.... obwohl wir viel lieber noch da geblieben wären. Die Insel ist um diese Jahreszeit einfach traumhaft leer und erholsam. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, was uns aber nicht davon abgehalten jeden Tag tüchtig viel spazieren zu gehen. Sogar im Regen. Peeling und Massage pur für den Teint. Wie heißt es so schön,
"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung"
Donnerstag um 8.00 Uhr in der Früh sind wir in Bielefeld mit der Bahn gestartet. Es fing gleich spannend an, denn Marion hatte verschlafen, trotz Wecker. Sie mußte mich ja erst abholen und mit den Koffern absetzen um dann das Auto wieder wegzubringen. Dann mit dem Taxi wieder zum Bahnhof. Uff, Marion hat es echt geschafft in Null Komma nix. Ich war baff. Als wir dann im Zug saßen war Urlaub in bester Stimmung angesagt. Marion hatte mal wieder an alles gedacht und kredenzte uns einen Sekt in stilvollen Plastiksektgläsern.

Na, denn mal Prost ihr Lieben. Diese Bild haben wir mit Selbstauslöser gemacht. Die Kamera zwischen die Lehnen der Vordersitze geklemmt und dann Knips. Hinter uns dann die Stimme: "Na, ist der Schaffner auch mit drauf?" Öhmmm, wir fühlten uns irgendwie ertappt. Vor lauter lachen liefen Marion die Tränen und es sollten die ersten eines nicht zu stoppenden Lachtränenflußes sein.
Einmal umsteigen und schupps waren wir schon in Norddeich Mole wo wir auf die Fähre nach Norderney mußten. Hier roch es schon nach Meer und Fisch, einfach toll!

Schön auf die Koffer aufpassen Marion, da ist unser halber Hausstand drin!
Auf Norderney angekommen ging es mit dem Bus ab zum Hotel. Im Bus hatten wir schon jede Menge Spaß mit den anderen Gästen der Insel. Wir waren so gespannt auf das Hotel und die Zimmer. Es ist mir zwar empfohlen worden, aber die Empfindungen jedes einzelnen sind ja bekanntlich unterschiedlich. Wir sollten aber nicht enttäuscht werden. Freundlich wurden wir empfangen und uns auch gleich die Gepflogenheiten auf der Insel mitgeteilt. Jetzt aber schnell aufs Zimmer und Koffer auspacken. Man wie haben wir uns gefreut als wir gesehen haben wie toll die Zimmer sind. Freundlich, frisch, sehr sauber und gemütlich. Schnell umgezogen und so gewappnet wollten wir endlich ans Meer. Der Regen konnte uns von unserem Tatendrang nicht abhalten. Erst durch den Ort und dann rauf zur Strandpromenade.
Meer, wir sind am Meer. Tief einatmen und genießen!!!
Solche Aktivitäten machen Hunger. Und was isßt man auf der Insel? Klar, Krabben auf Schwarzbrot. Hmmmmm, lecker....

Am ersten Abend sind wir dann schon sehr früh zu Bett gegangen. Völlig ko und glücklich. Als wir dann beide so mit Buch im Bett lagen mußten wir köstlich lachen. Ob das so richtig ist, um die Uhrzeit im Urlaub schon im Bett? Aber es war gut so, denn am nächsten Morgen konnten wir so rechtzeitig frühstücken hatten viel vom Tag. Ein gut bestücktes Frühstückbuffet war für uns bereit. Da war kein Wunsch mehr offen.


Sogar Sekt wurde angeboten. So konnten wir mit unseren neuerworbenen Angewohnheiten weitermachen.

Wie ihr seht haben wir nicht schlecht gelebt. Denn Tag wie alle anderen auch, haben wir mit spazieren, schlemmen und schlafen verbracht. Stundenlang waren wir an der frischen Luft. Das ist schon was Feines wenn man immer drinnen sein muß.

Auf Norderney darf nur noch sehr bedingt geraucht werden. Marion ist fast zum Nichtraucher geworden, da es auch nicht so wirklich genußvoll ist eine Zigarette im Regen zu rauchen. Aber wie ihr seht haben wir immer noch ein trockenes Plätzen für das Räuchermännchen gefunden. D

Die Füße gehen noch nicht bis zum Boden, aber schon rauchen wollen!
Unser Seele haben wir am liebsten in der Milchbar an der Strandpromenade baumeln lassen.


Hier haben wir am liebsten auf dem Sofa gesessen und dem Spiel der Wellen zugeschaut. Dazu was schönes zu Trinken und zu schleckern. Es war so schööööööööööön.


Da ich mein Strickzeug immer bei mir hatte, konnte ich hier meinen Strumpf schnell wachsen lassen.

Und wenn wir dann dort wieder rausgingen hatten gute Laune bis zum abwinken. Obwohl wir die immer hatten, aber dann eben noch besser. Seht selbst...

Das Bild spiegelt unser gesamtes Inselgefühl wieder. Ich find es einfach schön.
Dieser Urlaub war entschieden zu kurz. Darum steht für uns beiden fest, daß dies nicht unser letzer Wochenendtrip auf Norderney war. Sondern die Insel sieht uns so schnell wie möglich wieder. Wer weiß wann das sein wird?

Mit diesen zufriedenen Gesichtern haben wir uns von der Insel verabschiedet.
