschustern. Mit Hilfe des Schnittes klappte es aber ganz vorzüglich, und ich hatte Ratzfatz das Tier zusammenge-määäääht, eh -näht. Aber bei mir sah es ein bisserl langweilig aus, ich hatte das vom Auslagentisch in Wiesbaden irgendwie pfiffiger in Erinnerung. Drum habe ich meinem Schaf noch vorne ein paar Haare verpasst, die zwar ganz und garnicht schafisch aussehen, aber immerhin aus echtem Schaf gemacht sind: Ein Fellrest.

Gut, hier also mein Schaf. Irgendwie peinlich, sowas in einem Schneiderblog zu zeigen, das ist unterste Schublade. Aber ich dachte "Ist ja auch was Genähtes" und: Ich will mal, wenn mir langweilig ist, mehr Tiere und Puppen nähen. Die Tilda von Sonnenschein ist auch supersüß, aber ich möchte darauf hinarbeiten, typisch "deutsche" Figuren zu entwerfen. Und dafür brauche ich etwas Übung in der Schnittführung bei komplexen Figuren.

Jaja, das setze ich nicht einmal auf meine "To Do"-Liste, ist alles noch gaaanz weit weg davon jemals Realität zu werden.

Das Schaf aber wohnt nun bei Berry, einem Freund aus meiner Schottengruppe. Seine Frau hatte beim schottischen Wichteln mein Schaf gewonnen. (Wer nun nicht weiss, was "wichteln" ist, kann mich gerne fragen) Berry hat mit seinem Handy ein paar Schnappschüsse gemacht. Leider sieht man nicht den knuffigen kleinen Kopf, der sehr schaf-like ausschaut. Ich mache mal mehr davon und suche meine Kamera....

 

schaf

 

Und weil Berry ein ausgemachter Scherzkeks ist, hat er dem Schaf eine ordentliche Portion Glühwein eingeschenkt, und es völlig betrunken gemacht. Darum ist es ihm gelungen, das Schaf bei irrwitzigen Verrenkungen abzulichten:

 

schafgymnastik

 

Unser Berry! Ich hoffe das Schaf ist wieder nüchtern und rächt sich nicht bei Berry für diese sehr unkameradschaftliche Behandlung.

 

 

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Geschrieben von snowwhite um 09:54 Uhr in Werke

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Idit aus Amerika

So, wieder was geschafft. Meine Tochter hatte sich ein Top gewünscht. Als wir neulich im Stoffladen meiner Wahl zu Besuch waren (Stoffdschungel) hatten wir einen traumhaften Strickstoff gesehen. Inhaber Jens Bederke erläuterte uns, dass es sich dabei um reine Wolle handelt. Ich bin zu blöd allein vom "Griff" zu merken, ob ich Poly oder Schaf vor mir habe. Aber Herrn Bederke glaube ich alles.

Ich habe dann reichlich mitgenommen, und meine Tochter druckte ihren Wunsch-Schnitt aus: Idit, Schnitt Nummer 6003 von der amerikanischen burdastyle-Seite. Seit ich im deutschen Forum und in meinem Blog von den amerikanischen Schnitten mit integrierter Nahtzugabe geschwärmt habe, wurden ja zum Teil auch recht kontroverse Meinungen laut. Nun.... es wäre auch verwunderlich, wenn alle meine Meinung hätten. Und langweilig dazu. Ich bin im Vorweihnachtstrubel geistig nicht in der Lage, in Wort und Bild zu beschreiben, warum ich nun diese integrierte NZ (Nahtzugabe) so zu schätzen gelernt habe, aber ich werde im neuen Jahr ein "how to" machen, nur damit alle die es nicht kennen sich eine eigene Meinung bilden können.

Es hängt sehr davon ab, wie man näht, wieviel Übung man hat, wie man arbeitet. Und in meinem Fall sind die eingebauten NZ nun mal ein Segen. Aber das muss jede(r) selber wissen.

Nun, ich habe dann zwei Tage statt Hausarbeit das Top meiner Tochter genäht. Da sie auf dem Promotion-Foto von burdastyle gesehen hatte, dass das arme, leicht magersüchtige Model das Top mit sehr durchhängender Frontpartie trug (Foto klick) hatte ich ihr erklärt, dass das Top nicht so geschnitten ist. Der "Durchhänger" kommt einzig und allein von der nach vorne gebeugten Haltung des Mädchens. Oder von der nicht vorhandenen Figur. (ich plädiere für Models mit menschlichen Maßen)

Aber weil Farina es sich so gewünscht hat, habe ich das Top abgewandelt. Um diesen Hängeeffekt zu erzielen, habe ich die vordere Kante des Tops "aufgedreht". Sprich: Auseinandergeschnitten und auseinandergezogen, da wo ich mehr Weite wollte. Das war in diesem Fall nur an der vorderen Kante, nicht jedoch in den Seitennaht. Auf dem Foto sieht man es gut, ich habe das eingesetzte Dreieck rot eingefärbt:

 

schnitt anpassen

 

Auf diese Weise hat die Bluse vorne mehr Weite, logisch. Die vordere Kante musste dann noch angepasst, begradigt werden. Mit Schneiderlineal kein Problem.

Beim Bügeln mit Dampf hat es mich dann aus den Socken gehauen: Ich hab vergessen, den Stoff vorzuwaschen oder zumindest mit Dampf zu bügeln, bevor ich ans Zuschneiden ging. Vor meinem entgeisterten Auge schrumpfte der Stoff sichtbar, und die Schnittteile verkleinerten sich von Größe 46 auf 34..... Schock.

Aber beim Nähen dehnte sich der Stoff wieder, zumindest an den Kanten. Mit ein bisschen bügeln hier und bügeln da passte der Fummel wieder. Das Bündchen dehnte sich mehr als es mir lieb war, und das Ganze wurde am Podex etwas labberig. Hätte ich Zeit, würde ich ein breites Gummiband einziehen, aber da das Top Idit morgen nach England fliegt, muss es wohl so bleiben.

Und- Überraschung- die verlängerte Vorderkante reichte so grade eben, und passt meiner Tochter perfekt, nix mit schlabber. Hätte ich die Änderung nicht eingebaut, das Ding hätte vorne sehr gespannt. Für Größe 46 oder viel Oberweite ohne die Änderung nicht sonderlich gut geeignet. Aber egal, das Ding passt und sitzt. Und steht ihr sehr gut. Aber ich finde meine Süße ja sowieso immer hübsch, bin ja auch die Mama.

 

Farina Burg

 

Und das Posen hat sie von Mama:

 

Farina Burg

 

Noch ein "best of" zum Schluß, nur für Mama:

 

Farina

 

Und bevor ich es vergesse: Auf der Burdastyle-Seite sind noch viiiieeeel mehr schöne Schnitte zum download. Jipeee. Und jede Woche kommt ein neuer dazu.

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Geschrieben von snowwhite um 09:00 Uhr in Werke

Montag, 26. November 2007

Endlich wieder

Meine Güte! Ich habe endlich wieder was genäht!

na ja, in einem Nähblog sollte das ja mein tägliches Geschäft sein, aber ich war so lange nicht fleissig. Das mag vor allem daran gelegen haben, dass ich beim/im/nach dem Umzug nicht einmal an meine Nähmaschine heran gekommen bin!

Aber nun habe ich es nicht mehr ausgehalten, die Berge von Kram von der NäMa auf die WaschMa und viele anderes Mas geräumt, und endlich, endlich wieder was Neues geschneidert.

Dabei.... neu war das gar nicht. Den Schnitt habe ich bereits im vergangenen Jahr in Aachen auf dem Kongress der Hobbyschneiderin gekauft. Guckst Du hier: McCalls-Schnitt.

Und gesehen habe ich die fertige Version schon bei der süßen Sylvia von Scherzkeks-Stoffe. Aus einem traumhaften Samtstoff hatte Sylvia das Kleid letzten Winter schon genäht. Und es sah aus wie das Kleid einer Prinzessin. Wunderschön! Ich wollte es schon immer gern haben. Nur leider habe ich nicht die elfenhafte Figur von Sylvia, und so habe ich das Ganze vor mir hergeschoben.

Aber jetzt musste es sein. Chaos egal. Speckrollen egal. Ran an das Kleid. Und weil ich für alles einen Anlass brauche, habe ich mir das Kleid für einen Konzertbesuch genäht. Mein Männe, eine Freundin und ich waren gestern Abend in Krefeld in einem Konzert der Mediaeval Baebes, deren Infos ihr hier finden könnt. Im Moment scheint deren Website, die heute mittag noch funktionierte, etwas verwirrt zu sein. Ihr findet das schon.

Die Mädels der Gruppe sind allesamt elfengleiche Geschöpfe mit silberhellen Stimmen. Und weil ich sowieso auf dem Feen-Trip bin, wollte ich was Fliessendes, Wallendes,  etwas das ein bisschen Prinzessin-Touch hat. Ende der Vorrede, ich hab den McCalls Schnitt dann verwendet und aus einem blauen Pannesamt das Kleid gemacht.

Normalerweise ist Pannesamt für mich ein absolutes No-Go, aber diesen Samt habe ich als Restposten vor einer ganzen Weile günstig erstanden, und er hat einen Fall und Griff wie feinster Seidensamt. Ein Traum. Finde ich.

Die gepufften Ärmel habe ich mit einer zweiten Lage Futterstoff sowie 2 Lagen Organza verstärkt, damit sie nicht so sehr zusammenfallen. Dennoch haben sie nicht so viel Stand und Volumen, wie die Zeichnung auf der Verpackung vermuten lässt.

Ansonsten ist der Schnitt sehr schön, und nach ein paar Anpassungen am Ärmel könnte es ein Schnitt werden, den ich mir noch öfter nähe.

Da der Samt dehnbar ist, habe ich den Reißverschluß weggelassen, bin eh zu faul zum einnähen. Da das Kleid stilistisch irgendwo zwischen Renaissance, Empire und Neuzeit pendelt, habe ich es sogar schon in meiner Larp-Taverne getragen.

Ich fühle mich sehr wohl darin. Leider lässt es sich sehr schlecht fotografieren, das Blau schluckt viel Farbe. Und meine Tochter will mich nicht mehr knipsen, seit ich ihren Kameradeckel verschlampt habe...schnüff. Darum musste ich meinen Mann überreden, mich bei klirrender Kälte im hauchdünnen Fummel im Garten mal eben schnell mit seinem Handy abzulichten. Ich habe das Bild dann endlos nachbearbeitet, damit man das Kleid besser sieht, aber mein Gesicht war hoffnungslos überbelichtet, nicht mal Photoshop konnte das retten.

Na ja, sieht man auch keine Falten und kein Doppelkinn, und ich kann diese Gnade des Schicksals auf ein schlechtes Foto schieben, hehe.

 

 

Vorne ist das Kleid sehr clever gerafft, was eine tolle Oberweite zaubert. Eigentlich logisch, dass ICH mir das Kleid bodenlang genäht habe, oder? Und ein neuer Haarkranz musste her. Am liebsten würde ich die Blümchen auf dem Kopf gar nicht mehr ablegen. Seht ihr die kleine Katze links unten? Das ist Ruby.

Sylvia sieht viel besser aus in dem Fummel, aber was soll´s... ich mach ja wieder WW und hab schon ein paar Kilo abgenommen.

Oh Sylvia: DANKE nochmal für die Nadelspende! (Sylvia hatte mir Nadeln geschenkt, weil ich in meinem Hut-Tutorial-Video rumgejammert hatte, dass ich zu wenig Nadeln habe) Ich hab die Glaskopfnadeln mit dem McCalls-Kleid eingeweiht. Was für ein Luxus, ich selbst war immer zu geizig für Glasköpfchen. 

So, endlich wieder was genäht, auch wenn es maaaal wieder nicht für den Alltag taugt. Und das Bild besch***** ist.

 

Jetzt muss ich auch endlich wieder die anderen Blogs lesen, vor allem Nowaks. Sie müsste ja aus dem Urlaub zurück sein, aus dem ICH eine KARTE bekommen habe! ICH ICH ICH! Ich habe mich soooo gefreut! Sie scheint richtig Stress damit gehabt zu haben, und hat lange nach Postkarten suchen müssen. Hach, ich bekomme so gerne Post aus aller Welt! DANKE Marion! knuuuutsch

Bärbel 

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Geschrieben von snowwhite um 23:06 Uhr in Werke

Dienstag, 10. April 2007

Blog-Test mit Mart Visser

In dem Weihnachtsheft der Knipmode war ein Model des niederländischen Modedesigners Mart Visser. Leider gibt es bei der Knipmode sowas wie ein Archiv nicht, oder ich bin zu blöd es zu finden. Darum kann ich euch die Fotovorlage oder gar den Schnitt des Kleides nicht zeigen. :-(

Mit gefiel das Kleid so gut, da es in meinen Augen einen hübschen 40er-Jahre Touch hatte. Die dazugehörige Kurzjacke wollte ich ursprünglich auch machen.

Nun habe ich das Kleid erstmals zum Heiligen Abend 2006 getragen. Aber meinen Blog-Eintrag habe ich- mangels Fotos und den Quellen auf der knipmode-webpage- vor mir hergeschoben. Ich wollte die entsprechenden Heftseiten immer mal scannen, aber ehrlich gesagt bin ich dazu nicht nur zu faul, sondern ich weiß auch nicht wie es in diesem Fall mit dem Copyright aussieht.... also war das Projekt für mich schon fast gestorben.

Gestern hab ich das Kleid dann nochmal für einen Kinobesuch übergeworfen. Und meine Tochter gebeten, auf die Schnelle ein paar Bilder zu machen 

 

Mart Visser Kleid

 

Mit dem alten Fummel kann nun ich ein bisschen das neue Blog testen. Kann sein ich schreib das hier noch um. Was zum Himmel ist ein RSS-Anhang? Versuch macht kluch.

Zum Kleid: Leider ist die Bildqualität mal wieder schlecht, wie alles was wir in meiner Spiegel-Ecke knipsen. Was mich an dem Kleid am meisten stört, ist meine Stoffwahl: Der Leinenstoff ist so steif, dass die untere stark ausgestellte Saumkante absteht, und ausschaut wie ein Entenschwanz (sieht man auf dem Foto nicht ganz so gut). Die Form des Kleides ist sehr figurbetont. Bei meiner Figur fehlt es leider an Oberweite, da kann aber Mart Visser nix dafür ;-)

Der Po ist bei dem Schnitt so ausgepägt, dass ich aussehe wie ein Brauereipferd. Böse Zungen mögen nun behaupten, das tue ich auch ohne ein solches Kleid, aber ich fühle mich mit der schnitt-technischen Betonung meines Hinterteils nicht sehr wohl.

Nebenbei könnt ihr auch den recht unglücklichen Versuch einer Dauerwelle begutachten, welche ich mir vor einigen Wochen habe machen lassen. Auf dem Foto sind die Haare zwar noch weitgehend nass, aber viel besser sehen diese im trockenen Zustand auch nicht aus.

Die Kurzjacke habe ich mir übrigens doch nicht gemacht, den Schnitt aus einer Million Einzelteilen, den ich stundenlang rauskopiert habe, lege ich in den Fundus. Die Jacke hat mir eh nicht gefallen..... zu durchschnittlich und der Originalentwurf von Mart Visser, der im Heft zu sehen war, wurde nicht zur Gänze umgesetzt. Mart Visser hatte vorne eine Schnürung vorgesehen, was mir sehr gefiel, doch dieser wurde in einen Reißverschluß umgewandelt...sehr, sehr schade. 

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Geschrieben von snowwhite um 15:05 Uhr in Werke
   

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