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Freitag, 29. Februar 2008

Immer der gleiche Grundschnitt

... aber diesmal mit neuem Kragen. Von dem  vergriffenen burda-Einzelschnitt 8441 habt ihr schon von mir gelesen. Jetzt habe ich ihn wieder herausgeholt und den vorgesehenen Kragen verändert. So steht er auch mir, denn Rollkrägen sind nicht so mein Ding. Wir haben  beim Fotografieren fast den Wäscheklammer-Trick aus "Funny Face"/Audrey Hepburn angewandt. Vermeidet das doch die zwei deutlichen  Längsfalten unter dem Charakter /images/emoticons/mozilla_smile.gif
Pulli
Geschrieben von DorosGedankensplitter um 11:38 Uhr in Nähen

Donnerstag, 28. Februar 2008

ohne Coverlock

Warum eine extra Maschine anschaffen, um zwei oder drei  Pullovern pro Jahr mit einer  sportliche Naht zu versehen? Die Nähmaschine hat einige Ziersticke, die auch gut verwendet werden können. Am liebsten nehme ich bei Fleece den Stich 40 (Hohlsaumstich in Leiterform) bei meiner Janome MC 4800 mit Stickfüsschen und gelockerten Füsschendruck.

Nahtnummern

Mit einem Metallfaden ist das allerdings etwas fizzelig, denn dieser Faden ist so störrisch, dass er, wenn man zu schnell nähen will, von der Garnspule springt und  sich unter der Spule ruckartig verheddert. Das Ganze reisst dann. Also langsam nähen.

Naht

 Direkt am Halsausschnitt nahm ich allerdings dann den richtigen Nähfaden und,  da dort der Fleece vierlagig,  den Stich 37 (geschlossener Overlockstich).

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 22:34 Uhr in alternative Möglichkeiten

Dienstag, 26. Februar 2008

Ja näht denn niemand?

... wirklich nicht? ... heute komme ich in meinen Kurzwarenladen, der einzige in unsrer Stadt. Wie immer gucke ich, ob  es Neues gibt und schon eine Nachlieferung  der schwarzen Dessousszutaten  ... *augenreib*  Alles ist umgehängt. Auf einigen Sachen klebt ein Punkt. Frage der Verkäuferin, was ich suche. "die BH-Verschlüsse" Sie zeigt auf die Verlängerungen. "nein ich meine die Verschlüsse"  Es wäre nur noch das da, wo der Punkt drauf klebt (haut und weiß/images/emoticons/mozilla_wink.gif und das würde eh niemand brauchen. Gebraucht wird wohl auch nie der Schmelzfaden, Hosentaschen, Maßband zum Aufkleben, Armblätter, Sublimierstift, Reflektorband, breite Gummibänder, Sticknadeln von Prym, gefältete Ärmelstützen (für Dirndlärmel -  oder wie das heißt); Bikiniverschlüsse .... und was weiß ich noch alles. Alles hat ein Punkt aufgeklebt.

Und wo kaufe ich demnächst ein?
Geschrieben von DorosGedankensplitter um 21:19 Uhr in Allgemein

Samstag, 16. Februar 2008

sinnvoll verprassen und schwelgen

Ja, ich bin nicht so der Typ für schnell mal modisches Chichi mit der Overlock zusammentackern, tragen, dreimal Wäsche überstehen lassen und dann weg damit. Gute schöne Stoffe gefallen mir auch noch in der nächsten Saison. Mit einer handwerklich soliden Verarbeitung - und das darf gerne auch mit der guten alten Nähnadel und Handstichen an manchen Ecken sein - habe ich jahrelang meine Freude.

In meinen Vorräten befand sich der Rosenstoff eines bekannten Möbelhauses.

Rosalie von Ikea

 Nachdem ich schon den megahohen Betrag gelesen hatte, für den er in letzter Zeit  versteigert wird, getraute ich mich  garnicht ihn zu zerschneiden. Nun ist er eine große Tischdecke mit schönen Briefecken geworden. Die Ecken werden immer noch am schönsten mit Handstichen.

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 23:07 Uhr in Nähen

Sonntag, 10. Februar 2008

Werbung? Information? Informationsüberfluss?

und was soll ich damit tun?

Ganze Industrien leben davon, es uns Hobbyschneiderinnen leicht zu machen, aber wird das Nähen wirklich leichter? Gierig Neuheiten mitbekommen. Vergeblich im hiesigen Einzelhandel danach suchen.  Soll es so sein? ... diese Zeitverschwendung! Ich kenne ja schon die übliche Antwort: "Kennen wir nicht. Führen wir nicht."

O.k.,  vieles gucke ich mir eh nur an, und wenn es unhandlich oder für meine Zwecke  unrentabel ist, dann bleibt es im Laden. Handwerkszeug muss ja gut in der Hand liegen, und was soll ich dann mit einer Internetbestellung?

Und geht es mit Neuheiten  wirklich immer besser? Das Handling muss ich mir ja auch erst mal aneignen. Lieber ein Klebestift oder  ein Klebefilm für den Reißverschluss? Warum eigentlich  keine Stecknadeln, oder mal heften? Sind die alten Tipps wirklich so schlecht? Kein Stift trocknet ein, die Nadeln sind  nicht mit Klebstoff verschmiert, das Bügeleisen bleibt sauber.

Und wer braucht wirklich den Maschinenpark? Kann man nicht auch einfacher nähen? Wegen drei T-Shirts eine Coverlock kaufen, wenn man eh diese sichtbaren Nähte nicht überall sehen will? Ich bin ja kein Dauerjogger, der ständig im Fitnessdress unterwegs ist.

Als ich noch meine uncomputerisierte Nähmaschine ohne Knopflochautomatik, die lediglich gerade, Zickzack und den dreigeteilten ZickZack (das war der übliche Elastikstich damals) hatte, besaß, nähte ich auch. Mit einiger Übung und einigen Streifen Zeitungspapier, manchmal Seidenpapier ging auch stretchiger Nicky, Samt und dünner Batist zu bewältigen.

Es gibt ein Nähen jenseits von all den verzichtbaren Regalfüllern. Am Wochenende  ist eh kein Kurzwarenhandel offen, und wir greifen gerne auf Altbewährtes zurück, oder?
Geschrieben von DorosGedankensplitter um 16:59 Uhr in alternative Möglichkeiten