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Montag, 15. Juni 2009

Nachwachsende Tomatenstangen/Gardinenstangen, Kugeln ....

Es war ein früher Wintereinbruch mit Schneefall und die Korkenzieherweide hat noch viel zu viel Laub. Es bot sich ein Bild des Jammers. Die Hälfte der Krone war wegebrochen. Was tun? So stehen lassen ging nicht. Also beherzt ans Werk und die restliche Krone abgesägt. Es standen drei Stämme und im Frühjahr der bange Blick: Schlägt sich aus oder nicht? Ganz kleine Schwellungen wuchsen sich zu dicken Ästen aus. So wie man es von Kopfweiden kennt. Die jeweils stärksten werden jetzt alle Jahre nach dem Laubfall rausgenommen um das Wachstum im Griff zu behalten und solche Totalrückschnitte zu vermeiden. Die schönsten eignen sich nach dem Trocknen als Gardinenstangen für Freihanddekorationen. Sieht interessant aus, wenn die natürlichen Verzweigungen an einem Ende belassen werden. Wenn die Länge ausreicht eignen sie sich als Tomatenstangen. Die feinen Äste kann man zu Kugeln flechten und wenn man sie nicht mehr sehen mag, nach genügender Trockenzeit, zum Feueranzünden verwenden.

 

A propos Kugel: Die Physaliskugel ist noch im Werden. Zur Zeit sind 20 cm Durchmesser erreicht. Die ersten Lampions bilden sich schon an den Sträuchern aus. Mal sehen ob sie so schön werden wie im letzten Sommer. Mal sehen ob ich mich von diesem absoluten Einzelstück überhaupt trennen werde. Sie soll ja für den guten Zweck verkauft werden. Ansehen geht nur in Reichelsheim. Vielleicht ist ja mal jemand im Oktober in Reichelsheim wenn wir hier wieder Märchen- und Sagentage haben?

Geschrieben von mutterherz um 14:25 Uhr in Uncategorized
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