Dienstag, 14. August 2007
Tunicam facere militare est ...
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Ich habe gesiegt.
Der Gelehrte darf schwarz tragen. Schließlich ist er Alchimist der electronischen Sendboten.
Gestern noch drang ein "frouwe mîn" an mein Ohr. Heute faselt er in seinem Minnewahn was von einem frowelyn. Es wird doch nicht meine Kammerzofe damit gemeint sein? Nun gut. So soll denn der Barde schmachen. Es gibt auch noch andere Vaganten und ritterliche Troubadoure.
Was thut meine herzalerliebste frouwe mir den sang so verleyden. Habe ich mir doch so schöne thöne für ihre zwey schönen orelyn ausgedacht! O kummer und gram! Ich muss wol hinaus in die welt ziehen vieleicht gibt es noch ein schönes frowelyn zwischen morgen und abendland, di meyne hohe minnekunst zu schezen weiß!
Oder sol ich doch liber ins closter gan und got im himel meyn leyd clagen? Oder stürtze ich mich in den campf mit den bösesten feynden und gefärlihsten drachen und lindtwürmern, nur für meinen herzalerlibsten schaz den ich nie vergessen kan!
wir kriegen die Krise ... noch eine Mönchskutte nähen müssen ... das grobe Tuch ist verbraucht.


Wo bleibt denn jetzt das edle frowelyn? Ich übe schon die bezauberndsten melodeyen und kann es kaum erwarten, sie an ihrem fenster zu sehen.