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Montag, 29. Juni 2009

Mit Sti(e)l lebt man länger

Wenn man eine Kirsche ist. Die allerschönsten, unbeschädigten, Exemplare landeten ausgebreitet auf Tabletts im Kühlschrank. Aber auch dann geht es ihnen an den Stiel und nach eineinhalb Wochen ist Schluß mit den Kirschen vom eigenen Baum. Zum Glück tragen die Kirschbäume in diesem Jahr wohl überall recht gut, denn ein Tablett ist wieder voll.Die Nachbarin meiner Mutter hatte wohl mehr als sie selber essen kann. Schwarzkirschen haben noch mehr Aroma als Knorpelkirschen aber wie war das gleich mit Untermietern?

 

Jetzt geht es noch für drei Tage voll in die Himbeeren dann heißt es durchforsten und die abgetragenen Ruten entfernen, damit die ganze Kraft in den Nachwuchs für die nächste Saison geht. Also auch wenn das Schwimmbad lockt, mindestens abschneiden muß sein, häckseln geht später damit im nächsten Jahr wieder reichlich geerntet werden kann. Sogar einige Schnecken nahmen den gefahrvollen stacheligen Weg auf sich um Himbeeren zu naschen. Die Sorte Schönemann Beste ist madenfrei und wer trotzdem in jede reinschaut ist selbst schuld wenn er sich den Spaß an Himbeeren verdirbt. 

 

Bei den Tomaten steht nach dem vierten Blütenstand das Köpfen an; sonst werden die angesetzten Früchte nicht mehr reif und man steht mit einer Menge unreifem Gemüse da. Konfitüre aus grünen Tomaten habe ich noch nicht probiert und eigentlich will ich Tomaten reif und vollaromatisch wie sie nur aus dem eigenen Garten sein können.

 

Manchmal muß ein beherzter Schnitt sein. Genau wie bei den Erbeereren, denen man vielleicht noch ein Jahr auf de Beet geschenkt hatte. Alle Pflege bringt nur noch kleine Früchte. Ersatz muß her. Die Sorte Selva bringt recht schmackhafte Früchte und ich werde ihr eine Chance geben. Rosa eine Sorte mit rosa Blüten und Walderdbeeraroma muß sich erst noch im Topf bewähren. Die Sorte Diamant läßt uns Edelsteine im Garten finden. Man sollte nur die Sortenetiketten entfernen, sonst fällt man immer auf das selbe Bild rein. Ärgerlich ist der Griff in hohle Früchte, die nur noch aus der Haut bestehen weil sich darin diese kleine Schnecken eingemietet haben. Der Trick mit den Opferbeeren war nicht so erfolgreich. Besser ist es ein Brett auszulegen, darunter sammeln sie sich und wer mag, trägt sie in den Wald. 

 

Heidel- und Stachelbeeren sind in diesem Jahr auch super und eigentlich durch nichts zu ersetzen. Ein Naschgarten mit eingepflanzter Belohnung sozusagen.

 

Da trifft es sich gut, daß Selbstgemachtes, Selbstangebautes im Trend liegt. Vielleicht wäre die Welt eine bessere, wenn jeder einen eigenen Garten hätte?

Geschrieben von mutterherz um 08:39 Uhr in Uncategorized

Freitag, 26. Juni 2009

Ein beeriger Sommer Kompost zu Konfitüre

Johannis-,Erd- und Himbeeren reifen um die Wette.Was nicht direkt gefuttert wird wandert in die Tiefkühltruhe und wenn es für einen Ansatz reicht werden sie zu Konfitüre gekocht. Dem neuen Trend zur Beigabe von Kartoffeln folge ich nicht. Wir wollen keine Binde- und Verlängerungsmittel und am besten wird es mit frisch ausgepreßten Biozitronen. Da weiß man was drin ist. Hatte gerade bei foodwatch über Industriekonfitüre gelesen und fühle mich mit meiner Arbeit  der letzten 15 Jahre in einem naturnah bewirtschafteten Garten bestätigt.In dieser Zeit hat kein Zweiglein unser Grundstück verlassen. Alles gehäckselt und kompostiert. Die Menge Humus möchte ich mal auf einem Haufen sehen. Die Menge Wasser die der Boden dadurch besser speichert gibt bestimmt auch einen netten See ohne das darin jemand ertrinkt. 

 

Die Hängeerdbeeren blühen jetzt und verlängern dann die Erntesaison ihrer bodenständigen Schwestern. Etwas Neues will ich in diesem Jahr ausprobieren:mittelgroße Töpfe werden auf Bambusstangen in die Höhe gestapelt. Die Töpfe werden zur Hälfte mit Grasschnittt gefüllt und mit Blumenerde aufgefüllt. Diese Fußbodenhaeizung und eingebaute Düngung sollte zuguten Ergebnissen führen. Bericht folgt im Herbst.

Das Einsetzen der Tomatenpflanzen ins Erdreich mit dem großen Topf hat sich bis jetzt bewährt.

Quitten gibt es dieses Jahr die Menge und ich sehe mich schon mit dem Hackebeil im Keller die Früchte spalten wie andere Leute Holz hacken.

 

Die Kirschkerne sind jetzt auch blütenrein geworden, den Judoanzügen sei Dank. Ergeben ein Jahrgangskirschkernkissen sunburst 2009. 

Geschrieben von mutterherz um 13:19 Uhr in Uncategorized

Essen ohne Gentechnik- Ratgeber von Greenpeace

Der neue Ratgeber ist bei Greenpeace kostenlos erhältlich. Natürlich freuen sie sich über neue Förderer.
Geschrieben von mutterherz um 12:09 Uhr in Uncategorized

Samstag, 20. Juni 2009

Schuld ist nur das Belohnungssystem

Ich hasse es. Ich brauche eigentlich nichts, aber andere wissen genau wie es funktioniert. Ein Gutschein kommt ins Haus und was macht mein Belohnungssystem? Es springt drauf, wie die Katze auf die Maus. Als guter, bester Kunde des Hauses bekomme ich ein kleines Geschenk in Aussicht gestellt. Ganz ohne Verpflichtung. Schauen sie doch mal unverbindlich vorbei. Sie bekommen ihr Geschenk auch ohne Einkauf. Habe ich das nötig? Oh, der Vorrat ist begrenzt. Was ist es überhaupt? Schnell vorbei springen oder gleich den Gutschein in die blaue Ablage, die Altpapiertonne und endlich Ruhe.

 

Beim nächsten Einkauf finde ich den Gutschein im Scheinfach. War ich das etwa? Na, wenn ich schon eingekauft habe, kann ich ja doch auch das Geschenk mitnehmen, das ich schon mehrfach bezahlt habe.

Geschrieben von mutterherz um 20:40 Uhr in Uncategorized

Freitag, 19. Juni 2009

Kirschenmichelle MIMI

Vorbereitungszeit ca. 30 min, + 30 min Marinierzeit Kirschen           Kirschbaumpflanzen, Pflegen und Bangen, Ernten nicht eingeschlossen

Backzeit 45 min bei 200 Grad Celsius

500 g Süßkirschen entsteinen und mit einem Tütchen Vanillinzucker, einem 1/4 Teelöffel Zimt und einem Eßlöffel Zitronensaft 30 min mariniere, abgetropften Saft aufheben.

3/4 l Milch (am besten vom Bauernhof) zum Kochen bringen und 150 g Semmelbrösel (wenn die Zeiten schlechter werden trockene Brötchen) unter ständigem Rühren hinzugeben. Geht ohne Anbrennen gut in der Mikrowelle. 40 g Butter zugeben und unter Rühren etwas abkühlen lassen. 3 Eigelb, 50 g Zucker, eine Prise Salz und den Kirschsaft einrühren. Den Eischnee unterheben. Die Hälfte der Masse in eine feuerfeste Form ( will heute mal eine Silikonmuffinsform ausprobieren gibt viel Kruste für jeden evtl. Backzeit korrigieren) gießen, die Kirschen darauf verteilen und mit der restlichen Masse bedecken. 45 min backen und mit Puderzucker bestreut servieren.

 

 Soll für 4 Personen reichen.....mache gleich die doppelte Menge.

 Klappt wunderbar auch in Muffinsfformen aus Silikon.

Geschrieben von mutterherz um 12:25 Uhr in Uncategorized

Donnerstag, 18. Juni 2009

Süßkirschkernkissen

Dieses Jahr lohnt es sich den automatischen Kirschenentkerner für die Süßkirschen zum Einsatz zu bringen. Da entbleibt das leidige Kerne ausspucken bei Tisch und was nicht mehr zu schaffen ist wird dann entsaftet und zu Glelee gekocht. Mit etwas Lebkuchengewürz wird sie zur Glühkirsch ergibt eine leckere Füllung der Weihnachtskekse.

In einem Wäschesäckchen werden die Kerne dann oben im Geschirrspüler mitgespült und dann 2 mal im Vollwaschprogramm in der Waschmaschine mitgewaschen.Trocknung am besten im Backofen unter häufigem Wenden.  Die Kerne sind etwas größer als die Sauerkirschkerne aber das steht ihrer Nutzung nicht im Weg.

Geschrieben von mutterherz um 19:10 Uhr in Uncategorized

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die Kirschen aus Nachbars Garten

Sunburst eine empfehlenswerte Süßkirsche für den kleinen Garten. Über und über sind die Zweige im 5. Standjahr mit Kirschen besetzt. Die ersten sind bei diesem Wetter schon reif und damit sich der Nachbar und die Nachbarin nicht nur am Anblick erfreuen bekamen sie schon mal ein kleines Probeeimerchen, denn frisch sind sie am besten und geteilte Freude ist doppelte Freude.

Die Sauerkirschen fallen in diesem Jahr mager aus; die Stürme haben sie in großer Zahl vom Baum geschüttelt. Die letzten Gläser Konfitüre und Gelee aus Schattenmorellen werden somit richtig wertvoll. 

 Dafür haben sich die Johannisbeeren mächtig ins Zeug gelegt und ich sie auf Eis. Wenn es draußen wieder kalt ist wird Gelee daraus und köstliche Linzer Torte. 

 

Geschrieben von mutterherz um 19:02 Uhr in Uncategorized

Montag, 15. Juni 2009

Nachwachsende Tomatenstangen/Gardinenstangen, Kugeln ....

Es war ein früher Wintereinbruch mit Schneefall und die Korkenzieherweide hat noch viel zu viel Laub. Es bot sich ein Bild des Jammers. Die Hälfte der Krone war wegebrochen. Was tun? So stehen lassen ging nicht. Also beherzt ans Werk und die restliche Krone abgesägt. Es standen drei Stämme und im Frühjahr der bange Blick: Schlägt sich aus oder nicht? Ganz kleine Schwellungen wuchsen sich zu dicken Ästen aus. So wie man es von Kopfweiden kennt. Die jeweils stärksten werden jetzt alle Jahre nach dem Laubfall rausgenommen um das Wachstum im Griff zu behalten und solche Totalrückschnitte zu vermeiden. Die schönsten eignen sich nach dem Trocknen als Gardinenstangen für Freihanddekorationen. Sieht interessant aus, wenn die natürlichen Verzweigungen an einem Ende belassen werden. Wenn die Länge ausreicht eignen sie sich als Tomatenstangen. Die feinen Äste kann man zu Kugeln flechten und wenn man sie nicht mehr sehen mag, nach genügender Trockenzeit, zum Feueranzünden verwenden.

 

A propos Kugel: Die Physaliskugel ist noch im Werden. Zur Zeit sind 20 cm Durchmesser erreicht. Die ersten Lampions bilden sich schon an den Sträuchern aus. Mal sehen ob sie so schön werden wie im letzten Sommer. Mal sehen ob ich mich von diesem absoluten Einzelstück überhaupt trennen werde. Sie soll ja für den guten Zweck verkauft werden. Ansehen geht nur in Reichelsheim. Vielleicht ist ja mal jemand im Oktober in Reichelsheim wenn wir hier wieder Märchen- und Sagentage haben?

Geschrieben von mutterherz um 14:25 Uhr in Uncategorized

Mittwoch, 10. Juni 2009

Sticken mit der Husqvarna Rose

Der Wind hatte alles schön trockengepustet, die ersten Johannisbeeren und Erdbeeren konnten geerntet werden und mit dem Schwung aus dem Garten habe ich meine neue Stickkarte ausprobiert. Wenn ich jetzt noch wüßte wie ich die Judogürtel besticke wäre alles prima. Vielleicht sollte ich mal wieder einen Ausflug zu Nähmaschinen Flach nach Aschaffenburg machen. Ist eine gute Stunde Fahrt und einfach so gondelt man ja heute nicht mehr in der Gegend rum. Im letzten Jahr hat es sich angeboten von Mühlheim aus dort hinzufahren; es war mal wieder ein Judoturnier auf dem Plan.
Geschrieben von mutterherz um 17:23 Uhr in Uncategorized

Dienstag, 9. Juni 2009

Ernte verschoben

Regnet es jetzt etwa immer nachdem ich gepflanzt habe? Heute ist es mir zu ungemütlich zum Johannisbeerenpflücken. Wer will schon mit Schirm ernten?  Sollte ich mir den alten Sonnenschirm aus dem Kirschbaum mal kurz ausleihen? Aber gegen die nassen Blätter hilft auch kein Schirm und bis um Ellbogen in den Sträuchern zu verschwinden.....mir gruselt es schon auf dem Sofa nur bei dem Gedanken. 

 

Morgen, morgen ist auch noch ein Tag und ein wenig mehr gesammeltes Licht, vielleicht hilft es den Früchten? Es darf jetzt einfach nicht mehr regnen und der Wind muß die Früchte abtrocknen.

 

Geschrieben von mutterherz um 08:40 Uhr in Uncategorized

Montag, 8. Juni 2009

Pflanzen Sie Sommerblüher - helfen Sie den Insekten

In diesem Jahr blüht alles früher und dicht gedrängt. Es droht eine Nektarlücke im Sommer. Ich habe den Ruf erhört, Sommerblumen gepflanzt und Bienenfreund und Kapuzinerkresse ausgesät. Die Blumen zwischen den Nutzpflanzen locken Insekten an und erhöhen den Ertrag. Tagetes sind mehr was für´s Auge, weil gefüllt blühend. Sie leuchten allerdings so schön an Regentagen und am besten pflanzt man sie so, daß man beim Blick aus den Fenstern immer eine sieht. Empfiehlt sich für alle Blütenpflanzen die zu ungemütlichernen Zeiten blühen. Neben meine Schneeglöckchen sitze ich selten im Gartensessel und es macht jedes Jahr Freude ihre wachsende Zahl aus dem warmen Zimmer zu bemerken. 

 

Mit den Amseln stehe ich etwas auf Kriegsfuß. Auf der Suche nach den fetten Regenwürmern für ihre Brut scharren sie den Mulch aus den Beeten und manche frsich gesetzte Pflanze liegt auf dem Trockenen. Also geht es mit der Hacke zum Erdbeerernten um die Schäden zu beheben. Da lobe ich mir die kleinen Meisen, die suchen in den Bäumen nach Insekten und lassen Beete und Erdbeeren in Ruhe.

 

Morgen können die ersten Johannisbeeren geerntet werden und mit den Erdbeeren geht es munter weiter. Der alte Schirm im Kirschbaum hat sich bewehrt. Die Amseln fürchten sich vor dem flatternden Stoff und jetzt wünsche ich mir Sonne bis zur Ernte.

 

 

Geschrieben von mutterherz um 17:55 Uhr in Uncategorized

Samstag, 6. Juni 2009

Der Efeu war´s und nicht die Lerche

Eigentlich stand er ein gutes Stück entfernt vom Baum und so ein paar lose Ranken können nicht schaden? Der gefleckte Efeu hatte sich die Baumscheibe erobert und unter ihm war die Erde total trocken. Wahrscheinlich hat sich der Baum aus reinem Selbstschutz von seinen Früchten getrennt.Schade um die Gute Luise. Die Baumscheibe ist jetzt abgeräumt und mit Rohkompost gemulcht.Kapuzinerkresse ausgelegt. Wer Efeu pflanzt muß ihn im Blick behalten oder auf die Früchte seiner Arbeit verzichten.

 

Heute hat es passend zum gestrigen Pflanztag geregnet. Die Kirschtomaten und die Hängerdbeeren, die in diesem Jahr probeweise zu Klettererdbeeren werden, können keinen bessere Start bekommen.

Geschrieben von mutterherz um 11:14 Uhr in Uncategorized

Freitag, 5. Juni 2009

Äpfel und Birnen

Wenn man 7 Apfelbäume und einen Birnbaum hat schaut man besonders genau auf den einen Birnbaum. Er hat geblüht wie all die Jahre, es war in diesem Frühjahr warm genug für die Bienen. Er hatte eine Menge Früchte angesetzt und trotzdem hängt keine einzige mehr dran. Sie sind abgefallen und im darunter wachsenden Grün spurlos verschwunden. Hätte ich nicht genau hingeschaut müßte ich denken da waren nie Birnen. 

 

 

Ein Trost bleibt; der weiße und der rote Frühapfel haben so viele Früchte angesetzt, daß ich sie ausdünnen muß. In ein paar Wochen schon setzt man sich am besten mit einem Messerchen unter den Baum und verzehrt die Pflückreifen vor Ort. Ein paar Wochen später reift schon der rote. Die sind besser haltbar und wandern mit in die Küche.

 

Die Erdbeeren sind in diesem Jahr recht früh und die Johannisbeeren geraten auch recht gut. Bei den Kirschen haben sich schon die Amseln eingefunden und ich hoffe die die sie übriglassen werden doppelt so dick damit sich die Arbeit mit dem Pflücken lohnt. 

 

 

Geschrieben von mutterherz um 08:21 Uhr in Uncategorized