Sonntag, 30. März 2008
... oder wie man laut Sandra Betzina einen Reißverschluss lieben kann. Den Eingriff habe ich mit einer gewebten dünnen Einlage verstärkt, die zwei Vorderseiten rechts auf rechts zusammengelegt und in der Mitte mit Heftstich zusammengenäht ... auf links gewendet ...
auf der rechten Seite (eigentlich Hose links) auf den Untertritt den Reißverschluss steppen:

umfalten und Zierstepperei anbringen:

rüberklappen und Reißverschluss links annähen:

Die genaue Erklärung ist auf dem Schnittmuster oder auch im Buch von S.Betzina "Power Sewing". Ich werde noch einige Hosen nähen müssen, um das zu lernen.
Alles von der rechten Seite her betrachten und dann die Zierstepperei versuchen exakt hinzubekommen. Die Hälfte wieder auftrennen, da das nicht so einfach ist. Und weil's so schön ist, noch mal auftrennen.

Heftnaht öffnen und Deckleistenbeleg über dem Reissverschluß anbringen:

UFF !!!
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 21:49 Uhr in
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Das sieht ja ganz nett aus, wen die seitliche Hüftpasse mit dem Taschenbeutel zusammengesteppt ist, aber bei der Originalanleitung fehlt mir einfach der Hinweis zum Versäubern des unteren Randes. Der wird zwar später vom Eingriff selbst verdeckt sein, aber ein paarmal Waschen wird ihn aufdröseln. Also mal schnell mit dem Dreifachzickzack drübernähen.

der Tascheneingriff an der Vorderhose dran:

und von innen:
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 16:47 Uhr in
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Selbst wenn jetzt die Hose schief geht, meine Taschen gefallen mir:

Die Kreidelinen der Taschenstickerei werden beim Waschen verschwinden. Anstatt die Taschen zu heften habe ich mal mit Wondertape gearbeitet. Eine knifflige Kleberei, aber hilfreich.
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 00:48 Uhr in
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Samstag, 29. März 2008
Jetzt ist alles zugeschnitten, wie hier aufgelegt:

Nach dem Zuschneiden habe ich nochmal die innere Beinnaht, hinter Mittelnaht (Taille ohne Sattel bis Schritt) und die Strecke, wo der Reißverschluß reinkommt mit meiner passenden Kaufhose verglichen. Könnte hinkommen.
Habe ich mal so nebenbei erwähnt, daß ich bisher nur Ende der 70er/Anfang der 80er für mich Pumphosen genäht habe, Babyüberziehhosen, eine Kniebundhose für meinen Mann für's Rokoko und zwei Hosen für's Mittelalter? 1975 fing ich mal an eine Hose aus einem Burdaheft zu nähen. Da sollte ich jetzt besser nicht mehr dran denken.
Ihr dürft gespannt sein. Ich bin es auch.
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 20:43 Uhr in
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Kann man sowas passend bekommen? Zwei Meter Jeansstoff hatte ich bestellt, ganz davon überzeugt, dass dies reicht, wenn auf der Packung 1,90m empfohlen wird und ich bei allen anderen bisherigen Kleidungsstücken immer mindestens 10 cm zusätzlich einspare. Zweite Überraschung, ich bestellte einen gerauhten und gestoneden Stoff, dieser scheint etwas stretchig zu sein. Gewaschen ist er. Ich habe jetzt nachgemessen und die Stofflänge beträgt 2,20m. Jetzt noch die Schrittlänge des Schnittes mit meiner Lieblingsjeans (gekauft und Stretch) verglichen.
Dumme Sache ... ich brauche scheinbar mehr an Länge. Die einzige Möglichkeit ist, die Hosenbeine mit dem Saum jeweils nebeneinander anstoßen zu lassen und die Beine etwas zu verschmälern. Und die Kleinteile?
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 16:50 Uhr in
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Ich bin zu schlank *g* für
Vogue 7608 Größe G
... bzw. muss feststellen, dass mein vor Jahren gekaufter Schnitt doch zu groß ist. Laut Tipp für einen guten Jeanssitz soll man ja eng messen und ich dachte damals beim Einkauf, was soll's, ich bin halt so dick.

Was nun? Schnitt verkleinern? Hat Vogue einen Größensprung zwischen G und F? Sollte ich doch auf Nummer sicher gehen und den burda-Plusschnitt nehmen? Aber der hat ja keine fünfte Tasche

Jetzt bin ich Mitten im Zeichnen des vogue-Schnittes. Noch habe ich keinen Überblick.
Wozu man den Sattel viermal aus dem Stoff und dann noch viermal als Einlage zuschneiden soll, erschließt sich mir noch nicht. An den Jeans, die ich bis jetzt anhatte, würde zweimal mit Stoff reichen. Sehr irritierend, oder?
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 00:04 Uhr in
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Freitag, 28. März 2008
Das wird eine Kurzbesprechung.
Drei Sachen sind da drin, die auch mir größenmäßig "passen"

ein Schlapphut, ein Rentnerhut und eine Tasche. Ersteres hatte ich schon mal in meiner Schulzeit genäht. Das muß wohl vor über dreiunddreißig Jahren gewesen sein. Für den anderen Hut bin ich einfach zu alt. bzw. noch nicht alt genug. Mir steht diese kleine Krempe nicht. Taschen kann man immer mal brauchen und an dem Teil kann man so einige Sachen mit dieser guten Erklärung im Heft üben.
Und der Rest? Dafür bin ich einfach keine Zielgruppe. Schön ist der Jackenschnitt 2C. Die 70er Sachen gehen ja noch. Das eine und andere gefällt mir. Aber das was für mich in den 80ern schon unmöglich aussah, brauche ich auch heute noch nicht - Silberleggings, Bundfaltenhosen, Jodhpur und Oberteile, die so garkeine Figur machen.
Gut daß es nicht mein Heft ist. Bin aber gespannt, was aus den Schnitten genäht wird.
Donnerstag, 27. März 2008
von M.Rannels, M.Alvarado, H. Meng, Taunton Press 2006
Aus purer Neugierde bestellte ich mir dieses Buch. Und nun? Was soll ich damit?
Schon alleine von der Aufmachung her, weiss ich, dass es was für Nähanfängerinnen ist; Schätzungsweise für das Alter meiner Praktikantinnen und FSJler oder Mädchen, die noch zuhause wohnen und ihre Kleider aufpeppen möchten.
Am Anfang werden die Grundkenntnisse des Handnähens erklärt: Nähte, Knopf annähen, Löcher in Jeans mittels Aufnäher stopfen, Säume kürzen.
Dann kommt die Funktion der Nähmaschine dran. Nicht das neueste Modell. Einfach eine Nähmaschine, die man mal irgendwo ausleihen kann und schon länger irgendwo herumsteht. Danach eine Erklärung der allerwichtigsten Hilfsmittel. Solche Sachen wie, die Stoffschere niemals für Papier nehmen.
Ein Abschnitt über Stoffe, die man günstig bekommen kann und Secondhandklamotten, die sich zum Umändern lohnen.
Und welche Projekte findet man im Buch? das obligatorische Sofakissen (Nähzeit per Hand anderthalb Stunden, mit der Maschine vierzig Minuten), Shirts veränder (Aufnäher, Ausschnitte, Applikationen), Rock verschönern, Ziernähte anbringen, an Kapuzenshirts Ohren und Saurierzacken anbringen. mit Biesen Kleidung auf Passform bringen, Hosen aufpimpen, Jeanshose zu Rüschenrock, Strickpullover zu Tops, Stulpen und Mützen umarbeiten ...
Einfach viele Ideen für Mädchen, die sich ihre Sachen individuell umgestalten möchten und nicht mit der Mode gehen wollen. Ein Buch um Lust zu machen (falls man denn Englisch kann). Ich habe es verschenkt.
Samstag, 22. März 2008
... oder ich bin das Osterei.
... mitten im Schnee.
Ein schöner bunter Stoffrest kombiniert mit einem etwas faden erbsgrün; wie schon so oft den Ottobreschnitt aus der 2/2006.
Ich habe gerade den Tipp bekommen, das nächste mal die Schultern etwas kürzer zuzuschneiden, damit die Armkugel besser sitzt. Aber ich zeige es euch trotzdem.
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 20:28 Uhr in
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Montag, 17. März 2008
bzw. Ausräumen meiner Handarbeitsheftesammlung. Jedesmal wenn ich das sporadisch mache, komme ich zum gleichen Ergebnis. Hefte neueren Datums landen im Altpapier. Sie taugen gerade mal um sich kurzfistig Ideen zu holen oder als momentaner Zeitvertreib. Uralte (Sonder-)hefte, meistens um die Weihnachtszeit oder Gartensaison, haben eine geballte Ladung an soliden Anleitungen. Viele Grundtechniken werden sogar erklärt. Egal ob es um Holzarbeiten, Gartenskulpturen, Stricken, ... oder Nähen geht.
Wird uns heute nicht zugetraut mehr zu tun, als fertige Sachen aufzupeppen? Gekaufte Aufnäher auf Jeans, anstatt selbst mal mit Stickgarn und Nadel ein Motiv sticken? Serviettenmotiv ausschneiden und aufkleben, anstatt mit Pauspapier Motiv durchzeichnen und nach eigenem Geschmack ausmalen? Zwei Stofflagen mit Vlies dazwischen zu einem zweidimensionalen Häschen zusammennähen, anstatt ein frei sitzender Hase mit Ohren, Möhre und allem drum und dran?
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DorosGedankensplitter um 19:43 Uhr in
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Donnerstag, 6. März 2008
bzw. klick mich.
Gestern zur Latenight war ich schon irritiert, welche Art von Kopfreklame bei Burda auf der
Startseite der Weblogs ist. Tags sieht es hier ja harmlos aus. Aber Hallo! ... heute abend mal schnell nach 23 Uhr hier reingeklickt. *augenreib* ... tatsächlich. Ja, hier erinnert es mich ans Privatfernsehen zur Nachtschlafenszeit. Gestern durfte ich die weltweit erste erotische Live Cam anklicken. Heute gibt es sexybabe23 und einige ander räkelnde Kontakte angeblich aus meiner Umgebung.
Will ich sowas als Eingangsbanner zu meinem Blog? Und welches Publikum tummelt sich hier nachts, so dass sich so eine Anzeige lohnt?
Geschrieben von
DorosGedankensplitter um 23:33 Uhr in
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