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Dienstag, 17. Oktober 2006

Pressekritik: burda 10/2006


Reichlich spät für die Oktoberausgabe, denn morgen oder übermorgen werde ich schon die Nummer 11 als Abonnent in den Händen halten. Trotzdem. In diesem Herbst gibt es halt einfach meine Stoffe. Der braune Boucle auf dem Titelbild sieht doch ganz nach Diamantköper aus, oder? Leider habe ich den bisher nicht im hiesigen Fachhandel gesehen.



Also schnell noch mal durchblättern ...



Die aktuellen Sachen in den Brauntönen finde ich einfach schön als Modethema. Ich muß ja nicht die Details so nähen, wie angegeben, aber die Stoffe (Fischgrat, Tweed, Boucle, bestickter Tweed und der Wolljacquard) gefallen mir. Der schräg geschnittene Rock 112/113 kann man glatt in Plaisleymuster, später beim Marinelook uni und dann als Sixtiesausgabe im Printmuster bewundern. Ähnliche Wirkung dürfte auch der entsprechende Schnitt 134 für große Größen haben, wenngleich er mir dort in der Karovariante überhaupt nicht zusagt. Also wenn man mal gucken will, was so ein Schnitt alles hergibt. ... Meine Anmerkung zum Modethema BRAUN: ich würde es unbedingt mit Highligts tragen und nicht so pur. z.B. wenigstens einen Schal in knallorange oder mai-/erbsengrün dazu tragen. Edler dazu wäre eine wollweise Rüschenbluse, aber keine Ahnung, ob ich das anziehen könnte.



Modethema Marine ist jetzt nicht so mein Thema und die Take-five-Sachen in schwarz-rot-weiß auch nicht.



Männermode. Da hatte ich mich darauf gefreut. Aber doppeltreihige Lederjacke und diese Art von Mantel würde mein Mann nie anziehen. Bei der Nadelstreifenhose mit Umschlag fehlt die passende Anzugsjacke, aber dieses würde nur dreimal im Jahr getragen. Dafür kann ich mich mit dem Nähen bremsen. Der absolute Hammer ist die Nylon-Popeline-Weste. Wäre mein Mann mindestens fünfzehn Jahre jünger, ginge sie vielleicht noch und wäre ganz witzig. Aber in unserem Alter, da sieht man dann doch gleich mindestens zwanzig Jahre älter aus. Also lassen wir das. Zum Glück finde ich immer mal wieder Einzelschnitte bei Burda, die brauchbarer sind.



Retrochic der Sechziger: Nettes Mäntelchen in Kleinstgröße. Bunt. Aber lassen wir das mal. Das war nicht so meine Zeit damals. Muß dann auch heute nicht sein.



Neun Seiten Wellness und Kosmetik; das lese ich dann doch ganz gerne woanders und etwas mehr detailliert.



Top-Label Sportalm ist nicht mein Fall. Muß ja nicht. Das Jäckchen würde ich aber gerne mal anfassen. Der Artikel über die Chefdesignerin ist interessant, wenn mich auch das Foto mit den "Musterknaben" abschreckt. Ein Foto mehr, von Details wie "Froschgoscherln", hätte mich mehr angesprochen.



Mit dem Mantel vom burda-Nachwuchs-Designer-Preis kann ich jetzt mal nix anfangen. Warten wir es ab.



Kindermode: Diesmal finde ich sie ansprechend. Habe nur keine Kinder in dem Alter greifbar, die ich damit benähen könnte.



Mass-Schnitt Kostüm: gefällt mir, weiß nur nicht, ob ich es in Größe 50 tragen sollte.



Plus-Mode: Bei der Kurzjacke 135 gefällt mir Material, Farbe, Schnittdetails, wie die schrägen Tascheneingriffe und diese Knöpfe. Auch chic mit der Hose und diese hat sogar Taschen, aber leider einen Gummibund. Den Rest der Schnitte muß auch noch auf die Verwendung warten.



Kreativteil: vielleicht das eine oder andere als Geschenkvorschlag für weihnachten?



Nun gut. Warte ich auf das neue Heft. Vielleicht in neun Stunden im Briefkasten oder eine Tag später.


Geschrieben von doro um 00:33 Uhr in Nähen
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