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Sonntag, 1. Februar 2009

Ausrasten in Fellbach

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 ... war gestern die Aufforderung des Sängers von Cultus Ferox. Aber warum eigentlich? Gibt es einen Grund?

Es war der erste Markt in diesem Jahr. Ich habe endlich mal gesehen wer oder was der Kalvus (der mit den Glaskugeln) ist. Genial.  Cultus Ferox hatten nicht nur Wums, sondern auch melodiöse Stücke. Und Rairda & Poeta  waren eine gute Ergänzung zum Programm und das nicht nur auf der Bühne.

Traumhafter Diamantköper aus cremefarbener Wolle  haben meine Begehrlichkeit geweckt. Aber bei dem Preis, wenn auch gerechtfertigt, muss ich noch genau wissen, was ich daraus nähe. Im 12. Jahrhundert war er bei den Staufern nicht mehr in und die Maße für eine Überbluse hatte ich nicht parat. Ein Wollkleid wäre auch daraus schön. Dieser Stoff fällt  durch seine Webart genial und ist  recht selten zu finden. Visitenkarte habe ich natürlich von der Sagenschneiderey eingesteckt.

Bei der Schmiede- und Böttcherware habe ich mich auch herumgetrieben, mich aber dann doch nicht so entscheiden können. Und wenn ich mal mit dem Brettchenweben weiter bin, wünsche ich mir Utensilien aus Knochen. Aber ob das jemals so weit kommt?

Ich habe die Idee für einen Muff gefunden. Es gab einen so wunderschönen aus Kunstfell mit außen (keltischer oder Wikinger) Stickereien und altem Textilmaterial. Ich werde mir ein Motiv aus einer Liederhandschrift des 12. Jahrhunderts suchen. Das passt eher zu mir. Auch im 21. Jahrhundert.  Und überhaupt hatte dieser Stand nicht den üblichen Kleiderkram. So viele Handstickereien. So schön. Mein Traummantel hätte nur 200 Euro gekostet. Ob da jemand was dran verdient?

Und sonst? Die übliche Leute getroffen, die man auch während des Sommers trifft. Schwätzchen gehalten. Erfahren, dass ich meine Knöpfe aus Eibe  auf Hohenneuffen diesen Sommer  oben auf der Burg bekomme.

Fazit: nun noch mal fix einiges nähen; auch mit der Hand. Und dann kann es Frühling werden und die Freiluftsaison beginnen.
Geschrieben von DorosGedankensplitter um 17:41 Uhr in Geschichte/n

 

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