Freitag, 26. Juni 2009
Ein beeriger Sommer Kompost zu Konfitüre
« Essen ohne Gentechnik- Ratgeber von Greenpeace | Hauptseite | Mit Sti(e)l lebt man länger »Johannis-,Erd- und Himbeeren reifen um die Wette.Was nicht direkt gefuttert wird wandert in die Tiefkühltruhe und wenn es für einen Ansatz reicht werden sie zu Konfitüre gekocht. Dem neuen Trend zur Beigabe von Kartoffeln folge ich nicht. Wir wollen keine Binde- und Verlängerungsmittel und am besten wird es mit frisch ausgepreßten Biozitronen. Da weiß man was drin ist. Hatte gerade bei foodwatch über Industriekonfitüre gelesen und fühle mich mit meiner Arbeit der letzten 15 Jahre in einem naturnah bewirtschafteten Garten bestätigt.In dieser Zeit hat kein Zweiglein unser Grundstück verlassen. Alles gehäckselt und kompostiert. Die Menge Humus möchte ich mal auf einem Haufen sehen. Die Menge Wasser die der Boden dadurch besser speichert gibt bestimmt auch einen netten See ohne das darin jemand ertrinkt.
Die Hängeerdbeeren blühen jetzt und verlängern dann die Erntesaison ihrer bodenständigen Schwestern. Etwas Neues will ich in diesem Jahr ausprobieren:mittelgroße Töpfe werden auf Bambusstangen in die Höhe gestapelt. Die Töpfe werden zur Hälfte mit Grasschnittt gefüllt und mit Blumenerde aufgefüllt. Diese Fußbodenhaeizung und eingebaute Düngung sollte zuguten Ergebnissen führen. Bericht folgt im Herbst.
Das Einsetzen der Tomatenpflanzen ins Erdreich mit dem großen Topf hat sich bis jetzt bewährt.
Quitten gibt es dieses Jahr die Menge und ich sehe mich schon mit dem Hackebeil im Keller die Früchte spalten wie andere Leute Holz hacken.
Die Kirschkerne sind jetzt auch blütenrein geworden, den Judoanzügen sei Dank. Ergeben ein Jahrgangskirschkernkissen sunburst 2009.

