Mittwoch, 11. Oktober 2006
Deutschland. Ein Sommermärchen
„Wisst ihr noch, damals? Der mühsame Auftaktsieg gegen Costa Rica? Die Spiele gegen Polen und Ecuador? Die souveräne Leistung im Achtelfinale gegen die Schweden? Jens Lehmanns Spickzettel im Elfmeterkrimi gegen Argentinien? Die unglückliche Niederlage gegen Italien? Die Begeisterung auf den Straßen? Der Jubel nach dem gewonnenen kleinen Finale gegen Portugal, der nach einem Turniersieg kaum hätte größer ausfallen können? Die Fahnen, die fröhlichen Gesichter? Diese vier Wochen, in denen zeitweise alle Sorge und Ängste der Menschen in Deutschland in den Hintergrund traten? Die unerträgliche Leichtigkeit des (Fan-)Seins?“
So oder so ähnlich werden wir uns in einigen Jahren an vier verrückte Wochen im Juni und Juli 2006 erinnern, an die Zeit während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™, wie das Ereignis offiziell heißt. Und Sönke Wortmann liefert in seinem Film Deutschland. Ein Sommermärchen die Bilder dazu – Bilder der Mühsal, der Quälerei, der Vorfreude, der Erschöpfung und der Trauer. Und Bilder eines Landes im Ausnahmezustand. ....
das waren ein paar worte von joachim kurz zu dem aktuellen kinofilm.
ich hab ihn mir am sonntag angeguckt. und es war GEIL! ich erinnerte mich an heisse sommertage, an unser blümchennähfieber (die decke ist nun übrigens bald fertig). ich erinnere mich wie ich bei deutschlandspielen den ganzen tag im trikot rumlief. an autokorsos mit wehenden fahnen.
ja das war wirklich ein sommermärchen. so etwas habe ich noch nier erlebt hier. eine stimmung .... die könnte öfter so bleiben.

