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Donnerstag, 2. August 2007

Zwischenstation auf Burg Hohenbeilstein

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Die Magd ist noch nicht hier angelangt. Ihre jetzigen Herrschaften an der Universität lassen sie nicht ziehen. Der Gelehrte aus der schönen Stauferstadt an der Rems geht seinen Studien nach. Die Kammerzofe möchte kein allzu prunkvolles Kleid. Aber was will sie tun, wenn ihre Herrschaft ihr eins schenkt? Angezogen wird, was da ist. Zofen sind zum Aufbrauchen da. Es kann doch nichts verkommen. Laut letzten Infos verträgt der Mönch auf seiner blosen Haut keine Wolle. Das kratzt angeblich. Und? ... woher kommt eigentlich die Bezeichnung "Büßergewand"? Keine Angst /images/emoticons/mozilla_laughing.gif

Auf der Burg Hohenbeilstein sind kommendes Wochenende Musiker, Gaukler und Händler zu Gange. Ein größeres Fest, denn die Burgherrin hat Jubiläum. So zieht nun das Stauferpaar morgen alleine los.

Beim Blick zum Himmel wird klar, daß all die feinen Gewänder durchnässt werden könnten und bei Minnediensten und Tädeleien appetitliches Erscheinen schicklicher wäre. Also die große Reisekiste packen. Aber wie wasserdicht machen, für den Fall, daß sie im Regen nachts neben der Kutsche stehen muß? Bisher war es nur eine hölzerne Überseekiste die vor bestimmt 80 Jahren über Marseille irgendwo nach Afrika und zurück ging.

Reiseproviant für drei Tage muß noch erstanden werden: Brot, Käse, Rettiche, Karotten, Äpfel, Nüsse, Trockenfrüchte ... einen Bogen um Tomaten und Paprika machen. Drei Tage nur mit Ritterteller, Lauchsalat, Met und Kardamommocca leben, ist zu heftig. Zwei Wasserkanister zum Waschen und Trinkwasser. Beim Wasser machen wir keine mittelalterlichen Experimente. Noch was vergessen?

Geschrieben von DorosGedankensplitter um 15:38 Uhr in Geschichte/n

 

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