Donnerstag, 5. Februar 2009
Sinnvoll wäre ein Fingerhut schon beim Handnähen, aber was tun, wenn sie unbequem? Von Fingerringen habe ich schon gehört, aber sie sind nicht mehr in den Sortimenten der Kurzwarenhändler. Und nun?
Heute wollte ich in der Stadt einiges erledigen und kam beim Antiquitätenhändler vorbei. Dort war ich das letzte Mal vor fünfzehn Jahren drin. Ich schaute diesmal in das winzige Fenster. Auf der kleinen verstaubten Ablage lagen sie. Jetzt gehören die Schätze mir:

nachträgliche Ergänzung für sany und alle, die sowas noch nie sahen:
Donnerstag, 28. Februar 2008
Warum eine extra Maschine anschaffen, um zwei oder drei Pullovern pro Jahr mit einer sportliche Naht zu versehen? Die Nähmaschine hat einige Ziersticke, die auch gut verwendet werden können. Am liebsten nehme ich bei Fleece den Stich 40 (Hohlsaumstich in Leiterform) bei meiner Janome MC 4800 mit Stickfüsschen und gelockerten Füsschendruck.

Mit einem Metallfaden ist das allerdings etwas fizzelig, denn dieser Faden ist so störrisch, dass er, wenn man zu schnell nähen will, von der Garnspule springt und sich unter der Spule ruckartig verheddert. Das Ganze reisst dann. Also langsam nähen.
Direkt am Halsausschnitt nahm ich allerdings dann den richtigen Nähfaden und, da dort der Fleece vierlagig, den Stich 37 (geschlossener Overlockstich).
Sonntag, 10. Februar 2008
und was soll ich damit tun?
Ganze Industrien leben davon, es uns Hobbyschneiderinnen leicht zu machen, aber wird das Nähen wirklich leichter? Gierig Neuheiten mitbekommen. Vergeblich im hiesigen Einzelhandel danach suchen. Soll es so sein? ... diese Zeitverschwendung! Ich kenne ja schon die übliche Antwort: "Kennen wir nicht. Führen wir nicht."
O.k., vieles gucke ich mir eh nur an, und wenn es unhandlich oder für meine Zwecke unrentabel ist, dann bleibt es im Laden. Handwerkszeug muss ja gut in der Hand liegen, und was soll ich dann mit einer Internetbestellung?
Und geht es mit Neuheiten wirklich immer besser? Das Handling muss ich mir ja auch erst mal aneignen. Lieber ein Klebestift oder ein Klebefilm für den Reißverschluss? Warum eigentlich keine Stecknadeln, oder mal heften? Sind die alten Tipps wirklich so schlecht? Kein Stift trocknet ein, die Nadeln sind nicht mit Klebstoff verschmiert, das Bügeleisen bleibt sauber.
Und wer braucht wirklich den Maschinenpark? Kann man nicht auch einfacher nähen? Wegen drei T-Shirts eine Coverlock kaufen, wenn man eh diese sichtbaren Nähte nicht überall sehen will? Ich bin ja kein Dauerjogger, der ständig im Fitnessdress unterwegs ist.
Als ich noch meine uncomputerisierte Nähmaschine ohne Knopflochautomatik, die lediglich gerade, Zickzack und den dreigeteilten ZickZack (das war der übliche Elastikstich damals) hatte, besaß, nähte ich auch. Mit einiger Übung und einigen Streifen Zeitungspapier, manchmal Seidenpapier ging auch stretchiger Nicky, Samt und dünner Batist zu bewältigen.
Es gibt ein Nähen jenseits von all den verzichtbaren Regalfüllern. Am Wochenende ist eh kein Kurzwarenhandel offen, und wir greifen gerne auf Altbewährtes zurück, oder?