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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Anfängerkurs Aquarellmalerei

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Am 2. Okotober 2008 besuchte ich einen Anfängerkurs "Aquarellieren von Anfang an" vom BZ Nürnberg.

Zuerst folgte ein bißchen Theorie über Farben und Papiere und "Malkästen".

Zu Farben: Als Tipp natürlich, dass man nicht an Qualität sparen sollte. Lieber anfangs wenige Farben (gelb, rot, blau, grün, evtl. noch braun), dafür lieber die teurere Serie von z. B. Schminke oder Lukas.

Zu Pinsel: Da die üblichen Aquarellpinsel eine Spitze haben, ist die "Dicke" nicht so sehr wichtig, um dünne Stricke zu malen, das kann man auch mit den dicken Pinseln, nein, die dicken Pinsel sind dafür da, mehr Farbe aufzunehmen und dann auch wieder abzugeben. Echthaarpinsel nehmen mehr Farbe auf als synthetische (da gibt es auch noch Mischformen, halb Echthaar, halb Synthetik). Und bei Synthetik muss man auch noch aufpassen, dass sie weich genug sind. Also mit einem Satz: nur Pinsel kaufen, die für Aquarellmalerei geeigent sind - im Fachhandel gekennzeichnet.

Zu Papier: Je gröber das Papier, desto mehr Farbe kann es aufnehmen, desto leuchtender bleiben die Farben und desto weniger verblassen sie, wenn sie trocken sind. Sie halten auch besser und es lässt sich so ein gleichmäßiger Farbauftrag erreichen.

Praktisch haben wir dann zunächst ein paar Farbflecken gemacht, nebeneinander, übereinander, um das Durchscheinen des darunterliegenden Farbauftrags zu sehen. Wir haben den Pinsel richtig nass gemacht und damit Farbe auf die Farbpalette des Malkastens gegeben und noch mit Wasser verdünnt. Mit mehr Wasser haben wir dann mit schräggestelltem Malblock einen Strich Farbe aufgetragen (Pinselspitze immer nach unten halten) und die Farbe nach unten laufen lassen, danach die herabgelaufene Farbe wieder mit einem Strich übermalt usw. so ergab sich ein ziemlich gleichmäßer Farbauftrag, wenn man dann den Pinsel immer mehr nur mit Wasser tränkt, ein schöner Farbverlauf von dunkel zu hell. Danach machten wir ein bißchen "Farbkomposition" Der lehrende Künstler (Thomas May) hat uns Gummibärchen mitgebracht und wir sollten nach Gefühl die Bärchen auf einem Blatt verteilen und das danach abmalen.

Alles in allem war es sehr interessant, mal schauen, was die beiden nächsten Abende bringen. Insgesamt sind es drei Abende. Richtig Malen werde ich hinterher auch nicht können. Es ist ganz anders als mit dem Bild in der Bob Ross Technik. Da hatten wir an einem Nachmittag - auch ohne Vorkenntnisse - ein richtiges fertiges Bild gemalt, das auch noch richtig gut ausgesehen hat.

Geschrieben von Patsy um 08:16 Uhr in Malen und Zeichnen

 

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