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Freitag, 27. April 2007

Sie läßt mir einfach keine Ruhe ... meine geliebte Burda

Burda Modemagazin.  Der Widerspruch in sich. Burda ist der Inbegriff von Nähen und Freude am Gestalten. Modemagazine gibt es schon zur Genüge.

Wir nähen, weil wir wissen, daß wir keine Modelfiguren haben oder weil wir trotz guter Figur von der Stange nicht das bekommen, was uns vorschwebt. Wir nähen, weil es uns Spaß macht individuell und modisch gekleidet zu sein. Weil selber Genähtes einfach besser sitzen und auch höherwertig verarbeitet werden kann als Kaufhausmode.

Ich kenne so einige Foren anderer Frauenzeitschriften, in denen es um das Thema Abnehmen und Schönheitschirurgie geht, da sich Frauen nicht mit ihrer Figur anfreunden können und lieber wie unreale Models/Kleiderständer aussehen wollen. Man redet uns ein, die Beschaffenheit eines weiblichen Bindegewebes wäre eine Art Krankheit. Cellulitephobie. Fatal wie da die Folgen bei missglückten OPs oder Essstörungen sind. Driftet das Burda Modemagazin nun immer mehr dorthin ab?

Wir wollen für eine reale Figur nähen, aber ich bemerke gerade, dass die Rubrik Schnittanpassung schon eine Weile fehlt. Oder bin ich blind? Natürlich habe ich das entsprechende Burdabuch zuhause (nicht nur eins von Burda) und auch noch ein paar ausführlichere Bücher dazu mehr. Aber genau das war doch die Stärke von Burda: zeigen, daß man die Schnitte anpassen kann. Mut machen, in dem man immer wieder darauf gestoßen wird.

Und was sehen wir im Modemagazin? Models in Posen, die, wenn wir sie den ganzen Tag machen würden, unbequem wären, und wir würden uns lächerlich machen. Da steht wenigstens die Top-Designerin Gesine Moritz mit ihren Stiefeln standfest im Leben. Mit einer realen Figur wäre wohl die Hose auf Seite 13 auch ausgefüllt und würde nicht so lächerlich herumhängen. Wobei ich mir sogar überlege, ob das Halten eines solchen Taus nicht vielleicht schon zu anstrengend sein könnte für solche Ärmchen. Kopfschütteln kannn ich nur auf der Seite 7 Casual-Trend "Eine Brise Deauville". Zum Glück ist da keine einzige Sache von Burda zu sehen.

Meine Vision:

Nähmodelle so zu fotografieren, daß man was vom Kleid und dem Schnitt sieht, und das an einer realen Frau wie du und ich.

Über die Schönheit eines Frauenbauches zu schreiben und das nicht nur in Zeiten der Schwangerschaften. Über die Fülle der unterschiedlichen Körbchengrößen incl. FBA (Full Bust Alteration). Oder die natürlichen Veränderungen des Körpers im Alter und die Schnittanpassung bei rundem Rücken und flachem Po.

Materialkunde ... neue Hilfsmittel ... Die Rubrik Homedeco/Accessoires war interessant für Geschenke das ganze Jahr. Sie fehlt nun auch.

Oder wie wäre es mit Mode- und Stylingideen für Sanduhrfigur, Frauen mit viel Hüfte, ohne Taille, ... oder denen mit eher androgynem Körperbau? Jede Frau kann schön sein. Modeberatung mit Modellen auf Basis von Burdaschnitten. Von mir aus auch auf der Basis von Einzelschnittmustern, aber doch nicht dafür Mode aus dem Kaufhaus oder Boutiquen nehmen!

Mal so was wie Passformen von Schnitten genau anschauen. Wo ist die Armkugel bei einem weiten Schnitt? Wo bei einem engen? Den Unterschied zwischen einer zwei Nummern zu großen Bluse und einer absichtlich weit geschnittenen?

Das Spiel mit einem Schnittmuster in vielen Variationen. Geschmäcker sind ja so verschieden. Moderichtungen auch. Unistoffe, Blumenmuster, Struktur, Modemusterdesigns ... Das würde mancher Hobbyschneiderin Mut machen, Schnitte attraktiver zu finden, da man nur so lernt um die Ecke zu denken. Anregungen und Starthilfe geben ... erfahrene Näherinnen brauchen das ja nicht, wenn ich mir die Galerie auf der russischen Seite ansehe.

Und am Ende dann bitte nicht die Männermode vergessen.

Oder ist das Modemagazin der Preis dafür, daß wir so schöne Schnitte bekommen, wie die Plus-Modelle im Nähjournal? Bei diesen Schnitten  kann ich nicht meckern.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 16:00 Uhr in Allgemein

Samstag, 21. April 2007

Wo ist das Burda-Modemagazin im Zeitschriftenregal?

Also Abonnent bekommt man ja manches nicht mit. Zufällig war ich heute im Supermarkt und fand noch eine Aprilburda bei den anderen Näh- und Handarbeitszeitschriften. Huch!  dachte ich ... die Maiausgabe ist schon vergriffen! ... aber nein ... Sie stehen noch reichlich zwischen den anderen Frauenmagazinen. Die Ausgabe für den Nichtabonnent hat sogar noch ein halbseitiges Extrablatt drangeheftet mit dem Hinweis auf die 30 Extraseiten.  

Mich würde mal interessieren, was eine Frau, die bisher nicht genäht hat,  denkt, wenn ihr das Nähjournal engegenfällt.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 12:19 Uhr in Allgemein

Freitag, 20. April 2007

Pressekritik: Burda 5/2007 Nähjournal

Ich werde mich in Zukunft weitgehend bei der Pressekritik auf das burda Nähjournal beziehen. Der Rest muß ja echt nicht sein.

Genau bei Plus aktuell liegt das Journal bei. Es gibt diesen Monat gleich mehrere ausgefallene Schnitte für mich. Daß ich das nicht in schwarz-weiß nähe, ist klar. Das Kleid mit Zickzackteilungsnähten überlege ich gerade, ob es auch umsetzbar wäre in roter und oranger Seide. Die Wickelbluse hat eine schöne Kragenlösung. Die weite Hose, aus weichen Stoff genäht, kann sie ergänzen. Falls ich einen schönen Bordürestoff in meinen Lieblingsfarben orange-grün-braun ergattere, schaue ich mich sogar nach einenm weichen Tüll um. So einen Rock hatte ich noch nicht. Den Gehrock finde ich einfach schön, obwohl ich befürchte, daß ich dazu zu klein gewachsen bin.

Es ist endlich nicht mehr so, wie noch vor Monaten, daß burda nur langweilige Hosenanzüge für Plusgrößen hat. So einiges peppiges und frisches ist zu finden. Hoffentlich rufen nicht einige nach Basisschnitten. Diese denke ich, sind gut bei den Einzelschnitten aufgehoben.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 13:19 Uhr in Nähen

Donnerstag, 19. April 2007

Pressekritik: Burda 4/2007 Modemagazin

Weggelegt und wieder hergeholt ...

Warum man ein Editorial so mit großgeschriebenen Wörtern zerstückeln muß, erschließt sich mir nicht so recht. Ich muß das was vorgegeben ist schlucken.

Inhaltsverzeichnis: Auf zwei Seiten mit ganzseitiger Werbung dazwischen. Kein Unterschied mehr zu anderen Frauenmagazinen. *grübel* habe ich jetzt meine Burda in der Hand, oder vielleicht doch eine Elle, Freundin, Brigitte oder?

Auf Seite 8 geht es mit stylischen flower-power Modefotos los. Ich kann mich nicht so recht entscheiden was ich bewundern soll. Die schöne Wüstenlandschaft oder das Modell. Oder sollte ich gar die genähten Burdakleider ansehen? Nun gut, ich habe weder vor, so verrenkt rumzustehen oder -liegen, noch eine solche Figur.

Auf Seite 18 gibt es dann Accessoirs und Wohnungseinrichtung zum Thema. Will ich das jetzt sehen?

Thema Kontraste: zuerst muß ich mir ein paar Promis zum Thema anschauen. Die Modefotos werden nun im Studio mit großen weisslackierten Platten präsentiert ... blättere ich mal weiter ...

Highlight Gürtel: wieder bunt ... Promis zeigen wieder das Muß ... ich muß nicht :-)

Marine Look: schöne Männerschnitte.

Ab Seite 44 lauter Goldklunker ... weiterblättern ...

Rubrik Star&Style: ist da ein Schnitt von Burda dabei? Eine Schnittzeichnung finde ich nicht auf den Seiten. Nicht schlimm, denn so toll steht Frau Witt auch nicht das sog. sündige Schwarz und das Wickelkleid habe ich schon woanders gesehen.

Modeberatung mit Kaufmode ??? als ob Burda keine eigenen Sachen hätte.

Modethema Gaucho: schöne Farben, interessanter Stoffmix ... alles mitten in einer Steinwüste mit abgestorbenen Bäumen fotografiert. Krönender Abschluß die Tasche mit Schnitt.

Exklusiv-Design: interressiert mich heute nicht. Gab es jemals einen Top-Labelschnitt in meiner Kleidergröße?! ... weiterblättern ...

Hinweise auf's Internet ... Maßschnitt ... 

Großstadt Safari: huch! da kommt meine Größe, die man natürlich dem Modell nicht ansieht. Ein Wickelkleid ... die Applikation kann ich ja weglassen ... schön, daß es mit den vergangenen Heften zusammen jetzt so eine Auswahl an Kleidern für Plusgrößen gibt. Der Blazer mit asymetrischem Verschluß gefällt mir auch. Rock und Hose haben Taschen, aber leider einen Gummizug hinten. Das Longhemd ist absolut nix für mich ... muß ja nicht.

Ein Artikel über Handtaschen ... Parfüm ... Farbe im Gesicht ... Beauty News ... Medizin ... Wellness Reise ... *blätter-blätter-blätter*

Stop! Kindermode: es geht jetzt wieder um Schnittmuster.

Kultur ... Horoskop ... hääää ... *Augen-reib* ... tatsächlich. Das auch noch ... Hilfe! kommt jetzt auch noch die Kochrezeptseite und die Seite "Frau Dr.Erna antwortet auf Lebensfragen"? ... *blätter*

Living ... finde ich schon ab und an ganz nett, aber da hat der Burdaverlag ein schöneres Monatsheft incl. Gartentipps zu diesem Thema.

Dann kommt die Vorschau. Kein Hinweis auf die Plusmode im Mai. Oder ich bin blind. 

Wenn ich ehrlich bin, ist diese Art Modeheft genau das, was ich kaufe, wenn ich mit irgendwas unzufrieden bin. Schön zu blättern, bunt, ein Zeitvertreib, aber am Ende doch Zeit- und Geldverschwendung. Ich ärgere mich dann jedesmal.

Ich werde aber damit Leben können, wenn es zum Erhalt des beiligenden Schnittmusterheftes dient. Und ich muß dann wenigstens nicht Überflüssiges aufheben, wenn das so gut getrennt ist.

Mal sehen, was ich in einem Jahr dazu sage.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 21:54 Uhr in Nähen

Pressekritik: Burda 4/2007

Was ich von der neuen Burda halte, wollt ihr wissen? Gewöhnungsbedürftig. Ich habe das jetzt einen Monat vor mich hergeschoben, da ich nicht so recht weiß.

Titelbild? Luftig mit tiefem Ausschnitt. Will man die Zielgruppe Männer auch ansprechen? Macht doch mal für mich einen knackigen Männerpo als Titelbild. Der darf ruhig in einer gut sitzenden Burdahose sein. :-)

Als die burdamoden aus dem Briefkasten kam, schlug ich sie wie immer erst in der Mitte auf, um nach den Schnittzeichnungen zu gucken. *stutz* Ein Extraheft fällt heraus. Gut! Alles übersichtlich drauf und drin, was ich brauche, um zu wissen, was es für Schnitte gibt. Hurra! ein Kleid mit Wickeloptik für mich.

Eigentlich wäre es das schon, wofür ich das Heft abonniert habe. Was soll ich jetzt mit dem anderen Heftteil? Gleich entsorgen, oder später mal darin rumblättern?

*schon-wieder-weggelegt*

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 11:30 Uhr in Nähen

Sonntag, 15. April 2007

Keine Nähmaschine, kein Computer, ...

... keine Uhr und noch nicht mal Handnähzeug hatte ich die letzten zwei Tage. Ja wir sind so verrückt und haben es getan: Zäune flechten im Mittelalterdorf.

Das Ganze hat einen doppelten Nutzen. Die Tiere der Siedler bleiben da, wo sie hingehören. ( Die Besucher wissen, wo sie nicht reintreten sollten.) Ich kann die Schnitte und Nahttechniken auf Funktionstauglichkeit im Alltag testen.

Nichts ist dümmer, als eine Thorsberghose, die im Schritt platzt. Diesmal bestanden die Hosenbeine aus je einem Stoffstück von 50 mal 100 cm (Hosenbein ohne Seitennaht) und einem Schrittkeil von 50 cm Schrittlänge (7 am Bund und 25 cm im Schritt ... Keil im Bruch zugeschnitten). Alles mit einer Art Kappnähten zusammengesetzt. So dürfte es dann weitgehend authentisch sein und ... die Hose hielt.

Schicklich lange Ärmel, langes Kleid und Hopftuch schützen gut vor Sonnenbrand. Meine Übertunika ist verbesserungswürdig, da sie zwangsweise Schlitze für die Bewegung brauchte. In Zukunft weiter zuschneiden oder Gêren einsetzen.

Nun kann ich das Ganze mit Hanf-, Leinen- und Wollstoffen mit richtigen Handnähten nachschneidern und muß keine allzugroßen Risiken eingehen.

Ach ja, so weit ich sehe, handelt sich es bei diesem Thorsberghosenschnitt aus einer alten "Pax et Gaudium " um eine stark vereinfachte Form. Es sei denn, es gab dort zwei Funde.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 21:00 Uhr in Gewandungen und Kostüme

Donnerstag, 12. April 2007

Wikingerfest oder Gartenzwerge in der Seilergasse

Wie schon geschrieben, fuhr ich Samstag mit meinem Mann müde und mit halbfertigem Gewand nach Osterburken. Wir durften uns bei Bekannten in den Garten setzen. Ich nähte mein Hängerock fertig, flochte Bänder für den Verschluß

Flechten im Garten

und mein Mann spiele auf seiner alamannischen Leier. Wir fühlten uns etwas wie Gartenzwerge. Eine schöne Deko im Garten des Seilers und manch jemand mit größerer Kammeraausrüstung hielt sein Objektiv auf uns.

Leierspiel

Das Handnähen hatte etwas erholsames, fast meditatives. Stich für Stich ... eins nach dem anderen ... und ging recht flott. So sah dann abends das fertige Teil aus:

Hängerock

Am nächsten Tag nähte ich weiter. Zuerst warme Wollunterhemden, die wir bei diesem Sonnenschein kaum brauchten. Dann hatte ich mir noch Stoff für ein neues Kopftuch mitgebracht. Außerdem hat es so ein Markt an sich, daß es dort auch Stoffe, ausgefallene Knöpfe und sonstige Zutaten gibt. Das beste ist, daß man auch schöne Leinestoffe für den Sommer findet. Stoffe, die man bestimmt nicht nur für Mittelalterkleidung vernähen sollte.

nähen 

Sonntag Abend wurde dann das Osterfeuer angezündet. Montags waren wir auch den ganzen Tag dort. Schade, daß da schon das Wochenende zu Ende war.

Osterfeuer
Geschrieben von DorosGedankensplitter um 17:47 Uhr in Gewandungen und Kostüme

Mittwoch, 11. April 2007

Wikinger ... nähtechnischer Nachtrag

An einem unauthentischen Halbkreismantel habe ich die nicht zu gebrauchenden Beschläge aus Zinn abmontiert. Der Stoff sieht A aus und ist aus Wolle. Warum also neu kaufen?! Danach bastelte ich ein Schnittmuster auf der Basis dieses Tunikaschnittes:

http://www.isarviking.de/kleidung/tunika/tunika.htm

Unter den Achseln an den Ärmeln habe ich nicht die angeschnittenen Dreiecke eingezeichnet, sondern jeweils ein quatratisches Stück Stoff eingesetzt. Das ist authentischer und gibt am Ende weniger Verschnitt. Der Halsbesatz des Schlüssellochausschnitts ist aus rotem Fischgratstoff. Der Rest meines Kleides vom letzten Jahr.

Tunika Schnitt 

Tunika Halsausschnitt  

Mein Hängerock besteht aus jeweils ein gerades Stück Stoff als Vorder- und Rückteil, rechts und links Keile mit einer stumpfen Spitze:

Hängerrock Schnitt 

Total gestresst und mit unfertigem Hängerock ging es dann letzten Samstag ab zum Wikingerfest. Ich hatte mir kurz zuvor zwei Finger der linken Hand beim Bügeln verbrannt und war so einfach nicht an meinem Ziel angelangt.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 22:17 Uhr in Gewandungen und Kostüme

Dienstag, 10. April 2007

Blogfarbe entwendet

Jetzt hatte ich letzte Woche des nachts mir eine bessere Blogfarbe reinprogrammiert und heute ist einfach alles gelöscht. Ohne mein Zutun. Das ist nun wenig witzig. Ich habe mir meinen ganzen Quelltext und die Farben leider nicht notiert.  Jetzt sehen meine Fotos mit diesem Hintergrund hier nun wieder recht besch ... aus. Leider.  Das macht keinen Spaß. 

 

Lieber Admin hier (Matthias ist es ja leider nicht mehr), wenn du das liest, gib doch bitte mal Bescheid, wann man hier was wieder dauerhaft selbst einrichten darf.  

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 15:20 Uhr in Allgemein

Donnerstag, 5. April 2007

Das leidige A bei Gewandungen

Heute habe ich mir die ultimative Lösung meines Problems geholt. Einfach auf eine Gewandung aufnähen und die Authezität ist gewahrt.  Schaut mal hier:

Label 

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 22:24 Uhr in Allgemein

Es geht zu den Wikingern

Die Männertunika ist bis auf die Säume fertig. Der Besatz des Schlüssellochauschnitts ging fix mit der Hand außen anzunähen.  Bei meinem Hängerock fehlen auch nur noch die Säume unten und oben und ich muß mich entscheiden wie breit die Träger sein sollen und vor allem, wie die Träger befestigt werden, wenn ich keine so edlen Schalenfibeln habe.

Fotos folgen. Morgen stecke ich mein Handnähzeug für unterwegs ein. 

 

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 01:11 Uhr in Gewandungen und Kostüme

Mittwoch, 4. April 2007

Neues Programmierspielzeug

Was denkt ihr, habe ich heute Nacht bis um zwei Uhr hier gemacht? Da kam mir doch ganz recht, daß ich mit meinen am Bügeleisen verbrannten Fingern nicht nähen konnte. Die Schmerzen konnte ich so auch gut ignorieren.

Zuerst guckte ich mal alle möglichen Sachen durch. Die wenigsten Begriffe kenne ich, aber wenn man damit rumspielt, tut sich in der Regel etwas. Ein bischen HTML kann ich ja. Also zuerst mal geschaut, wo die Mailadresse aktiviert war. wg. spams wollte ich das nicht, aber das Programm zeigt meine Adresse von Haus aus an. Hat geklappt, wenngleich ich auch erst nicht kappiert hatte, daß das Programm eine gewisse Zeit zur Änderung braucht. Dann war ich erschrocken, daß plötzlich meine verschiedenen Rubriken rechts auf der Seite erscheinen. Das wollte ich zwar schon immer, aber eher als Rubrikname und nicht der Beschreibungstext. Auch gut. ... also habe ich in die Beschreibungstextspalte das geschrieben, was der Leser anklicken soll. Kann mir ja egal sein, wie was im Programm verknüpft ist, solange ich finde, was ich will.

Aber dann die Farbgebung ... das Blau passt überhaupt nicht zu meinen Fotos und zu mir.

Also was tun? Unter Plugin-Einstellung gesehen, daß es zwei Themen gibt. Meine ist 'asual'. Also dürfte alles, was dies im Namen hat zu meiner Einstellung gehören. Die Bausteine sozusagen. Alles unter Weblog-Einstellung -> Templates (was immer das Wort auch heißt, denn es ist in meinem Langenscheid nicht drin.)

Dort habe ich alle Dateien über 'bearbeite' geöffnet, aber keine Farbcodes gefunden. Zum Glück reagierte unser Sohn auf die Anfrage über ICQ. Ich suchte ja was mit .css als Endung und das ist bei den Templates nicht. Zum Glück fand er es hier http://blog.burdamode.com/bumo/resources/doro/asual.css und wußte, daß ich es in asual-head.vm umdefinieren kann. Er lernte so eine andere Art der Programmierung kennen und schaute mir bei den Farbexperimenten über eine Distanz von 60 km zu. Um weit nach Mitternacht war es dann so bunt wie jetzt, aber noch lange nicht so wie ich es will.

Ich muß noch viel überschreiben um zu meinem Outfit zu kommen und das Farbtonfinden ist bei zarten Tönen garnicht so einfach. http://www.validhtml.com/farbzusammenstellung.php ist ein gutes Hilfsmittel dazu.

Jetzt aber erstmal noch einen Kaffee und dann ab an das Nähzeug.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 13:42 Uhr in Allgemein